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Versammlungen stattgefunden, die von hoher nationaler " i waren. Der nächste Montag wird,
— Gr oßen Buseck, 19. Sept. Nächsten Sonntag, 24. September, findet das Bergturnsest de- Turner Bundes Lahn-LünSberg auf dem Hohen Berg bc -roßen^Buseck statt. Die Dctturner versammeln sich ur 4* Uhr im DcreinSlokale des Turn-Bereins Großen Buscck. Vvselbst die Kampfrichtersitzung stallfindet. Um 930 ist gc meinsanier Turngang nach dem Turnplatz. DaS Turnen ,u dem sich 2Ö2 Turner g. meldet haben, beginnt um 10 Uhr, geturnt wird Stabhochsprung, Stemmen zweiarmig Kreiweitsprung, Lausen 1UO Mtr. und eine Pfltüstfretüduii- Die Turner, die 28 Punkic erreichen, erhalten einen Kran lon 3d—4ö Punkten Diplom und Kranz.
Kreis Lauterbach.
Angersbach, 19. Sepr. Bor einigen Tagen, als bter 3ie Maul- und Klauenseuche zum Ausbruch gekommen war, wurden von einem Unbekannten Rellameschnsten, bi. än Heil mittel zur Bekämpfung der Leuche anpriescn, vcr breiter. Dieses Heilmir.et, eine Laibe und zugleich Arznei 31 Losen zu 6 Dlart das Ltück, soll in wenigen Tagen bi vollständig.' Leitung der Tiere herbeiführen und ein voriüglickc Torbeugungsmittel gegen die Leuche sein Ta es zweifelhaft in. üb das Mittel überhaucht .eine veil kraft besitzt und der Sertricb von Arznei- oder Geheimmittel, um die es sich hier zweifellos 'tonöeli, verboten ist, sollten die Landwirte mit dem Ankauf i Hefti verhaltnismätzic; teueren Mittels vorsichtig sein, denn in *hei en Fällen dienen solche Vertriebe von Heilmittel nur zur 'Ausbeutung des Publikums Tie Tierärzte sind langst mü bc: llekanmesten Mitteln zur Bekämpfung dieser Leuche beuaiu uiu lULL befolge nur deren LiwrduungcL.
_________ie in Main- harmlose Mädchen, die Geschwister I., bc lästigt und behelligt haben. Tie Sache hat dem Justizrat Lorch Anlaß zu einer Beschwerde in der Stadtverordnetenversamm hing gegeben. Zeugin. Die Schwestern vermehrten mit mehreren Dfftitcien in höckü auffälliger, Weise. Die Nachbarn beschwerten uch darüber und fo wurden die Mädchen vvrge- laben. Sie bestritten jeden Verkehr. Als weitere
ikel beantragt bc t? tir. SäiDjti >e SoliifiaiiiMia .Pagenstrchn bte !tmat Dr. od)®- orbnetenübung >.■ |tn und roibaly : StablBtrorbna» 18 uiwarteiiidi p werden besÄof- itiftas Berndt & !
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gegeben, anläßlich des Vortrags von Dr. Wirth and) Gießens Bevölkerung Gelegenheit geben, iu der Marokko frage Stellung zu nehmen.
Landkreis Gießen.
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e-ewalls den Unnbrud gewonnen baue, oag Ite einen beiliamen Linfluß auf die Mädchen auSübe; eS seien keinerlei Mißgriff ran ihrer Seite vorgekommen.
Tarauf wirb unter großer Spannung die Polizeiassj. stentin Schapiro aufgerufen, die bekundet: Ich bin ie. bnr. 19. Januar 1910 Poltzeiasiistentin in Mainz Vorder bat uh mich viel mit sozialen Dingen beschäftigt und in ijreibur. m der Schweiz studiert. Ich habe dort eine Zeitlang ein Frauenklinik geleitet. AlS ich mich im Oktober 190'.' um bi hi en« Stellung bewarb, erhielt ich von der Stadt Jnstruktionet oohin, daß ich in erster Linie fürsorgerisch tätig zu fein hätte Ferner war ich mit der Gefangenensürforge beschäftiat und hab' jeoen Lamstag Konferenzen mit dem Beigeordneten Berndt übe: alle einschlägigen Fragen gehabt. In zweifelhaften Fällen wäret früher sofort Akten angelegt worden, zu meiner Zeit rourint mir Tagebücher geführt und Bemerkungen dann gemacht, um die Mädchen an ihrem weiteren Fortkommen nicht zu bindern Vvrs.. Die Artikel mmhen Ihnen zum Borwurf, daß 3tc di. M-ivchen zwangsweise hätten vorsübren lassen und verdächtig Mädchen zwangsweise untersuchen ließen. Z. ugin: Tas habe id niemals getan Bors.: Sie sollen sich in die Privatverhältnisk. antländiger Mädchen eingemischt und nicht Halt vor der Tü von Familien gemacht haben Zeugin: Ich habe niemals ge handelt, ohne vorher die Zustimmung des belrcfienben Polizeirall eingeholt zu haben. Es waren damals 12 bis 15 Mädchen verdächtig Bon Ein Mädchen soll einmal von Ihnen bei nachtschlafende Zeit oder in den frühen Morgenstunden ausspioniert worden fern Eie sollen dabei die ldorrespondenz deS Mädchens nachgelefe, haben Zeugin: Tod war ein Mädchen, die feit langem in Verdacht »and Borf.: Sie sollen auch Pärchen gestört haben Zeugin Ich bin niemals allein ausgegangen, sondern stets ir Begleitung von Schutzleuten oder eine- Kommissars. Borf.: Vai 3Iit Mann wiederholt dabei? Zeugin: Nur einmal Borf sie sollen einmal auch zwei Studenten mitaehabt haben? Zeugin Ich habe mich nur zufällig einmal in Gesellschaft einiger Lcrrei befunden, als ich em Casä in der Nacht besuchte Bors.: Li> sollen einmal men Beamten für unfähig erklärt haben, weil er nicht mit verdächliflen Mädchen anzvbandeln verstehe. Zeugin Der 7Xall betrifft em Mädchen, da- angeblich um 12 Uhr nachtt auS der Nähstunde heimkehrte. Ich schickte einen Beamten zi ihr. um sie darüber zu befragen. Er tarn zurück mit dieser Aus funit. Da habe ich gelacht und gefagt: Sie eignen sich eben’o wenig zur Observierung wie mein Mann. Bors.: Sie sollen schließlich Zhr Dienstmädchen zu Spionendiensten xt Abtreibung verdächtigen Hebammen gesandt haben. Z
Au» Kta-t und Land.
wiest en. 20 September 1911.
*• Unser Regiment kehrt heute abend in zwei Londcrzügcn aus dem Manöver zurück Die Züge treffen um 9.55 Uhr und um 10.38 Uhr hier ein
** Militärtransporte Gestern vormittag paf- fierten 900 Reservisten des Gardekorpö im Londerzug unfcrc Station Die Leute gingen lahnabwärts weiter Den Tag über kamen noch zahlreiche Reservisten von Potsdam, Berlin ntib Spandau in kleineren Abteilungen hier durch Abends gegen 7 Uhr traf die 4. Luftschisferabteilung in Stärke von 106 Mann, bestehend zur Hälfte aus Mannschaften der verschiedensten Trtippenteile, auf unserem Bahnhof ein Sie kam von Pommern aus detn .staisermanöver und fulw 9 Uhr 20 Minuten über Koblenz Trier nach ihret Varntson Metz weiter, von iw die Mannschaften zur Re serve entlassen werden.
♦* Marokkoversammlung Man schreibt uns: Das deutsche Volk ist dem Absolutismus entwachsen und reif genug, um über Fragen seiner Ehre und seiner Zu funft mit zu entscheiden Als Sprachrohr seines Willens steht ihm der Reichstag zur Verfügung, solange er ein- berufen ist. In reichstagslosen Zeiten bleibt ihm mir ein Mittel, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen, das Mittel, das Sozialdemokratie und Ientrum in so geschickter Weise zu gebrauchen wissen, die össentliche Versammlung 3n den meisten Städten Deutschlands haben Marokli?
Abtreibung verdächtigen Hebammen gesandt haben. Zeugin: Tat tat ich aut Anordnung des PolizeikommissarS. Bort.: ES wirt Ihnen weiter vorgeworfen. Sie hätten unbegründeter Weise geger Personen Anzeige wegen Kuppelei erstattet. Zeugin: Tas is auch nicht rtrfuig. Tic Leute tarnen gelaufen, als sie hörten baß ich fßolucianiftentm sei und glaubten meine Unerfahrenheil 4 ui diesen Dingen auflnühen zu können, um Racheakte an andere,' auSzuüben Bors: Ich muß Ihnen vorbatten, daß Sie ein mal auf eine Annonce aus Frankfurt einen Brief schrieben, in dem Sie um Uebcrfenbung eines Abtreibungsmittels ersuchten. Du Zeugin erfiärt lsierzu, daß sie einen Brief geschrieben, daß er abci in bet Briefzentrale des Polizeiamtes abgem nicht zur Absendung gelangte, fonbern den Anl anzeige gegen fic bot Borf.:
Beschwerden kamen, ging ich mit einem firiminalbcdinlcn in die Wohnung und traf sie hier in einer Situation, fo daß die Tarnen unter Kontrolle gestellt wurden. Tie Beschwerde bce Iustizrats Horä, wurde allerdings in der Stadtverordnetenversammlung verhandelt, der Herr bat sie aber nach Kenntnisnahme des Sachverhalts zurückgezogen.
Die Bcrhandlung dauerte in den späten Abendstunden noch fort
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h. Scholten, Ist. Sept. Eine b'"er bei einer Beamte:.- omilie bebteniiele 2ouffrou hatte sich ouf Kosten der en'teren miqe schöne Tage bereitet. Sie ließ sich in einer hiesigen lLeinhandlnng fortgesetzt auf Rechnung ihrer Dienstherrschaft ".'em verabfolgen, ebenso benutzte sie den Kredit ihrer £tn- choft, um bei einem Biervetteger größere Menaen Bier zu rhallen. Trotzdem die Behörde gegen die Person bas lLirtShausoeidol erlösten balle, fand man sie in letzter Ze
hr oft in betrunfenem Zustande. 9118 nun am vorigen samltag unb Sonntag kurz nacheinander größere Mengen r'ein geholt wurden, schien dem We,nhöndler die Sacke dock "chl ganz sauber, er ging zur Herrschaft und hier stellte sick er Betrug heraus und da» Röliel mar gelöst, woher du Gerson m letzter Zeit ihren Rausch gehabt hat.
Starkenburg und Rheinhesten.
w T ar m ft a b t, 19. Sept. Der Streikder K oblen i rbciter ist durch Vermittlung de» Bürgermeisters Dr. Müller jeutc beigefegt worden.
m. uff en bad), 20. Sept. Die Stadtverordneten «atten nm 2ti Mai bei der Wahl des technischen Beiaeord- teten Weil mit sozialdemokratischer Mehrheit beschlossen, ür den bisherigen Bürgermeister-Stellvertreter Walter, den Vorgänger Weils, zum Bürbermeister-Stellver- reter nicht den nunmehr dienstältesten besoldeten Bei Korbnctcn Portb, sondern den um einige Monate amte- tinaeren juristischen Beigeordneten Rech zu bestimmen 'tach dem Artikel 29 der Ltädteordnung steht die Bertre ung des Bürgermeisters, insoweit nicht bei der Wahl der Beigeordneten durch die Stadtverordnetenversammlung eine indere Bestimmung getroffen wird, in erster Linie dem besoldeten Beigeordneten zu unb wird im übrigen durch Jic Höhe des Dienstalters, bei aleichem Dienstalter durch 'ie Höbe des Lebensalters geregelt Die Stadtverordneten Nehrheit legte diese Bestimmung folgendermaßen auS: Für sen Bürgermeister-Stellpertreter wird ein neuer Beigenrb- icIct gewählt Wenn nicht für alle Zukunft die Stodtoer. jrbnetenberfammlung um die Möglimkeil g bracht werden soll, einen Büraermeister^Stcllvertreter selbst zu wählen, muß sie bei der Wahl des Nachfolgers eines Beigeordneten, )er bisher Bürgermeister-Slellverlreter war, auch befrim- men können, ob dieser oder ein anderer Beigeordneter Sürtzermcister-Stcllvertreter wird. Vegen den am 26. ^Dtai jcfaBten Stadtverordnetenbeschluß halte Beigeordneter ^orth, als er sich jüngst in einer Ausschußsitzung weigerte, unter dem Borsttz des gewählten Bürgermcister-Stellver- relerS Rech mitzuwirken, Beschwerde eingelegt. Auf .'iese Beschwerde hin hat das Kreisamt dem Berg. Rech ausgegeben, innerhalb 14 Tagen Mitteilung davon zu macken, warum die Stadtverordneten-Bersammlung ihn und nicht den amtsältesten Beig Porth zum Stellvertreter des Bürgermeisters bestimmt hat. Gleichzeitig hat Beig Rech )ie Aufforderung erhalten, die Stellvertretung bis zur Entscheidung deS KreiSamts an den Beig. Porth abzugeben
Hessen-Nassau.
X Fellingshausen, 19. Sept Lehrer Feix siedelt am 1. Okt. nach Hermannstein über und Lehrer Eckhardt wurde vom Schulvorstand seiner Daterstadt Gladenbach tewählt. Ersterer hat 11 Jahre unb letzterer 6 Jahre hier im Dienste gestanden.
Dillenburg, 20 Sept. Eine Eisenbahnarbeiter- Üerfammlnuq nahm laut ,Z. f. T.‘ zu der herrschenden I euerung einstimmig folgende Entschließung an: „Die Heutige Aersainmlung dec Eisenbahnhandwerkec und -Arbeilei erklärt zu der zurzeit herrschenden Teuerung solgendeS: 1. Die nißerqewöhnlich hohen Preise, die zurzeit für die notwendigsten Nahrung«- und Denußmittel gezahlt werden müsten, belasten >n starkem Maße den Haushalt der kleinen Leute, besondere aber der Etfenbahnhandwerker und -Arbeiter. 2. Festgestelll >'uß werden, daß die Spannung zwischen EngroS- unb fllein. landelSpreiien unnormal groß ist. Die amtlichen fDlartt- venchle beweisen das zur Genüge. Die Versammlung pro- teiliert deshalb gegen die rigorose Preispolitik deS Zwischen- nanbel» und erwartet von Reichs- und Staatsregierungen, daß uefclben fDlittel und Wege finden werden, um die Preispolitik eS ZwifchenhandelS zilgunsteii deS Nonsumenten zu beemfluffen. £ic6 kann z. B. durch fortgefetzte Veröffenllichung dec amtieren EngroSmarktprelse in der amtlichen Preße ufro. sowie tUird) Tarifemiäßigungen geschehen. 3. An die Verwaltung richtet die Verfammlung die dringende Bitte, durch ®croäbrunn einer ausreichenden Teuerungszulage dem herrschenden Not- tanb in den Familien der Eisenbahner zu fteuerb. Der Tank von tausenden Eifendahnersainilien wäre ihr sicher.
w. Kassel, 19. Scpt. Heute vormittag wurde ein ver wegener Raubmord an der 22jährigen Frau des Schlossers Müller verübt. MS der Mann mütags nach Hause kam, sand er seine Frau durch zahlreiche Messerstiche in die Brust ermordet vor Die Möbel waren durchwühlt, Schmucksachen und Wert- Segenflänbe, sowie eine größere Geldsumme gestohlen. Der Täter at der Ermordeten selbst ihren goldenen (Ebering abgenommen Ter Verdacht der Täterschaft lenkt sich auf einen Hausierer, der früh im Hause vorsprach. Heber sein Verbleiben konnte bisher nichts ermittelt werden.
(Ein schweres Automobilu glück bei Darmstadt.
lieber einen schweren Autonrobilunsall in der Bergstraße bei Darmstadt, bei dem ein Mann getötet, ein anderer schwer verwundet wurde, erhalten wir folgende Nachrichten
Darmstadt, 19. Sept. Ein schweres Auto mobilunglück ereignete sich heute nachmittag nach 6 Uhr ruf der Chaussee zwischen Pfungstadt unb Bickenbach Ein Frankfurter Automobil, das sich auf der Rückfahrt befand, fuhr an einer scharfen Kurve gegen einen Randstein Tie beiden Insassen, der Monteur Schreiber und Ingenieur Buß wurden herans<ieschleudert. Der Monteur war sofort tot, Buß wurde schwer verletzt.
R. B Darmstadt, 20. Sept. Auf der Straße Bicken- back-Pfungstadt hat sich dicht an der Äemarkungsgrenze tn schwerer Unfall ^ugetragen. Zwei Angestellte der Adler- verte hatten mit einem neuen Älpferdigen schweren Automobil eine größere Probefahrt unternommen und waren :uf der Rückfahrt begriffen Als sie auf der Straße von Bickenbach nach Pfungstadt die als gefährlich bekannte Stelle in dem Eisenbahnübergang passierten — die Straße macht Dort im jähen Fall zwet scharfe Kurven — haben btc ?eiben Insassen die dort angebrachte Varnungstasel nicht . .-achtet. In sehr scharfem Tempo fuhren ite hier uno bremsten bann zu stark. Daburch brach das Steuer- o h r unb bas Steuerrad unb der Sagen über- erlügen sich mehrmals. Bon den beiden Insassen Durbe her Monteur Schreibergetötet.ber Ingenieur j u 5, dem bar Steuer rohr in ben Leib drang, schwer! -erleßt Er kam nach Darmstadt uü rranlenhaus. I
0>cria>c*|aau
Warschau. 19. Sep: Ter wegen Ermardung seineS Neffen angeklagtr Graf 9t o n t f i e r wurde zu 15» Jahren >3 u du haue verurteilt Tic Muangellegtcn Zavadskv und Scmrnskv wurden sreigewrochen.
handel.
Bon »er '.KtidjtbanL
Berlin, 19. Sept. Tu Deutsche Reichlbank hat den Wechsel-DiSkont von 4 auf b Prozent unb den LombardzinSfuß von 5 auf 6 Prozent erhöbt.
In der beuitQfn E t * u n i des ZentralouSfchuffe» der 9teid)*btin( fnbrie der lirolident Ericstenz v. Havcnilein aus. Man werde anaend)l« ter (Äeüolhma der Jerbälfmfle nm offenen Geldmarkt nicht üdeiralcht fein, trenn die sich
t'tzt tn die Aolwendtateir rerient lebe, eine Ttefomerböbuug uni i t'ror. rorume men, nachdem der 'Vrroaibttfonrinn die Höhe des lleichsdantdiskoiiir erreicht habe 3n der Woche vom 7. bi* 15. Gemein her habe der ctami der Bank eine sehr melemlid^e tteiidUed>(eriino geaemiber dein Boijahre erfahren und nach dem 3ivi|d)enan*iveife vom 1s. hohe fiel» die Anlvanming weiter ver- iiuärh. Auch am 1k. d. Mts. feien die Anfprüche an die ReichS- banf wieder fehl stark gewefen. Am 16. bäilen die Anlagen um 11 Millionen ziigenoinmen, während sie tm t'orjabre am 16. unb 17, also in zwei Tagen, nur nm 25 Thllionen ziiqeuominen Dänen. Z»"> Cnnriateivertilel fei eine febr bedeutende Inanfpruch- •mt)ine der ^ank z:: euvarten.
München . Ist Sept. Die Bayerische Roten bank erböble den Wechseldiskont auf 5 Pro-, den Lombard-in-iuß auf 6 Prozent.
Stockholm, 19 Sept Die schweb i f che Reichsbank erhöbt von morgen ab bat Diskont auf s . bis 5 Prorenl
Dresden, 19. Sevt. Tie Sächsische Bank bat den Wechseldiskont von 4*/» auf 5 Proz, den Lombard-insfuß von 5'/, auf 6 Proz. erhöht.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
öeiifraii<fiditen in Hellen am TounerStag, den 21. -ceptbr. 1911: Wechfelnd beroflllt, leichte Niederschläge, mild, windig.
Letzte Tlacbricbtcn.
Ei« Erfaß bei Zaren.
Kiew, 19. Sept. Ter Kaiser richtete an den General- Gouverneur von Kiew, den Generaladjutanten Trepow, ein schreiben, in dem es deifit:
Ter unS während uniereS AuserUhalts in der alten Residenzstadt Kiew, sowie in den anderen von uns auigriuchten Ortschaften he3 Südwestgebietes zuteil geworbene herzliche (Empfand feiten- sämtlicher Schichten her Gesellschaft rührte mich und die Kaiserin tief Unsere freudige, Helle Stimmung wurde verdüstert durch das in meiner Gegenwart verübte ruchlose Attentat auf meinen treuen Diener und mutigen ErfÜller seiner Pflicht, den Ministerpräsidenten Stolvpin. Die uns von allen Seiten zugehenden Aeußerungen aufrichtiger Entrüstung über da» verübte Verbrechen überzeugen uns irdoch, daß die gesamte wohl- denkende Bevölkerung Kiews, sowie der anderen von ims auf* gesuchten Ortschaften, die von dem Wunsche beseelt waren, ihren Monarchen feierlich zu begrüßen, die Gefühle des kummervollen Unwillens mit uns teilt Die uns ausgesprochene Liebe zum Vaterlande und »um Throne Überzeugt mich davon, daß alle Schichten her Bevölkerung meinen Hinweisungen gemäß ihre Kräfte und Kenntnisse dem Nutzen ihres Gebietes unb unsere« treuen Vaterlandes Rußland widmen werden. Ich beauftrag'- Sie, der gesamten Bevölkerung deS LübwestaebietS und Kiewv meinen und der Kaiserin aufrichtigen Dank für ben unS erwiesenen warmen Empfang zu verkünden.
Die Teneruvg.
Berlin, 20. Sept. Der WilmersdorferMagiftrat beschloß, den Magistrat von Berlin zu bitten, die Gemeinden Groß-Berlins zu einer Konferenz eöuulaben, um über Maßnahmen gemeinsam zu beraten, welche jur Linderung der Lebensmittetteuerung zu ergreifen sind
Paris. 20. Sept Die Pariser Presse hebt hervor, daß die neuerlichen Berliner Verhandlungen jirr Beschleunigung des Abschlusses der Marvkkoverbandtunqen führen werde Rach hem „Petit Parisien" bat die Verständigung einen bedeutenden Schritt vorwärts gemacht und eS bestehen nur in nebensächlichen Punkten noch Differcntcn.
Lonbon, 20. Sept Das Mmisteriu« des Innern hat eine Verfügung erlassen, daß Zivilpersonen ersucht metben wflen, fick bereit zu erklären, im Falle der Not Spezial-Polizei dien ste zu übernehmen Man will bannt Polizisten, bet der Reserve angehören, im Falle einer Mobilmachung, für bat militärischen Dienst verfügbar machen.
un Atter von 59 Jahren.
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Die trauernben Hinterbliebene«.
Gießen (Wolfstr. 9), den 19. Sept. 1911.
Die Beerdigung findet Freitag, ben 22. d. M., nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt.
Heute abend 87« Uhr entschlief sanft nach langem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Baler firrr tuwig Stnribrr IV.
-Kinder, mehl
Hervmi^end bewlhrtt Nahrung.
Oft Kindergedeihin vorzüglich dabei u. leiden nicht ai
Verdauungsstörung.
INTERNATIONALE KOCHKUNST- AUSSTEIFUNG Frankfurt am. I FESTMALLE 1011 voM30.5EPT.Bi5n.OKT.iy II


