Ausgabe 
17.7.1911 Zweites Blatt
 
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Tie Lösung eines alten Problems

BrQeeel. Buenoe Air 3 Grandt Pri»

Die Patent-Heißdampf-Eokomobilen

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(Durchfall, Brechtmrcknall. Blähmigen,Berdaraotg5fckW,älhc, SArüor- rdoideni.an einem LeberletheusAnfchopPUiias.GalleNteitzem^allen- teinen), Nierenleiden Eiweist, Zucker, Wassersucht, Jtierengwe» und, «lasei'Neu,en),an Gicht oder NdenmatidM»» «rfraiift fmb, oder d»e fine Ditvosition zur Blinddärmeutznndung 1 tsttzen, U>nt>eni auch Bleichsüchtige, Nervöse, «vrpntcnte usw Alle diese Leiden baden ebnt mehr oder nxnigcr ihren Ursprung in einer ungowLter Danniütigfcit Tann all aber auch Maiaoon de, dnner »an- *cu i rncr Pal untren fehlen, bet denen die im Blut zirkulwrnchen schädlichen Lloffe sich alt tzaulaneschlag, Klechteu, S*NI», schwüre, Aurnnkel usw adzulaaern pflegen, vier wirkt Ma,apan ganz anders al» die sogenannten Wulrein,gungSreeS, olfl Seifen um», mit densn immer nur ein Symptom de4 Leidens, niemals oder diese» selbst getroffen wird

Wer süt) für den Gegenstand mtereiftert und e» sollte sich

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zahlt rickten Fällen wird die Heine Probe und die au» der Feder eines praktischen Ärzte» stammende Brvschitrt unberechenbaren Nutzen stiften können. (Cl,A

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Dr. A. Schaffner & Co.. Berlin-Gruuewald.

kura erteilt.

Gießen, den 10. Juli 1911.

Großherzogliches Amtsgericht.

Wohnbach bestellt worden.

Hungen, 30. Juni 1911.

Grostberzoalichcs Amtsgericht

Originalbauart Wolf, m. Lebtg. v.

verkörpern die neuesten Fortschritte derTechnlk und bilden für alle Betriebszweige die vortellhetteete Kraftquelle. Dank Ihrer Gediegenheit, Wirtschaft­lichkeit und leichten Handhabung überragt Ihr Abeetz den der gleichartigen Erzeugnisse aller übrigenLoko- mobilenfabriken der Welt Die WolPsche ventiUose Steuerung entspricht den höchsten Anforderungen des Heißdampf-Betriebes und kann in ihrer zweck­mäßigen Einfachheit nicht übertroffen werden.

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Brühl'sche Universitäts-Druckerei.

Bekanntmachung.

In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen be­züglich der Firma Rinn & ClooS zu Heuchelheim: Dem Kaufmann Heinrich Kaspar Sachser in Heuchelheim ist Pro-

Bekanntmachung.

In daS Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen be- iLqlich der Firma S. Hammerschlag zu Treis a. Lda.: DaS Hejchäft ist auf die Witwe des bisherigen Inhabers, Rosa Hammerschlag geb. Kahn in TreiS o. d. Lumda, übergegangen, bie dasselbe unter der bisherigen Firma und unter Ueber- nrhme der sämtlichen Aktiven und Passiven weiterführt. Die Prokura deS Markus Hainmerschlag ist erloschen. BlT/r Gießen, den 13. Juli 1911.

Grobherzogliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unserem GenosienschastSrcgister wurde bei dec Land­wirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft e. G. m. u. H., Wohnbach, eingetragen: Heinrich Lung V. ist auS dem Vor- siand auSgeschicden, an seiner Stelle ist Hermann Kratz von

Redaktion-

.Assessoren" gibt es mch ,

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altberühmtes Nähr- u. Kraftbier, wenig Alko­hol. ärztlich verordnet für Rekonvaleszenten, Blutarme. Bleichsüchtige. Nervöse, üebexarbeitete, Schwächliche, stillende Mütter, Wöchnerinnen.

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Ltter. Este ebenso dge> Reichskanzler von BckhMe beiwohnte, fandm :lich in voriger Woche x aentine von Flcmmmg, P xiu von BethmanncholM r inmitten zahlretcherue nette der DahlNgeM«« rfeier im

am Zarge der Mtter r- 30 Jahren DerkiprbeM w- Leben gekostet

r als Pate stngierte, ech- spsarrer die Namn elm»

Osterstesse», «rostherzagU Hess. »nrbanS. »mk ebfolnt rea u nctdiftat« £an< t»oUn. b *«tfaaU>em

u. hi nnmlrttaWäljt b. ®r«Hrf>en#H u. b ®*wefe<»

unb eitbtu*-ChitDnt «iMbtr im ^anfe. «uM«t'tb»rte Salber. Beriüflhd>t BtrpOegnng bei mäfiiflfttu g»rtWeu. ^refpefte unb luShfUft burd) den Inhaber F. EuNtlt.

jenen gegeben werden.

ES sollen Majapan nicht nur Patienten nehmen, die an chron. Ltudlvcrstopfnng leiden, ober die an einem anderen Darmleiden I

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Btur rst eia ganz besonderer Saft", sagt Goethe.Blut ist IMraes Leben", sagt der Arzt. Mut ist daS Cel der Lebensflamnie, t- Bekämpfet, aber auch der Urheber kthlreicher Erkrankungen. Die Quelle des Blutes tiept nn Tarnt. Bon dorther stammen mit­hin schon dic KrankheilSkeime, die von dem Blut durch den ganzen jrtrper oerschlevpt werden. Wenn daher der Tarrn nicht rübrig hnftwntert, ist auch der ganze Organismus in Ummbming.

Neuere bakteriologische Frischungen haben nun nachgcwiesen, haß die bei mangelhafter Darmsunktion sich bildenden ftranfheilS- Ictmc »eln häufig von gewissen im Darm schmarotzenden «lein« 14avdnt lBakterien) herrühren, und in diesen letzteren sieht jetzt hu Wissenschaft die vauptursache zahlreicher schwerer sowohl akuter tfie chronischer Leiden 5o, um nur eine- der wichtigsten heraus« iaareücn,hiebet chronischen Siuhlverstoviung Ulzablretchen7rälleii.

Mit der Erkenntnis der wahren Ursache dieses AllerweltletdenS sind jetzt endlich auch die^Dcge zu seiner radikalen Beseitigung gt- giden ©erat man die chronische Stuhlverftvpfung bislang mit Lbtührmtiteln zu beseitigen suchte, so war man dabei, wie die» jeder bestätigen kann, der schon einmal längere Zeit daran gelitten, ganz und gar auf dem .Holzwege. Mit Abführmitteln läßt sich wohl daS £ eiben für den Augenblick, nicht aber seine Ursache bekämpfen Im Wtgenteil, je länger Abführmittel genommen werden, desto schlimmer töftb die Sache Die Ursache deS Uebels liegt eben sehr häufig in bei genannten Bakterien, und erst dadurch, ixife man diese unschäd- l'ch nrodH, kann man das Leiden mit seinen oft furchtbaren Folgen ritt der Wurzel auSootten Bakterien lassen sich nun aber nicht durch

Hosen, -Anzüge. -Hand­tücher. Frottier - Tücher Frottierlappen .. Hauben

Ferner (a,e/i

Kämme, Schwämme .

Brenn - Scheren , Seifen Zahnbürsten, Nagel­bürsten, Haar-Unterlagen

Städtische Pflichtfeuerwehr

Donnerötag den 20. Juli ds. IS., abends 8 Ubr:

Uebung

Antreten sämtlicher Mannschaften auf dem Brandvlatze amrurmhause. Bersäumntsse werden nemnh Artikel 13 der LaiidesfeueUöschordnung und nach Paragravi- 3M Ziffer 8 des ReichsstrofgesetzbucheS geahndet.

Gießen, den 15. Juli 1911. r ,.u m .. .

Zn', Ter städtische Branddirektor.

B r a u b a ch._______

Abführmittel aus dem Darm vertreiben. Zu ihrer Bernichlung müsse» ganz andere Lege emgeschlagen werden, und die führen uns zu den TeSinfektron-mttteln Durch sie muß der Nährboden der Mikroben, der doch ihr Wachstum und ihre Vermehrung alletn er* mögliche, so beeinsluü werden, daß ihrcLehcnsbedmaungen aunwren.

AlS an solches Mruel, da^ eine gant enorme '?armbe»inreftwi ohne jebe schädlsthe Rchenwirkung ermöglicht, empfiehlt dcr ItrefDr de-weltderühnnen Paiteur-JnnirutS zu Parie-, der für feine genialen Forschungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Bakteriologe und Jlrjt Professor Dr. . Metschnifoff, die bulgarilche Lauernnlch den Yoghurt. Tiefe» seit Jahrhunderten nn Cnent ol4 leben?« verlängerndes Mittel in hohem Ansehen stehende Mildiprät»rat, das ähnlich wie Kefir zubereitet wird, enthält ein bcicartigee Ferment, Majamiugenonni.dasdiemerfwürdigeEigenIchaft besitzi.erstimTorni grotze Mengen Milchsäure zu erzeugen. Und Milchsäure in ihrem Entwickelungsstadunn ist dcr grimmigste Fctnd der schädlichen Tarmbchenen, weil durch sie deren Nährboden soversäuert' wird, daß ein Deiterwachötum aufhört.

Mit Hilfe von Maiamin, welches wir unter der ständigen Kon­trolle des Batteriologtfcften FnsritutS Dr. PiorkowSki in Berlin au« bulgarischer Doghun-Milch isolieren lassen, ist heute ieder in der Lage, nach einem ganz einfachen Rezept, sich Doghurt für wenige Groschen selbst hcrzustellen. Neuerdings lassen wir aber auch auS Ma>amin ein äußerst wohlschmeckendes Tesfert-Gedäck, Viajapa» Smannt, Herstellen unb geben so denjenigen Patienten, denen die Zubereitung bet ?)ogbnrt -,n umständlich fein sollte, trotzdem die­selbe ungemein einfad) ist, eine neue DarreichungSform deS Maja- min-Ferrnentes für sich allein Ter Gehalt eines einzigen Stück­chens Maiapan an nnrkscuner Doghurt^Substanz entspricht dem einer großen Tasse Doghurt; eS befttzt mithin die gleiche barmix&inh- üerenbe Wirkung unb ist dabei noch wesentlich billiger. Beauemer kann man dem Menschen, der Doghurt anzuwenben genötigt ist, aber aus dem einen oder anderen Grunde Milch nicht gerne nimmt, seine Pille", in diesem Falle ein feines Dessert, gar nicht verabreichen

Zn Majapan ist jetzt endlich daoFdcal eines ebenso unfchad- licheu, wie angenehm zu uehmenden Mittel» zu einet gründ, lichcu Tedinitftiou de» Darme» geschaffen worden, da» and) bann noch hilft, wenn alle Abführmittel oerfaat haben. Dabei besitzt Majapan keinerlei abführende Wirkung und kann auch Kindern, die c gerne nehmen, monatelang al6 Teffert zu den üblichen Mahl-

kmzureichen.

Friedberg, den 11. Juli 1911.

Der Großherzogliche KreiSbauinspektor.

© om beL

Mit

Vergebung von vauarbeiten

Auf tonmb be» cküinisterialerlasfeS vom IG. Ium 1898 werden die nächstel)cnd aufgesührten Arbeiten zur Lergebnng aurgefchrieben

Lo» X. Wläferarbciten:

etwa 40 qm Verglafima mit Katbedralglas in Bleifasfungen.

Lod XII. Lchrciuerarbeite»:

etwa 9 qm äußere eichene Türen, 15 innere Türen, 100 qm Riemen- fuBboben, etwa 80 qm Deckengebälkverkleidung, 8 qm Smpore- bnistungen. .

80» XIII. Gchlofferarbeiteu:

etwa 18 Türen anzufchlagen, ca. 7Ou kg eiferne Geländer pp.

Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bau- bureau' der Irrenanstalt, Licher Etraße 106, offen; letztere können, Klange der Vorrat reicht, von dort ohne Zeichnungen gegen Er- fiattung der Selbstkoslen bezogen werden. Die Angebote sind nach Losen getrennt in besonderen Umschlägen verschloßen, mit ent- svrechender Aufschrift versehen, porto - und bestellgeldfrei biS Montag den 24. Juli d. 3»., vormiltag» 11 Uhr, an daS Steubaubureau einjurcichen, zu diesem Termin erfolgt die Eröffnung ter eingelaufen en Angebote. Zuschlagsfrist 14 Tage.

(SicBcn, den 10. Juli 1911.

'-roßherzogl. Hochbauamt . Neubaubureau Irrenanstalt.

I. V.: Schön.e*x/t

Beseitigung der chronischen

Stuhlverstopfung

ohne Abführmittel.

Ter emzig richtige Weg zurBlutreinigung".

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sind seit 1904

nn nnn schriftlich angezeigte

Zu ZuU Brände gelöscht

In der bekannten, weitverbreiteten

Sammlung deutscher Reichsgesetze

in Einzel-Abdrucken

beraußgegeben von Geb ^ufrijrat Dr. Karl Gareis, 0. ö. Pro­fessor der Rechte an der Unioerfttät München

erscheint in den nächsten Tagen:

Aeichsverstcherungsordnung

(Äranfctt:, Unfall, Invaliden und Hinterbliebenen- Bcrsicherung)

ntßß GinMrungsgesch ZZZZIZ trovFnitÄrtrtho mit Einleitung, erläuternben ilranerfunqen XvtlUUÖyUUC u. ausführlichem alphabetischen Sachregister.

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Die ReichS-Bernchemngöordnung tritt voraussichtlich bereits am 1 Januar 1912 in Straft Alle Behörden, die in dem Boll- -uta der Bersicherungögeseve beteiligt und, muffen 'ich daher alsbald mit der Reichs Berncherunsisordnung vertraut m^en. wenn ihre Einführung rechtzeitig möglich sein foL Der Bend einer Dextousgabe derselben in daher mr alle Behörden und Beamten des Ltaates und der Gemeinden, fowie alle Ker- sichcrungSträger, Krankerckaffen. DeruiSgenoffemchasten und Ber- sicherungsanstalten uncrläßlid). Die Verweisungen der por ieaenden Tertausgabe an' die bisberigen Berncherunasgetetzc sind^ wohl geeignet, das Ltudntm des Gesetzes zu erlebtem ; sie sind von um so größerer Bedeuttmg.. als auch die Anord­nung des Stoffes von jener in den bisherigen Gesetzen sehr er bcblicb abwetcht und eine Bergletchung des alten und des neuen RechtS ohne Behelf als ''ehr 'chwiettg und zeitraubend nch erweist, «eftclluugen nehmen alle Bnckbaud!»u«eu unb der Verlas entgegen. la^/?

Carl Sel^ei. Germ. - Drogerie.

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