Ausgabe 
11.12.1911 Zweites Blatt
 
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Zweiter Blatt

161 Jahrgang

Nr. 291

trl^etnl tllßNch mU lu«robm« tet 6emitag«.

Die 2lusjicllung von Schundliteratur

[gekommen

5210 Mk.

2 üt vessen

3n dem angenommenen;

anfmrrl

»ll*'

BM

ihre

als

nun vor

Frau Therese, geb. SchMer.

verkünden, daß die Finanzlage des Reiches schwierig und das Ergebnis der jahrelangen Sanierungstätigkeit lläglich sei.

da wir, anita.t den Weg der Schuldentilgung zu betteten, in das alte Anleihe wesen »utüdiielen. Terarrige. dem

Redaktion. Expeditton und Trurfrrrti 6ct>id* ftrae* 7. -^pedMon und Herlag. fcN» 6L Rti>a.rion:t-*»11L Anzeig er diesen.

T« ^Gießener LamlUendlStter- werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich deigelegt. da» Kreisbletl fit de» Kttls Oießen" zweimal wöchentlich. Die ..landwirllchasillchea Lett« trift«** erscheinen monatlich zweimal.

Line Eingabe der Beamten an die tzesfische Regierung.

Ter Verband öroßl). Hess. Ober für st er, der Verein der akademischen ^i nan^beamten bei den Großh. Finanzämtern, der Hessische £ berlehrerverein, der Verband Droßh Hess. Staatdbaubeamtcn und der

baß mithin der 1 emicte a.accimilb gebildete Beamte schon hiernach fibdid) um über 1000 Mt. geringer besoldet ist wie iein '2 Im Id» genösse tm Reich uno in Kreutzen. An dem angenommene;

30 iährigcn Zeitraum bleib: er demnach um 31500 Ml. hinter diesem zurück.

Ter Unterschied in den Ticnftcintiinitcn ist aber tatsächlich in

Montag, N. Dezember 19U

ItotÄttonibTud und ünlaa der vr üblich« UntnedtiÄti - Buch» und CtembrutfeerL K Lange. Sieben.

AlS im Anfang deS uurißcn Jahrbund er:' der v.eui i'ibe in Rot war. da habe er zur StibitDtrnallung acgri'icn und Mnut gewaltige Eriolgc erreicht. 2er Sinai mcnti: bipon Abstand nehmen, der Lcldswerwattung ic&t trttber neue Sdirankn zu errichten . .. ,

heuer bad Thema ..Tie ^parr.nien und bie 2,.uiidx munaibanf" berid'tctc an erster Stelle Landrat Irüliebt B cent'. Ter SRconci cuipfaR bie ^ruiibmiß einer solchen kommunal pauk, deren Zwecke 6!vcicrla sein sollten: anm.il bic Förderung vC» MJUinuiiialfix0U3 und dann die Verbindung der .irLuieit uiilctananber. Tenn di: kommunalen Banken und die ^vn- kassen g.buten zusammen Öuie Ergebnisse muuv bie ftommuiul» junf audi bei Hrucii und im

Ter G.gcnbciidjtrritaltcr Burg er mein er Künz er B.'ien, 'teilte nch aui den ciugegcngtKßirn «tanbpunft Er meinte. Korn munalbdiilcn seien em Qicbuubc mit ichvncr iraffabe, dem die <yunbamente fehlen . .

Naasern Die ..ussprache über das Ibem.i zu ictnem i nix ge- lonun en war, wurde die Tagung vvm Vor-Itzcuden aeidsl ollen

tttti. Vang rn.

künde.

der fititit flonb. J nd, daß dik 6mc.l Sfenr wächst.

it dikscs gd itften Film, t wurde.

Die Finanzen de; Reiches.

DiedLordd. Sulgern. Ztg." schreib!. .

$ct 3Uid)»»aii®»«li»et«t tat.1912 UW^utidt KL«

'tchkeir bereit« bekannt geworden. Aber schon Dicic Kenntms v tz- Ms^n die MÄchen Tarlehnstasscn . i gi.ucn

ienügt einem belrächtlichen Teil der Presse, u® von neuem iUi *>m iv ast

wirklichen Sachverhalt ganz entgegenlau ende Tarstcllungen Haven, wett immer ivicderholt, schliestiiio übet den mit ihnen Befolgten Zweck hmauS eine abträgliche Rückwirkung aus den Kreoit deS Reichs Es war deshalb Pslichi deS Leiter» der RcichSunan;» Verwaltung, im 91 ei dH-löge leden Zweitel darüber auSzui'chlicßeii, daß die Finanzen nd) in starker ersreulicher Aufwär.söewegung befinden Nachdem wir in den fahren 1900 bi» 1909 ge­zwungen gewesen sind, bie Reichs«<oulü von 2300 aui 5000 Millionen Mark zu verm hren, basen die Jahre 1910 und 1911 bann einen Stillstand uno gleichzeitig den Beginn einer planmästigenSchuldenlilgung gebracht. i\r Schulden-

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesjen

Gießen, 11. Tez.

Ter allgemeine deutsche Frauenverein ver­anstaltet gegenwärtig eine AnSstcllung von odiuiu'hteratur im S.adtvecordneteniaale der Bürgermeisterei, oic red>l gut befdudt uno im Allgemeinen auch gut besucht ist. Auf langen Tischen sind eine große Anzahl von ftolvortagcromancn und den be rüchtigicn Zugendschriilen ausgestellt, die seit Jahren zit Mil­lionen von Teutschland getarnt werden. Tanebcn ist and) tut Tuch mit billiger und guter Unterbaltungoliteratur ausgerüstet, bic aber sd>on im Umschlag so sehr von bet Geschmacksrichtung der grcßcn Masse abweicht, daß sie von ihr jedenfalls nicht gckiuit wir?. Leider zeigen sich aber auch woraus wir int Lau'e unicrer Erörterung noch zurücktommen werden -- bcbaUiümc Fchlgriiie in der VluSltellung, deren Wert und Wirkung an sich id)on recht iragivütbig ist. Mam ed doch, ivic wir mehrfach mu teilten, aui aynlichen Ausstellungen sogar vor, das; bie als warnende Beiipie.c ausgestellten Hcste gestohlen wurden vbci bau gewandte Jungen sich die Titel der nrrbotciien Früchte merkten

Ter grelle, oieliarbigc Umschlag reizt eben bie Jugend, uno solange hier nicht aui den Gefchn cmgcivirtt werben kann, ist eine solche Ausstellung von nur geringem ttert. Man sehe nch doch nur einmal den Wandschmuck in guten bürgerlichen Häusern an und man wird erstaunt sein, welch emo Fülle von Sa,unx» da auigeitapclt ist. Hier bedarf es einer sleissigen Arbeit, die bad liebel an der Wurzel ansaßt und ebenso plan mäßig als behutsam vorgeht. Tenn gerade bt-i Uebcreiiec ist es, bet mehr schadet als mißt. Truck ruit Gegendruck hervoi. und wenn man glaubt, baß man durch gesetzgeberische Maß nahmen etwas erreichen könne, bann wiegt man sich in einem schonen Irrtum, weil man Ursache und Wirkung verwechselt. Es bart dem wirklichen Pollssreund nicht so sehr baraui au lomnun, cic Sd)unbliteratur zu unterdrücken, als oaram, die "ten'chen so zu erziehen, daß sie von selbst zum Besscien greiten. Unb selbst, wenn man bie erste Art des Borgehens ohne icDe Lmi(bräntung billigen wollte, wer stellt henn nachher sest, was Schunbliteratur ist? w

Herr Pfarrer Schlosser aus Rodheim hat m leui/nt Bort rag am Freitag abend besonders aui das viele '-Ölutbtignij.n :Fiam gemacht, da» in der Schundliteratur an der Tages­ordnung sei. Aber das kann kein entsdieidenbes Merkmal sein, denn wie steht es um Schillers Räuber und B c r b r c ch c r aus verlorener Ehre, um nur zwei klassische Werke zu nennen? Wie steht es um unsere patriotischen Mnegs- und iiscschichtswerke, wie um die ganze hellenische und lateinische Götterwelt? Wie selbst um unser Nibelungenlied? Alio, n.chc der Stoss, sondern seine Behandlung macht den Unterschied zwisdi. -c Schund und Güte Teshalb ging 6en Psarrcr Schlo wr aud) von einer irrtümlichen Borausseßung aus, wenn er bic Detektiv- geichichlen von Sherlok Holmes in einem Atem mit Nik Earter u a. nannte sosern er die von Conan To hie versastten Enginalarbeiten und nicht etwa minderwertige Nachahmungen meinte Conan Tohle ist ein Erzähler von anerkannter Bc- dcutung, und vor einiger Zett hat bic durchaus vornehme itöln. Ztg. seine Tetellivgeschichtcn gegen ungcrccbticrtigie Angri"- energisch in Schuß genommen. Wir haben damals einen Aus­zug aus der Abhandlung mitgcteilt. Bei Tohle ist das ver­brechen nicht Mittel zum Zweck, sondern der Stoff zu einem unterhaltenden Spiel der geistigen Fähigkeiten, der st'gi'cheu Folgerung. Dazu ist auch bie Behandlung derart, das; ne das Verbrechen stets mit schonungsloser Schärfe verurteilt, al'o burd) Mchreckunz wirkt. Wohl tit es möglich, das; bic Art der Be­handlung für den ungebildeten Leser gar nicht in Betracht kommt; das gilt dann aber auch von Werken unserer bedeutendsten 4.id)ici, von denen wiederum nur Schiller mit seinen beiden schon er­wähnten Werken genannt sei Tie Räuber liegen aber einer der Fehlgriffe in der Ausstellung bei den empfehlenswerten Werken. Wo bleibt da der notwendige Abstand?

lltölstrah rautrti,Dorte

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it Konzert

nit Kreef.

Dielen Fällen weil größer durch die in Preußen und im Reich er­folgende Anrechnung der V o r d i e n st z e i t auf das Beioldungs- bienftalter. Tanad) bezieht ein atabcmiid) gebildeter Reichsbeamter, dem bei 6 jäbriger piovisorifcher Boidienstzeit 2 Jahre auf das Besoldungsbienstaltcr augerechnet werden, vom Begmn des elften betinitiDcn TienstjahreS 54OU Mk. + 300 Mk. 6200 Mk., der hessische akademisch gebildete Beamte von glcidycm Tiennalier aber dis zum Ende des 12. deNnitiven Tienstiahres nur 42uO Mk.

480 Mk = 4680 Mk., Unterschied 1520 Mk. Ticse Unter- schiede zwischen den Besoldungen des Reichsbeamten unb bc3 hessischen Beamten wachsen nad) weiteren 3 Jahreit aui 1720 Mk., nach abermals 3 Jahren auf 1820 Mk. unb nach abermals brei

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der Wescrwerft bura) die ^nbislretion eine» Iugia> asf- ncro gcivamt wurde. Er machte .jtpua) auf der Diuariae von einer Zuiauiuientunst mit d.m Engländer ^dji: daraus auf- merksam, daß er von zwei Kriminalbeamten beobach­tet werde. Beinahe ivare cs bamai» dem Hauplübeltater ^d)uiv gelungen, sich der Berhanur

ter cr auf dem Wege bind) das engiiidx 3nlei11ge:tceorlernent schon telegraphisch aui>fordert war Tiefes unglai;blid)e Ver­halten eines staatlichen Beamten bat mdn ^loß oic Bc weisführung crsckhverl, es trägt aud) die idpnb daran, daß bisher leider nur ein Teil, und zwar ein erst kürzlich eingerichteter Teil dcö über Deutschland ausgcsvann' tcn englischen Spionagenches auigebedt roeroen tonn;e Aus zweifellosen i.'lnzeichen gebt I-ervor, daß aui den Werften und den sonstigen großen Werkstätten Deutschlands und zwar nicht nur an den Stinten mit Hilfe englischen Geldes eine Schar von besoldeten Spionen, Deutscher unb beutsch sprechender Ausländer, unterhalten wird, tue ihrerseits von einzelnen höher gestellten e n g l i 1 d) e n A gen - teil ko,itrollicrt und geleitet werden. An diesempa­triotischen" Dienst nehmen allem Anschein nach auch w o h l - situierte Leute aus den besten Kreisen Englands teil, bic ihr spoitsfreudiger Sinn bazu treibt, mit der Gefahr zu spielen. T<r leßtcrcn Kategorie scheint zum Beispiel der im Sommer verhaftete Rechtsanwalt Steward anzugehören, dessen Aburteilung nad) Weihnachten in Aussicht stehl. Bezeidmend ist, baß für bieie S^uic ein bestimmter Treffpunkt, eine Art Rachrichtenbureau in tionbon besteht. _

Im' -egen gg t-.ec sei «.rar? . - Utormpton

kürzlid) verurteilte angebliche beutsdie ä ö i o n in keinen Beziehungen zu amtlid)en beutschen Kreisen stand. Es ni viel­mehr anzunehmen, daß er für eins der m Brüssel bestehenden internationalen Spionagebureaus arbeitete, bie ihre lcad>- ridjtcn an beliebige zahlungssähige Abnehmer roeüeroerfaufen.

In bem Prozeß war die Zeugenvernehmung heute nadp mittag um 3 Uhr 45 Minuten beendet. Tie Weiterverhanblungen

Schundliteratur.

Taraus soll natürlich nufn gcwlgert werden, daß inan einfach tatenlos zwchen folle, sondern nur, daß man sich Uebcrtreibungen hüte und nicht das Äind mit dem Bade aus schütte Hierher gehören auch Oie Zeitungen Gewiß steht vieles darin, was nicht für Kinder bestimm: >.'t, aber wenn di-' Presse ein Hiuiüghdier Zerrspiegel sein soll, und das ist tgre Aujgaoc, bann muß sie über alle wichtrgen Vorkommnisse des Tages untr.richten. '.Qaiürlrd) grerh sic nur das Besonder? heraus, denn -;nn bie Zeitung taglidr alle rortommenren Verbrechen ocr^ichnen wollte, dann brauchte sie wen mehr Raum als d r Uneingeweihte ahn: So lit es auch mit oen Gcr i lLLcreau? tunaen. Die in Dreien Blattern allerdings einen unvcrhaUni-- mähigcu Raum eimiehm.n und dazu noch m der widerlichsten Art nad) Sensationen ha'chen. Erst lürzlich^hat der Verbaru- der rhemisa-wesnälischen Presse ^egen diese Sensationsrnad,> Stellung genommen, uiü> die gesamte aa-länbigc Pr '' vr jcit Jahr und Tag brTi?bt, nur frreng sachliche Berichte srin^e:- Die schwer und mühiam es ist, aus den ausiuhrlichen, genau nad1 den Verhandlungen ^uigmommenen Berichten in lürzester Friu einen iarvlichen Auszug .,u iLeiern, das mi-ien nur loenige - aoe. ... nicht daruocr. Taß Die anüanoigu Pro,sc mu ihren schlichen Berichten bei bem breiten Publikum einen vic^

Meine Preise« | w insjäii etztbedellteud berat«

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Verein Großh. Hess. Medizinalbeamtcn haben am 18. Nov. gemeinsam der Staatsrcgierung eine Eingabe zur Besserung der Gchaltsverhältnisse ein­gereicht. Diese Eingabe ist ze^t gedruckt auch den Land- . ,landen zugega.ngen. Sie stellt zuerst auf Grund früherer | amtlicher Mitteilungen fest, baß die Regierung die Ein- I öringung deS Entwurfs eines neuen Besoloungsgescucv I Cl^öl9 allein von der Erledigung der ^cl^]ulQni'* beftanb des R.ichs wurde in diesem 3n.raum um den Betrag refonn aohanglg gemacht hat .seit sommer L>OJ harte |üon 130 140 Millionen Marl verringert und dementspreazend

bie hessische Beamtensck-asc vergeblich auf Verwirklichung auch, wic ivir müteikn können, sind bie Schulbenzinsen für oas dessen, was in der Thronrede vom 17. Tezcmdcr 19061 RcchnungSiahr 1912 um 4 bis 5 Millwnen Marl niedriger

als notwendig bezeichnet worden ist. Die Eingabe fährt I veranschlagt. So gelangt der Finanzplan, dem bic lebten Jahre

dann u. a. fort: bienten, früher als erwartet zur Turchsührung. Ein solcher Hin-

ES ist Hoher Slaatdrtgicrung bekannt, daß in den Familien weis auf ben Fortgang der ernsten Sanierungsarbeit ist keine

dec vermögenslosen akabe misch gebildeten Beam- Sd)ön,ärberei, im Gegenteil enthalten bic erreichten Ergebnisse

t e n mit unversorgten Kindern schon lange bitterer M a n- s die Plolmung, den betretenen Weg unbcirrt weiter ->u veriol,;-n. g e l h.rrscht, da ihr Ticnslemwrnmen auch bei größter 5 pars am lei: ' ,

weit hinter dem für die Lebensfithrung unbedingt Notwendigen I Der dp.onaseprozeg dchuitz.

| zurückbleibt. I Leiv»ia 9 Tez

Hohe Staat»regicrung hat mit Recht hervorgehoben (Denk-1 m c , . . ., m . . , '<

schrift zur Remsion trv Bcsoldungsordimng Seite 4), cS sei um I Bei der heutigen Deihaiidlung wuro. im wcsenUichcn die

io mißlicher, daß bic Tiennbezüge der hessischen Staatsbeamten Dernchmung der Angellcgten fortgeievt. Wie das aiiUitch^ Woln 's wesentlich hinter den Sätzen der übrigen Bundesstaaten unblw Bureau muluU, wciden die aligeietzten drei -oag. wahrsch^i i- des Reiches zutückslehen, als in Hessen eine große Zahl von Beamten Ud) lür ben oiouu mdjt äußrerchcw xre JiigcLantcn trr Reickrspost- unb TelegraphcnDi.rwaltung unb OcS Militärs, fortgesetzt nut neuen .1 tro 1 u tft e n. aui, bu cutfraTtci sowie von Beamten der Heulich-Preuhiicchen Etsendahngemcin- werden müiicn, obwoy. sw i.,r. ^diuld im gurtzCli md. ui orag iaja<t ihren Amtssitz habe, uno bic bebeutenoen Unterschiede ün stellen -tuß DerhaUcn oer Ang. 1 chnlOigt.il erwu . 1 abtr bu- Gehall und tm Wohnungsgeldzuschuß zu Verstimmung Anlaß trächtltcue Zett, rocii baj bei .^erhafamg b.<

I Blluewmaterial noch nicht völlig lückenlos war. xwkutM.it I Tast aber bic unaufschiebbare Verbesserung i-er Ti -isteinkünfle Bchörd.n nniijtcii luiinltc, bama icljr iuibcr il;rcii Hfrn Ä der hessischen Beamten mir tm engsten Anschluß an Preußen und zugrenen, ehe calc nach au'uhreno.n 6-adcii dec Beob^Mung das Reich erfolgen kann, folgt nidit nur aus der ganzen ^t.llung i-Ulos bis zu c.u. . "Gl"»crdeil oiiä) von

Hessens im ?)lcid) und zu Preußen, solidem aud) und vor allem | daß ^etmr der ^au^ii..i^^.^.cu, d.r n g ^n i c u r^ v 1 p s 1^von aus der Gkidiheit der Kosten der Lebensführung.

Tic benifd)tn Beamten mußten daher das Vertraue^ hegen, daß man sic ebenfalls wie ihre Amtsgenoffen im Reich uiti) in Preußen mit Wirkung vom 1. April 1908 in den Genuß des I aud) dort nur aut das Minbcstmas; des unbedingt Nonvendigen ' erhöht-ii Tieneinlommens treten lassen würde.

Hohe Staamcgimmg weiß, daß der aEahimifd) gebildete Beamte »m Reich unb in Preußen in 30 Gehalts;ahren von dem Zeitpunkt der festen Anstellung gerechnet, ohne Vlnredmung von l BesoldungSvordicnstzcit1 t m TurchschNitt jährlich erhält: 1. in Preußen 6260 Mk

caistinfu« g, sMk

Es gebt aber auch nidjt an, Erzeugnisse der Literatur nach ihren Wirkungen zu beurteilen, Denn sonst müßte Goethes Weither, der zu seiner Zeit eine große Anzahl von Sclbn* morden veranlagte, ebenfalls ani den Index. Neberhauvt wird die unbeilDoIIc Wirkung ganz bebeutenb übertrieben, und wenn man von Verbrechen reott, die unter dem Einfluß solcher Lcktül-e begangen wurden, so ist das eine durch nichts zu bewciscnoe Redensart, nr.e das von erfahrenen Juristen und Pädagogen ia auch schon häufig feitgeftdli wurde.

Ta das deutsche Volk jährlich 50 Millionen Mark lür Schundliteratur ausgibt, so betßt das mit anderen Worten, da;; out jeber. von dm 60 Millionen Teuli'chen acht Heue kamen, baß also jeder solche Lektüre genossen habe. Ta aber nur cm ganz geringer Teil von diesen zu Verbrechern geworden ul, ,0 haben Millionen diese Hefte unbeschadet gelernt, und di- übrigen wären jedenfalls auch ohne Schundliteratur auf Wege gekommen Verbrechen hat es weit eher gegeben

Jahren auf "2020 Mk. an.

Ein akademisch gebildeter Beamter, der das vochstgehali er­reicht hat und nach surüdgclcgtcm 30. pensioiisfähigen xienüaltet oeniioiücrt worden ist, erhält in Preußen o334 Ms. Ruhegehalt, m Hessen nur 4800 Mk., Unterschied. 534 Mk. steine Witwe «hält in Preußen 2134 Mk., in Hessen 1440 Mk., Unterschied 694 Mk. I wurden bis 5 Uhr vertagt.

Diese niedrige Bdvertuiig ihrer Arbeit drückt Nicht nur in Abends fanden in nichtönentlichcr Sitzung die Plaidoyers unerträglicher Weife die Lebanshaltung der hessischen höheren statt. Tic Fortsetzung der Verhandlung wurde aui Mittw 0 ch Beamten herab, sondern sie ist aud) von den verderblichsten Folgen vormittag angesetzt.

für die aualitative Zufammenfetzung der hesnfchcn tzin Spionagefall in Posen.

£ P°. °n. 9. Te, Am N°°°mber ifc in Jnn

iienft Preußens und des Reichs zu erträglichen Einkornrnensver- ugen Bahnhos von Oer Krimtnalvoltzet eine gewisse Else hältnisseit verhelsen kann. Pfihner verhastet worden, die verruchte, von chr enl-

Noch immer stehui Die übrigen atade misch gebildeten Beamten »vendetcZeichnungeuvon^estungswerkenan im Höchstgehalt hinter den Richtern zurück, während Vrcutzen $ u (Q nb verkaufen. Tie Person stand in nahen m der neuen Besoldungsordnung diesen alten Zovl abge'chniiten «-.^dunaen zu dem Festungsbaufeldwebel der hat und alle Beamte mit gleidiroertiger Borbiiomig und gleick)- g ' A-ortififalion. Wegen Verdachts der M i t w i s s e r - stnmn ha"rrt^d^^^ld^ngS^ ron^ld98 in'ßiincn die > ch a f 1 wurde auch der F-'ftungsdau.eldwebel sogleich ver­rinne der Begründung ^te^"iiS#Sg^6tnral&Uälra\äw 'M'tSon zuverläsiigcr Seite «fairen wir hierzu solgendes: der Regierung Es müssen einerseits die seither um er la uz-mm Das Mädcken gestMid den Tievstohl ein, leugnete aber ossenfichüichcn llnbiUigtcucn in der Bemenung des Bewldungs- L eb c Mitschuld des Geliebte n,zu dessen Wohnung dienstaltcrs einzelner B-e-amtcn ober einzelner Beamtengrupven )ie Dutritt halte. Tic Verhasrung des ^idwebel-, der gleich­auf Grund umiidirigcr Erwägung aller dc'anderen Umstande, dw Mitschuld bestreitet, erfolgte eine stunde spater

ihre Anstcllling beeinflußen, bcieirigt tixrden.' atidercr.cits die -^^.alb der Fortifikarion. Schriftstücke einer auswärtigen Men Folgen einer Neb^nUlung emö Militärbehörde wurden bei den Bcryafleten nicht geiuuden.

ischnung eines X^etls der Wartezeit, ohne Juiauan aui vmr

iSMf!

Biele Beamte haben trotz größter -Sparsamkeit, voller DeUt.chek SpartüfiCIltag.

iundheit unb Arbeitskraft bri der völligen Un^ulartfllttbreu der Berlin, 9. a.ez

staatlichen Fürsorge den ererbten Notpfennig bereu» Der- ->m Eharlottcubarger Rarbau'c trat heule vormiuag unter brauchen müssen, um ihre Familien zu ernähren un? nm den ^reicher Beteiligung von Berrretern aller chm angntb.oucnen Bindern ui der den Eltern pflichtgemäß oblie^nden Ausbildung i^errerbände und urnzelka.'en der Teutsche »tnefai-mtag zu zu ter heben. Ja, sogar nicht wenige ünb durch öte XSerjogerung |-emer h-cs^hrigen Hauptreriammlung zuarnmcn. x,tr Vorsitzende der BeiolOungsreiorrn und durch die Teuerung und Deren fort- I dy^germcister Reiinarus ?Jiagbd>urg, legte zu Beginn der Tagung dauernde Steigerung unverdient in Schulden geraten. den Geschäftsbericht vor. ..

ZN dieser neftraungen Lage sind mir in umerem wie men 9;ad) hir,cnT hat Der Tauichc LvarLmenrcroand un letzten gebunMi, Großherzoglidie Regiemng auf die dringende Ge-I^lCrat Oes LvarLa 'enveröandes für das v.önrg- lahrdesZuiarnmenbruchcs innKuweisen, die die Beamten. Saapen uno der acht lxu?en a:n oarta«' tnc erbä no ? den

'chaft unD mit ihr im gleidxn Maße den Staat bedroh!. -^ler größten bisher erlebten Zuwachs criahrcn. '^5 gehören ihm ;en: größten Gefahr kann Großherzoglicbe Regierung nur DaDurd) »3 UntcrDcrbanoe unb 7 Ein^elkaisen mu einem Ermagebeitane begegnen, daß fie unrerweilt eine gründliche Auwencrung der I >u^^rarden d)Lark an. Außerhalb des körten?:* ncb.

öeyuge der Beamtenschaft in di? Wege leitet. Daher bitten rvtr Rur 449 -variassen mit an em Einlagebeitank: von ; '^roßherzoglichc Sttiatsregieriuig ehrerbietigst. Den Land'tanden MilliarÄen Mari. , .

-inen iidi eng an Die neue Gesetzgebung in Preußen mw im ^.c Bersammlung nahui einen <jrna^ ccy truntlidxm Keich anschließenden Gesetzenttrurf für eine Neuordnung der ztent- mazaii £ ttcimann Laawhe. über ,,^ie Anlegung Per Be. dnfibifte unierroeilt zu unterbreiten. srände der Sparkchien in Reichs- und Staatstxipieren" :ntgegen

" Ter Redner maitoie '.ch entschieden gegen ine < h::. . anh em ^waEge-'ev die Soarfaiicn -u veranlanen, einen «lal ihrer I Äesränd- ui Reichs und Staatspapieren anzulegen. <15 in oisher 1 ; Zwangszesetz rechn'er ug.n könnte.

Mf.niJ hinter den Sparkafier ständen D;c Garantt^erband,, und Die cl,uu 1 . ... niiMä intT^arimnumr^ ji ciCIjllC.