' 161. Jahrgang
Zweiter Blatt
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auch nidV gehabt und gar mancher möchte, trotzdem damals die sozialdemokratischen Stimmen gerne mttgenom
ErjcheüN tügllch mit Ausnahme bt=> Sonntags.
Die „Gießener SamiUenblättet“ nxrben bem .Anzeiger' viermal wöchentlich beizet egt, da- „Kreisblatt für ben Kreis «ietzeu" zweimal wöchemlich. Die „Landwittschastlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich -wesmai.
SVbN^iM
Zum Zoll Zoxhl^t-Wagner.
Geh. Hofrat Prof. Dr. Phil, et ing. Paul Wagner Vorstand der Grvßh. Hess. Landw. Versuchsstation Darrn stadt, erläßt folgendes Umschreiben:
— Unveröffentlichte Verse von Wildenbruch. Nach einer Erstaufführung eines Wildenbimchickien Dramas, dem im Hostheater zu Hannover em großer Erwlg beschieden war, sandte Isidora Kaulbach, die Tochter b-t§> beruhmten Malers Diedrich Kaulbach, dem Dichter emen Glückwunsch, ohne ihren Namen zu nennen. Wildenbruch antwortete mit folgenden Versen:
,Wer du auch seist, die du vom fernen Orte Mir sandtest deine glutentflammten Worte — Ich danke dir, du liebes Menschenkind.
Denn was des Himmels Tau dem Halnr, der Aehre, Das ist dem Dichter eine Menschenzähre, Die ihm in heiliger Begeisterung rinnt."
Siitta
und chem. SJaWianftaL1 Butzbach.P
— Bekämpfung der Zahnkrankheiten in Schulen. Die „Münch. Med. Wochenschr." meldet: Auf anlassung des preußischen Kultusministers ist den Kreis,chul- rnspektoren ein Erlaß zugegangen, durch tat diese beauftragt werden, das Interesse der Lehrerschaft für die Bekämpfung der Zahnkrankheiten in den Schulen zu beleben. Es beistt in dem Erlaß: „Neben der Belehrung und Aufklärung, in erster Linie der Jugend, weiterhin der gesamten Bevölkerung über die Bedeutung einer rationellen Zahnpflege wird da, wo gc> eignete Kräfte vorhanden sind und die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden können, zur rechtzeitigen Beooachtung und Bekämpfung des Uebels die regelmäßige Untersuchung und Behandlung zahnkranker Kinder in die Wege zu leiten sein. Wir ersuchen Sie durch Benehmen mit den Herren Landräten, den stadt.schcn Vertretungen, den Herren Kreis- und Schulärzten und anderen mter-
■ Kreisen auch nach dieser Richtung hin die Angelegenheit • zu bringen. Es würde als eine wesentliche Förde-
etei, Gardinenspannerä - Stovimasänneu, Äch eine -cderkräuslerä. Mädchen, welches de- erlernen will som räuleiaösürdie Exvedu. er 18 Jahren, die mögt Stellung waren.
gcndes bekannt:
1 Soxhlet hat die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft der Parteilichkeit zugunsten des KalisyndikatS und zum Nachteil der Landwirte beschuldigt, weil sie vertraglich vom Kali,yndikat Gelder bezog zur Hebung deS Kunstdüngerverbrauchs Ein Beweis dafür, daß die wissenschaftliche Propaganda der D L. G. durch dieses Verhältnis beeinflußt worden wäre, ist nicht versucht wordeii. Die Düngerpropaganda der D. L. G. war für die Landwirte nutz- lick, da sie eine gute Anleitung gab zur rationellen und gewinn« bringenden Steigerung des Düngerverbrauches int IMeresse der
der Ansicht, daß diese Summe wesentlich herabgesetzt wer- den kann und wird ein diesbezügliches Ersuchen an die Regierung richten. Endlich soll bei Kap. 140, Terrrtorial- Fluß- Und Dammbau, die Regierung um Vorlage des s. Zt. veranlaßten Obergutachtens über die Regulierung des Rheinstroms ersucht werden.
Da morgen eine Sitzung des Ausschusses für Ersparnisse in der Staatsverwaltung stattfindet, ist die nächste Sitzung auf Donnerstag vormittag anberaumt, in der bei Kap. 72, Landwirtschaftliches Unterrichts- und Versuchswesen, auch die bekannte Streitsache Prof. Dr. Wagner-Soxleth mit der Regierung besprochen werden soll.
Mittwoch, 18. Jom« 19U
Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen UnwersnätS - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Dießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuft ftrafee 7. Expedition und Verlag: 51.
Redaktion: ^^112. Teb-AdruAnzeigerDießen.
Eichener Anzeiger
Seneral-Anzeiger für Gberhehen
Bürgerlichen über den Haufen geworfen sein. -- , mir, ebenso wie dem Herrn Einsender vom L>amstag^ Kandidaten. Auswahl viel Kopfschmerzen zu bereiten.
1 Aber wer ist^nun der richtige Mann? Haben wir wikk-I in Bensheim 102 400 Mk. angefordert. Der Ausschuß ist lich in unserem engkwen Batm:l<nid niemanden, der in Stadt — berabaeseßt wer-
imb Land volles Vertrauen genießt und der, wenn er auch keine Freude daran findet, doch Herangehen tnerdmt muß? Sind Klingspor, Grünewald uzw nicht ernste ,Politik^ die schon ost Proben ihres Könnens abgelegt haben. Dem einhelligen Wunsche der Bevölkerung gegenüber gibt es fein Fortbleiven, wenn das Wohl des Kretfes von der Entscheidung abhängt. Schwer find die Pflichten i-tnes Re ch - tagsabgeordneten, aber wen Gemeinsinn dazu auserfteht, der darf nicht „nein" sagen. .
Ist die gemeinsame Durchführung der Wahl des ein- .uaen, bis setzt genannten gewiß in erster Linie zu beruck- iichtiaenden Kandidaten nicht zu erreichen, so mutz die Mitte verständig, Rechte und Linke aber klug genug scnn, die Stimmen auf einen an Ernst, eiserner Energie b^ seelten und mit deit Bedürfnissen des Volkes durchaus vertrauten Mann zu einigen.
Die Opernaufführungen an deutschen Buhnen in der Zeit vom Oktober 1909 bis September 1910.
Das Register zum Deutschen Bühn enspill plan 1909,10, eine Zusammenstellung der in der Zeit vom ^tember 1^ vi- Mitte August 1910 an den taiftchen Buhnen ausgefuhrten Butten- werke mit Angabe der Zahl der Aufführungen, wird in ben nWten Tnnai bei Breittopf & Härtel in Leipzig erscheinen. Aus dem ersten Teile sei hier ein kurzer Auszug wiedergegetai. Im vorigen 3abre hatte 15. d Albert mit der Zahl der ^Aufführungen seines .Tiefland" die Führung der Opernkomponisten an,den deut'chen Bühnen, ein Rang, von bem er 23^ „Ö^rmen verdsM^ Diesmal ist hierin ein Wandel mwiern euigetreten, als d Albert mit 409 Aufstihrungen des "Tiefland" an 3- ®tel rend der Italiener Puccmi mit 4/3 Auf^hrimgen VE "Madame Butterfly" an erster Stelle steht und Brzets Earrmm nut 4-,8 Äusführungen die 2. Stelle eingenommen Hai. Auch die Auf- SS? ber sonstigen Werke E. d'Alberts fmd, Mit Ausnahme der 45 Aufführungen von „Jzeyl", zuruckgegangm und zwar Flcmto solo" vm 26 auf 2, „Die Abreise" von 16 nur 3. In auf steigender Linie bewegten sich von ^n neuen deutschen Opernwerken die Aufsührungszahlen von Leo Blechs „Versiegelt (von 139 auf 147 , dessen „Das war id)' dagegen gans mt§ bem Jpielplan verschwunden war, Kienzls „Evangelimann l.vvn auf 106), Karl Weis' „Der polnuche ^ude , der vor einigen Jahren die Höchstzahl von 105 Aufführungen emtejte (üon . auf 41) Bon sonstigen Werken zeitgenoOlfcher Buhnenkompo Sen miebe Ennos
Bütners „Rtnsilant" <, Gorters ,,euE« GM beharrte auf seinen 13 vom vorigen Jahre, Humperdincks „Konigskindn ver- zeiclmeten 12, sein „Hänsel und Gretel" hmgegeii 127 lvoriges Jahr 137), Pfitzners „Armer Heinrich" 6, Goldmarks Wnke (Gvß von Berlichingen, Heimchen am Herd, Königin von >saba) 67. Auf- sallerw zurückgegangen ist die Zahl der Austuhrnngen der Rich, Straußschen musikalischen Bühnenwerke: Elektra fiel^ von 10o auf 65, Salome von 85 auf 37, dagegen weg die „y-euersnot von 4 auf 7 und auherdem fanden 3 Aufführungen derjeit^^atyren Dom Spielplan verschwundenen "Guntram" statt. Rich. Wagner^ Werke erzielten eine Gesamtzahl von 1953 Aufführungen dw sich nach ihrer Höhe m folgeiwer Reihenfolge auf die Werke »mteilen. Tannhäuser (369 , Lohengrm (368), Meisterfinger, Dottatwer, Walküre, Siegfried, Rheingold, Götterdämmerung und Tristaw ueuutyt. Unter den italienischen Komponisten liti«, außer bereits esst«ckm ÄÄÜMnÄ ,u bwüBen fern, wmrn ^ebenen
Proben bezogen. _v„z. , er <. •«
6. Soxhlech beschuldigt mich der Falfchung einer Tabelle an der Hand eines Blattes aus dem Analysenjournal der Verfnchs- station Darmstadt, von dem er sich eine Photographie verfchafst hat Ich brauchte für eine Publikation eine Tabelle mit Bestimmungen über zitronensäurelösliche Phosphorsäure. Ich habe eine im Analysanbuch enthaltene Tabelle für eine, solche gehalten indem ich die Ueberschrift „Gesamtphosphorfaurebeftim- mung" übersah und nur die in der Tabelle enthaltenen Z^len betrachtete, die dieser Annahme nicht widersprechen; auch ist dieses Versehen im Zusammenhang jener Publikation ohne Bedeutung^ Soxhlets erste Angriffe erschienen, legte ich die Tatsachen in einem Rundschreiben an den Verband landwirtschaftlicher Versuchsstationen im Deutschen Reiche klar und ließ btc Akten vom Kuratorium der Versuchsstation prüfen, ^as Kuratorium erklärte, daß das völlig einwandsfreie Vorgehen des Vorstandes der Versuchsstation keinen Anlaß zu einem Disziplinarverfahren gebe. Da der Verbandsvorsitzende mich in schroffer Weise zu einem Antrag auf Einleitung des Disziplinarverfahrens zu drängen suchte, trat ich aus dem Verband aus, weil ich mich
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Die gründliche gerichtliche Klarstellung der gegen muf) er> hobencn Angriffe wird hoffentlich bald erfolgen. Da viele Einzel' Heiken durch die Messe gegangen sind, gebe ich vorläufig toi*
Landwirte.
2. Soxhlet bezeichnet mick als „ErfindeiT" dieses Propaganda" gelderwesens, weil fich vor 24 Jahren die Düngerinduftmellen um Geld „anacbettelt" hatte. Diese hatten wir sur die L^suckS- station Darmstadt Geldstiftungen zu wissenfchastlichen Zwecken .Angeboten, wie es oft die Jndusttie gegenüber wisfenschafttichen Anstalten tut. Ich hatte, diese im Austtag meiner Vorgesetzte Behörde angenommen, weil die staatlichen Mittel der Berfuch- station für umfassende Forschungen nicht ausreichten, und ick hatte sie ordnungsmäßig verrechnen lassen. Ein Bericht über die mit den Industriellen dabei geführten Veihandlungen ist damal^in der Zeitschrist für die landwirtschaftlichen Vereine des Grvtz- herzogtums Hessen 1887, Nr. 23, veröffentlicht worden.
3 Soxhlet behauptet, ich hätte den Düngerindustriellen eine Verteuerung der Düngemittel versprochen. Ich habe out solches Versprechen nicht gegeben, >vohl aber habe ich dv^ologt, batz du'ch unsere ausklärenden Arbeiten eine geringe Erhöhung des Preises des damals erst auf den Markt gekommenen und int Vergleich zum Superphosphat noch sehr billigeii Thomasmehls zu erwarten sei. Tatsächlich ist das Thomasmehl etwas teurer geworden, während die Preise vom Superphosphat, Knochenmehl, und Guano stark gesunken sind, wie ich beides vorausgesagt hatte. Soxhlet behauptet, ich hätte vor 12 Jahren eine neue Bewertungsmethode eingeführt als „Mittelchen", um die Preiserhöhung des Thomasmehls den Landwirten zu verschleiern. Die neue Bewertungsmethode wurde als sachliche Notwendigkeit vom Verbano der'Versuchsstationen angenommen und auch den Landwirten vor dem Abschluß ihres Kaufvertrags klargelegt.
4 Soxhlet sagt, ich hatte durch eine „unredliche" ,,derlei> probe" meinen Kollegen eine „Falles gestellt. Um die Versuchsstationen davon zu überzeugen, daß eine bestimmte allgemein gebrauchte Untersuchungsmethode in einigen Fallen versage, hatte ich eine aus verschiedenen Thomasmehlen gemischte Probe zur Untersuchung versenden lassen, bei der die Methode versagen mußte. Die beschränkte Verwendbarkeit der Methode wurde da^ durch tatsächlich bewiesen. Durch dieses Vorgehen wurden nicht meine Kollegen und die Versuchsstationen, sondern nur btc Mc-, tHobe in Mißkredit gebracht.
5 Soxhlet bezweifelt meine Wahrheitsliebe und Vertrauens-' Würdigkeit, weil ich einmal eine Tabelle veröffentlicht hatte unter dar Ueberschrift „200 Bestimmungen von . . . ." und noch einigen Jahren bei einer Verweisung auf diese Tabelle von „200 verfchie- denen Proben" gesprochen hatte, obwohl sich nicht alle Besttm- 1 munqen auf je eine besondere Probe bezogen hätten. Bet meinem späteren Hinweis auf die Tabelle war es gleichgültig, ob die - 200 Bestimmungen sich auf etwa 100 oder auf 200 verschiedene
nerslag*6'8 , ffee-Konzert stritt
t— Riesige Schneefälle. Der Nichtfachmann, überschätzt regelmäßig die Menge der bei einem großen Schneefall zur Erde gelangten Niederschläge um ein vielfaches und ist erstaunt zu hören, daß bei ben meisten starken Gewitterregen viel mehr Wasser und kann, wenn ber Schnee bei kaltem Wetter sand- gemeinen dieselbe Gewichtsmenge Schnee 16 mal so hoch wie Wasser und kann, wenn der Schnee bc ifaltem Wetter sand- förmige Beschaffenheit hat, sogar ben 34fachen Bettag erreichen. Ta nun die Schneedecke bei einem starken Schneefall in Europa! in den Ebenen und HügellaMchaften (natürlich mit Ausnahme ber Stellen, wo sich Wehen angehäuft haben) fetten mehr als! 50 Zentimeter erreicht, ergibt es sich, daß die entsprechende Menge Wasser den Boden nur wenig mehr als drei Zentimeter hoch bedecken würde, was bei jedem tüchtigen Platzregen im Sommer erreicht wird. Immerhin pflegen auch in Deutschland, dessen sturmreichste Winter meistens ausfallend mild sind, Schneefälle recht reichlich auszufallen, wenn ein barometrisches Maximum über Nord- und Nordwesteuropa liegt, während ein Minimum des Luftdrucks sich in der Linie von bem Adriatischen Meere nach dem finnischen Meerbusen bewegt. Solche Wetterlagen waren es, die der Stadt Berlin im Winter 1829 zu 1830 einen ungeheuren Schneefall von 80 Zentimeter Höhe brachten, wobei noch zu beachten ist, daß die Umgebung Berlins überhaupt nicht schneereich ist. In den Gebirgm und am Meere sind selbstverständlich viel größere Schneehöhen zu beobachten. Der schweizer Schneefall vom 6. Januar 1863 ergab Schneehöhen von 3 bis 4 Meter und im Winter von 1806 zu 1807 wurden ausgedehnte Gegenden Norwegens bis zu 6 Meter hoch mit Schnee überschüttet. Aber auch die größten in Deutschland nur ausnahmsweise fallenden Schneemengen können sich nicht mit denjenigen messen, die ein amerikanischer Blizzard bringt. Die Angabe, daß 1741 in Neu* york der Schnee 5 Meter hoch gelegen habe, Hingt nach Ueber- treibung. Unanfechtbar dagegen ist ein Schneefall vom Dezember 1887, bei dem sich nach mehrtägigem Schneien eine Decke von 4 Meter ansammette jund wobei die durch den nachfolgenden Blizzard entstandenen Schneettefen bis zu 12 Meter tief waren. Daß sich in Deutschland derartige Schneekatasttophen nicht ereignen, danken wir nur ber klimatischen Eigentümlichkeit, daß bei uns Oststürme zu den größten selten beiten gehren unif überhaupt von starken Niederschlägen nicht begleitet sittd.
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Berechtigung zMEiil- iiche Bewerbung eibelen. __ätnoiö Mueller, lner-tzehrlinq' Einirnt nach £neult> ttnbcrzog von Hessen, cganzung unseres we>d irwnals suchen wir für der später
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zur Reid)$tag$roa!)l I aus dem hessUchrn Kinanzaurschuh. ,
im IDnhifreis KieiltN-iörünbera-Mdd« Darmstadt, 17. Jan. Der FinanzsOnsschuß
IM wü^ireis WIUHV«. S «• v Zweiten Sammer beschäftigte sich honte »nnachst
Man schreibt uns: wieder mit dem Haushatt ber Kameral- unb Forst-
In einem in ben letzten Tagen erschienenen ernsten do man en. Schon im vorigen Jahre hatte der Lttts- Dort an die Reichstagswähler wird in sehr treffender an Regrerung das E^uche'i gerichtet, ben Ober- Weise die politische Gestaltung unseres Wahlkreises mich ^rstern an Stelle bes jetzigen Bezngs von Tagegeldern eine dem Ableben des seitherigen s>Randattnhabers beleuchtet Jahresbienstaufwanb-Entschäbigung zn gewähren. Da dies
Als Nichtpolitiker, ber abev die Stimmung im Kreise I vorliegenden Budget nicht geschehen ift, \o\i die Re- ziemlich iemit, möchte ich auch davor ivarnen, daß sich> bie gierung um nähere Aeußerung darüber ersucht werden, nicht sozialdemottatischen Parteien weiter befehden, wie Letter sott sie um eine Mitteilung darüber angegangen ez bei ocr letzten Stadtverordnetenwahl geschah. werden, in welcher Weise sie die Gehalte der Forsttvarte
Biel Freude haben die gewählten Stadtväter davon zu regeln gedenkt unb ob es n^t angängig Ware, m ba» auch^nich gehabt^und gnr mancher möchte, trotzdem Budget einen höheren Betrag an Annahmen für mn d^n als die sozialdemokratischen Stimmen gerne mitgenom- zustellen. Der Voranschlag werft dafür nur ^310> Mk. auf, bieic Gemeinschaft mit dem Mantel christ- während im vorfahmgen Budget 38 000 Mk. eingestellt heberft wissen ES ist daher auch wohl be- waren. Die Kammer hatte s. Zt. ferner angeregt, in einem p demnächst °inter-
brauchen diesmal keine Gesellschaft, unb, auf sich anae- pelliert werden.
wiesen, wird die freisinnige Partei selbst mit dem besten Beim Kapttel 30, P^vriMaldirekttonen und Krei^ Kandidaten doch nichts erreichen können. Die Rattona^ ämter, wird der Finanzausschutz beantragen, vier von den liberalen find dagegen besser daran. Sie gehen, ie nach- angeforderten la Kreisroten nur auf ben Inhaber dem sie von ber einen ober anberen Sette gebrückt wer- zu bewilligen. Im selben^Kavitel werden an Verden entivrechend dem Vorgehen der Freisinnigen bei der gütung für Bureaupersonal, Schreibgehilsen usw. anstatt tttzten Schdtverordneteimiahl, nach rechts oder links. Sie Li^ im Vorjahre 134 025 Mk. 14 250 Al «ugefarber : haben auch schon einen sicher nicht unrechten Vertreter, der Ausschuß beantragt die Streichung biefer Mehrforde- mie Professor Gisevius, einen vortrefflichen Mann ber rung. Beim Kap. 31, Genbarmene, wurde von Wissenschaft Ob aber das Gros der Wähler einen solchen demokratischer Sette wiederum ber Wunsch erhobm, beim wünscht ist denn doch sehr fraglich. Warum nimmt man Gendarmeriekorps den fetzigen militärischen Charakter fallen 3 dnen mitten im Volke stehenden Mann, zu lassen. Ein Ausschutzmttglied glaubt, daß man sehr wohl der auch die Bedürfnisse nicht nur der Landwirte, son- «uch GendarmeÄestationen mit mir einem @enbarnien ern» d^n auch der kleinen Leute ^ttid des Mtttelstanbes Prak- richten unb auf diese Weise an Beamten sparen konnte, risch kennte ^ie Konservattven müssen nach Köhlers Tod Bei Kap. 40, Lehrers eminari en usw.,^ wird der R - von neuem Umschau halten. Ein ihnen so passender gierung die Frage vorgelegt werden, ob e^ nicht an bet Mann wie Whler ist nicht leicht zu finden und man wird Zeit wäre, von den Zöglingen ein angeme)fette3 Schuft ^bei der MaA des Nachfolgers etwas bescheiden müssen, ^eld zu erheben. Im Kap. 41, Volksschulen, werden Wmn den Konservativen wirkÜch das Wohl des Vaterlandes ?O OOZ Mk. als Gehaltszulagen an besonders unaunsttgen
D^zen liegft wtt sie sag?n, unb daran ist wohl nicht Orten angeforberi. Wie betont wurde, öerfe^Ien tiefe > -u tiüäfelr so werden sie auch einem einige Aussicht lagen insofern ihren Zweck, als die Lehrer doch bald wieder bietenden ihre Ehre, nicht verletzenden Vorschläge ber au diese Orte Zft verbissen pflegen und dort^mmet nur ganö bereu bittoerlichen Partei lieber zustimmen, als allem tu junge Lehrkräfte hmkommen. Es soll dahin gewirkt wer^ die Wablsck'lochi ziehen unb bamit ben Kreis vermutlich ben, die Zulagen allmählich ansteigen zu lassen, um die der Sozialdemokratie ausliefern. Schon im ersten Wahl- Lehrer mehr an den Ort zu fesseln.
aaua könnte Genosse Beckmann beim Zusammenhalten der Beim Kapitel Lan d e s m u s eum soll erwogen werden, tnv.vnorfirhnn üTirr hen Haufen aetoorfen sein. Es scheint I ob es nicht angängig sei, die jetzt neben dem ^.irektorposten 'ig, die ^ch vorhandene Nebenstelle in Wegfall zu bringen, ^m .. Nicht Kapitel 128, Zentralbauwesen des Ministeriums des Innern, «werden für die innere Einrichtung des Lehrerseminars
G(e5Se^^g„t»
nCnnen, dessen „Bajazzo" 294 Aufführungen erzielte, I Möglichkeit wenigstens die allgemeine unentgeltliche während Mascagnis „Cavalleria rusticana" mtt 258 Aufführungen z a hn ä r ztl ich e Untersuchung der Schüler euigesuhtti aeaen 268 im Vorjahre ihren Stand so ziemlich behauptet hat. | werden mochte. Auch die Franzosen haben ein gut Teil ber Operriaunührungen wie immer für sich in Anspruch genommen. Gounods „Margarets wurde 105ma( aufgeführt gegen 249 im vorigen Jahre, Thomas „Mignon" 310mal, Tebbussys „Pelleas und Meluande ging von'31 Aufführungen in diesem Jahre auf 4 zuruck.
Als erfreulich ist noch zu melden, daß die Originalausgabe von Cornelius' „Barbier von Bagdad" 16 Auffühmngen von 24 erleben durfte unb baß weiter „Gunlöb m der Bearbeitung W. v. Baußnern von 2 auf 6 Aufführungen gestiegen UL
. Büglerin g fbclitiane 9, Viniac ’br. Mäbäett füt so!«: b ftmtcr. B rrä&. 2/effenöcrmittln# vlargaretde Herr ,cS Mädchen nem Kinde geiiA tzUhiNcuenwrgh 15. Jebrunr tuto tG
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ix Küche und ■Vflu»- i Avoib- Torubergn -lieiikan-Avoldeke. _


