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—Wetzlar, 11. Jnnt 1 Hier findet am 25. Juni die dritte allgemeine Ausstellung vonHun- b en aller Nassen statt, die der „herein zur Züchtung reiner Hunderassen für Wetzlar und Umg. G. B. veranstaltet. Tas Programm iveist etwa 66 Rassen nach, die von 11 Richtern, die vom ttartell der Stammbuchführertden Spezialllubs anerkannt sind, beurteilt werden. Dadurch hat jeder Aussteller die Sicherheit, über seinen ausgestellten Hund cm unparteiisches, fachmännisches Urteil zu erhalten Dem Verein sind bis jetzt über 70 Ehrenpreise gestiftet unb weitere werden erwartet. Auster den Ehrenpreisen kommen in sämtlichen Klassen hohe Geldpreise zur Verteilung. Die Ausstellung dauert nur einen Tag. Die Hunde müssen moraens bis 8 Uhr eingeliefen und abends um 7 Uhr abgehott werden. Hunde, die mit der Bahn gesandt werden, müssen späteitens am 24. Juni abends hier sein. Der kostenfreie Rücktransport der Hunde ist aus sämtlichen Staats, bahnen genehmigt.
X Er da, 12. Juni. Das gestrige Missionsfest war auch au8 den Nachbargemeinden gut besucht. Pfarrer
Juni. Ter Flieger Müller, bet
anderen unrichtig seien. Mit Ausnahme der in Tanger erhobenen yieUamaiion, aut meld e bereits die Antwort gegeben sei, sei alles andere unrichtig. Ter Minillelp^aiident fügte hinzu, Spanien verfolge den geraden Weg der Vertrage unb erfülle genau seine Pflichten. Tie Haltung Svaniens könne seiner Meinung nach keinen ernülichen MdkiIui motivieren, sie ict nur bie
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Wetzlar, 12. Juni. Einem Unglückssalle ist, nach dem „Wetzl. Anz.", die 24 jährige DoraLuy, Tochter des Oekonsmen Wilh. Luh in der Frankfurter Straße, zum Opfer gefallen. Tas ■ junge Mädchen hatte anstatt Magentropfen ein Fläschchen mit Salzsäure ergriffen und daraus getrunken. Den schweren Ver , letzungen, die es hiernach erlitt, ift es nad) zwei Tagen erlegen.
Hessen-Nastau.
[] Marburg, 12. Juni. Tie Meldung, daß der Bursche Näßer, der in dem Dorfe Sarnau bei Goßfelden von einer Pappel herabficl, gestorben sei, bestätigt sich zum Glück nicht.
w. Frankfurt a. M., 11. Juni. Heute morgen 8 Uhr stießcn in der Frankenallee zwei 9hitomobilc zusammen. Tie Insassen, eine Dame und 3 Herren, erlitten leichtere Verletzungen, während die beiden Chauffeure in das Städtische Krankenhaus gebracht werden mußten. Ter eine hat schwere . innere und Kopfverletzungen, sowie eine Gehirnerschütterung erlitten und der andere einen Bruch des Vorderarmes und erhebliche Kopfverletzungen davongetragen.
w. Wiesbaden, 12. Juni. Nack einem an die Firma Dyckerhoff und W ihm a n in Biebrich gelangten Telegramm ist der bei 6.er Firma angestellte und bei den Hafenbaulcn in Saloui11 bcjaxtiiigtu Ingenieur Scherer aas Wiesbaden von einem tausinännischeu Ängestellten, einem Italiener, ermordet worden. Ter Täter verübte dann Selblimord.
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Köln, 13. Juni. iPriv.-Tel.) In den letzten beiden Nachten muroc in Nheinland und Westfalen, besonders im Sauer- lano, ein cmpimbln. sl alt er n a t« 11 beobachtet. In den höhn gelegenen Siavc'o ilen hit > heute nacht gefroren.
Hannover, 13. Juni. Ter Historienmaler Prof. Schaper ist g c ft o r b e n.
Washington, 13. Juni. Der Senat hat den Gesetz- cntiüuri angenommen, durch den die oirekte Senatswahl eingeführt wird.
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wurde beim Verlassen des Veriammlungsiaales von ..Camelot, du Roi" eine lärmende Straßenkundgconng veranstaltet. Schutz Lute nahmen mehrere Verhaftungen vor.
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Die Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht.
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der geöffnet. Sie
Gerichtssaal.
Das Urteil im Altonaer 'Jiar gar ine v er gif* tuitgsprozest brachte, iih. bcreit-S miigeteilt, wegen fahrlässiger fiorperverletzung uno wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittel- Gesetz aui 700 Mark Geldstrafe und die Kosten des Verfahrens. In der Begründung mut ix ausgcführt, dast cs sich darum bandele, ob der Angeklagte fahrlässig gehandelt habe, al« er Die „Backa"^ Margariiie mit einem Zuiatz von 60 bi« 70 Prozent earöamonöl hergeslelli und ui Ver.ehr gcbiaa)t hat. Tas Gericht ist der Ueberzeugung, dast l-ic Margarine ganz allgemein nur nach Geruch und GejchmaX geprüft wird, und daß dies auch itläisig sei, wenn alte und erprobte Mcktel geraucht würden. Hier aber hanDelte es sich um ein ganz neues Fett. Wer sich mit Der Herstellung von Nahrungsmitteln beschäftigt, der Hal auch die Verpflichtturg,
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Die Reform der akademischen Disziplinarvorschriften in Preußen wird Gegenstand einer Aus^ spräche werden, die im Herrenhause am 16. d. M. aus Anlaß einer Bittschrift der Berliner freien Studentenschaft ausgetragen werden soll. Bekanntlich hatte die Berliner freie -Studentenschaft den Antrag gestellt, die Diszivl-.narstrafen an den deutschen Hochschulen auf subeben ^nb den Studierenden ein besondere^ Verein.' unb Versamml.iGhsrecht Ou geben. Die Regierung steht diesen Bestrebungen ablehnend gegenüber und beabsichtigt feine Reform der akademischen Tisziplmarvorschristen und auch keinen Erlaß eines Universitätsgesetzes, wie sie bereits andere Bundesstaaten besitzen. Tie preußische UnterrichtZverwaltung steht auf dem Standpunkt, daß der Erlaß eines solchen Gesetzes nicht er orderlich sei, weil die Universitäts- und Fakultätvsiatuten ausreichen unb die akademischen Disziplinarvorschriften zu schwerwiegenden Mißhelligkeiten bisher Nicht geführt haben.
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genau zu prüfen, ob das, was er in die Welt sendet, tntfic gesund- beitsschädlich für hnnberttauienbe von Mensck?n sein kann. Der Angellagte wusste, daß es sich um ein gänstich unbekanntes Fett harchelt, von dem ihm Pohl nicht einmal ,'agcn [onnir, ob c. nn Tier* ober ein Pflanzenfett sei. Tr bat sich aber mit der Aue kunft des Pohl begnügt. Er hat es nichr einmal für erforderlich gehalten, die Vorlegung des Gutachtens der Oberzollbirektion zu fordern. Er hat also zweifellos 'ahrlässig gehandelt. Der An geklagte kann sich nicht damit entschuldigen, daß er die Margarine gleich aus bem Verkehr gezogen habe. Hätte er das nick: ...tau, so hätte er nicht wegen fahrlässiger, sondern wegen v o r s ä r, 1 i eh c r Körperverletzung verurteilt werden müssen. Nack diesen Tat beständen mußte also der Angeklagte wegen fahrlässige. ?törü?r- verletzung verurteilt werden. Bei der Strafzumessung in b.rück- sichtigt morden, daß bem Ang .
gründe zur Seite standen. Vor allen Dingen war da das Gut achten der Sberzolldirettion als Milderungsgrund zu verwerten, ferner der Umficne, daß der 'JingcHagt
Beaufsichtigung angestcllt hatte. Tarunt sei von einer Freiheits strafe abgesehen unb lediglich auf eine Geldstrafe eriannt worden; das Gericht bat auck von der Verhängung der Höchststrafe abgc sehen und eine Geldittafe von 709 Mark für ausreichend erachtet.
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