Ausgabe 
11.12.1911 Zweites Blatt
 
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füllten.

Kreis Lauterbach.

der Station

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Heilbewährt bei Katarrh en, Hu sten j, Heiserkeit Verschleimung nagen- ** säure,Jnfluenza u.Folgezustande. Überall erhältlich in Apotheken. Drogen-uni

Mlnera wasser-Handlungen.___

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Kunde da ist, ober trotzdem wagt doch keine, eine Anzeige zu machen, weil sie "sonst ichre Stelle verliert und eine andere dadurch schwer erhält. Gerade in den Entwicklungsjachren des weib- lichen Geschlechts ist nun aber ein solches ununterbrochenes langes Stehen sehr gefährlich und der Zweck dieser Zeilen soll die Bitte an die betreffenden Gesck)öftsinhaber sein, namentlich ihrem weiblichen Personal in der seligen langen Nachmiüagsarbeits- zeit abwechselnd halbstündige Sitzgelegenheit zu gehen mit Gr­

an der Spitze. Vergangenen Samstag wurde vom Verein kür Bewegungsspiele ein neuer Spvrlzweig in Gießen eingeftihrt das Hockep spiel. Dieses Spiel lehnt sich in seinen Grundzügen (Spielerzahl, Aufstellung, Taktik) stark an das Fußballspiel an, nur wird statt des großen Balles ein kleiner, dem Kricketball ähn­licher Ball mit einem an einem (Silbe gebotenen Stock, dem Schläger", angetrieben.Scs Hocke yspiel hat sich besonders rasch die berieten Gesellschastskreise erobert. Vor allem in der Stu­dentenschaft hat es weite Verbreitung gefunden. Es gibt kaum noch eine Hochschulstabt, in der es von den Musensöhnen nicht eifrig betrieben wird.

Sport.

= Fußball. Am letzten Sonntag standen sich im fälligen Fußballspiel der Hessischen .Kreisliga die Vereine Sport-Kassel D und Verein fiir Bewegungsspiele^Gießlen hier gegenüber. Der Umstand, daß Sport zeitweise nur 9 Mann im Felde hatte, 16 fiel kaum ins Gewicht, da die Kasseler fast immer in der Ver­teidigung waren. Bis zur Pause erzielte B. f. B. 3 Tore. Beim Stand 4:0 wurden dann die Einheimischen etwas leichtsinnig, io was sie mit 3 Toren, darunter 1 Selbsttor, büßen mußten. "Das 10 Endergebnis war' 6:3. Der Verein für Bewegungsspiele hat n. nunmehr die erste Runde mit gutem Borsprung vor den anderen Bewerbern beendet und steht mit 10 Punkten und 20:10 Toren

schwereren Stand hat ials die skrupellose, sei nur nebenbei erwähnt. .

Wenn wir alle diese Gesichtspunkte noch einmal zusammen- faffen, doch kommen wir zu dem Schluß, daß der Schundliteratur (weder durch Vorträge noch durch Ausstellungen ein nennens werter Abbruch getan werden kann, jedenfalls keiner, der gegen­über den dlufwendungen ernstlich in Betracht käme. Auch Nicht mit Zwangsmitteln ist etwas zu .erreichen und erst recht Nichts Mit besonderen gesetzgeberischen Maßnahmen. Nicht die Wirkungen sind zu bekämpfen, sondern die Ursachen Läuterung de (Geschmackes ist das wesentlichste, und das erfordert eine angestrengte Kleinarbeit. Bei den Kinderbüchern muß angegangen werden. Mich die Lesebücher der Schulen sind durchzusehen, denn da steckt oft noch viel, namentlich poetischer, Schund drin. Auch m oer Mildkunst muß man vorsichtig sein, hier herrscht der iSchuno am schlimmsten vor. Aber auch da wirkt nur das gute Bei­spiel ; das schlechte ist bei Unreifen vom Nebel. Die ^jenuber Stellung von beiden, wie das auch auf der hiesigen Ausstellung geschehen ist, schadet bei urteilslosen Menschen wett mehr als sie nützt. Die Jugend führe man nur »u den guten.Buchern, die schlechten halle man sorgfältig vor ihr beschlossen. Ge- schmackskultur ist eben alles. Aber auch da führt der Weg mir allmählich bergauf und einem derben Jungen gleich Literatur mit Kunstwerten bieten wollen, das ^are ungcfatn: selbe, als wenn man ein .Kind sofort an eine Beethovensche Sin­fonie setzen wollte. Von Stufe zu Stufe muß es gehen Aber wenn die Lektüre nur gut und nicht auch swfflich^ spannend' ist, dann ist auch so nichts zu erreichen, denn die meisten Menschen gehen ihrer Naturanlage nach an allen stillen ^d)onf) eiten des Lckens und der Kunst verständnislos vorüber und .haben nur für das Stoffliche Anteil. Das ist Nicht immer etn Schade: ler wird es nur dann, wenn die Gegenarbett zum Fanatismus wird. Und davor hüte man sich.

Spielplan der vereinigten Srattffurtet Stadttheater.

Gpcrnhau».

Montag, den 11. Dezember, abends 7M Uhr:Fräulein Teufel." Dienstag, den 12.Dezember*):Martha." Mittwoch, den 13. Dezember, abends 77, Uhr:Fidelio". Donnerstag, der 14. Dezember:Werther." Freitag, den 1b. Dezember, geschlossen Samstag, den 16. Dezember:La Boheme." Sonntag, der

Eingesandt. 17. Dezember, nachmittags 37. Uhr:Fräulein Teufel." Abend;

(Für Form und Inhalt aller unter Dieier Rubrik stehenden Artikel ^»Ebäuier"^ Dienstag" der? 19. ^Dezember^" Der Freischütz^ übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei ^^ttwoch, den 20. Dezember, abends 77, Uhr:Der 'Zigeimerbaron.' -oeranirooriung.) 5chauspielhaus.

Gießen. Wie ich von mehreren glaubwürdigen Seiten höre, Montag den 11. Dezember'):Mein Baby." Dien-tag, den sind die Ansprüche an die Arbeitskraft der Angestellten 12 Dezember: Hamlet". Mittwoch, den 13. Dezember: .Don seitens einiger Geschäftsinhaber namentlich letzt vor Weihnachten Carlos" Donnerstag, den 14. Dezember: .Gespenster/ Freitag, zu aroß: man kann dies namentlich gegenüber Dem weiblichen ben 15 Dezember:Tie Räuber." SamStag, den 16. Dezember: Personal fast als grausam bezeichnen, wenn man erfährt, daß c*o(m Gabriel Borkmann." Sonntag, den 17. Dezember, nach­junge Mädchen hn Alter von 14 bis 18 Jahren, die nicht im mittags 3^ Uhr:Madame Sans Göne." Abends 7 Uhr:Mern Geschäft beköstigt werden, jetzt von 1 bis 9 Uhr und Sonntags Baby" Montag, den 18. Dezember:Iohannisfeuer." Dienstag, von 11 bis 7 Uhr nachmittags ununterbrochen, ohne die cn 1'9. Dezember:Penthesilea." Mittwoch, den 20. Dezember: allerdings vorgeschrisbene, aber oft nicht vorhandene oder nicht bMein Baby." benutzt werden dürfende Sitzgelegenheit zu haben, stehen ------------ ~ . -- - *

müssen. Es gibt leider Geschäfte hier, wo sich die jungen *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 UHL, Ätädchen nie setzen dürfen, auch in ruhigen Zeiten nicht, wenn kein ____ - ----........

~ Lauterb ach , 10. Dez. Der Kreisattsschuß beschäftigte sich gestern abermals mit der Beigeord-- netenwahkzuQueck. In der am 15. November d. Js. erfolgten Stichwahl zwischen dem Landwirt Konr. Schmier und dem Postagent Hch. Kraft III. war K. mit 46 gegen, 31 Stimmen zum Beigeordneten gewühlt worden. Eine Anzahl Wühler der Partei Schmiere legten Berufung ein, da angeblich einem Wähler von dem Recksner Tränker mit Pfändung gedroht wurde, wemi er seine Steuer nicht zahle, und dadurch auf das Wahlergebnis eingewirkt werden solle; sie'beantragten: die erste Wahl für gültig zu erklären. Die Partei Kraft hatte Rechtsanwalt Scheer als Vertreter an­genommen, der für Gültigkeit der letzten Wahl eintrat. Das .Urteil lautete: Die gegen die Wahl am 15. November eingelegte Reklamation wird verworfen. Die Kosten des Verfahrens werden den Unterzeichnern sowie dem Heinrich iKraft III. u. Kons, zu Last gesetzt. Die von den Reklamanten zu zahlende Verhandlungsgebühr beträgt 5 Mark. Eine wei­tere öffentliche Verhandlung beschäftigte sich mit der Rekla­mation gegen die Errichtung eines Dampfsägewerks durch Hch. Betzendorf II. in Schl i tz. Der Einspruch gründet sich in der .Hauptsache auf das durch das Sägewerk ent­stehende Geräusch, das Anlieger als störend bezeichneten. Ms Sachverständiger war Kuliurinspektor Steinbach-Gießen geladen. Die Verhandlung wurde zwecks Ladung eines weiteren Reklamanten vertagt.

Kreis Friedberg.

O. Bad-Nauheim, 10. Dez. Auch in unserer Stadt sammelt man eben die überall im Booen sich findenden Altertümer, um ein städtisches Museum einzu- richten. Der Staat besitzt-schon eine Anzahl Altertümer, die auf der Saline untergebracht sind. Auch die Stadt besitzt eine Zahl wertvoller Funde. Sie werden mit den staatlichen im früheren Rathause untergebi:acht und so ein für jeder­mann zugängliches Museum bilden.

x Butzbach, 11. Dez. Die 7. Gesellschafts­lotterie des Hassiaverdandes fand hier statt. Hauptgewinne fielen auf die Nrn. 65 772, 1617, 7478, II515, 25071, 35031, 35 141, 35 316, 37178, 50 120.

x Grieb elb. Butzbach, 10. Dez. Heute fand die Ein- Weihung unseres neuen Gotteshauses unter allgemeiner Beteiligung statt. Am menen Schulhaus wurde ein Festzug aufgestellt, an dem der Posaunenchor Gambach, die Schulklassen, die Vertreter der Behörden, Geistliche der Umgegend, die hiesigen Vereine mib der Gemeindevorstand teilnahmen. An der neuen Kirche sangen die Schulkinder: Tut mir auf die schöne Pforte", worauf die Schliff selüber- !gabe und der Einzug in die Kirche erfolgte. Die Einleitung des FestgottesdiensteS bildete der Gesang des Gesangvereins (unb der allgemeine ChorMacht hoch die Xür" in «Be­gleitung des Posaunenchors Ms Gambach. Die Weihe-

Aus und Lund.

Gießen, 11. Dezember 1911.

** Der kupferne Sonntag Hütte gestern, be­günstigt durch das trockene Wetter, ein Massenaufgebot von Menschen in unsere Stadt geftchrt. Die Züge der Bl^ier- italbahn, aus Oberhessen und lahnauf- und -abwärts brachten zahlreiche Leute hierher. Da, meistens die ländliche Kund­schaft ihre Weihnachtseinkäufe machte, 'hxiren die Aid en i>er Neustadt, der oberen 'Bahnhofstraße, der Marktstraße rc. am besten besucht. Das Menschengedränge war besonders in der Marktstraße und am Marktplatz zertwettig so stark, daß die Straßenbahn nur unter fortwährendem Lauten der Glocke langsam sich vom Platz bewegen konnte. Der Seltersweg, die Mausburg usw. hatten zwar ebenfalls großen Verkehr, aber in 'bcn dortigen Läden war von einem verstärkten Geschäftsverkehr weniger zu merken. Hier wur­den mehr die Auslagen 'in den Schaufenstern betrachtet und dabei überlegt, was rnawzu Weihnachtsgeschenken wohl noch gebrauchen kann. Auf die Anfrage an einen Geschäftsmann, Wie er denn mit'dem Geschäfte gestern zufrieden sei, be­merkte er: Das Geschäft war gut kupfern, ich habe schon bessere, aber auch schon viel schlechtere kupferne Sonntage in Gießen mitg ein acht.

** Der Oberhessische Automobilklub (Sek- tion! des Frankfurter Automobilklubs), der erst vor einigen Wochen als Ortsgruppe des Kaiserlichen Automobilklubs gegründet wurde, veranstaltete am Samstag abend im großen Hörsaale des Kollegiengebäudes einen Vortrag über die Prinz-Heinrich-Fahrt 1911. Herr Eduard Eng- I er aus Frankfurt am Main sprach an Hand einer großen Anzahl sehr schöner Lichtbilder über bas wichtige Rennen, das in diesem Sommer von Homburg v. b. H. aus gefahren wurde, und zu einem guten Teil England berührte. Herr Engler sprach eingkhenb über den englischen und deutschen Automobilsport, über die Beschaffenheit der SBepe, die in England wesentlich besser sind als bei uns, über die Polizev- verordnungen usw. und schilderte bann die einzelnen Tages­fahrten imb die Festlichkeiten, die den Teilnehmern zu­letzt mehr eine Qual als eine Freude waren. Sehr ver­gnüglich hörten sich einige heitere Zwischenfälle an, wie denn Herr Engler überhaupt mit Glück bestrebt war, seinen Vortrag mit Humor zu würzen. Starker Beifall sprach dem Redner den Dank der W zahlreich erschienenen Zuhörer aus, die den großen Raum bis fast auf den letzten Platz

Höckste Temperatur am 9. bis 10. Dez. = + 5,6 0.

Niedrigste , 9. r 10. , = + 0,5 &

Niederschlag: 0,5 mm.

Hessen-Nassau.

)( Marburg, 10. Dez. Auf telephonische Benachb richtiaung von Jesberg aus wurde gestern abend hier ein Automobil angehalten und die Insassen, ztvei junge Männer, einem polizeilichen Verhör unterzogen. Da­bei fteftte sich heraus, baß man es mit zwei von Berlin) aus gesuchten Leuten, die bort auf offener Straße das Auto gestohlen, zu tun hatte. Die beiden Gauner waren auf ihrer Reise in beit verschiedensten Gasthöfen abgestiegen und hatten jedenfalls auch überall Zechprelle­reien verübt, beim Reisegelb besaßen sie nicht. Man brachte ie hinter Schloß und Riegel. 'Ein Unbekannter gab heute früh um 7 Uhr in der Barfüßerftraße auf die große Spiegelscheibe der Klingelhöferschen Bäckerei einen Revolver schuh ab. Das Geschoß, das ein rundes Loch in der Scheibe verursachte, verletzte zum Glück niemand. Der Täter ist noch nicht ermittelt.

X Hanau, 10. Dez. In der Synode der Diözese Hanau gab die nunmehr auch in Preußen gestattete Leichenverbrennung dem Vorsitzenden der Synode, Superintendenten Fritsch, Veranlassung, es als Pflicht und Aufgabe dec Kirche zu bezeichnen, den durch die christliche Sitte geheiligten Brauch der Erdbestattung zu bewahren und zu pflegen. Er sprach die Erwartung aus, daß die Glieder der evang. Kirche an der altchristlichen ehrwürdigen, mit so viel Gemütswerteu für unser Volksleben verbundenen Sitte der Grablegung der Toten festhalten wurden.

X Fulda, 10. Dez. Der seit etwa zwei Monaten vermißte Verleger und Redakteur der in Vacha (Rhön) täg­lich erscheinendenRhönzeitung", Hofbuchdruckereibesitzer Adam Hoßfeld, ist nunmehr in einem Walddickicht in der Nähe des SachsenbergeS als Leiche aufgefunden worden. Die Leiche war schon fast in Verwesung übergegangen. In einem Briefe an seine Gattin hatte Hoßfeld die Absicht, sich das Leben zu nehmen, funbgetan. Vor 20 Jahren hatte er die Rhönzeitung" gegründet. Er hinterläßt eine Witwe und neun Kinder.

SurA D ,R>terien- Darm- frischungen habet (am besten rohes ober gekochtes DDftn,

N ^Ä^^a fXrrfrö mar die Ueb^- denn die Ldurch nntretenbe Arbeitsfreudigkeit wirb sich stets stabt schloß s'Z, 'Besonbers fnerlich warbte uever ^chen, während ein schlaffer, müder Körper unntöghu)

Abendmahls durch D^kan H die .Kundschaft zufricbenstellend bedienen kann. Wenn die

12 ältesten Manner und'Frauen der Gemeinde. Den Seylust Geschäftsinhaber sähen, wie hinfällig einzelne her armen Geschöpft der Feier bildete der'ChoralAch bleib mit deiner Grieche^ nach Hause kommen, mit brennendem Kopfweh und vor

Das neue Gotteshaus ist nach den Plänen des Regierung^- Uebermllbung nicÄs essen können, dann müßten sie unbedingt baurneisters Pfeiffer erbaut. Der 'alte Türm, der unter Erbarmen haben und für Abhilfe schleunigst sorgen, denn Nächsten- Denkmalschutz steht, ist erhalten geblieben. liebe ist die einzige wahre Religion.

Ärciö Wetzlar. Em Menschenfreund.

--- Wißmar, 10. Dez. Unser langjähriger GemeÄidc- q>.^,^eisuna über deu Stand der Maul- und Klauen Vorsteher, Herr P a u ch, hat zum Anfang des neuen Jahres Nacyweifung uver oen «rauo oer uuo xiaueu- l'eine Besetzung in den Ruhestand nachgesucht. Vor seuche in Heffen vom 2. bis 8. Dezember 1911. dreißig Jahren übernahm er unter schwierigen Verhältnissen das verantwortungsvolle Amt. Mit unermüdlichem Fl«.ß und weitblickendem Verständnis brachte er unsere Gemeinde in kurzer Zeit wieder in Aufschwung und sorgte fortgesetzt fiir die Entwickelung unseres Dorfes; manche segensreiche Verbesserung und Einrichtung sie ffier alle anzuführen, würde zu weit führen strebte er an uiid man kann sagen, daß er sein Hlmt in den 30 Jahren zur vollsten Befris- bigung der gesamten Einwohnerschaft versehen hat. Wer auch von seinen Vorgesetzten wurden seine Verdienste an­erkannt und mehrfach wurden ihm Orden und Ehrenaus­zeichnungen Meil. Anläßlich seines demnächstigen Wschie- des überreichte am Samstag Bürgermeister Braun aus Krofdorf im Sitzungssaale des hiesigen Rathauses in Gegen­wart des Geineinderats und Vertreter der Beamtenschaft dem JWilar das ihm von dem König verliehene Kreuz zum Allgemeinen Ehrenzeichen. Bürgermeister Braun schilderte die Verdienste des Vorstehers und sprach zum! Schlüsse die Hoffnung aus, daß er auch nach seinem Rücktritt als Gemeindevorsteher noch um das Wohl der Geineinde besorgt sein möge, soweit es bei seinem hohen Alter von 77 Jahren angängig sei. Mit herzlichen Dankesworten über­nahm Herr Pansch die Auszeick)nung und lud die Ver­sammelten zu einer Nachfeier im Gasthause Feht ein, die recht vergnügt verlief. Das Amt als Ortsgerichtsvorsteher gedenkt Herr Pausch, der bei seinen 77 Jahren noch sehr rüstig ist, noch weiter zu versehen.

----- Dorlar, 10. Dez. Trotz der trüben Erfahrungen mit unserer früheren Spar- und Darlehnskasse ist gelungen, am Freitag abend eine neue Kaffe ins Leben zu rufen.

Kreis:

Am 2. Dez. waren verseucht:

Born 2. bis 8. Dezember ind neu ver­seucht:

Hom 2. bis 8. Dezember ist die oeudje erlofchen in;

Darmstadt .

Eberstadt

Bensheim .

Bensheim, Bürstadt,

Bürstadt,

Dieburg ..

Bickenbach, Bobstadt, Zwingenberg,

Zwingenberg

Erbach . .

**

Groß-Gerau

Büttelborn, Biebesheim

Erfelden

devpenheim

Erfelden, Rustelsheim Igelsbach

Offenbach. .

Offenbach, Seligenstadt,

Rembrücken

Gießen . ..

Kl.-Krotzenburg, Offen­thal

Eberstadt, Dorf-Gill, Langsdorf. Hungen, Lich,

Beuern,

Inheiden, Eberstadt

Grüningen,

Alsfeld .. .

Birklar, Inheiden, Wieseck, Garbenteich, Villingen, Nieder- Beisingen, Winnerod, Nonnenroth, TraiS- Horloff, Rödgen

Ruppertenrod, Kirsch-

Muschenheim .Mainzlar

Büdingen. .

garten, Maulbach, Schadenbach

Berstadt, Langenberg- heim, Echzell, Ranstadt. SelterS, Stockheim, Ober-'Mockstadt, Get­tenau, Leidhecken, Dü­delsheim, Tauernheim,, Bleichenbach, Orten­berg, Eckartsboni, Him­bach,Hof-Lustadt, Alten­stadt, Lindheim, Effolderbach, Glauberg

Griedel, Beienheim,

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Friedberg .

Nieder-Weistl

Affenhei»,

Rendel, Klein - Karben, Ober-Wöllstadt, Tor­heim, Vilbel, Bruchen­brücken, Assenheim, Nieder-Florstadt, Södel, Fnedberg-Fauerbach, Nieder-Wöllstadt,

DortelwM, Dorheim, Griedel, Kl.- Karben, Ren del, Wickstadt, Btlbel

Klovpenheim, Kirch- Göns, Ilbenstadt, Reichelsheim, Wtckstadt, Dortelweil, Wölfers­heim, «Burg-Gräfenrode, Rtassenheim, Oppers­hofen, Kaichen, Staden, Rodheim, Ober-Flor-

Lauterbach.

stadt, Wiffelsheim, Stein­furth, Schwalheim, Pohl- Göns, Bad-Nauheim

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Schotten. .

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