Ausgabe 
14.7.1911 Erstes Blatt
 
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einer

Kreis Friedberg.

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Doppelbesteue

Giessen (Marburger Str. 109), 14. Juli 1911.

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Ter rheinische Obsthändler Anton Schneider.

Die Beerdigung findet Sonntag den 16. Juli, nachmittags 4*/t Uhr, von dem Portale des neuen Friedhofes aus statt. 4602

Die Beerdigung findet Sonntag den 16. ds. Mts. 3s/4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.

Blumenspenden dankend abgelehnt.

Letzte Nachrichten.

Wieder ein Zwischenfall in Elksar.

Eltsar, 13. Juli. Ein Diener des französischen Konsuls wurde am Vormittag vor der litt des Konsulats verhaftet und gewaltsam ins spanische Lager geführt. Der Konsul vermochte nicht, seine Freilassung zu erlangen. Hundert spanische Reiter trafen in der letzten Nacht ein; weitere Truppen werden erwartet.

Gerichtsjaal.

Berlin, 14. Juli. Ter vielgenannte Rektor Bock hat Wiederaufnahme de» Verfahrens gegen sich beantragt. Er soll überzeugt sein, durch neu gesammelte Beweismittel seine Unschuld darlnn zu können.

MMeueMMerkel das Paar, 7 Wochen alt, 40 Ml franko hessisch. Stationen in Leib Kässgen, an Unbekannte gegen Nachnahme, liefert die Stamm zücht des veredelten Westfälischen LandschweineS. 4417

Rittergut MhenW,L"

Amtlicher Wetterbericht.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Ueber der Ostsee liegt ein Tie', doch stehen wir immer noch unler dem Einfluss des kräftigen westlichen Hochs, so dass leine wesentliche Aenderung der Witterung zu erwarten ist. .

WelterauSsichteu m Hessen am CamStag dem 15. Juli 1911: Meist heiler, trocken, warm, strichweise Gewitter.

Arbeiterbewegung.

Erfurt, 13. Juli. Da die Ausstände in verschiedenen metallindustriellen Betrieben Ersurts bisher nicht beigcleat worden sind, beschloss der Verband thüringischer Metatl- industtieller, am 29. Juli sämtliche organisierte Ar­beiter in dem ihm angehörenden mctallindusttiellen Betrieben aus zu sperr en. Sechzig Prozent der gesamten Arbeiterschaft werden davon betroffen.

Berlin, 14. Juli. In einer Versammlung der in Berlin beschäftigten Buchdruck er-Buchbi aber, u n b B u chb in -- dereiarbeitcrinnen, wurde gestern beschlossen, am 18. ds. Mts. in den Aussllmtd zu treten, falls bis dahin nicht die Buchdruckereibesiyer den mit hem Verbände der Buchbinderei­arbeiter abgeschloffenen Tarifvertrag anerkannt haben.

Todes-Anzeige.

Verwandten und Bekannten hiermit zur Kenntnis, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe, gute und türsorgende Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter 057,3

Frau Margarethe Paul Ww. geb. Mattern im Alter von 52 Jahren, nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden zu sich heimzurufen.

Giessen (Goethestrasse 52), Schwelm, Neheim-Hüsten.

Die trauernden Kinder

Henselstratze 3

in eine 5-Zimmerwobnnng mit badezimmer und allein Zubehör KlLbald oder per L Oktober zu sermieteu. 14260

erhielt einen solchen Schlag über den Lops, dass man ihn in die Klinik bringen muhte.

X ©einljaufen, 13. Juli. Für btc durch das letzte grosse Unwetter im Kreise Gelnhausen geschädigten 6m- wahner sind bei dem HilsSauSschusse bis letzt 7286 Mk. ein- gegangen. ________________________

Zum 1. Sevtember oder früher suche ich ein braves, zuverlässiges Mädchen

mit guten Zeugnissen zu einzelner Lame. Dasselbe muss gut bürger­lich kochen können und alle Haus­arbeit verstehen. 4465

Frau Xbereie Hess, Giessen Süd-Anlage 9IL

A Friedberg, 13. Juli. Dec Zeichenkursus Lehrer, der in dieser Woche am hiesigen Seminar seinen

Akiic gartofftln

Perle von Erfurt Psd. 7 Pfg., schwarze Johannisbeeren Pfd. 18 Pfg.

Bierrettige Stück 5 Pfg., »?«) alle Gemüse billigst.

C. Seitz. Neuenweg 52.

tung. Der Kreisausschuss zu Darmstadt verhandelte heute über die Beschwerde der Brüder Wilhelm und Leopold L o l f f zu Frankfurt a. M. wegen ihrer Heranziehung iiiT Gemeinde-Gewerbesteuer in Darmstadt. Die Firma ver- [egte im Mai d. I. ihren Tamvsmühlenbetrieb in der Liebig- und Blumenthalstraße nach Frankfurt a. M. Ihre Leranziehung zur Steuer für das laufende Steuerjahr ver- enlasste sie zu einer Beschwerde, die von dem Finanzamt Ijrüdgcnnefen wurde, mit der Begründung, daß eine frei- Mlige Geschäftsverlegung des Betriebes nicht von der Ber- vsliel'iung zur Zahlung der Gewerbesteuer bis zum Ablauf d's Steuerjahres entbinde. Die Firma verfocht weitere

Berlin, 14. Juli. (Priv.-Tel.) DieBossrsche Ztg." meldet: Bei dem kürzlich vorgenommenen Umzug eines Amts­gerichts in Frankfurt a. M. wurden Briefe aufge- fund en, welche aus dem Jahre 1585 stammen und aus Italien nach Deutschland adressiert sind. Mehreren Briefen liegen Wechsel bei, die aus einem schmalen, etwa 6 Zentimeter breiten, un- bedrucklen, eng beschriebenen Papierstreisen von 20 bis 22 Zenti meter Länge bestehen. .Der Wortlaut ist annähernd derselbe wie heute. Einzelnen Briefen liegen auch Stoffproben bei, wo­raus zu erkennen ist, dass bereits vor länger als drei Jahrhun­derten die Form des MusterversandcS in der kaufmännischen Welt gebräuchlich mar. Die kulturhistorisch interessanten Briefe haben jetzt Llufnahme int Reichspo st museum gefunden.

L deS Ertrages weniger ergeben. Der sonst im oberen flDbatal recht schwungvolle Heuhandel geht gegenwärtig fcr langsam, denn die Besitzer halten mit dem Verkauf neuen < ieS der schlechten Grummetaussichten wegen zurück; auch jchlt der zweite SUee. Altes Heu wird noch für 2,60 Mk.

Zentner verkauft. Auch hat man schon auf trockenen, an Nhängen liegenden Siedern mit dem Gerstenschneiden be- : nnen. In Ranstadt war sogar bereits die Dreschmaschine 'rren vollen Tag in Tätigkeit, um neue Gerste auSzudreschen.

Streik AlSfeld.

| Flensungen, 18. Juli. Auf dec Eisensteingrube ßle: Weickartshain flog dem an der Kreissäge beschäftigten Zimmermann Wilhelm Deubel von hier ein Stück Holz so heftig an den Unterleib, dass er ärztliche Hilfe in Anspruch fernen musste.

8 Flensungen, 13. 3ult. (Kreisziegenzuchtverein AlS- Ö) Gestern nachmittag sand gelegentlich des Alsfelder Kirschen- vxttefc, der sehr stark von Händlern und Lanolcuten besucht I^or auch die Generalversammlung des Kreiszieaen- u b'wereinS Alsfeld statt. Der Versammlung ging eine Vor- /mdssitzung voraus. Nach Feststellung des Voranschlags für 911/12 und sonstigen Angelegenheiten wurde um 2\t Uhr die > kneralversammluna durch Oekonomierat Kor ell aus Ängen- d>> eröffnet. Er begrünte die sehr zahlreich erschienenen Mit- 1 «lieber. Es waren etwa 115 Mitglieder deS Berlins anrocienb, | pass der kleine Saal im Deutschen Hause bis zum letzten N-V gefüllt war. Landwirtschaftslehrer Dr. Lung erstattete 1 trau! Bericht über die Verhältnisse deS Ziegenzuchtrercins Ais- s-ll» von feinem Eintritt im Oktober 1910 bis zum Schlüsse deS Geschäftsjahre- und hob hervor, daß wegen der Maul- und - auenseuche der Verkauf der Zuchttiere nur beschränlt ge- irrtn sei, er hoffe aber, daß der Verkauf nach dem Erlöschen ixt Seuche wieder flotter werde. Ferner wurde von Oekonomie- rat Korcll darauf hingewiesen, dass die Obmänner des Vereins

037251 Neues

Mkcktz - LMckaui

eingetroffen. L. Kalkbof Rächst

Gestern vormittag ll1/* Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Lina Kaufmann geb. Bob

im 37. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Kaufmann, Handelsgärtner.

Kirche und Schule.

Rom, 13. Ju.i.Osservatore Romano" veröffentlicht beute das bereits angclaiUngte motu proprio des Papstes, da­tiert Dom 2. Juli, das das -tirchengesev über die reli­giösen Feste abändert. TaS motu proprio desagl, dass die veränderten Bedingungen der menschlichen Gesellschaft es rat­sam erscheinen lassen, das Gesetz über die Beobachtungen der religroscn Feste zu ändern, weil der vermehrte Barchel und der bescksteunigte Gang der Geschäfte durch die Häufigkeit der Feste Schaden leide. Endlich zwinge die Verteuerung des Lebens die Arbefter, ihre Arbeit man so ost zu unterbrechen. Infolgedessen hat der Papst beschlossen, die Festtage zu vermindern und die Festtage zu beschranien aus die .onntage, Weihilachlen, Neu- jahr, Epiphanias, Himmelfahrt, Mariä Empfängnis, Maria Himmelfahrt, den Peter- und Paulstag und Allerheiligen. Tie Feste der Schutzheiligen sollen auf den folgenden Sonntag ver­schoben werden. Ter Papst fordert die Bischöfe aus, den Heftigen Stuhl zu befragen, wenn sie in einer Gegend ein aufgeschobenes Fest glauben auftecht erhalten zu muffen

rm. Darmstadt, 12.

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heder-Uorlen jiitf durch ^rat Wessner, du 'bergcr Bombenattentatr n, mn eingehend vor. M gegenüber gestände tehmnng besonders sch an dem Verbrechen be.

zu bemessen. Fusch, besichtigt. Er hofft du

>en zu rönnen, daß dir n -Schwurgericht im Seo. n.

llmmlung des Ober. Vereins, die mit eine enenerzeugnisse ujiv. dh, i7. d. N statt. Arn Sun> inen Kommers in Sreuv Dormittag 11 llhr finde Wiung her Lusftellmj fest. Am Montag fyntr bei Sommer, Honigs als ^üchrungs' iltag findet wieberuny

essifchen Verein für £ufU i gelungen, für die an . Ballone zu gewinnen, die Ballone Hessen W m-Ballons. Die Füllun;

die nicht Mitglieder del ge aus die beste Gelegea. Zenn die Fahrt stattM und wenn sie nicht statt«

sogen.

g, der, wie bereits ge> 9 Uhr unter der Führung walt Römheld und Dr. aufgesliegen war, ist nach Pont.L-Mousson, n hatte seinen Weg über

; dann den Rhein entlang ib daS Saargebiet und war drücken gekommen, überflog : W S'"S und » * ,jch°n l«n9n»ras<1 .iW mit jütung »8«-;; die H-imt !«ü<

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Es wird dringend gebeten

Beilagen zu

Angeboten

wie ZeuKnisee, Photographien usw. den Bewerbern um off. StelL so echnell wie nur möglich OT zurückauceben.

Durch Verzögerungen hierin ent­stehen uns fortgesetzt unlieb­same Korrespondenzen, während die Einsender d. Sachen, dadurch daß sie ohne dieselben nicht in der Lage sind »sich anderweitig zu bewerben, an ihrem Fortkom­men gehindert und oft pekuniär schwer geschädigt werden.

Den Bewerbern empfehlen wir, auf allen Sachen ihren Namen anzubringen, weil auchdurchdas Fehlen desselben sehr leicht Ver­zögerungen hervorgerufen wer­den und außerdem Verwechsel­ungen fast unvermeidlich sind.

Der Verlag

de« Anzeigers.

tht* Schuldigkeit tun und sttena darauf achten sollten, dass die Lorungscheine in der aesetzten Frist von zwer Tagen von den Züchtern an sie abgegeben würden, damit jeder unreellen Hand­lungsweise ein Riegel vorgeschoben werde. ES dürfe,in Zukunft nichts mehr vorkommen, was den Verein, der gross geworden sei, irgendwie benachteiligen könne. Nachdem in der sehr lebhaften Aussprache noch einzelne Mängel und Anstände be- rfitrt wurden, schritt man zur Freiverlosung emeä diesjährigen Ziegenlammes. Der Gewinner war Karl Zulauf aus Angen­rod. Nach Prüfung der Jahresrechnung, die keinerlei lastände ergab, wurde dem Rechner deS Vereins, Karl L i n n aus Dmrod, Entlastung erteilt. Dankend bemerkt wurde noch, die B e z i r k s s v a r k a s s e zu G r ü n b e r g , aus Antrag Bürgermeisters Bräuning aus Flensungen 30 Mk. für ZrriSziegenzuchtverein bewilligt hatte.

Aushilfe oder Llwsirädchcii auf einige Wochen gesucht. 4490 Rosenthal, itudwigttrasse SS.

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sjMarburg,13. Juli. Auf dem heutigen Schweine­markt standen rund 1316 Fcckel und Läufer zum Verkauf. Mehrere Zufuhren, die aus verseuchten Gebieten stammten, mussten zuruckgewresen werden. Wegen des drohenden Futtermangels blieb das Geschäft matt und die Pretsc gingen zurück. Man bezahlte für kleine Ferkel 22 bis 26 Mk , für 34 Monate alte Läufer 4560 Mk. und für größere Ware 70120 Mk. pro Paar.

Marburg, 13. Juli. Zwischen einer Anzahl aus ______christlichen Maurerversammlung kommenden Arbeitern und den Teilnehmern einer studentischen Fäßchenpariie kam es gestern abend vor Weidcichausen zu einer Schlägerei. Ein Student aus Gießen, dec als Gast hier weilte,

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Georg Ockel, DUlenbnrg.

infang genommen, wird von 24 Lehrern besucht. Ei» Teil bei Kursisten ist aus Oberhesien, ein Teil au5 Sürrkcnburg. Leiter des Kursus ist Seminarlehrer Thierolf von hier.

Bad-Nauheim, 13. Juli. Der Maharadja ron Pudukota ist mit Gefolge im Hotel Kaiserhof zur stur abgestiegen. Pudukota liegt in Madras (Indien), hat tie Grösse von Hessen und 400 000 Einwohner. Ter Maha- tabja steht unter englischem Schutze, ist aber nicht tribut- pflichtig.

Starkenburg und Nhetnhessen.

1> ci* mi f di tes«

Ein Aerickr deS englischen Tuberkulose- ausschuises. Der föntghdie Tuberkulöseauslchuß gab einen Schlussbcrubt heraus, der die Ergebnisse a e h nj ä b r i g e ttmfiet fchairlicher Unter'uchungen zuiarnmensaßt. 4?. ' »

Tuberkelbazillus derMenschen und der R tnber prak risch nickt zu uutcrstheiden ist. Tiere und Mcnsckren .^tnen l'P gcgem'eitig an stecken Der Bazillus der Rinder wird ständig aur öeu Mcnsdrcn übertragen, besonders durch VeruriNlung der Milch, die vor allem für die Tuberkulose der Xinber pcranttnori^ lid) ist Tuberkulöses Rind und Schwernefleifch ist eine Cuellc der Ansteckung. Ter Ausschuss empfiehlt nachdrücklich Berschäriung der Nahrungsmittelkvntrolle.

Kleine SagcscbroniL

In Duisburg erstickten zwei auf einem Zisgel- ofen cingefdilaicnc Arbeiter infolge au-strömenden Rauckes. Wiederbelebungsversuche waren erfolglos.

Aus Potsdam wtrd gemeldet: Als am Mittwoch das 20 jährige 2icnftmäbd)en Franziska Polsdnitz auf einem mit Jedx Kindern unicrnommcnen Ferrenausflug nach Ncdlip i m W e i sse n- fee badete, erbot sich ein von der Fahrländer öeitc heran- gefu.wommener Manu, mit den Kindern e-dummmübungen ;u machen und bestimmte, als die Stinbcr sich sträubten, das Dienst- mädchen, nut seiner Unterstützung Schwinmiübungen rorumebmeil Das Tiensnnädchen ist auf unaufgeklärte W eise ver- s ch w u n d e n. dtach Angabe der »linder soll der Mann, der wfort nach dem Vorgang verschwand, das Arädchcn unter Laster ge­halten haben. Tie Leiche wurde nicht gefunden.

In Brüssel gab der Mainzer Mannergesang- nereiu, der sich auf einer Reise durch Belgien bcimhet, cm Konzert zu Gunsten deutscher und belgischer iUobltätigteii^üeretrtc, cn dem etwa 2500 Personen teil nahmen, darurttcr der Mirnftcr des Äeussern und das Personal der Gesandtschaft.

Auf dem 39. Lehrertage deS nationalen iximA-amcnranudvii Lchrerbundes in Buffalo wurde der Bericht deS Ausschusses über die Veranstaltung einer Fahrt der amen kam, chen Lehren schäft nach Deutschland mit grosser Begeisterung aufgenom­men Dec Tag der Abreise wurde auf den 2. Juli 1912 fest gesetzt L F Thoma ^Neunorks wurde mit der Leitung der Fahrt mit er Mitwirkung des bisherigen ReiseauSschmse^ bctmui. 2ic Reise gellt über Bremen.

Lsse seinerzeit gemeldet wurde, wurde der Bankvorstehcr in M v s t o w i tz erschossen und die Bankkasse um etwa 8000 Mark beraubt. Die Täter sind nunmehr sämtlich ver­haftet. Der eine, Suckwlowsti, wurde bereits im März in Amerika, der zweite, Garbaezak, Krüger genannt, in Beuchen, bet dritte, Radwan, der fünf bis sechs Sprachen spricht und burdi lliusstand verfolgt wurde, nntrhe in Krasnojarsk feftgenonunen, wo er zwei Morde begangen i Er ist Anarchist, führte in Amenla ein Räuberleben und hielt mit feiner Bande Eisen-ahn jüge auf und raubte

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Beschwerde, die von dem Lande-auSschuß mit dem Hinweis des Vorsitzenden, daß die Heranziehung *u der Steuer ge­rechtfertigt erscheine, an die weitere zuständige Stelle, den KreiSausschuß, zur Entscheidung überwiesen wurde. Der Kreisausscyuss entschied heute oahin, dass bxc von den Rekla­manten angeführten Grunde, wie:unsreiwiffige Nieder­legung des Darmstädter Betriebes und unzulässige Besteue­rung nach dem Rcichssteuergesetz keine Anwendung finden können, weil die Verlegung nachgcwiesenermaßen auS Zweck­mässigkeitsgründen zur Verbilligung des Betriebes und die angezoaenen Reichsdoppclsteuerparagraphen sich nur auf die Staatssteuer beziehen können. Demgemäß wurde dem An­trag der hiesiacn Bürgermeisterei stattgegeben, die Be­schwerde der Gebr. Dolfs abyewiesen unter Verurteilung in die Kosten und Zahlung eines Aversionalbetrages von 6 Mark."

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