Deutsches Reich
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Der Ertrag des württembergijchen Blumentages
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Der Vorstand.
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- Kunstverein. Die Ausstellung ist aucy am Kar- sreitag geöffnet Neu ausgestellt sind zwei Porträts von Helene Oncken.
Ausland.
Auf Ersuchen CrNppinS genehmigte PrLsideM Fal- liöres, daß der Direktor der Kassenabtcilnng im Ministerium des Aeustern, Hamon, seines Amtes entsetzt wurde. Hamon ist verhaftet worden. Gegen ihn wird u. a. die Beschuldigung erhoben, daß er Bezahlungen ohne entsprechende Belege geleistet und bei dem Dau von Botschafterpalais im AuLlande Unregel-
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Gesangverein Karstkitags-AMlig Bieber—Bischoffen—Herborn. Abfahrt Biebertalbahn 8°® vorm. Sür Nach-ual-Lreneu inHerborn. Restauram Metzler.
Der Ausflug am 2. Ofterseier- tag nach dem Gleiberg fällt aus.
Der Borttand.
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Karfreitag Tmngang mit Damen. Garbenteich— Jägerpfad—Kloster Arnsburg—llich.
Abmarsch 1 Uhr v. Ludwigsplatz
ftinrmung wurden 920 Stimmen gegen und nur 52 Stimmen [für die Wiederaufnahme der Arbeit abgegeben.
Wien, 12. April. Bei Ausbruch des Ausstandes der Fleischergesellen kam es zum Zusammenstoß zwischen den Ausständigen und der Polizei. Die streikenden Fleischergesellen zogen von Laden zu Laden und holten die noch arbeitenden Gesellen heraus, selbst mit Gewalt. Verschiedentlich mußte die Schutzmannschaft well sie angegriffen wurde, blank ziehen.
Stolze - Schrey.
Unser nächster
Unterrichts - Kursus beginnt Freitag den 21. April, abendö U Uhr im Vereinswkat „Schipkapafr". Bahnhofstraße 7.
Honorar Air. 6.—
Der Vorstand deS Stcnograpben-Vereinö
StolLe-Schrev. IvW«
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NuS Korfu wird gemeldet: Der Kaiser- die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise wohnten am Mittwoch vormittag den Ansg rbungen bei dem 7 'e fGaritza bei, wobei der gewaltig« schlangenumwundene ge- IMgelte Leib einer Gorge zutage gefördert wurde, welcher fzu dem bereits gefundenen Gorgehaupt paßt Der Kaiser verfolgte die Arbeiten mit gespannter Aufmerksamkeit. Die lDaiserin und die Prinzessin machten Photoaufnahmen.
Achtzig türkische Abgeordnete und Notabeln [werden, dem ,^okalanz." zufolge, eine Gesellschaftsreise nach Deutschland unternehmen.
Wehr, abzuhalten. Wehren der Kreise Gießen und Wetzlar werden eingeladen.
= Steinbach, 12. April. Bei der heute vorgenommenen Bürgermeisterwahl wurde der Sohn des seitherigen Bürgermeiste Herr Jakob Krämer II., mit großer Stimmenmehrheit (142 gegen 25 Stimmen), bei reger Wahlbeteiligung, gewählt. Unser seitheriger Bürgermeister Heinrich Krämer hat 27 Jahre hindurch das Vor- trauensamt des Ortsoberhauptes innegehabt; gewiß ein Zeichen dafür, daß er dieses Amt zur Zufriedenheit dev Gemeindeangehorigen geführt hat. Herr Heinrich Kramer hatte bei Ablauf seiner letzten Amtsperiode die Wabl eines Nachfolgers oder seine Wiederwahl vollständig in das Ermessen der Wähler gestellt. Die heutige Wahl hat gezeigt daß das Vertrauen, das dem Vater geschenkt worden war, auf den Sohn übergegangen ist. Es mag nicht unbemerkt bleiben, daß die Vorbereitungen zur diesmaligen Wahl allerseits in verhältnismäßig ruhiger Weise getroffen wor- >en waren, und was für den Eingeweihten wohl besonders interessant ist, zu hören, daß in nicht einem einzigen Falle das so beliebte Freibier irgend eine Rolle gespielt hat oder es zu irgendwelchen ähnlichen Gunstbewerbungen gekommen ist
R. Oden hausen, 12. April. Lehrer Neeb, der seit 1. Oktober 1910 für den beurlaubten Lehrer Schweitzer den Schuldienst hier versah, ist vom neuen Schuljahr ab nach Friedberg i. H. an die Taubstummenanstalt als Lehrer versetzt worden. Sein Scheiden wird hier sehr ungern gesehen, denn t«r junge, «ehr tüchtige Lehrer war sehr beliebt bei Alt und Jung. Am meisten vermißt ihn der hiesige Mannergesangverein, dessen Dirigent er ivac, welel>es Amt er mit großem Eifer versah.
oh. Eberstadt, 12. April. Beim Walzen der Saatfelder entsprangen gestern zwei vor eine Glattwalze gespannte wild gewordene Pferde. Ihr Lenker geriet unter die Wellen und wurde überfahren, ohne körperlichen Schaden zu erleiden. Die Tiere stürmten weiter in der Richtung nach Oberhörgern und rasten die Bahnhofstraße und den Bahndamm entlang. Bei den Wettermühlen wurden sie aufgefangen.
Stuttgart, 12. Aprll Der Blumentag zur Silbernen Hochzeit des Königs paar es hat int ganzen Lande 506 000 Mk. ergeben, darunter in Stuttgart allein! 95 000 Mk. Das Ergebnis wird beute von dem Komitee dem Königspaar übergeben, das Sie Spende wohltätigen Zwecken zuwenden wird.
Im „Staats anzeig er" erläßt das Königspaar eine Dankeslundgebung, in der es heißt:
Noch unter dem überwältigenden Eindruck dieser Feier stehend, dursten wir heute das alle unsere Erwartungen übersteigende reiche Erträgnis des im ganzen Lande veranstaltenden Blumentages aus den Händen des hier gebildeten Hauptaussclzusscs cnt- gegennehmen. Mll tiefer und aufrichtiger Rührung haben wir aus mündlichen und schriftlichen Berichten entnommen, wie bei-
♦♦ Die Prüfungskommission für die Prüfung im H u f b e s ch l a g besteht für Oberhessen aus Kreisveteri- närarzt Dr. Knell zu Gießen, Lehrschmied an der Veterinäranstalt Gg. Lamberth zu Gießen, Gutsbesitzer Oetönomierat Karl Müller zu Neuhof bei Leihgestern. Vorsitzender ist Geh. Obermedizinalrat Prof. Dr. Lorenz 'hu Darmstadt _
_ ** Bes ivwechsell Kaufmann Philipp Wagner ver-
aus mündlichen und srtzriMicyen -oerrcyien eniiwmmen, rare oin- <n ’. £ b^rrtKrrrtti hrfriphrnpn
Sc alle Streite der Bevölkerung Stobt unb Land, Reich und kaufte sem £auä N ° u st ad t 4 nebst dem daetn betriebenen Arm, Alt und Jung, Einheimische und auswärtig lebende Württem- Porzellan- und Glaswarengeschaft an die Herren Gg. berget in edlem Wetteifer zur allgemeinen Spende beigesteuett Lower und Emil De ch stein von hier.
imb auf diese schöne, unseren Herzen so wohltuende Weise ihre ** Der Bä ck er g es ellen v e r e in „Fruhau p halt Anhänglichkeit an uns und die alte Heimat bekundet haben, eine Qm 2. Ostertage fein 25. Stiftungsfest ab, das m größere Freude hätte uns an diesem Tage nicht toolü bereitet größerem Umfang gefeiert werden soll.
werden können, lieber dieDerwendungderSpende selbst, *♦ u n f u a. Heute nacht wurden in der Bahnhofstraße die nach Abzug aller ^kosten den Bettag von einer halben hettchwdene Aushänge la st en zertrümmert und Milli0n Mar f erreicht hat und von uns sewst noch aus550000 ^^ine crroße Er ker fefjei b e eingeschlagen. Hoffentlich Mark erhöht werden wird, behalten wir unö nxuere, demnächst auch eine grope r ier, ey 1 0 e «v h
&x verössentlchende Bestimmungen vor. gelingt eS der Polizer, die Tater zu ermt t
* —— ------ ■ •• y turnen tag. Im heutigen Jnseratentett ist et
jptaöt Mild LanH. I Aufruf abgedruckt, der sich an bie jungen Mädchen richtet,
Gießen, 13. April 1911. I die bei dem Blumentag am 6. Mai Mitwirken wollen.
Äarfreitaa I ** ®an^ kür Handel und Industrie hier
5m Fahre 1776 fchrreo ein beruht Dichter, der Predigt- M am Öfter ja mätag ihre Schalter un-mterbrochen bis
amtskandidat Ludwig Hölty, in einem Gedichte, das er 2 Uhr offen. Stach dieser Zett sind die Bureaus geschlossen.
„Aufmunterung zur Freude" nannte: ,,O wunderschön ist Landkreis Gießen.
Gottes Erde und wert, darauf vergnügt zu sein; drum Kl ein-Linden, 12. April. Unsere freiwillige Feuer- will ich, bis ich Asche werde, mich dieser schönen Crrbc I ro e r hielt dieser Tage eine Hauptversammlung auf ber s-reun!" In diesem Liede erklingt der Jubel eines Menschen, ! ,Burg" ab. ES wurde aus vielseitigem Wunsch der Kameraden der Schweres n-'ch nicht erlebt hat und deshalb alles mit beschlossen, am 17. und 18. Juni in dem Burggarten ein den Augen d^ Optimisten ansieht. Viele Menschen teilen! F e u e r w e h r f e st, verbunden mit dem 16. StiftungsMt der
diese LebenSanschauurrg. Alle Jungen, Starken, Gesunden, Glücklichen hatten die Erde für wunderschön und fingen das Lied an die Freude. Ein halbes Jahr, nachdem er die „Aufmunterung zur Freude" geschrieben hatte, lag Hölty auf dem Sterbebett. Aus Hannover richtete er an einen Freund, den bekannten Romanschriftsteller Miller, die erschütternde Mage: „Ich befinde mich diesen Sommer sehr schlecht. Fast drei Monate hindurch habe ich beinahe keine Nacht geschlafen, immer ein schleichendes Fieber, Kopfweh und die heftigsten Brustbeklemmungen gehabt. Du kannst leicht denken, wie mich das abmatten mußte." Schon am 1. September 1776 schied er, noch nicht 28 Jahre alt, auS dem Leben. Der arme, deutsche Dichter hat in feinen letzten Lebensmonaten schon unter den Hemmungen des Lebens, unter Krankheit, Not und Sorge zu leiden gehabt.
Die Zahl derer, die fein Los teilen, ist ungeheuer groß. Wohin wir blicken, treffen wir aus Leidende und Gebeugte. In den Lazaretten und Kliniken liegen Bett an Bett, mit bleichem Antlitz, die Kranken, die von schmerzlicher Sehnsucht nach Heimat und Angehörigen verzehrt Mäßigkeiten zu Gunsten terLieferanten begangen habe. ' Iwerden. Die Kindergräber auf den Friedhöfen erzählen Die „Nowoje Wremja" erHärt über eine Unterredung mit I von herzzerreißendem Jammer. In einsamen Zimmern einem höheren Beamten des russischen Ministeriums des wohnen Alte, Verlassene, von der Welt Vergessene. In Äeußern, cs sei kein G-rund vorhanden gewesen, die Frage schachten, dunklen, ungesunden Wohnungen wächst ein Ge- bezüglich des außerhalb des russisch-türkischen Grenzgebietes Ito ^ledä heran, das nie das Vollgefühl leiblicher, geistiger genben mC£anbrctte in bi-Potsdamer Verhandlung cur- sittlicher Gesundheit haben wird. Wo findet sich Trost zubezichen. Daher konnte auch die Frage betreffenb ter Kom- . für diese Mülüelioen und Beladenen? David pensationen für tonftige deutsche Unternehmungen in MlejanDretteW MeU ^leUgen nid)t aufgeworfen werten. Rußland habe eine Stimme tn Bezug Friedrich Strauß t>at m feinem letzten Buche, ,,A>er a l aus die Fragen des türkischen Bahnbaues, soweit es sich um türkisches und der neue Glaube , den Vorfchlag gemacht, man solle Gebiet handelt, das an das Schwarze Meer und damit an russisches die leidende Menschheit durch die Kunst aufrichten, und Gebiet grenzt, und brachte niemals anderweitige Wünsche vor. wenn wir nicht irren, so ist es Ernst Hornefser gewesen, Die Frage, ob Rußland schweigend zusehen werde, wenn ßer in unseren Tagen den Rat gegeben hat, man solle Alexandrette in ein neues Hamburg verwand.elt Gebeugten und Duldenden auf die griechische Dichtung wird, wird dahin beantwottet, daß die Türkei ein souveräner verweisen. Beide Vorschläge beweisen, daß auch geist- Staat und daß diese Frage andere Staaten, die größere totrb- VülIe Männer dem Leben oft wie unerfahrene Kinder schaftliche JMeressen m AlexMidrette haben, mehr interesfiere. gegenüberstehen.
Die Geschichte vor 1900 Jahren bat bewiesen, daß 2lri)CitCrDCU)C9Un9» I ber einzige Helfer für die leidende Menschheit der
Siu drohender Bergarbeiterausstand. ist, dessen Todestag die Christen morgen feiern, Jesus
Halle a. ©., 12. April. Die Bergarbeiter Christus, der Heiland, nicht der Heiland, der durch Deutschlands, der Gewerkverein der christlicben Berg- die Fluren GaliläaS wandelt, auf dem Berg der Seligarbeiter und die polnische Berufsvereinigung richteten an vreisungen steht und die Kinder segnet, sondern der Hei- die Bezirksvorstände des mitteldeutschen land, der am Kreuze hangt. Sein Beispiel an Geduld Braunkohlenbergbaus das Ersuchen, den am und Gottergebenbeit, sein Gehorsam gegen den himmlischen 15. April in Kraft tretenden Tarif zu genehmigen. Die Vater, sein unerschütterliches Gottvertrauen, das ihn auch Antwort wird bis zum 12. Aprll erbeten, widrigenfalls der in der dunkelsten Stunde noch gewiß macht, daß Gottes Aus stand beabsichtigt sei. Gestern antworteten die Liebe über ihm ist und daß Gott ihn Wege des Friedens E Grubenverwaltungen, daß sie nur mit gesetzlich bestimm-1 führt, auch wenn er ihn unter den Händen der Ungerechten tten Vertretern der Belegschaften verhandeln würden. Die sterben läßt, seine Zuversicht, mit der er in das dunkle Eigenart des Mitteldemschen Bergbaus schließe die An- Tor deS Todes tritt, indem er seinen Geist bestehlt in Wendung eines Lohntarifes aus. ©ine Verkürzung bet Ar- seines Vaters Hände, das allein gibt Trost und hilft über- beitszeit fei gesundheitlich nicht notwendig und wtttschast- winden in der 9tot des Lebens. Einst war das Kreuz so lieb undurchführbar. verachtet wie im Mittelalter der Galgen. Heute ist es
* I erhöht zum Siegeszeichen. Es hängt in unseren Zimmern,
Berlin, 12. Aprll. In einer Versammlung der es steht auf den Altären, es glänzt und gleißt im Mittagsausständigen Arbeiter der Allgemeinen ^cht und in der Abendsonne auf den Kirchtürmen. — Elektrizitäts-Gesellschaft erhob sich ein tumul- In der Kathedrale St. Bavo zu Gent hängt ein wmider- tttarischer Lärm, als die Leitung des Metall- und Trans- hgres Gemälde des altflandrischen Malers Hubert van portarbeiter-Verbandes Wiederaufnahme der Arbett emp° Eyck, die „Anbetung des makellosen Lammes". Himmel fahl. Bei der schlieMchen Vornahme einer geheimen Ab- und Erde tun sich hier auf vor unseren Blicken. Gott, ........1 ber Vater, erscheint und segnet die Gemeinde, ihm zur Rechten sitzt Maria, zur Linken Johannes der Täufer. Der Jubel des Himmels ist geschlldert in den singenden und musizierenden Engeln. In der Mitte aber ist dargestellt, wie das makellose Lamm sein Blut vergießt und wie alle es anbetest: die Märtyrer, die helligen Jungfrauen, bie Apostel, die Bischöfe, bie Fürsten, die Könige, die Richter, die Einsiedler, sogar bie Männer des alten Testamentes. In tounberbar leuchtenber Farbenpracht hat hier bie Phantasie des Künstlers es verewigt, daß Jesus Christus den Opfertod für bie Menschheit gestorben ist.
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„Ich litt seit 3 Jahren an fidb- lichetu AuSschlag mit furchtbarem
Hautjucken.
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Kreis BüdingekUi
= Bübin gen, 12. April. Blumentag. Gestern abenb versammelten sich im Hotel Stern auf Einladung von Kreisrat Boeckmann 31 junge Mädchen. Der Vor- itzende war über das lebhafte Interesse der Erschienenen ür den Blumenverkauf am 7. Mai sehr erfreut, setzte die Bedeutung des Vlumentags unb bie Ausgabe ber Verkäuferinnen auseinander und nahm die Wünsche über Zuteilung zu den einzelnen Bezirken entgegen. Die Stadt wird in 5 Bezirke geteilt; der Verkauf auf der Straße und in geeigneten Häusern erfolgt in der Zeit von 1/312 bis 1, 2 bis i/25 unb i/25 bis 7 Uhr von je besonderen Abteilungen; außerdem werden alle Züge von 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends besucht. Die Verkäuferinnen gehen immer zu zweien. Das Komitee kann mit dem Erfolg seiner Aufsoroerung recht zufrieden sein. Wer von jungen Mädchen sich noch weiter beteiligen wlll, wende sich schriftlich oder persönlich an Oekonomierat Andrae oder Kreisrat Boeckmann. — In einer heute (Mittwoch) abenb ab gehaltenen Ausschußsitzung erstattete Kreisrat Boeckmann Bericht über die einleitenden Schritte und bie Vorbereitungen in den kleineren Gemeinden des Kreises, in denen mit Liebe und Verständnis an die Sache b eräuge treten wird. Die Gesang- und Turnvereine, sowie die als Musikkünstter in Betracht kommenden Personen hoben nach dem von Oekonomierat Andrae erstatteten Bericht ihre Mttwirkung am hiesigen „Bunten Abend" zugesagt, außerdem wird Dr. Brettel einen kurzen einleitenden Vortrag halten und ein einaktiger Schwank durch Damen und Herren der Mrgerschaft zur Ausführung kommen.
Kreis Alsfeld.
A Alsfeld, 12. Aprll. Na-cytem unser KreisziegenSucht- nerein im Winter Tiere nach Argentinien geliefert hatte, ging diese Woäie wieder eine Sendung Ziegen, Böcke und Lämmer nach Leipzig ab. Für eine Ziege nM Lamm wurden 100 Matt bezahlt.
Kreis Lauterbach.
---Schlitz, 13. April. Die Berliner Morgenblätter melden folgenden, aus Kassel datierten Vorfall, ber jetzt telegraphisch durch ganz Deulschland berichtet wird: Bei der Vorstellung einer Akrobaten-Gesellschaft in Schlitz sollte ein Arti st mit verbundenen Augen über ein gespanntes Turmseil schreiten. Plötzlich gab die Befestigung nach und der Viann stürzte zehn Ate ter in die Tiefe. Nach den von uns eingezogenen Erkundigungen handelt eß sich um einen ganz unbedeutenden Vorfall. Daß Gestell, an dem das Seil befestigt war, kam ins Nutschen und der Seilkünstler fiel herunter, ohne irgend welchen Schaden zu nehmen.
Kreis Friedberg.
^.Friedberg, 12. April. Wegen der immer noch bestehenden Gefahr einer Ansteckung der Klauentiece durste auch der heutige Vieh markt nicht abgehalten werden. Ter abgehaltcne Krämermarkt brachte wenig Verkäufer und ebenso wenig Käufer.
Kreis Wetzlar.
= Ehringshausen (Kreis Wetzlar), 11. Aprll Gestern morgen gegen 4 Uhr würbe auf dem Bahndamm kurz vor ber Station Ehringshausen der in den 30er Jahren stehende verheiratete Drahttteher Reiner Severin als Leiche aufgefunben. Anfänglich nahm man an, baß Severin aus dem fahrenden Zug oesprungen sei, während neuerdings Untersuchungen angeftellt werden, ob nicht etwa ein, Verbrechen vorliegt. _____________________________
Weiteraussichten m Hellen am JreUag oem 14 April 1911: Vorübergehend bei schwacher LuÜbewegung Aufheiterung, später wieder Trübung und strichweise geringer Regen, etwas wärmet.
Institut Boltz
Ilmenau L Lbür. thv"/.
Ein].-, Fähnn-, Print-, Abitur.-(Ex.) Schnell, sicher. Vr. frei.
Stenographie.
DimeMg, 20. AM 1911
abends 8'/, Uhr
im Hotel Cinborn, L Stock Be» ginn neuer lleörgänge für Stoppten- tahteoscMeii für Damen und Herren. (SefL vorherige Anmeldungen an oerrn Stubb Weserstr. 16 oder zu Beginn des Unterrichts. v6/«
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