Frauen-Tchule.
fiZXMÄ'K® gestört sie' bchä höhe e LehVamt erworbene Lehrbefähigung bie für Vollsschulen Örgam atwn bet zehnstuvgen JJC. roiro hiw g iw , mirb nic6t beabsichtigt, diesem Bcifpicl zu folgen, da,'
al^St^nbesickule obe? als Schule für di?Minderbegabten, deren bestehende Seminar für Volksfchullehrerinnen wlt vielmehr un- OhEf^n^iddit ausreicken Vor allem aber wird die Entscheid icränbert erhalten werden, eeinc Crgannatum hat sich bewahtt. ^higkeuen nicht ausr ch . Studienanstalt sich überhaupt cmp- Wesentliche Aenderuirgen in bev Zu,ammen,etzung der Lehrer
n feren^ Ähren ge?Een voreilige Entschlüsse, lollegien der H. M. werde nicht notwendcg werden, für dre fiehlt, erst ui m I \ riirfnnttnm rn 711 sichen Anstalten werden die gleichen Grnnbfatzc gelten, wie für die VXL.
Richard Wagners Zelbftbiographie.
mlehnt, auch hier wieder mit etwas verminderter mathematischer Ziclleistung, aber mit einem Mehr in CDeutid) unb tn den i^'-mb^ Diad)C4i cutsvrechend der gröberen Beweglichkeit und Jieue, bte Sr bkfc E S in diesem Alter den Mädchen W»“*« ocrben Tann, soll doch die Maturität erlt nad> msgeiamt brei^eljn ähriaemSchÄbcsuch (19. Lebensjahr) erreicht werden Nach Vedai-f sami wie an den Oberrealschulen, fakultativer Latem- Unterricht erteilt werden, auf einen gymnasialen Weg aber müßen
i ent' I drücklichsten Wunsch Wagners erst 30 Jahre nach s^mern xoöe toÄÄMe bM° E-bn.'^ub°, ;,idj' kann nur I »«SiimUicht werben feilte. V-m» d.e F°m.üe SJagna d.e
(xhefrebafteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „FeuiUe- ton". „Vermischtes" und „Gerichtssaal": R. Neu- Stadt und
lollegien der X). M. werde nicht notwendig werden, für die Anstalten werden die gleichen Grunbsätze gelten,, wie tur die x.^. An ber männlichen Leitung der Schulen wird festgehalten Wird die praktische Unterweisung der F.-S. von der 50. M. selbst übernommen. so tritt für diesen Zweig eine Beraterin Mit gehobener Stellung zu dem Direktor hinzu.
Nr. N
Der Wefctner Anzeiger erscheint täglich, auBCt Sonntags. - Beilagen: •viermal wöchentlich riehenerZamilienblättcr ..roeimal roödientt.KreiS: blatt für den Nkeis Siehrn iTienstag und Freitag);
wcnnal monail. Lande wirtschaftliche 3 ei.'fragen ^erniprech -Anschliisse: lür die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen:
bie nicht mehr gut oder nicht mehr gerne rückgängig zu mache" sind, werden vermieden, ein ungesunder Andrang zu wiffenfchaft- llche^BeiufeNrwiid^verhüte^ hier wieder im großen unb
aaiuen immer unter Betonung der weiblichen Eigenart, parallel Wr mi? denen der Oberrealschule, an die sich die Oberschule
Die Eristenz von Richard Wagners Selbstbiographie ist keineswegs bisher so unbekannt geroefen, wie es nach den neuesten darüber jetzt in die Oeffentlichkeit gelangten MitteilungkM scheinen könnte. Schon im Oktober 1905 konnte das Literarifd;e Echo darüber einige autheritische Einzelheiten berichten, bie bin letzt veröffentlichtmr teiliocise wibersprechen. Es wurde dort u. a bereits getagt, daß das Werk in drei Banden als Privatdruck in eine? Baseler Druckerei — und zwar durch. Nietzsches Vermittlung, der sogar die ersten Korrekturbogen mitlas — nur m garti luenigen Exemplaren hergestellt worden fer, aber aus au»-
soll' in dem 'dreijährigen Kursus beendigt werden, das vierte ^ahr soll im wesentlichen der methodisch-didaktischen Ausbildung — der speziellen Berufsbildung — dienen An diesem Ausbau auf der zchnstufigen H. M. ijft, sestzuhalten. Zurzeit bestehen Ueber- gangslehrpläne, von 1913 oder 191-1 an werden 3um ersten Male Abiturientinnen der umgestalteten 50. M. in dos -emmar eintreten und> dann wird der Lehrplan endgültig sestgelegt weroeii. Er soll in Uebereinstimmung gebracht werden nut dem ^.ehrplan der St.-A., so das; sich nur eine einzige Oberschule auf die
einer Minderlcisttmä in Mathematik, ba__ aus Logarithmen ruck Trigonometrie verzickstet roerben soll, xer erfolgreiche Besuc. einer solchen Schule wirb ourch ein Abganszeugnis bestätigt ^aö Zeuaiiis trägt den Vermerk, datz bie damit erlangte Ausbil düng der durch eine militärberechtigte Realschule übermittelten Bildung cntiprcdie. Es darf angenommen werben, daß damit tu. weitere Ä^eise — in Hanbel, Gewerbe, Industrie, in der Kommunalverwaltung usw. — das Zeugnis einen Wert U'td cmi Bedeutung erlangt, die and) der Militär,chein, ganz losgelo,. von seiner militärischen Wirkung, besitzt. , . f <-
Eine wichtige Bedeutung ist. dem Zeugnis.beizuleE als Vorbedingung zu bem Eintritt in bte F.-L>., das —-S>. unt die St.-A.
baß idrb cti ~ent jd)eibenben Gang Mm Pole selbst und allein , mach en würde. Es ist wahr, daß er mich bei der letzten Etappe nod) einmal darum bat, mich begleiten M. surfen, aber ich erwiderte ihm, ohne zu zögern: „Bartlett, wenn es einen Menschen gibt, den ick) zum W
mödne so wärest du es, aber ,td) kann dir den Wunsch irid)t erfüllen." Am MitNvoch dauerte das Verhör bis zum späten Nachmittag. Gewisse Fragen lauteten so, aU ob Peary des Betruges angeklagt wäre, xer Jögeoibnete Macon sagte: „Ein Gesetzentwurf ist in Beratting, durch das der Kommandant Peary zum Vizeadmiral der Reserve ernannt werden soll. Ich halte es für angebracht, daß eine genaue Prüfung der von Peary vorgebrachten Grunde stattfinden muß, ehe man diesem Gesetze zustimmt, xenn vor allem in Amerika gibt es wie auch in anderen Landern Betrüger, und die wirklichenMelden sind viel seltener als man glaubeii möchte. Der Xitel eines Vizeadmirals würde Peary das Recht geben, tn den höchsten Beamten- kreisen und ru der elegantesten Gesellschaft von Rewyork und Waflftugwu zu verkehren. Ehe das eintritt, müssen Mir sEl,er fein, daß er diese hohen Ehren aud; verdient bat" Der Sitzung wohnte auch em Vertreter des xr_ Goot bei Man begann mit einer genauen Prüfung des Schiffsjournals, das keinen Grund bot, die Angaben Pearys in Zweifel zu ziehen. *
In ihrer Errichtung und glücklichen Ausgestaltung sehen wit die wichtigste Ausgabe der Reform, denn viel wich tiger als der Besuch einer Studienanstalt, die nur für ein kleine Minderheit unserer Heranwachsenden weiblichen Jugeni roirfiid) innerlich berechtigt sein kann, erscheint der Befuch eine Schule,/die sich nur den künftigen Lebensaufgaben der gebildeter deutschen Frau und Mutter widmen will. Es ist zu hoffen das; es gelingt, dieser Schule eine Ausgestaltung zu geben, by bas ihr leider dntgcgengcbradftc Mißtrauen bcicitigt und ihr die Gunst und das Vertrauen der Elternf icheit C- soll h e
Zurzeit an einzelnen Schulen bestehende besondere Einruh- tilngen sollen zmiächst nicht geändert werdeii.
Die rasche Entwickelung innerer Kultur, di«, Verfckstebung an Gesellschafts , Erwerbs- und BildungsverbaltniNe der Gegen- irart lassen eine Beschränkung auf de n B e r u f d e r o e h r e r i n nicht z u. Man mag über das Frauenstudium Senken, wie man will, man mag es bedauern pher begrüßen, man mag es als Modesache ober als dringendes Bedürfnis anstYen, |D wie die Verhältnisse und bie Anschauungen zurzeit wir km - und sie werden sich im absehbarer Zeit nicht andern "'M u ff e N i) e n Mädchen auch nod) B i l du n g.s w e ge erfchlof, en werden, bie zur Pforte der Uni vor f i tat fuhren Las sollen die „2 t u b i e n an ft at t en , die nut bem -paßte 1908 in Preußen gegründet wurden. Auch diele Schulen fehlen uns in. Hessen, aber wir haben feit bet schon ihre innere Sercdjhgung anerkannt, indem wir begabten Mädchen den Weg zur vochfchuü durch Aufnahme in die Knaben-Vollanstalteu fbneten
Die preuszische Organisation gestaltet
: Der Unterbau ist die zehnstufige .Höhere Madchenfchule (6.—16. Lebensjahr), sie berechtigt zum Eintritt in das fogenannte Lozeum, das, ist bei gemeinsame 'Jiame für die zweifahrige „wcauttv schule" lF - S, >17. und 18. Lebenssahr) und das »Dohere tebrer- innenseminar" (17—20. Lebensjahr). Der wißen;chaftlrche Unterricht der F.-S. Fann mit bem des L.-S. veremigt sern
Die Studienanstalten sind der £). M. nicht aufgebaut, sondern angegliÄeit. Sie sollen, wie die Vollanstalteii für Knaben, auf brei Wegen zur Universität führen. Die xt.-A. Mit gynuiafialmi oder mit real gymnasial em Ziel zweigen nach deni i. ^lUjaar bem 13. Lebensjahr) ab uitb umfafien ,echs Iahreski^e (Ma- Turität nut bem 19. Lebensjahr, Knabenschulen nut ^m 18), bie St.-A. mit Oberrealschulcharakter zweigt nach dem 8. Schut- jahr (bem 14. Lebensjahr) ab unb erreicht das Zi-el nach fünf zahreskursen .wieder Staturität mit 19 Lebensfahren).
Es empfiehlt sich nicht, das preußifche Vorbild einfadi nachzuahmen unb bannt die Vmchällniffe eines großen Staates mit zahlreichen Großstädten auf ein kleine- Zand mit nur locnigcn mittelgroßen Städten zu übertragen.
Allgemeines Ziel. 'Es wird von vornherein notig sem, auf die Vielheit der Wege und bie Vielgestaltigkeit zu verzichten
und eine möglichst einfache unb einheitlich gestaltete Organisation zu sck)aff en. t , r ,,
.-höhere Mädchenschule (v- Aä).
Es ist gruiidsätzlich daran feftzuhalten, daß die zeynstuftge v) M für alle Mädchen, bie eine über bie VolAckmlbildung hinausgehende Bildung erftreben, eine in sich ge'chloNene, allgemeine Bildung unter Verzicht auf lebe berufliche und fachliche Unterweisung, aber unter Beachtung der werblichen Eigenart, über niittelt. Sie entspricht im großen und ganzen unserer Ncal- firnle mit einer kleinen Ueberlegenheit tu ben sprachen unb
Der Streit um peary.
In Washington waren Präsident Taft und der ' deutsche Botschafter Graf v. Bern stör ff bet der Geo- graphischen Gesellschaft zu Gaste Grafvon Bernstorff sprad; über das Flugivosen in ent) ch Ta n b. Präsident Taft verteidigte Pearys Anfprilch, den Nordpol erreicht zu haben und lagte, wenn ^ry ein Deutscher oder ein Engländer wäre, hatte er langft Aner- fennung oder Belohnung gefunden.
Diese Ausfübrunqen kennzeichn^ die Stimmung der Amerikaner sehr deutlich, denn die ,chlunmeii ^rEhrungen, die sie mit Dr. Cook machen mußten, haben die Leute nuß- trauifd) gestimmt, und mehr oder minder offen wagen fick; die Zweifel auch an Peary heran,,der mit temperamentvoller Emphase den Ruhm der Unsterblidfkert für sich Anspruch nimmt. Er hat nun in Rewyork vor dem .Na- rineauSschuß, der sich aus Mitgliedern de» ^enat» und Marinefachlenten zusammenfetzt, ein peinliches Verhör zu bestehen, das schon in der Zörm, in der man dabei de selbstbewußten Forscher entgegentritt, erkennen laßt, wie nervös Amerika in Sachen der Nordpolenlde^ung g worden ist. Als man Peary die Zrage vorlegte, warum er denn bei seinem berühmten Raid zum Pole leinen Begleiter mitgenommen habe, erklärte er voll Stolz, daß er den Pol allein' erreichen wollte, weil jener vielumftrittene Punkt der Erdkugel, der den Jichalt und das Ziel seines Lebens gebildet habe, nicht Raum böte, um Ruhm für zwei zu gewähren. Di.se (Srttärung, die für das D^mve- rament Pearys charakteristisch ist, bietet zwar feinen besonderen Grund zu Mißtrauen, aber sie hat doch verstimmt, xer Abg 91 oberrs, der diesen Egoismus tu dem Streben nach Ruhm seit Monaten bekämpft, hat aud) jetzt seinen Widerstand gegen die öffentliche Auszeichnung Pearys nicht aufgegeben. ,,3d) kann nur sagen," so antwortete Peary, als ihm immer wieder die Frage vorgelegt wurde, warum er seinen bewährteii Freund und Genossen in allen Entbehrungen, den Kapitän Bartlett, bei dem e”f
Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. s
Vie Neuordnung des höheren Mädchenschulwefens in hefien.
Tic amtliche „Darmstädter Zig." verösfentlrcht bte uom itaofib. Ministcriam des Inner,, aufgeftelltcn und vom Großherzog gebilligten Richtlinien für die Neugestal- tang des Hheren Mädchenschulwesens rn Hessen. Dir entnehmen davon folgende Ausführungen:
Vor Festsetzung der hier mitgetcUtcr. Gesichtspunkte war im fahr 1909 den Direktionen, den Lehrerkollegien und den Stura^ loricn der höheren Mädchenschulen, ferner den Fachvercrueii und zahlreichcu hesshchen Frauenvcreinen Gelegenheit gegeben, Wunfche unb Ansichten vorzutragen, ober unter Hinweis am we im ^ayre 1908 bekannt geworbene preußische Neugestalttmg )ich gutachtlut)
^Die^"Richtlinien" stehsn vermittelnb zwischen ben ost weit aluseinanb er geh enden AnsdMMng'en.
Es bleibt der Erfahrung überlassen, ob 1 pater grunbiatzlich<. ober örtlichen Bedürfnissen entsprechend Aenderungen vorzunehmen ünb Alicki bie Unterrichtsverteilung unb bie Lehrplane sotten auf Grund der Enahruug später einer Nachprüfung unterzogen
<Etnes Blatt 161.3«!>rgang T)i«nstag, Janua,
XW 9 (> ......-<X">T A I A A4
Gießener Anzeiger»
General-Anzeiger für Gderyefsen
inb können wir verzichten. .
^cr erfolgreiche Besuch der St.-A. ist, wlangc die Maturi- ätÄprüfung für Knabenschulen besteht, gleichfalls durch eme be- otitcra 'Brüiung „aAsuraeifen. W w,rd erstreb^ an d, P.u ung bie gleiche Berechtigung zu knüpfen, welche bte Akatuntat einer Oberrealfchule ben Mäbchen gewahrt.
Da au ben Höheren »bdienl-««™ unferc|
eit 1909, teils feit 1910 nad) bem abgcanbcrtcit Lehrplan unter ichtct wirb, unb ba biefc kleine Oicform nur m ben vier letzten t lassen ber H. M. Verschiebungeti gebracht hat, kann z u Oftcrn 1913 ober zu O Itern 1914 »um erstenmal •iue St-A ins Leben treten. Es wirb fid) cnipfehlni, '-egen ber Verbinbung mit dem Seminar (vergl. unten zunächst mr Darmstadt unb Mainz zum Nitz lotdjer Schulen zu machen.
Mit bem Augenblick der Grüubung wirb ben Mabchen der Eintritt in die Höheren Knabenschulen dreier Städte untersagt. Sagegen wird an Orten, die nur eine zehnfUge (reformierte, hie- I H M besitzen (zunächst neben Darmstadt und Mauiz noch Ds,en-^
Vertrauen oer nuern iiujru. Ä» MipRcn, ber Besuch ber Oberreaftchule von der
noch "nickt ein ins einzelne gehender Lehrplan mit geteilt werden ^'^^^ts für solche Schülerinnen unter den seitherigen der provisorische Plan wird auf Grund der Erfahrung ch - I •. Iin L|-tattct, die ohne Wechsel des WohMitzes das Reife-' fach geändert werden. . . m>nSrßpn hnm I puani§ erwerben wollen, für alle anderen Klasten und für alle
16 U stc SiS X Xen ©Hüterinnen fättt aud, hier die Ko-dukatwn.
Es bedarf noch der $rüfu„8. welche Ste.tüng Mitteln. Tie wissenschaftliche Weiterbildung ^übernimmt.da L. e r er i n n e ti f e m in a r für das höhere Lehramt in WnÄ und Mam»>
falls können noch andere Facher ?WütrÄSN, Die:-rasche A ^alir^ das fogenannte praktische Jahr, verlängert wor-
iXW&Ä*al,gcmcinc 331101,110 werben können, es wirb zurzeit überall noch an den EinrlMri.ngeu unb aii geeigneten Lehrrräften kehlen. Es wirb aber leicht sein bic praktische Unterweisung durch geeignete Vortrage und m Der- biubung mit beu überall besteheuben Aliceichulen^ Schulen sui Frauenbildung UNb Erwerb u dergl. zu ritcden xer Hut er richt würbe .stochen unb Haushaltung, Rahrungsmittel ehre, Haus arbeit, Buchführung, Gesunbheitslehre unb stinberpflege, Kmber gartcmiuterroeifung (praktisch uub th^r.eluch) umfassen
Der Nachweis des erivlgreichen Besuchs wird für die ver- fdiiebenften Berufe eine Empfehlung sein und der Beytzerin desl H. M. aufbaut. ~
Zeugnisses zum Vorteil gereichen, es werden sich Erleichterungen eine Differenzierung zwischen der St.-A. und dem -..-^. daran knüpfen für den etwaigen Eintritt in eine Berufsbildungs tritt nur in dem dritten, Jahrgang ,des Auchaues cm (18. bis anstatt (Hauswirtfchaftslehrerin, Handarbeitslehrerin, Turnlchre 19 Lebensjahr) ; in bidjer Klane soll bte Pädagogik unb tn rin m'ro'' für bie eine ober anberc Anstalt kann bas Zeugnis bte mäßigem Umfang bie Unterrichtsunterweyung für bte fpatereii ^orbebinemnq zur Aufnahme werben. Lehrerinnen beginnen, sie bleiben tn ber großen Mehrzahl bei
^orvcotngung zur ^tu6ienanfla[t Stunden aber mit den Besucherinnen der St.-A., vereint. Aud)
rv c- - rxLorMwic- Tnmmmi bic Mäddien in eigens sür sieI hier sind die genaueren Einzelheiten erst ipater iestmwtzt.u. -IN
- „ Sn.- .siJnrffptt frfvnn bei Antritt der Expedition wußte, I Publikation nun schon zwei Jahre früher veranlafseii will, entsagen,,daß Bartlett chon^vei^A-nrrirl^ oer zieht sich unserer Kenntnis. Daß eine breißigiahrige Frist von
Wagner selbst gewümcht war, geht aus einem Briete des mit dem Hause Wahnsried befreundeten russischen Malers Paul v. <5011* kowskv an Franz Liszt hervor, den La Mara im dritten Bande der „Briefe hervorragender Zeitgenoffen an Franz Lifzt" verönent- licht hat und worin es — wenige Wochen nad) Wagners xobe_— heißt, Frau Cosima lasse ihren Vater bitten, die . peinlichsten Vorkehrungen zu treffen, daß das in Liszts Händen geirnbliche Excmvlar ber Autobiographie nicht in unberufene Haube falle: benn bas Werk „nc boit ctre cottnuc dc personne jusguc'au Moment be fa pubtication, e'est-a-bire 30 ans apres la mort be Wagmr '. Gleichzeitig teilte bamals bas „Lit. Echo" einen unveröffentlichten Brief Wagners an feine Schwester Frau Klara Wol'iam aus
1 Luzern vom 15. Januar 1867 mit, in bem es hieß:
‘ Du würdest auch nad) dieser Seite hin leicht em
richtiges Urteil über mich gewinnen können, wenn Tu öfter an den Abenden zugegen wärest, wo ich an meiner Biographie diktiere, unb mein vergangenes Leben zu meiner eigenen Ueber- rafchung lebhaft unb deutlich noch einmal an mir vorubergeht. Kamen Dir diese Blätter, die bereits ziemlich stark sich vermehrt haben, nod) einmal zur Durchsicht, so wurdeit Du erkennen, wie lebhast unb nahe auch Du, liebe Schwester in ber Erinnerung unserer gemeinsamen Erlebnisse vor mir stehst, wie innig unb gerührt ich Deiner gebenfe. Veröffentlicht können bieie Blätter natürlich erst lange nach meinem Tode werden: 1'0 oft ich des abends dazu aufgelegt bin, diktiere ich sic meinem lungen Freund, bem König von Bayern, ber sie schon jetzt fttickweise zur einzigen Auibewahrung erhält. Gegenwärtig bin ich bis zur Zeit meiner Dresdener Anstellung gekommen: oft greift mich der Uebcrblick meiner Vergangenheit fehr an." ,
Ein Geheimnis war al,o, wie gciagt, bic Existenz ber Wagner- scheu Lcbcnscriunerungen burchaus nicht: mir hatte man ihr Erscheinen, bas jetzt für Mai b. I. angetünbigt wird, erst in zwei Jahren erwartet. Aus dem oben zitierten Briefe geht im übrigen hervor, daß die Abfaffung nicht in die Jahre 1868 bis 1873 mllen kann, sondern schon erheblid) früher begonnen haben muß. Auffällig ist nur der Widerspruch, baß Wagner in bem soeben burd) bic „Franks. Ztg." erstmals bekannt geworbenen Vorworte sagt, er habe bie Erinnerungen seiner Frau diktiert, während er im Jahre 1867, also vor der zweiten Verheiratting, seiner Schwester gegenüber seinen Königlichen Freund als seinen „Sekretär" bezeichnet. Diese Frage unb manche andere wird die bevorstehende Publikation wohl endgültig aufklären.


