Amtlicher Wetterbericht.
Trüb, Regentälle, kühl.
•7.
(Darmstädter Bank)
- Der DroßHerzog empfing am 15. Juli u. a. den Oberst a. D. v. Frankenberg und Proschlitz, fturbireFtor von Bad-Nauheim.
- Die Großherzogin ist mit Gefolge von ihrem Besuche bei den PhilippSlhalschcn Herrschaften aus HerleS- kaufen bei Fritzlar wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten zurückgekehrt.
"Vom Großh. Hofe. Der russische Gesandte am ^nemftäbter Hofe Baron o. Knorring wirb aus Gesund- ltNtSrücksichten von seinem Posten zurücktceten; sein 91ach-
Aur Stadt und Land.
Gienen, 17. Juli 191L
inttaß von dem Füllplatz deS städtischen Gaswerkes zwei
Lallonfahrtcn, zu der sich eine große Anzahl von Zuschauern * wii keigefunden hatte. Ter Ballon Hessen erhob sich um 8 UtjcI e l) r für jeinen in die Lüfte und ging ebenso wie der Ballon TauniiS in erhielt den 2. Preis.
Grünberg, 16. Juli, (rin Veteran des badischen -Feldzugs von 184?, der i .ineinoerechner Christian Schäfer,
Letzte Nachrichten.
Ein schwerer Eisenbahnunfall. v-Zug Basel —Berlin entgleist.
Mühlheim in Baden, 17. Juli. Nachm. 12,30 Uhr. Heute früh um V,9 Uhr entgleiste auf der Durchfahrt in der hiesigen Station der Tender der Lokomotive von dem l)-Zug Basel—Frantfurt—Berlin. Der Packwagen ging rechts aus dem Gleise, ein Wagen 1. ob. 2. Klasse fiel zur linken Seite um, 2 Wagen dritter Klasse wurden ineinandergeschoben. Ächt Personen sind tot, 14 schwer und 20 leicht verletzt. Ursache und Namen waren noch nicht zu ermitteln. ______________
prinz-heinrich-Zahtt.
Carlisle (Cumberland), 15.Juli. Prinz Heinrich ist an der Cvihe der Tellnehmer der Prinz H e i n r t ch l a b 11 heute vor- nuttaa hier eingeirofstn. Nach einem Frühstück wurde die ftahrt durch daS cecngcbict von 6 u in b c x l n u d soriqcfeyl.
Wir empfehlen unsere tfchranhfach ■ Einrichtung jedem Efiekten-Besitaer, der sich vor Feuer- und Diebesgefahr schütten will. 'Bank für dfandel und Industrie Niederlassung Giessen
Arbeiterdewcgung.
Görlitz, 15. Juli. Ta die ausständigen Glasarbeiter in Raufcha bis heute die Arbeit nicht wieder aui- nahmen, werden heule die dem Arbeitgeberfwutzverband bciüicber dNaSicibrcken ongehörendeu Fabriken des f ä ch f i f ch - f ch l e f i f ch e u und i a u 11 n c r Bezirkes den in den freien Gewerks cvanen oraanisterten Arbeitern auf den 29. Juli kündigen und am »9. Juli sämtliche übrigen organisierten Glasarbeiter bei IStagiqer ttündignng aussperren, wenn bis dahin der Streik nicht deigelegt jein follte.
Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
। Verlauf der Witterung feit gestern früh: DaS Tiefdruckgebiet mlt dringt weiter vor und stellt bei kühlen nordwestlichen Winden Regen- fälle in Aussicht. . 1Q11
Wetteransuchlen in Hessen am Dienstag dem 18. Juli
Wiesbaden, 16 Juli. Ter „Nassauische -eil- statten-Verein für Lungenkranke E V " hielt gestern int „Rheindvtel" in Wiesbaden seine diessabrige orbauiube 6^'neralvcrsammlung unter Vorsitz deS Santtatsrat Dr. Bindseil-Wiesbaden ab
Sport.
Berlin, 17. Juli Gestern wurde das bed«i1endste Rennen der Rcichsdauptstadt im Wertt von 74 000^XL aui der Grunewaldrennbahn gelaufen. Den Sieg errang büd» Hohen!obc-Ccbringens „$oe Wind
Eingesandt.
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Bei klarem, sonnigem Detter, das nur vorübergehend durch I einen kurzen Regenschauer gestört wurde, entfaltete sich in den Straßen des Kurviertels, die mit Fahnen und Blumen mannigfach gegiert waren, ein lebhaftes, farbenfreudiges Treiben, daS durch den Glan.; der Toiletten und die Pracht der Gartenanlagen einen gan* besonders seinen Reiz erhielt Am frühen Morgen fand wie gewöhnlich ein Ävnzerl an den Trinkkur-Anlagen statt. Während dos Mittags
Vielte die Kapelle des Fcldartilleric Regiments Nr. 61 aus Darmstadt am Tenniä-ÄQffee, wo sich eine lebhafte Promenade entwickelte, in der nur vereinzelt eine Wetterauer < Tracht erschien. Kurz vor 12 Uhr bewegte sich unter Nttifis- begleituna der Feuerwehrkapelle ein farbiger Zug von der Burgstraße nach dem Sprudelhof, der die für die Teilnehmer am Blumenkorso gestifteten Erinnerungsbanner be- gleitete. Währenddessen waren die Preisrichter an der Arbeit, um den großen Schaufenster-Wettbewerb zu bewerten, der eine Fülle von Farben und Formen entfaltet hatte, und die Richter vor eine schwere Ausgabe stellte. Aus der großen Menge des Schönen und Prunk- vollen, das die einzelnen Geschäste zur Schau gestellt und teilweise geschmackvoll umrahmt hatten, läßt sich nur schwer das eine oder andere als besonders gelungen herauSgreisen,
Kleine Eagcschronik.
Im Norden von Berlin stießen am Sonntag ein Straßenbahnwagen und ein Automobil zusammen. Die Insassen dos Auws, das völlig zertrümmert wurde, zwei Damen, mußten bewußtlos in das nahegelegene Krankenhaus ge- schasst werden.
In Hamburg wurde ein schwerer Rau b Mordversuch von einem Wäscher gegen eine Wirtin, die Witwe Dreyer, verübt Der Täter versuchte die Wehrlose mit einem Dammer niederzuschlagen. Er wurde überrascht und verhaftet. Aus der Polizei machte er einen vergeblichen Ausbruchsversuch; schließlich wollte er sich erhängen. Er wurde noch lebend ins Krankenhaus gebracht.
Die 11 n t e r s ch l e i f c in den o b e r s ch l e s i s ch e n D ü t t e n- merken haben einen großen Nmsang angenommen. Am Sonn- tag wurde auch ein Lagerhalter der Hohenlohewerke, der sich angeblich beftedjen ließ, verhaftet.
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Die Bewohner an ungepsiasterten Landstraßen werden sich an trockenen Sommertagen der starken Staubentwicklung wegen wohl kaum über den modernen Automobilverkehr Treuen tonnen. Solange die vorgeschriebene Fahrgeschwindigkeit von 15 km (etro. fßferbctrabi pro Stunde enigehalten wird, ist die Sache noch einigermaßen erträglich und es wird auch '"bmand den Auw. mobilisten das Vergnügen wehren können noch, wollen. ÜSex je- doch einmal Gelegenheit gehabt hat, den Verkehr au der durch das vordere Klein-Linden führenden Landstrave zu bedachten, wird über den Unfug, den man da wahmumnt fic^rlich empört sein. Mit rasender Geschwindigkeit steht man die Wagen unter der Eisenbahnüberbrückung sowie umgekehrt die Straße Postieren. Die aufsteigenden Staubwolken lind so stark, daß man während einiger Minuten tatsächlich den nächsten Uicht mobr sehen
kann Die Hausbewohner muhen sämtliche Fenster fest geschlossen i halten und ihr Dasein in dumpfen, ungetüitcten Zimmern ver- bringen, und zwar zwingt sie die Rücksichtslosigkeit einiger Autofahrer dazu. Von verschiedenen Fachleuten ist zweifellos fest- 11 gestellt worden, daß dos durchweg angcrodbnte Tempo 60 km ■* । v '--ar mehr pro Stunde beträgt ü^aß das Leben der Fußgänger," Radfahrer usw. durch die Gefahr, Überfahren zu werden, ebenfalls bedroht wird, braucht wohl kaum erwähnt -u werden, nur anführen möchte ich noch, daß die bett. Bewohner ihre Kinder deswegen von der Straße, soweit dieselben dlesenicht Pas>reren müssen, fernhalten und ängstlich im Hause buten müssen. ES märe sehr zu wünschen, wenn diesem übertriebenen Unfug durch verschärfte Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit halb un ^nicrenc aikr Mitmenschen gestcucn wurde. Sollte jcmanD viellmcht an diesen Ausführungen Zweifel hegen, |o kann er sich durch einen Spaziergang nach Klein-Linden von der vollen Wahrheit überzeugen. ____________ Smet für alle.
da überall mit Eifer und Einsicht gearbeitet worden war Das Preisgericht konnte deshalb auch noch lein Urteil abgeben und wird sich erst morgen oder übermorgen endgültig schlüssig werden. — Inzwischen hatten die Don Gießen und ^rantiurt einaelausenen $üge_eine große Menge ^on Neugierigen gebracht, die sich im Sprudett>of, auf der -ter-l rassenstraße und den Anlagen flaute, wo um 4 Uhr der große Blumenkorso beginnen sollte. Durch einen kurzen Regenschauer wurde die Paradefahrt etwas verzögert. Aber bald war der Regen versiegt und die Sonne strahlte wieder in unermüdlichem Glanz. Einzelne geschmückte Wa- gen streben rasch noch dem Start zu: dazwischen geputzte, lachende Menschen, die meistens nach der Kurterrasse eilen, wo sich das Preisgericht unter dem Vorsitz des Herzogs Paul von Mecklenburg versammelt hatte. Auf ber| Vorbeifahrt erfolgte eine lebhafte Blumcnschlacht im Sprudelhof und darnach sand an der Terrasse die Preisverteilung statt, zu der die Stadt sowie Innungen und Vereine wertvolle Preise, meistens silberne Tekorations- stücke, gestiftet hatten. In der Gruppe Automobile erhielt der Wagen Nr. 7, mit goldgelber Gaze und Goldregen geschmückt (Edlich und Kirch) den 1., der mit Glyzinen ge- schmückte Wagen Nr. 1 (Karl Hilbert) den 2. Preis. In ber Abteilung Gruppen erhielt der P o stunl er b e am- tenverein den 1. Preis. Postillione eröffneten die ge
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r bereits m der Samstag: ^lebhafte «nerfennut
Bienendorf von Sb Auch eine reizende Honig.
lrbeit, bevor sie um Vi6 Uh eben konnten.
der Großherzog, der W essen, der landwirtschaftlik : österreichische, unaarischc e Bienenzüchterverem, bi: i, Bezirkssporkasse Giem Jhring-Lich, Brounei Mel ail-Gießen und der deutsh
^oll-Gießen den Ehre«> te Gesamtleistung. Ehrv isschusses für Oberhessei lsel-Hirzenhain, ferner ei mb, Kraft-Gießen für du nsbach für Geiamlleistui?.« nberg für Geräte, j- )ba für Geräte unb SPw irben an Preisen 134 Ml .ftent Schmidt-Gießen un: :ifer-Launsbach unb Straft- :n, Keck-Gedern, Rahn-Ri^ lipf-Grünberg, Flach-Lau^ -Nidda. III. Königin-
Pseiser-Launsbach, 3. bür- t Honig wurden 189 Mi 15 Mk., je 10 Mk. J|til® rer Runk-Okarben, Kunlel- , je 6 Mk. Pfeiser-Slhotta, in, Klein-Eschenrod, M t-Gießcn, Döll-Wiesea mü ner-Wieseck, Leß-Leihgestem edel-AssenheiM,.
:-Lais, KümpMb-n mü er-Dorheim, Aubner-Md, arth-Budingcn,Lnidmßnsth' ^ipfed, H. Schäser-Kirtob. tömn V Für Geräte er -Sachsenberg in Wald^ - Regimentskapelle der live, war sehr gut.
ilch feine Turbinen scharf arbeiten ließ. Die germac tlaffermenge bei den Badeanstalten war natürlich mehr Vie warm, und auch der Wasserstand an sich war so niedrig, laß von Schwimmen nicht die Rede fein konnte.
Bei der tropischen Hitze war natürlich der Wasserver- l rauch in der Stadt sehr groß, aber unsere städtische Wasserversorgung war dem Mehrbedarf gewachsen. Die IZasserschatze in Queckborn konnten durch die neuen Pumpen- erlagen zeigen, daß sie dem Bedarf genügen. War im hetire 1910 der stärkste tägliche Wasserverbrauch am 22. Mai 9^: , -Z82 cbm, fo zeigen die nachstehenden Zahlen des Verbrauchs m sil Gießen, wie nötig die verstärkte Pumpenanlage für die f ÜaffcrDcrforgung ist. Die Stadt verbrauchte am 5. Juli |5761 cbm, am 6. 5800, am 7. 6175, am 8. 6699, am 9. (jonntag; 4559, am 10. 6232, am 11. 6170 und am 12. Jyli I (oer höchste tägliche Verbrauch in diesem Jahre) 6829 cbm baffer. Tabct war der Wasservorrat im Hochbehälter an ter Ganfeburg (3005 cbm- und im Niederoruckbehälter /.100 cbm । zu jeder Zeit in Reserve, weil mit Hilfe der r er stärkten Pumpen in Queckborn der Bedarf in der Stadt, ter aus dem Hochbehälter obfloß, sofort wieder ergänzt werden konnte, ohne daß eS dazu besonderer Inanspruchnahme der Maskyinen bedurft hätte.
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Kreis Büdingen.
± Nidda, 16. Juli. Gegen,väriig sind Unternehmer aus Nicder-Florstadt Damit vescyasligt, das Niddabett zwischen der ztiötenburgsmühle bis zur Stadtmühle einer gründlichen Reinigung zu unterziehen, weil bieie Strecke an manchen Stellen ganz befonoers stark von der Wasserpest so überwuchert ist, daß ber Müllerei und Fischerei große Nachteile entstehen. Das einzige Mittel zur Ausrottung der Wasserpeft ist fortgesetztes Ausreißen in möglichster Tiefe. Deshalb muß bei der strotenourg
ein starker Damm aufgeführt und dadurch das SSaffer Hessen-Nassau,
der Nidda in den sogenannten neuen Fluß an der Stadt */ <ot a r b u r g, 16. Juli. Bei dem heutigen Ent- Dorbci in den Wiesengrund unterhalb Nidda geleitet mer- um die akademische Fußballmeisterschaft
den. Das Abdammeu ijr beschwerlich, weil das Flußbett Deursxh^nds zwilchen den Studentenmannschaften des Meder Nidda oberhalb und in der angegebenen Strecke mehrere ler Fußballklubs Holstein und berjenigen des Marburger bedeutende Quellen hat und dadurch stets ziemlich gleich' ^erein.3 für Bewegungsspiele siegte Marburg mit 1:0. mäßigen Wasteritand uno kühle Temperatur behätt. Die y gjiarburg, 16 ^ult Hier droht em Bauarbeiter- soften aller Arbeiten sind zu 1600 Mk. veranschlagt- ausstand auszubrechen. Die beiden Berbande beschlossen,
R. Bo den Haus en 11, 16. Juli. Auf der oenach- ^s ihren fchon früher ge,teilten Forderungen, 1 Pfennig barten Hatzmühle wurden dem äüeiien Sohne des Holz- sur die Smnde, wöchentliche Lohnzahlung und Be
schneidet.Meitzers Zöckler wahrend des Schneidens von Q^n ber Arbeit an Montagen um 7 Uhr, zu beharren. Bauholz auf einer Zirkeljäge durch Unvorfichtigkeit vier y M ar du r g, 16. Juli. Der W a l d b r a n d am Frei- Finger abgesagt. — Bei dem heute vom hiestgen Krieger- t ber ;0 großen Schaden verursachte, soll auf die Un-1 ocreui veranstalteten P r eis s ch i e ß e n, wahrend de,sen uor'iichtigteit zweier Spaziergänger, die im Walde Zcga ' ein Konzert fiattfanb, wurden folgende Preise verteut: „tten rauchten, zuruckzufuhren sein. Die Gendarmerie stellt 1 Preis einen Regulator: Konrad Blum: 2. Preis em eIhe[)Ungen an, um bie Persönlichkeiten der Betreffenden Bild: Heinrich Schneidmüller-Wohnfeld; 3. Preis em Bild: jestzusteiien Bei dem Brande wurde u. a. auch ein Jäger Heinrick) Fuchs-Wohnfeld; 4. Preis ein Paar Gamaschen: einem Hitzschlag betroffen.
Ferdinand Stein: 0 Preis ein Kistchen Zigarren: Karl Frankfurt, 17. Juli. Wie die , Franks. Ztg.^ meldet,
ääcter-Dberfeibertenrob. L- 6ie H^richlung des Zeugfeldwebels Bi aller, die Nionlag
KreiS Friedberg. früh 6 Uhr in Preungesheim erfolgen sollte, vom Gerichts-
N. Bad-Nauheim, 16. Juli. DaS erste 8er- . enn fq'tiert worden. Müller, der Sonntag früh nach kehrsfeft in Bad-Nauheim, das von ber Großh. Ttreunae5hcim überführt worden war, hak nachmittags 5 Uhr umd Kurverwaltung, der Stadt Bad^rauheim und den Der- * Gnadengesuch eingereicht. Dor einigen Tagen hatte kehrsvereinen veranstaltet war, hatte dem schonen Taunus- Seines BaterS erholten.
tab. einen starken Verkehr gebracht unb verlief ausS beste. । Muller den Besuch semeö Vaters erhalten.
Wassermangel und «asserüberflutz.
In ber vergangenen Woche hatte die Dieseck mehr vi^ Mangel an Wasser unb die Klagen über die üblen tnfte, bie auS bem nur schwach berieselten Flußbett aus- eigen, waren voll berechtigt Auch unsere Lahn hatte tonen Wassermangel, was die Dttitter veranlaßte, sehr jarfam damit umzugehen, während das Elektrizitätswerk L. ohne Rücksicht auf die Badeanstalten — selbstverstand-
feiger ist noch nicht ernannt.
" Psarrpersonalien. Der Großherzog hat ........■ -r----- - ,, 1
* ble bOtt'9e «U 'ÄÄ'n "MfU™ ,K°g-apän- U.b.Ht.g.n wurde ....R 11. Juli d. I. dem Lehrer Petcr Rausch zu ^chadgcs ^ageii ebenso wie die Pop mit roten Kletterrosen! eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Staufenberg, ausgeputzt hatte. AuS einer kleinen Kanone feuerten die
" Gegenseitige Anerkennung preußischer Ufid Schutzenbrüder Blumen in die Zuschauer. In der Gruppe lussischer PrüfungSzc ugmsfe für daS Lehramt an höheren I Luxuswagen erhielt Frau Tr. Böael (Wagen von W. Hup- e«hulen wurde jetzt durch ein Uebcretnfommen der beiden seid) den ersten Preis für bas mit blauen Horiensten und
(x-i(if*en V-r-m« für Lul>sch>ft<-Hrl «tanftattete gtfietn »ot. |
war. In der Gruppe der Heinen Wagen errang das Esels- gespanii von H. Leoiihard, Wisselsheim, den 1. Preis.
• • 1 Jon Röschen überspannten Wagen
_____ Das Preisgericht bedauerte leb» ii.döstlicher Richtung davon. Ter Ballon Taunus landete! hast, daß es nichk^ mehr Preise zur Verfügung Hatte, um lu ----------
U11 2 15 Uhr qlall bei Bad Brückenau in der Rhön, der der Gruppe des Turnvereins, den Wagen des Hotel-I sogar mehr pro Stunde beträgt
Ballon Hessen machte um 8.15 Uhr eine glatte Zwischen- besitzers 9auf, des Gärtnereibesitzers Heiles und vor
Nenner ■ t Z
ein Niilsahrer den Korb ocrltey, unb lanbctc glatt bt-1 kir2ltCL £bcrft a. D. von Fra 11 le nberg, der sich um trupp ad), eine Stunde von Bayreuth, .tat. Automobil, Gelingen der Veranstaltung die höchsten Verdienste das den Ballon Taunus verfolgte, blieb^diefem bis lvedern! worben halte, überreichte die Preise. Darnach hielt 'Jio- dicht auf, kam bann eine Zeitlang außer Sicht und erreichte ^r Stahl eine Ansprache, in der er den staatlichen und dkn Ballon kurz nach seiner Landung. An feder Fahrt nahmen städtischen Behörden sowie allen, die sich um das Ju- juhcr dem Führer drei Fahrgäste teil. standelommen des Festes Verdienste erworben hatten, bc>
.idjen Bericht veröffentlichen wir morgen. lämvchcn besetz! war Besonders jchon machten sich ba^
Ladendiebin. In einem hiesigen Putzgescha.t er- ^rter und Voriprüitge, bie wirkungsvoll ein |
-schien vor einigen Tagen eine etwa 40 Jahre alte orau und lparcn Dieser ef,e.tvolie Abschluß des Festes, 1 suchte sich einen Hut aus. Der Hut sollte gleich gefertigt gc]n bic Bodeverwaltniig und ihr Letter, Direktor von iverden, unb mit dem Bemerken, sie hole ihn um 7 Uhr ab, ö n j e n b e r g, einen vollen, schönen Erfolg erzielt entfernte sie sich. Nachdem die Frau fort war, entdeckte ber [jübeii, möge ein Ansporn fein, um auf diesem neuen Ladeninhaber, baß eine Straußseber im Werte von öü Mk. I ^öege zum regelt unseres Bades treffliches zu wirken.
I oerfchwunben war. Der bestellte Hut würbe felbftrebenb nicht Starkenburg und Nhkinhcffen.
adgeholt. Offenbach, 15. Juli. Der Stabtverorbnete Louis
Landkreis Gießen. !Feistmann hat heute fein Mandat als Stadtverordneter,
das er 121/, Jahre lang innehatte, nie berget egt. In einem Schreiben an ben Bürgermeister gibt er als ©runb für diesen Entschluß bie pöbelhaften persönlichen AuSsälle ber sozialbemokratischen Fraktion in ben beiden letzten Stabt- verorbneten-Bersammlungen gegen seine Person an. Vermut- lich wirb noch eine größere Anzahl von bürgerlichen Abgeorb- neten biejem Beispiel folgen.
m. Offenbach, 1<- Juli. Aus Eifersucht hat der 28jäbrige Träger Petcr Bender feine beliebte, die zwanzig Fahre alte Elfte Auguste Hardt erstochen. Der Anlaß hatte in geringen Sireüigu'uen oeftanben. Der Tater wurde im Bett verhaftet. Er ist geständig.


