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Nr. 57
28 055 412,47 Mark.
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ein Rundgang.
— EineAusstelluug„GoetheundRo m". Unter den zahlreichen Veranstaltungen, die im Jubiläumsjahre einen Fremdenstrom nach der atten Hauptstadt der Welt- locken werden, wird den deutschen Kunstfreund besondere eine Ausstellung interessieren, die den größten Lobredncr der ewigen Roma in deutscher Sprache zum Mittelpuukb hat Wie im Cicerone berichtet wird, hat sich kürzlich ein Ausschuß deutscher und italienischer Gelehrter gebildet, ber die Vorarbeiten für eine Ausstellung erledigt, die den. Titel „Goethe und Rom" führen soll. In einem geschlossenen Kulturbild soll hier ein künstlerischer Hintergrund geschaffen werden, von dem sich die Persönlichkeit dieses Größten unter den deutschen Romreisenden wirkungsvoll abheben wird.
Erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntag-.
Die ,,-ittzener ZamiNendlötter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, vaS 'hrtisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirttchaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Konzert mit Recht stolz fein; er hat durch es aufs neue eine Probe seines meisterlichen Könnens gegeben und den Beweis geliefert, daß er auf der alten künstlerischen Höhe steht. Er hat ich aber auch den wärmsten Dank verdient nicht nur derer, für die er seine Kunst in den Dienst der Nächstenliebe gestellt hat, andern auch aller derjenigen, die sich an seinen Darbietungen er» Tcuen und erbauen konnten. Ganz besonderer ^ank aber gebahrt bem trefflichen Leiter ber Sänger schar mib dem lünitleri iti Schöpfer des Konzertes, Herrn Prof. Trautmann, denen genialer Leitung und nimmer erlahmendem Eifer cs möglich war, den Hörern einen solchen Kunstgenuß zu bieten.
*
— Vom Bismarckdenkmal auf der Elisen- höhe. In Anwesenheit des Regierungspräsidenten pr. Kruse und des Landeshauptmanns ber Rheinprovinz Dr. v. Renvers, sowie ber Oberbürgermeister Dr. Oehler und Tr. Marx, weiterer Honoratioren und Vertretern der rhei- nischen Großindustrie eröffnete am 'Samstag mittag der Lberpräsident der Rheinprovinz Frhr. v. Rhein baben die Ausstellung der Modelle und Entwürfe für das Bismarcknationaldenkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück. Er feierte den Fürsten Bismarck <rls den Einiger des Deutschen Reiches, und betonte, das Denkmal soll in einer einfachen Form gehalten fein, um auch dem schlichten Manne ohne weiteres zu sagen, was es wölbe. Er teilte weiter mit, daß bis zum 1. Mai die Entscheidung, fallen solle, welcher Entwurf ausgeführt wird. Kommerzienrat Kirdorf sprach den Mitwirtenden seinen herzlichen Dank aus, worauf Regierungsrat Professor Schmid-Aachen den Bericht des Preisgerichts erstattete. Der Eröffnung folgte
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^m Schlüsse des Rechnungsjahres 1909 wiesen
31 Versicherungsanstalten einen GesamtvcrmögcnsbeUand von 1 443 375 640,65 Mark, die zugelassenen Kas,eneiirrichtungen em'n solchen von 137 155 259,39 Mark, zusammen einen solchen von 1580 530 900,04 Mark auf. Die Landcsvcrfickcrungsanftalt Großh Hessen hatte Ende 1909 einen Bermogcgsbestand von
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1853 435,82 Mark aus eigenen Mitteln ausaewen entfallen aus die Versicl>crungsanstalt Großh. Hess . .
Mark, so daß diese Veisicherungsanstalt auv Anlaß der in 1909 übernommenen Heilvenabren 491 260,01 Mark verausgabt hat.
Die Jnvalidenhausvflege wurde nur von 24Ver|ichnungsanstalten dlirchgÄhrt. Tic gesamten Ausgaben betrugen ^erfur %8 906,49 Mark, davon für Versicherungsanstalt Hessen 8820,98 Mark. Infolge Einbehaltung der Renten und Zuschul,e andern,ettS ermäßigt sich ber Gesamtkostenbctrag auf 613375,24 Mark, für btc Versicherungsanstalt Hessen auf /127,/9 Itarr. h
An außerordentlichen Leistungen gemäß 8 4a ^nvalidenver- licherungsgesetzes haben die gesamten Verilcherungsanstalten m 1909 = 1 198 388,68 Mark ausgewendet ioc,,n
Beitragserstattungen erfolgten ut 1909 in 186 550 Fallen und zwar wegen Heirat in 148 441, wegen Unfalls in 549 und tocacn Todesfalls in 37 560 Füllen. Hierfür waren insgesamt m irtien 9 420 433,02 Mark <4908 : 9 237 033,60 TOarf ober 183 399,42 Marl >ocmger>. Di- BttsichcrungSaustalt-u unb Kasseneineichtungen sind hieran beteiligt mit 9 4-0 179JO tarf (die Versicherungsanstalt Großh. Hessen mit 164 234,öS Mark«, aut das Reich entfielen 253,92 Mark. Für Beitragser,tattungen wurden seit Beginn der Mters- und Jnvaliditatsver f iche r u ng bis zum Abschluß des Rechnungsjahres 1909 insgesamt 95 733 517,53 Mark bezahlt, woran das Reich nut nur 5a77,54
Man berichtet uns: . <
Seit einer Reihe von Jahren lenken die von dein Kron- bauerschen Quartettverein veranstalteten Wohltätigkeitskonzertc in ganz besonderem Maße das Interesse des Publikums aut sich- ; und jedesmal füllen sie den großen Saal des Gesellschaftsyaufes bis zum lebten Platze. Daß dies möglich ist inmitten unterer aNwinterlichen Hochflut von wissenschaftlichen, künstlerifckMi und gesellschaftlichen Veranstaltungen, muß den an diesen Konzerten Beteiligten eine schmeichelhafte Genugtuung, aber auch em hoher innerer Lohn für ihre Tätigkeit sein. Zwar wird mancher Autzen- stehcnde sagen: Das Publikum gefällt sich in der Rolle des „Wohltuns" unb drängt sich daher gern und recht autfallig zu solchen Veranstaltungen. Wer aber schon einmal einem Konzert des Kronbauerscheu Quartettvereins beigcwohnt, ia wer nur einmal eins ihrer Programme aufmerksam studiert hat, der wiro sagen müssen, daß hier nicht das „Wohltun" allein „iicm , sondern daß cs die Kunst an sich ist, die Kunst in lhrn ganzen Schönheit und Reinheit, die die Hunderte in ihren Bannlr.is lockt und darin gefangen hält. Jedes einzelne^ ^“Sramm Ut eine Perle unb zeugt von dem seinen Kunstverständnis und von bem veredelten und veradelnden Geschmacke be||en, ber es zusammengestellt hat. Stets wechseln in den Konzerten Quartetts Solo- und Gesamtvorträgc, vokale und instrumentale Darbietungen, Kunstgesang und schlichtes Volkslied in wohlttiendcr Wei,c mit einander ab. Jeder berechtigten Geschmacksrichtung wird Rechnung getragen, und es verläßt daher keiner der Zuhörer unbefriedigt den Saal. Stets hat auch die Konzertleitung euu außerordentlich glückliche Hand gehabt bet der Auswahl der mit wirkenden Solisten, mochten sie nun Meister des ^lkuments über des Gesanges sein, unb gar mancher Stern erster Grotze am deutschen Kunsthimmel findet in seinem Album den Namen beS Kronbauerschen Quartettvereins verzeichnet. Es wäre aver unrecht wollte man nicht auch ber wackeren Länger,char.wohlverdiente Anerkeimung zollen. Es ist uns immer unb immer wieder ein hoher Genuß, diesen ausgezeichnet geschulten Chor singen zu hören; denn was man von ihm hört, ist wirklicher (Mang; kein Gesang, bei dem nur bie Stimme, sondern Gelang, bei bem die Seele mitfingt unb mitflingt; unb man weiß eigens lieb nicht reckt, wenn man als Zuhörer mehr zu Dank net> pflichtet ist unb mehr Anerkennung schuldet den Sangern, die auch seelisch so ganz in dem Kunstwerk aufgehen, oder ihrem Luter Professor Trautmann, der mit nimmer ermüdendem ®iTer und sieghafter Meisterschaft, sie für ihre.Aufgccke zu begeistern und in das Verständnis der >lun,twerke einzufuhren versteht. -
Dieselben Vorzüge wie seine Vorgänger kennzeichneten auch hna (-.pftriae Konzert des Quartetts: Vornehme Auswahl und
Montag, 15. Sebruar 1911
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwerstläls - Buch- und Steindrnckereu R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- ftraBC 7. Erpeditton und Verlag: <Rebartion:e«112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen.
Die einaefübrten Baumwollmaschinen stammen fast ausschließlich aus England, wo speziell die Feinspinnerei wei- t?r vorgeschritten ist als bei uns. Was.die eingefuhrten Mähmaschinen anbelangt, so tarnen int Achten Jahre 158 365 dz aus den Vereinigten Staaten, 23 498 dz aus Kanada und 8887 dz aus England. Der Menge nach war bie Einfuhr von Mähmaschinen Morfmal so groß als die Ausfuhr, und die deutsch^^^nd^i^t^chEa^^^a^
handeln;
Dieser Beschluß des Ausschusses zu bem grundlegenden erstcst Paragraphen des Versa,'sungsentwurfcs wird natürlich fur btc weitere Ausgestaltung der Vorlage seine Konsequenzen halnn unb eine völlige Ummodelung aller wichtigsten Bestinimungen uadi sich riehen. Das alles wurde verlorene Arbeit fein, ba auf dieser Grundlage eine Verfassung für Elsaß-Lmbringen in ablesbarer Seit bestimmt nicht zustande kommen wirb, sicherlich hei der Buiidrviat bereit, einer Vorlage für Elsaß-Lothringen zuzustimmcu, die mitcr Wahruw- der Reichsinteressen bem Laube eine wctentlich größere 5clbftänoiglcit verleiht und dabei die Möglichkeit einer Zulunsts- eittWickelung zum Bundesstaate offen hält, doch könne btcy nur auf dem Boden der Vorlagen, wie sie aus dem Bundesrat hervor- gegangen sind, geschehen. Heber Einzelheiten werde sich dabei rebenlassen. Insbesondere wurde man btc Frage ber Sun- bcsratsstimmen flärf et i n b en Sorbet gr unb 1 Sieben dürfen aber an dem staatsrechtlichen Charakter Lliaß- Lothringens als Reichsland werde man im -gegenwärtigen Zeitpunkte nickt rütteln dürfen, trenn man überhaupt etwas Positives schaffen wolle. Alle Anträge, und wenn fte mit nodi jo großer Mehrheit angenommen werden, die an ber Stellung des Kaisers als Dräger der S t a g t s g c w a l t rütteln wollen, seien nur geeignet, das ganze Verfassungswcrk zu <salt zu bringen."
Der Artikel der „Straßburger Poft" stellt fest:
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Baumwollspinnmaschinen: Einfuhr 3,2
Ausfuhr 1,1
Die verbündeten Regierungen werden vorläufig nicht aus ihr gemeinsames Bejitzrecht am Reickfsland verzichten. Die Reichs- qesetzgebung bleibt für absehbare Seit der ent,deckende Faktor aud) für die elsaß-lothringische Versagung. Es ist ein neuer Heber- gangszustand, der durch diese Vorlage gcfckafsen wird, aber er bedeutet einen großen Fortschritt und er tragt die >lenue zur weiteren Entwickelung in sich. Hub diese Entwickelung kann nur ein Ziel haben ? Elsaß-Lothringen muß vollb e r c ck t i g t e v Bundesstaat werden, neben den übrigen, aber nicht ■eine kleine. Duodez-Monarchie oder ein Statthalteiländchen im -sinne der alten Kleinstaaten. Der Bundesstaat Elsaß-Lothringen muß eine stolzere Zukunft haben! AlsKa i f c r l and solle r s i ck e i n ft bem Deutschen Reiche angliedern, selbständig wie alle anderen Bundesstaaten in einer Gesetzgebung, und nut dem Rechte, das man ihm auf die Tauer nicht rorenthatten kann, auch über seine eigene Verfassung auf dem Wege der Landesgesctzgcbung zu bestimmen. Aber an der Spitze des Landes wird dann als Landes- berr der Deutsche Kaiser stehen, und als Kaiserland wird Elsaß- Lothringen würdig seinen Platz einnehmen unter den deutschen Bundesstaaten.
Die cIsah-IotlMgische $rage.
Die „Straßburger Post", die oft amtlich beeilt- slußt ist, veröffentlicht einen beachtenswerten Leitar ik^r, „Reichslanb ober Kaiserlanb", ber, wie das amtliche Wolsssche Bureau auffällig bemerkt, gegenüber dem int ReichStagsausschuß für bie elsaß lothringische Verfassung'.^ refonu zur Annahme gekommenen Zeiitrumsantrag autz Erhebung Elfaß-Lothringens zum gleichberechtigten Bundes^ floate und aus der daburch geschaffenen neuen Lage „einen sehr annehmbaren Ausweg zeigt. Ter HrtiM stellt vor allem fest, baß die Erhebung von Elsaß-Loth^ ringen zum Bunbesstaat, ganz einerlei in welcher Form, für den gegenwärtigen Zeitpunkt do 11 Id in men aus- qe schlossen fei. Die verbündeten Regierungen wui-» ben, barüber besteht kein Zweifel, eher auf bie Weiterberatung der Vorlage verzichten, als, auf der Giund ago bes jüngsten Ausschußbeschlusses nn Plenum weiter zu ver
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Line Statiftit der Invalidenversicherung.
Das Heft 1 ber amtlichen Nachrichten des Reichsversicherungsamts bringt auf Seite 166 ff. eine Nackstveisung der Geschäfts- und Rcd iumgsergcbnisse der auf Grund des Invaliden- kersichemngsgesctzcs errichteten Dcrsick^ruiigt,anstalten und ,ugc° lassen en Kasst-neinrichtungen für das Rechnungsfahr 1J0J. Dieser zrackweisung sind folgende interessante Zahlen entnommen.
Im Rechnungsjahre 1909 wurden festgesetzt:
115 264Znvalidenrenten,davon oonderLandeSvers.Großh.Hessen2757 12 713 iiranfenrenten, , , * - " " ian
11003 Altersrenlen, , » » - * »
Es minben sonach zusammen 138 980. Renten bewüligt von ber Landesversicherungsanstalt Groyh H essen allem 3063 Rcn- len Hierfür wurden insgesamt 158 265 663,73 9JZarF (un Rcch^ Egsjahr 1908; 152 691476,90 Mark oder 5574 186,83 Mark weniger /gezahlt Auf bie Berfichcrunasanstalten entfallen hiervon 1^765 227,43 Mark (1908: 102 1(?9858,hl Ma.rk^. „Tie Belastung für die Versicherungsanstalt »cf i c n betragt für 1909 1 919 585 37 Mark. Auf t en Anteil des> Reicks komm in 51 213 681 Mark 88 Pfg' (1908: 50 265 630,84 Mark) für den Reichszuschuß unb 286 754,42 Mark (1908: 255 987,25 Mark) für militärische Dienstleistungen.
Seit Bestehen der Jnvaliditäls- mW Altersvnsichcrung (1891i wurden bis zum Schlüsse des Rechnungsiahrcs 1903 — 1635386437,19 Mark für Renten gezah l t und iroar 1048164995,66 Mark zu Lasten der Versicherungsanstalten und Kasseneinrichtungcn und 58 7 2 2 1 4 3 5,5 3 Mark zu Lastcn des Rcich S. D'e Einnahmen der Versicherungsanstalten aus insgesamt 674 194 986 Wochenbefträgcn betrugen 171 862 704,56 Mark l— 4 079656,03 Mark mehr als im Jahre 1908). Hieriwn entfallen ^u, bie Ver^ sickenmgsanstalt Hessen 3261346^58 Mark. Die übrigen Kasseneinrichtungen erzielten auf Wochenbeitragen 16 o7o768 19 Mark Dies gibt einen Gcsamtcrlos aus Wochenbeitragen fur 1909 von 188 438 472,75 Mark.
Zur Durchführung von Heilverfahren haben bie Versicherungsanstalten und zugelassenen Kasseneinrichtungen in 1909 insgesamt 19 346 186,76 Mark aus eigenen Mitteln ausgewendet Hieran ist bie Versicherungsanstalt Hessen mit 440 919,94 Mark
Die deutsche lNaschineniudusttie.
Die Stellung ber deutschen Maschinenindustrie in unserem Außenhandel hat sich in den letzten Jahren lehr günstig gestaltet. Eine starke Zunahme der E^porttatig feit machte sich namentlich im Jahre 1910 bemerkbar. Rach den vorliegenden statistischen Nachweisen hat die Ausfuhr deutscher Maschinen nach dem Auslände einen Wert von 465 Millionen Mark erreicht gegen 384 Millionen M a r k im Jahre 1909. Das ist eine Zunahme von 21 Prozent.
Die Einfuhr ausländischer Maschinen nach Deutschland betrug nur 66 Millionen Mark, gegen 64 Millionen Mark in 1909, so daß sich ein Ausfuhr-Ueberschuß von rund 400 Millionen Mk. oder von 60 Proz. ergibt. Die vorstehenden Zahlen umfassen aber nur bteienwen Maschinen, bie unter ben Abschnitt 18 A des Zolltarif», „Maschinen", fallen. Da Maschinen auch noch unter an- bereu Tarifabschnitten in der Statistik nachgewiesen werben, namentlich unter ben Abschnitten „elektrotechnische Erzeugnisse", „Fahrzeuge", „Eisenwaren", so erhöhen sich bie Einfuhr- und besonbers die Ausfuhrwerte ganz wesentlich. Die Ausfuhr von Maschinen aller Art durfte im. ab gelaufenen Jahre annähernd 550 Millionen Mark an ^ert erreicht haben. Fast bei allen Gattungen von Maschinen ist heute die Ausfuhr erheblich größer als die Einfuhr, unb wo bis vor wenigen Jahren noch das umgekehrte ber Fall war. bat sich inzwischen meistens das Verhältnis zugunsten der Ausfuhr geändert. Ni a u kau n wohl sagen, bie deutsche Maschinenindustrie beherrscht den inländischen Markt fast voll staubig, unb sie hat sich im Laufe ber Jahre so entwickelt, baß sie heute mit zu unseren bedeutenbsten Exportiubu-
Zweiter Blatt W. Jahrgang ,
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesien
Au Zuschüssen zu ben Kosten des Heilverfahrens wurden seitens ber Kranlenlasfen, ber Träger ber Hnfallversich^uug und sonsttgcr Organisationen insgesamt 5 251242 52 Mark gewahrt Von hiefem letzten Betrage haben bic Krankenkassen allein 4 6o7 7ol,04 Mark aufgebracht. Tie Versicherungsanstalt v cs, e n erhielt an solchen Zuschüssen beit Gcfamtbetrag von 164 683,02 Mark.
Für Unterstützungen an Angehörige Bon V cr- sicherten, für die ein Heilverfahren überitommen wurde, haben bie Versicherungsanstalten unb Kasseneinrichtungen zuiammen 1853 435,82 Mark aus etgoien Mitteln aufgewendet. .Hiervon rHtrnitmi mit hir Bcrfickicrunasanstakt Grotzh. Hessen aO 340,07
künstlerische Ausführung derselben bis ins einzelne, (ftngeteitet : miirbc das Konzert durch die zwei Pilgerchorc aus „Tannhauser , die durch ^Lerunhete,?ichere Wiedergabe zeigten daß fte ^rpiialftütfe des Vereins sind. Daran reihten sich bann in buntn Folge Lieder am Klavier, Solostücke für Klavier und roetae Mnnerchörc. teils a capella, teils mit Klavierb-glntun^
btt mu[ifalh!d, roertvoUften Nummer des K7grLs und in ..bans und Ofcet^ «nem reizenden Liedchen aus dem 16. Jahrhundert von Joh. Eccard.
Als Solisten waren zwei eben,o ^anmutige al- ausgezeichnTtc ^Z^aTSmÖ^MS aügenblLchln Berlin aufbalteni)-
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WE hoffen der Mnstlerin im KonzerAaale wieder zu begegnen.
Der Grundsatz: „Wer Vieles bietet, wird Allen etimis bieten , wurde w dankenswerter Weise auch von der zweiten -sAttn des Abends Frl Johanna Geis ans Berlin befolgt. Cie brachte uns von Brahms: An eine Aeolsharfe, Vor dem »yeniter, C lieblidie Wangnt (— endlich einmal nicht wieder: „Mainacht iL ^imfcl roie dunkel!" -), ferner die bekannten Lieder Wol f s' Das verlassene Mägdlein, Elscnlied, Es ists, endlich Aniae ätterc S^e von Franz, das sttmmuiigsvolle:„An- muttaer Vertrag" von Kahn und die ein wenig autzerttch-wir- Lnas^olle Licckesfeier" von W eingartner. Tie ,ehr mu,l- lalüchc und zugleich temveramentvolle Langenn bei itzt emm anantebmen und dabei ausgiebigen Mezzosopran von guter Schu- wna und weiß durch Wärme unb reizvollen Vortrag von Amang in in sefseln ° Tas starke Hervortreten einer eigenen, periönlicken Note wÄt ihr von selbst den Weg als Liedersängerin, der ,ie ficher meiteren schönen Erfolgen entgegenführen wird.
sS' bV r-ich-n Stiiall toc&t bic angeregtra 3ubortt ben (Säften spendeten, dankten beide mit Zugaben, Frl. Vvle mtt Der Javaniscken Etüde von Poldino unb der O^Price Don Eondiny, ZL SÄ' of Vgütige
trieu zahlt.
Bei einigen Maschinengattungen, so z. B. bei Pflügen für Kraftbetrieb unb bei Dampfstraßeuwalzeu, hat ber Export erst im letzten Jahre bas Hebergewicht über ben Import erlangt: es betrug bic Einfuhr von Pfluyen für Krastbetrieb 1909 1,35, 1910 0,82 Millionen Mk., bic Aus- fübr 1909 0,86, 1910 1,21 Millionen Mk. unb bie Einfuhr von Dampfstraßeuwalzeu 1909 0,5, 1910 0,2 Millionen Mk., bic Ausfuhr 1909 0,4, 1910 0,3 Millionen Mk. Beibe Maschiucuartcn kommen hauptsächlich aus England. Nach der Statistik gibt es nur zwei Maschiueugattungeu, bei beneu bie Einfuhr heute noch erheblich größer ist, als bic Ausfuhr nämlich Mähmaschinen unb Baumwollspiuu- (Feiuspiun-) Maschinen; deren Einfuhr und Aussuhr hat in den letzten zwei Jahren betragen (Wert m Mill. Mk.): Mähmaschinen: Einfuhr 14,6 12,5
Ausfuhr 0,8
bic allein aus Kanada weit mehr Mähmaschinen erhalten, alS beutschc Mähmaschinen nach dem Auslände gegaugeu find. Mau sollte meinen, daß bic deutsche Jubusttie wohl iinstaub. wäre, ben Bedarf unserer Laubwirtschaft au Mähmaschinen zu bocken unb biesc starke Einfuhr aus bem Ausland« überflüssig zn machen.
Mark beteiligt ist.
wolMtigteits-Nonzcrt der Nrondauerschen (Quarletb Verein;.
ZM lu5t I. «ti*! fei


