Ausgabe 
15.2.1911 Zweites Blatt
 
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Jtattmeni ist, beteiligte sich als einziger deutsch er^Konkurrenst « Luther-München, in Vertretung des chiklubs

D t n tersport" Gies; en Er schreibt uns untcrm 13. aus Sr. Moritz, daß das Rennen über alle Matzen großartig war und insgesamt an 100 Läufer an den Start zog, bau das Durchschnittskönnen der Schweizer Läufer weit über dem deut­schen Durchschnitt stehe und die Schweizer zur a l Ij ahr licheinm an gen würdigen Repräsentation der zum Nationalsport gewordenen läufer mit großer Begeisterung und Ausdauer in den Wettramps gehen. Um so glücklicher sei er, seinen (Niestener Loportkameradcn mitteilen zu iönnen, daß es ihm gelungen sei, mit brci gestandenen Sprüngen den 3. Preis der SeniorcnTlasse II (Läufer, di? an ganz großen Rennen sck?on Preise erhalten haben) zu erhalten. Noch viel besser, so schreibt er lociter, hat der einzige Oc,terreicher Schneider aus St. Anton abgeschnittcn, indem er (ich den ersten Dreis im Slalomlauf (Dindernislausen) und den 2. Preis im Seniorensprung 2 Klasse sicherte. Die Meisterscka,t der «chweiz erhielt Capiti-DavoS, gleichzeitig auch den Preis für den schönsten Sprung. Tie Ergebnisse des Rennens sind:

Seniorensprunglaus 1. Klaffe, 4 am Ltart. Hein Preis, weil die Minimalsprungwcite nickst erreicht wurde. 2 Sn alle, 10 am Start. 1. Eapiti, Davos, 3 gest. Spr^ 28 Mtr., ^Schneider, Tirol, 2 gest. Spr. 26 Mtc., 3. C. I. Luther, München, 3 gest Spr. 24 Mtr., 3. Klasse: 1. E. Bäckstold, Davos, 28 Mtr., 2. 11. Groß, Samaden, 23,5 Mtr., 3. C. Zurnstein, Engelberg 24 Mtr., 4. P. Gruber, Davos.

Die Pest in China.

Paris, 14. Febr Der höhere £>t) gienerat berich­tete über die Pest im Orient und entschied sich dahin, dast bisher kein Anlaß vorlieae, irgendwelche besonderen Maß­nahmen zu ergreifen, weder hinsichtlich der Reisenden noch bezüglich der aus dem Orient kommenden Wagen. Schiffe, die aus verseuchten Lindern eintreffen, sollien den üb.ichen Maßregeln unterworfen werden.

Ch arb in , 14. Febr. Gestern starben an der Pest 29 Chinesen, heute starb ein unbekannter, von der Straße aufgehobener Russe. Ter Generalgouverneur des Amur- gebretes kündigt die Ausweisung von 4 0 0 0 a r b e r t s- losen Chinesen aus Wladiwostok, Nikolsk und Charbarowsk an. Die Zahl der Todesfälle in Fud- siadjan ist in der letzten Woche gesunken: sie betrug gestern 43. Bisher wurden 7000 Leichen verbrannt. Die Straßen werden von den Leichen gesäubert und die un­genügend tief Cingegrabcnen ausgegraben, um ver­brannt ru werden. In Kwangtschöntse wurde der chinesische Taotai wegen seines Verhaltens bezüglich der Maßregeln zur Bekämpfung der Pest a b g e s e st t und durch einen Beamten aus M u kd en ersetzt. Die Zahl der T o d e s- fälle in der Stadt steigt. 2500 Leichen wurden bisher verbrannt; viele sind noch unbeftattet

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Derantwortung.)

Rod he im, den 14. Februar 1911.

Zu dem Bericht über unsere Eisbahn.

Was will wohl der Artikelschreiber mit seinen Ausführungen über die Rodheimer Eisbahn bezwecken? .

Ta er schreibtunsere Eisbah n", kann es em Rod- Heimer sein, ja, da die Eisbahn dem Verschönerungs- imb 95er* kchrsvereine gehört, must er ein Mitglied dieses Vereins sein!

Tann ist es aber sehr auffällig, daß sich dieser Herr mit seiner Klugheit an die Öffentlichkeit wendet.

Will er helfen, bessern, hätte er seine Klugheit doch besser anwenden können, indem er seine Sachkenntnis, von deren Var-

Aircplicpe Nachrichten.

Lvaugc,tsure wcHiemoe.

Donnerstag den 16. Februar, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibelstunde. (Bilder ans dem Leben Jesu.)

Piarrer Schwabe.

handensein er überzeugt zu sein scheint, uns (dem erwähnten Vereine) direkt angeboten hätte.

Uebriflcn-5 findet in den ersten Tagen eine Sitzung des hiesigen Perickönerungs- und Verkehrsvereins statt, da gereichte es iidxr dem Ganzen zum Segen, rocrat der sachkundige .'?crr mit seiner Anwesenheit das Gelingen der neuen Vorhaben garan­tierte! Seine Ausführungen vom 12. Februar d. 3*. öieß. An;. Nr 37) bedürfen jedoch der Ergänzung bezw. der Richttg- stellung. Es ist nickst wahr, dast das Wasser bei dem geringsten Tauwetter versickerte. Die Eisdecke hielt sich ziemlich lange und erfreute Groß und Klein während der strengen Regentschaft diews Winters Ieoensalls hatte oer Verschönerungs- und Verkehrs- verein durch Anlage der Eisbahn mit wenig Geld noch nickst 30 Mark) viel Freude bereitet! Große Sprüche Novfen kann manck-er, aber selbst produktiv tätig sein, ist was anderes.

Ter Sberr mit den billigen Ratschlägen soll uns nur' die Mittel geben, beim wird die Eisbahn auchsachgemäß" her- gerichtet, so daß sie sich neben den städtischen Eisbahnen ichen lassen kann. , .,

Nebenbei gesagt, wollen wir ;a auch nicht mit Gewalt stadtistu werden. Es müßte sich ja unser Trottoir schämen, wenn es allein rückständig bliebe.

Da sich das Wasser über die verfügbaren Wiesen stellte, cntstaiid eine nette Flüche, hätte fast gesagt ein netter Wasser- lümpel von 70 Meter Länge und 50 Meter Breite. Die Ober­fläche dieses Wassers war, wie überall, wagrecht: das phnsikalische Gesetz mackste also aucki hier keine Ausnahme. Das Abziehen, des Wa'sers hing in erster Linie mit der Mäuseplage zusammen. Denn diese Tierchen mttcrwühlen auch gern und benagen, was sie eigentlich nichts angeht. .

Wir haben erreicht was wir wollten. Nächstes Jahr wird die Eisbahn dauerlraster sein, ohne daß die Wiesen tiefer ge­legt werden: denn davon hängt die Gleichmäßigkeit des Spiegels nickst ab. Tic Eisbahnfrage werden wir nach wie vor m umern Sitzungen erörtern, wozu ich den klugen Ratgeber hiermit höflichst einlade!

Clo es, Vorsitzender d. Verschönerungs- u. Verkehrsoereins Rodheim a.d.B.

Meteorologische veodachtungen der Station Sieben.

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Wetter

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1911

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bis 14. Februar

Reif

4- 4,3 »v.

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Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 14. Febr. Heu- und St roh markt. Angesahren mären 16 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,008,50 Alk., Stroh (Korulcmgstrolff 0,00 bis 0,0, Mk., Wirrslroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 5o Kilo. Geschält flott. Die Zufuhren waren auS Oberhessen und dem Kreise Dieburg.

Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch, und Vroipreise am 13. Februar 1911.

Höchste Schlachtmehpretse in Franklurt a. 9)1.

Fleischpreise tu Gießen

Ochsen

Getreldepreise in 'M a n n b e i m

-macftW

-Thüringisches E ektro- und Maechlnen-

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