Ausgabe 
1.7.1911 Viertes Blatt
 
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tonnen. Alle weiblichen Lehrlinge sind binnen 4 Wochen nach Beginn der Lehre bei der Handwerkskammer cmznmel- den, zugleich ist ein Exemplar des dreifach anszufertigenden Lehrvertrags einzureichem Zuwiderhandlungen gegen vor­stehende Vorschriften unterliegen nach der Reichsgewerbe- Ordnung gesetzlicher Strafe.

Starkenburg und Rheinhessen.

ch. Bingen, 29. Juni. In der heutigen Sitzung d e r S t a d,t v e r o r d n e t e n v e r s a m m l u n g wurde der Beschluß gefaßt, die Ausstellung der,;u erwartenden neuen Entwürfe für das Bismarck-Nationaldenkmal nach Bingen einzuladen. Bingen ist auch schon in Aussicht genommen, da dann gleichzeitig die Beschauer der Entwürfe diese mit dem Denkmalsplatz vergleichen formen. Den nötigen Raum stellt die Stadt zur Verfügung. - Eine Eingabe des deutsch­nationalen Haudlungsgehilsenverbaudes, Ortsgruppe Bin­gen, und des Verbands Leipziger Handlungsgehilfen auf g ä n z li ch e S o n n t a g s r u h e im HandelSgewerbe wurde abschlägig beschieden, da demnächst in dieser Sache doch reichsgesetzliche Regelung erfolge. - Tie Polizeivcrordnung bctr. den Betrieb von Wirtschaften mit weiblicher Bedien u n g wurde in zweiter Lesung heute angenommen. Tie Stadtverordnetenversammlung erklärte sich mit der Ver­schärfung der Bestimmungen in ihrer Mehrheit einver­standen. Für den Turnunterricht in der Fort­bildungsschule, mit dessen Einrichtung die Stadt Bingen m Hessen als erste Stadt vorgegangen ist, wurden die erforderlichen Mittel bewilligt. Eine Eingabe des Turn­vereins Bingen und des Lehrerkollegiums hatte sich für die Weiterbewilligung der nötigen Mittel ausgesprochen und bei der Stadt darum gebeten. Tie Stadtverordnetenversamm­lung war einmütig der Ansicht, daß dieser Turnunterricht eine vorzügliche Einrichtung sei, die weiterbestehen sollte. Einige Herren machten allerdings Bedenken gegelt die Aus­gabe geltend und glaubten, daß sich mit einer Verminderung des obligatorischen Schulunterrichts die Einfügung des Tur­nens in diesen ermöglichen lasse. Tie Verminderung des anderen Unterrichts wurde jedoch von anderer Seite als nicht möglich bezeichnet. Tie Ortssatzung über die Er­hebung einer Kanalabgabe wurde angenommen.

Wandern und Reisen, Bäder und ZommersrWen.

** Verkehrs-Verein Gießen. Der Führ erver sand des hiesigen Verkchrsvereins nach bem Jit- und Auslmrde ist soweit beendet, daß nunmehr das im Austausch bei dem Verein cingelaufcne, sehr wertvolle und belehrende Material an Führern durch Städte, Bäder, Luftkurorte, Seereisen, Gebirgswanderun­gen usw. den Interessenten umsonst zur Verfügung gestellt werden tann. Wie die auswärtigen Verkehrsinstitute Gießener Führer und somit unsere Gießener Gesamtverhältnisse weitesten Kreisen zusiihren, so hat auch der hiesige Verkehrsverein die gleiche Pslicht, dem Publikum von der Außenwelt in Wort und Bild Einsicht zu geben. Hierzu bietet der Verkehrsverein in übersichtlicher Ein­richtung in seinem Bureau, Löberftraße 6, den vielseitigsten, dies­bezüglichen Wünschen entsprechend, die willkommenste Gelegen­heit.

Bad Salzhausen. Ruhe- und erhol ungsbcdürstigen Per- ionen jedes Standes und MterS kann ein mehrwöclumtlicher Aufent­halt in dem idyllisch gelegenen Soolbade Salzhausen nur aufs Beste empfohlen lverden. Der herrliche Kurgarten, in dem die prächtigen Waldungen mit einbezogen sind, bietet wohlgepflegte Promenadewege und zahlreiche Sitzgelegenheiten. Tie borlranöenen Quellen, unter denen die Lithium- und Schwefelquellen die erste Stelle einnehmen, haben infolge ihres hohen Gehalts an minera­lischen Bestandteilen den günstigsten Einfluß auf den erkrankten Organismus und die in den neuerbauten und mustergültig ein­gerichteten Badelstülsern verabreichten Bäder zeitigen erfolgreiche Wirkungen in Fällen von Rheumatismus und ähnlichen .strank- heitserscheinungen. Hübsch gelegene, wohlausgestattete Villen und Gasthäuser, in denen überall Pension gegeben wird, laden zum Besuche ein und in dem staatlichen, von hübschen Anlagen um­rahmten Kurhause können selbst die verwöhntesten Ansprüche Be­friedigung finden. Dabei sind die Preise durchweg in mäßigen Grenzen gehalten und die Besucher können sich des freundlichsten Entgegenkommens versichert halten. Neben diesen allseitig an­erkannten Vorzügen des Bades Salz-Hausen und seiner Umgebung

macht sich jetzt eine Benachteiligung seiner Bewohner dadurch fühlbar, daß man im laufenden Jahre zum ersten Male die Er­hebung einer sogenannten K n r t a £ c angeordnet hat, eine tief- einschneidende Maßregel, die man, um die an sich nicht be- deutende Frequenz des tletnen Bades und damit die Interessen, seiner Bewohner und der wenigen Kurgäste, die zumeist dem Mittel­stände angehören, nicht noch mehr zu schädigen, unter allen Um­ständen hätte unterlassen sollen, ^-o sehr man die Bestrebungen des Staates anerkannt, zu sparen, wo eS irgend angängig ist, ebenso­sehr war hier diese Sparsamkeit unangebracht, zumal die Nähe von Bad Nauheim den Besuch von Salzhausen an und für fiel) schon erheblich beeinträchtigt. Heute schon läßt es sich ziffern­mäßig nachweisen, das; sich dermalen weniger Kursremde in Salz­hausen besuchen, als zur nämlichen Zeit im verflossenen Jahre und dieser schwer ins Gewicht fallende Ausfall ist ausschließlich der Erhebung einer Kurtaxe zuzuschreiben. Hätte man zuvor bei den Beteiligten eine Umsrage gestalten, so wäre zweifellos auch nicht eine einzige Stimme zn Gunsten der Kurtaxe abgegeben, worden, denn es liegt auf der Hand, daß sich «auf diese Weise Kurfremde und Einheimische gleichmäßig geschädigt wissen. Hier gibt es nur ein Mittel und das ist die unverzügliche Aufhebung dieser unzweckmäßigen Maßregel, die in ihren Wirkungen dazu angetan ist,, die Existenz des Bades und seiner Bewohner aufs Empfindlichste zu schädigen und gänzlich in Frage zu stellen.

UcrsmscMcs.

* Uneheliche G ebürten in 25 europäischen Großstädten. In der Dresdener .H ygtene aus st e Nun g findet sich, wie derVorwärts" berichtet, eine graphische Darstellung, die die Häufigkeit der unehelichen Geburten in der Periode 1899 bis 1907 darstellt. Danach kommen auf 100 Geburten überhaupt durchschnittlich in einem Jahr: Haag 4,2, Rotterdam 4,5, Amsterdam 4,9, Düsseldorf 7,2, Ed in bürg 7,6, Mailand 8,4, Köln 11,8, Madrid 13,5, Antwerpen 13,8, Kristiania 14,0, Berlin 15,9, Brüssel 16,6, Marseille 17,0, Rom 17,7, Leipzig 18,9, Lyon 22,5, Peters-, bürg 22,8, Kopenhagen 24,3, Moskau 25,0, M ünchen 26,3, Paris 26,5, Budapest 27,4, Stockholm 31,4, Wien 31,7. Prag 43,8.

HanSel.

* Nachrichten für Handel und Industrie. Tie int Reichsamt des Inner» zusammengestelltenN a ch r i ch t e n für Handel und Industrie" haben, wie sich gelegentlich der zurzeit schwebenden Rmrdsrage über die Ausgestaltung der Publikation ergeben hat, bei weitem noch nicht die Verbreitung gefunden, die ihrer Bedeutung für unser Wirtschaftsleben ent­spricht: in manchen Kreisen, denen sie zu dienen bestimmt sind, scheinen sie böllig unbekannt zu sein. Sie sind dazu besttmmt, aktuelle Mitteilungen über die wirtschaftlichen Verhältnisse und über die Zoll- und Handelsgesetzgebung des Auslandes in weitesten Kreisen bekannt zu machen. Der Stofs wird teils den Berichten der Kaiserlichen Konsuln und Missionen und der Handels- und der landwirtschaftlichen Sachberständigen, teils den einschlägigen ausländischen Publitationen entnommen. Besondere Berücksich­tigung finden Ausschreibungen nnd Lieferungen, die neuerdings in einem besonderen AbschnittAbsatzgelegensteiten int Ansland", wo and) sonstige Winke für den Absatz deutscher Waren auf aus­ländischen Märkten Ausnahme finden, zum Abdruck gelangen. Für dieNachrichten", die zurzeit in der Woche etwa dreimal in dem Umfang bon je acht bis zehn Seiten erscheinen, wird keinerlei Abonnementspreis erhoben. Jeder Inländer, der ein fortdauern­des Interesse an der Publikation dartut, kann sie unmittelbar bezieheti. Um den Bezug derNachrichten" nach Möglichkeit zu beschleunigen, werden sie neuerdings im Postzeitnngswege zu­gestellt. Anträge aus Uebcrroeifung derNachrichten" sind jedoch nicht bei den Postämtern zu stellen, sondern an das Reichsaml des Innern, Berlin W. 8, Wilhelmstr. 74, zu richten. Hierbei ist anzugeben, ob die einzelnen Nnmmern bei der Post abgeholt werden sollen, oder ob die Zustellung ins Haus erfolgen iotl. Im letzteren Falle ist mitzuteilen, daß das Bestellgeld (etwa 96 Pf. jährlich) bon dem Empfänger bei der Postanstalt bezahlt iverben wird. Einzelne Nummern können auf Antrag uninittel- bar zugestellt werden.

Büchertisch.

Die eben erscheinende Julinuimner der Süddeutschen Monatshefte (Süddeutsche Monatshefte G. m. b. H., München) ciübält u. a. eine Novell^ bon Henriette Riemann:Die Tochter des -Piraten", ferner die Fortsetzungen des Romans bon Hermann

Kurz:Die Guten von Gutenbergs" und der Lcbenserinncrungeit Ludwig Ganghofers. Hans Thoma kommt auf die ,Lnvasion französischer Kunst"" zurück. ^Der Straßburger Theolog Karl August Meißinger- nimmt kritisch Stellung zu des Jesuiten Grisar eben erschienener Lutherbiographie. In seinem AufsatzDie Tucho borett und das Duclwborentum" schildert N. Syrkin (NeuYork) die Schicksale nnt> Anschauungen der aus Rußland nach Kanada ver schlageiten religtösen Sekte, auf die die Aufmerksamkeit ja wieder­holt durch Leo Tolstoi gelettkt toorden ist. Sehr reichhaltig ist in diesem Heft wieder die RubrikRundschau"".

Kosmos., Handweiser für Naturfreunde. Herausgegeben bomKbsrnos, Gesellschaft der Naturfreunde"", Stuttgart. Jährlich 12 reich illustrierte Hefte mit den Beiblättern: Wandern und Reisen. Aus Wald und Heide. Photographie und Naturwissenschaft. Haus, .Garten und Feld. Die Natur in der Kunst.

DieIllustrierte Zeitun g" (Leipzig, Verlag bon I. I. Weber, liefert in ihrer neuesten Nummer 3547' bom 22. Juni wieder ein Musterbeispiel einer modern und zugleich bornehm geleiteten illustrierten Zeitschrift. Der Leser findet die bemerkenswertesten tagesgeschichtlichen Ereignisse, die die össent- liche Aufmerksamkeit erregt haben, bildlich berücksichtigt. So ist dieIllustrierte Zeitung" als erste Zeitschrift in der Lage, das jüngste^Brautpaar am österreichischen Kaiserhofe, den Erzherzog Karl Franz Josef -und Prinzessin Zita bon Parma-Bonrbon, im Bilde zn bringen. Die Hundertjahrfeier des Turnplatzes in der Hasenheide bei Berlin, die Springflutkatastrophe in Triest die Olympia Horse Show in London, bei der die deutschen Teilnehmer so glänzend abschnitten, die wichtigsten sportlichen Ereignisse der letzten Zeit, die Tausendjahrfeier oer Normandie nnd noch vieles andere, darunter das bekannte Bild von dem Emp­fang der Eilboten vom Taufstein durch unseren Großherzog in Lich, erfährt eine bildliche Wiedergabe. Das Interesse der Damen­welt wird die KrönungSrobe der Königin Marie von England, französische Derbytoiletten und der neueste Riesenpompadour wach- rufen. Ihren besonderen Wert erhält die Nummer durch zwei reich illustrierte Kunstbeiträge, von denen der eine dem her­vorragenden Leipziger Bilohauer Carl Seffner, zn dessen 50. Ge­burtstag (19. Juni) und der andere den Pariser Frühjahrsaus- stellungen gewidmet ist. Die zahllosen Freunde der Kunst Scheide­mantels werden mit Freuden ein Tableau begrüßen, daS den von der Dresdner Hofoper zurücktretenden berühmten Bariton in feinen Hauptrollen zeigt. Beachtung verdienen auch einige unveröffent lichte Gelegenheitszeichnungen des verstorbenen bekannten Leipziger Illustrators Fedor Flinzer. Außerdem enthält die Nummer nod) eine doppelseitige Zeichnung vom Musikreiten im Hipvodrom des Berliner Tiergartens und zwei schöne Vierfarbendruckbildcr, so daß sie hinsichtlich der illustrativen Ausstattung einen glänzen­den Eindruck macht.

In die Sommerfrische kann leider nicht jeder, aber häufig wird er doch in der Lage fein, sich während des Sommers einige Flaschen Scotts Emulsion zu gönnen, AgJpT die, regelmäßig genommen, ihm au§= gezeichnet bekommen werden. Scotts fr tnäEfflr Emulsion läßt sich im Sommer eben- r yTR . sogut nehmen wie im Winter. Die Annahme, sie sei zu dieser Zeit weniger verdaulich, ist ein großer Irrtum unb nur für den gewöhnlichen Tran be­rechtigt. Der große Verbrauch von Scotts Emulsion in den Tropen ist ein schlagender Gegenbeweis.

ScottS Emulsion wird von uns ausschließlich int großen »erkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur tu versiegelten Origtitalflajchen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott & Lowue, G. nt. b. H., Frankfurt a. 'Hi.

Bestandteile: Feinster Mcdizinal-Lebcrtran 160/), prima Glyzerin 50/), untcrphoSvhorigfaurcr Kalk 43, unterphoSphorigsaurcS Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, Wasser 12«,o, Alkohol ii,b. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Manoel- und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.

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Standesairrtsnachrichten.

Gießen.

Aufgebote: Juni 24. Friedrich von Düring, Kaufmann in Gießen, mit Elfriede Andree in Betzdorf. Theodor Schlier­bach, Kaufmann in Gießen, mit Margarete Marie Sophie Anna Knoop in Wetzlar. Heinrich Max Olfchenka, Ingenieur in Dessau, mit Marie Schlosser in Dillenburg. Professor Gustav Künkel, Kreisschulral in Konstanz, mit Minna Muth in Gießen. Ludwig Gräf, Gerichtsschreiber-Aspirant in Büdingen, mit Katharine Lich in Gießen. 26. Ludwig Weber, Bäcker in Heuchelheim, mit Margarete Pfuhl in Gießen. Johann Meyer, Finanzainttnann in Mainz, mit Äiphie Winn in Gießen. Friedrich Kaiser, Hilfsbahnwärter in Fronhausen, mit Elisabeth Ohr in Gießen. 27. Leonhard Bender, Zigarrenfabricänt in Gießen, mit Johanna Korn selb in Elberfeld. Josef Freibott, Kellner in Bad Kisfingen, mit Maria Rest in Würzburg., 28. Georg Körner, Bäcker, mit Wilhelmine Seitz, beide in Gießen. Karl Pflug, Einjährig-Freiwilliger in Wiesbaden, mit Anna Günther in Gießen. Berthold Gruber, Landwirtschaftslehrest in Nürnberg, mit Marie Metz in Gießen. Wilhelm Priemer, Heizer in Allertshausen, mit Elisabethe Stock in Gießen. Wilhelm Brauer, Bureaugehilse, mit Susanne Hellrnold, beide in Gießen. 29. Karl Rehor, Kaufmann in Sinn, mit Anna Kuhl in Gjeßen.

E h e^ch l i e ß u n g e n: Juni 24. Karl Kumpf, Taglöhner, mit Ida Becker, beide in Gießen. Heinrich Ehr Hard, Steinmetz, mit Eiisabethe Pich, beide in Gießen. Ludwig Rohrbad), Eisen- bahnschreiner i. P., mit Johanna Herbert, beide in Gießen. Gerhard Becker, Taglöhner, mit Elisabethe Kaiser, beide in Gießen. 28. Erich Säger, Kellner, mit Wilhelmine Kaiser, beide in Gießen.

Geborene: Juni 21. Dem Bier Händler Heinrich Trechslcr eine Tochter, Elisabeth Marie Emmy. - Dem Weichensteller Wilhelm Eoi'.rad ein Sohn, Wilhelm Konvad Hermann.Dem Hilfsweichensteller Friedrich Hofmann ein Sohn. Dem Schneider Wilhelm Georg Heß ein Sohn, Wilhelm Karl. 24. Dem Agenten Wilhelm Heß ein Sohn, Wilhelm. 26. Dem Lcrnd- gerichtSral und Privatdvzenteu Tr. Julius Friedrich ein Sohn, Werner Ernst Rudolf. Dem Schneider ^Karl Adolf Schneider cm Sohn. 29. Dem Schlosser Peter Sann ein Sohn.

Gestorbene: Juni 23. Peter Word), Bierbrauer, 66 Jahre alt, Frankfurter Straße 93. 24. Johann Christian Hülten- berger, enitlcr jino Tapezier, 70 Jahre alt, Landgrafenstraße 7. 2' Jakob Schütz, Taglöhner, ;/> Jahre alt, Kaplaneigaste 7. 25. Emil Adolf Werther, 1 Jahr alt, Walltorstraße 51. 28. Wilhelm Ludwig Ramge, b Jahre alt, Löberstraye 19.

Alsfeld.

Geborene: Juni 22. Dem Großh. Kreisvcterinärarzt Tr. Karl Julius August Hofmann eine Tochter, Anna Else Irmgard. 26. Teni Fabrikarbeiter Karl Funk I. ein Sohn, Karl.

Sterbe fälle: Inin 26. Margarethe Beuury, geb. Vicvt, 76 Jahre alt.

AltcnBuseck.

Geborenc: Juni 21. Dem Taglöhner Heinrich Keßler ein Sohn, Ludwig. 21. Dem Schmied Jost Heinrid) Paulus eine Tochter, Luise. 28. Tcm Landwirt Eberhard. Töll ein cohn.

Büdingen.

Aufgebote: Juni 27. Ludwig Gräf, Geridstsschreiber- aspiraut in Büdingen, mit Katharine Lich in Gießen.

Geborc n ?: Jmii 19. Dem Maurer Georg Mörschel II. ein Sohn, Georg.

Sterbefälle: Juni 27. Emilie Hühn, geb. Kautz, 60 Jahre alt.

Butzbach.

Geborene: Juni 20. Dem Konditor Georg Wendel eine Tochter, Ilse, Susanne. 20. Tem Oberlehrer Tr. Ferdinand Friedrich Karl Werner ein Sohn, Burkhart Friedrich Rudolf. 25. Dem Schreiner Johannes Nuppel eine Tochter, Elisabethe Anna.

Sterbefälle: Juni 16. Juliane Bellos, geb. Marx, 90 Iahte alt.

Zriedberg.

Eheschließungen: Juni 24. Karl Bischofs/ Fabrik­arbeiter, mit Anna .Katharine Merle, beide in Friedberg.

Geborene: Juni 17. Dem Lackierer Johann Albrechß Karl Lang ein Sohn. 17. Tem Metzg erweist er Adolf Kölsch ein Sohn, Theodor Emil Adolf. 24. Tem Spengler Otto Franz Frey^eine Tochter, Bertba Johanna.

St erbe fälle: Juni 22. Victor Michalek, Taglöhirer, 34 Jahre alt, wohnhaft in Petterweil. 23. Ludwig Theodor Bärru, Tiener, 69 Jahre alt. 24. Margaretha Braun, geb. Westenberger, Wäscherin, 48 Jahre all. 25. Elfriede Marie Elise Seipp, 1 Jahr alt. 26. Konrad Greb, Rentenempfänger, 76 Jahre alt. 28. Louise Winkler, geb. Hoß, Rentnerin, 72 Jahre alt.

Grohen-Vuseck.

ÄHbo r ene: Juni 16. Tcm Wagner Wilhelni Belloff I. eine Tochter, Margarete. - 18. Tem Maurer Christoph Ste­phan IX. cüte Tochter, Anna. 20. Tem Sergeant Wilhelm Decher ein Sohn, Wilhelm Heinrich. 21. Dem Landwirt Philipp Wagner I. ein Sohn, Wilhelm.

At erbe fälle: Juni 29. Wilhelm Müller, 11 Monat alt.

Heuchelheim.

Eheschließungen: Juni 18. Philipp Winter II., Fabrikarbeiter iit Heuchellienn, mit Marie Wagcnvach in Alten- Buseck. 25. Johann Wilhelm Schneider, Kutlckier in Aschaffen­burg, mit Luise Schmidt in Heuchelheim.

Aieiir-Linden.

Geborene: Juni 17. Deut Bahnarbeiter Ludwig Wel­ler VI. ein Sohn, Wilhelm. 22. Dem Bahnarbeiter Philipp Weller II. eine Tochter, Margarete.

Kroföorf.

a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krof­dorf-Gleiberg, Vetzberg.

b) S t a n d e s a m 1L a u n s b a ch: Gemünden Launsbach, Wißmar A u i <j eb o i e: Juni 21. Hermann Karl Ekarius, 2ck)neidcr in Kcosdors, mit Lina Bitteirdorf in Wißmar. 21. Wilhelm Klar, Weißbinder, mit Mütd;cit Mattern, beide, in Wißmar.

Eheschließung e n: Juni 17. Konrad Romer, Maurer in Vetzberg, mit Elisabetha Winter in Krofdorf.

Geborene: Juni 18. Tom Landwirt »oinricb Kraft zu Wißmar ein Sohn, Otto. 23. Dem Hüttenarbeiter Kart

Mandler zu Wißmar eine Todstec, Minna. 25. Tem Unter­nehm cr Joh. Philipp Mandler zu stinzenbad) eine Tochter, Johan- nette und ein Sohn, Karl.

Sterbe fälj,e: Juni 18. Hermann Stork, Pflasterer in Launsbach, 35 Jahre all. 21. Karl Becker in Wißmar, 2 Jahre alt. 24. Katharine Ufer, geb. Stroh, in Wißmar, 33 Jahre alt. 25. Margarete Kuhl in .stinzenbach, 12 Jahre alt. 27, Karl Reeh, Taglöhner in .Krofdorf, 52 Jahre alt.

Langsdorf.

Geborene: Juni 23. Tem l'nitbtoirt Hermann Bender II. eine Tochter, Emma.

Lich.

Geboreite: Juni 23. Dem Bäcker Friedrich Lechens ein Sohn, Friedrich.

Gestorbene: Juni 22. Elise Marie Wacker, 3 Tage alt. 23. Johannes Schmidt VI., 46 Jahre alt.

Lollar.

Geborene: Juni 19. Dem Schmied Wilhelm Seipp eine Tochter, Elisabeth.

Nidda.

Aufgebote: Juni 28. Heinrich Eimer, 2chuhmad)er, mit Maria Josephina Traud, beide in Nidda.

Geborene: Juni 15. Dew Schuhmack)erniejster Christian Völzing ein Sohu, Ernst Wilhelm. 19. Dem GlasermKster Gustav Ringshausen eine Tochter, Gertrud. 23. Dem Bier­fahrer Karl Frey eine Tochter Anna.

Treis an der Lumda.

Geborene: Juni 24. Dem Taglöchter Philipp Heinrich Schneider eine Tochter, Maria.

Watzenborn-Steinberg.

Geborene: Juni 17. Tem Bahirarbciter Johs. Maid VII. ein Sohn, Theodor. 21. Tem Bergmann Karl Happel II. ein Sohn, Otto.

Bestorbene: Balthasar Schmidt, Invalide, 76 Jahre alt.

Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten.

Geborene: Herrn jlbotf Mayer in Homberg eine Tochter.

Gestorbene: Frau Elise Adami, geb. Atarx, in yiieber- Weisel. Frau Louise Behms Witwe, geb. Schmidt, in Meder- Rosbach. Herr Otto Döring in Storndorf. Frau Katharina Neeb, geb. Eisenach, in Nieder-Ohmen. Herr Hermann Schmidt in Eckelshausen. Herr August Perle, Herr August Schmidt, beide in Wehlar. Herr Hermann Münch in Wetzlar-Niedergirmc-.-. Herr Johamt Georg Schneider in Ttesenbach. Herr Benjamin Urff in Marburg. Frau Louise Winkler, geb. Heß, in Friedberg.

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