Ausgabe 
14.12.1911 Zweites Blatt
 
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Zweiter Blatt

161. Jahrgang

Nr. 294

Erlitzetnl tS-Nch mtt AuSnahm« bei Bemttagi.

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Die Zuerkennung des Nobel-Preises Literatur an den belgischen Tick, ter Maeterlinck hat in

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Donnerstag, 14. Dezember (9U

JUtencwiibted un» Fevtafl bei Brüdl'lche» Untnetfbdtl V.»ch- and L'embruckertt.

leistung tvcrden in erster Instanz vom Rentenausschuß, >n zweiter und fester Instanz vom Schiedsgericht entschieden.

Von Wichtigkeit sind noch die Bestimmungen über An­legung des Vermögen), da auch die ReichSvcrfichcrungS-

crticblidi:» Vermögen ansammeln wird den, das; da- vermögen der ReichSversi

lelegeDhefc ! Kaote,

sranzösischen Akademie lebhaite Verstimmung hervorgerusen, da p.n hi V err: Loti für den P.eiS vorg^schlagen wo.den war.

heißt, die Akademiker hätten deshalb beschlossen, in Zukunft keine Vorschläge mehr zu erstatten.

ki. Niesenbüche r. viblicthekarischc W tlc, deren Gesamt- grroia;: sich über 100 Milcgramn. . .^auf:, und feilte Sel:enh: .t. C» gibt sranzöslsche und cn^ . che Onzyllopädien ron etwa 30 tid 40 Bünden, bei denen jeder 43anb ein Gcwichr von elioa 4 Üg. ausweist, so daß da- ganze L.-rk aui 120 bi» 160 ug. se-ützrn wäre. In Amerika iit eacn-ali- em Werk von au. j-wohnlicher V/tötc und Schwere vorhanden: es ist der Bericht i :r Stadt tilbanq an den Seiiat von -..ngten, der in einem Lande von

1,20 Meter Höhe geburwen tu, Letten -ählt und 490 xg. wiegt khn wahrt- Rresemoerk i't die uaa:r.a? tz/?ichiä,:e anierikaiuschen Sezessionskriege-, bic in Wa.hrngton h.rausg> temmen ist. Xie Aufgabe s^.t 128 . nüe ron je lüOO Siun uno hat als Ergänzung nn.it Al.as in 2-5 Tellen, £>:r 3L) jtg. ni. üui anderer Ricenal.25 befindet sich rm Brunchen ..'luicum -,u London, der 2,15 Meter hoch >st und 362 Üg. w.egl. Tie Lau - treuen, die mit (Liier ihre Xag.'-.^nunZ:.i sammeln, um sie zeittn r- iicnc zu verkaufen, n-ccden .cd eine Vorstellung davon mac^ii tonnen, was die Lan^e der Lmg.iu^n LiOtwihek, ci. ui- ci.i,.....1

Zeirur.gr n icchrwcije gcoundcn enthalten, für an riesiges ' v^ciä# Dar »eilen mögen.

Teuerung und deren fortdauernden Steiaernng in b - größten Notlage befinden, bedarf wohl mit Rücksicht an Den gesamten Inhalt der Eingabe der a k a d i- n. i f ch e 1; Beamten mit einem jLhrlichen Turchsckmi.! gednu von 210 Ml nebst WoKnungsgeld, (einer weiteren Begründung

Di? iveucrcn Vergünstigungen der akademischen Beamten bezüglich Arbeitszeit, wNitige Tienüverbnitiiiffr, '.»leben- bczüge und Urlaub will man noch voNnandig hierbei 011: r. Betracht lassen.

legnng von Mündelgeldern zugelassen find, sowie in solchen aus den Inhaber lautenden Pfandbriefen deutscher Hüpo- theken-Aktienbanken angelegt werden, welche die Reichsbank in Klasse I belegt. Mindestens ein Viertel des Vermögens ist in Anleihen deS Reichs oder der Bundesstaaten anzu­legen. Tie Beleihung von Bauplätzen und solchen Reu­bauten, die noch nicht vollendet und ertragsfähig sind, so­wie von Grundstücken, die einen dauernden Ertrag nicht ne- währen, insbesondere von Gruben, Brüchen und Bergwerken sind unzuläisig. Mit Zustimmung des Reichskanzlers kann das Vermögen für gemeinnützige Zwecke auch in anderer Weise anaelegt werden.

Ter Lag deS Inkrafttretens bet Gesetzes wird durch Kaiserliche Verordnung bestimmt.

lahmten aber gut er den Platz seiner üuchlin an eine Tome Gesellschaft ab".

£ieOletzener ZawillendlSNee- werden dem .Anzeiaer' viermal wöwentlich beiqdeat, bat Krtlsblan fir bti Krrii Kirben" zweimal wöchentlich DielanbwuNchasillihe, Mtt» flogen erscheinen monatlich zweimal.

Was bringt die Angeftclllcnverstchcrung?

Bon LandeSversick>crung--a ic'i'or L c e! rn a n n , Oldenburg i. Gr

8. Tie Organisation.

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NedakNon. E,oeditton and T ruderet: 6Au<* (traut 7 ErvebiNon and Verlag: e** 6L

Retef itotc^w UL Tet.-2U>r-Anzeigerch'rz?w

Crew arlieMtt1 Schönen m: Fn terzeoge Fase/ient ächt ;it unter Prej

lenden Rechts ober auf einen Ber stoß wider den klaren In- hall der Allen beruhe ober bas; das Verfahren an loefeni- heben Mängeln leide Tie Revision ist ausgeschlossen, wenn eS sich handelt um fcöhc, Sdegiim und Ende von Ruhegehalt oder Leibrente, um Hinterbliebenenrente, Abfindung ober Erstattung, ober um nie Kosten des Verfahrens

Strcitigfeiicn über DerficherungSpfttcht und Beitrags«

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Es wäre daher Pflicht der Abgeordneten und der R. gierung, bei Beratung dieser Angelegenheit vor allen Dingen

Tanz. Am Abend warb dann bei Fackelschein die Rückfahrt burü) die Stille der Winlernachr an getreten, .-lad) 1800 wer auch Goethe, der sich in den neunziger Jahren von ovr Qtej eilig Leit* mehr und mehr zurückgezogen halte, bei solchen Festen wieder habet.Niemand fuhrt mit einer iriurnohicrend.n Miene unb mit mehr Passion, faxünl es," schreibt der boshafte Marl von Stein im Januar 1802 an seinen Bruder,als uet oiäc <ve. tzeimral Goethe neben seiner Gattin sitzend, sährt aber nicht selbst, undern läßt sich fahren. Bei den groben Gesellschaft lailllttn-

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bestehl völlig seldftLnbig nc ...

Turchfül/rung ber Angcstclllenversicherung nicht ben Lau- de-vcrficherungSanstahcu oder den fonsligen Bersichcrungs- behörden übertragen, vielmehr werden für die Angestellten besondere Behörden errichtet. Träger ber Angcstelltcn- verficherung ist bic in Berlin zu errichtende Rcichsverf.chc- rungsanstatt lür Angestellte. Diese ReichSversicherungS- anflall hat vier Organe, nämlich das Direktorium, den Lee- waltungsrat, die RcntenauSschüsse und die Vertrauens- männer. Ta5 Direktorium, wilchcs wie das ReichSversiche-

Win erfport im tIMchcn Weimar.

TaS fröhliche und gesellige ^.cben, das dieLustigen von Weimar" mit Goethe an der Loitze in jener Gianzz<u ber neuen Geseilsaiaslstultur unter Kart Auguit mhncn, ward auch im ^oult^r nicht uiitecl'rocheii, tvo man früher nur (jene oelchtoncir... Räumen zu feiern pflegte. Tie bmlumtunrnung, die Juaiicaiu Naturschwürmerei und der Sturm und -tranj der jungen Genu­in den Winütern entfesselt hatte, drängte dazu, da« man atOlid) Mich die Irruden der tu.en Iahre--)<it in all ihren enge:.artigen 'Heben auSschöpfte. Bon diesem damals m -Weimar g.oi.egten Wintersport ciiuinrft Laut b n an anmutiges BUd un zweiten Land feine» soeben bei uuitthardt uiu) jourmotm eridne» nenen WerkesTie Frauen um Goethe .

Tas «chlitlschuh.aufen, b^is .niopitock za rt flcsTlegl und dich« terisch verherrlicht batte, führte Goctl-e als fein ganger in lemci neuen Sximat ein, und baib war der schtvaniee van v.t ^an.aia. L)ofaescltscvaft dicht bevölkert; alle Lxrmen nwllten c-akann des Gio lot Hurns" lernen. Besonders ioar die Herzogin -uui itni anmutige unb gewandte 3anitt 1 ajubiüu;enn. Ulb*-

nch auch die Tarnen von ihren itobibejaxinngtin Kavalier. i. »n Stiihlschlittcn fahren. Äbcublidc Gieiene wurden r.ta.i)talta, bei denen rings um den Scc ein leuchtender Kranz von i»ade»n, Rampen und Pechpsannen ausgiühie; ein bunieso euer wert ward angezündet, und in dieserrcmbrandti n < ..tudjtunj^ ait- iahet: sich unter den Klangen einer tollen vobottten- und ^anu- ickrarenmusil ein vieigestalttges Ptaskentreibcn -tie zerren Urnen mit allerlei Verkleidungen und sonderbaren Karikaturen, -tic rühmten Redouten, d.e>c ^auplluitbarFcit des RvUlo, i.mckcn io auf das Gis verpflanzt uno erh'.e.tcn einen roma:i.iim-r«>cn- raftildjen Schimmer, der der jungen Generation die 0erciis ettvas vcraltcte Mastcnmobe in einem neuen, uitere'.anten \ia\e er- scheinen liefe. Beim Mondichein dehnte Goethe das Gis laus en rcru bis in den späten Avend aus, um so rech! die erpaoene .»arur- inmmung der feicrlichcn Winternacht au 'Iten zu können, ^x- londcrs wenn die schone Corona Schrot, eine0 r.vj.ure al»

lrLflige" Mitläuferin war, bat er das W^cr dieies mi. her ganzen Seele ausgcrostei, und die Erinnerung an bi-e auoe- rischen Wintermondnachte in inner herr.uoen <ami..e. ves

Eislaufens im Wuholm '..leister fciigepaii.n, di oi- un£1

tlaria über die weite Fläche schweben.IKan bewegt jia, Uijng und luftiger bmb »uiammcn, bald einzeln, oald getrennt, bald ver-

Die wünsche der hessi!chcn Staatsö cncr.

Dir erhallen folgende Zuschrift:

Eine Eingabe der Beamlen an die Hessische Re­gierung", unter dieser Ucberfdirift erschien in 91 r. 291 deS Gießener Anzeigers ein Artikel, wonach die Hessischen aka- demisckj gebildeten Beamten am 18. November gemeinsam der Staatsregierung eine Eingabe zur Besserung der Ge- haltsverhältnijse eingcreid)! haben.

Was die AuSfühiungeii an sich anlangt, so sind sie wohl begründet und berechtigt, und ohne I-raae ist die Ausbesse­rung der Deamtengehälter jetzt die er|te Pflicht deS Staates.

^Bedauerlicherweise ist bis jetzt aber immer nur in der Presse von der Notlage der hessischen Beamten, also gegen feste Bezüge angestellte Personen, welche deshalb auch Wohnungsgeld erhalten, geschrieben worden. Nicht allgemein bekannt ist, daß aber außer den Beamten noch eine Menge Staatsdien st an Wärter, die haupt­sächlich in den mittleren Beamtengruppen in Hessen dauernd beschäftigt sind, die schon jahrein ng vergebens auf die berechtigte Regelung ihrer Anstellungs- und Gehallsverhäll- nisse trotz wiederholt begründeter Eingaben an die Regie­rung unb Ständekammer warten. Hierbei muß besonders hervorgehoben werden, daß sie da sie nicht angestellt i nd keinerlei Wohnungsgeld erhalten. Z. B.: Tie Zahl der dauernd verwendeten Anwärter im Gerichts- sckreiber-Berufe beträgt bis jetzt etwa 150, und diese erhalten als Vergütung den Betrag von 1400 Mk., steigend von Jahr zu Jahr um 100 Mk. bis zum Höchstbetrage von 1900 Mk. Tie größte Zahl dieser Anwärter sind bereits schon über 30 Jahre alt einige haben sogar das vierzigste Lebensjahr überschritten und fino Familienväter. Wenn man nun an dieser Höchstvergütung, in deren Genüsse sich nicht alle Anwärter befinden, noch die von diesen Leuten selbst aufzubringende Wohnungsmiete im Turch- schniltsbetrage von 400 Mk. jährlich in Abzug bringt, so bleibt den ältesten Anwärtern im günstigsten Halle der Betrag von 1500 Mk. jährlich zur Unterhaltung ihrer Fa­milie vorhanden. Tatz diese Anwärter, deren Tätigkeit zum mindesten ebenso aufreibend und verantwortungsvoll wie bei allen übrigen Beamten ist, welche eine tuglidjc anstrengende Arbeitszeit von acht Stunden unwiderruflich ctnhalten müssen, und denen jeber Nebenerwerb bei biszi- plinnrer Ahndung ausdrücklich verboten ist, sich bei der

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v 0 »ciflfl --

General-Anzeiger für Oderheffen

rungsamt unter Aufsicht des Reichskanzlers steht, be'teht aus einem Präsidenten, ber erforbcrlid en Zahl von Mit- gliebern, bic auf Vorschlag bes BunoesrateS vom Kaiser aus Lebenszeit ernannt werben, unb aus V.rtretcrii ber ver­sicherten Angestellten unb ihrer Arbeitgeber. Tie ver.icher- ten Angestellten unb bereu Arbeitgeber wirken weiter bei ber Verwaltung ber ReichSversicherungsanstalt durch den Verwaltungsrat mit. Bei der Vorbereitung wichtiger Vc- schlüske ljat der Verwaltungsrat das Direktorium gutacht- lich zu beraten. Ter Beschlußfaisung bei Verwaltungsrates bleibt Vorbehalten bic Festsetzung bes Voranschlages sowie bie Abnahme bes Rechnungsabschlu seö unb ber Bilanzen. Tie 23aIj! her Mitgliebcr des 'VerwaltungSrateS findet nach den Grutidsätzen ber Verhältniswahl statt.

Ferner werben nach Dcbarf von ber Reichsversichc- rungsanstalt Rentenausschüssc eingerichtet, bie bic Eigen­schaft einer öffentlichen Behörde haben. Diesen Renten- ausfchüssen liegt ob bic Bewilligung unb Entziehung bes Ruhegeldes, der Hinterbliebenenrenten unb ber Ab­suchungen, bie Entgegennahme ber Anträge aus Uebernahme eine- Heüverfahrens unb die Auskunftcrteilung in ben An- gelegenheiien ber Angestelltenoer,icherung. Sie ent prechen also ungefähr ben Der.icherungsämiern ber Reichsverjiä.e- rungsorbunng rtiit dem Unterschiede, baß sie in ben Renten- sachen selbst en.fchciden. Tie Vor,itzenben ber Rentenaus- schüsse ernennt der Reiwsianzler. Tie Besitzer werben ,e zur Halile aus den versicherten Angestellten unb auS ihren 'Arbeitgebern entnommen. Tic sämtlichen Kosten ber Ren- tcnausfchussc trägt die NeichSver,icheritngSanstalt.

Zur Entscheidung von Streiligkeiten werden Schieds- gcridile errichtet, bereu Zahl, Sitz unb Bezirke burch Kaiser­lich' Berorbuuug bestimmt loirb. Sie bestehen aus einem Vorsitzenden und aus Bei,itzern, bie je zur Halste aus den versicherten Angestellten unb ihren Arbeitgebern gewählt werben. Schließlich wirb in Berlin ein Lberschiebsgerlcht ivridjtct, welches als oberste Spruch- unb Beschlußbehörde in ben Strciliguiten ber Angestellteuverficherung gilt. Auch Lier wirken Laienrichter bei ber Entscheidung ber Streitig- feilen mit. Mit ben bisherigen Schiedsgerichten für Ar- beiterversick)erung haben diese sck)iebsgerichte nichts zu tun. Sie find vielmehr neue und selbständige Behörden.

Ter Gang des Verfahrens bei Feststellung ber Leistungen ist nun folgender: Tie Anträge auf Gewährung von Rente sind an ben Rentenausfchuß zu richten. Zu­ständig ist der Rentenausschuß, in dessen Bezirk der Ver­sicherte zur Zeit des Antrages wohnt ober beschäftigt ist. Ucber bie Ansprüche entscheioet ber Borsitzeube teils allein, teils unter Zuziehung ber Vertreter der Arbeitgeber unb ber Angestellten. .

Gegen bic Entfcheibung bes RcntcnausfchufscS ober seines Vorsitzenbeu ist bas Rechtsmittel ber Berufung an bas Schiedsgericht zulässig. Tesjen Entsck-eibitng ergeht auf Grund mündlicher Verhandlung unb unter Zuziehung von Vertretern ber Arbeitgeber und Der Angestellten. Gegen bic Urteile bes SchiebSgerichts sinbet bie Revision an das Oberschiedsgericht statt. Tic Revi.ion kann nur Darauf .icsiutzt werben, baß bas angesochtene Urteil aus ber 'Nicht­anwendung oder auf der unrtchiigen Amvendung des gel-

D.e Anqestelltenoersicherung ist bekanntlich nicht an die RelchSvcrsicherungsorbnung angeglicdert worben, sondern ben dieser. Insbefonbere ist bic

eint Scheiden unb Meiden, was sonst so schwer aut5 Herz fällt, ward hier zuin fl.-inen scherzhaften Frevel: man floh sich, um einaiib.r augenölickS w.edcrzuiinden.^

Heute nun konnte sich unser junges Paar von dem glatten Loben man loslöscn", hcißi es oann rontcr. ,^)eoe; Haus gegt-n Vas er^uc^tric Sa-., iuo «ich )u)jn oiclc G.sellw-aft DcrHiinuieik-, warb pwtziich unigauenbet unb eine liüiätcbt ins Weite bdieot. man moajte sich nicht coiumanber entfernen, aus 6urcht, sich zu verlieren: n:an tagte sich bei der Hand, um ber Gegenwar. ganz gewiß zu sein, run aueriubcfien )u,un b.e Bewegung, wenn über den Schultern bie Arme verschränkt ruhten uns die zicr- .icyen Finger unberoubl in jcüki euyen Locken spielten. Tn ooUe 5,'ionb stieg zu Dein glücenocn Siemenhimmel herauf uiu, vollend.re bas Magische der Umgebung. Sie iahen sich wieocr ocutiia) unb suchten wechfelsei.ig ut den bviwatUr.cn Augen vr-

-

Libgrü.chcn schien em XidA hetvorzuoii^en u.u> atizt.b«.u..n, der it'ionb weislich verschwieg: sie süh.tcn sich beide ui einem festlich behaglichen Zuiüandc. ulle hLchit^mmrgen Wcwen u.. erteil an d.n Gräben, (Uid meorigi O.vüiu aui L)vh.n mu Vügdn wer bau.iw geworden: bic Sterne flammten, D:e Staue war gen'aebien, sie HU, ,ien nichts davon unb fuhren dem lang dahergiitz-mdeu Liberiwxin des Moudes, uumilklbat dem himm- tUchen Gestirn selbst entgegen."

jüttb in frätcren Jahren waren EiSsestr in der Weimarer Gesell- schäft sehr beliebt. Sv gao Karl August z. B. tm Winter 1796 u;icrÄ am L'lorgen em Frühstück, zu dem sich auch eme^große G> leUschast von Franzosen unb (higianbern emfanb. TieFvle" mürbe immer mit einem dtuigclücchen beiCWoiicn; bie Tarne, bie ben Ring b.lam, hatte bann das Recht, ooranzufahrcn Eine andere Lustbarkeit, in Der sich die Freuden des Winters^ io rech: wie in einem vrennrunti sammelten, wartn^bic großen Schlttren- laürten, d:c man gemeiniam unternahm. Tama Gatt Ztmot ale Sucher 0 ux oen juic.. jur Genot m erhicue, iüuedoi bte Tarnen oeiloü, so daß vcCf. -erbäte Maare zusammen kamen, was den ;li(L .en Urdu allnngsftoft bot. An schönen frostigen

-

tncibc lustig dahin: »uiaren ritten Vortritt voran, und tuoinlliciie id>uicücrien ihre hell.n Fanfaren in bie Lust. %atp ben LnstfÄlos'ern gingS, nach Zicrur;, euersburg und yedrebere; ba gabt* Tee und Gon . nn, uno vold drehten sich bie Paare un

anstatt, ebenso wie bie Lanbesvcriicherungsanftattcn. rin Dingen hier helfend einzugreifen und eine .lcnd.ruug, 0.

... Es i: vorgeschric-, wo sie am nötigsten und beg rundet neu erscheint, riiitie.i- vt, _______u... ReichSverjicherungSanstali, wie! zu lassen; denn folLe nur eine Aufbesserung ber Beamtem

Mündelgelder, verzinslich angelegt werden muß. Auster- erfolgen, fo würde die E ri st enz fähig leit der Staat. Dir : dem darf cd m Wertpapieren, die landesgefetzlich zur An- anwarter vollends vernichtet.

2Iu$ der Doltsjählung 1910.

Die amtlid)e Berliner Korrespondenz schreibt: -

Nach dem endgültigen Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 betrug die ortsanwesende Bc völkerungimDeutschen Reiche 61 925 993 Personen (32(MO 166 männliche und 32683 827 weibliche). Die Vo'l. zahlung vom 1. Dezember 1905 hatte 29884851 mannlu und 30 756 638 weibliche, zusaminen 60811 489 Personen ergeben; bic Bevölkerung Ist mithin im letzten Jahrfünft um 4284501 ober um 7,07 v. H. gewachsen. Im Jahr fünft 1900 d i S 1903 betrug bic Bevölkerungszunahme 1274 311 ober 7,58 v. H Auf je 100 männliche Personen kamen im Jahre 1910 102,6 weibliche.

Im Berl)ältnis zur mittleren Einwohnerzahl war b.c durchschnittliche jährliche Zunahme von l'.'i bis 1910: 13,6 ü. X. ber Bevölkerung, banegen im Jahr fünft 1900 bis 1905: 14,6 v. I. unb im Ialrrsunft 18:v. > 1900: 15,1 o. X. An ber Zunahme im Zeitraum r bi 1910 waren alle Gebietsteile des Reichs beteiligt. Am stärksten war bie burchschnittliche jährliche Zu,,ahme int Regierungsbezirke Potsdam (40,82 v. X. ber mit:lernt 55r vötterung), im Staate Hamburg (29,53), int Regierung, bezirke Tüffelborf (26,<9), im Staate Bremen (23,611 uno im Regierungsbezirke ArnSberg (25,43). Sehr gering war bas Wachsmm im Regierungsbezirke Gumbinnen < v. ber mittleren Bevölkerung , m Anhalt (1,88, in Obe reif an (2,25), in ber Stabt Berlin (3,03), im Regierungsbezirke Stettin (3,28), in Braunschweig (3,42>, im Negierung-: bezirke Magbeburg (3,74) und im Jagstlreise in iBürttcm- berg (3,85).

Ter Flächeninhalt des Deutschen Reichs be­trägt nach ben neuesten Feststellungen >40 857,62 C u a - bratkilo meter. Ta 64 925993 Einwohner gez .!)lt wurden, so tarnen auf 1 Quadratkilometer durchschuin'.ub 120,04 Einwohner: am 1. Dezember 19<35 famen aus cm Quabrattilometer 112,14 Einwohner. Abgesehen von eer Stadt Berlin,in welcher auf 1 Quadratkilometer ;<2 66 » Lin mobiler kommen, weifen die größte Dichte auf bie Hanfe floaten Hamburg, Bremen unb Lübeck, in benen ber Reihe nach 2447,63, 1168,24 und 391,65 Personen auf 1 Quadrat­kilometer wohnen; hierauf folgen: rtonigreich Sachsen (330,59), Provinz Rheinlanb (263,74), Neuß u. L. (230,07 , Westfalen (204,01), Reuß j. L. (184,77-, Hessen 166,75 , Sachsen-AUenburg (163^0), Anhalt (114,01), Baden (112,19,, Hessen-Nassau (141,45), Sck)aumburg-Lippc (137,09 , SchtC- sien (129^6), Elsaß-Loth ringen (129,05), Württemberg (124,96), und Provinz Sachsen (122,26). Am dünnsten fmb bevölkert Mecklenburg-Strelttz, Mecklenburg-Schwctin, :.al deck, Lstpreußen und Pommern.

Tie Zählung der zur Wohnung dienenden ober bestimmten Baulichkeiten ergab insgesamt 7 136 023 Gebäube unb sonstige Baulichkeiten, unb ,war 6 864 501 bewohnte Wohnhäuser, 157 694 unbewohnte Wohn­häuser unb 113 828 andere bewohnte Baulichkeiten, wie Schulen, Ställe, Hütten, Bretterbuden, Zette, Wagen, Schiffe usw.

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