Ausgabe 
13.2.1911 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

;h. Betrieb ammstrasse lger in

Berg

ins

allobbetfung,

luöführungen,

lUllllllllilll!//

me

e(er

mn

M.

ist. Polizeiverork r

Überzieher, aller Art, MV Paar n- Herren, »aller Art.

N lettion z«

IN Z

üininSil Trf',R

jeder

-KW

Schaffers beruft.

Montag. 15. Februar 19U

Ve»ug4preiS: monatlid)75'13L,üiertel- jährlich Dtk. 2.20; durch Mbbole- il Srocißiteaen inonatlidi 65 Bi.: burd)

dieBost Mk. 2.viertel- jährl. auSschl. BesteUg. Zeilenpreis: lokal löPs-, auowcirl-ö 20 Mennig. Eheirebakteur.A Goetz. Verainwortlich für den volilischen Teil: August Goerz; für .Feuille- lou", .Vermischtes" und Gerichtssaal": «.Neu- rath; für .Stadt und Land": G.pcö; für den Anzeigenteil: H. Beck.

is7^7^ der Fall bei Infektion mit Influenza, die trotz höchst ästiger subjektiver Syrniomc schnell und harmlos rn Gelnndhell Überachen, aber auch Vereiterung, Hirnhautentzündung und Tod herbeiführen kann. Als bestes Vorbeugungsmittel, das immer 7ch ^issichtsvoller ist, als alle ^pulungeii, Gurgelungeii unb Nasendouchm, ist nad, Wieser immer noch die Gewöhnung anzu- seLn nur durch die Nase zu atmen in der dre Lutz vorgewarmL von einem großen Teil ihres Keimgehaltes befreit wird.

Rosegger über das Einkindersyst cm. Peter Rosegger schreibt in Heimgärtners Tagebuch: Wir wollen wie das Bestreben bei der Volkszählung zeigte - in Oesterreich hie 4abl der Deutschen vermehrt wissen und verringern die anfcf der deutschen Kinder! Tas Einkinderprinzip, es Zird imm^ mehr beliebt in der Ehe. Was bedeutet aber das? Lolche Eheleute benachteiligen ihr Volk doppelt, ja unermetzlich. Erstens durch Unterschlagung deutscher Äinder, zweitens durch Verderb de« einen «indes, das sie haben. Wie Wundheiten- daß Einkindcr gesund und tüchtig werden. Sic werden ver­weichlicht, verzärtelt, weibisch, nervös, Mefchickt und haben eine ilmcii selbst ungedeihliche Eigenliebe Mit Bewahrung vor Ge­schwistern, vor der Erbteilung, glaubt man dem einzigen .linde ein Leben, seine Zukunst zu erleichtern, und erjchwert ne ihm. Tenn cs ist und bleibt ein Weichling, der zu seiner 3cnt bod) auch ins. famtfmiitige Beben muß ohne Lc^noichule gehabt zu haben, und dort vereinsamt steht. Em affenliebleryches haus ist keine Lebensschule. Fragen, wir hervorragend ktzchtige Männer, so wird's saft immer heitzen: <n memer ftiibbcit qing cs schmal unb strenge her, cs waren unser viele G.schwMlw. Keine Seuche und kein verspielter Krieg ist jur ein Volk ,o schäd­lich als di? absichtliche Unfruchtbarkeit in der Ehe. Wenn nicht dann etwa die heimlichen, ledigen, armen,, derb abgehärtetes Kinder den Ausschlag geben müssen ? So da,; dieseEnterbten schließlich' die Herren der Munciwhnchen werden!Wenn wir nur einen haben", sagte mir jemand,dann können wir ihn studieren lassen. Hätten mir mehrere so munten sie Handwerk ernen." Handwerk lernen! Körperlich arbeiten - na, das mär' em Unglück! Unb solches will cm gciunbcs Volk bleiben! Weiß man denn iwd) immer nicht, bar, lidj mehr junge Leute dumm als gescheit studieren ? Und mehr junge Leute sich zunt Proletarier hinab als zum Herrn hinauntubicrcn Biele ä i n b e r' Davon die wenigen etwa besonders veranlagten stu­dieren lassen, die anderen zur Arbeit aus der Scholle und m der Werkstatt erziehen das heißt praktisch national sein.

Crf0Uiü) wie steht cs nun endlich mit der Kostcnfrage? Ja, der Herr Staatsminister hat behauptet, das; die Umwandlung der Notariate in Staatsmftitute keinen pckuiiiarcn Gewinn bringen M rs., >.nr. tQt- fincii jeden Notar cm Richter und mindesten', tin echrriber nötig icinn Tief' Meinung bürfte Kbcmrnlk für bic rcditirbctnifdien Bezirke nicht sutreften. _Jred)t totn dem ciügegengcbaften. das- die T-ts-ch-, bn« in unb bürg nie Notare verschwunden sind, ohne daß amtsrichtci lictic Personal vermehrt werden mußte, dodj wohl das Gegenteil beweist Lr m-nch-r Notar im lechisrheim.chen Seifen wüütc sich freuen wenn die Meinung der Regierung nchtig wäre. Man lmt öffenbar ganz übersehen, daß die Notare m Starken­burg und Ober Hessen zugleich Anwälte sind und daß rhrc lrbelts- krast zum größten Teil durch ihre anwaltliche Tangkcit m An- svriich'genommen wird. Die Belastung der Gerichte wird aber audi burdi die Aushebung des Notariats gar nicht so sehr groß werden jedenfalls nicht der Entlastung der Anwälte gleichkommen. Man muß dodj berücksichtigen, das; der Richter beute jeden Jmmo- bilienvertrag eingehend studieren, uachpruseiiund bcrichttgcn lchse muß Diese Mühe ,ordert ost gerade ,o Diel Zett, wie Du .iut nah nie des Vertrages selbst. Gewiß wird eine Vermehrung des Personals an manchen Gerichten nötig sein, aber davon kann doch wohl keine Rede sein, daß jeder "Notar burd) ^nenRichtcr ersetzt werden müßte. Für bie Provinzen etarfcnbiira und Ober dessen kann die Ausfassimg der Regierung jedensalls nicht zu - treffen Es wäre deshalb interessant, wenn du Regierung mtz ! würde wie sich die Kostenfrage stellt falls man nur m den rechtsrheinischen Provinzen die Geschäfte der Notare den Amtsgerichten wieder zuteilte, wie dies früher der Fall war. Tann® iidt einerheblicher Gewinn für den etaat

Die Schaffermahlzeit von Bremen.

Bremen den 12. Februar 1911.

Die anjälyrltd) wiederkehrendeSchaffermahlzeit des Danses Seefahrt" in Bremen ist eines der mtercssaittesten Ueberblcibscl aus Deutschlands großer Vergangenheit Der Ursprung des Hauses Seefahrt" geht auf bic Zeit der Kirchenspaltung, also den Anfang des 16. Jahrhunderts zurück, alv sich die Städte der Danse und namentlich Bremen noch auf dem Dohepunkt ihrer Macht befanden. Damals faßten die Acltestcn der Schissergcsell- schast den Plan, eine Kasse zu gründen, aus der arme und be­dürftige Schisser und deren Angehörige unterstützt werden soll. en. 3n bie Sdffe floffen bie tterfdtiebenon 'Be.trägc^.e lonft natb glücklicher Fahrt, nach Errettung aus sdjwerer ^not und am, anderen Anlässen den Kirchen Mgcführt worden waren. Ent­sprechend den gesellschaftlichen Sitten des D^telalters wurde fur die Stiftung eine genaue Ordnung Mit Vorseher i und Der idnebenen Aemtern eingerichtet unb dabei aud) ^tgelegt, wo. bic Mitglieder des öaufed Seefahrt bei ihren au verzehren hätten, wohlgemerkt nur die ©peil nToIgc, bie -öc ählung wr Speise MS Trani ging den feinen "ttfei etoa die aemcnnsamc Kasse an. An dem alten 400 Jahre all n Reglement wird bis heute,.pietätvoll festgehalten, unMo begruM auch heute noch, wenn sich .am^zweiten ^rettag^des T>tonal Februar die Pforten des Haufes Seefahrt fur dre Mttgli^c und Gäste offnen, die Erfchienenen der alte Ruf der drei ^cyaffm, dc^ Vorsteher,Schaffen unnen un haben, Unnen un haben schaffen'" Nur insoweit hat man der Neuzeit einige Zugestan^ niste gemacht als nicht nur Bremer, sondern auch bekannte und hervo'wogende Persönlichkeiten des öffentlichen,Lebens, audl bte Reichsbehörden und die Staatsbehörden Preutzens und and.rn NiindeSstaaten Einladungen in dasVans Seefahrt crhaltin, über dessen Portal der stolze Spruckj pranktNavigarc neces,.

Heues vom Wesen der ErWtung. 11 lieber die physiologischen Ursachen, aus denen eine ErWtimg . entsteht und sich je nach Umftänben zu einem einfachen Schnupfen ober su fieberhafter Bronchitis und Lungenentzündung oder rheu- Lte «uen. Neuralgien und

haben sich bic Ansichten in den lebten Jnhim rwn Grund au-

Wit schiKnbar logischer Beweissührung, bie nur den MZMZWZ

Etternvöratur in die kalte Außenlust so verengen sich die Blut- Kiil-nrroberflächc und der Lungen, was an sich Nicht geiaß sondern physiologisch sogar wünschniwert ist, Li,1id? nL zu^grobeBlEengen erheblich abkühlen. Znm Shmirb^üAen Körper diese automatische SBarmercgulieruijg ^E^üdungs^ustachde, besonders wenn das Herz nicht,iw stände * ^St b!m D^Tänberten Verhältnissen anzupass.en, oder

Abkühlung, wie sie namentlich dann emtritt, wenn bei einseitiger LbMM 9 Epithelzellen, die wie flache

% SsrÄ ääsä x ' ^vmru^ önncn. Es ist sogar sehr wahrscheinlich^ ? i^e^MItung bis zur nächm'olgcnben Bak crien sich ^^^ -cksteM^ des Mundes uiid der oberen. Luftwege er- ~ t,ei t,cr nächsten Auflockerung der Schleimhäute einen balten- um, ö marf.en ^er weitere Verlam des Katarrhes «och der Gistigkeit der eingebrungenen Dakienen und ^äsx»äs.w«s

d-r R-w-nich-w-n iu »dMfen. Dies

cst, vivere non!'

Seit der Gründung des Reicks gilt der erste Trinkspimch hoi.tfrffpn Kaiser und zwar wird er nach dem Aufträgen WMMffM-MMß WWAMZM- ste'wi?ih?^sechs Gchilfen ans den Reihen der Kapitäne machen üngFen^Element^ Platz, bis die Reihenfolge und langes Leben sie vielleicht noch einmal un späwt Alter -um Amte eines

Seitdem mit der Bescherung des Fünstnilltonen-Defi-s «its im hessischen Staatshaushalt dem Steuerzahler gründ- kicks die Augen darüber geöffnet morden sind, wohin es , führen muß, wenn man sich nicht nach der Decke zu strecken versteht, haben Regierung und Volksvertretung zweifellos das löbliche Bestreben gezeigt, mehr Sparsam­keit zu üben und vor allem gegen das weitere Empov- schwellen der Ausgaben in den verschiedenen Zweigen her Staatsverwaltung anzukämpfen. Aber wie so oft rm prak­tischen Leben, hat auch hier das Wollen mit dem Können nicht gleichen Schritt gehalten! Die schon im Herbst des Fahres 1909 eingeleitete Aera der Sparsamkeit hat bisher lediglich eine Reihe kleiner Ansätze und Maßnahmen zu manchen Tausend Mark Ersparnissen gezeitigt, aber zu wirklich durchgreifenden Entschlüssen, die das 80 M il- Uonen-Budget des Großherzogtums wenigstens um einen kleinen Prozentsatz günstiger zu gestalten geeignet wären, hat man sich an den maßgebenden Stellen bisher nicht aufzuraften vermocht. Es ist im Laufe der letzten anderthalb Jahre seit Erkenntnis der trostlos ungünstigen Finanzlage sowohl im Parlament, wie namentlich auch m der vorurteilsfreien Presse des Landes eine Reihe von Vorschlägen zur Herbeifiihrung wirllich durchgreifender Er- sparnismaßnahmen zur Erörteruna gestellt worden, bei denen von fachmännischer Seite eme genaue Darlegung über die Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit der Vorschläge gegeben wurde. Es hat sich aber dann jedes mal im schoße der Regierung ein Geheimrat gefunden, der als Spezialist in der betreffenden Frage angerufen wurde und es fertig brachte, mit mathematischer Sicherheit den Beweis dafür zu erbringen, daß das vorgeschlagene Pro­jekt für Hessen nicht durchfiihrbar erscheine.

Zu den Mitteln, dem Staate recht erhebliche neue Einnahmequellen von mehreren hunderttausend Mark zu eröffnen, war, nachdem die Regierung durch ihren Ge­heimrat den Porschlag auf Beseitigung der llnter^hebe- stellen batte ablehnen lassen, schon vor Jahrevft'ift von uns in diesem Blatte der Gedanke zur Erwägung ge­stellt worden, das Notariat in Hessen zu ver­staatlichen. Die Frage wurde damals angeregt in­folge der neuen großen Unterschlagungen des Notars Hu­bert in Oppenheim, der durch seine langfahrigen ^betrü­gerischen Manipulationen so viele kleine Leute in^ Ver­derben stürzte und wir konnten zur Motivieruna unserer Forderung darauf Hinweisen, daß in unserem -Nachbarstaate Baden das Amtsnotariat zur vollsten Zufriedenheit und mit bestem Erfolg durchgefübrt sei. .dieselbe Frage t)t nun auch kürzlich wieder in der Zweiten hessischen Kam­mer bei Beratung der Anfraae Winkler ill>er die Frage der Unterstützung der durch den Notar Hubert Geschä­digten aufgerollt worden, aber sie hat leider in der Kam­mer nicht Die Beachtung gefunden, die ihr angefichtv ihrer Wichtigkeit für Hessen gebührte. Die Regierung hat fich nicht einmal die Mühe genommen, ihren ablehnenden Standpunkt näher zu motivieren und in der Aussprache haben nur einige Juristen, auch Notare, das Wort er­griffen, um für die Beibehaltung des jetzigen Verhält­nisses zu plädieren. Da obendrein jetzt noch ein zweifel­los selbst an der Sache Interessierter dieser Tage in einem

Frankfurter Blatte das Wort ergriff und den fetzigen Zu- 1 stand zu beschönigen versuchte, wollen wir doch nicht unter­lassen, hier auch die Zuschrift eines bekannten, aber nicht ' interessierten Fachmannes zum Abdruck zu bringen, die , das Wesen des Notariats in Hessen auch einmal von einem anderen Gesichtspunkt aus beleuchtet. Die Zuschrift lautet:

Niemand Tann in seiner eigenen Sache Richter Jein, das hätten auch die Redner in der Zweiten Kammer bezüglich des Notariats bedenken sollen. Wer die Kammcrverhandlungen ver­folgt hat, konnte faß zu der Meinung kommen, bie Amtsrichter auf dem Lande hätten fast nichts zu tun und es wurde ihnen kein Vertrauen entgcgcngcbracht, wahrend die^Notare ubnall das unbegrenzte Vertrauen der Bevölkerung belaBcn. Wer da-.- behauptet, zeigt aber, daß ihm die allgemcnu' Stimmung im Lande nicht bekannt ist. Von den rhemhejmchen Verhallnifien wollen wir hier im Moment absehen, da dort die Stellung bei Notare von früher her eine andere ift.~ Man erkundige lief) aber einmal in Oberhessen oder auch in ^tarjenburg, und man wird bestätigt finden, daß infolge der fkandalöien Vorgänge ^.lnk und Hubert dort die Lust, zum Notar zu gehen.gauzgewaltlg abgenommen hat, zumal jetzt der Staat auch aus Bittigkeitsgrundcn nicht mehr für den Schaden aufkommcn will. Gewiß sind die Fälle Link und Hubert nur recht lettene Ausnahmen, joic können aber wicderkchren und sind, wie m der Kammer von allen Seiten hervorgchoben wurde, auch durch dw Fristen Kontiott maßregeln nicht zu vermeiden. Allein bicje Erwägung, io lolltc inan meinen, müßte für Regierung und ^vlksvcrttctung ausreichen, um die bestehenden Verhältnisse zu andern. .Die Sicherheit des Publikums verlangt es und alle anderen Geiichtopunkte mußwii demgegenüber zurücktretcn. Durch Vie, Verstaatlichung des ) - tariats würden solche Veruntreuungen fehr eingefchrankt werden, wenn sic sich auch wicht ganz auslchließen lassm. ..Darum handelt cs sich aber auch gar nicht, londern es dreht sich darum, da. Publikum gegebenen Falles zu schützen.

Wenn von mancher Seite betont wird, das Publikum gehe lieber zum Notar als zum Richter, weil man hier bie Auswahl habe und sich zur Errichtung von- Vertragen u,w. die Swagende Persönlichkeit anssuchen könne, so mag dies l^r die größeren Städte zutressen, für die ländlichen Verhaltmije aber nicht. Für ; einen ländlichen Amtsgerichtsbezirk gibt cs im Rechtsrheinischen nur einen Notar, zu dem man gehen m u tz, wenn man Nicht an das Gericht will. Und warc es beim andererseits in stabte nicht möglich, für einen Bezirk mehrere Richter suft^dig zu erklären unb jedensalls nur solchen Richtern die R^oniatsgeschastc in übertragen, bic des unbedingten Vertrauens jichcr find, -lu Rcgieruna hat doch seinerzeit unter den Rechtsanwallen bic ihr geeignet erscheinenden Männer zu finden getouHt, und unter bti Zahl der Amtsrichter sollte das nicht möglich sein?

Wenig bekannt ist bte Tatiache, daß man heute für den gleichcii Vertrag beim Notar vtz m - 'Zahlen inaß «ls bei. Gericht wie einige Beispiele bewegen: Em Kaufvertrag über ein im Stet mm 100 M. totet kenn &md>t

1 Mk beim Notar 3,30 Mk.; bei einem Wertobiekt von ^00 Mt. betragen bie .Kosten beim Gericht 5 Mk., beim Notar 7,70 Mk.. bei einem Objekt von 2000 Mk. betragen die Kosten 14 Mi. bezw. 17 en Errickitung eines Testaments über ein -^er-

mögen bti }u 2000 91t toftet beim ««tot .1-10 M . dem Klntar 716 Mk. Hierbei sei bemerkt, daß in den allen, in

N der ISÄÄ »- W« rnanic ®cfd>äftc JJ««X^aud, ni'^tilt'cn "o® baß

bu^ch^in kor rette' Arbci/eines Notars das Publikum geschädigt N ba^kffad)on den ©erlebten Verträge der Notare znruck- ÄÄ te «»träge

niet nebi an! alles ^Sedackt nehmen, denn er mich den gründ.

Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten.

Sröhere Ersparnisse in der hessischen Staatsverwaltung.

R. B. Darmstadt, 12. Febr.

daß die Arbeit gar mancher Notare in Hessen zu 5cü» unb gelb- raubenben Verhandlungen Anlaß gibt, Wie iwwif; manches .lints gerickst und auch wohl die Landeshypothekenbank bestätigen kann. '^iic Regierung soll übrigens über diesen Punkt ein reckst reiche. Material burdi mündliche und schriftliche Beschwerden in Landen haben: cs wäre wümchcnswcrt, wenn auch baruber oon bei Regierung in den demnächfttgcn Verhandlungen Jinfiarung

Ur. 5Z Erster Blatt 16P Jahrgang

UGietzenerAnzeiger

»«LZ Seneral-Anzeiger für Oberyessen

LMahm^von^Än^igen Rototionsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruderei B. Lange. Nedaktion, Expedition und Druckerei. Zchulprahe 7. w üorm^mq§n9unh vudingen: Fernsprecher Nr. 50 Seschäftzstelle vahnhosstrahe tö3.

M^n hat scheinbar auch besonders eins bei Berechnung der Kosten vergessen? In den Städten ist bekanntlich zum grosten Teil das Grundbuch noch nicht angelegt. Ist das erst emma acickichen so werden zweisellos viele Kaufverträge ^uber hohr fchjette ützd Hypotheken von den Notaren errichtet. Die unau-* ^nlne roirb fein, daß der Staat einen weiteren er- heblicheu Ausfall erleidet, den man jetzt durch ^^ebung des Notariats schon verhindern konnte. Wurden die Geschäfte der Notare rechts des Rhems wieder den Amtsgerichten allem zu- aewiesen so wäre baburd) and) die Möglichkeit gegeben, bic Land-Antsgcrichtc, so weit das notig ichemt, zu be taften Tie Unkosten, die dem Staat erwach,en wurden, tonnen unmöalidV bic Akehreiunahmen erreichen, iusbe onbere wenn man berücksichtigt, daß ein Gebührciiaussall bei Anlegung des Grund­buchs in den Stäbten sicher zu erwarten ist.

Nach Lage der Sache mup, man dringend hoffen, baß bei den dcninächstigeii Kammerverhanblungen bic ,o wichtige No- tariatsfragc eine eingehende Nachprüfung erfahrt unb öaß bic Wrofd). Regierung ihren ablehnenden Standpunkt ausgibt. jeden­falls wäre die Frage der Erwägung wert, ob nicht w^iigstons in Starkenburg und Obcrhessen das ^^tariat^wieber verjchwmden rann _ selbstverständlich unter möglichster «chonung der Inter­essen der jetzigen Stelleninhaber.

Zur Verminderung der berittenen Gendarmen.

Zu diesem Thema wird uns von anderer Seite fge- schrich ^nt hessischen Haushalt notweiü)ig gewordene Spar­samkeit ist jetzt bic längst von verschiedenen Landtagsabgeordnetcn beantragte Verminderung der berittenen Gendarmerie zur Wirk- liddeit geroorben. Wie man bestimmt erfahrt, sollen am 1. April m ganzen 4 berittene Stationen nut flammen 10 Pferden em