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als Verbindung der Ober- ein Racheakt eines Bruders, der Kapital aus der Sache zu aiJ ocroinuuny Der als Zeuge vernommene ältere Bruder er
klärte dies für unwahr, während der Angeklagte eine ihm bereits zugcstellte Klageschrift vorlegte. Das Gericht erklärte, daß auf die Aussage des älteren Bruders als einzigen Belastungszeugen ein verurteilendes Erkenntnis nicht gegründet werden könne und sprach den Angeklagten dementsprechend frei.
Wil all. Zube Llcpbanitr.
Airchliche Nachrichten.
Loanaelische Gemeinde.
Donnerstag, den 12. Oktober, abends 8 Uhr. im MarkuSsaal: Bibelstunde. (Ausgewählte Psalinen).
Pfarrer S cb w a b e.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 11. Oktober 1911.
wird, hat das bewiesen. Nehmen wir die Programme der
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Märkte.
cf. Frankfurt a. M., 10. Cft. Der heutige Tag des ir s e r d e in a r k l e s war sehr out besucht. Der Handel setzte lebhaft ein. Der Austrieb war 1200 Pferde. Man notierte heute: 'Mittlere Pstrde 8 0-100" Mk., schwere Arbeitsolerde 1400 bis 16i 0 'Ulf., Luxuspferde bis 500" Mk. Morgen, Mittwoch, um 12 llhr, findet der übliche Umzug der zur P'erdelotlerei augekausien Pferde statt, woraus um 2 Uhr im großen Saale des.Saalbaues* oie Ziehung der Pierdeinarktlotterie rhreu Anfang nmunt.
worden.
X Hanau, 10. Oft. Beim Obstbrechen siel in
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Gerichtsfaal.
Wiesbaden, 10. Okt. Der Kaufmann F. D. aus Rodheim, Kreis Giehen, gebürtig, war von 1904—1911 bei der hiesigen Kohlenfirma Jung zunächst auf dem Bureau, spater als Reuender, angestellt. Als Reisender erhielt er 150 Mark Monatsgehalt, Vertrauensspesen, 150 Mark Kleidergeld lährlrch und hatte vollkommen freies Leben auf der Reise. Trotzdem unterschlug er etwa 2504 Mark. Tie Strafkammer Wiesbaden verurteilte ihn zu fünf Monaten Gefängnis.
Der Angeklagte gab nachstehende Erklärung ab:
„In einem Leitartikel des Berliner Tageblatts vom 15. März 1911, betitelt „Nationalliberale und Antisemiten" waren scharfe Angriffe gegen die Nationallibcralen un Wahlkreis Gicßen-Nidda gerichtet, von denen damals gemeldet wurde, daß sie in der bevorstehenden Stichwahl zwischen dem Deutsch- sozialen Kandidaten Dr. Werner in Butzbach und dem sozialdemokratischen Kandidaten für den Ersteren eintreten wurden. Da sich durch diesen Artikel der Neichstagsabgeordnete Dr. Werner, der jetzige Privatkläger, persönlich beleidigt gefühlt hat, so erkläre ich, der Angeklagte, als verantwortlicher Redakteur des Berliner Tageblatts, daß es mir vollständig fernlag, die persönlickie Ehrenhaftigkeit des Herrn Dr. Werner irgendwie in Zweifel ziehen zu wollen. Ich bedauere es daß sich Herr Dr. Werner persönlich beleidigt gefühlt hat und suhlen konnte und nehme, soweit dies der Fall ist, die von mir tn dem Tageblatt in der Hitze des Wahlkampfes geacn ihn gebrauchten Wendungen hiermit ausdrücklich, unter Uebernahme der gesamten Kosten des Verfahrens, zurück."
Der Angeklagte verpflichtete sich außerdem, diese Erklärung im Berliner Tageblatt im innerpolitischen Teil unter der Rubrik „Deutschland" innerhalb 8 Tagen einmal ohne Kommentar wörtlich zu veröffentlichen. , „ _
Der Privatkläger erklärte, daß er nach Erfüllung des Der-, gleichs die erhobene Privatklage zurücknehmen werde.
spräche.
Starkenburg und Rheinhessen.
bs. Darmstadt, 10. Okt. Vor der 1. Strafkammer des Landgerichts wurde heute gegen den Redakteur Dr. Ludwig Quessel von der sozialdemokratischen Zeitung „Der Volksbote in Darmstadt wegen Beleidigung des Pfarrers Eglinger m Auer- ' Der beleidigende Artikel trägt die Uebcrichrift-
n 6er Kirche gibt es keinen Unterschied". Der Pfarrer wird dann
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•• Die hessische Verordnung zur Ausführung des NeichSzuwachSfteuergesetzeS vom 14. Februsr 1911 besagt in der Hauptsache: Für die Entscheidung über die Beschwerde gegen den Steuerbescheid und den Feit- st-llungSbescheid eines Finanzamtes iit die Abteilung für Steuerwesen deS Ministeriums der Finanzen, für die Ent- scheidung über die weitere Beschwerde daS Ministerium der Finanzen zuständig. Statt der weiteren Beschwerde ist nach Wahl der Beteiligten gegen die Entscheidung der Abteilung für Steuerwesen beS Ministeriums der Finanzen Klage an den Verwaltungsgerichtshof zulässig. Tie Klage an den Verwaltungsgerichtshof schließt die weitere Beschwerde an das bach ver^ndelt. Ministerium der JinnnzeN an? und Die fß®*““g
Hebung der Klage an den Verwaltungsgerichtshof hat binnen flu^ bic Qnbcren Konfirmandinnen in diesem Sinne emgewirkt einer Notfrist von vier Wochen seit der Zustellung deS Be- haben. Der Pfarrer bestritt eine derartige Aenßerung und ickuverdebesckeids au ersolaem Auf die Erhebung der Klage bemerkt, daß das Kind einen Platz beansprucht Habe, aus den Sb das Gefahren °°r bem $trronltlmn63m,?^oft toten ngt
biS zum 1. April 1912 die Vorschriften der Gesetze betreffend 1.^ Beleidigung deS Pfarrers und erkannte dem Anträge daS oberste Verwaltungsgericht vorn 11. Januar 1875 und des Staatsanwalts entsprechend auf eine Geldstrafe von 300 Mk betreffend die Bildung ' und Zuständigkeit des obersten Ver- oder 30 Tagen Gefängnis. Außerdem wurde dem Pfarrer Puvtt
der Mahgabe?in. ^^^ochen."i^ Die Nummern^ und^Plattcm^werbe^ Ungezogen Wendung, daß der Verwaltungsgerichtshof als VerunmgS- ^h^Egr gemacht.
gericht zu entscheiden hat. Nach dem 1. April 1912 gelten KreiS Weklar.
für daS Verfahren ausschließlich die Vorschriften des Gesetzes, ? T u t e nh o se n, 9. Okt. Der S ch u lh au s n eub a u istbe- die Verwaltungsrechtspflege betreffend, vom 8. Juli 1911 gönnen und der Rohbau soll in diesem W mit der Mabgabe, da« der Verwa,.un^»erich.-H°s als waltungsgencht erster und letzter Instanz un Sinne de- ^essen-Naffau
Artikels 17 dieses Gesetzes entMjeibet. ®ie Verordnung tritt w ~ranrfurt 10. Ott.' Ti- Stadtverord- am 7. Oktober in Kraft. Alle zu diesem Zeitpunkte noch! Denver sammlung verhandelte heute über Maßregeln nicht rechtskräftig erledigten Streitsachen sind nach Den 93or» aur Linderung der Lcbensmittelteucrung und beschriften dieser Verordnung zu behandeln. schloß schließlich die Einsetzung eines gemischten Ausschusses, der
"Vom Koloss-nm wird uns gerieben: Nur noch ^^mi^MagNtratergreeieu soll, diese Woche wird das wirklich vorziigliche Eroffnungsprograiniii LgooOO Mark zur Verfügung zu stellen, wurde gegen die sozial- aus <An Spielplan stehen. Es wird überhaupt dem Publikum demokratischen Sttmmen abgelehnt. — Tas Luftschiff Gelegenheit geboten werden, stet? nur ganz erstklassige Dar- „Schwaben" kommt am Freitag (13. Oktober) auf der Fahrt bi°'ungen sehen ,u können. Das ErössnungSprogramm, das |
Aufenthalt soll die Fahrt nach Düsseldorf weitergehen.
X Kassel, 10. Cft. Für diese Woche |iuö von der Regierung zu Kassel die K reis sch u l i ns p ekt o r eu des Regierungsbezirks zu einem K ursus einberufen worden, der tue Einführung der SchiilanfsichlSbeamten in das Wesen ländlicher Fortbildungsschulen bezweckt. Die Leitung des Klirsus ist dem Regiernngs- und Schulrat Quehl in Kassel übertragen
finden, ivie in den Programms des diesigen Koloffelims.
** Neuer Sportplatz. Man schreibt uns: Der Verein für Bewegungssviele hat sich nun auch einen Sportplatz angelegt und zwar an der Marburger Straß?. Die Mic- glieber des Vereins kann man täglich an der Arbeit {cfyen, wie sie ihren Platz mit einer Einfricdiguna umgeben, eum sich vor unnötigen Kosten zu bewahren. Besonders in dieser Woche ist
I 6"fbenn o» ma.u.. 3nfOb 6 d, von dexter tzerad das Eröffmmgsspiel ist, stattfindet. Es spielt die erste Mann- und erlitt schwere Verletzungen, an denen er im Landtranten. schäft des V. f. B. gegen die erste des Fuldaer FußballvereinS, paiise zu Hanau gestorben ist. und den Freunden und Anhängern unieres Sportes steht ein ...... n— __. ss*
schönes Spiel in Aussicht. Am 14. Oktober feiert der Verein f
in Gestalt eines Konzert?? und anschließenden TanzeS sein viertes ’ • 1
Stiftungsfest auf der Liebigshöhe. Der Verein besteht aus 120 Tic Kartoffelpreise.
MiMliedern. Ter Spielplatz ist von zwei Haltestellen der elek- Die amtliche „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Irischen Bahn in 1 Minute zu erreichen. Am Sonntag soll vor «Die deutsche Kartoffelernte wird bei günstigerer Annahme als bisher dem Meisterschasts-Fußbatlspiel ein Schlagball- und Bar lauff Piel einem Ergebnis von 7.3 Prozent eine Mittelernte. Die von den Schülern des Vereins für Bewegungsspiele ausgefflhrt Preise für weiße Kartoffeln in Preußen schwanken gegenwärtig
werden, um zu zeigen, daß auch spezifisch deutsche Spiele rlire zwischen 2,50 bis 3,80 Mark für den Zentner. Die kleinen.
Anhänger haben. Handel.tpreise sind allerdings gestiegen. Das JBfunb kostete un
Landkreis Giehen. September durchschnittlich 5,3 Pfennig, im Westen sogar bis
= Lang- Göns, 9. Okt. Am Sonntag, 15. Oktober, > 7 Pfemig.
nachmittags 3l/2 Uf)r, finden hier auf Veranlassung der Land- = '' (UipCtrttßr Strafkammer.
Wirtschaftskammer in der Wirtschaft ,Zum Schwanen" Vor- 1 " )( Gießen, 10. Oktober.
träy statt über: a) .Rindvieh- und Schwelnesütterung"; Sic feindlichen Brüder.
b) ,WaS kostet bei den jetzigen Futterpreisen der Liter Milch?" P H H. von Metzlos hat von feinem nunmehr ver-
Vortraaender ist Dr. Hamann-Darmstadt. ftorbene^ Vater das elterliche Anwesen erhalten, obwohl er der
Kreis ^riehherrt jüngere Sohn war, während sein älterer Bruder dem ländlichen
n ~ . e c in ic Brauche zuwider übergangen wurde. Seit dieser Zett herrscht
L. Friedberg, 10. Okt. Den 16. Oktober stndet zwischen beiden Brüdern bittere Feindschaft. So ist aus erhobene int Festsaale des cüang. Prediger-SeminarS die Aufnahme Anzeige des älteren Bruders der jüngere am 8. September l. I. der neu eintretenden Kandidaten statt. Neun Kandidaten vom Schösfenaericht in Herbstein zu feckss Wochen Gefängnis 'Bleiben noch 1/2 Jahr im Seminar, 10 treten neu ein. — verurteilt worden, weil er seine Mutter misshandelt habe. Der Schon feit längeren Jahren plant man eine Bahn ü 0 n hlngefjagte legte Berufung ein^unb er Harte öie ®yctfle fei Ranstadt nach Friedvera als Verbindung der Ober- ein Racheakt hpr ÄU
hessischen mit der Main-Weser-Bahn. Nun hat die Reichs- \ post eine dreimalige Nutomobilpost auf dieser Strecke eingeführt. Zurzeit beschäftigt man sich mit dem Bau einer elektrischen Bahn. Sie soll von Friedberg ausgehen und die wohlhabenden Dörfer Ossenheim, Nieder-Florstadt, Staden, Ober-Florstadt usw. berühren. Voriges Jahr Hail > Eine renitente Angeklagte.
der Ortsvorstand von Nd.-Florstadt sich toegeit dieser Bahn Die M. A. aus Bürgel soll sich heute wegen Diebstahls an die Behörde gewendet. Jetzt tritt man auch in Fried-1 verantworten. Sie wird beschuldigt, als Dienstmädchen in Bad- berg dieser Frage näher. Nauheim verschiedene Unredlichkeiten begangen zu haben. Sie
x Bad-Nauheirn, 10. Okt. Eine öffentliche ist aber nicht erschienen sondern hat geschrieben, daß sie vals- Sitzung bet Stabt 6 er orbn et en fand unter d°m habe^und “w
Hi°er''stai7"Merbnuna »Gasung^t^ehen. orbnet bas Gericht rhre zwang-,
zehn Punkten, von denen die folgenden hervorgehoben seien: Eine Vertagung.
Eine Ortsbausatzung war beim Ministerium eingereicht ^er Metzger M. St. von Düdelsheim war angeklagt worden, worden. Einige kleine Aenderungen, die Geschoßzahl be- kcn kreisamtlichen Anordnungen zuwider gebandelt zu haben, treffend, wurden von diesem gewünscht und von der 23er* I zur Verhütung einer Verschleppung der Maul- und Klauensammlung genehmigt. — Das Kommando des 18. Armee- seuche erlassen waren. Er war aber vom Schöffengericht frei- korps hat an die Stadt das Ersuchen gerichtet, 10b sie gesprochen worden, da er in unwiderlegter Weise glaubhaft ver- bereit sei, ein Militär-Kur Haus zu bauen. ES wurde sicherte, daß er von der kreisamtllchen Bekanntmachung keine beschlossen dem Gesuch zu willfahren^ Das Gebäude soll Kenntnis gehabt habe. Auch tn der beutiaen SeruTungSüerbanb^ ic^^schn^en und m aufnebmen können lung konnte Klarheit nicht aeschaffen werden, so daß die Sack)e
°s s°7i 6°tL1smaßig °ut Antrag der Staat-anwaktschait ausg°>cht warb-.
verpachtet werden mit Lasten der Unterhaltung und Der ^luf erhobene Privatklage deS^ Reichstagsabgeordneten Dr. zinsung des Kapitals für das Gelände zu 4 ^0^., für bat e r n c r ?n Butzbach war der verantwortliche Redakteur deS Gebäude zu 5 Proz^ — Für den städtischen 21 r b et t 5 P^liner Tageblattes", Max Schröder in Berlin, wegen Be- ] sich biS jetzt vorzüglich | feibigung durch die Presse vom Sckwffengericht in Butzbach zu iuß gewählt, der sich aus 1200 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Der AngAagte aber Mitglied der vier Organi-l hatte Berufung eingelegt und es stand heute erneut Termin vor
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F. C. Dorheim, 10. Okt. Gestern fand hier der Einzug der Gräfinnen Anna und Berta zu Solms- Rödelheim und Assenhtim statt, die nunmehr in dem restaurierten Schlosse ihren Wohnsitz nehmen werden. Die Vereine brachten den Gräfinnen vor dem Schlosse ein Ständchen. Landtagsabg. Breidenbach hielt eine An-
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