-Kindermehl
Falls Sie gut einkaufen wollen, lesen Sie Folgendes aufmerksam
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genug ausgeschieden — daher
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itziekcn, Sundsaaffe 4.
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7—15 Mk. mon. < >
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Heuchelheim, den 12. April 1911.
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Genaue Abbildung in Naturgrösse.
Kraft für das Tagewerk—daher wirksamer und besser als irgend ein anderes Nahrungsmittel. Ein ideales Frühstück für Schulkinder, die es leidenschaftlich gern essen.
Nur der beste Hafer der Welt wird für Quaker Oats gekauft—davon wieder bis zu 2/3 als nicht gut
Die Beerdigung findet den 14. April nachm. 1 Uhr vom Slerbchouse Ludwigstraße 14 aus statt.
beiwohnten, wurde beschlossen, heute in den Au S st a n d zu treten^ ZS kommen über 1000 Stückmeuter und mehrere tausend Gehilfen in Betracht. ________
To« nördliche Tiei zieht südostwärts weiter und bringt Mittel- deuischtand, wie bereit» beute morgen dem Norden bet Neiche«, kühle Westwinde und Trübung.
WelterauSsichten in dessen am Donnerstag dem 13 Avril 1911: Trübnna, ftnrfere Westwinde, astaemein fühl, aerinaer Aeaen.
delikate Geschmack und die grosse Ergiebigkeit.
Quaker Oats wird so stark geröstet, dass ihm die wertlose Feuchtigkeit fast gänzlich entzogen ist. Sie
bezahlen deshalb nur für die volle Nahrung und nicht für Wasser wie bei vielen anderen Marken. Das bedeutet eine grosse Ersparnis für Sie.
Quaker Oats gibt Gesundheit und
Bestbewährte
gesunde und
magendarmkranke
Nahrung fUr: sowie k schwächliche, in der Entwicklung zurückfj°bllebene
Kinder.
Todes Anzeige.
ES hat Gott gefallen, heute vormittag 5 Uhr, unseren lieben Gatten, Vater, Schwiegervater, Großvater. Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Johannes Becker VIII.
Gastwirt
im Alter von 72 Jahren nach langem schweren und mit Geduld getragenem Leiden auS diesem Leben abzurufen.
Die tieftrauerndeu Hinterbliebenen.
TreiS a. Lumda, Winnen, London, Altcn-Buseck, Gießen und Lollar, den 11. April 1911.
Die Beerdigung findet am Karfreitag, nachm. 3 Uhr, in TreiS a. Lda. statt. 2519
Gratis-Löffel für Quaker Oats Konsumenten.
Quaker Oats Pakete enthalten Gutscheine, für welche wertvolle schwer versilberte Löffel gänzlich kostenlos erhältlich sind. Diese Löffel tragen keinen Reklameaufdruck, sind von grosser Haltbarkeit und eine Zierde für jeden Tisch.
Geschäfts-Eröffnung.
Hierdurch einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Mitteilung, daß ich neben meiner bisherigen ^chuh- macherwerkstätte ein __ ——
Schuhwaren-Geschaft
in meinem Hause eröffnet habe. _ X_T
Durch fachmännische Kenntnisse tn dieser Branche dm ich m der Lage, meine mich beehrende Kundschast auss Beste »u bedttnen.
Indem ich bitte, mein Unternehmen gütigst unterstützen -n wollen, zeichne hochachtend
Balthaser Amend, Schuhmachermetster.
Karl Zimmermann, B3®uee1n:
Letzte Nachrichten.
Vom albaaischkn Aufstand.
Konstantinopel, 12. April. Tie Alarmnachrich- t e n über große Truppenverlu ste in Albanien und über die Bedrohung Skutaris sind übertrieben. Allerdings baden sich die Truppen nach den Kämpfen am 8. April bei Dinuschi und anderen Ortschaften mit nickst unbedeutenden Verlusten auf Tuzi zurückziehen müssen. Nack) authentischen Meldungen umfaßt die Zahl der in Aktion getretenen Mnllisseren nicht mehr als 1800 Gewehre. In Sandschak und Vrizrend wurde bisher keine beunruhigende Bewegung unter den Alhane'en wat'raenommrn.
Konstantinopel, 12. Avril. Da- Ministerium bei Innern teilt eine Depesche bc8 Malis von Skutari vom 10. April mit, wonach eine größere Truvvenmacht bei Hoti angegriffen sei. Die Rebellen hätten dem Geschützfeuer und den Maschinengewehren nicht widerstehen können, so daß ~bie Truppen, die von Kastrati auf Tuzi marschierten, da- Fort Hasiz-Paschg besetzten, den Aufständischen in die Flanke fielen und so den Vormarsch der anderen Truvvenabteilung sicherstcllten und darauf die tRebeffcn, die sich hinter Tuzi zurückgezogen hatten, verfolgten. Der Einzug der Truppen in Tuzi wird heute erwartet.
Torgut Sckcfket Pascha nntrbe anstelle des zurück- gctretenen Malis von Skutari einstweilen mit der Leitung dieses Amtes betraut.
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:/: Köln , 12. Avril. (Privattelegramm) Tie nieder- und oberrheinischen Reedereien beschlossen, die unterwegs befindlichen Güter an ihren Bestimmungsort gelangen zu lassen und alsdann die allgemeine Aussperrung zu verhängen.
London,12. April. Nach fünf Sitzungen im Unter- Hause ist die weitere Aussprache über die Klausel der Varl am en tsbill bis zum 18. April vertagt worden. Obwohl die bisherigen Verhandlungen bisweilen ziemlich stürmisch verliefen, batte die Negierung bei allen 9Tbftim- mungen eine normale Mehrheit.
Madrid, 12. April. Zwischen Fran kreich und Spanien ist in der marokkanischen Angelegenheit ein vollständiges Einvernehmen erzielt worden.
Saloniki, 12. April. Der Aus st and der Tabak- arbeit er breitet sich in der Provinz weiter au?. In Kawala legten 10 000 Arbeiter die Arbeit nieder. Truppen sind nach den gefährdeten Gebieten abgegangen.
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TounerStag, 27. ?Ü>riI 1911, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Karl Wilöeim Henrich aus Großen ° finden zugcschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert : . ,
Nach der Feldbereintgung:
Fl. 38 Nr. 72-10 — 450 ym Ho freite hinter den Lchievgarten an der Nodheimer Straße
Fl. 38 Nr- 726/u> = 390 Qm Ho fr eite daselbit «Neubauten Roü- heimer Straße 51 und 53k
Gießen, den 5. Avril 191t Grov-erzoglrcheL OrtLgericht.
Todes-Anzetge.
Gestern abend 9 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Gattin, unsere gute 'Diutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Wbethe ^enfelmönn
geb. Rinn
im 40. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Georg Henkelmann.
Danksagung
Für die zahlreichen Beweise herzlichster Teilnahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer unvergeßlichen Mutter
Fran Sara Klippstein, ged. Herzog
sprechen wir unfern innigsten Dank auS.
H. Mippstein
Berthold Klippstein
Betty Löwenstein, geb. Klippstein.
Langsdorf i.O., Frankfurt a.M., Schornsheim t.Nheinh., den 12. April 1911. 02933
Lin Nachspiel zu den Moabiter Unruhen.
Im Laufe des gestrigen Tages erhielt die Witwe Herrmann, deren Mann bei den Moabiter Unruh e n von Schutzleuten erschlagen wurde, auf ihr Gesuch um Bewilligung einer Rente folgende abschlägige Antwort:
Ihre Ansprüche vom 5. Oktober 1910 wegen Bewilligung einer Rente lehnen wir ab, da das Gesetz vom 11. Sutari 18a0 allein den Verletzten, nicht aber den Unterhaltungsbcrech- tigten einen Anspruch aus Entschädigung gibt. Dagegen haben wir dem Antrag vom 11. und 25. März 1911 auf E r ft a 11 u n g der Beerdigungskosten, soweit diese daS von der allgemeinen Ortskrankenkasse Charlottenburg gezahlte -Sterbegeld übersteigen, in der Höhe von 45 Mark stattgegeben, eie können diesen Betrag bei der Stadthauptkasse, mit Ausnahme der beiden letzten Geschäftslage eines jeden Monats, in den Vormittagsstunden erheben. Sollte Ihre Unterschritt m. der Kasse nicht bekannt sein, so haben Sie solche amtlich bescheinigen zu lassen. Falls Sie obigen Betrag innerhalb der nächsten drei Monate vom Empfang dieser Bescheinigung an nicht abgehoben haben sollten, werden wir annehmen, daß eS Ihnen an gen e nm tit. wenn die Zahlung durch Postanweisung unter Abzug des Vortos erfolgt, und wird diese Absendung demnächst durch d,e Stadt» Hauptkasse bewirkt werden. gez. Kirschner.
Die wir erfahren, hat sich Frau Herrmann nut ber — au5 sachlichen Gründen übrigens zu erwartenden — abschlägigen Antwort her Stadt Berlin nicht einverstanden erklärt und ihren Rechtsanwalt Dr. Rosenseld beauftragt, letzt gegen den Staat die Klage aus Schadensersatzansvrüche geltend zu machen.
Vor dem Amtsgericht Verlin-Mitte fand tn Den letzten Tagen eine erneute Untersuchung in der TotschlagSsache statt. Es waren gegen hundert Schutzleute nach dem Gericht gerufen worden, um den Zeugen, die erst den Abend vorher vom Gericht geladen worden waren, gegenübergestellt zu werden. Die Smutz- lrute mußten bekunden, ob sie sich in der Zwischenzeit den Bart naben abnehmen lassen oder andere Merkmale zur Veränderung hrer Gesichtszüge beitragen konnten. Bet der Vernehmung geriet rinc Zeugin in große Erregung. Sie machte geltend, daß sie nor Gericht nicht mehr als Zeugin erscheinen werde, wenn thr nicht der in Frage kommende Beamte gcgenfibergcfteut wird, den lie auf das bestimmteste w i ed e r e r k e n n e n wurde. Vorläufig sind die schuldigen Beamten noch nicht ermittelt worden.
Kleine Tageschronik.
Ein Mitte Februar in bas PereinskrankenhauS zu Einbeck kingelieferter etwa 40 Jahre alter Italiener gestand kurz vor Hnem Tode dem Anstaltsarzt, daß er von April bis Oktober vier Morde begangen habe. Einzelheiten. vermock)te er nich. mehr anzugeben. Die Staatsanwattscha^ tft damit beschäftigt, die Richtigkeit des Geständnisses nachzuprüken.
Einer Meldung der P.-terSburger Telegraphen-Ag^ntur aus Tokio zufolge fielen dem Bra nde 6676 Häuser, neun Tempel, zwei Fabriken und ein Feuerwehrschnppen um Opfer. Nach den bisherigen F^ststcllungen sind Vier Üersonen umgekommen; 133 wurden schwer verletzt Militär und Po^'zei bet ' ig en 'ich hervorragend am
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K 21 11. B80 3
I TouncrStag, 2V. Avril 1911, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Bieler, Adolf, die Firma, in (ließen zugeschriebenen nach- stehend verzeichnete« Parzellen versteigert: .
1/534'/M = 96 qm Hofrerte m der G^ßen?den 27. Marz 1911
Grotzh. QriSgericht Gießen. _________GroS._________ K 26/11 ' ~
Donnerstag, 20. Avril 1911, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem St. W. Henrich in Gießen zugc schriebenen nachstehend verzeichn ncten Parzellen versteigert:
, 38/Nr. ob 113^/i« — 3.» qm Hof- reite hinter den Schietzgärten an der Rodheimer Strafe nahe der Feldbereinigung
alt 38/113"',», - 400 qm neu 38/72®'io — 450 qm.
Gießen, den 27. März 1911.
Grotzherzogliches TrtSgerichi Gro».
Glngesandt.
In Nr 65 deS „Gi-ßener Anzeigers" befindet sich ein Ar- tikel zur Bebauung des N a h r u n g s b e r g e s
Der Einsender D. kritisiert über die bisherige Bauweise und über baa Anlegen der Straßen usw. und möchte die Dauunter- nefoner Gieß'Ns für Erbauung von Häusern zum Alleinbewohnen mit großen Vorgärten interessieren. Er ist der Ansicht, daß der Gang durch eine solche Straße viel angenehmer ist, als durch die Ludwigstraße, wo sich keinerlei Vorgärten befinden. Daß der Einsender wohl nicht ganz unrecht hat, wollen wir Nicht bestreiten. Wolle sich der Einsender einmal die mit der Ludwigstraße parallel laufende Stephanstraße betrachten, die gerade so in der kahlen und oben Bauweise wie fast alle Straßen in Gießen gebaut ist. Einige Praktische Handwerksmeister haben es verstanden, der Stephanstraße ein anderes Bild zu geben, selbst- verständlich unter großen Schwierigkeiten und Umständen, was ja bekanntlich beim Häuserbauen in G'egen der Fall ist. Jedoch darf der Einsender nicht vergessen, daß Vorgarten einen bedeutenden Kostenaufwand bedür'en, da sie mit Torsaulen, schmted- eisernen Gittern, Torrn elegant und sauber ausgefuhrt werden müssen. Der Hauptgrund, daß die Ludwigstraße so aussteht, ist wohl die Grundstücksspekulation gewesen. Große Komplexe von Grundstücken wurden von einem Kapitalisten gekauft und dann in möglichst viele einzelne Parzellen zergliedert, da es nicht aus das schöne Straßenbild, sondern aus die Zahl der Bauplätze ankam, um recht viel Kapital herauszuschlagen Da Gießen zur Zeit der Erbauung der Ludwigstraße noch sehr ländlich war, ist wohl die damalige Bpba"ungsweise zu enttchiildigen. Wohnungen wie sie der Einsender wünscht, 6—7 Zimmer, wobei keine Räume von 3 Meter Länge 1,20. Meter Breite als 3tmmer mitgerechnet werden und nicht schmierige und olverklexte Wände den modernen Baustil ergänzen sollen, sind doch genügend von den Bauunternehmern in letzter Zeit gebaut worden.
Verlaick der Witterung seit gestern früh: Die Wetterlage ift ffir weitere Erwärmung wieder sehr ungünstig geworden, i- öhreub das me ft liehe Hochdruckgebiet fortbesteht, ist die geltem bei Finnland nufoetniidue Znkl0"e im Vordringen noch Lüden begriffen. Vorderhand berrs.ht noch beite, es, nachts kaltes Wetter.
Rettungswerk. Tie Behörden, Private und Zeitungen bemühen sich, die Not der vierzigtausend Obdachlosen zu lindern.
Die strafrechtliche Untersuchung des Brandunglücks am Washington-Platz in Newy ork, das 150 Mädchen das Leben kostete. Hat zur Erhebung einer Anklage toeaen Totschlags ersten Grades gegen die Besitzer der Bluienfabrik Max Blanck und Isaak Harris geführt. Bei der Ver- nehmung hat ein Detektiv ausgesagt, die Treppentür im neunten Stockwerk deS E'ebäudes war beim Ausbruch des Brandes geschlossen gewesen. __ __
Märkte.
ke. Frankfurt a.M., 11. Avril. Sen- und Strohmarkt. Anaelahren waren 9 Waoen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte- Heu 8,20—3,60 Mk., Stroh (Kornlangslroh) 0,00 bi« 0 00 Mk. V.irrstrob 0,00— 0,00 Mk. Alle« st'ir 60 Kilo. Geschält rege. —' Tie Zufuhren waren auS Lberhessen und dem Ober- taunus.
f ueoernabme m tri- und Feuerieslattuagea
Prospekte erhältlich durch
1101-
- Krankenkost


