versetzt worden. Der g£egierung§baumeifter des Eisenbahn
Dcntsct es Uoctv.
Au-ianv
aus die Fabrik selbst übergreifen können.
Kreis Alsfeld.
London, 16. Ang.
Bei der Preuß. Eisenfolgende Blenderungen
Konferenz wurde gegen 6 Uhr unterbrochen. William, Generalsekretär der Amalg. Society, wurde beim Verlassen der Konferenz von den Journalisten bestürmt, erwiderte aber, nicht das geringste sagen zu können. Die Konferenz wird heute abend wieder ausgenommen werden. Das den Zahnen gestellte Ultimatum, dem der Hauptausstand auf Dem Fuße folgen würde, läuft morgen früh 8 Uhr ab.
eingetreten: Das bisherige Mitglied der Direktion Negierungs und Baurat Hans Schwarz ist als Oberbaurat (austrags,
bisher in Tilsit, ist als Mitglied (auf-
6. September wird die Mctreisc über .Hamburg, wo ine Haupt-
leheuswürdigkeiten besichtigt werden können, und nach Friedrichs- rul), wo ein Besuch des Mausoleums des Fürsten Bismarck statt-
liitöet. angetreten, und Berlin etwa y2ll Uhr erreicht. Anschluß
unterivegs ist möglich.
cale Vertraue ns männerversammlung stattgefunden, an der auch der Landesvorsitzende Abg. Dr. Osann teitnahm. Ter Leiter der Versammlung, Landtagsabg. Büchner-- König, gab die Erklärung ab, daß er aus persönlichen Gründen unter keinen Umständen eine Wiederwahl annehmen würde. Dann hielt Abg. Tr. Osann eine längere Ansprache, in der er die Tätigkeit und die Grundsätze der nationallibecalen Partei näher darlegte. Nachdem daraus Hauptlehrer Schäfer die Kandidaten^rage erörtert
tragen.
^*TieHessischcMissionskonferenzfürHeiden- Mission hält ihre 16. Jahresversammlung am Mon-
der öffentlichen Arbeiten dahin geändert worden, daß der Prüfung in Zukunft eine zwei Monat lange Beschäftigung im Fohrkartendienst und Gepäckabfertigung, eine gleich lange Beschäftigung im Telegraphendienst und eine dreimonatige bei der Güterabfertigung voraiisgegangen sein muß.
** lieber die Prüfung von Wochenpflegerinnen
'M ü h l h e i m.
** Eisenbahnpersonalien. bahndirektion Frankfurt a. M. sind
tern direkt zu verhandeln. Der Hauptaus/tand erscheint unvermeidlich. Am Nachmittag konferierten die Vertreter der Eisenbahnen mit dem.Handelsminister. Die
Ans spuxOi nno Land.
Gießen, 17. August 1911.
*• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Christoph Dtüller zu Ruppertenrod eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Annerod, dem Schulamtsaspiranten
holitischeu Einfluß ist eine Utopie. Wenn beispielsweise einer unserer Angestellten, ein deutscher „Schutzgenosse", wie das oft vorkommt, ungerechterweise ins Gefängnis geworfen wird, wer soll für ihn eintreten? Die Franzosen kümmern sich nicht darum, und die Vorstellungen unserer Regierung wird man verlachen, denn ein Kriegsschiff, das allein Respekt einslößt, können wir w doch nicht senden! Mit der Achtung vor der Nationalität geht auch die vor der Arbeit, der wirtschaftlichen-, Leistungsfähigkeit des Europäers v er lor?n. Wir sind uns alle darüber einig, daß, wenn fein Wunder geschieht, unsere Rolle in Marokko so .gut wie ausgespielt ist. Hier an den Säulen des Herkules, an der Westpforte des Islams hätten wir in einem durch prachtvolles Klima, unermeßliche Bodenschätze reichgesegneten Lande ein Ab satzgebiet gefunden für unsere überschüssige Volkskrast, die letzt in die Fremde wandert und dem Deutschtum auf immer ver loren geht." Die so sprechen sind leine alldeutschen Schwarmgeister, was sie meist selbst ausdrücklich betonen, für solche hat man in diesem Lande ernster Arbeit feinen Platz. Hier beweist man nicht mit Worten, sondern mit Tatsachen, doch der englische Großhandel, seit Großbritannien 1904 auf alle politischen Rechte in Marokko verzichtete, zufehends zuruck- gegangen und recht bedeutungslos geworden.
Die „Dorische Zeitung" meldet aus London: Die Haltung der E i s e n b a h n b e a m t e n in den Provinzen libt nicht die geringste Garantie, daß ein Hauptausstand . - n . . . .
vermieden werden kann. Wie aus den Kreisen der Direk- weise) 311m Kgl. Preun. Eisenbahn-Zentralamt nach Berlin
„Ertrag der Missionsarbeit" sprechen, nachmittags werden Pfarrer Weber-Lang-Göns und Lehrer Gengnagel-Nieder-Ramstat>t über „Missionskunde und Religionsunterricht" sprechen.
__ r v" "• r . ** Die Prüfu ngs vorschrifte n für Eisenbahn-
hat amSSdnnÄe äÄ’im“ -i-hils.nn-n sind durch einen Erlab des preub. Ministers
die gegenwärtig in Darmstadt tagt, sind gestern abend hier
16.Jihtg. Fervot^Beft^Kommandant von eingetroffen, um in den nächsten Tagen von hier au§ Ex-
JohanneZ Hoffmann aus Oppenheim eine Lehrerüellc an der Gememdeschule zu Viernheim, dem Schulamtsaspiranten Albert Mönnig aus Ilbeshausen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Staufenberg. — Erledigt ist eine Stelle für eine kathol. Lehrerin an der Gemeindeschule zu
führen. Durch sie wurden die Bälge so ausgetrocknet, daß Risse entstanden und die Luft entwich. Auch Holzpfeifen trockneten so aus, daß mitunter Risse entstanden. Die n die Reparatur der
Die heutigen Verhandlungen zwischen der Regierung und den Vertretern der Eisenbahn gesellschaften sind, wie es heißt, gescheitert. Die Eisen- bahngesellschasten weigern sich, mit den Arbei-
Die Ausstände in England.
Die Lage in England ist noch immer sehr ernst. Tic Wandlung im parlamentarischen Leben spürt man auch schon bei den Anfragen und deren Beantwortung im Unterhause
London', 16. Aug. Obwohl die Arbeit in den hie sigen Docks nicht wieder aufgenommen wurde, scheinen die Aussichten, daß die Arbeit morgen wieder begonnen wird, günstig. Die Lage bezüglich der Eisenbahnen ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen der Regierung, den Eisenbahngesellschaften und den Angestellten; inzwischen ruht beinahe der ganze Personen - und G ü t e r v e r k e h r n a ch M a n ch c st e r. Unruhen sind unter den Dockern auch in G l a s g o w vorgekommen, wo die Leute sich weigerten, Schiffe, welche von Liverpool dorthin geschickt werden, zu entladen.
Anfragen im Unterhaus.
In Beantwortung zahlreicher Anfragen über die Lage gab der Minister deS Innern Churchill im Unter* Hause eine allgemeine Erklärung ab, ging aber nicht aus den drohenden allgemeinen Eisenbahnausstand ein. Er führte auS, die Lage auf den Londoner Docks habe sich nicht verschlechtert, aber es hätten sich in der Royal Albert- Docks wegen Beschäftigung von Nichtorganisierten Schwierigkeiten gezeigt, die zu Störungen führen könnten. In Liverpool hatten sich keine weiteren Ruhestörungen ereignet. In M a n ch e st e r wären die Geschäfte fast vollständig in Stillstand geraten, do chsei es nicht zu Unruhen gekommen. Truppen ständen bereit. In Cardiff sei es gestern zu Unrulfen gekommen, doch wäre heute alles ruhig.
Der Abgeordnete Henderson (Arbeiterpartei) fragte, ob in Liverpool ein Befehl erlassen worden wäre, daß bei Einbruch der Dunkelheit die Leute in den Häusern zu sein und das Licht zu löschen hätten.
Churchill antwortete, er habe keine Nachricht darüber, aber er denke, daß die Ortsbehörden in jedem Schritt, den sie tun, unterstützt werden sollten. (Beifall.)
Lansbury (Arbeiterpartei) ging auf das gestrige Schießen in Liverpool ein und fragte, ob es im Interesse des Friedens sei, daß die Soldaten auf so brutale mörder ischeWeiseverwendetwürden. Die Opposition protestierte hiergegen. Darauf schleuderte ihr Lans- bury unter großer Unruhe die Worte entgegen: Das ist ein Abschlachten des unschuldigen Volkes, ihr seid Blut- dürstiae! Versucht selbst zu kämpfen, Feigllnge!
Lloyd George erklärte, die Frage, Mittel zu finden, die geeignet sind, dem Kampf in der Industrie vorzubeugen und ihn abzukürzen, finde ernsteste Beachtung seitens der Regierung bei den Beratungen mit den Vertretern der Arbeitgeber wie der Arbeiter.
Lloyd George erklärte weiter, er sei überzeugt, daß es die erste Pflicht der Regierung sei, das Gesetz aufrecht zu erhalten und Leben und Eigentum zu schützen. Aber er wende sich an die Arbeitgeber, sie möchten Geduld üben, ehe sie Hilfsmittel anwendeten, die Erregung unter die Ausständigen tragen könnten. Er richte auch andie Eisen bahn- An gestellten die Mahnung, die Drohung, innerhalb 24 Stunden in den Ausstand zu treten, nicht auszuführen. Diese Drohung se.i ein Mißgriff, denn sie lasse keine Zeit, einen Versuch der Versöhnung ins Werk zu setzen. Wenn es zum Ausstand tarne, würde es die Pflicht der Regierung sein, die Ei,enbahnen zu schützen und ebenso die Rechte der Arbeiter, doch die Aufgabe der Regierung würde erleichtert und der Erfolg der Leute sicherer gestellt werden, wenn die.e mit dem gemeinsamen Wohle der Allgemeinheit rechnen und erst dann, wenn jedes Mittel zur Versöhnung erschöpft sei, zu den Waffen greifen würden, die — was für einen Schaden sie auch anderen zusügen würden — doch auch der Hand desjenigen, der - sich ihrer bedient, schwere Wunden beibringen müssen.
Churchill erklärte, cs würde die Pflicht der Regierung sein, den Angestellten im Falle der Lahmlegung der großen Eisenbahnen, von denen die Nahrungsmittelzufuhr abhänge, den vollen gesetzlichenSchutz zu sichern (Beifall) und Vorsorge zu treffen, daß kein größeres Unglück und keine Katastrophe über die Bevölkerung hereinbrcchc infolge des Zusammenbruchs jener Einrichtungen, durch welche sie lebe. Er vertraue darauf, daß niemand annehmen werde, die Regierung würde davor zurückjchrecken, im Falle es notwendig sein sollte, diese Haltung einzunchmen.
Ter Haupiausstand bei den Eisenbahnen.
Nach einer Unterredung im Handelsa m 1 erklärte der Beauftragte der MiOlarw Eisenbahn, datz, nachdem die Regierung Den Eisenbahngesellschaften weitgehenden Schutz zugesichert habe, die Gesellschaften bereit seien, im AuSstanDsfalle einen brauchbaren, wenn auch eingeschränkten D i c n st d u r ch z u f ü h r e n.
In der Militärstat io n von Alder Hot siird große Vorbereitungen getroffen, um den Betrieb Der Eisenbahnen für Den Fall eines Ausstandes zu sichern. Jeder versügbare Soldat hat den Befehl erhalten, sich für den Dienst auf der Bahn bereit zu halten, und man nimmt an, daß 25 000 Mann bereit stehen, sich in wenigen Stunden in Bewegung zu setzen. Aehnliche Vorbereitungen sind auf allen Militärslationen in England, Schottland und Wales getroffen worden.
Im ungarischen Abgeordnetenhaus antwortete aus brauerei.
eine Anfrage Györgys, betreffend die Verabschiedung des gemein- Kreis Büdingen
sarnen Kriegsministers v. Schönaich der Minifterpräsi- «. «... ”
beut, er habe keinerlei Kenntnis davon, daß. b. Schönaich abgcdankt *P‘ „F , n9 e.nHeute morgen zwischen habe. Tie S^urajiuijrung pes Wehrgesetzes tocroe dem Landes- und 4 Uhr brach m dem neben der hiesigen Wollspinnerei oerteidigungsmimfler übertragen. Wenn der Frager Bedenken liegenden Kohlenschuppen Feuer aus, das bald auf das hege, daß während der Verhaitdlung der Wehrreformlage eine ein- Maschinenhaus Übergriff. Ein im Schuppen stehender Wo- 1 tretende Krise im Kriegsministerium der Vorlage schädlich werden gen verbrannte ebenfalls. Der Feuerwehr gelang es das könnt-, so -Uwfchle cr ihm, dm Entwurf möglichst bald an« Feuer bis um 2 Uhr zu dämpfen. Größerer Schaden dürfte riencnnmm™C """de m“ 3ro6cr ™eMnt äu Kennt- nicht entstanden sein. Der Wassermangel, der sich bei eenem
4ie Besserung int Befinden des Papstes HM an. Er erhob Z^aerade°s?örend'^n!'aa^ bErkbar gemacht hatte, trat sich morgens früher als gewöhnlich, erledigte einige Geschäfte am ■ S -->ntage. E» traf sich sehr günstig, daß Schreibtisch und empfing den Kardinalstaatssekretär, mit dem er ärmliche Windstille herrschte, fonst hätte das Feuer leicht sich unterhielt. aus dre Fabrik selbst ubergreifen können.
Der türkische Mini st errat beschloß, den Gebrauch des arabischen oder lateinischen Alphabets an den V ol ks sch u l e n W(1I(sr „ ,
unter Der Bedingung freizugeben, daß der Koran nur in arabischer v f". ^ug. S t a d tv o r st a n d s s i tz u na. In
Schrift gelesen wird. An den Mittelschulen soll nur die oer heutigen Sitzung erstattete der Vorsitzende zunächst Bericht arabische Schrift verwendet werden. Wie verlautet, beriet der cr kcutc “m. Samstag aus der hiesigen Bürgermeisterei statt- Ministerrat auch die persische Frage und erwog u. a. die Ver- 9esundene Besprechung mit Ministerialrat Dr. Kratz und Bau- tärkung der Konsulatswachen. Inspektor Neuling aus dem Ministerium. Tie Konferenz bezog
Nach einer Meldung aus T e h er a n hat S al ar ed D au- , , i?berherstellungsarbeiten am Rat-
leb ohne Schwertstreich Hamadan besetzt. Hause, die besichtigt wurden und auf die Frage der Nestau--
—————------ , rierung der Walpurgiskirche, die Stadt- und Kirck-enverwaltung
unD Flotte» » °s Clr mcvrei-c” Jahren beschäftigt. Ob die Kirche renoüieti
t „ werden kann, wird im wesentlichen von der Genehmigung der
Flieger bei den franzofischen Herbstmauovern. nachgesuchten Lotterie abhängen. Weiter teilte der Vorsitzende
Paris, 16. Aug. Um eine möglichst große Anzahl Lnelt' (? h eltb ?CU äwischen der Stadt und
von Zivilfliegern zur Teilnahme an den Herbst- moftven ^s de? neueu Hock,dr.!ckÜ,^!^?^ Speisung der Loko- 'N a N ° p e r n zn veranlassen gibt der. Kriegsminister be- Ende 7°L^°rd7n"Z^'Tw^uL°schli-b7 fern tannt, daß die Flieger, welche sich bei diesen Manövern Äocksdruck an. — Die Holzhandlung FirmaGebr WaUoch besonders auszeichneu würden, die Ehrenlegion- oder die dahier hat um Anschluß a n die neue Hochdruckleitung Milttärrnedaille erhalten sollen. nachgesucht da in ihrem ^tabtVvement hmfM
r- < c t. * „ * . der besonders für den Fall eines Brandausbruches gefährlich
. Sonder f a h r t zur K a i s e r-Fl o 11 e n p a r a d e. Ter werden kann. Es wurde entsprechend dem Vorschläge der Wasser-
Vauptausschuß für Berlin und die Mark Brandenburg des Deut- werkskommission beschlossen, die Firma Gebr Walloch alsbald ichen Flotten-Verems veranstaltet zu der großen Flotten- an die neue Hochdruckwasserleitung anzuschließen und den Dafür
paraDc, Die am 5. ^cbtembcr D. I. in Kiel Durch Den vorgesehenen Kostenbetrag zu genehmigen Die Firma Wallach
Kaiser abgenommen und zu der die ganze deutsche Kriegsflotte leistet dazu einen Beitrag von 100 Mark Bei Herstelluna dieser zusammengezogen wird, eme Soiiderfahrt, zu der die Mitglieder Leitung soll zugleich auch nod) ein anderer Anliöaer anaesckloslen ocs Ätschen Flotten-Vercms und, falls der Platz reichen sollte, werden. — Bezüglick) der Ge l a n d e e r w e r b s ko m m i s i ion auch Nichtmitglieder zugelassen werden. Auch Damen können kür d e n B a n der Eisenbahn A l s f e l d — N i e d e r a u l a an der Reise teilnehmen. Die Reise wird um 4. September >oll iwch je ein meitercr Vertreter für die beteiliaten Gemeinden (rtittagö von Berlin Mittels Sonderzuges nach Kiel angetreten. Eulersdorf und Wallersdorf gewählt werden Ma>? beschloß dieses
Parade wird aus eigenem Dampfer beigewohnt, hinterher Ansinnen abzulehnen. Da eine ivcitere Verklärkuna Der bereits aus werben Kriegs,chisse sow e Die .Kaiserliche Werft besichtigt. Am 5 MitglieDern bestel^nDen KEission un7^^^^^ b ^eufpmbci ,D,rh h,p ,,hw ^nmh,,rrt mn erforDerlich erscheint, auch eine weitere Verteuerung bedemet ^-
~tc Angelegenheit betr. Erbauung einer Tienstwoh- uu ng f ür Den ^ör st er Lohfink wurde mit Rücksicht aus ben |d)maä)en Besuch der Versammlung, Da es sich um eine prin- aipielle -lngelegenhert handelte, vertagt. — Der Voranschlag !nUb 1 c 1 o.h er e B ür g er-)Mäd che n schnle für das Rechnungsjahr 1912 wurde nach einer von dem Vorsitzenden dazu gegebenen Erläuterung ohne besondere Aussprache genehmigt. — Die im vergangenen Jahre von der Stadt unter 2'eitu?J>9. nnn ^U^ur-Jnspektion Gießen mit einem Kostenaufwand Don 124 000 Mark erbaute zweite Wasserleitung, die sogen. Hoch- r . bei der in diesem Sommer herrschenden
anhaltenden Trockenheit gut bewähr ft Obwohl der WLsser-
Zwischen der Parteileitung der fortschritt- ______________ ________
lichen Volkspartei des Rheinlandes und dem kommnisse sind auf die Einwirkung der 5)itze zu'rückzu- Abg. Eickhoff war ein Streit um die grundsätzliche ‘rn"/ r- - ■ - • -
Stichwahlparole entstanden. Eickhofs ist der Ansicht, oaß in Stichwahlen stets gegen den sozialdemo- ..... ... __________ ___
irakische ».Kandidaten gestimmt werden müsse, wäh- Orgelbauer unserer Provinz, denen i)te Reparatur der cend der genannte Parteivorstand anderer Meinung ist. Kirchenorgeln unterliegt, sind Zurzeit so mit Aufträgen Aus Grund verschiedener Erklärungen war es. zu einer wegen Nachsehens der Orgeln überhäuft, daß sie nicht alle offenen Spannung gekommen. Heute meldet das. ..Berliner Anträge gleich zur Erledigung bringen können.
-Lageblatt" aus Düsseldorf: In dem bekannten Strett der "Die Bia ul- un o Klauenseuche ist nunmelw Parteileitung der fortschrittlichen Volkspartei des Rhein- auch in Gießen ausgebrochen. In dem Gehöfte des Gast-
S ®9“fblielai «»fl »iib je^t eine g°- ,mrtö Jochem (Pulve vmühlc) ist di- Seuche bei zwei
e t M 8 u n g Vurd, bie 6 * * 9,tiarm™' Veiten" fZSÄ V °'^^ °bgesch-ach.°t wurden. Die
des genannten Parteivorstandes die Beleidigungs- behördlichen Biaßnahrnen zur Lokalisierung und Bekämpfung
klage eingeleitet worden. öec Seuche sind in der heutigen amtlichen Bekanntmachung
oes KreisamtS mitgetcilt Ter gebildete Sperrbezirk umfaßt Die Stadt Gießen rechts der Lahn mit Ausnahme der Union»
ionen bekannt wird, ist die Lage außerordentlich hoffnungslos, und sie sind überzeugt, daß ein Aus- baufachs Klotz, ...
siaud unvermeidbar ist. Die Gesellschaften stehen auf dem nagsweise) der Elsenbahndirektion nach Frankfurt a. M. ver- festen Standpunkt, sich nur dem Einigungsamt zu unter- setzt worden.
wersen. •• Die Teilnehmer der 55. allgem. Ver--
Roch keine Befreiung Richters. ,ammlunfl d-rD-utich-nG-°l°«isch-uGes-llschaft,
Saloniki, tu. -uug. ^cluui kjci, jiuiimiuiiuum uun emqetroffcn, um in Den nacyuen Lage losana, kehrte nach Ela.sona zurück und meldete, er sehe turfionen m Oberbeffen zu unternehmen, eine Mo glich! e 11, die ® P f u r e r i) e ä n» **ZweineueHauptlehrer sind im Kreise Gießen 1 -eJ\l« U r 1 C r1,?1 r V C 5* ernannt worden. Lehrer Schneider in Heuchelheim
' ("cc \ eutsche Konsul a t rief seinen nach rour^e Hauptlehrer für die dortige Volksschule und Lehrer ^lassona entsandten Vertrauensmann zuruck weil er nichts ^eyl erhielt dasselbe Amt für die Schule in Wieseck über- .rusrichten kann, wenn nicht die Räuber an ihn herantreten. ’ 1
Wegen be^ bevorstehenden Fasteumona.s Ramadschan dürfen die Nachforschungen bald ganz ruhen. ... , v „ M w w ...........
Konstantinopeler Nachria>en über das Befinden des tag, 30. Oktober, in Frankfurt a. M. ab. Auf der Jahres- Ingenie"rs Richter lassen ernste Befürchtungen unnötig vcrsammlung^wirD vormittags Pfarrer Würz-Basel über Den erscheinen. " ' "" ......“
. . ....... _ e bat das sShnifterium des Innern eine besondere PrüsunqS-
m-ister'Wchn"r sifi s-im TB-stfti? KEdid™u?M? i si 7g7r »lassen wonach derarlige Prüfungen an den float- in Vorschlag gebracht hatte, hielt Herr Bürgermeister Meisinger, l'chen Hebammenlehranslalten Gletzen und Mainz abgehalten s^Fränkisch-Crumbach eine längere Rede, in der er sich eingehend werden.
äu6e^tcs!in^^ieJb^ •• Eine Stempelmarke über 1000 Mark wurde
Im Wahlkreise Höchst sei nicht nur Landwirtschaft, sondern auch Kiprpr c>_„p M(...
eine ziemlich erhebliche Arbeiterschaft vorhanden, uiid er werde ö e'eL^fle 001 öcrr .vofnschtn Regierung ausgegeben.
sich bemühen, auch deren Interessen nach jeder Richtung hin . Sommerhitze und Kirchenorgeln. Eine be- zu wahren. Nach Dem Vortrag traten verschiedene Landwirte sondere Einwirkung hat die große Hitze auf verschiedene für die Kandidatur des Herrn Meisinger ein, Der Darauf einmütig Kirchenorgeln in unserer Gegend gehabt. Die Organisten zürn Kandidaten für den Kreis Höchst prollarniert mertten bei den sonntäglichen Gottesdiensten, daß irgend wurde. etwas in den sonst sicher funktionierenden Orgeln nicht
“ klappte. Bei der einen Orgel versagte die Windstärke, bei der andern einzelne Tasten in der Ansprache, bei wieder anderen die Register in der Intonation usw. Alle diese Vor-


