Ausgabe 
20.10.1911 Zweites Blatt
 
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Reichsanwalts hirrauszugehen.

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gemeinde.

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Johannessaal.

Uhr: Versammlung des

8 Uhr: Bibelstunde Piarrer Ausfeld.

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Montag, den 23. Oktober, abends 8 Frauenverems der Johannesgemeinde.

Aüttwoch, den 25. Oktober, abends

Märkte.

~ Lauterbach, 19. Okt. Der gestrige H e r b st m a r k t (Vieh- und Krämern,arkt), mit dem auch zugleich das hiesige Kirchweihiest verbunden ist, brachte infolge des durch die Maul- und Klauenseuche

Kälber.

Feinste Mastkälber .........

Mittlere 'Dl alt- und beste Saugkälber . . . .

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . Scha ie.

Weidcmastschase:

Mastlämmer und Masthammel

Geringere Masthanunel und Schate . . . . Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz-

Airchliche Nachrichten.

Sonntag, den 22. Oktober, 19. nach Trinitatis.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. S ch i an.

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst.

Psarrer Schwabe.

Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.

Psarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Missionar Spa ich.

Montag, den 23. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr, im Markussaal: Bibelstunde. (Ausgewählte Psalmen).

Pfarrer Schwabe.

3n der Zohanneskirche.

Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l d.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.

Pfarrer A u s i e l d.

Nachmittags 5 Uhr: Psarrajsistent Schorle in m e r.

Festgottesdienst zur Feier des Stiftungsfestes des Ev. Arbeiter-

Siegerin

-Margarine, wie allerfeinste Molkereibutter in jeder Verwendungsart.

Vereins.

Abends 7*/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weib­lichen Jugend der Lukas gemeinde.

Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im

im Johannessaal.

Heute, Freitag, den 20. Oktober nachmitlags 5*/2 Uhr: Ver­sammlung der konfirmierten weiblichen Jugend derJohamies-

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter Dieiei Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kemerle, Verantwortung.)

Gießen, 20. Okt.

Mit Freuden liest man int' Gießener Anzeiger die Berichte aus Marburg bezüglich des Ka r t o f f el b e z u g-es durch die Stadt. In Gießen scheint man aus den Erhebungen nicht heraus­zukommen und bei der Stadtverwaltung nicht zu wissen, daß leben Tag Frost eintreten kann, der den Kartoffelversand er­schwert, ja säst unmöglich machen kann. Ich möchte die Herren Stadträte freundlichst einladen, sich am nächsten Markttage einmal am Oswaldsgarten ehnzufrnden und zu beobachten, wenn Ar­beiterfrauen und kleine Beamtenfrauen, die große Familien haben und die hauptsächlich auf Kartoffel angewiesen sind, ent­täuscht abziehen, wenn sie von Bauern den Preis von 8 bis 9 Mark pro Malter hören. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, wenn, wie in Viarburg (siehe Gießener Anzeiger), gute Speise- kartofseln für 6,80 Mark abgegeben werden.

Ich möchte die Herren Stadträte auffordern, die mit dem Versprechen in das Stadtparlament eingezogen sind, für die klei­neren Leute zu sorgen, sich der Sache doch eingehend anzunehmen. Ich möchte mit meinem Vorschlag noch weiter gehen: Es ist bestimmt anzunehmen, daß nach der Herbstkalamität die Früh­jahrskalamität noch wesentlich schlimmer wird. So wäre zu empfehlen, 1020 Doppellvaggon in den geräumigen Schul­kellereien zu lagern, wenn auch 1020 Doppelwaggon für Gießen wenig bedeuten, so glaube ich doch, daß solcher Kartoffelvorrat auf die Frühjahrspreise einen wesentlichen Einfluß ausübt, welches ja gerade den kleinsten Leuten zugute kommt, die bzgl. Keller, oder auch, weil die Ausgaben im Herbst zu groß sind, nicht genügend Kar­toffeln im Herbst einkellern können. Auch diesen Vorschlag möchte ich den Herren Stadträten mit dem großen sozialen Herzen zur Erwägung aufs wärmste empfehlen.

Der neue Scckerprozetz.

< Stettin, 19. Oktober.

Nach einer eintägigen Pause wurden heute die Verhanmungen im Prozeß gegen den Rittergutsbesitzer Becker wegen Belewl- gung des Landrats Freiherrn v. Maltzahn wieder ausgenommen. Es wird weiter das Verhältnis des Angeklagten zu den Be­hörden erörtert. Der folgende Zeuge Regierungspraiident von Scheller erÜärt, das Disziplinarverfahren gegen den Angeklagten hatte den Zweck der Dienstentlassung. Der Zeuge Oekonomrerat R a ck o w geht auf die Verfehlungen des Landrats v. Osterroth ein. Als letzter Zeuge wird der Freund des Angeklagten, Rrtter- gutsbesitzer Mendorfs vernommen, der sich in längeren Aus­lassungen über die politischen Verhältnisse im Kreqe Grimmen äußert. Nach seiner Meinung seien politische Grunde für die Amtsenthebung Beckers maßgebend gewesen. Es nimmt dann Staatsanwaltschaftsrat Thiede das Wort zu seinem Plädoyer. Er betont einleitend, daß es sich hier um keinen politstchen Prozeß handele, zu dem er gestempelt werden sollte, wenn auch die Be­leidigungen des Angeklagten aus dessen politischen Anichauungen entsprungen und aus ihnen zu verstehen sind. Der Staatsanwalt geht dann auf die von dem Angeklagten erhobenen Vorwürfe ein und meint, daß die Behörden jedesmal durchaus korrekt gehandelt hätten, wenn auch dem Angeklagten zuzugeben sei, daß er ver­schiedentlich in Wahrung berechtigter Jnterefien gehandelt und die von ihm behaupteten Tatsachen für wahr gehalten habe. Das genüge aber nicht, um nur auf eine Geldstrafe zu erkennen, die den Angeklagten gar nicht treffen würde. Der Staatsanwalt beantragt schließlich wegen fünf Fällen von Beleidigung aus den 88 185 und 186 StGB, eine Gesamtstrafe von fünf Mo­naten Gefängnis.

Darauf wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt.

oohra

-Margarine, ein Landbutter -Ersatz ohne gleichen.

katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag, den 2 1. Oktober 1911:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag, den 22. Okt., 20. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6'/2 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.

, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommuniow

um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

, um 11 Uhr: Heil. 'Messe mit Predigt.

Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen.

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sams­tag abend um 6'/, Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen.

ausgefallenen Viebmarktes sehr schwachen Verkehr. Der Kramer- markt war von Händlern und Käufern schwach besucht und das onft sehr rege Treiben auf dem Marktplatz vermißte man gänzlich. In früheren Jahren war dieser Markt außer dem trn Frühjahre tatlfindenden Prämienmarkt einer der lebhaftesten, er hat aber in letzter Zeit, wie alle übrigen Märkte, an Verkehr sehr em- ^'tc. Frankfurt a.M. Di e h h of-M a rktb e ri cht vom 19. Okt. Auftrieb: 78 Rinder, darunter 15 Ochsen, 1 Bulle, 62 Kühe und Färsen, 1024 Kälber, 504 Schafe, 1806 Schweine.

Tendenz: Rinder geräumt, Kälber gedrückt, Schafe lebhaft, beide ausverkaust, Schweine flau, Ueberstand. Preis für 100 Pfd.

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nachdem die Stoftenfrage durch irre Stadt erledigt war, nun noch Bedenken über die vom Fiskus verlangte unbeschränkte Wasserentnahme. Man rief die Vermittlung des Kreis- lamts an und dadurch wurden noch verschiedene Zugestand- Trifte der Forstbehörde erreicht, so u. a., daß bei wasser­armer Zeit, und das ist, sobald durch Anordnung der zu­ständigen Behörde dem Wasserstatut entsprechend der Wasser­verbrauch eingeschränkt wird, der Fiskus nur das Recht hat, an zwei Wochentagen je zwei Stunden Wasser der Leitung zu entnehmen. Nach den angestellten technischen Berechnungen können in dieser Zeit in der Woche nur fünf Kubikmeter Wasser für den Staat verwendet werden. Auch mit diesem Vertrag war ein Teil des Stadtvorstandes noch nicht einverstanden, es wurde eine Kontrollvorrichtung gefordert, damit eine Garantie vorhanden sei, daß der .Staat nicht mehr Wasser verbrauche. Gestern abend be- schckftigte sich auch eine Bürgerversammlung, die von 23 Burgern besucht war, mit der Frage. Es konnte dabei feftgestellt werden, daß unrichtige Tatsachen im Publikum verbreitet worden waren. Als nun in der heute vormittag in Gegenwart der Vertreter der Forstbehörde, des Kreisamts und der Kulturinspektion der Vertrags­entwurf nochmals durchberaten und noch die Bestimmung darin auf genommen wurde, daß alle an der Leitung vor- hunehmenden Aenderungen der Zustimmung der Stadt be­dürfen, fand der Vertrag mit acht gegen drei Stimmen Annahme. Es wurde unter anderen Klarstellungen auch von berufener Seite dargelegt, daß die geforderte Kon­trolle der Wasserentnahme für den Pflanzgarten technisch zwar möglich, öfter sehr unzuverlässig sei.

O Laubach, 19. Okt. Die hiesige Konzert- und Bortragsvereinigunig hat auch für diesen Winter ein auserlesenes Programm zusammengestellt. Die Ber- cmstaltungen beginnen am 29. Oktober mit einem Lieder­abend, zu dem Frau Werner Jensen aus Berlin gewonnen wurde, die Begleitung am Flügel hat Universitätsmusik­direktor Prof. Drautmann-Gießen übernommen. Aus einem Streichquartettabend der Kammermusikvereinigung Schmidt, Darmstadt besteht das zweite Konzert. Ein Liederabend, veranstaltet vom Kronbauerschen Männerquartett Gießen voraussichtlich am 3. März wird die Reihe der Konzerte beschließen. Zwischen den Konzerten werden sich wieder drei Vorträge einreihen. Pfarrer Schulte, Großenlinden wird einen solchen halten über dasOberhessische Volks­lied", ergänzt und erläutert durch Volksliedervorträge von zwei Samen. Die beiden anderen Vorträge haben die Uni­versitätsprofessoren Dr. Strack und Dr. Körte, Gießen, durch Lichtbildervorträge unterstützt, überDeutsche Arbeit in Kleinasien" und überEiniges aus der Geschichte des Geld­wesens" übernommen.

Hessen-Nassau.

sj Aus Kurbess en, 19. Sept. Der Regierungspräsi­dent zu Kassel erlaßt eine Bezirks-Polizeiverord- nung gegen die Verunstaltung landschaftlicher hervorragender Gegenden außerhalb geschlossener Ortschaften durch Ausschreitungen der Reklame. Die grell­farbigen Blechtafeln an beiden Seiten der Eisenbahn, die sog. Blechpest, dürften deshalb in Kurheften bald ver­schwinden.

Q Marburg, 19. Okt. Am nächsten Sonntag nach­mittag findet im Rest. Briel hier eine Besprechung der ehemaligen Angehörigen des 81. InfanterieregimentsKur­fürst" wegen Beteiligung an der Hundertjahrfeier dieser in Marburg gegründeter: Truppe statt. Ein Ausschuß hier ansässiger ehemaliger Offiziere des Regiments bittet die Kameraden aus den Kreisen Marburg, Kirchhain und Ziegenhain um zahlreiches Erscheinen.

fc. Wiesbaden, 19. Okt. In der oberen Adlerstraße fand die Frau eines Maurers, die als Stundenfrau beschäf­tigt ist, ihr ein Jahr altes Kind, als sie von der Arbeit zurückkain, tot vor. Das Kind war, als die Frau auf Arbeit ging, in einem Kinderwagen in der Wohnung Aurückgelassen worden. Als das Kind in der Abwesenheit Der Mutter erwachte, arbeitete es sich in dem Wagen in die Höhe und stürzte heraus. Es blieb mit dem linken Händchen hängen und in dieser Lage mit dem Kopf nach unten er­stickte es.

aKuNg. Der Stabtvorstand hatte, I und sich später angeblich dem Trünke ergab. Er geriri dMirch ' die Stadt erfebiat war" nun I in mawri^ Not und wandte sich an d-m emes fr^zosif^n Nachnchtenbureaus und machte den Versuch, die .vcetzer üy« Kaiserin" undKronprinz", sowie Einzeichnungen m den Um- gebungsplan aus bem Festungsgürtel an Frankreich zu verraten, was ihm nicht gelungen ist. Da der Angeklagte teme Reue zeigte, sondern noch bedauerte, daß ihm der Plan nicht gelangen ei, sah sich der Gerichtshof genötigt, noch über den Antrag des

Gerichtssaal.

X Hanau, 19. Okt. Wegen fahrlässiger Tötung hatten sich der Bruchmeister Lorenz Englert von Rotbenbruch und der Direktor der Kahlgrund^Eisenbahn-Aktiengesellschaft Friedrich Sander von Schöllkrippen vor Gericht zu verantworten. In dem der Kahlgrund-Eifenbahn-Aktiengesellfchaft gehörigem Kalkstein­bruche bei Eichenberg loar am 2. Juni d. Js. der verheiratete Steinbrucharbeiter Wendelin Schloth aus Eichenberg von herab­stürzendem Gestein erschlagen worden. Die den gesetzlichen Vor­schriften nicht entsprechende Art des Betriebes soll Schuld an dem Unglück fein. Am Tage des Unglücks ist an einem über- hängendem Felsblock gearbeitet worden, der dann plötzlich ab­stürzte. Der Staatsanwalt beantragte gegen iDirektor Sander vier Monate, gegen Bruchmeister Englert drei Monate Gefängnis. Das Urteil lautete gegen Englert auf 14 Tage Gefängnis, während Direktor Sander freigesprochen wurde, da nicht feststehe, daß er von dem gefahrdrohenden Steinüberhange unterrichtet ge­wesen fei.

Leipzig, 19. Okt. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts begann heute vormittag der Spio­nageprozeß gegen den früheren Feingoldschläger Georg 'K r e h e r-Sulzbach i. Bayern, der beschuldigt wird, versucht zu haben, an Agenten eines französifchen Nachrichtenbureaus Pläne der Metzer Festungswerke zu verraten. Es sind zehn Zeugen und Sachverständige erschienen. Die Oeffentlichkeit wurde ausge- schlossen. Der Angeklagte Kreher wurde wegen versuchten Ver­rates militärischer Geheimnisse zu sechs Jahren Zuchthaus Und zehn Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht verurterlt. In der Urteilsbegründuirg heißt es, daß der An­geklagte, der bis zum September 1910 Unteroffizier in Metz war, sich in der letzten Zeit seines Dienstes rieftad)en Tadel zuzog

schale)..........

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Lebendgewicht 51.0053.00

fc. Wiesbaden, 19. Okt. Heu- und Str oh markt. Angefahren waren 16 Wagen mit Heu und Stroh. Alan notierte: Heu 9.5011.OU Mk., Stroh (Richtstroh) 5.606.60 Mik. Frachtmarkt. Hafer 18.6020.00 Mk. Alles für 100 Kilo.

Eine Ungehörigkeit, die aber auf der Bahnstrecke Gießen Fulda in letzter Zeit anscheinend gang und gäbe ist, verdient öffentlich aufs Schärfste gerügt zu werden. Ur­plötzlich erscheint da nämlich während der Zug sich m voller Fahrt befindet aus einem Klosett! heraus ein Schaffner zur Revision der Fahrkarten in einem Frauenabteil. Daß dieses Verfahren geeignet ist, alleinreisenden Damen einen gehörigen Schrecken einztyagen, versteht sich wohl von selbst. Es genügt wohl die Bekanntgabe dieser Tatsache, um ine Eisenbahndirektion zur Mennigen Abstellung dieser Rücksichtslosigkeit und Ungehörig­keit zu veranlassen. X.

Handel.

Konkurse in Hessen. lieber den Nachlaß der Elisabethe geb. Euler, Witwe des Johannes Euler III. von Eppertshausen wurde am 27. September das Konkurs- veriahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der Vor­mund der minderjährigen Kinder der Johannes Euler III. Witwe, Peter Anton Euler von Eppertshausen, den Antrag auf Eröffnung gestellt hat. Bürgermeister Euler von Eppertshausen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20 Oktober bei dem Amtsgericht Dieburg anzumelden. lieber das Vermögen des Aepselweiuproduzeuten Johann Philipp Klein III. zu 0 f f c n b a ch wurde am 19. September das Kon­kursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Henrich zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssordermigen sind bis zum 28. Oktober bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. lieber den Nachlaß des verstorbenen Hans Fritz Max B o b r i ch in Budenheim wurde am 10. Okt. das Konkursverfahren er­öffnet. Bureauvorsteher Page zu Mainz rourbe zum Konkurs­verwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis znrn 2. Novem­ber bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. lieber das Ver­mögen des Bäckers Peter Friedrich E o r v i n u s in L i n d h e i m wurde am 16. Oktober das Konkursverfahren eröffnet. Spar­kasserechner Jakob Waqnerzu Altenstadt wurde zum Konkurs- vermalter ernannt. Könkurssorderungen sind bis zum 6. Nov. bei dem Amtsgericht Altenstadt anzumelden.

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