Bekanntmachung
0069
Betreffend. Ausdruck der Maul- und Klauenseuche in Düdelsheim.
In rub. Venen machen wir bekannt, daß Büdingen Aum Be- obacktungSgebiet gehört und wir verwelfen auf die un hcutinen Kreisblatt erschienene Bekannlniachung und empfehlen gewissenfiaue Beiolgung der Bestimmungen.
Viehhändler machen wir ganz besonders auf die Bekanntmachung aufmerksam.
Büdingen, 2. Januar 1911.
Großh. Bürgermeisterei Büdmgen.
Fendt
Rodel
Rock.
73
181
Auswärtige Damen können Pension erhalten.
[63
empfiehlt
Amtliche Bekanntmachungen der Ltadt Gießen
B*/»
Marie Sack, Lehrerin, Schangenw<r. 22 — Ecke We»t-Anlacc.
Rodelschlitten Schlittschuhe Rollschuhe Werkzeug- und Laubsägekasten Kinderkochherde Dampfmaschinen Laterna Magica Emaill. Kinderkoch geschirre
Visitenkarten
liefert nuicb und billiget
Brühl »ehe UaJw-Öreclerei.
Donnerstag den 5. Jan. 1911, nachmittags 1 Ubr, werden auf d.r Mittclstmühle bei Altem Buseck 1058
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gegen Barzahlung versteigert.
Versteigerung bestimmt.
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Versteigerung.
Mittwoch den 4. Jan. 1911, nackm. 8 Ubr, werden iin Psand- lokal, Selteröwea 1L versteigert:
2 Büfett. 2 Kassenschränke, ein Sekretär, 1 Wagen, 2 Schreibtische, 1 Waschmaschine- 1 Nähmaschine, Sofas, Schränke, Uhren, Schuhwaren u. a. m.
Gießen, den 27. Dez. 1010. (56
Johann. Gr. Piandmeister
Prival-Lehr-Inslitut
für Schnittzeichnen und Kleidermachen.
Die neuen Kurse beginnen wieder ab Montag den 9. Januar. Anmeldungen täglich, Auskunft und Prospekte zur Verfügung.
und Flügel in bekannt hoher Bollendg. lief, auch b. becmm. Teil» 'bla. ohne Preiserhöh, u. in Miete au mäßigen Preisen frei jeder Bahnstation 10038 Max Stellbogen,
Frankfurt a. M., Kaiserstr. 5 a, Telephon 8142.
Versteigerung. I
Mittwoch den 4. Januar d. IS. nachm. 2 Udr, werden im Biekcrschcn Saale, Neustadt 55, versteigert:
Möbel aller Arten, 3 Kastenwagen. 1 Pferd, 1 Nähmaschine, 1 Kassenschrank, 1 gr. Partie Blattpflanzen, Palmen, Alpenveilchen, Mistbcelsenster, eine Partie Wertbolz, 1 vterr. Handwagen, 1 eich. Regulator, ein Jahrrad, 1 Partie Hüte und Diühen, Schuhwaren u. a. m. Geißler. Gerichtsvollzieher
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns S. Elsoffer in Firma Samuel Elsoffer in Gießen ift in Folge eines von dem Ge- meinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsver- gleiche VergleichSlermin auf Freitag den 20. Januar 1911, vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgericht in Gießen — Zimmer Nr. 18 — anberaumt.
Der Vergleichsvorschlag — und die Erklärung des Gläu-- bigerausschusses — sind auf der Gerichtsschreiberei deS Konkursgerichts zur Einsicht der Beteiligten niederqelegt.
Gießen, den 31. Dezbr. 1910.
Bühner, (B’/i Gerichtsschreiber Großherzogi.
Amtsgerichts.
Spielplan der vereinigten Xranksurter Siadttheater.
(Opernhaus.
Tienstag. 3. Jan., nachmittags 31/, Uhr: .Aschenbrödel." Abends 7 Uhr: „Tiefland/ Mittwoch, 4. Jan., nachmittag- 31/ U()r: „Aschenbrödel.' sllbends 7'/, Uhr: „Ter Gras von Luxemburg.' Donnerstag, 5. Jan.: „Don Inan/ Freitag, 6. Jan., geschlossen (Museums-Konzert.) Samstag, 7. Jan., nachmittag- 3>, Ubr: „Aschenbrödel.' Abends 7 Uhr: „Tlabame Butteiflv.' Sonntag, 8. Jan., nachm,ttaqS 3'/, Ubr: „Asckenerödel' Ade.^S 7 Uhr: „Tie Jüdin.' Montag, 9. Jan., abends 7'/, Ubr: .Ihn Walzertraum.' rienstag, 10. Jan.: „Ter fliegende Holländer." Mittwoch, 11. Jan., nachmittags 3'/, Uhr: „Aschenbrödel.' Abend- 7Uhr: „Hoffmanns Erzählungen'
' Schauspielhaus.
TienStag, 3. Jan.'): „Das Konzert.' Mittwoch, 4. Jan.- Tie Kinder." Donnerstag, 6. Ian.: „Ton Carlos.' Freitag, 6. Jan., abends 7', Uhr: „Tie drei Grazien.' Samstag. 7. Kan.: „Charleys Dante." Sonntag, 8. Jan., nachmittags 3'/. Ubr: ,0 diese Leutnants.' Abends 7 Uhr : .Charleys Dame." Montag, 9 Jan.: Rum ersten Male: „Glaube und Heimat.' Ttensiag, 10. Jan.: ^Glaube und Heimat.' Mittwoch, 11. Ian., nachmittag- 2'/, Ubr: „Wilhelm Dell." Abends 7 Uhr-: ,Taä Konzert.' ’ ♦) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Gießen, den 22. Dezember 11)10.
Bürgermeisterei Großen.
Mecum.
Vertrauen gerechtfertigt!
Ich kann ihnen mitteilen, daß die f. Zt. von Ihnen verlangte Probe mir schon Vertrauen zu dem Präparat brachte und ick da,ausbin 4 Pakete verbraucht habe: täglich nehme ich 2 mal aus'/«Vir. Mttch einen großen Eßlöffel voll Bioson. Ick habe dasselbe bet aroßer Schwache und Nervosität zur Kräftigung gebraucht. Ang'tgefllbl. Schwindel, anfälle, Unlust zur Arbeit, -Herzklopfen, vor allem Avvelitloiigkeit und eingenommener Kops halten mir das Leben über briifftn ne* macht. Schon das 1. Paket brachte mir Vorteil, denn ich1 lübüc mich kräftiger und Angst und^Schwindel.Uenen nack. Appeltt stellte sich ein und fetzt bin ich wieder lebenslustig. Habe auch ein besseres Aussehen bekommen. Waö Gefckmack und Bekömmlichkeit anbetrifft, bin ich sehr zufrieden. Dresden, 20. Juni 10. Frau Ida Fübtger, Pwtenbaueruraste ,36. Unterschrift beglaubigt: Carl Hemvel, Notar. Biofon ,st das beste und billigste Nähr- und Sträfnmmdmittel; erhältlich tn Apotheken, Drogerien usw., Paket (zirka Kilo, DU. 3. . __________tb n
schlitten, eiserne Kinderschlitten und
Schlittschuhe, sindcnTieiuM.AuSWhlb. J. B. Häuser Neustadt 56. 10 Tel. 660.
Markte.
ließen, 3. Jan. Marktbericht. Aus heutigem Wocken- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,00—1.05 Hühnereier 1 et.
10—11 Psg., Enteneier 1 S tück 0 Pfg., Käse pr. St. 6-8 Kasematte pr. St. 6-6 Pig., Tauben pr. *r. 0,80>-1,00 A k., vühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., vahnen vr. eturf 0,H0—1,80 Dir,. (5-nten pr. St. 1,80-2,20 Mk., Gänse das Pfd 75-85 Pfq., Ochsen- fleisch pr. Pfd. 84-92 Pig., llliudfleiscb pr. Pfund «4—t-8 Pig,. ttubsteisch 70 Pfg., Schiveinesleisch pr. Pfund 80—96 Mg., Kalh. fleisch pr. Pfd. 76—80 Pig., Hammel'leistti pr. Pfd. 60—84 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.50 bis 8.0O Mk., Weißkraut das Stuck 20 bis 30 Pfq., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 Mk., Diileb das viter 20 -big., Birnen per Ztr. 12-15 Mk., Aepkel per Ztr. 8 bis 12 Alk., Nüsse 100 Stück 50—00 big., per Ztr. 0—00 Alk., Bohnen per Pfd. 00 -00 Pfg Marktzeit von 8—2 Ubr.
fc. Frankfurt a. HL, 2. Jan. Wie bereits gemeldet, wurde vor Weihnachten in der Vereinigung „Frankfurter Frucht- markt" der Antrag, einen zweiten offiziellen F r u cht- markt in Frankfurt a. M. während der Wollte abzuhalten, abgelehnt. Dor Jahresschluß nun wurde in einer weiteren Versammlung dieser Antrag angenommen, mit Rücksicht darauf, tocti an den Montagsmärkten vielen namhaften Muhlenbesitzcrn, Händlern und Landwirten aus Nassau, Rl-einhessen, Starkenburg. Nordbahern, Pfalz, Baden usw. es nicht möglich ist, den ,>rank- furter Fruchtmarkt zu besudln. An diesem Tage (Montags) wird aucl) in Mannheim Markt abaehalten. Der zweite offizielle Frucl^tmarkt findet jeweils Mittwoch statt. Der erste am 4 Jan. d I Somit hat der bedeutendste Fruchtmarkt in Deutschland, der Frankfurter, zwei offizielle Markttage. —.Laut Verfügung des Ministeriums für Handel und Gewerbe wird die Preise feststellungsordnuna für die städtischen Viehhöfe in Frankfurt a. M. und Wiesbaden vom 1. Jan. ab abermals einer Aenderuna unterzogen. Die Schlachtwertklassen erfüllten verschiedene Aenderungen, die Hauptabteilungen; bleiben indessen bestehen. Doch wird bei den Ochsen fortan zwischen ungeiochteu (die noch nicht gezogen Haden) und anderen unterschieden, bei Schafen zwischen Stallmast- und Weidemastschasen und eine Rubrik für Schafe unter 80 Kg. Gewicht eingcführt. Sämtliche Abmachungen über die Höhe des Preises sollen genau wiedergegebeu werden. Der Preis ist stets in Zahlen angegeben, die Einsetzung eines nicht zutreffenden Preises ist vcrbMen. Außerdem sollen vollständige Listen der zu den einzelnen Preisen verkauften Schweine, jedoch ohrte Sonderung nach Schlachtwerttlassen, ausgestellt werden. Die bisherige Preisfeststellungsordnung ist erst seit kurzer Zeit in Kraft.
— Karloffelmarkl-Bericht vom 2. Januar 1910. Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 0.00-0.00, Magnum bonum 0.00—0.00 Alk., weiße runde 0. 0—0.00 Mk., Gelbfleischige, blaue, 0. 00—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00 Alk. Dort- m und: Magnum bonum Alk. 3.10—0.00, weihe runde Mk. 2.50, Gelbfleischige rote Mk. 3.75. Hagen: Rote Sorten Alk. 0.00, Magnum bonum Mk. 0.00 - 0.00, weihe runde Alk. 0.00, Gelb- fleischige rote Alk. 0.00 - 0.00, weihe Mk. 0.00—0.00. Köln: Rote Daber 0.00, and. rote Sorten Alk. 0.00-0.00, Magnum bonum Alk. 2.95-3 05, weihe runde Mk. 0.00-0.00, Gelbsleüchige rote Mk. 0.00—0.60, weiße Alk. 3,00—0.00. Krefeld: Rote Daber
Der Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Landmannstraße und Lärckenwäldcken ist sestgeitellt und kann von Jedermann auf unserem Tiefbauamte einneieben werden.
Zu diesem Bebauungsplan ist die nachstehende Drtßbou« satzung erlassen worden.
Ortsbausatzuna.
Auf Grund der Bestimmungen in Art. 2,13,20,29, 37, 44 und 59 deS Gesetzes vom 30. Avril 1881, die allgemeine Bauordnung betr., und in tz3—5, 7, 9, 66 und 78 der Verordnung vom 1. Februar 1^2, die Ausführung der allgemeinen Bauordnung betr., wird aui Be schluß der Stadtverordneten-Verfammlung, nad) Anhörung des Oberbürgermeisters und Begutachtung durch den Kreisauöfckutz mit Genehmigung Großfierzoglichen Mmisteriums des Innern vom 3. November 19lö zu Nr. M. d. I. INtto zu dem BebauungSvlan für das Gebiet zwischen Landmannstrahe und Lärchenwaiocven folgende Ortsbausatzung erlassen.
ß 1. Gewerbebeiriebe, die durch schadlid-e Dünste, starken Ranch ober ungewöhnliches Geräusch Nachteile, Gefahren oder Be' lästigungen für die Umgebung herbeiiuhren, stnd verboten. Art. »J Allgemeine Bauordnung. ,, . ,
8 2. Die Gebäude dürfen mit dem DachgestrnS nicht mehr aIS 10 m über dem Bürger steig sich erbeben; oberhalb dieser vöbe dürfen die Dächer eine Neigung von 45" gegen> bie Wagreckte nicht übersteigen - Art. 59 A. B. O. und 8 78 Ausführungsverordnung zur Allgemeinen Bauordnung. _ . ... .
8 3. Dao an der Straße C v gelegene Gebiet ist der Villen- mäßigen Bebauung Vorbehalten- Es wird deshalb bestimmt.
a- Jeder Bauvlatz muB eine Gröhe von mindestens 600 qm haben. — Art. 13 Allgemeine Bauordnung.
b Die Grundstücke dürfen nur zur Hälfte «fiter Gesamtfläche bebaut werden. Außer den Vorderhäusern sind nur zu diesen gehörige, nicht gewerbsmäßig zu benutzende Stallungen. Remisen für Wagen und Slraftfabrtcuge und Kutscherwohnungen penatiet Die Errichtung anderer Nefiew ober Hintergebäude ist verboten. — yirt. 37, 59 Allgemeine Bauordnung und § 78 Ausführungsverordnung zur Allgemeinen Bauordnung.
c. Die Gebäude müssen von den NachbargrenAen mindestens 3 m und von anderen Gebäuden auf demselben Grundstück mindestens 6 m entfernt fein. Jedoch stnd Doppelhäuser mit gemein- fdiaiilidicr Brandmauer oder Sckeidemauer erlaubt. - nrt. .57, M Allgemeine Bauordnung und § 78 Ausführungsverordnung zur Allgemeinen Bauordnung. m ,
§ 4. In den Baublöcken I. N und HI kann abweichend von der Bestimmung in § 18 des LrtSbaustatuts vorn 6. Juli 1888 mit besonderer Genehmigung der Stadtverordneten-Derfammlung die Ausführung der Umfafiunnöroänbe oberhalb des ErdgefchosteS in Holzfackwerk gestattet werden, wenn die Gefache mindestens 12 cm stark mit Ziegel- ober Schwemmsteinen auSgemauen werden. Die Schwemmsteininauerung muh verputzt oder anberroema verkleidet werden. — Art. 44 Allgemeine Bauordnung und § 66 der AuS- führiingSverodnung zur Allgemeinen Bauorbnung.
Solange aber die Nationalisten, von denen ein Teil auch schutz- zöllnerisch sind, „das Zünglein in der Wage" bilden, wird das liberale Ministerium aus Verlegenheiten und Demütigungen ntckü mehr herauskommen, zumal das unumiftische Haus der Lords in den Kämpfen des letzten Jahres aud) in bürgerlichen Streuen, tne die kapitalfeindliche Steuerpolitik und den Staatsiozlaltsmus verabscheuen, erheblich an Rückhalt gewonnen hat Aus ©n dieser Betrack)tungen, die auch mancherlei Schlaglichter aus die führenden Personen werfen, hält es Biermer sur wahricheinlich, oaß der Premier Asquith und sein erzradikaler -LckZatzkanzler, Lloyd-George, gemäßigteren Elementen Platz machen muffen- Biermersche Broschüre, die durchaus objektiv geschieben ist, wird jedenfalls auch in England Beachtung finden. bas deutsche Publikum aber erscheint sie als ungemein lehrreich.
Höhktt v. Erweiterte MadEeMiilk jn ©iejien.
Die Anmeldungen der Mäbcken, die von Beginn deS kommen- ben Sckuliahreö ab u nie re Schule besuchen sollen, werben 'Montag den 9. unb Dienstag ben 10. Januar von 9—1 Ubr im Sckulhaufe, sttorb-Anlage 14, entgegengenommen. Borzulegen sind. Geburtsurkunde unb Impfschein, bezw. Be cheinigung ber zweiten Impfung unb bei Kinbern, die auS einer anberen Schule kommen, ein Abgangszeugnis. Mädchen, bie erst schulpflichtig werben, sinb bei ber Anmeldung vorzustellen. (Bw
Anmelbiingen nach ber festgesetzten Zeit können nur berücksichtigt werben, insofern Die betr. Kiaflen nicht schon oollHäHlig unb.
Gießen, den 22. Dezember 1910.
Orotzherzoglicke Direktion. BT
Dr. Störiko.
Dermifcbtes.
• Das gestohlene D enlm al. Das Denkmal des Fürsten Cusa, das zur Erinnerung an diesen Begründer des Staates Rumänien und an die Vereinigung der Moldau mit der Walachei auf dem Unioerfi tat splatze m Jassy errichtet werden sollte, ist Wiener Blättern zufolge aus dem Transporte von Rom nach Jassy — gestohlen worden! Das Denkmal, bestehend aus einem MarmorobeltZk, den verschiedene Bronzemedaillons zieren, und aus einem Bronzestandbilde des Fürsten Eula, wurde in Rom rm Atelier des Bildhauers Romanelli angefertigt und, m Niesenkisten verpackt, nach Jcrssy abgesendet Unterwegs sind jedoch aus den Kisten sämtliche Bronzeteile des Monu- mentes, die schwer vergoldet waren, gestohlen worden. Von den Dieben hat man leine Spur. Das Denkmallomitee hat den Bildhauer Romanelli ausgefordert, die gestohlenen Objekte nachzugießen. m _
♦ Chinesischer Tee. Der „Dost. Zta" wird geschrieben: Der Kausmann X. in der benachbarten Stadt M - der u. a. auch Tee feilhält, hatte zu dessen Emp- fehlung idie sauberen chinesischen Schriftzerchen des Um- schlaas für den Aushang vor seinem Laden eleaant ropieren lassen. Ein „Schriftaelehrter'', der diese Aufschrift im Vor- überaehen las, brach in lautes Lachen aus und trat bet dem Ladenbesltzer mit der Frage ein: „Wissen Sie denn, was die bunten Hieroglyphen an Ihrem Schaufenster besagen? — Dreimal gebrühter Tee für die verfl. Christen' Hunde!"------------------
Evangelischer Arbeiter-Acreln.
Unter Hinweis auf bie Bekanntmachung beö Herrn Oberbürgermeisters ersuchen wir unsere Mitglieder um zahlreiche Beteiligung an der Jubelfeier am 15. b. M. Karten find fvätestens biö zum 5. b. M. auf ber Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — unter ausbrücklicher Berufung auf bie Zugehörigkeit Aum Berem zu bestellen. Iv3/,) Der Vorstand.
Kaufmännischer Verein,
Betr.: Feier der vierzigjährigen Wiederkehr des Gründungstagcs des deutschen Reiches.
Wir bitten unsere Mitglieder, welche wünschen an ber Feier teilznnehmen, ihren Bedarf an Eintrittskarten morgen auf der Bürgermeisterei (Zimmer 15) zu bestellen und au die Zugehörigkeit zu unserem Verein zu venveisen.
-•/ Der Vorstand.
Edgar Borrmann
Giessen, Eisenhandlang, Neustadt 11.
Vüchertifch.
vle politische Krifis in Lnaland. (Heft 7 des 2 Bandes ber Sammlung nationalökonomischer Aufsätze und Vortrage'.) Von Dr. iur. et Phil. Magnus Biermer, ^dentl. Professor der Staadswissenschaften «n der Umversttat Gießen. Oklavformat. Geheftet. Preis Mk. 1.—. Verlag von Emil Roth in Gießen.
In dem neuen Heft seiner vtelgelesenen Sammlung hat Herr Drosessor Dr. Biermer diesmal ein vorwiegend polttisches Thema gewählt. Biermer beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten sehr, em- aehend mit den sozialen Verhältnissen Großbrrtanniens, bie er Xu einem großen Teil ans eigener Anscharmng kennt. Diese Studien haben seine Aufmerksamkeit auch auf bie konstitutionellS Entivickelung des Landes, über die er sich wiederholt in per Tagespreise geäußert hat, gelenkt. Die beiden letzten grotzen Wahllampfe unter dem Kabinett Ascmith und der auffallende demokratische Umschwung in dem Parteileben der britischen Nation haben zwar auch in Deutschland lebhafte Aufmerksamkeit erregt, aber vielfach eine Beurteilung erfahren, die den tatsächlichen Verhältnissen und Vorgängen nicht ganz entspricht. Brermer ist im Gegensatz hierzu der Ueberzeugung, daß die demokratische Sturzwelle, die vor einigen Jahren über das Land fiereingefirod/Cii ist, ihren Höhepunkt bereits überschritteit hat. Zwar nimmt auch er an, daß eine Oberhausreform bereits in der allernächsten Zett vor- genommen werden wird, aber nicht etwa diktiert von der radlkalen Partei, sondern freiwillig zugestanden von der Peerskammer selber. Biermer beurteilt auch Lit letzten Wahlen anders, als das vrel- sach in der deutschen Presse geschieht. Sie sind in der Hauptsache mr die Unionisten günstig gewesen und werden getragen von einer mächtigen anti-radikalen Bewegung, hinter der Großhandel und Industrie, Bildung und Besitz in Stadt und Land ernschlteßltch des Mittelstandes stehen. Der konservative Grundcharaktcr des englisck>en Volks tritt in dieser Gegenbewegung wieder recht deutlich hervor und wird voraussichtlick) zu neuen parlamentartschen Kämpfen führen. Die zahlenmäßige Mehrheit, über die das demokratische Kabinett Asguith im Haus der Gemeinen venügt, ist nur eine Scheinmehrheit, denn sie beruht auf einem Bündnis mit ben Iren, den „Polen Englands", die als Kaufpreis die Ge- wälwung der Homerule, für die das Land nicht zu haben ift, fordern.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Hattenrod für 1911 Rj. liegt vom 4. d. Mts. ab acht Tage lang auf unserem GeschäflSzimmer zur Einsicht offen. .
Hattenrod, 2. Januar 1911.
Großh. Bürgermeisterei Hattenrod.
Holz-Versteigerung Donnerstag den 5. Januar .1911, vormittags S'/, Ubr, in den Abteilungen Grund, Drenpltze, Ertcnwäldchen, Birkcngartcn, Ltockicklag. (Forstwartei
N " i ck °Vb erb ft a ngen Cmi t 92,05 Fstm., 68 tzichtenreiSstangen mit 1,06 Fstrn., 25 Nm. SticfernfcfieitbolA, 9 Rm. Ficktenkchetthol», 89,4 Rm. SiefemtnÜDDclfioU, 77.1 Rm. Fidstenknüvpelholz, 2 Rm. (SrlentnüppclholA, 84,7 Rm. KiefermlockbolA, . 77,4 Rm. F ck en- stockholz, 110 Wellen Eickenreifig, 910 Wellen Äiewrnreiflg, 40 Wellen Fichienreifig, 260 Wellen Erlenreifig.
Zusammenkunft auf dem alten Steinbacker Weg an ber
1. Sdinctfe.______________________________ ___________________
HolLvcrstcigeruug Montag ben 9. 3nnnar 1911, vorm. 9V, Uhr, in den Abteilungen Lauwcide, Langefchlag, stoppel- berg, Klingclflun. (Forftwartc. Gtenen 111. »orstwartGettel) 1580 Ficktenberbnangen mit 173,91 Fstm-, l^b,.^icktenreiS- Hangen mit 12,18 Fftm., 1325 Ficktenbolmenstangen mit LS ftuin., 1 Rm. GidjcnidicitbolA, 18 Rm. Ficht en s ckei t Holz, 19 R m. K ie t^nlckei t- hott, 2Rm. Eickenknüppelbolz, 47 Rm-.Kiewrnknuppelfiolz, 71^ Rm. ?Yid)tentnüppelbolA, 1 Rm. Lärckeknuvpelholz, 1,4 Win. ö'wcn» knüvvelreifig, 62,4 Rm. Kiefernstockbolz, 85,2 Nrn. Ä'klUknstockholz. 2 Rnr Lärdienstockholz, 400 Wellen Etchenreisig, 680 Wellen Kiefern- reisig, 300 Wellen Fichtenreistg. . ,,___
Zusammenkunft ist auf dem alten Stembackerweg an bet 2. Sckneise._____S_L1
Mk. 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0 00, Magnum bonum Mr, 2.90—3.10, Gelbfleischige rote Mk. 2.90—310, weiße Alk. 2.90-8.10. Kempen: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere roie Sorten Mk. 0.00 - 0.00, "Magnum bonum Mk. 3.00, weiße runde Mk. 3.00, Gelbfleischige rote Mt. 3.50. Saffig: Rote Sorten Pik. O.Ou—0.00, Magnum bonum O.Oü-O.oo, weiße runde 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0 00, rote 0.00— 0.00, weiße 0.00 —0.00. <3 ( a 1 ö t: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 3.40-0.00, Magnum bonum 3.00—0.00, weiße runde 3.00 -0.00, Gelbfleischige, blaue 0.00—0.U0, rote 0.00 - 0.00 F r a n k f u r t a. M.: Rote Sorten Aik. 0.00—0.00, Tlagnnm bonum 0.00-0.00, weiße runde 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 0.60. (Alles zu 50 Kilo.)
Die Nlarktprciie für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- nnd Broiprcise am 2. Januar 1911.
Höchste Schlachtviehpreise tn F r a n t < n r t a. 'M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kalber
Schweine
50 Kg. Schlachtgeioicht 95—98 Mk.
Kg. Schlachtgeiv. 96-102 Pf.
*/, Kg. 84-92 Psg„
lL , 76-80 ,
, 80 bk .
Getteldepreife in Mannheim
Brotpreise in Gießen
Wetzen lOV Kg. 20.7u - 20.so Mk. Roggen 100 Kg. 15.50—15.75 'Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 big.
Schwarzbrot 2 ttg. 54 Pig.


