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n«3 biefrn Gründen fragtuSer Teil zur Grschliehung reis ' Die noch im Umlauf befirchliche Eingabe wird ja den Herren Stadtverordneten d h. dem Baucnrsscvuß zur Besprechung vorgelegt, und ist daS „Allgemeine Interesse damit gewahrt. — Die Sorgen des Einsenders um die beiden verren, die nach seiner Ansicht so schlecht spekuliert haben, sind überflüssig Die Sorgen überlassen Sie diesen Herren. — Doch zu „Drahtzieher" gehören „Puppen , die sich ziehen und schieben lassen und in diesem -pinne Jet diese Bemerkung entschieden zurückgewiesen. Trop der Gcgenarbeit einiger wenig sernblickenden Herren haben die Unterschriften von der Interessenten sich für die Eingabe etzklärt und mit einem Gesamteigentum von ca. /.?0O3 Odm. DaS ganze in Frage kommende Gelände, mittlerer und östlicher Nahrungsberg, enthält ca. 85000 Qdm finb' alfo dafür 9 Prozent, demnach Interesse genug dafür. Wenn die Frage einer freiwilligen Zirsammenlegung behandelt werden muß, so werden auch die Widersacher zur Besprechung der Frage eingeladen: es ist dann die beste Gelegenheit gegeben, sich offen gegenseitig auszusprechen und wird wohl auS manchem Saulus ein Paulus werden.
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Wir begrüßen es mit Freude, daß in Nr. 60 des „G. A " Me Aufmerksamkeit der Gießener auf den Nahrungsberg und seine Bebauung gelenkt wird. Der NahrungSberg ist, wie jeder richtige Gießener weiß, das schönste Fleckchen Erde in unserer Gemarkung. Denn über ihm eine groß- zügige und weitsichtige Baupolitik waltet, so wird er in 50 Jahren der schönste Stadtteil von Gießen sein, um den wir allseitig beneidet werden. Eine weitsichtige Baupolitik muß aber m. E. damit rechnen, daß bis dahin der Schienengürtel, der den NahrungSberg im Südosten einengt, voraussichtlich beseitigt, mit anderen Worten, daß der Lauf der Bahnstrecke Fulda-Gießen bis dahin verändert ist und diese beispielsweise von Norden her in den Gießener Bahn- Hof einmündet. Diese Voraussetzung muß man m. E. stetig im Auge behalten, ihre Erfüllung allein ermöglicht eine wirklich großzügige Baupolitik für das geradezu ideale Baugelände zwischen Schiffenberger Weg lErnst-Ludwig- Straße^ und Licher Straße. Die Terrainspekulation in allen Ehren — aber ihre Wünsche haben sich, wenn irgendwo, in der Frage der Bebauung des Nahrungsberges dem Gc-
meinwohle unterzuordnen. ES wird ganz richtig gesagt, daß allen Gießenern, die sich für daS Aufblühen ihrer Vaterstadt interessieren, die Nahrungsbergfrage am Herzen liegen muß. Ganz falsch wäre es, etwa zu denken: WaS sollen wir uns über einen künftigen Stadtteil Gedanken macken, >offen Ausbau die meisten von uns doch nicht mehr erleben werden? Das wäre Kirchturmpolitik, etwa der vergleichbar, die unsere Väter leitete, als sie vor nunmehr 42 Jahren, das spätere rapide Wachstum der Stadt nicht ahnend, sich eifrig darum bemühten, daß der Bahnkörper der Ober- hessischen Eisenbahn nur ja recht schön durch die Gießener Gemarkung gehe, damit sie für ihre bis dahin noch gering- wertigen Aecker und Gärten eine für die damalige Zeit hohe Entschädigung erhielten. Die verhängnisvollen Folgen dieser Kurzsichtigkeit haben wir heute zu tragen. Die Frage nach dem Bebauungsplan des Nahrungsberges ist für den Augenblick durchaus nicht drängend, aber d i e Allgemeinheit (nicht bloß die Boden,pekulation) sollte sieandauerndimAugebehalten! 'Für einen Bebauungsplan ist das Verlangen, daß er sich auf den g a n z e n Nahrungsberg erstrecke, durchaus berechtigt; er muß aber von vornherein auch mit dem vvrauszusehenden künftigen Fortfall (Verlegung) der Teilstrecke der Linie Fulda—Gießen rechnen?______________ .
— KurzeNachrichlenausKunstundWissen- schaft. In Berlin ist der Kustos bei den Königlichen Museen Dr. Phil. Leopold Messerschmidt gestorben. — Im Alter von 63 Jahren starb in Bonn der Komponist, Musikdirektor Wilhelm Petersen. — Der ord. Honorar- Professor für Physik und Meteorologie an der Universität Leipzig, Kaiser!, russ. Wirklicher Staatsrat Dr. Phil. Arthur von Dettingen vollendet am 16. ds. das 75. Lebensjahr. Sein Geburtsort ist Dorv^t in Livland.
niärhe.
fe. Frankfurt a. M., 14.März. &eu- und Strobmarkt. Anae'abren waren 7 Danen Heu und 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,00—8,40 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2,40 btS 2 i-o Mk. A irrslroh 0,00— 0,00 Mk. Alle- <ür 50 Kilo. Geschält gedrückt. 'Tie Zufuhren waren au4 Oberhessen, den Kreisen Dieburg nnd ^<wei".__
Detteransuchten in Hessen am Donnerstag Dem 16 März 19 1 • Aortbaner der kalten Witterung, Regen» nnd Schneelälle, wechselnde Bewölkung. — Schneebericht: Derbstem ti cm "Neuschnee.
Letzte Nachrichten.
Aus der Hcsfisckcn Zweiten Kammer.
N. B. Darmstadt, 15. März. Die 2. Kammer erledigte zunächst Rechnungsfachen. Anstelle des Abg. Dr. Gutfleisch wurde Abg. N e h in den Ausschuß für die Ver- waltitngsreform gewählt. .
Die Voranschlagsberatung wurde dann beim Kapitel .Landesuniversität" fortgesetzt. Abg. Dr. Osann wies auf die große Gefahr hin, die der Landesuniversität und der Stadt Gießen aus der geplanten Stiftungsuniversität in Frankfurt erwachse. Wie der Kom- munallandrag in Kassel und die Universität Marburg sollten auch die übrigen süddeutschen UniDcrfitätcn gegen daS Projekt Stellung nehmen. Minister von §>ombergk führte aus, daß der Rebierung noch keine amtliche Kenntnis von der Sache, die eine innervreußische Angelegenheit sei, geworden sei. Sie werde sich bemühen, Schädigungen der Universität und der Stadt Gießen fernzuhalten. Der Titel wird bewilligt.
Bei Titel „Landwirtschaftskammer" entsteht eine längere Aussprache, an der sich die Aba. Reh, Ulrichs Brauer, 'Wolf, Bähr und Breidenbach beteiligen.
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m Offenbach. 15. März. Gegen den Vorsteher deS städtischen Kanolbanamtcs, Ingenieur Kol löge, war ein Disziplinarverfahren mit dem Endziel der Dienstentlassung beantragt worden. Nachdem sich vorher herauSgestellt hat, daß Kolloge mit vierteljährlicher Kündigung angestellt ist, wurde vom DcrsassimgsauSschuß beschloßen, bei der Stadt. verordneten-Versammlung zu beantragen, ihm zum 1. Juli zu kündigen.
Paris, 15. März. Ter Ausschuß des Verbandes der Hafenarbeiter hat beschloßen, für den Gesa mtauSstand einzutreten. In den einzelnen Häfen wird bereits lebhaft agitiert
Rom, 14. März. Wie die Blätter auS Neapel melden, dauert der E i n st u r z an Dem Kraterrandfort, begleitet von unterirdischen Lärm. Der obere Bahnhof der Drahtseilbahn ist stark beschädigt. Der Sturm, welcher hier wütet, verhindert die seismische Beobachtung.
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Die tieftranernden Hinterbliebenen: L d. N.: Georg Wolf, Gastwirt.
den 16. Märi, nachmittags 3 Uhr
1786
Wissmar, den 14. März 191L
Die Beerdigung findet Donnerstag vom Sterbehanse aus statt
im Alter von 54 Jahren.
Um stille Teilnahme bitten
Heute morgen 5 Uhr entschlief sanft nach langem schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter
Anna Margarete Wolf
geb. Speler
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem langen Lechen und Hinscheiden unserer Ueben Entschlafene« Frau Job. Benner II. Witwe geb. Weller
und der trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Glück sagen wir aus diesem Wege unfern tiefgefühlten Dank.
Die tranernben Hinterbliebenen.
Heuchelheim, den 14. März 1911. 1’69
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die gestern auf der LiebigShöhe stattftnden sollte, mußte auf heute, Mittwoch abend 6 Uhr, verschoben werden, weil das Verlost,ngsmaterial nicht rechtzeitig geliefert war. p»/, Fichten-Banholz-Verknuf auf Submission.
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75 , 13—19 , , . =20,61 ,
24 Fichtenderbstangen 9—12 Ctm. Durchm. =2,12 Fstm. Inhalt Der Kaufpreis ist pro Fstm. anzugeben.
Die Gebote sind nach Sortimente unb Klassen getrennt zu halten und bis zum 20. März 1911, mittags V/2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Hattenrod schriftlich eiuzureichen. Die Eröffnung findet an demselben Tage, mittags 2 Uhr, in hiesigem Rathaus statt, wozu die Jntressenten eingeladen sind.
Hattenrod, den 13. März 1911. 1774
Grobherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod.
Rock.
Brenttholzversteifternng
in der Großh. Lbcrfvrsterei Feldkrücken.
Dienstag den 21. März werden aus den Distrikten Schmidt-« wiesenwalb, Horsteck, Horst, Hundsbornswald und Hainerhecke versteigert:
Buche, nn: 762 Scheiter I. Kl., 34 deögl. 11 SIL, 431 Mniwpcl LftL 74deSgl. ILSL, 290Knüvoelreiser,8Zoprreiser, 5 Stöcke.
Ferner rm: 36 Erlenscheiter II. Kl., 63 Erlenfnüvpcl, 2 Ktrschbaum- fcheiter, 4 Kirschbaumknüpvel, 2 Aspenknllppel, 2 l^ichten- knüvvel.
tLänuliches Luchen-Scheit- und Knüppelhol; ist auf 1 ui abge längt, es sitzt an oder in nächster Nabe der sogenannten Diesenbach- ftratze, am Waldeingang von Rudingshain aus, und ut leicht in der Richtung Schotten abzufahren. . ,
Zufammentunfl: Bei gutem Wetter um 9 Uhr vormittags m Distrckt Horsteck, bei ungünstiger Wilteruna um 11 Uhr vornuttagö ln dem Saal der Frau Gastwirt Deubel in Rudingshain, om letzteren Falle bittet man das Holz vor der Versteigerung emzuseheu. Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Ruvvcrt zu Rudingshain.
Tas Hol» aus LchmidiSwiefenwald und Hatncrhecke wird un- vorgezelgt vertäust. Blau unterstrichenes Holz kommt nuht zum Ausgebot.
Schotten, den 13. Marz 1911. Bu,7.
Großb. Lberförsterei i^eldfrücken.
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