Ausgabe 
20.10.1911 Erstes Blatt
 
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Kleine Tageschronil.

vermischtes

aus Hechtsheim

Die Fernfahrt derSchwaben".

oder links kommandieren läßt.

n.

Paris, 20. Oft. Bei einer Explosion schlagender Weller iem Flache-Schacht bei St. Etienne sind 3 9 Berg-

Oft wird Seife angepriesen,

Letzte Nachrichten

Ter türkische Boykott.

upiicm

derer entkamen J .

Der ttönig von Sachsen crnanirte den Verlagsbuct)- Händler Albert Brock bans in Leipzig zum Mitglied der ersten

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

Welterausstchten in Hessen am LamStag, den 21. Oktober 1911:

ein Arbeiter schwer verletzt.

Auf einem Felde bei Branderodc überraschte tut ,iorst- ausscbcr zwei Wilderer. Während der eine dem tforü- beamten das Gewehr zu entreißen suchte, stach der andere mit dein Messer au, ihn ein und verletzte ihn erheblich. Die Wil-

Jn Köln wurde der BaiaillonSadnnant des 7. Pionier­bataillons, ein Oberleutnant aus Breslau, in seinem Zimmer durch Leuchtgas erstickt aufgcfundcn. Man nimmt einen Unglücks-

Kammer der Ständeversammluna.

Ter anscheinend sehr erhebliche Ucberschuß, mit dem die ^nler- natioualc Luigieneausstcllung in Dresden abschlictzen dürste, soll int wesentlichen zur Errichtung eines..Dvgicne'Mu­seums verwendet werden. Tie am 1. Juli auf 800 000 Mr. veranschlagten Eintrittsgelder erbrachten über zwct Millionen.

Aus einem Brief des erschossenen Obcrsekundaners v. A eck er an seine Muller gehl bervoe, da.; die Tötung auf eigenen Wunsch geschah und man in gegenseitigem Einverständnis nur bic äußere Form des Tuells wählle. Tic gänzliche Wiederherstellung des Primaners Dietzen ist ausgeschlossen.

In Paris drangen einige Hundert stellenlose fran­zösische Kellner in das Hauptburcau für Stellenvermittlung niclstfranzöjischcr Kellner. Tie Fensterscheiben ^wurden ctnge-

Lingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedallion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 19. Okt.

Vorsicht ist der Kjäsfrcx Ffücsiil SunGchtseife schadet nicht!

fall an.

In Wilmersdorf stürzte von der im Bau begriffnen katholischen Mircbe in der HildegarNtraße vlönlich die Mittel­decke ein und begrub zwei Leute. Ein Maurer ist tot

wäre. Ter Bettler dankte herzlich für die milde G'abc und gab folgende Erklärung:Mit ist es gegangen wie Idnen, mein Herr, ich bin dadurch an den Bettelstab gelommen, daß ich immer freigebig war!"

In Deidesheim Psolz ist nc.d> achttägigem Krankenlager im Alter von 98IabrenberNest^rderÄerzte Deutsch lanvs, Dr. Getto, gestorben. 'Seine Praxis batte cr bis vor etwa einem Jahre in Minfeld Pfalz» ausgeübt

a a r g c m ü n d, 19. Olt. Um 7 Uhr 15 9)?in. wurde in .Neunkirchen bei Saargcntünd bei starkem Nebel ein Luftschiff gesehen, das später auch in Auersmacher und Klein- imd Groß- dlittersdorf beobachtet tvurde.

Saarbrücken, 19. Okt. In der Nähe des Gütcrbahn- hofes wurde gegen 7 Uhr bei starkem Nebel ein Luftschiff be­obachtet, das in der Richtung St. Ingbert weiterflog.

Baden-Oos, 19. Olt. Tas Luftschiff L. Z. 9 ist von Landau kommend gegen 10 Uhr wieder hierher zurückgekehrl. Don ^411 Uhr an kreuzte es in der Umgebung der Luftschiffhalle und ist um 3 Uhr 18 nach 20stündiger Fahrt glatt gelandet. Die Abnahme des L. Z. 9 durch die Militärbehörde ist noch sieflern erfolgt. Tie Ab licht, nach Atetz zu fahren, hatte man Borgen des starken Windes ausgegeben, da man s loci)e die Grenze überschritten hätte.

W. Wiesbaden, 19. Okt. Die Königin von G r t c ch e n l a n d ist mit Gefolge zu längerem Kurgebranch hier eingetrofsen.

Gericbt»saal.

über Naue n gesichtet und ist um 3 Uhr 35 Min. hier ein- getroffcn. Das Luftschiff näherte sich Berlin längs der Linie der Lcbrter Bahn und überflog Charlottenburg, das Brandenburger Tor uno die Straße Unter den Linden nach dem Schloß und machte

Mrft und bie »ommifiion versucht bab-, «ne euuebenbe Staus»! b"ä Gintomm.-n sämtlicher ilapline auszustelleu und dem b,es-n.»rcheu°°-s,-nde,u unlerbreilen; bann fall >m nächstens Ä übei edäe Webaltiauibeliemno beschlossen werben, doch Ivnn- r ient schon milieilcn, bas, nach den aemachten Mmrilungen jicle Habtäne wesentlich besser nestel,t seren als b,e Gastlichen. Tie Porschläqe über Gebal,»eebo umgen ber Geistlichen wurden hieraus nach bet Sotlaic einstimmig angenommen. Zu «u-ichust. Mgliedern würben 2iabtv. T,etzFriedberg Bürgermeister «rai,>. inann-Ticbutfl Amtsvorfteher LammertOnenbach-Burgel, Bei- aeorbneler söl'ich^l nstob-Zimmern. Cbcrkbrer Pros Müller Büdingen Landtagsabg. Kommerzienrat Molthan, Landtagsabg. Iustürat Tr. Schmut und Oekonom,erat Senster-GabsheiM gc-

Wieder erlebt die Gießener Bürgerschaft, wie in den letzten Jahren vor jeder Wahl, das unleidlickie Parteigezänk der Lei­tungen der nationalliberalen und freisinnigen oder fortschrittlichen Partei: auf der einen Seite Schwulst und Verworrenheit, auf der anderen Seite Hohn und Verdächtigung. Obgleich tat­sächlich keine nennenswerten Unterschiede in den Ansichten der beiden Parteien int künftigen Landtag bestehen werden, werden künstlich Gegensätze konstruiert und hervorgezLrrt. Der ge­sunde Bürgersinn muß sich an sich gegen ein« so zwecklose und schädliche Reiberei, eine so blinde Parteipolitik wenden. Beide Kandidaten sind in Gießen derartig wohlbekannte Männer, daß ihre Licht- und Schattenseiten genügend bekannt sind und es nicht nötig ist, sie in bengalischer Beleuchtung zu zeigen oder anzufchwärzen. Der Gedanke des Einsenders, der eine Abstimmung in einer Bürgersersammlung für den einen oder den andern Kandidaten wollte, ist natürlich nicht ausführbar, hat aber den guten und richtigen Kern, die Parteileitungen, die sich in dieser verbissenen, unversöhnlichen und persönlichen Art bekämpfen, für die nächste Zeit auszuschalten, da die Bürger selbst wissen, was sie zu tun und zu lassen haben. Deshalb sollten die Wähler in der nächsten nationalliberalen und freisinnigen Versammlung verlangen, daß die Parteileitungen ihr Amt bis auf Weiteres ntcberlegen, oder; daß sie sich verpflichten, bis einen Tag nach der Wahl Tinten­faß und Mund geschlossen zu halten. Denn nur wird einer weiteren Verbitterung Einhalt getan in der Erkenntnis, daß bei der Stichwahl jede der bürgerlichen Parteien bie Hilfe der andern im Kampfe gegen bie Sozial­demokratie dringend nötig hat. Dann hört auch viel­leicht der kleinliche und widerliche Mandatsschacher auf, und die Gießener Bürgerschaft hat dem Lande zum nachahmenswerten Bei­spiel gezeigt, daß sie reif für das neue Wahl re cht i st und sich nicht in der Ausübung der schönsten Pfticht nach recht-

d Main-, 19. Okt. Der 21 jährige Franz Doubrava auS Oesterreich hatte sich alsBaron" bei verschiedenen Familien i doffiert In seinen Legitimalionsvapieren hatte er vor seinen flame« Toubrapavon" hi nein gefälscht. Der Herr Baron der- ickiwand stets, wenn es ans Hahlen ging. (Astern gelang es der Polizei ihn sest-unehmcn Ex wird auch von verschiedenen aus­wärtigen Behörden gesucht-

Hcfsen-Nassau.

Tic beiden großen Zeppelin-K'rest-er, das Luftschiff Schwaben und der L. Z. 9, die in den letzten Wochen schon mehrfach durch glänzende und außergewöhnlich günstig der- Lau jene Flüge von sich reden machten, haben vorgestern und gestern wieder zwei bedeutende Fahrten gemacht. Das Luftschiff Schwaben flog von Düsseldorf über Ham­burg nach Berlin, wo es nach 12stündiaer Fahrt glatt auf dem 'Flugplatz Johannistal landete. Ta bie Strecke insgesamt etwa 635 Kilometer beträgt, so hat das Luftschiff uine Gejclstvindigkeit von etwa 53 Kilometer in der Stunde entwickelt. Tie andere Fahrt, eine Dauerfahrt von LD Stunden, führte unter der Leitung des Grasen Zeppelin von Baden-Oos das Rheintal entlang bis Koblenz, dann durch das Mosel- und Saartal nach dem Ausgangspunkt zurück, wo es noch eilte Heitlang vvr der Halle kreuzte lilcbCT die Fahrten haben wir folgende Nachrichten erhalten:

interessante Tinge zu erzählen. :------ ...

hervorgehende Tatsache, daß der gegenwärtige Reichtum der Astors ändcn, nachts etwas warmer, auf nicht weniger als etwa 600 Millionen Mark zu be- " ' ziffern ist. Das Vermögen der Familie besteht hauptsächlich in Grundbesitz auf Neuyorker Boden. Die Steuereinschätzung dieses Grundbesitzes, die ungefähr 60o,'o vom Marktwerte ber Grund-

ftüdc beträgt, beläuft sich zurzeit auf fast 432 Millionen Mark. Saloniki, 19. Okt. Ter hiesige antiitalienische Boykotk- Von bieicm Rtesenver mögen hat ber in England lebende Mr. I ... . .. ,, . o . . '

William Waldort Astor den Hauptanteil, insofern ihm nämlid) ftebt nut allen Boykottausichupen des Landes in Ver­ein Grundbesitz im steuermäßigen Werte von über 200 Millionen bindung: alle Barkenführer, Äluslader, Fuhrleute und Schiffs-

Mark gehört. Tie Geschichte der Vermehrung des Aswrschen Ver- arbeitet leisten ihm Folge. Es wurde bestimmt, daß italienische

mögens ist überraschend. Bor 63 Jahren hinterließ der Be- ggarcn auch nicht durch Schiffe unter anderen Flaggen eingcsührt gründet des Vermögens 80 Millionen Mark in der seither . ... an c. < Z

verflossenen Zeit hat es sich also mehr als versiebenfacht. Ausf^erben bürfen. Schifte, bie gegen bie Maßregel verstoßen, Ver­den Stcuereinschätzungslisten ist zu ersehen, baß manche Grund- fallen selbst der Boykottierung. Alle ft au Heute italienischer Ra­st ückc, die der alte John Jacob Astor für 80 000 Mark erftanoen 1 twnalität unterliegen bet Sperre; bie Bevölkerung wird auf die hatte, heute einen Steuerwert von 32 Millionen Mark haben, betreffenden Geschäfte aufmerksam gemacht.

ft. Wie man an den Bettel st ab kommt. Ein Mil-I e

Itonär begegnete aus der Straße einem kümmerlichen Bettler, gab . . ,

ren, flaue man i ihm einen Pscnnig und glaubte dadurch ein Anrecht auf diel s.

sonst möglicher-1 Frage erkauft zu haben, durch was für Unglücksfälle der Bettler in dem Flach

I in keinen erbarmungswürdigen Zustand der Armut gekommen'leute getötet worden.

CufOcbiffabrt.

Paris, 19. Oft. Ter Flieger Röchet Sammer hatte gestern auf feinem Zweidecker sechs Passagiere im Gesamtgewicht von 440 Kilogramm von Reims nach Ehalons-sur-Marne bin und zurück befördert. Tie Hin« und Rückreise war 60 Kilometer lang und wurde in 55 Minuten aiidgefübrt. Das Flugzeug hatte 80 Liter Benzin und 20 Liter Oel an Bord.

London, 19. Oft. Einige Kilometer Vvn Brighton wurde ein Ballon aus gefunden, in dessen Gondel sich noch eine Flasche Champagner befand. Er wat in Paris aufgestiegen und ans halbem Wege nach Rewhaftn auf bie Wellen herabgefallen. Die Schiffbrüchigen waren von einem Müitcnboote nach Dieppe ge­bracht worden.

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v; ^"lellen 6 nti6? 'k'vährt. ^lunStn 'rbach.

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wurde die 7wu Won Zahlreiche

rfs Sautetbad) aelieserl

1 Jahr hier

9 ^auterbach-Zchlitz

edberg.

hiesigen Schloßgarten crugung des bosmarsltvllLM! £>er bls 1. März nichl berr -

Swdt, die sich betonte v-chrend ber Winterzeü in

) Rheinhessen.

ft Die feierliche Des ^-Kommandeurs der 25. her 3t v. Colomb sand Heu: ie unter sehr großer Belcid hatte im Sterbehause bur: i stattgesunden, worauf sic )cm Friedhöfe bewegte Tn tretet des Großherzogs Se ster Frhr. v. Riedesel, 'lüskow, Stadtkommant-^ ;r. v. Heyl, zahlreiche Lits figer unb auswärtiger , Sd)öttfer ein Gebet. Um (grabe niebergelegt nuitic, jetjogS, beß Wringen 7 r üeffen, ber GroWr^

Staatsprüsun-"' rmedizin begami V ' e. Der Prüfung, die: eben Kandidaten.

(Priv.-Tel.) Der 5M. , bjagd durch einen 1 rletzt. ,, I

ft Der von der Inifiuc.- | iterbreitete Verträgst-^ ekt, wie er sich na» « : ftontraljenten unb sammlung darM.^,- jTbnetcn den

§ 9, nach dem N» «« tilärcn l°»-d°U'LL

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.eaustragteden^^ im ft agsmtwurf^nm 3n ergelegten »R (l cd

)Cn. - Dw ^^Arbeilsmkko 5 haben , ru Sicbir^ eschlußM^s rma &«» Äcn nqsmaMS A^eimchmew^

Arbeitern

WM

stcr EMS' tzrsahouAk»^! o

Mainz, 20. Oft. Ptilchsälscherin. Die 63jährige

Vitwe des Landwirts Heinrich F t a n j geb. 6en au5 verkaufte in Mainz Vollmilch, bic stark gewässtrt Fälscherin würbe vom Schösfengerickü zu 100 Mark Gelbstrafe

Menschenhandel in Kiautfchou. Dor zwei Jalnen | wurde in China die Sklaverei gesetzlich abgelchafit unb ber Menschen- j handel verboten. Aber diese Gesetze sind lediglich auf dem Pavier geblieben. Rach wie vor blüht der Dlenschenhanbel nicht nur im weiten chinesischen Reich, sondern auch im deutschen Schutz­gebiet. Aenne re Familien sehen cs geradezu als ein Glück an, wenn ihnen ber Himmel reckst viel Umber schenkt, bie sie etwa ein Jahr behalien und bann vertanfcii können. Tiefe Aufzucht junger Sprößtinge, bis sie baS LänglingSaller hinter sich haben, ist nach chinesischem Slussvruch für lolcbe Leute, bie nichts hoben al« bad nadle Leben, vieleinträglicher als eine rationelle Viehzucht', freilich mnsjen bie Beamten eingreiien und bie Unsitte dampfen, wenn ein Fall vor ihr Forum kommt. Aber iver will, logt ber Chinese, solche alltäglichen Vorkoniinnifse, bie niemand belästige,i, zur Anzeige bringen?' Und bie Beamten brücken meist ein fluge zu und lassen basaune l?oir m Ruhe. Aud) im bcmfdicn >5ch»tz- gebict konnte, wie bie .Kiaulfchou-Post' bebaucvnb lest stellt, diese

Art von Menschenhandel noch immer nicht auSgcrotict werben; immer nod) kommt cs vor, daß Kinder verkauft werden: meistens handelt eS sich um kleine Mädchen, die von gewisicnlosen Fronen j ongekanft imd au'gezogen werden, bomit sie im Alter an diesen Sklavinnen eine Stütze ober gar eine Erwerbsquelle haben. Auch - - ... .... von chinesischen Klöstern und sogenannten Plöbchenichiilen werden schlagen und »die Ausschreitcndcn hausten, nach Vertreibung von ftinbcr angenommen, um auSgedildet und später für einen hohen vier Beamten, wie Wilde in den Bureaus.

Preis verkauft ober zur Propoganba verheiratet zu werden. '2115 In Villefranche wurde der Verwalter der dem belgischen kleiner Fortidirilt rnnß es schon angesehen werden, daß im Stadt- Industriellen Renhart gehörigen Villa unter gehciinnisvollcn Um- gebiet Lsingtau die Nachbarn Falle z»ir '2lnzeige bringen, wenn ständen erschossen aufacsunden. Man weiß Nicht, ob das lie merke», daß unmünbige Kinder verhandelt oder von ihren AtteiUat dem Besitzer der Billa gegolten hat.

l'flegcclicru gequält werden. Aul diese Weise sind in den letzten Ter griechische Bifchos Emiliaiios von Sersidschc, Jahren schon manche Kinder ihren rechtmäßigen Esiern wieber ju- ber in Begleitung eines Vikars die Gemeinden seines Ltlrcheu- gesprochen worden. Wenn bie beutidjen Behörden dies gejnnde sprengels besuchte, wurde unterwegs von Räubern üb er - Bollsenipfinben von Fall ju Fall energisch nnterstützen und die s a l l e n und entführt. Tie ausgefaiidten Gendarmen fanden Schnldigen befiro'cn, bann wirb hoffentlich und) einigen Jahren bet nur die Reittiere des Bischoss mid die als Treiber dienenden

I Mensdienyandel im dentschen Gebiet ganz aiisgehört Haben. Zigeuner.

nächtliche iflnh im Louvre. Ter neue Als der Sonderzug Tafts mit voller Geschwindigkeit, durch Leiter be5 Louvre, Pujalet, nimmt cs bekanntlich nut feinen die fogcnamite. anlcrikanische Waste ° lösen Es

Pflichten recht genau mib hat aud;, wie jüngst fchon berichtet fuhr, begannen pl^ftch Radn dn Lokomoftve zu lösen. Es

I würbe, zu dem Wachpetsoiial Polizeihunde hinzugefilgt. '21 r i ft i b c gelang, den Bug -UM Stehen ZU g .

<i , 1Q rrva i,-. und Ramollot, wie bie beiben Polizeihunbe heißen, haben -

. X u . CAb°m ' i.mi inHÜctwcile ichon 611111101 (Mcgenljcit gehabt, zu zeigen, was sie

.heute früh 4J < Uhr nut fünf Passagieren zum Flug nach 'Önlm I begleite!! sie bei bcn Nnnden bie Wachen, die mit I

eaufgeiticgcn. o ... ,.C{ I Laternen in der einen, Revolvern in ber anberen Hanb, bie Säle

vorste bei Rlieme 19. Okt. ^.as Lustschiss«chwaben unb Gänge auf ber Siiche »ach neuen Mona-Lila-Dicbcn ab- ult nach b Uhr hier vorubergewnimeil. . I fchreiten. Bei emer solchen Runde zeigte n»m zunächst Aristide ein

Osnabrück, 1-i.L.kl. ^as Luft ichisi,.Schwaben pai I ansgeregles Weseii und bald würbe flamollot bavon augeftedi.

fierte auf der ,rahrt Hamburgcrlin b Uhr 35 Minutcu l zogen prüfend die Luft ein, fpUjtcn die Ohren, peitschten mit I Liepholz, J lll)r 1j Jiinutcn 2n>tftringen. I den Schwänzen und zerrten an ihren Leinew Irgend etivas nnißte

Bremen, 19. Okt. Tas LustschlftSchwaben traf um j, Staate Dänemark fein. Beide Hnnbe würben losgelasjcn

Uhr 40 Minuten cm unb übenlog, von stürmischem Jubel,,h ^slen davon, schnupperten in allen Winkeln und Ecken und iacr zu,ammcngcströmlen Bcvolsiruiig begrüßt, die o'fentticheti Gc- ^örte man nu5 bcc ^crne ihre auigeregten ßoute. Tic Ibuube, das Zentrum der «tadt und die Verwaltungsgebäude bt4 I in(crncn. und revoluerbewaffiictcn Wächter folgten ihnen, unb bie flort>bcut|d)cn Llohds. Es suhr unt 9 Uhr oO '.Uimuten m ber I 'jjiQvmorfiguten unb Oelgemälbe be3 Loiivre sahen bei ber Laternen- ^kichtung aus .Hamburg Lings der Bahnlinie weiter. I beleiichtling gespenstisd) auf bie nächtliche Jagd herab. Plötzlich

- 1 9v "st^niaS*cn , U.t um 11 Uhr I schossen Aristide und Ramollot auf ein gemeinsames Ziel am Fuße

?.) Mm. über der Elbe angcfoimiten und erschien 11.30 Ubr I cmc§ Bildwerkes: bann hörte man einen lauten Schmerzensschrei, über dem L>a,cu, wo es von den Dampspsenen der ,m Hasen der Fühier der Runde rici:Zurück, Aristide, hierher Ramollot', liegenden Schisse begrüßt wurde. Das Lustschlss sichrtc über dem ollem es war zu spät. Als bie Internen- unb reoolverbewassneteu üialbaus unb der Alster eine Schleife aus und setzte die Fahrt! Wächter bic Hunde erreichten, lag zwischen diesen eine Leiche: bie in der Richtung na di Berlin um 11.40 Uhr fort. I Leiche eines Kanincheiis.

B-rlin, 18, ON. Di-Schwabens wurde L Uhr,8 Min. I » Ein- Flotte ,u verknusen. Ms Praktische Gr- schäftsleute geben die Amerikaner den Türken schon jetzt einen guten Wink, wie bie Türkei sich im Haiidumdrchcn eine starke Flotte verschaffen könne. In amerilanischen Zeitungen lieft . ..., - , , . man:Wenn der Krieg zwischen Italien unb ber Türkei vor-

iiber bem ^^werplatz eine 2Benbung I über ist, wird bas ottomanische Reich sofort versuchen, eine Kriegs-

.. 6 Platz, Johannisthal, 19. Oft. oon einem I tt erlangen, die stark genug ist, im Kriegsfälle eine Skr«-

^r.ch-Ru'upler-^aubc und einem Harlan-Erndecker umftcist gmg bcr süchtigen türkischen Armee zu ermöglichen, die

die Schwaben, bic um 4 Uhr über dem Flugplatz emgetroffen gegenwärtigen Konflikt zu völliger Ohnmacht verdammt scheint, lvar, um 4 llbr 40 ^cnt ^ugbla6c edoa 10Uieter I amerikanische Marinevcrwaltung ist bereit, jedem Lande eine

vor der Halle glücklich nieder, nadibenx itoet fctIi 5.lotte von achtungaebielcndcr Stärke zu liefern. Tie

.Landuilgsvcrsuchc mißlungen waren, weil das Luftschm wegen kfl1ige der Schlachtschiffe, die sich im spanisch-amerikanisd-cn

der hohen Zuschaucrlnbune Nicht tief genug herabgehen formte, Sricgc mit haben, ist in Anbetracht ber mobernften

io bau es gezwungen war, den Flugplatz unb feine Umgebung Schiftsbauten für Amerika nicht mehr ausreichend. Das Flagg- wiedcrholt zu umkreisen, Das Lustsck-lft wurde nach derNeuhork" des Admirals Samson, das FlaggschiffBrook- Landung toohlbehalten in bic Halle gebracht. [ßn" bes Abmirals Schley, ja sogar bie SchlachtschisscOregon",

* IJova" unbJnbiana" sollen nicht mehr in Amerikas erster

Die Dauerfahrt bes L. Z. 9. IScklachtlinie stehen. Alle Schiffe sind in ganz vortrefflicher 93er»

Baden-Oos, 19. Oft. Tas Luftschiff L. Z. 9 ist geftrm Miung, und da sic zu gut sind, um bcsarmiert zu werden, würde abend 7 Uhr 15 Min. in Baden-Oos zu einer Dauersahrt dw amcnkani,che Marineverwaltung gern bieic Kriegsmaschinen

ausgestiegen unb hat in bereu Verlause um 8 Uhr 15. Min. einer anderen Nation über Ian ai, vorausgesetzt, baß em guter Karlsruflc, um 9 Uhr 40 Mannheim, um 11 Uhr Mainz unb I Preis für sie bezahlt wurde.

gegen 1 Uhr nachts Koblenz passiert. Gras Zeppelin führte! ft. Ter Reichtum der Astors. Tie Steuerlisten von sen Luftkreuzer selbst. Tie militärische Abnahmekommission be- Neuyork sind sehr nüchterne Schriststücke, wissen aber doch höchst, o. -

findet sich an Bord. | interessante Tinge zu erzählen. Dazu gehört bie aus ihnen | Wolkig, höchstens geringe Dtegenfaüe, Temperatur tags wenig ver-

Neunkirchcn a. Saar, 19. Okt. Heute früh gegen 6 Uhr ' " " *-*-- -,e - 3

it'Urbe über bcr Bahnlinie BingerbrückSaarbrücken ein großes Luftschiff gesichtet, das kurz nach 6 Uhr über den Bahnhof Türkis­mühle in ber Richtung auf St. WcnbelOttweiler der Mosel zu weiterfuhr. Man vermutet, daß das Luftschiff der L. Z. 9 gewesen ist.

verurteilt.

3wci große 5cppclinfai)rten

war. Tie