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Heien, 2. 8* unter dem Vorsitz!
Versammlung, ■
Es itmrbe bei diesem Thema auch nmh angeregt, zur Ber- meidimg mm Streitigkeiten über unnützen Was,erverbrauch zunächst bei den zu errichtenden Neubauten m ichew Ltock b es on dere W a s s e r m e s s e r einzubauen, wodurch auch dem stadt. Wasser werk eine Mebreinnahme zugeführt werden konnte.
Mit dem Tank für bie rege Beteiligung schloß nach der etwa 3 Stunden währenden Verhandlung der Vorsitzende die Versammlung.
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Gewerkschaft Gießener B raunst einb erg werk«, hatth Bernie Der Grubenoorstand, welcher am Mittwoch tn Köln 'a. Rh. eine Vorstondssitzung abhielt, bMloß für daL 4 Vierteljahr 1910 eine Ausbeute von 50 Mk. pro Kuxe zu zahlen.
Umüicher Wetterbericht.
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^etterauefichten in dessen am Freitag, dem 8 ^ebr. 1911: Bewölkung, etwas milder, jedoch noch Frost, keine erheblichen Niederschlage.
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lft deutlich kenntlich und überall wohlbekannt durch die Schutzmarke, einen Fischer mit einem gioszcu Fisch auf dem Rucken. Wird beim hieraus geachtet und immer ausdrücklich Scotto Gmulfion ver-
= Großen-Linden, 2. Febr. Es scheint die Absicht zu besteben, für Großen-Linden und Umgebung ein örtliches Fernsprechnetz zu errichten. Ern Becnnter der Obcrposh- Lircktiou weilt gegenwärtig dieserhalb hier Interessenten werden gut tun, ihre Wünsche baldigst beim Postamt m Gießen vorzubringen.
sorgerS, der seine erhebende Trauerrede mit den tröstenden Worten schließt: Nach .seinem Henn" wollte der so jab Verstorb ne — Gott der Herr nehm ihn tn Jetnein
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Ar ^tanbigen. ö I !* Art« b,J ee' halten aberc I W sem-rhm I ill9, in der u. erklärt, ban \ irii seinen 9hislr.: «it ® boäfc I1 ('Meilen, di
E, eine "Klarer AvNila nniUee von etv 1 heuchel, Otzberg, Rodheiir1 'hensolms, Franker, h, Weiboldshauser. ind Dannn Vertreter i Herr Gabriel teilt noch mit, bof Versammlung Bear.- :n Vorarbeiten über c Zweifel gefcheh- me Sitzung des g» chen wurden Frage ergehen, deren tnoc erwünscht sei Tu edenun in Rodhvr.
r,fle(a1lq des GaSpreiseS den Mitgliedern. ,de« Dckrag »us Jnstallationsänderung, die die Stadt gegen t^eickanang ber in Wegfall kommenden SJlatmaliat kostenlos ßllssLhren ; wlll möglichst bald emzureichen Er führte, an der des letzten siabtischen VerwaUungsberichts aus, bad Pretzen, b^i Be spiel anderer Städte folgend, mit dem Emheitspreis das Richtige ' treffe, wenn auch die Erhöhung des
nMltP »;nc nicht unwesentliche Mehrbelastung bedeute. Das Leuch letzten Jahr umca. 40 000 Kubikmeter zuruckgegangen,
Ö M c« 85000 «ubitaeto®“
««swsSSsä Sammet, di- sich an binemge. bk an int Zw-rtc Stammet g-- richtet war, anschließt, »ur Ukrlefung. 6 . t. h T n
lieber Trotloirreinigung und San al 6 edu »r . n öffnete Rechtsanwalt Raab die sehr EgeM) ^rlomfnie B Cnr^rhunn Tfl« Reinigen des Trottoirs von o a) n e t u^n d Eis im Winter ist eine große Kalamität für die Sttaßen- flnlieaer die keine entsprechenden Arbeitskräfte haben. Es w rd anerkmnt, daß bie Stadt, die für Reinigung von Spatzen und Plätzen etwa 62 000 Mark aufwendet mü) für die Beseitigung wn Schnee und Eis hierbei etwa 1500 Mark eingestellt hat, nicht im Winter bei plötzlichem Schneefall oder Eisbildung m kürzester Frist auch die Trottoirs reinigt, wenn dies auch mindestens tm «traßenzug der elektrischen Straßenbahn schon aus Gründen ber Betriebssicherheit und bei Mosaiktrottoirs zur Vermeidung von Beschädigungen unbedingt wünschenswert wäre. Der Verein hat schon wiederholt, wenigstens eine mildere Handhabung der zum Tnl unausführbaren Bestimmungen und eine sleichmaßigere Uebung sestens des Aufsichtspersonals durch verschiedene Eingaben Strebt Auch die Frage der Selbsthilfe und des Abonnements der Mitglieder bei einem zuverlässigen Institut stnnzur Erörterung.
Fixige der Ka nal g eb ü hr en ist aus Mitgliederkreisen wiederholt augeschnitleii worden, nachdem z. B. Mdie direkte Erhebung von den Wohnungsinhabern (einschließlich Eigen tumer!) eingeführt ist, auch Frankfurt a. M. direkte ^1^6^6-01 und dergleichen kennt. Der Verein hatte sich Mit dem durch Gesetz (enalif irrten Zu stand abgefunden und entsprechend den Stadt Varordnetenaussprachen eine gerechte Verteilung dieser Steuern ru^erreichen gesucht. Man hält es nicht für ratsam, schon wieder an dieser Sache zu rühren und Unruhe in die beteiligten Kreise traqcn Die mls anderen Städten beigebrachten Beispiele von Sei geringeren Sätzen sind m der Individualität der bett. Em- nahmeverhältnisse begründet Mid können mcht ohne wtnteres «if Gießen angewaiidt werden, das tm letzten Äahr etwa 180 000 Jcr. Kanalgebültren ein stellen konnte, aber etwa 60 000 Mk. Zuschuß miÄ den 6)cmcini>eftniern nehmen mußte. Anderseits wurde begrüßt, daß trotz 5600 Mk. mehr erlassener Kanalgebühren ^ls vorgesehen^ die Amortisation der Kanalisationsschuld um 5000 Mt^ mein, als im Voranschlag vorgesehen, dotiert werden kom-lte Ncher die schon mitunter behauptete zu reichliche Kaskulation der Kanal qebiibren und etwaige Ueberschusse zu Gunsten der Straßen- herslellung und Trottorrerneiierung brauchen bie vausbesitzer sich nicht aufzuregen, da die gerade sie besorchers belastende Grund- ftener und Gemeindesteuer überhaupt sonst um so kräftiger aus-
X s anau, 31. Jan. Die Diebstähle im Haupt- z o l l a m t. Gestern und heute hat die Strafkammer Lanau gegen den 31 'labte alten, beim hiesigen König Dauptzollamte aw aefteflten Zollamtsbien er Schmidt verhandc.lt, der in 32 Zotten §ie vom Auslande ankommenden SOidungen seoNnet und teilweise ihres Inhalts beraubt hat. Gleichzeitig hatte sich wegen gewerbsmäßiger Hehlerei der Uhrmacher Knöchel zu verantworttn der diese gestohleneii Sachen an sich genommen und v-Nver et hat. Das Urteil lautete gegen Schmidt aus 5 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust, sowie wegen^Zollhtnterzu^iNg aus 105 Mark Geldstrafe bezw. weitere 14 Tage Zuchthaus^ gegen Uhrmacher Knöchel wegen gewerbsmäßiger Hehlerei aus - >>vyre Zuchchaus und 10 Jahre ^Ehrverlust. Beiden Angeklagten ha das Gericht je 4 Monate der erlittenen Untersuchungshaft auf bie Strafe in Anrechnung gebracht.
Graubenz, 31. Jan. Ein Arzt zu Gefängnis verurteilt. Wegen Uebertretung des § 250 des Strafgesetzbuches hatte sich der Arzt und Geburtshelfer Dr. med. Saten = scher zu verantworten. K. hatte bei der Entbindung der fcebanune Lollenbach hygienisch nicht einwandfreie Instrumente und Ber- bandswatte benutzt, so daß Bluwergistung eintrat Infolgedessen mußte ein Bein der Frau operiert werden, was dessen, Verkürzung zur Folge hatte. Nach dem Gutachten ber Sachverständigen hat ber Angeklagte bie Vorsicht, zu der er durch seinen Bc.ruf besonders verpflichtet war, in höchst falmlässiger und groberWeiseaußer acht gelassen. Er wurde deshalb zu sechs Monaten Gefängnis
fcrcU Detzl-r.
-- Dutenhofen, 1. Febr. Uetzer die Beerdtqunq deS Rottenführers Müller geht un6 von sehr geschätzter Seite noch folgender Bericht zu: Richt emem hohen Wurden, träger, nicht einem hohen StaatSmanne — aber einem ebenso würdigen Manne, dem am letzten Sonntag tm Bahnho, Gießen fo jäh verunglückten Rottenführer Müller, galt die große und erbebende Trauerfeter. Galt e5 doch, einem treuen, unermüdlich pflichttreuen, in feinem Fach vorzüglich befähigten, mustergültigen Beamten die letzten Ehren zu erweisen! In diesem Gedanken folgten außer den Angehörigen etwa 300 Be- amten und Arbeiter und ebensoviel Bewohner deS Dorfes zur letzten'Ruhestätte. In langem, feierlichem Zuge, voran der Geistliche, der Lehrer mit seiner Jugend, ward der Fnedho' erreicht. Erhebend erklangen die einfachen Choräle des LiederkranzeS, ber sich mit Fahne am Geleite ihres lang, jährigen RtitgliedeS beteiligte. ES nahen bie wehklagenden grauen, nach" LandeSsttte den Kopf mit schwarzem Tuch oer- bänqt — die Männer haben sich mit langem Trauerschle,er verhüllt _ andere Frauen tragen ihre Kopfbedeckung mit weißdekränztem Tüll, dazu weißen Trauerkragen um bie Schultern. Rach würdigen beredten Worten deS P'arrcrs leaten ber Dberbahnmeiüer, bie Kameraden, die Vereine Ehren- kränze unter warm empfundenen Nachrufen am Grabe nieder. Zn der wchgelegenen. altehrnm p.-j- ... x««»
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Aus Stadt und Land.
Gießen, 2. Februar 1911.
** Da s Kleebachtal-Bahnprojek t rühvi.g weiter betrieben. Am Dienstag Jcr nWten Jinbet wiederum eine Besprechung der Or^vorsteher t^ beteiligten Gemeinden statt, von der man eine wichtige Forderung der Angelegenheit erwartet.
** Der all g. Staatseisenbahnverein Gießen feier ti am Samstag abend Kaisers Geburtsvag (S. Ins.).
** Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche sind gemeldet aus K i r chh ei m.Bezirksamt Heidelberg? Lörrach, Baden: Brombach, Bezirksamt Lörrach Villingeu, Amtsbez. VMingen: Gingen, Gr oßsueß en und S ch a l k ft e 11 e n , Oberamt Geislingen; L t n b orf, Oberamt Kirchheim; Waiblingen, Oberamt Waiblingen: T u- binaen (Sstslachthof), Dberamt Tübingen: Bermaringen unb Schars fte tt en .Cberamt Slaubenten; ® t a m mh-'m. Oberamt Lubwigsbnrg; Schwenningen, Oberamt NottweU., Schw einhe im , Regierungsbezirk Köln: R e ckl i n g ha u sen , Regierungsbezirk Münster, bei Händlervieh: Sulzbach, Bezirksamt Weinheim: Asselheim, Pfalz. Erloschen ist die Seuche auf dem Schlachtviehhof zu Köln.
Landkreis Gietzen.
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Zur Rordpolftzhrt Zeppelins.
Berlin, 1. Febr. Unter dem Vorsitz des Prinzen Heinrich von Preußen fand am Dienstag itn Kaiserlichen Automobilklub zuBerlin eine Sitzung des Arbeitsausschusses für die deutsche arktische ZeppeliN-Luft- s ch i f f e x P e d i t i o n, an der Graf Zeppelin, Ministerialdirektor Le Wald, die Geheimräte H er gesell und Friedländer-Fuld, sowie der Generalsekretär, Kapi- Lnleutnant Hilmers teilnahmen. Die Sitzung galt der von dem Arbeitsausschuß zunächst ms Auge gefaßten Aufgabe die Entwickelung des Luftschiffs zu Fahrten über See zu fördern. Hierbei wurde mit Genugtuuna davon Kenntnis genommen, daß die vom Arbeitsausschuß vor Jahresfrist angeregte Errichtung einer Luftschiffhallen-Ge- sellschaft in Hamburg nunmehr gesichert rst Mit dem Vorstand der hierfür kürzlich gebildeten Gesellschaft wurde tags darauf persönliche Fühlung genommen und> dabei die Grundlage für das gemeinsame Vorgehen festgestellt.
Dau er flug.
Bordeaux,!. Febr. Der Militärflieger Hauptmann Bellanger, der heute vormittag 8% Uhr tnJBincenne» mifnpftieaen war, landete ohne Unfall um 5i/2 Uhr tn der Nähe von Bordeaux, nachdem er tn Pontlevoy und Poitiers Zwischenlandungen vorgenommen hatte.
worden ist. ,
London, 1. Febr. Das Retttersche ^reau meLet aus Peking: In Tientsin sind sechs Todesfälle und in P e k i n g e i n T o d e s f a l 1 an Pest vorgekommen. Me Eingeborenen, bie mit P-stkr°nlen in Beruhrnng ge- kommen sind, wurden isoliert. Die ~age in ^^r Mand churci ist im allgemeinen unverändert Es ljevcscht große Enttäuschung, daß der Kronprinz seinen Besuch tn Peking aufgegeben hat.
'Bari« 1. Febr. Dem „Newpork .Herald werden aus Peking 'furchtbare Einzelheiten über die Pestm der nördlichen Mandschurei gemeldet. Von den 30 000 Etn woßnem der Chinesenstaot Fudfiadiian seien bereits 4000 aestorben und mehr als die Hälfte geflohen. Ganze geiioroen u eingeäschert worden und man
-t wendig sein werde, die ganze . ii n e n. Tic Einwobiier verheimlichen Zurcht, daß man sie in die Jsolierlager eiue. ^uben morgen seien die Straßen mit bedeckt, die man während der Nacht dorthin aeworsen hat. Alle Europäer, Japaner und Chinesen, die §er Polizei und dem Eisenbahndienst angehoren, tragen, um sich vor der Seuche zu schützen, .^erietber bie nut Jodoform getränkt, den Mund und die Nase bebeden und nur die Augen freilassen.
Die pest in China.
Während die Pest in den Hauptstädten im allgemeinen wirksam bekämpft rtnrb, nimmt fie in bra weniger kultivierten Gebieten ungeheuere Ausdehnung an. <nb[t erhielten folgende Drahtnachrichten:
Berlin, Febr. Aus Grund »on Nachrichten, die bei der hiesigen -irektion ber Schantung-Eifenbahn-Gesell toaft einoegannen sind, ist Tsingtau pcstsr-'. Äne Einschränkung bcs Verkehrs ber Sch antun gb ahn hat nur insofern stattgefunben, als im Einverständnis mit !bem Kaiserlichen Gouvernement bie Besorberung von l^^jn in der dritten Klasse des deutschen Schutzgebietes eingestellt
0 angegeben wird, ffl Larniederliegender- [itt, so baB u? lep Wanden, als lOj Ää
n erschienen -
3*^5
WW Der ^^jtglied-'l i D°n ^ 96 (amen:1 selters"Z ag Worke ; wofür neu -v
ssss»i der anis J
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Slirdje, zu beten Füßen Straßen seien den Burgen Gleiberg und Löhnberg g^ubt, daß es in ^hetrUcher" Fernsicht sich ai'Sbreitet, versammelte sich nach A t a d t z u v e r bem Begräbnis bie Trauergemeinde, sie lauscht, nach gemein- die Todesfälle ai^ <y famem ®fiang, d-n «greifenbcn 'toorttn bc6 treuen Seel- schaiim werde. ,,ed< .______. .... r.i». hthtnbt Trauerrebe mit den tröstenden Lerchen bedeck ,
Bekanntmachung.
Die Liste zur Verteilung ber Zin-en aus AblösunaSkavttalien liegt vorn 2. Februar 1. I. an acht Tage.lang auf hiesiger Bürger meisterei aut Einsicht ber Interessenten onen.
Bübingen, ben 31. Januar 1911.
Großherzogliche Bürgermeisterei Büdingen.
Fendt. Bd?/,
Bekanntmachung.
Donnerstag den 2., 9., 16., 23., Freitag den 3., 10., 17^ 24 Februar d. I., vormittags von 8—12 Uhr und nachm. von 2-6 Uhr wird durch Großb. Bezirkskasie Büdingen Steuer, Hundesteuer, Ab- und Zuschreibgebühren erhoben.
Büdingen, den 1. Februar 1911.
Großherzogliche Bürgermeister« Büdingen.
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