Ausgabe 
18.1.1911 Zweites Blatt
 
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SeifeChloro bleicht Gesicht Hände rem weih. Wirksam . er; rr 1LIIX. -IX- «in I* Rn»

Decke.. Mit ausfÄhrlicher Anweisung 60 * Man verlange echtChloro!! oom Soboratorlnm .Leo". Dresden-Sl. S- Gr- hältlt» i. d. Lvothek.. Trog u. Partum, ftn Gießen: Adler - Drogerie.

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Biodtia enthält von diesem Edelpräparat zch.i Prozent und übertrifft damit andere Fabrikate dieser Art mehrfach, jletoeit tmi ßualifit seines hohen Eecittiingeteltes ml eme im verhäKni. da« unerreichte Wohlfeilheit

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gungsmlttel na oh ärztlichem Urten glänzende, oft geradezu frappier ende, wie man sie früher nicht einmal zu erhoffen wagte.

Da aber Lecithin ee den Edelstoffen gehört, welche nar

physiologisch reiner Nerrensubttenz (Lecnmn) i Schwäche ieder Art Ist stete von einem Mangel

verleihen dem Blocitin unter den Lecithinpräparaten un­bestritten den ersten Rang. Blocitin ist demnach ein wirk ich vertrauenswertes Krä'.lgungsmlUel für jedes Lebensalter: Kinder (auch Säuglinge), Erwachsene, Greise und Schwache.

Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. Als Ersatz tordiocHln ange riesene Präparate weise man zurück.

schwierig in wirklich reiner. anschädÜcher. wohlschmeckender und haltbarer Farm tu gewinnen sind, wird sich jeder- morn, um w ehtiMchen Folgen sicher zu sein und die Gewähr eines vollen Erfolges zu haben, TOP dem Gebrauch eines Leüthinpräp^ales fragen müssen:

Was für ein Letfton tmd welcher Prozentsatz an Lecithin ist m dem Präparat enthalten, das ich zur Kräftigung meines Organismus wähle?

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3n Hier brach « Reh $euet tQÜn9en vernicht« 1 ^rein mit bet weitere Verbreitung

1Qi findet hier bo$ "gesangvereine ng.

ich der 40. Wieder.

>ng des Teutschen8 nneSberg hier eine 8 esior Weidig ernt halten wird. De: ien von 1866 und seinkommen haben, ngabe von 25 Ml. : 16 Veteranen, ssen.

sigen Zwchvereir rach gestern abend cer D. Dr. Wilh. hichtlicheBil. !rger Gemein-1 Redner entledigte n Auftnerffamleil nb fron alten ür- Jeit ftidjnete n , trne sie in jeiff esianden, Xoiff ;en festen?fca Hilfe- und and der MdL fällt nach AO eit von 1636 M , Msfeld w a, eil chwerer EchichalL- bestrebt war.

dem Verwal- Bürgermeisters 2i die Finanzlage orjahres, bis au|| MNg, die in da ern ihre W qWW*»0? ,ie Schuld-»?' 3r also ein rem« 294 621.88 Ml etriebsrechmmg ic 502 Ml. gestieU- egen 5 80 <896 in Uebeychuß w tng erfordertem- > Aufgaben venu- 42.56 er Straßen, W '203129 Ml l h, die W w-

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Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen des Steinbruchbesitzers Franz Metzendors I in heim o. d. Bergnraße wurde am 16. Dez. das KonkurSver abren eröffnet da er seine Zahlungen eingestellt und seine ZablungS- un'alng'keil einqeräumt bat. Nechlsanwall Dr. Metz in peppen- benn wurde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurSiorderungen stnd bis zum 20. Ian. bei dem Amtsger»cht Heppenheim anzu- inelden - Ueber den Nachlaß der lebigen Margarete Borger zu Gernsheim wurde am 29. Dez. das Konkursverfahren er­öffnet. Amtsqerichlstaxator Johs. D r a u t zu Gernsbeun wurde zum Konkursverwalter ernannt- Konkursforderungen sind btff ,.,.n 21. Ian. bei dem Amtsgericht Gernsheim anzumelden. - Ueber das erinögen des Gastwirts A»ig. Wagner zu Grob- Karben wurde am 5. Januar das Konkursverfahren eröffnet. R-Msanwntt öesuu Vub-I wurd- »um K°"'u.s°°rmall-r -r- nannt. Konkursforderungen sind bis zum 28. Jan. bei dem Amtsgericht Bubel anzumelden. Ueber das' ^rinögen des Schreinermeisters Georg Hof in Darmstadt, MooSberg- ftroffe 52, wurde am 3. Ian. das Konkursversahren eröffnet da der GemeiiOchnIdner seine Zahlungen euigesteUt und Antrag aus Konkurseröffnung gestellt hat. Kammann Karl Decher t m Darm­stadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konlurssorderungen sind bis zum 28. Januar bet dem Amtsgericht Tarmstadt anzu­melden. -

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»estauration säst das dovx^te der gen Svmme er- zielen und beantragte, die Puchtsumme von 53 000 «irf 100 000 Marl im Jahre zu erhöhen. ^hl>»ch ^totste mau stch dahin, baff der bisherige Pächter, RestLUvatenr Ruthe, ohne Neuaus­schreibung des tkurhausrestaurants bterben^kann wenn er ^000 Wart Pachtzins zahlt. Der^stnStiiche Rotskellcr be^ findet sich in griffen ZahlungsschwieeigreUen^Ts wurde daher beschlossen, an der bisherigen Pachtsimrme von 22 MO unter der Bedingung 2000 Mors nachzulassen, da ff _t>asnnt den Gläubigern vorbereitete Arrangement auch wirrli.ch zustande tommt. Die durch den Zusanrmenbruch des Ratskellers Geschädigten sind in bet Hauptsache kleme Gesckiäftsleulc.

vücheNifch. . K

__Der NinterE, die in Istünchen erscheinende amtliche illustrierte Zeitschrift der groben Skiverbände und zahlreicher Ver­eine, hat soeben die Nr. 11 seines 5. ^abrga.iges herauSgegebm. Smgeleitet durch ein wmtersporiliches KunstblattUns^dem 5abn- hof wird uns eine durchdacht? Lrörlerung über chroetilmif- reiormen: «Der kombinierte Lauf, von Romberg, ll^kben. tw aut illustrierter Aufsatz aus dem Beskidengebiet und eme Abhand­lung über .Schutzhüllen im Winter", von Trier, bilden den melieren redaktionellen Teil, an den stch die amtlichen und allgemeinen Wintersvortnachrichl.-n anschlicheu.

Wilh. Plank,

Babnhofstrafre 18. Tel. 343.

"Neues vonHagenbeck. Ter französische Zoologe D L a m b o n, der in bieten Tagen in Hamburg weilte, um den Hagenbecklchen Tierpark zu besichtigen, macht in der .Nature einige sehr interessante NUtte.lungen über neue Unternehmungen und Erfolge des bekaniilen deutschen Tierhandlers. Hageubeck Hal mit einer Kreuzung des asiatischen Zebu und der europäischen Kub einen Versuch gemacht und dabei em neues T,er gezüchtet, das stu die Landwirtschaft von großer Bedeutung werden kann. Tie Kreuzung übertrifft unsere Kuh an ©reffe, bie T.ere erreichten Ge­wichte von 150U kg. Tas wichtigste aber ist, bau diese neue Tier­art vom Zebu die Unempsinblichkeit gegen bie R i n b e r k r a n k h c i t e n geerbt hat. paqenbeck steht gegenwärtig mit nahezu 30 groben Stabten in Verhanblungen, bie alle -tter- varks nach bem Diuster von Stellingen schaffen wollen. Darunter besinden sich sieben deutsche Stäb.e brei englisch^ zwei ruslische, zwei fapaniiche, ferner Peking, Briissel, Tloilan^ Mexiko und die Hauptstädte von drei sübamerlkanischen Republiken. Das mächtigste Projekt aber ist der Plan, den eme große sud° amerilanische Gesellschaft gemeinsam mit einer Reihe amerika. nischer Eisenbahnen mit Hagenbeck crorterl. Im Norden

von Texas soll auf einem Flachenraum oon 10 00h

feeftar in einer Gegend, die an Tälern, Bergen und fliebenden Gewässern reich ist, ein riesiger Tierpark geschaffen werden, m bem olle Tiere der Welt vereinigt iverben sollen. Nach den Entwürfen von Hagenbeck handelt es sich dabei um ein Dbjeft von 100 bis 160 Millionen Mark Baukosten. Tie ©ntrourfe sehen den Bau

* Die englische Polizei im Kampfe mit einem Hunde. Die Londoner Polizei, die mit Hilfe von Maschinen, gewehren und cmem vielstündigen Schüyenfeuer nach langer Be­lagerung das durch diesen Kczmpf so berühmt gewordene Verbrecher­haus von Houndsditch erobert hat, sah sich am Dienstag 'vor einer neuen schwierigen Aufgabe , es galt, eme Bulldogge zu rwerwind^n, die den Beamten den Zutritt zu der Lerche chr^ verrn ver­wehrte Londoner Blätter veröffentlichen ausführliche schilderun- gen dieses Kampfes, der nach fünf Stunden, als dre swar der Beamten bereits auf etwa ein Dutzend angewachsen war, endlich damit endete, baff man den bösen Hund unerschrocken vergiftete. Xbx Hund gehörte einem gewissen Hstatt, der im zweiten Stocke cn e» Hauses in Bartholomcw-close wohnte und sich sein Essen regete mäßig schicken ließ. Alsi am Mittag das Essen hinaufgcbracht wurde, sah man, baff das Frühstück im Vorzimmer noch unberührt stand und hörte in dem verschlossenen Nebenzimmer den Hund jämmerlich heulen. Man verständigte bie Polizei, aber als ern '-cksutzmann versuchte, die Tür zu öffnen, knurrte der XWitb o wütend, baff der Beamte aogertc, denneme rassenreine Bullbogge, bie vor Schmerz wütend ist, gleicht dem Revolver eines *I^$l£enn Nach einem zweiten vergeblicheii Versuch holte der Schutzmann Verstärkung, und bald waren ein Kommissar, zwei Kriminal­beamte, eine Anzahl Schutzleute und vier Gendarmen vor dem Zimmer versammelt. Nach längerer Beratung wurde beschlossen, aus der Tür eine Füllung herauszubrechen Man hatte ersahren, daff der HundVic" hieff, und nun entspami sich ein Wettkampf im Locken:Komm, Vic, komm guter Hund, komm her Aber Vic knurrte um so grimmiger und zeigte den Hütern des Rechts und der Ordnung seine gesunden Zähne. Niemand wagte in das Zimmer zu bringen. Man wollte den gefährlichen Beschützer seines Herrn überlisten, nach einem zweiten Knegsral legte man von auffen eine hohe Leiter an das Haus, und em Schutzmann kled- terte hinauf, um die Aufmerksamkeit des Hundes aus sich zu lenken. Zu gleicher Zeit zog man mit Hilfe emer etange eme lange Latte von der Türöffnung bis zum Fenster und versuchte so den Hund rn die Ecke zu treiben. Aber Vic spottete allen Be­mühungen, er saff neben der Studie seines -Herrn, die Augen drohend auf die Beamten gerichtet, und fletschte d e ZrhiiL, w nn immer eine Uniform in der Türöffnung auftauchte. Auf der Straffe hatte sich inzwischen eine gewaltige Menge angesammelt, dre voll Eifer dieser neuen Belagerung zuschaute. Man wollte unter allen Umständen vermeiden, das kostbare Tier zu toten aber wie sollte das erreicht werden, ohne sich den Zähnen des treuen Wächters auszusetzen? Schließlich schleppte man den Hund des Wirtes, der oft mit Vic zusammen gespielt hatte, herauf, aber Vic bekümmerte sich nicht um seinen Kameraden. Vier Stunden waren inzwischen verstrichen. Der Hauswirt, der deii Hnnv kannte, erbot sich schließlich, ihn herauszulocken, aber sem Vorschlag wurde von dem Kriegsrat der Polizisten abgelehnt, sei es, daß sie ein» l Unglück befürchteten, sei es, daß sie nach ,o langen Bemühungen den Ehrgeiz hatten, die Tat allein zu vollbringen. Schließlich warf man der Dogge vergiftetes Fleisch ms Zimmer, aber noch

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Epevnay, 17. Ion. In Damery hat heute eme große Zahl von Winzern den Weinkeller ern es Cham, pagnerweinhändlers voll st an big a u s g e p t ü n » bett. Die Winzer zerbrachen über 70000 Flaschen Champagner. Sie stürzten die Weinfässer um und schlugen den Boden aus und zersLörten alte Werk^ugc Auch em Rollwagen mit einer Labung von -.500 Flaschen ChamtxignLr wurde geplündert und der ® ein .in d l e Mar ne g eg ossem Die Gendarmerie hat (was ziemlich selbstverständlich ist) strenge Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung^ergrtfien^^

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