Ausgabe 
14.1.1911 Zweites Blatt
 
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stattfinden, dessen Hauptanziehung

Der Vorstand heißt

sein wird.

rportS zu diesen Veranstaltungen

emokratischer

Gedenket der hungernden Vögel!

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Die Reichsversichernng.

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Meteorologische Beobachtungen der Station Eichen

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feinste Mast- (VoUrnilchmast) und beste Sauakätver

Mittlere 'Mast- und beste Saugkälber . (kernigere 'IHaib und gute Saugkälber Geringere Saugkälber Schake.

Weideinastschaie Schweine.

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Ochsen.

Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäliete

'))iäütg genährte junge und gut ge-

sich, daß die von 330 00() das Atuseum wurde. Das

wirkt das echte Nadlaucr'schc HUhucr- Hin w s Nur echt aus der Kronen Apotheke,

L»crUn >v . 8. Devot tn den menten Apotheken und Drogerien, isl**/8

sch en Städte nut riinb 138 000 zu, jo ergibt Ausstellung bis jetzt eine Gesamtbesuchsziffer Personen aunvcist. Gegenwärtig befindet sich in Kassel, woselbst es am 6. Januar eröffnet

Veoen6> saua.au aewrcht

Märkte.

F.C. Wiesbaden. Viehho^-Marktbericht vom 13. Jan. Austrieb: Rinder tOchsen 13, Kühe 85) 98, Kälber 130, Schake 40, Schiveiiu' 219.

Tendenz: Rinder, Halber, Schake und Schweine mittelmäßig.

Preis Durch-

pro luu Pfo. schnlllsvreis

mii Lad, Balkon, Licht zum 1. Avril Näheres Siepha

wohl der Damen-Wettlauf alle Freunde des Winter- willkonnnen. Es ist seht

BoUfleisuüge Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht . ... 5354

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Ueberitanb: Rinder geräumt, Kälber geräumt, räumt, Schweine langsam geräumt.

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vtatz vor Ai 3t ® zu

Sonntag findet in Herchenhain ein Schüler- Wettlaus statt, zu dem eine Reihe von kleinen Preisen gestifset sind, dies wird dem Schneelauf bei der Heranwachsenden Jugend gewiß sehr förderlich sein. Zugleich wird au$ die neu errichtete Sprungschanze in Gebrauch genommen werden, deren Herstellung das Werk des Herrn Weidner, Herchenhain, ist. Am Sonntag darauf soll ein Winterfest im Cbertualb

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Dem Ausschuß sind ht diesem Jahr nur diejenigen Haushalts- titel überwiesen, die gegen das Vorjahr Mehrsorderungen ent­halten. Der Vertreter der Zentrum sfraktron fragt an, ob es richtig sei, daß die Marine für einen Bogen Schreib­maschinenarbeit fünf Mark Abschreibelohn zahle. Die Bureau­beamten würden viel zu hoch bezahlt. Der Vertreter des Reichsschatzamts bestätigt durch Hört, Hort-Ru.en Dteic An­gabe, während der Vertreter der Marine ertlart, daß dies bei dem Reichsmarineamt nicht der Fall sei. Aus die präge, wie hoch denn jetzt der Bogen abschreiben bezahlt werde, erklärt der Schatzsekretär, es handle sich um Vorgänge beim Rcrcbsamt de» Innern, über die er jetzt nicht sprechen könne. Richtig fei, daß die Schreibarbeit dem Reiche sehr teuer komme; der Satz von 5 Mk. sei der höchste, teilweise sei es auch billiger. Os werde eine wesentliche Ermäßigung der Sätze emtreten; die llriamc der hohen Sätze liege im festen Personalsyitem. Em Privat­unternehmer könne allerdings solche Sätze nicht bezahlen.

Ein n a t i o n a l l i b e r a t e s Ausschußmitglied erllärt es für unerhört, daß für stenographische Berichte aus dem Budgetauv- schuß Extrahonorare in Höhe von 600700 Ml. bezahlt wor­den seien. Ter Vorsitzende des Ausschusses, F r h r. v. G a m p , bemerkt dazu, daß Staatssekretär Ternburg zur Verhandlung des Kolonialhaushalts allerdings Stenographen mitgebracht habe, was er, der Vorsitzende, allerdings im Gegensatz zu einem damaligen Ausschußbeschluß nicht für zulässig gehalten habe. Die Marine habe seines Wissens keine Stenographen zuge^ogen; Staatsietre- tär v. T i r p i tz bestätigt dies. Von s o z i a l de m o k r a t 11 ch e r Seite wendet man sich scharf gegen solche Verlchwendung von Reichsmitteln. Im Gegensatz dazu stehe die Entlohnung eines Familienvaters in Kiel mit 2,50 Mk. täglich, der dadurch auf die Bahn des Verbrechens gedrängt sei.

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:: Berlin, 13. Jan.

Der Reichsversicherungsausschuß setzte die Beratung fort beim A (.schnitt: Besondere Ortskran lenka, sen Eine Bemerkung von Zentrumss.ite veranlaßt einen Ver­treter der Sozialdemokraten, die Frage zu stellen, ob die Herren der Ansicht seien, daß die Versicherungsordnung erst nach den Reichstagswcchlen zur Verabschiedung gelangen werde. Der Wortführer des Zentrums ent­gegn e t, s e i n e P a r t e i s e i f e st e n t s ch l o s s e n, d i e Vorlage noch in dieser Session zur Verab­schiedung zu bringen.

Ein Antrag der wirtschaftlichen Vereini- na der besondere Ortskrankenkassen für Handlungsgehilfen und Privatbeamte schaf- fen will, wird von der Regierung lebhaft bekämet Von der fortschrittlichen Volkspartei wird biraitf hingewiesen, day die Regierung dann aber auch für die Entwiülung der Ersatzkaoen mit Nachdruck eintreten müsse, da die inter- es ierten Kreise in den Ortskranlenlas.en keinerlei Einfluß haben Die materi.l.e Erledigung des Antrages der wirt- schastlichen Vereinigüng wird bis nach der z ueiten Lesung der Erfatz.ailen a agraphen zurückgestel t Die Bes.immi n

Der Schatzsekretär erklärt auf Anfrage, daß es noch nicht möglich gewesen ist, die Bureauzeit einheitlich zu regeln, da das Kriegsministerium und das Reichsamt des Innern Wider­stand leisteten. Jnbezug aus die modernen smittel Schreib­maschine, Stenographie sei der Bureaubetrieb auf der Höhe. Was man mit Streik bezeichnet habe, seien Differenzen darüber, ob die Beamten auch Hausarbeit zu leisten hätten. Regelmäßige Hausarbeit werde angenommen, wenn bei Zentralbehörden 6 Bogen täglich abgeschrieben feien. Bei Nachtarbeit träte eine Erhöhung des Preises ein. Bis zu einem gewissen Grade sei es gelungen, Abhilfe zu schaffen. Die Heranziehung weiblicher Arbeits­kräfte habe einen sehr wohltätigen Einfluß ausgeübt, aber die Rücksicht aus die Militäranwärter sei ein Hindernis.

Ter Vertreter des Zentrums erklärt, daß das Verhalten der Kanzleibeamten sich nicht mit den Pflichten eines ^Be­amten vereinen lasse. Von fortschrittlicher Seite wird als Konsequenz der Diskussion der Antrag gestellt, die neu geforderten Stellen der drei R e g i st r a t o r e n und vier Kanzleisekretäre zu st reichen. Tem Schatzsekretär werde man für seine offenen Darlegungen allseitig dankbar sein. Das Zentrum beantragt eine Entschließung, die die Ein­führung einer einheitlichen Arbeitszeit in den Reichsämtern und Reformierung der ganzen Bureauarbeit fordert.

Der Antrag der Volkspartei wird gegen eine Stimme, die Zentrumsresolution einstimmig angenommen.

Der Haushalt enthält bieNeusorderung einer Vize­admiral stelle und eines Offiziers als Dolmet­scher in Tokio. Ein fortschrittlicher Abgeordneter hält die Dolmetscherstelle lediglich für eine Sinekure, öte man besser mit einem Zivilisten besetze. Die neue Stelle eines Vizeadmirals sei überflüssig, da ohnehin mehrere aktive Vizeadmirale unbe­schäftigt seien. Die Broschüre des Admirals v. A h le­se l d werfe ein eigenartiges Schlaglicht auf die glänzende materielle Lage der höheren Seeoffiziere.

Staatssekretär v. T i r p i tz tritt für die Neuforderungen ein. Er habe die Schrift des Herrn v. Ahlefeld nicht freudig begrüßt. Die Persönlichkeit des Herrn sei etwas original, aber er fei ein integrer Charakter. Leider habe er ihm die Schrift nicht vor ihrem Erscheinen vorgelegt.

Von sozialdemokratischer Seite wird dagegen Ein­spruch erhoben, daß Offiziere a. D., die Kritik übten, als minder­wertig bezeichnet würden. Der Staatssekretär bestreitet dem­gegenüber mit Entschiedenheit, Herrn v. Ahleseld irgendwie herab­setzend beurteilt zu haben. Der für den Dolmetscherposten aus­gewählte Ossizier sei für diesen Posten besonders geeignet.

Der Sprecher der Volks Partei behauptet, daß die dienst­lichen Anforderungen an die Kommandanten und an die Schiffe viel zu groß seien. Die vorhandenen Kräfte würden viel zu schnell verbraucht. Damit habe aber die neue Stelle eines Vize­admirals, die völlig überflüssig sei, nichts zu tun.

Die Abstimmung ergibt mit 14 gegen 9Stim- men die Bewilligung der beiden geforderten stellen (Vizeadmiral- und Dolmetscher-Stellen).

Von fortschrittlicher Seite wird Beschwerde geführt über die Zu r ü cks etzu n g d er I ng e n i e u r e. 'Im Auslande, z. B. in Japan werde der Marineingenieur weit höher bewertet Weiter betont der fortschrittliche Redner das dringende Erfordernis eines Wohnungsgeldes für Oberdeckoffiziere und Deckoffiziere 'in Kiel wegen der Höhe der Mieten. Der Vertreter des Reich smarineamts gibt das Vorliegen einer gewissen Härte -u, aber zurzeit sei die Gewährung des Wohnungsgeldes bei der Finanzlage nicht möglich. Der volksparteiliche Redner betont noch, daß die frühe Pensionierung der Deck- °nH.iere bann ihren Hauptgrund habe, daß diese Kategorie terlweife fchon tn jungen Jahren mehr Pension als Gehalt be­ziehe. Die Zahl der z. D.-Ofsiziere sei bei der Marine viel zu groß. Der S t a a tss e k r e t ä r erklärt bann, bie Offiziere blieben nur ausnahmsweise langer als 3 Jahre im z. D.-Verhältnis

Am Dienstag wirb eine längere Aussprache über bas Zu­lagewesen statffinben.

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Fleischige Schweine unter 80 kg Lebenb» gewicht..........5152

Die Entfernung von 20 Kilometer wird na.ch der Luft­linie von der Vermittelungsstelle aus gerechnet.

Der § 11 enthält dann die Bestimmung, daß die Be­ibingungen für die Benutzung der Fernsvrecheinrichtungen und die Gebühr für den Fernsprechverkehr, soweit rm Ge­setze nicht Bestimmungen getroffen toorben sind, durch 21 n» »tönung des Reichskanzlers festgelegt werden.

Der Marinehaurhalt im vudgetaurschutz.

:: Berlin, 13. Januar.

Kreis Schotten.

ßx-f3t P°^Ql^aujen, 12. Jan. Nachdem der Gießener W.nterfportverem mit gutem Beispiel vorangegangen unb einen Lklkurs unter der Leitung eines norwegischen Raufers am Hoberodskopf veranstaltete, sowie auch ein .., - < . 1 ' u* «u'-v uiiiiiuii Iveiteres reiches Programm für die nächste ^eit nuffipfit»

SÄl ÄnCtt'll®01' toCt£,en auf im Plau, dessen

j^euung Herr -oaum kürzlich übernommen hat. Am nächsten

erfreulich, daß die Bemühungen, den Vogelsberg für den Schneesport zu erschließen, von vielen Seiten eifrig betrieben werben. Unvergessen muß sein, baß and) bie Wintersport« Abteilung bes Frankfurter V. H. C. bas ihrige tut, um für ben Vogelsberg zu werben unh jeden Sonntag zahlreiche Gruppen nach ihm sendet. Mit der Zeit wirb eine Zusauinien- fassung ber mehrseitigen Bestrebungen eintreten, bie sich bann größere Ziele stecken kann unb stecken wirb. UebrigenS sind öte Schneeverhältnisse im ganzen Oberwald in diesem Jahre ganz vorzüglich.

Kreis Friedberg.

X. Fried b erg, 13. Jan. In ben Voranschlag der preußischen Eiienbahnoerwaltiing sind u. a. auch 500 000 Mark für bie Erweiterung bes Bahnhofs Friedberg eingestellt. Die Erläuteriing dafür lautet: Die Gesamtkosten abzüglich eines Betrages von rund 568 000 Mk. für den Erwerb von (Srunö und '-Hoben aus Dispositionsfonds be­tragen 6 382 000 Mk Hierauf sind diirch die Etats für 1909 unb 1910 zusammen 400 000 Mk. bewilligt, für ba§ Etatsjahr 1911 wurden weiter erforderlich 500 000 Mk. Die mitveranschlagten Kosten der Aenberungen der Pnvatanschluß- geleise sind nach Maßgabe der Verträge von den Anschluß- Inhabern zu erstatten unb bei dem bezüglichen Kapitel bes 'päteren Etats zu vereinnahmen. Auf die hessische Negierung entfällt als Beteiligung an den Kosten der Bahnhofs- erweiterung, so weit diese durch bie in ben Bahnhof em- mündende hessische Nebenbahn von Hungen unb 9iiöba be­dingt wird, ein Betrag von 653 000 Mk. Ferner leistet dir Stadt Friedberg zu ben Baukosten einen baren Zuschuß von 40 000 Mk. Von dem Beitrage ber ßhessischen Regierung sind 60 000 Mk. in ben Etats für 1909 unb 1910 in Ein­nahme vorgesehen. Ter Beitrag bet Stabt Fnebberg ist ttt jährlichen Teilbeträgen von 10 000'DK. fällig, bie erste Nate ist im Etat für 1910 vereinnahmt. Für bas Etatsjahr 1911 iinb von diesen Beiträgen (130 000 -}- 10 0O0 Mk.) 140 000 Mk. als fernere Raten un Etat in Einnahme vor­gesehen. Die Bahn Friedberg Homburg hat nament­lich im Sommer einen lebhaften Verkehr. Sie durchschneibet eine verkehrsreiche Gegend mit großen Töifern unb biem dem Eilzugverkehr nach den Taunusbädern. Wohl au? diesem (Siunbe wirb sie demnächst zweigleisig aliSgebaut werden. Bereits sind bie Entwürfe für ben Bau des zweiten Gleises fertig gestellt und eine entsprechende Summe ist in ben preußischen Staatsooranschlag eingestellt.

Hessen-Nassau.

n. D ii e z, 12. Jan. Die hiesige Polizei^das Rodeln auf den Straßen in der Stadt und den in die Stadt münden­den Straßen verboten. Tcunit ist dem Rodelsport hier ein Ende gemacht.

Tn berknlose-Wander-Dtilieum steht auch weiterhin zur Verfügung. Gemeiilben 2C. »ve, den gebeten, etwaige An­träge bei der Lanbesversichernngsanstalt in Tarmilabt zu stellen, die dann bie Reihenfolge unb bie Ausstellungszeiteu bestimmt. Die ben Gemeinden hierdurch entstehenden Kosten sind gering, sie bestehen nur in Stellung bc5 Lokals nebst Heizung und Beleiichlung unb Uebernahmc ber Transport­kosten und der Rollen zweier Hilfsporsonen für ben Tag ber Einrichtung unb des Abrüstens.

Heinrich Knoteabend bes Allbeutfchen Ver- banbes. Kammersänger Heinrich Knote wird in bem Konzert am 30. Januar Stücke aus seinen Glanzrollen, Waltber Stolzinger in denMeistersingern*, Siegmund in der Walküre" undLohengrin" fingen. Hofpianist Ernst Nie­mann gilt als einer der begabtesten unter ben jüngeren Klaviervirtuosen und hat sich namentlich als LiSztspieler betens ' inen bedeutenden Namen ergingen. Die Preise sind für bas Konzert eines Steines erster Größe, wie es Knote ist, sehr niedrig gehalten, sie entsprechen zum Teil den gewöhnlichen Preisen, zum Teil sind sie nur unwesentlich erhöht.

Elsen bahn-Fahrbeamten -- Verein Gießen. Bei der am 10. Dezember abgehaltenen Versammlung wurde ber Vorsitzende, Zugführer Alt haus, ber elf Jahre zur vollen 3ufnebenneit des Vereins bie Geschäfte geleitet hat. zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Ans diesem Anlaß wurde ihm vom Verein auS Dankbarkeit bei der am 7. Januar un Saale des Cafe Leib ftattgefunbenen Weihnachtsfeier eine Ehrenurkunde überreicht. Da die Urkunde von sachkundiger Leite als prächtiges Kunstwerk bezeichnet wurde, ist sie von Sonntag, 15., bis Mittwoch, 18. Januar, im Möbelgeschäft des Herrn Karl Stückrath, Seltersweg 38, ausgestellt.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 13. Jan. In der ersten Stabt» Vorstandssitzung im neuen Jahre, die gestern stattfand iviirbe zunächlt bie Einführung der brei neu eintretenben Mitglieber burch Bürgermeister Dr. Völsing vorgenommen, ber habet der Hoffnung Ausdruck gab, baß auch im neuen vsahre bie stäbtljche Verwaltung für bas Gemeinwohl eine gebeihliche sein werbe. Daraus würbe zur N e u ei n t e i l u n a der 'Ausschüsse unb Deputationen geschritten, die durch bas Ausscheiben von drei Mitgliebern notwendig go morben war. längere Zeit beschäftigte man sich mit dem u. a. auf ber Tagesorbnung ftetjenben Projekt ber Er» meiterung ber sogen. Schellengasse, bie im Jnteceffe öe$ Harfen FuhrwerkSverkehrs notwendig geworben ist. Da eine Einigung mit ben Anliegern über ben Preis des ab» .püretenben Gelänbes Nicht zu Stande gefo.nmen war, wiirde ba§ Entelgnungsverfahren eingeleitet. Der Vorsitzende teilte nut, baß er nochinals Vergleichsoerhanblungen versucht habe, d:e er vorlege. Der Stadtvorstand billigte biete einstimmig, io baß bas Enteignungsoerfahren ausfällt, bis auf einen 'Hefiger, mit bem eine Einigung nicht zu erzielen war. Tie iragliche L)tratzenerwe,terung ist auf etwa 32 000 Mk. ver- 3» nichtöffentlicher Sitzung wurde baß Gesuch der städtischen Bau beamten um Gewährung einet Zulage nach den gemeinschaftlichen Beschlüssen der Bau- unb Finanzausschüsse genehmigt.

nährte ältere 3943 llngejocljte..........4851

Färsen, Rübe.

Bollsieischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtivertes 45-51

'HoUfieiidiifle ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtivertes bis zu 7 Zähren. . 3642 'heitere ausgemäslete Kühe unb wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Für,en 3235

Mit 8 257 beginnt der Abschnitt über die Betri e b s - kran kenkassen und 3nnun gS tr an ten ta 1 f en. erster Lesung ist bekanntlich eine Lucke geblieben, da ent Lchluß über die Errichtung bezw. Erhaltung von Be- triebskrankenkassen überhaupt nicht zustande kam. Von der fortschrittlichen Volkspartei wird festgestellt, daß sie in erster Lesung für die Regierungsvorlage nngetreten sei, sich aber mit aller Entschiedenheit gegen die Bildung kleiner andwirlschaftlicher Betiiebssranlen a.sen mit einer Mi best­ahl von nur 50 Mitg iedern erUären müsse weil durch Ausscheiden der großen Betriebe aus den Lanotraiilenkasftn die kleinen und mittleren Betriebe ganz erheblich geschä­digt werden würden. .

Die Vertreter der Sozialdemokraten bekämpfen wie in erster Lesung die Betriebstranlenkassen überhaupt Schwind­lerfirmen und Banserotteure könnten mit Be.ri.bökranken- kassen eine schwere Schädigung der Arb iter herbeiführen. Eventuell müsse von zweifelhaften Arbeitgebern eine Kau­tion verlangt werden. . , , .. .

Nach längerer Aussprache wurde schließ­lich beschlossen, die Errichtung einet Be­tri e b s kr a n k e n k a s s e von der dauernden Be­schäftigung von mindestens 150 Versiche­rn n g s P f l i ch t i g e n , bei landwirtschaftlichen ober Binnenfchiffahrtsbetrieben von min> bestens 50 Versicherungspflichtigen abhän­gig zu machen Tir Regierungsvorlage hatte eine Min­destzahl von 500 VersicherungspstichAgen gefordert unb sat'ultativ eine Herabsetzung von 2jO und im Binnenschiff­fahrtsbetrieb auf 50 zulafsen wollen.

Weiter wurde als § 259 hinzugefügt, daß bei S a i s o n- betrieben die Minbestzahl mindestens für 2 M o n a t e vorhanden sein muß. Von .fortschrittlicher Seite wurde im Hinblick aus diese Bestimmung festgestellt, daß z. B. ein Rübenbaubetrieb, der zwei Monate im Jahre 50 Arbeiter beschäftige, eine eia en e Kasse gründen könne, auch wenn er sonst kaum 10 Leute beschäftige.

Die weiteren Bestimmungen der Vorlage bis einschließ­lich § 325 wurden mit Aenoerungen, die sich aus diesen Beschlüssen ergeben, und sonstigen Aenberungen redaktio­neller Art nach den Beschlüssen erster Lesung erledigt. Dienstag Weiterberatung.

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Gießen. 14. Januar 1911.

" Das Tuberkulose-Museum, das seinerzeit als Wanbermuieuin errichtet war, hat nunmehr seine Wanderung burch baS Gioßherzogtum Hessen beeubet, ES war in ins- gesamt 9 1 Gemeinden ausgestellt und von 192 000 Veisonen besucht. Rechnet man die Besuckjer der nichthefsi-

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