Ausgabe 
13.11.1911 Erstes Blatt
 
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itt einen Bruch des Schulterblattes uni» ion-

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Bei dieser Stellung bildet die schwesel^elbe, mit

Vermischter

schweig) geschaffene

den Geist vvn Men

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ReaeS Programm:

3 Herren

3 Damen.

Frankenthal < Rheinpfalz)

Gießen, Ludwigstr.

Höflich ü lobet cm

Kyffhäuser-Techniknm Frankenhansen

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bie Todner innere Verletzungen, Vater und Verstauchungen davon.

Kleine Tagerchronik.

, Da« den Dmrn t gelegene hssgui nd hier ging t(n toten und lebend«

Mila Stern

Hugo Löb

Verlobte

Ein schwerer Straßenunfall ereignete sich gestern in Berlin. 2er Grundbesitzer Biermann aus Wllhe.msruh

®C5" Nicht übersehen! I

Janre I^ate erhalt. kcslenL ausftthrliehen Prospekt der LandwIrUchafll. Lshranststt n. Uhrmolkeral Braunschweig, Madamenweg 158. GrludL, gedieg. Ausbild. inm Verwalter, BechnnngtfiTrr. u.Molker* beamt. KoetenL äteilenvermittc. In 18 fabreu 3600 Sctottler, Direktor Kraust

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Gelegentlich ihres 70. Geburt tage» stiftete 5 rau Geheimrat Henschel, Mitbesitz rin der Lokomotiv- und Maschinenfabrik Henschel & Sohn, in Maffei für die Arbeiter, Löerkmeister und Beamten 100 000 Mark, 100000 Mark um Bau von Ein- fannlunbäuicr für Arbeiter und 70000 Mark zum Besten des Vaterländischen .Frauenoereins uont Roten Mrcuz.

In Berlin wurde im Üaufdaus des Westens einer Tarne eine Handtasche mit 2500 Mark Inhalt gestohlen. Der Dieb wurde noch nicht ermittelt.

Tie Wilhelm Müller scheu Eheleute in Potsdam ver­machten dem Berliner Magistrat 1 >8 000 Mark zur dauern­den Unierbadun.i der Wärme hallen für Obdachlose auf dem Alcxanderplatz.

ÄuS Furcht vor Erblindung erschoß sich in der Tauentzienstraße in E h a r l o t l e ii b u r i in seiner Wohnung der 53 jährige un - verheiratete Bankier Richter.

Ter Millionendeiraudant Hehler auS AugSburg ist in Griechenland verhaftet und an den deutschen Gesandten in Athen and geliefert worden. Er wird m diesen Tagen über Triest nach Augsburg gebracht werden.

AuS dem ganzen Jun gebiet werden heftige Schnee- fälle gemeldet. Man befürchtet eine Schädigung der Winter­saaten.

In dem Hügelland von Wisconsin und Central Illinois wütete am SamSlag ein listiger £ rfa n, der außerordentlichen Schaden anrichrete. JnJonesville sind während des Sturmes neun Personen umgefommen; viele haben anderweitig Säzaden erlitten. Tie in der Stadt Virginia in Illinois an- gerichtetcn Berlx'erntigen sind besonders groß. Drei Personen, die dort in ber Kirche Zuflucht suchten, wurden durch einstürzende Trümmer getötet.

Im Torfe Zemborzicc sind 50 Gehöfte, die 120 Häuser umfassten, mit allen Vorräten nie berge b rannt

war mit feiner Qrau, ferner Bodner und 'einem Sohn aut dem Einspännerwagen nach Berlin gefahren. Plötzlich scheute das Pierd vor einem Automobil und ging durch. THe vier Insalfen deS Wagens wurden in iveilem Bogen auf den Iadrdamm geschleu- berL Tie Frau r

Billiges Fleisch.

Tie Ehesnu deö Hilfsarbeiters W. 'S., A. geb. B ftlein-ftarbcn hatte sich von einer Bekannten, der Frau

Bekanntmachung.

Ter Voranschlag der Gemeinde H euch en, eim für das Jahr 1912 liegt vom 15. ds. Mts. an acht Tage lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Ein- ficht der Interessenten offen. 6924

Heuchelheim, den 12. November 1911.

Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling.

u. a.:Ter «djuftcronfcl" 3<önio Hcrodes- Feuerwehr- etc.

zu gehn vticgt, konnten imoige der herrschenden Dunkelheit und deS allgemeinen TurcheinanderS und bei den von Parteileidenschaft beeinflußten Zeugenaussagen nur wenig- Schuldige ermittelt werden. Gegen vier Per'onen wurde schließlich Anklage n e rn . örperverletzung erhoben und am 27 September l I vor dem Schöffengericht zu Grünberg verbandelt. Ta3 Urteil lautete argen den Maurergesellen C. G. auf 20 Mark, gegen den Grubenarbeiter H. F. auf 50 Mark, gegen den Dienstknecht H. P auf 15 Mar! und gegen den Taglöhner P. H. aus 15 Mark Geldstrafe. Wäh­rend G. sich bei dem Urteil beruhigte, hoben die anderen drei Berufung eingelegt. Ter eine von ihnen behauptete, er habe in Notwehr gebandelt, die beiden anderen gaben an, sie feien überhaupt nicht beteiligt gewesen. ES wurde eine grössere Anzahl von Zeugen vernommen. Aber wie in erster Instanz wurde auch tn der Berufungsverhanblung d e strafbare Beteiligung b.r drei Angeklagten in einwandfreier Weise nachgewiesen. Tie Be­rufung wurde deshalb kostenfällig zurüdgewiesen.

Gerichtsscral.

R.-B. Darmstadt, 12. Nov. Etil uinfangreicher Verbrecher- vrozest beschaitigle gefient die hiesige Strafkammer. Tie beiden vielfach schwer vorbestrasten Angeklagten, der 23jäl)tige Anstreicher Cito iraiij und der 30jährige Alaurer Joseph Üump, beide aus Wiesbaden, waren einer groben Reihe von T i e^> si ä l) l c n an« gelingt, von denen nachweislich neun im Vaufe deS September v. I. auSgestihrt tmaben, und zivar in der Umgegend von Cffenbach, Langen, Dreieichenhaui, dann wieder in Büttelborn unb mehreren Crien längs der Bahnlinie zwischen Frankfurt uni) der Bcrgitraste. Tie beiden Gauner erschieiien meist in der Maske zweier armer Handwerksburschen. Wenn sie emc güniüge Gelegenheit gefunden halten, drangen sie gewaltsam in die Wohnung ein und nahmen alles nut, was nur irgendwie zn Geld zu machen war. Zur lieber« sührung der Verbrecher waren etwa 40 Zeugen aufgeboten worden. Tas Gericht verurteilte den Angeklagten Xlanj zn 5 Jahren Zucht­haus unb o Jahren Ehrverlust und den Angeklagten Lump zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust.

~ Detmold, 10. Noo. (Ter verklagte Stras- a n st a l t s d i r c k t o r.) Ter seltene Fall, daß der Tireklor einer Strafanstalt von einem seiner früheren Schutzbefohlenen verklagt wird, ereignete sich vor dem hiesigen Schöffengericht, vor dem iich der Strafanstaltsdirektor Major a. D. v. b. Lanken wegen Beleidigung zu verantworten hatte. Ter Strafanstaltsdrrektor, dessen Verhalten übrigens auch im Lippeschen Landtage Kritiker gefunden hat, hielt eines Tages selbst die Morgenandacht ab. Dabei kam er auf die Verhältnis,e eines Mannes zurück, der früher als Strafgefangener seiner Obhut unterstand, aber in­zwischen entlassen worden war. Ter Direktor erwähnte tadelnd, hab der Entlassene es nicht verstanden habe, mit seinem Vater in ein gutes Verhältnis zu kommen. Hier lag nun em Irrtum des Slrafanslaltsdirektors vor: der Entlassene stand mit feinem Vater gut, dagegen hatte der Bruder öfters mit dem Vater Streit. Nach einigen Tagen erfuhr der Betreffende durch einen inzwuchcn ebenfalls cnllafjenen Gefangenen, welche Worte der Tirektor über ihn gebraucht habe, und stellte daher Strafantrag wegen Be- leibigung. Ter Gerichtshof sah eine Beleidigung aus § 185 des Str.-G.-B. für vorliegend an und verurteilte den Beklagten zu zehn Mark Geldstrafe. Strafmildernd kam in Be­tracht, daß der Beklagte das Opfer einer .Verwechslung ge> worden war.

* EinTenkmal für die Toten von Radbod. Auf dem Zechenfriedhof wurde am Sonntag, am dritten Jahrestage des entsetzlichen Unglücks, das Denkmal für die Lpfer der Katastrophe enthüllt. Zwischen den Massengradern erhebt sich die von Professor Müller (Braun­schweig) geschaffene Tenkmalsanlage. Die Figuren atmen den Geist von Meunier. Auf einem 6 Meter hohen Sockel erhebt sich ein hohes Dolomit-Steinkreuz. Flankiert wird dieser Sockel von zwei Wänden, in denen die Namen der Toten cingcmcifjdt sind. Vor diesen Wänden erhebt sich wiederum ein Postament auf Dolomitgestcin, das die Figuren trägt. Tas eine stellt einen Bergmann dar, kniend, barhäup­tig mit der Bergmannslampe und der Bergmannshaue. Tie Hände sind gefaltet und ruhen auf dem Stil der Haue. Tie Gruppe auf dem zweiten Postament bildet cm Gegen- ftuef hierzu. Eine sitzende Frau hebt vertrauensvoll den Blick zum Himmel, mit ihren Händen umfaßt sie ein ttnendcs junges Mädchen, das von Schmerz überwältigt den novf in ihrem schoße birgt Die Nvsten für das 2 en final tragt die Bergwerksgesettschast Trier. Tie Samm­lungen, die zugunsten der Hinterbliebenen der 3.,0 Ver­unglückten veranstaltet wurden, haben rund zwei Mill. Mark ergeben. Von diesem Gelbe werden gegenwärtig 235 Witwen, 626 Halb- und 17 Vollwaisen unterstützt

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Buchertisch.

>Tie Deutsche >1 ricgsm ar ine" so betitelt sich die neueste, am 2. November hcrausgcgebene Sondernummer der LeipzigerI l l u st r i c r t c n Zeitung" (Einzelpreis 1,50 M7.), mit der der Verlag von I. I. Weber eine feiner bedeutsamsten Publ uilioncn vorlegt, die das öffentliche Interesse in weitgehendstem Masts in Anspruch, zu nehmen geeignet ist. Tic Frage nada dem gegenwärtigen Staube unb dem künftigen Ausbau unserer deutschen Kriegsmarine beschäftigt feit dem bciiticb- französischei'. Marokkohandel mit feinen unerquicklichen Begleit­erscheinungen die national gesinnten Kreise in er holst em Grade, und deshalb wird diese überaus stattliche Sondernummer, die auf ihren bU Seiten über unsere Wehrkraft zur See, deren Ent­wicklung von den ersten bescheidenen Anfängen an bis zu ihrer heutigen imponierenden Gestalt, über ihren weiteren Ausbau, Über die deutschen riricgsfchisfslverftcn unb bereu gcitcigertc Leistungsfähigkeit j^e gewünschte Auskunft gibt, überall will­kommen fein. Tie bildliche und textliche Äusstattung der Nummer übertrifft alle Erwartungen.

TaS literarische Echo. Halbmonatsschrift für Litcraturfreunde (Begründet von Dr. Joses Gttlinger. Heraus- gegeben von Tr. Ernst Heilborn. Verlag: Egon Fleischel L Eo., Berlin W 9). Tas 1. November heft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Arthur Elocsser: Penthesilea auf der Bühne. F. Schotthoeser: Maurice Tonnay. Georg Witkowski: Wilhelm Meisters theatralische Sendung. Earl Muller-Rastatt: Wackenrodcr. Walter TurszinSky: Exotische Romane. Ernst Lissauer: Moderne Lyrik. Eck>o der Zeitungen und Zeitschriften. (5cho des Auslands. Echo der Bühnen. Kurze Anzeigen. Nachrichten. Vorlesungs-Ehromk. Ter Büchermarkt.

Der Händler L. W. von Weidenhausen hatte am 15. Juli l. I. zu Ockstadt Kirschen gelaust. Als die üirschcn verladen und zur Babu gebracht werden sollten, nahm er einen weiteren Korb Kirschen, der einem Händler aus Niederklcin gehörte, an sich und ließ ihn mit seinen Kirschen alpenden. Um die Wegnahme zu verdecken, hatte er sich von dem Fuhrmann den von dem anderen Händler ausgestellten Frachtbrief geben lassen und hatte die Anzahl der Körbe vonsechs" infünf" abgeändert, -ter Angeklagte gibt an, baß lediglich ein Versehen vorliege, muy aber zugeben, daß er den Frachtbrief abgeändert habe Ei ist vorbestraft und wird wegen Diebstahl.- im Rückfall und wegen Urfunbenfälfdmng zu einer Gesamtstra c von drei Monaten und drei Tagen Gefängnis verurieilt.

Muß an ernt > iten sfeier für die sa. ul, statt. M itte sich zu dtt H mm bekundest m en, die

5. Der MW Lefe der scheidens

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Gictzcner Strafkammer.

)( Gießen, 10. Nov. Nachklänge zur Bürgermei st erwähl

in Beltershain.

lieber dem sonst so friedlichen Dorfe Beltershain lagerte im letzten Jahre eine schwarzblaue Wolke. Es war die Bürgermei'ter- Wahl, welche die Betvohner in zwei feindliche Lager geschieden hatte, die sich selbst als die schwarze Partei und die blaue Partei bezeichneten Jede Partei hatte sich als Versarninlungsort ihrer Anhänger eine Wirtschaft ausgewahlt, von der auS die Wahl- arbeit betrieben wurde, ganz nach anderwatts, auch in gröberen Gemeinwesen berühmt gewordenem Neuster, Als die Dahl voll­zogen war und die blaue Partei gesiegt hatte, hörten die Gegen- I«tze nicht auf, und es wurden, besonders unter den jungen Burschen, gegenseitige Drohungen laut. Was lange im stillen gegärt hatte, kam am Abend des 2. Juli l. I zum Ausbruch. Einige junge Burschen von der schwarzen Partei kamen an der Wirtschaft vorbei, in welcher die blaue Partei noch tagte. Um Herausforderungsruf genügte, um von beiden Seiten Reserven hereinzuziehen unb bald darauf befand sich fast ganz Jung-Belters. |iin in einer regelrechten Keilerei. Hierbei setzte es blutige Köpfe, wenn auch glücklicherweise lebensgefährliche Verlesungen nicht vorkamen. Wie es nun gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten

verbreitert. Bei dieser Stellung bildet die schweiel^elve, nm schwarzen Querbinden versehene Kehle einen wirkungsvollen Gegew» sutz zu dem tieiui ^u-warz uv» uui.gui ü^ipers. uuic ».«. iqouiten Giftschlangen ist die bunt unb doch äußerst diskret gefatbk, jammt- artig erscheinende Nashorn-Puffotter, di» in einem tlcinai sehr niuntercn Ezemplar vertreten ist. Einige As sala - Ries en- schlangen, eine landlcbende G e l e n t s ch i l d k r o t e und zwei wasserlebenbe Schwarzfchildkröten vervollständigen die itol» Idtuui initgebradHer Reptilien. Für die Rauboogclsammlung stif­tete Herr Haas einen sehr seltenen afrikanischen Falten und einen prachtvoll ausgcfärbten Angola g e i er.

8 %

Handel.

** Die Ausnahmetarife für Futter- Und Streumittel, Düngemittel, frische Kartof­feln, Gernüseund Hülsenfrüchte werden von jetzt ab im Bereich der preußisch-hessischen usw. Staatsbahnen auch für die in Frankatur abgefertigten Güter gewährt, jedoch nur im Wege der Rückerstattuna und mit der Maß» gäbe, daß die Rückzahlung nur an den im Frachtbriefe bezeichneten Empfänger (Adressaten) erfolgt. Die Fracht­ermäßigung wird gleichzeitig auch aus geschälte Hülsen- srüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen) ausgedehnt. ä

von _____________ w___. eine* dortigen Arbeiters, bet häuslichen Arbeiten aushclien lassen. Sic benutzte die Gelcgenljcit unb ließ sich durch ein Kind der anbcrcii Frau auf deren Namen bei einem in der Nähe wohnenden Metzger ür 30 Psg. Wurst auf Borg holen. Als dies geglückt war, sandte ie das Kind nochmals hin unb ließ sich für eine Mark Braten Irisch holen. Sic gab hierbei dem Stinb einen Zettel mit, in dem sie die Mutter des Kindes als Bestellerin anSgab und deren Namen zur llnterschrist mißbrauchte. Kurze Zeit darauf jvollte die Arbeiterfrau durch ein anderes Kind bei einem Krämer em Zehnmarkstück wechseln lassen. Tie Angellagte fing dae> Kind heimlich ab und nahm ihm daS Geldstück auS dem Portemonnaie. AIS die Sache herauSkam, zahlte sie zwar die Wurst und das Fleisch unb gab auch das Zehnmarkstück zurück. Dies kann aber die bis jetzt noch unbestrafte Ängeklagle nicht vor Strafe schützen. Sic erhält menen Betrugs in zwei Fällen, wegen Urkunden- älschung und Tiebstahls eine Gesamtstrafe von einem M onat Gefängnis. ä ,

Teuere Kirschen.

Vogelsber-u- pnfaen herbk, ) m dem Steiar. m auch der Jta Nispel^hv!. Serges von hie: ^4ung hrn £lr bergerhöbcn. leuzeplanten Mai-V :au wird auch tzch.I nnttag fand hier bull rnnipunq ehe. I.Mct Wilhelm mchskronc" wai b'j W klein gewesen allz | men, wenn nicht ei« ! an der Skrfammlun: igt gehabt hülle fe rtben. W Sertreta aehling, Dberleuhur:

Der erste Borsiv.nt- s Köln, eröffnete tut e, Voraus Herr (>aiur.- Regimentö übeibiümii D5 nunmehr ein Aue- in der 3tflkgung bei lüsjubiläum bestünde den bestehenden Regi- werden. Der Loi> in eine Anzabt neun ntc Ment besonder-, dann erwartet ivtrbr i> eines deröaffu das Interesse der m ten noch mehr zu r zweiten Sonntag in den. - Als Berlrcktt erbrachte dessen zweitcr i h aus Öiefjen Grüße Hten Sonntag im Jul: inlten werden und t noch mdrt der ubfi ^treten iinl>, dringst fären.

Amtlicher Wetlerdericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

WetterauSlicbteu m He,ien am Tieristag, Den 1-t.Nooember 1911: WechsetnD beicödt, meist trocken, Temperatur wenig verändert.

Die Ziehung der 4. Arnstäbler Geldlotterie wurde wegen ungenügendem Losi-Absatz auf 1. unb 2. Dezember 1911 ver­legt.

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00887 A. Hopfeld.

g* muß auch zu allen Zetten der ^rolestanusmus dte freie -Forschung pflegen. Doch nicht das wrfsenschattliche Mo­ment har die rttrche erneuert, sondern die Geivissenhaftig- 'eit, die Luther schon von Jugend auf eigen war, treibt lnr ins fctofter und,läßt ihn nach demgnädiaen Gott" ragen Seine Gewysenhastigkeit als Seelsorger feiner Ge- -netnbe treibt ihn zum Sarnpf mit Rom. Durch diese Ge- -oissenhaftigkeit hat ec die Eigenart unserer Mirdjc bcitimmt. -;enn die evangelische Arche an Luthers Erbe festhalten will, muß sie sowohl die Freiheit des an Gott gebundenen igewissens betonen als auch von der Freiheit deS For­schens nicht abgehen. So müssen wir kämpfen für die Freiheit des Wissens und den Emst des Gewiffens. Ten m-kjattvollerr Vortrag umrahmten in würdiger Weise einige .Charakterbilder auö der Reformationszeit" aus der Tich- nma E. F. Meyers: Huttens letzte Tage", die von Semi- nariften ivirkungsvoll zum Vortrag gebracht wurden. Der mujitalische Teil des Programms wurde ausgefültt durch meyrerc irische, packende Gesänge bev Seminaristenchors unter Leitung ihres verdienswollen Musitdireklors Sdjmibt, purch einige Darbietungen bes Posaunenchors unb zwei cemcinfame Gesänge, in einem humorvollen herzlichen Schlußtvort bankte Prof. O. Scho eil für bie freunblüf)- trnfien Begrüßungsworte bes Prof. Lamvos unb bie gebie- eenen Darbietungen bes Abenbs. Er gab bamit bem Tank sämtlicher Teilnehmer Ausbruck, der sich in bem Ergebnis her veranstalteten Sammlung sichtbar funbgab.

Starkenburg und Rheinhessen.

R.B. Darmstadt, 12. Nov. Tu U ebc r r ci dju n g der 5? ei ft er btief e an bie Jungmeister der Provinz Starfenburg erfolgte heute. Tie Zahl der Prüflinge betrug bei den Prüfui im Herbst 1910 und Fiuhicchr 1911 182, von denen 150 die Prüfung bestanden 27 der Prüstinae hatten sich einer Nach juiung zu unterziehen. Von den Prüflingen haben 23 nicht teftanoen, 8 traten von der Prüfung zurück unb 1 wurde aus- cklchlossen. Unter den jungen Mcistern b.linden iich: 45 Porte jcmllcr, 23 Bäcker, 12 Metzger, 14 Schlosser, 7 Buchdrucker.

i f Schreiner, 7 Schuhmacher, 6 Schmiede,. 6 Maurer, 5 Friseure, b Schneibcr, 4 Weißbinder, 4 Stanunfeg<rv 4 W rs-binber, 4 Zim Bi er er, 3 Wei schinde r und Maler, 3 Spengler und Installateure, je L Spengler, ^pielwarendreher, Tapezierer, Wagner und von den

: übrigen Gewerben je einer.

R.B. Darmstadt, 12. Nov. Der Verein für bas Deutschtum im Ausland (Teutschr Schutzverein- hatte gestern abend in sämtlichen Raumen des städtifchen Saalbaues [ zum Besten der deutsck-völkischen unb gemeinnützigen Unterstütz »ingsziveae des Vereins un groges iiunujc« u e |t verauiiattei, las außerordcittlich stark bciucht war: auaj dasGrvtzherzogs- paar und Prinz und Prmzessin Andreas von Griechen­land wohnten der Aufführung bei. Zum Bornmrf für das Fest war diesmalAlt-Tarmstadt" beftimmt worden.

Kreis Wetzlar.

? Tuten!) ofen, 11. Nov. Das hiesige Pfarrh au s ist jetzt fertiggestellt, und kann vom 15. d. M cb schon be­wohnt werden. Ter Neubau ist aus Budcrusschen Schlacken- fieincn hergestellt und sicht an einem schön gelegenen Platze in der Nahe des Bahnhofs. DaS alte Pfarrhaus ist von einem hiesigen Bewohner für 14 000 M/. angekauft wor den. An dem S ch u l h a n S n e u b a u ist jetzt das steiler gcfchoß fertiggcftcllt, der Rohbau soll im Herbst noch fertig- V gestellt werden, damit er im Frühjahr schon benutzt werden kann.

X Torlar, 12. Nov. Nachdem gestern die Vertreter her Lirchen- und Zioilgemeinde, Lehrer und Linder den neu ge- > wählten Pfarrer Teubner fbisher Hiljsprediger in Elbm'eld) au| der hiesigen Station empfangen hatten, wurde der neue I Geistliche I3.uk vonuittag durch den stellvertretenden Supcrintciu | knien Geibel in fein Antt emgesührt. Einen gleich herzlichen m faipfang bereitete ihm die Filialgemeinde Etzbach am Nachmittag. [| Der nirchenvorstand war bis zur GemarkungSgrenze entgegen- mPkonimcn und der Gesangverein trug auf dem Schulhos ein Lied * k>r. An beiden Orten war die Kirche bis auf den letzten Platz

jpielplan der vereinigten Hranisurter Ztadttheater.

©pernljaui.

Montag, den 18. November, abends 71/, Uhr: »Der Bettel- fhibenL" Dienstag, den 14. November *):Ter Rosenkaoalier/ Mittwoch, den. November: »Der NreifchüN.' Donnerstag, den 16. November: »Iphigenie aut XauriV Freüag, den 17. November, geschlossen (Museums-llonzert). EamStag, den 18 November: »llönigSkinder.' Sonntag, den 19. November, nachmittags 37, Uhr: »Die Geisha/ Abends 7 Uhr: .Tie vugenotten.E Montag, den 20. November, geschlossen, xlenßtag, beit 2L November, avends 6 Uhr: »Die Walküre.' Mittwoch, den 22. November (Buß- und Bettag) geschlossen.

Schavspielhaur.

Montag, den 13. November'): .König Lear.' Dienstag, den 14. November: .Alles um Geld.' Mittwoch, den 15. November: König Lear.' TonnerLiag, den 16. November, abend- 7X Uhr: 'Madame Sans-GSne.' Freitag, den 17. November, abends */ Uhr: .Glaube und Heimat.' SamStag, den 18. November: T*aS weile Land.' Sonntag, den 1U. l'tovember, nachmittags Uhr: .'Dlabame Sans Gene.' Abends 7 Uhr: .Tas iveitt Land.' Montag, den 2V.November: .Alles um Geld.' TienStag, den 21. dtooember: .TaS werte Land.' Mittwoch, den 22. Nov., geschloßen.

' *) Anjang, wenn nicht anders bemerkt, abeudS um 7 Uhr,

Eisenbahn-Kotel.

TienStag, 14. November, 7 Ubr: f*: Humoristisches Konzert des bcXannien Singspiel'Em'emble Ernst Berghans" aus Elberfeld.

Itfüllt.

Heffcn-Nasfau.

= Frankfurt a. M., 10. 9iov. Lehrer Haas in Wai- vandshain, der wieder nach zweijähriger Lehrtätigkeit in Tuala (Mameruiij lurzlich in die Heimat zuruckgclehrl ist, Hal siir den Zoologischen Garten eine größere Kollektion leben­der, zum Teil jeljr icltcncr Tiere, milgebracht. Besonders be- merkenswert ist eine madjiige afritaniidje Verwaiidte der Brillen- chlange, die anßerordenttich giftige, sogenaimte Riesen-Hut- d) l a n g e «Naja Mclanoleucus ', ein zwei Meter langes Tier, >as in der sog. SdirediulUnuj seinen Vorderlech bis zu einem halben Meter Höhe aufridjtci, wobei der Hals sich schildartig