Ausgabe 
11.4.1911 Erstes Blatt
 
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den waren.

Die Aufgabe

2481

Der Vorstand.

12495

Wieseck, den 11. April 1911.

Drogerien.

(sl3/a

Mark

SS

EM. Metzger tot

Einige sozial-erru»tratjsche «ahler.

ohmeckendes and jedem Magen zuträg- Hohes Erzeugnis musste da In Frage kommen,

so billig, dass es sich Jedermann leisten kann.

putc etet

Schmuggler wurden gefangen genommen, die übrigen nrt# kamen.

unterschetden. 02906

wart Ersatz za finden für gewisse Hausge- tränke. die nicht nur jeden Nährwertes bar sind, sondern dem menschlichen Orga-

Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert die Brühl'sche Univ.-Druckerei

sagen wir auf diesem Wege unteren rammten Dank. Be sonders danken wir Herrn Lehrer Müller für btt bcTnl. Ansprache bet der Kranzniederlegung, sowie für den Ge­sang der Schulklasse.

3m Nomen der tteftrauemben Hinterbliebenen: Familie Johann Heinrich Ivepper.

Aerzten verordnet wird. Der Kasseler Hafer-Kakao sollte überall, wo noch nicht eingeführt, an Stelle von Kaffee und Tee treten.

Nur echt in blauen Kartons ä 1 Mark (für 4050 Tassen), niemals lose.

nismus direkt Schaden bringen. Ein wirklich kräfti­gendes, wohl-

Kasseler Hafer- Kakao zo Stande, der heute Weltruf geniesst und von tausenden von

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergetzlicher Tochter

Schweizertäse Edamerkäsc Tilfitertäse Camembert Gervais Roquefort Front age de Brie Sräuterkäfe Staugeuläfe 2301] empfiehlt

Konsums

Giessen und Umgegend.

Wir machen unsere Dtttgtieder aufmerksam, daß unsere Ber- teilungsstellen

Karfreitag, fofflieben 1. und 2. Feiertag rcsehloeeen find. Donnerstag den 13. und SamStag den 15. April ist biS 9 Uhr abends geöffnet.

Bürgsraeisterwahl in SisiiM

K M sllMldmllkrLtislhen Wähler in Ltcinbllih.

Nachdem Herr Reuschling im Gießener Anzeiger vom 10. März d. IahreS erklärt hat, daß er unserer Partei nicht angehört, also kein Sozialdemokrat ist, liegt eS uns fern seine Kandidatur zu unterstützen.

Wir bitten deshalb alle sozialdemokratischen Wähler ihm am Wahltage feine Stimme zu geben und überlassen eS dem freie» Ermessen aller sozialdemokratischen Wähler zu

Amtlicher Teil.

BekanuLwachung.

Betr.' Abwehr der Maul- und Klauenftuche.

Änichluh an unsere Bekanntmachung vom 24. Februar J911 wird der Handel im llmherziehen mit «laueuvieh weiter bis n* l Hirni 1911 verboten

Ortsoolizeibehörden wollen eies ort?ubild) bekamn macoen. ic sen, 11. April 1911.

Sroßh-rzoglutzes Krersamt Gieße».

LL.: La.sserwa«ll.

b Übung seiner Hunde rnb den Umfang ihrer Kenntnisse ganrxdX- Blanche beherrschtc nach seinen Angaben gegen 150 Wörter in verschieden en Sprachen, und frroat solche, von denen es höchst wahr- cheinlich war. daß sie bei den Verfuchen genannt würden, rote

Mittwoch deu 12. April itiil, uachmittaaS 2 Ubr Dcrfietaerc ich im Lieker schen Saale: |2500

1 hocheleg. Schreibüsch, 1 Stand­uhr, 1 Rahmasch* 1 Schreibtisch, 1 Kaste nschrank, 1 Polupdomn- ifrumeiu, mehrere Sofas, rillöbel aller Arien, 30 Hühner u. v. n.

Geißler, Gttrchtsoollzieher

»Seit 3 Jahren litt ich an häß­lichem Hautausschlag. Schon nach 3tagigem Gebrauch von Zucker'S Patent Medizinal Seife D.R.P. war der Erfolg augenfällig. Die

Pickel

trockneten ein und eS bildeten sich ferne neuen mehr. Schonnach2St. war meine Haut vollst, rein. P.N.- k St. 50 Pf. Cln9/,t«) und 150 M. (35®/,, stärkste Horm). Dazu Zuck°»Z-Ereme (nicht fettend und mild) 75 Ps. und 2 M. in der Univcrsitäts-Avotbcke, beiAug. Noll, (£. Seibel, W. Kilbiugcr, Cito Sckaas und Emil Karn,

Tüchtigem Metzger

ist Gelegenheit geboten durch Anfauf einer Liegenschaft mit Metzgerei L Gonsenheim b. Homburg v. d. Höhe an der elertr. Bahn nach Frankfurt gelegen fich eine gute Erntenz -u § runden. Die Metzgerei wirb auch vermietet. Gonsenheim at ca. 1400 Einwohner und ist fommunaliteucrfret.

Konkurrenz ist keine am Platze n. daher ein Metzgerei betrieb ein grostes Bedürfnis. Näheres W. Rudi, Homburg v. d. Höbe, Frankfurterlandttraße 64. ss10/4

vüchertisch.

Balkongärtnerei und Vorgärten. Von Johannes Böttncr. Dritte, verbesserte Auflage. Frank- urt a O, Verlag von Trowitzsch & Sohn. Wie anheimelnd, wirkt im Strcchenbildc ein wohlgepslegter Vorgarten, ein Imbscki- geschmückter Balkon. Zu solch reizvoller Ausschmückung unser« Häuser suchen darum auch die Blumenschmuck-Wettbewerbe in jeder grüneren Stadt immer mehr anzuregen. £)i«iu gibt das vorliegende Büchlein die denkbar beste ^Inleituiig. Leicht der- ländlich und anregend geschrieben, zeigt es dem Blumenfreunde, wie er mit wenigen Mitteln aus beschränktem Raume doch ein Stückchen Natur un Dunst und Staub der Straße zu erzielen vermag.

ruMiffahrt.

Darmstadt, 10. April Der Großherzog besuchte heute in Begleitung bet Gr oßher zoain und he- Prinzen Heinrich von Preußen den Eulerslugplatz bei Darmstadt and ließ sich dort eine nach seinen Angaben, seit seinan letzten Besuch fertig gestellte neue Flugmaschine vorführ en. Diese neue Maschine flog gleich bei bau .ersten Versuch zeon Kuometer und ipater nochmals zweimal zehn .Kilometer, wobei Ht_eutc außer­ordentlich große Geschwindigkeit erreichte. Die neue Flugn erhielt den NamenGroßherzog". Der Apparat ist zwei kürzer, vier Met« wenig« breit und bedeutend schnell«. An Stelle des bih« verwendeten 50 PS. Motor- wurde etn 80 PS. eingebaut Prinz Heinrich von Preußen ma<hte niü Eul« einen Passagierslug ht einer Höhe von 80 Metern, in der der Motor abgcstellt wurde und landete in nnem glanzen­den Gleitslug. Um 6 Uhr 10 Min. kehtte der Eulerpllot Reichardt von Frankfurt a. M. zurück und wurde nach «solgter glatt« Landung vom Großherzog begrüßt Der Älusstteg fand um 5 Uhr 45 Min. statt, somit dau«te die Rückfahrt, ans welcher er Darmstadt überflog, 25 Minuten. Bei seinem Weggang über­reichte der Großh«zog August Euler als Ancrkemtung bie Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft. ,

Dessau, 10. April. Der Vorstand beS Dnhalttntschen Vereins für Luslschisfahrt beschloß gestern einftimmig, sich an dem deutschen Rundflug tm Jmtr 1911 um den B-Z -PreiS von 100 000 Mk-, der vorläufig Dessau als Zwischenlandung vorsieht, zu beteiligen und die Auf­bringung der lokalen Preise und OrganisatronSkosten zu übernehmen. Die Stadt Dessau will außerdem 3000 Mk. mc Verfügung stellen, die ursprünglich von Dessau für die deutsche Strecke des europäischen RundflugeS bewilligt n>or>

Battöd.

- Konkurse in Hessen. Heb« den Nachlaß des am 8. tiebnior 1011 zu Arnings verstorbenen Karl Wilhelm Neun, identisch mit Karl Henn VUL wurde mn 26. März da« Konkursverfahren eröffnet. Buchbinder Flach zu DeningS wurde zum ftonhrrtötmwaltec emoiwf. <onftitSlorbeeuogcn find btt zum 15. ^pnl bei bem Amtsgericht Crtttrberg oneumeiben. lieber txiö Term toea dsS Fabrikanten Heinrich Selbe Im Grimm, In­haber bet fyimw Heinrich W. Grimm in Bensheim, wurde am ö. April doS Konkurroersahren eröffnet. Rechtsanwalt Hemme? in DenSbeim wurde zum Konkursverwalter ernannt Konfurflorberungen sind bi? zum 23. April bei dem Amtsgericht Bensheim anzumelden. lieber daS Vermögen be« Bäckermeisters Georg Baum in Engelstadt wurde am 7. April das ston- kurSvevtthren eröffnet. Rechtsanwalt Reidel in Cber-^nflet- heim mnrbc znm Konkursverwalter ernannt flenhrrSforberimgen sind bi« zum 29. April bet dem Amt-gencht Obn-Ingelbe»m an­zumelden. Heb« den Nachlaß der statt Ludwig Christian st u h n Witwe Katharina geb. Boll«, ohne Gewerbe in Ingen - beim, wurde am S. April da8 Konkursverfahren eröffnet NotarSgehllle Andräe, Gau-AlgeSheim, wurde zum stonkurs- verwalicr ernannt KonkurSsord«ungen sind bi« zum 1. Mai bet dem Amtsgericht Wörrstadt anzumelden.

vermischte».

Gebildete Hunde. Obgleich die Berliner in Hellen Hausen zum Wint«gacten ftrömen, umDon"« den be­rühmten Hund,Ruhe",£)äberlaub" und andere Wort« sprechen zu Horen, so bedeutet bad doch eigentlich recht wenig gegen die gebildeten Hunde, von denen ein Aufsatz Hamenons in ein« amerikanischen Zeitschrift zu «zählen weiß. Es handelt sich um zwei Pudel, Blanche und Lyda, die ein Franzose, Herr du Storni, zu den erstaunlichsten Dingen crbgerichtrt hatte. Blano^c war eine Art Sprachgenie, ijtjba ein mathematisches Genie. Ham er - wn hat sich im Freundeskreise bie Hunde vorsuhren lassen. Als ez Blanche ein Stück Ääie gab, behauptete ihr Herr, die Hündin könne das trau- tfdje Wort für diesen Stoss angeben, und das geschah denn ai : auf einem großen Tische wurden Karton- Ir lütt« mit ben Buchstaben des Alphabets hingelegt, und auf bie Aufforderung, bas französische Wortfromage" zu budy ftabiaen, holte Blanche tatsächlich nacheinander die sieben Buch­staben, aus denen es besteht, ohne daß ihr Herr ihr irgendwelche Zeichen machte ob« sich auch nur bewegte. Während des Ver- iuchÄ drehte b« Huird sogar längne Zeit hindurch dem Herrn uen Rücken zu. Blanche tonnte auch aus ein« Sprache in dre cmdne übersetzen. Einer d« Zuschau« wurde aufgefordert, ein lateinischer-, deutsches ob« englriches Wort auf eine Schtefertafel «u fdjrcibcn. Er schrieb das deutsche Wort Pferd. Auf bre Auf­forderung, dieses ins Französische *u übersetzen, brachte Blattche latsächlich nad? einigem Suchen die Buchstaben c, h, e, v, a und l iutb hierauf übersetzte sie das Wort auch ins Engliscl)e, indem fte bie Buchstaben h, o, r, s uub c hervvrsuchte. Nun tarn Li)da an oie RÄe und löste zunäckist einige einfache Rechenaufgaben, die uns eine Tafel ausgeschrieben waren. Sie brachte auch die rich­tigen Karlen, toaui ein« aus der Gesellscl-aft bei Zuichau« sic ba^u aufforberte, ja sogar während ihr Herr iljr ben Mcken kehrte. Weit« stellte sich heraus, daß Lyda auch Domino spielen konnte, ohne jemals einen Fehl« zu mad^n. Allrndings verlor sie ein Spiel und schien darüb« hockest betrübt. Der seltsamste von allen versuchen war roohl ber, wo Blanche aufgefordert wurde, zu einigen Wörtern, die sie hatte buchstabieren müssen, die Mehrzahl zu bilden. B« dem englischen Wort für Hund,bog", bildete sie seltsamerweise die Mehrzahl dem Klange nach richtig, ab« ortho­graphisch falsch, nämlich ,chox". yratürlich hat Ham«ton srch ge­sagt, auf welche Weise die Verständigung zwischen Hund und Herrn h«gestellt wurde, aber durch eigene Beobachtung haben mtbCT er noch die übrigen Zuschauer es herausfinden fömten. ixtr hu Rouil saß wahrend ber Vorführungen -MN Teil absetts, iirachte keine Bewegung, und b« Hunde sahen ihn auch gar nufit an. And««setts war es klar, daß die Hunde Aufgaben lösten, Die jenseits ihrer Intelligenz lagen, so daß an ein« Ventändi- <nntg nicht zu zweifeln war. Das Geheinuus hat Herr du Nouck iricht «klärt, wohl ab« hat er einige Angaben über die Aus.

Vergebung von Bauarbeiten.

Nachstehende Rohbauarbeiten für den Neubau eines Awtsgciichtsgcbäudcs zu Gießen sollen unter LinweiS auf den Niinistertalerlaß vom 16. Juni 1893 u. dessen Er­gänzungsoorschriften vom 24. Februar 1911 auf dem Wege öffentlichen Wettbewerbs vergeben werden.

Los L Erdarbeiten, Betonarbeiteu tu Maurer­arbeiten: (Diese Arbeiten werden nur zusammen dergeben, eine Teilung findet nicht ftatt) 2100 cbm Grundaushub, 1615 ~cbm Betonfundamente, 1050 obm Bruchsteinmauer­werk, 3650 cbm Backsteinmauerwerk, 610 qm Sockel­verblendung usw. .

Los 2. Steiuhauerarberteu: 610 qm Basaltlava­sockel und 4,5 cbm Treppenstufen auS Bafaltlava.

Los 3. Bauzaun: 350 Ifbm. Bauzaun auS Holz­pfosten und Brettern.

Zeichnungen, Bedmgungen u. Angebotsunterlagen hegen oon Mittwoch den 12. lfd. MtS. auf unserem Reubaubureau, Stephanftraße Rr. 18, I. Stock, während der Dienst- stunden zur Einsicht offen. Angebotsformulare u. Bedingungen werden, soweit Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbst- kosten abgegeben.

Die Angebote sind oerschloffen, porto» und beüellgeld< frei, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Mittwoch den 10. Mar 1911, vormittags 11 ühr, bei uns em- zureichen und werden in Anwesenheit etwa erschienener De- werber zur angegebenen Zett eröffnet.

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, am 10. April 1911.

Neubaubureau für den Amtsgerichtsneubau zu G^ßen. Laad mann»

i ic&en Zweikampfes verhinderten.

* Seltsame Negersitten. Interessante Beiträge zur Kunde üb« die Sitten und Bräuche der Neg« im Longostaat liefert der italienische Forsch« Dr. Ren-o Rosatt, der lange Zett im Longogebiet gelebt hat und über bte Lebensgewohnheiten und bie religiösen Vorstellungen jener unzioilisierten Negerstänrnre in b« Nazwne aufschlußreiche Mitteilungen v«öffentlccht. Die Mohalis scheinen fo etwas wie einen Degrttf der Erbsund- zu fennen, denn sie glauben, daß in jedem Kinde und ZungluV ein bös« GenruS wohnt, der erst ausgetrieben werden mim, ehe ber Jüngling als Mann anerkannt, in ben S^mm aus­genommen wird und eine Familie begründen darf. D« Aber­glaube gibt dem bösen Geiste die Gestatt eines Vogels, ber tut Bauche des Minderjährigen sich einaenifiet hat. Wenn ber Jüng­ling zum Mann «hoben roerben soll, tritt b« ganze Stamm, mit Baumästen bewaffnet, zusammen, und jeder Angehörige des Dorfes schlägt auf ben Bauch bei Jünglings, bi5 dieser bei der Tortur anschwttlt. An b« geschwollenen Stelle wirb dann em Schnitt ausgeführt, auf baß ber böse Geist entweichen könne, und ber Pattent zieht sich dann in bie Wildnis zurück, bis er die Folgen biefer Prügel überwunden Hal und genesen ist. Die Mann« können sich so viel Frauen halten, als sie kaufen können: einzelne reiche Mitglied« des Stammes besitzen 300 Frauen. Doch biefer Harem verursacht wenigstens keine Ausgaben ftir Toiletten, b« höchste Schmuck b« Frauen besteht in Zahnlücken. Wenn bie Mädchen ihr zwölftes Jahr «reicht hoben, werden ihnen zw« ohne Vorder zähne ausgerissen, damit die Zahnreihe icne Lucken aufweise, bie die afrikanischen Herren der Schöpfung als so schon und vrtführerisch empfinden. Aber dies i)t nur der Anfang: wenn bas Mädchen beranreifi, wird die Operation fortgesetzt, bis eS schließlich dem Schönheitssinn ihres Stammes jeden zwetten Zahn geopfert hat.

Kleine Cageschroml.

Die aus S p r o t t a u kürzlich als vermißt gemeldeten Tertianer stellten sich in Fiume der Behörde, da ihnen das Reisegeld auSgegangen war; ihr Reiseziel war Nord' Afrika.

Bei C a n n e a wurde ein 70jLhriger, fast blinder G r e i ö samt seiner Tochter beim lleberschreiten der Geleise von einem Güterzuge ersaßt. Beide find tot.

In Tokio sind der furchtbaren Feuersbrunst auch die Stadtviertel Tvkuund Asakusa zum Opfer gefallen. Sturmwetter und Wassermangel machten bie Lage besonders kritisch. Das europäische Stadtviertel ist außer Gefahr. ,,

Zn Tarasoon (Departement Artege- hatten Zoll­wachter einen heftigen Kampf mit 24 Schmugglern aus der Republik Andorra zu bestehen. Zahlreiche 'Sdjüffe wurden gewechselt, jedoch niemand verletzt. Fün

Z»eise- uni) iaattartofftlH offeriert in Waggonlabungen Li. Landeberffer, ioerliu 0.17, Fruckttitr. 2. (ssu/,

MMerLL

Katal&j gratis.

töcrLügetbof, Mergemhcim 2b4

(hv/i)

Amtlicher wetterbencht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

Verlauf ber Witterung seit gestern früh: Die Reste des östlichen Tttfdruckgebietes sind über Nacht abgezogen, währenb das Weslhoch vorgebrungen ist. Nachdem gestern noch geringe Regen gefallen waren, trat spater Aufheiterung ein, bte auch heute noch anhält. ES herrschen schwache nordöstliche Winde in ganz Deutsch­land. Unter dem Etnfluß des großen, mit dem Zentrum die brttifcheit Inseln bebedenben Hochdruckgebietes bauert bie trockene Witterung an.

WetteranSsichten ht Hessen am Mittwoch dem 12. Aprn 1911: Heiter und trocken, nachts falt, am Tage müder als seither; Nordost. ________________________

Letzte Nachrichten.

Eine Mandatsniederlegung im heff. Landtag.

R. D. Darmstadt, 11. April. Der nationalliberale Land- tag§abgeorbnetcr Dr. Gläs sing hat mtt Rücksicht auf feine starte Inanspruchnahme mit Berufsarbeiten sein Mandat mthrrgeleyt. Oberburgermäfter Dr. Glässing war als Nachsolg« des von hi« verletzten Abg. Dr. Buff, bet fein Diandat rnebergelegt hatte, am 12. Januar 1906 alS Vertreter bet Stadt Darmstadt in bett Landtag gewählt worden. Er war Mttgtted des Gesetz­gebungsausschusses und hat sich namentlich Upr daS Zustande kommen der Wahlrechtsreform sehr bemüht,

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Frankfurt, 11. April. Dtt ,Deutschlandpassierte um 9,25 Uhr Wiesbaden, um 9,30 Uhr Btebrich und um 9,40 Uhr RüdeSheim.

London, 11. April. Dem Reuterschen Bureau wird aus Per im gemeldet: Eingeborene, btt aus dem Innern dort an- gekommen sind, berichten, daß eine türkische Truppeuab- teilung von 1800 Mann durch eine Kriegslist der Gegner vernichtet worden fei. Staberi soll vor 12 Ionen genommen worden fein. Von ben dort liegenden brd türkischen fRegunentern sollen nur 15 Mann entnommen sein.

Zahlen sehr gut. Um seine Hunde sowett zu bringen, daß fio btt geschilderten Leistungen borfübren tonnten, will H«r d» ffttmtl nicht läng« als 18 Monate gebraucht haben

* Französische Amazonen vo, 100 Ja Ören Die große Doge patriottsch« und national« Leidenschaft, dtt von der Revolution bi» zum Sturz« Napoleons Frankreich durchwalltr, äu6«te sich auch in einer merkwürdigen Cpioemte: eine Über­raschend große Zahl von Frauen legte MännerNeiduny an, ja noch mehr, stt griffen zu ben Waffen und kämpften an ber Sette der Männer mtt. Rosa Bouillon, Genofeva Delaruelle, AimLs Quatre-souS, CathSrina Pochelat, Mexandrina Barreau und viele andrne vollbrächten wahre Wunder bei Tapferkeit. Adelaide Bass«v wurde 180S von den Paris«» im Triumph üb« bie Boulevards getragen, weil fit einen österreichischen General gefangen genommen hatte. Dtt btiben Schwestern Fcmiv &eieb­neten sich in den R«hen der Nationalgarde von Mortagne so ehr aus, baß b« Konvent ihnen als Ehrengabe zw« prächtige Pf«de zuführen ließ. Mlle. Figuer aber machte als Dragon« alle Kriege von 17831815 mtt, wurde bei der Belagerung von Toulon nnrounbet und bei Savigliano durch vi« Säbelhiebe vct- letzt. Als sie einmal in bex Postkutsche von Mantelimar nach Lyon fuhr, wurde ein Offtzttr sehr zudringlich. Dte junge Dame ab« verzichtete auf das Recht ber Frau, eine Unverschämtheit mit ein« Ohrfeige zu beantworten: stt forderte den Derrn ein­fach zum Zweikampf mit schweren Säbeln heraus. Die Klingen waren bereits gekreuzt, als Leute herbeiströntten, bie Kombattanten voneinander trennten und so die Ausführung dieses ungewöhn-

<JAVOL\ gegen Kopfschuppen. \ gegen Haarausfell 1 JsvolisiendttnH&ary V Javol das Beste

Die Lösung;

Durch Verbindung des äusserst nlhrkräfligea

Hafers mit dem wohl­schmeckenden Kakao kam ein Universal-

Kraftspender, der

nur

Erne