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im einzelne« Derbaltungsmaßregeln bei versckiü>enen Aranfheitcn an. rooSurtb er ausführt, baß man der Menschheit durch die Gifte mir ihren schädlichen Nebenwirkungen keinen Gefallen erweisen könne, sondern durch die einfachen Mittel der Naturbeilkunde: Lonne, Lust, Wärme, Wasser, Trat vollständig auskommt. Eine Aussprache lehnte der Vortragende als zu keinem Ziele führend ab. Eine Anfrage, wie der Uebergang von der seitherigen zur vege tarischen Lebensweise sich zu gestalten habe, beantwortete der Vortragende dahin, daß man ohne weiteres zur naturgemäßen Lebenswerse übergehen könne.
• * Fleischcrmaschinen AuSstellung. Bei dem am 14. und 15. Mai hier stattiindenden Fleischer-Berbandstage für betbc dessen und Nassau findet in Steins Garten eine Fach- Äusstellung für das Flellchcrgewerbe statt. Auster einzelnen Ma- jchincn, ivie sie in Flestchereien gebraucht werden, kommen lomvletic Motor-Anlagen zur Ausstellung, die im Betrieb vorgeführt lverden. Ter Besuch oer Ausstellung, die trotz der ttürzc der Zeit, sür bic iie besnmmt ist, sehr reichhaltig sein dürfte, wird auch für den ^kichtfachmann von Interesse sein
’* Kanarienvogel-Ausstellung. Gastwirt W a l ter von Herbstein stellt von Samstag bis Montag im Hotel Einhorn eine Anzahl Kanarienvögel aus, die Melodien in einer Vollkommenheit pseisen, wie man es selten hört. Auch die auv gegellten Vogelkäfige, alles Erzeugnisse des Ausstellers, sind sebr empfehlenswert. Bei ihnen bewahrheitet sich das Sprichwori. dost das Geld eigentlich auf der Straße liegt, denn der Haurn schmuck der Käsige besteht aus einheimischen Schneckenhäusern, w»e man sie überall aus Wegen und Stegen sindet.
• • ©ilbcrnc Hochzeit feiern heute Schneider (Bcora Fischer und Frau, geb. Schäfer.
- Ausgestellte Preise. Die bei dem Athleten- Wettstreit auf der LiebigShöhe zur Verteilung kommenden Preise sind im Schaufenster der Zigarrenhandlung Müller am Marktplatz ausgestellt.
• • Die Krachenburg in der Neustadt wird demnächst verschwinden, nachdem gestern die Stadt das daneben liegende Anwesen des MehgermeisterS Schneider für 24 OOO Mk. erworben hat. Damit ist die Durchführung der Erweiterung der Neustadt an jener Stelle gesichert.
Landkreis Gießen.
2 Lich, 11. Mai. Hier feierten bic Eheleute Gastwirt Albach in der Unterstadt das Fest der goldenen Hochzeit. DaS Jubelpaar erfreut sich noch körperlicher und geistiger Rüstigkeit und Frische.
a. Hungen, 10. Mai. Zur He d r ich-V c r til g un g hat die Gemeinde eine Spritze augesckafft, die den Landwirten zur Benutzung empfohlen wird. — Wegen der Zeuchengefahr fällt der Biehmarkt am nächsten Montag a u s, es findet nur Krämermarkt statt.
Kreis Büdingen.
X Nidda, 11. Mai. Bei dem gestern abend über unsere Stadt gezogenen schweren Wetter schlug der Blitz in die auf der Wohnung der ehemaligen Brauerei Uhl festgemachte Telephonleitung. Mehrere Drähte mürben abgerissen; der Blitz fuhr aber, ohne weiteren Schaden zu tun, an der Erdleitung zur Erde. DaS Wetter brachte end- lich den langersehnten reichlichen und gedeihlichen Regen. — Auch in Bad Salzhausen hat der Blitz in einen Blitzableiter eingeschlagen.
= Hirzenhain, 11. Mai. Hier starb der langjährige Bürgermeister Gußniann, wohl einer der ältesten steS Streifes.
Kreis AlSfeld.
bz. Hopfgarten, 11. Mai. Gestern abend gegen 5 Uhr zog über unser Torf hin, von Osten herkornmend, «in Gewitter mit heftigen Hagelschlossen. Viele Leute, die sich auf denr Felde befanden, wurden plötzlich davon überrascht und langten sehr durchnäßt zu Hause an. Ein Blitzstrahl traf das Haus des Eimvohners E d Pein, fuhr am Schornstein herunter und lötete im Stalle eine Ziege. Glücklicherweise entstand kein Hausbrand, was verhängnrsvoll l)ätte werden können, da sich gerade in dein betreffenden Dorfteil kein Brunnen befindet.
Kreis Schotten.
a Schotten, 11. Mai. Es kann mit Freude ausgenommen werden, daß von der Deutschen Landwirtschaft^ gesellschast gelegentlich ihrer Jubiläums-Wander ausstellung in Kassel auch ein Ausflug in den Vogelsberg vorgesehen ist. Er soll am 26. Juni statt finden. Arn 2b. Juni ist eine Tour in die Rhön vorgesehen.
— Laubach, 11. Mai. Der hessische Blumen- tag ergab hier den Betrag von 231,05 Mk.
Kreis Lauterbach.
Crainfeld, 11. Mai. Gestern nachmittag gegen 6 Uhr zog über die hiesige Gegend ein schweres Gewitter, begleitet von wolkenbrucharrigem Regen und starken elektrischen Entladungen Dabei schlug der Blitz in die Hosreite des Joh. Baumbad) III. hier, die in kurzer Zeit in hellen Flammen stand und n i eberb rannte. Auch ui Hopfmannsfeld hat der Blitz in eine Scheuer eingeschlagen, ohne aber weiteren Schaben anzuricyten.
Kreis Friedberg.
x Bab-Nauheim, 10. Mai. Ein starkes Unwetter, das strichweise mit Hagelsall verbunden war, ging heute abend zwischen 8 und U Uhr über unsere Gegend niöder und richtete beträchtlichen Sd)aden an. Viele Seiler der Stadt kanten unter Wasser, so daß die Feuerwehr in Tätigkeit treten mußte. Vielerorts wurde Garten- und Ackerland weggeschwemmt. Auch das Obst soll gelitten haben, vor allem die Aepsel, soweit sie noch in Blüte standen. Viele Obst- und Anlagenbäume wurden ihres Blätter- fchmuckes in gaitz beträchtticher Weise beraubt. Im vergangenen Jahr, einen Tag spater, ging ein ähnlich schweres Setter über unsere Gegend nieder, das mit noch heftigerem Sturm verbunden war und in ganz. Oberhessen Schaden angerichtet hat.
4-, Butzbach, 11. Mai. Gestern abend entluden sick) schwere Gewitter über unserer Gemarkung, die uns ausgiebigen Regen brachten. Der Blitz schlug an verschiedenen Stellen in die elektrischen Leitungen — Falsche Dreimarkstücke befinden fick) im Umlauf mit dem Münz
zeichen A., der Jahreszahl 1909 und mit dem Bildnis Slaiier Wilhelm II — Geltem abenb hielt bic hiesige Sani- tä t skolonne einen Wiedtrholungskursusjndem Rathaussaale ab.
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach a. M, 12 Mai. Ein Unglückssoll mit löblichem Ausaang ereignete sich gestern nachmittag in der Frirdhoistraßc. DaS vierjährige Töchterchen des Arbeiters Hofmann, der in her Friedhofstraße wohnt, wollte nicht tont von der elterlichen Wohnung die Straße passieren, als es von einem Stoblenroagen überfahren wurde Es erlitt tödliche Verletzungen am Kops und starb nach wenigen Augenblicken.
m. Offenbach, 12. Mai. (Prio.-Tel.) Der vielfach vorbestrafte Arbeiter P. A. Dörmer auB Langen, der hier und in der Umgegend zahlreiche Betrügereien verübt hat, wurde in Frankfurt festgenommen.
Hessen-Nassau.
△ Grävenwiesbach, 11. Mai. An der neuen Taunus-Balmsirecke Wetzlar—Grävenwiesbach, der man hier das größte Interesse entgegenbringt, wurde jetzt der Tunnel durch den Gänsberg bei Hasselborn und Brandoberndorf vollendet. Im Mai 1910 wurde der Durchstich beS 1300 Meter langen Tunnels begonnen. Von Hasselborn aus wurden 700, von Grävenwiesbach aus 600 Meter hergestellt. Die Arbeit durch das feste Gestein wurde oft durch Einbruch großer Wassermasien gestört. 300 Meter des Tunnels sind schon auStzemauert. BiS Juni 1912 soll die Eröffnung der Strecke erfolgen.
kg. Kirchhain, 11. Mai. Tie Gewitter, die gestern abend durch das Ohmtal zogen, haben einigen Schaden angerichtet. In Amöneburg schlug der Blitz in das Wohn- hauS des Handelsmannes Stern, richtete in einigen Zimmern größere Verwüstungen an und fuhr dann durch die Wasserleitung zur Erde. In Kleinseelheim fuhr ein Blitzstrahl in den etwa 20 Nieter hohen Schornstein der Lang'schen Ziegelei. Hierdurch stürzte der Schornstein ein und richtete un Sturze an den Brennöfen bedeutenden Schaden an, so daß der Betrieb für einige Zeit gestört ist. — Zum Landrat des Kreises Kirchhain ist der bisherige Verwalter beS LandratS- amteS, NegierungSassessor von und zu Gilsa, ernannt morden. Diese Ernennung wird von den Kreisbewohnern mit Freuden begrüßt.
Line Mahnung und Bitte für Spaziergänger.
Lehrer Dal. Müller schreibt uns:
Die schönste Zeit des Jahres, der „Wonnemonat", ist gekommen-, und heute scheint er seinem Namen alle Ehre machen zu wollen. Weid) und warm lack)t die Sonne vom blauen Himmel, das winterlich einförmige Grau der Wiesen hat sich in einen vielfarbigen Teppich verwandelt, und da draußen am Berghang winkt und lockt der Wald mit Vogelsang und „maifrifdicin Grün". Mein Wunder, wenn am Sonntag oder in Mußestunden der Woche ganze Scharen von Menschenkindern hinausziehcn, um sich an der verjüngten Pracht der Natur zu erfreuen und neuen Lebensmut unS neue Lebenstraft zu holen. Und das mag ihnen jeder gönnen; find dock) der traurigen, öden Wintertage und -wöchen gar üiCIc gewesen! Aber etwas anderes ist es damit, wie sich gar ost die Freude an der neu entfalteten Schönheit der Natur äußert. Ta werden die Blumen hnndertweise abgerissen, um daheim in dumpfer Zimmerlust dem Berkommcn preisgegeben oder gar nach einer Viertelstunde schon achtlos an den Wegrand gewor sen zu werden. Um seine sogenannte Freude an der Natur befriedigen zu tonnen, läuft man ohne Bedenken dem Bancrsmann auf Wiese und Acker hcrüni, und zertritt ihm die Saat, auf die er seine Hoffnung setzt. Und um seine sogenannte Freude an der Natur befriedigen zu können, reißt man — wie cs der Einsender gesehen hat — ganze Traglasten von Zweigen und Acsten von den Bäumen! Wozu das alles? Kann denn der Mensch seine Freude an der Natur
nicht auch befriedigen, ohne augleid) der Zerstörungslust ein Opfer zu bringen? EiueBlumeschmückteigent- lich nurdie Umgebung, in der s i e aufgewach- fen ist, d'er Zweig den Baum, der ihn getrieben ! Und wohin fall es führen, wenn es alle so machen wollten? Demi was dem einen recht ist, kann füglich dem andern billig sein! Wie sollten unsere schönen Wiesen, wie sollte unser herrlicher Stadtwald in ein paar Wochen aussehen! Alle haben das Recht, sich au der Schönheit unserer prachtvollen Umgebung zu freuen; und darum, dächte ich, sollten es sich auch alle zur Ehrenpflicht machen, Naturschönheiten und vor allem unseren Wald, der Tausenden Erholung und Erquickung bietet, schützen und erhalten zu helfen, nicht aber ihn zu zerstören! Und sollten diese Zeilen dazu beitragen, in dieser Beziehung bic und da einem das Gewissen zu schärfen — ich will nicht gleick) nach den Behörden rufen —, so wäre ihr Zweck erreicht. —
Nun aber noch eiüs, was uns den Genußlunseres Waldes etwas „mundgerechter" machen könnte, und zu dessen Durchführung vielleicht Forstbehörde, Vereine lVerschönerungs-, Verkehrsverein usw.) und Private sich die Hand reichen könnten. Gewiß fehlt cs unserem Walde nicht an Cu eilen, bic in der heißen Jahreszeit den Wanderer erquicken konnten. Manche sind manchem bekannt; aber nur den wenigen, die in der glücklichen Lage sind, fast alltäglick) den Wald durchstreifen zu können; weitaus die große Mehrzahl der „Sonntagsurlauber" weis; von ihnen nichts. Sollte es sich nun nicht ermöglichen lassen, daß — einigermaßen planmäßig verteilt — in unserem Stadtwalde eine Anzahl Quellen auf einfache Weise gefaßt würden? Wegweiser ober Tafeln mit dem Wort „Brunnen", und etwa noch der Entfernungsangabe. wie man sie ja auch an Bahnhöfen hat, i j . könnten von den benachbarten Schneisen
I s anmuten und Waldwegen ans gar manchem I Turfugen den Jcg zeigen, wo ein kühler Trunk feiner I wartet. Freilich müßte das Publikum auch diese Annehm
lichkeit zu schätzen und das Entgegenkommen der Deböv» den, Vereine mir durch Schonung und Schutz der betr. Anlagen und.Einrichtungen zu würdigen wissen.
(ßcricbtsfnaL
•• Gießen, 11. Mai. Kriegsgericht.) Heute batte sich vor dem Kriegsgericht der 23. Division der Dragoner D. vom 24. Dragonerregiment aus Darmstadt ui verantworten. Er war angeklagt, sick der Bedrodung mit der Begebung eine» Verdreckens und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht zu baden. Ter Angellagte, der hier während der Osteneiertoge auf Urlaub rocillt, ging am 1. Feiertag in Zivil den SelterSweg entlang. Seine Sckm'ester, mit der er schon längere Zeit aus dem Kriegs uß stand, rief ihm, als sie seiner aniicklig wurde, zu: „Dao merk' dir man, daß du in Zivil au-gebst" D., der iidiJiicrübn ägerte, ging nun in die Wohnung seiner Eltern, um seine Schwester wegen der gefallenen Aeußerung zu belangen. Hier soll er seine Sdnoestcr, die von ihrer Mutter in ein Zimmer eingeschlossen worden war, mit der Begehung eines Verdreckens bedroht haben. Auf Aufforderung seiner Mutter verließ D. das HauS. Wie er darauf am "?lbcnb wieder den SelterSweg entlang ging, traf er seine Schwester vor der elterlickren Wohnung. Er ging auf sie zu, um ihr eine Tracht Prügel zu verabreichen, wurde aber von etuem dabei stehenden Herrn daran gehindert, welcher nun die seiner Schwester zugedachten Hiebe bekam. Ter Vertreter der Anklage erachtete den Angeklagten in beiden Fällen für schuldig Er beantragte wegen der Bedrohung aui b Mk. Geldstrafe, cvcnll 1 Tag Gefängnis, und wegen der gefährlichen Körperverletzung mit Rücksicht aui die Unerheblichkeit der Verletzung unter Zu> billigung milberr.bcr Umstände aus 15 Mk. Gcldstrasc, evcntl. 3 Tage Gefängnis, zu erkennen. Tas Gerickst, das den Ange Nagten von der Anklage der Bedrohung mit der Begehung eines Verbrechens wegen mangelnder Beweissührung frcisprack, verurteilte ibn wegen gefährlicher Körperverletzung unter Zubilligung mildernder Umstände zu 10 Mk. Geldstrafe, cventl 2 Tage Gc fängnis. Ter Angellagte erklärte, sich bei dem Urteil beruhigen ;..i ,vo11cn.__________________________________________________________________________________________________'
£uft|d)ifial)tt.
Berlin, 11. Mai. Auf dem Flugplatz Johannisthal flog heute morgen ü Uhr der Flieger Bokemüller, ein Schuler Poulains, im Nebel über die Barriere gegen das alte Posthaus und wurde so schwer verletzt, daß er nach einigen Minuten ft a r b.
Friedrichshafen, 11. Mai. (Privattclegramm) Das Versuchslustschiff „L. Z. 9" ruht fertiggestellt in der Lustschifs- halle Fahnen sind für die nächste Zeil nicht beabsichtigt, da bad gcianitc Personal mit der Fertigstellung des „L. Z. 10" in Anspruch genommen ist. Am Montag wurde mit dem Zusammen fetzen des Gerüstes begonnen, das etwa vier Wochen in Anspruch nehmen wird. Im Juli soll „L. Z. 10" als Passagierschisf von Baden-Baden aus Fahrten unternehmen.
Kleine Eageschronik.
Aus einem Charlottenburger Postamt ist man großen Unterschlagungen auf die Spur gekommen. ES handelt sich angeblid) um Veruntreuungen von mehreren tausend Mark, die ein .Geldbriefträgcr begangen haben soll.
Durch den Brand von M i r i n, über den wir näher berichtet haben, sind 3000 Häuser zerstört worden, darunter sämtliche diplo- matischcii Missionen und Konsulate außer den russischen. 100 000 Einwohner sind obdachlos. Das Feuer wurde von Chungusen angelegt.
Trotz seines schwer leidenden Zustandes wird der Komponist Gusiav M a h l er auf seinen Wunsch von Paris nach W ien ubergeführt werden.
Auf der SchwarzcnMeer-Schiffswerft zu Nikolatew ist Großfener ailsgebrochen. Die Modellabteilung unb die Tisch- lcreiwcrkstatt stehen in Flammen.
Verlauf der Witterung seit gestern früh: DaS flache Tiefdruckgebiet im Siidwesten hat auch gestern noch iviederholt geringe Regen gebracht, die strichweise von Gewitter begleitet waren. Infolge meift bedeckten Himmel» stiegen die NachmittagStemperaturen nur bis 18 Grad in Lberheffen, icdoch höher im Süden. Da der tiefe Truck über Frankreich und dem angrenzenden Meere anhält, werden auch morgen noch Regen fallen.
Weltcraussichlen in Hessen am SamStag dem 13 Mai 1911: Meist wolkig, geringer Regen, nördliche Winde, kühler.
Letzte Nachrichten.
JohanniSb nr g, 12 Mai. Die St r aß enb ahn» ange ft eilten beabsichtigen morgen in den Ausstand zu treten. 300 Polizisten sind aufgeboten, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.
Paris, 12. Mai. An den diesjährigen Flottenmanövern, die im September im Mittelmeer ftattfinben, werden 18 Panzerschiffe, 6 Panzerkreuzer und 18 Torpedo- jäger mit 450 Offizieren und 18600 Mann Besatzung teil» nehmen. Die französische Flotte hat noch nie in solcher Stärke Uebungcn ausgeführt. Unter den Panzerschiffen befinden sich vier Dreadnoughts, bic erst im nächsten Jahr fertig gestellt werden sollten.
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Maschinen-Ausstellung L Fleischergewerbe
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Sonntag, 14. und Montag, 15. Mai in Steins Garten
Zum Besuch der reichhaltig beschickten Ausstellung wird höfl. eingeladen.


