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12.6.1911 Erstes Blatt
 
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juristische Staatsexamen haben diesmal 13 Kandidaten

sich der Prüfung unterzogen.

Die am 1. Juli fälligen

Vom Staatsschulbbuch.

Aus Stadt und Land

rtcr-3

Sic wurde wirtenden verheirateten Damen sind für Mittwoch nach- chlachthofes mittag von der Großherzogin zum Tee in den Botanischen

Gießen. 12. Juni 1911.

Vertausstag der Großherzogin.

ovicre sein Scherflein dem edlen Zweck, der armen u n a c n k r a n k e n gilt, die Non anderer S e i t c (Heil- ftätteii oder Versicherungen) keine Unterstützung öu oewärtigen haben.

Llrijerc oberhessische Bevölkerung versteht es, Wohltaten 'N üben, das hat sic schon öfters zur Genüge bewiesen. Möge darum jedermann morgen am Verkaufstage mit Freu­den mitwirken, um ein würdiges Seitenstück zu schaffen, entsprechend den Beispielen der anderen Städte unseres Hessenlandes, die mit so großen materiellen Erfolgen hcrvor- gctretcn sinb.

In Würdigung des gemeinnützigen Zweckes der Ver­anstaltung ist lein Toilettenzwang aufcrlegt, so baft jeder Besucher im beliebigen Anzug erscheinen kann. Diese An­ordnung findet gewiß im Publikum allseitig Widerhall, umsomehr als man daraus gewiß ersehen kann, daß der Verlaufstag nicht nur fürreiche Leute", sondern für alle Kreise der Bürgerschaft veranstaltet wird.

Hoffentlich spendet der Himmel lachenden Sonnenschein und angenehme Wärme, dann bleibt nur noch übrig, zu wünschen, daß der morgige Tag ein Ehrentag für Gießen wird 'u nd unsere verehrte Großherzogin ein gutes Andenken anJl)rc Oberhessen" mit nach Hause nimmt.

Landkreis Gießen.

(-) Lang-Göns, 11. Juni. Aus Anlaß des heutiges Gesangs Wettstreites, den der Gesangverein Germania" mit seinem 20. Stiftungsfeste verband, weil­ten 60 Vereine mit über 2000 Sängern hier. Kein Haus im Orte war ungeschmückt, eine prachtvolle Festhalte und Sängcrtribüne befand sich aus dem Festplatz. Abends vorher wurde ein Kommers abgehalten, bei dem der 2. Vorsitzende W. M. Wenzel die Begrüßungsrede hielt. Um 9i/2 Uhr begann heule früh das Wettslngen, an das sich um 1'2 Uhr das Ehrenprejssingen anschloß. Ein langer Festzug bewegte

Das Großhcrzogspaar begab sich am Samstag vormittag nach Steins Garten, wo es nach Empfang durch den Hofmarschall Frhr. v. Ungcrn-Sternberg, den Kammer- Herrn Dr. v. Leonhardi und den Architekten Hans Meyer! die fertiggestellten Räumlichkeiten und die Verkaufsstände eingehend besichtigte. Tie Großhcrzoglichen Herrschaften fpracheu sich über die Gcsamtanlage äußerst anerkennend aus und waren sehr erfreut, daß in der kurzen Zeit so viel schönes geschaffen werden konnte. Nach etwa cinstündigem Aufenthalt verließen sie wieder die Verkaufsräume.

Heute herrscht allseits reges Leben, um die Einrichtung der 9 Berkaussstände bis zum Abend zu bewcrtstelligcn. Das bunte Bild, das durch die verschiedenen Farben der Stände geschaffen wurde, zeigt sich jetzt noch prächtiger durch die tausenden herrlichen Sachen. Tas Ganze macht den Eindruck eines entzückenden vorbildlichen VerraussladenS. WaS man da alles an schönen Sachen sieht, möchte mau oni liebsten selbst besitzen und gar schwer wird es manchem werden, sich davon zu trennen. Die meisten Verlaufsgegen­stände bewegen sich in bescheidensten Preisen und man tarnt schon für 20 und öO Pfennige sich ganz reizende Sächel­chen erstehe»!. Hier all das Gute und Schöne aufzuführen wäre wertlos, komme jeder und sehe cs sich selbst an un

Avotlu Er S d* in t c > c r, welcher in Verhinderung der beiden Vor­sitzenden die Taufe übernommen hatte, führte ans, daß bre )Ü.ngeren Mitglieder berufen wären, in den Booten, die durch bi 2 willigen älteren Mitglieder ihnen zur Verfügung gestellt wurde , die Flagge rot-weiß-rot nach außen »och zu halten imd würdm zu vertreten. Er führte an,, da« er heute, wo der Großher.og und die Großherzogin in unseren Mauern wohnten, den .lmter Ernst Ludwig" und den Vlerer Eleonore taufen kom.i, mit dem Wunsche, daß sie recht oft alserste durchs.Zielgehen möchten. Mit einemHipp-Htpv-Öurra auf d^ GronherzogOchc Familie schloß der Taufakts Bei den Klangen Rudermarsches blieben die Mitglieder noch einige Zett aus ihrem her^ch ge­legenen Bootplatz, der leider von so wcmaen de^ Mitglieder ausgesucht wirb Das langfahrige Ehrenmitglied Derr E. g -ö. Fernie in England hat der Gesellschaft einen größeren Sekag durch seinen Gcneralbevollmächtigteii .Herrn August Pascoe-Duten­hofen überweisen lassen.

** Eilboten lauf. Der M ä n n e r - T u r n v c r e trt veranstaltete gestern einen schon lange auf, diesen Tag fest- gesetzten Eilbo enlauf, durch den vom Taufstetn ein Eichen- zweig in möglichst kurzer Zeit nach Gießen gebracht wer­den sollte. Der Großherzog hatte sich bereit erklärt, diesen Zweig entgegenzunehmen. Da sich jedoch die

oglichen Herrschaften gestern nachmittag nach Lrch be­gaben, so mußte oic kleberreichung dort stattsrnben. Um 3 Uhr nachmittags begann der Ablauf der Turner vom Taufstein über Breungeshain-Schotten-Laubach-Niederbe,- ingeit nach Lich, wo der letzte Läufer kurz nach //25 Uhr eintraf. Tic Strecke von 40,2 Kilometer war in einer Stunde 37 Min. 6 Sek. durchlaufen worden, eine Leistung, die alle Anerkennung verdient und die sich den Eilboten- läufcn nach dem Niederwald ruhig an die Seite stellen darf Der llcbcrbringer des Zweiges, Turner H. Thöt, owie eine Abordnung des Vereinsvorstandes, bestehend aus Rechtsanwalt Kaufmann, Lehrer Kling, Ober- Bahnafsistent M argolf und Kaufmann Todt wurden von den Herrschaften im Licher Schlosse empfangen und von diesen der überbrachte Eichenzweig, der mit einer rot­weiß-roten Schleife geschmückt war, entgegengenommen. In leutseligster Weise unterhielt sich der Großherzog mit dem L Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann, und sprach seine leb­hafte Anerkennung darüber aus, daß in einer verhältnis­mäßig so kurzen Zeit die Laufstrecke durcheilt worden war. Er erkundigte sich eingehend über die Zahl der Läufer und die von den einzelnen erzielten Leistungen und er­bat sich darüber einen eingehenden Bericht. Auch die Großherzogin und der Fürst von Lich^bekundeten ein leb­haftes Interesse und zeichneten den Ueberbringer des Zwei­ges sowie verschiedene Vorstandsmitglieder durch An- fprachen aus. Mehrere photographische Aufnahmen hielten den Augenblick der Ueberreichung auf der Platte fest. Außer dem Eichenzweige übergab der 1. Sprecher eine Urkunde darüber, die folgenden Wortlaut hatte-Seiner König­lichen Hoheit, dem Großherzoge Ernst Ludlvig von Hessen und bei Rhein nebst hoher Gemahlin brachten heute 150 Turner des Männer-Turnvereins Gießen im Eilbotenlai's

4. Deutscher Wertbundtag.

>c. Dresden, im m.i,x, uvyuvm-y~~~t t - I'

/H'fciLigumi hielt in der Kougreßstadt um 7 Uhr zurückkehrten. Die bciin Verkausstag mtt-

1 , : . _______s.1 . . ... s. . r. t t i.S mv QU, nm wnrn-:

ihnrXS0 taufe der R^uder gesellschaft. Ein kleines ff.örtliches pest feierte am ^onntag morgen die Gießener c- P-, auf ihrem Bootplatz ober> n r der Lahn. Ein buntes Treiben bewegte sich

von alten uno jungen Ruderern Mit ihren Damen, um dem Tauf- 76. ö®n ücr ü-tnna Ferdinand Lciw, Frankfurt a. M., ae-

S ehn? a (5t Sr unb Rennvierers beizuwohnen. P}c X0011;»011 uaw Aussagen des englischen Trainer, rnb der fahrenden Rennmannfchaiten großartig gebaut sind, sollen nächsten Sonntag in Mainz die erfte Probe au, ihre Schnelligkeit abteaen :

L. U. Landcsunivcrsität. Am Samstag vormit­tag besichtigten die Großh. Herrschaften nebst Gefolge in eingehender Weise die beiden ncucstcn Kliniken der Landesuniversität. Um lli2 Uhr erfolgte die Ausfahrt vor der ch i r u r g i s ch e n. K l i n i L Nach einer Begrünung durch den Rektor der Landes-Universität Geh. Justizrat Dr. Bier mann übernahm Profefsor Dr. Poppert d'.c Führung. Im Kindertrankeniaal wurde der Frau Groß­herzogin von einem kleinen Mädcken ein Blumenstrauß überreicht. B:ide Herrschaften unterhielten sich in liebens­würdigster 2tki,c mit den Patienten. Hierauf wurde unter der Leitung des Geh.-McdizinalratS Dr. Bossius die Augenklinik besucht. Die dem Unterricht und der Wissenschaft gewidmeten Räume wurden mit derselben Auf­merksamkeit gemustert wie die Krankensäle und die Wirt- schaftslokalitäten. Auch hier nahm die Frau Großher­zogin im Kinderkranlensaal einen Blumenstrauß huldvoll , f ) entgegen. Erst nach 1 Uhr verließen die Großhcrzoglichen

nächst auch Opfer auferlege Geheimrat Putter Herrschaften die Augenklinik, indem sic ihrer lebhaften Be-

Ä fdÄ über bat in beiden Kliniken Gesehene wieder, danken weiler aus. Daraus wurde die Tagung mit den üblichen holt Ausdruck gaben.

Dankesworten geschlossen. ** VomGroß h. Dose. E,as G ro ßherzo g s p aar

--- besuchte gestern vormittag den Gottesdienst in der ^tabt- lirchc, in der Prof. V. Eck predigte. Am Nachmittag um 10. Juni. 13 Uhr begaben sich die Herrschaften nach Sieb, von wo sie

einen Eichenbruch vom Taufstein nach Lich = 40,2 Kilo­meter in 1 Stbe. 37 Min. 6 Sek. Gießen, den 11. Juni 1911. Der Vorstand des Männer-Turnvcreins Gießen. C. Kaufmann, 1. Sprecher, Gg. Kling, '1. Schriftführer " Diese Urlaube wurde von dein Großherzoge ebenfalls mit großem Interesse entgegengenommen. Zum Empfang der heimkehrenden Turner hatten sich die Vcreinsntitglicder sehr zahlreich am hiesigen Bahnhöfe eingefunden. Von hier ging es unter den Klängen einer Musikkapelle im festlichen Zuge, an dem sich sämtliche Läufer, die Abtei- lungsfuhrer unb Ordiiungsmamtschaften, insgesamt 180 Turner, beteiligten, durch die Stabt, am alten Schlosse vorbei, wo der M.-T.-V. den Großherzoglichen Herrschasteit nochmals seine Huldigung darbrachtc, nach der Lievigs- höhe. Hier begrüßte der erste Sprecher die Aiiwesenden und sprach allen, die zu dem fchönett (Gelingen des Eilboten- lauses beigerragen, besonders den Läufern unb ben Führern, ben herzlichsten Tank bes Vereins aus und schloß mit einem begeistert ausgenommenenGut Heil" auf das hessi­sche Fürstenhaus. Der erste Schriftführer gedachte bei Ver­dienste des 1. Sprechers um das Zustandekommen der ganzen Veranstaltung und fand mit jeinem Gut Heil auf ben ersten Sprecher ebenfalls lebhafte Zustimmung. Der zu Ehren der am Eilenbotcnlauf mitwirkenden Turner veranstaltete Familienabend hielt die sehr zahlreich)! er- schieiicnen Mitglieder noch lange zusaininen, tvobei beson- bery die tanzlustige Jugend zu ihrem Rechte kam.

** Ueberfahren. Ein hiesiger Schriftsetzer ivollte gestern nachmittag mit der Biebertal-Bahn nach Heuchel­heim fahren. Als ihm in der Rodheimer Straße der Hut vom Kopse flog, sprang er während der Fahrt ab unb wurde überfahren. Das rechte Bein wurde ihm abgefahren, das linke gebrochen und außerdem trug er noch Quetschungen da­von. Der Verletzte wurde von Mannschaften der SanitätS- kolonne verbunden und nach der chirurgischen Klinik gebracht.

** Bei b er Land e svcrsi ch eru ugs a nst alt Hessen sind im Mai 372 Rentengesuche (353 Invaliden und Krankenrentenantiäge, sowie 19 Altcrsrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernom­men 406 Rentengesuche, so daß 778 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung: 293 durch Rentenbewil- liguug (263 Invaliden-, 10 Kranken- unb 20 Altersrenten- gcsuche); 37 durch Ablehnung, weil unbegründet (34 In­validenrenten- unb 3 AltersrentengejucheV 32 durch an­dere Weise Zurücknahme uftv. (26 Invaliden- und 6 Altersrentenge,uche', zusammen 362, so daß 416 Gesuche als unerledigt auf Juni übernommen werden mußten. Ferner wurden im Mai 341 Anträge auf Beitragserstattung gestellt und $mar 279 infolge Heirat weiblicher Versicher­ter (H.), 61 infolge Todes versicherter Personen (T.) unb 1 wegen Bezugs von Unfallrenle (11.). Unerledigt wurden in ben Monat übernommen 133 Erstattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren, 474 Gesuche. Bewilligt wurden 318 Anträge (266 H., 51 T. und 1 11.), abgelehnt wurden 16 Anträge (8 H., 8 T.), anderweit erledigt wurde 1 H.- Erstattunasanfpruch. Unerledigt blieben 139 Erstattungs­anträge (99 H., 38 T. unb 2 U.), bie auf Juni übernom­men wurden. In loelchem Umfange bie Landesver- ficherungsanstalt Großh. Hessen Heilverfahrenskosten für ihre Vcrficherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Mai 336 versicherte Personen in Heilanstalten usw. unter- gebracht waren.

SentrabKomitec zur vekämpfung Ser Tubenulose.

Im Sitzungssaal d.'S Reicl>stagcs trat da»Hauvt- Tomitee 311 r BetamPfuna per ordneten aus allen Teilen

Versammlung n-samm.-n. ,dw v°. ,^£tbnSd)icbcne Bundes- Deutschlands L-i.r .mbiicid) ^^Vorsitzende des

regicrungen, hatten Vertret. 1 tnt|n »L bj. ^schwnenen Komitees, Shinlvimimiei - ^,.^mvscr der Antituberkuloie- Ünd gedachte einleitend'der beiden Vorka Koch und Ernft

bewegnng, der »izwifchcn Lciftorvene v. Lehden. ..... Nietner den Gc-

Darails erstattete Geikeraliekietar ~ ba- ba§ -^-ntral- s ch ä f t s b e 11 rli 1. -l>'s Mitgliedern, hat.

komitee gegenwärtig einen -^land von liefen ''ick anT ca. Tie Einnahmen des ^u-rslosie-inn Jahres nut

500000 Mart. Darunter ^'l'E,ssamtsMarken 15 000 Mark. 60 000 und Entnahmen as Tuberkulose-

Tie Ausgaben betrugen Der Ueber-

l -ilstätteu tmirden allein - beläuft sich auf

schuß der Einnahmen ubtt du .^usgave werft ein

2(10 000 Mart ras bewnders petnlnte^^upusw^ to^x ,ur Vermögen von 12« 000 Mart ans. In . .m gan^en über

Zeit 99 LuugenheiIit,t.en unU' baltp ' - 2124 Betten in

12 065 Betten verfugen «ÄH* ei*»ed

Privatanitalten. ^.a i ei'binU'ulUtche Kuf können

LMZMWWZW die sachwisscnschastlichc ^eire der präge und verlangte, daß die G'mciildcn alles tun müßten, um die frühzeitige Infektion nut ^berkuwse zu verhüteu. Auch an der Erforschuttg der Tuber- kulos "rkranluug könnten sich die Gemeinden beteiligen. Bei anders verlangte der Redner, daß in den städtischen Waifenhaufcrn die gesunden von den erkrankten Kindern getrennt werden sollten. T-r7w-i!- Redner, Seigeorbnctre $r. $rautlu,« (So n) maa, c verschiedene praktisäic Vorschläge, die sich auf ckrmr.nhygtcnr, Wohl sahrtspslcge unb Schulhygiene bezogen. Tie Gemeinden mutzten im eigenen Interesse eine energische Agitation^zur Bekampfu..g der Tuberkulose einleiten, wenn diese den Steuerzahlern zu-

Dpser auserlege.

Unter zahlreicher VX .

Dresden der Deutsche ^2eribund seine Tagung ab. ringeleitct durch tinen Besuch der Ausstellung, des .... HV v

unb des Krematorium-.', an die nch eine öffentliche.Vcrfammltiug Mrien eingclabcn.

anschloß, die im Konzern aal de-.-, ftlussiclluugspalastcsabgehalteii ^ic Wetterlage für den Ballonausstieg ist bis

LL Ä* daß der Aufstieg aller nach

irir?" Er wies daraus hi», daß infolge der einseitigen Geistes- stattfinden wirb.

richtung, die fick im Laufe des vorigen Jahrhunderts Bahn Bon der Landes-Universität. Das erste

brach, namentlich jene Geislesgüter, die mehr auf der Empfuidung . ^stische Staatsexamen haben diesmal 13 Kandidaten Ät bcRanbc,? d°-un.e- 2 mit der N°.° gut; 17 Herren hatten

Erst in der Mitte und gegen da- Ende des Jahrhunderts macküe stch der Prüfung unterzogen.

,ich das Bestreben geltend, das Verlorene nach Möglichkeit wieder * B 0 in Staatsschuldbilch. Die am 1. Juli fälligen znrückzugewinncn. Es kam zu einer allgemeinen grotzen Bewegung I n t n f e xi der in das vessische Staatsschuldbuch emgtragenen nach einer Reform der ganzen '.'lusdruckslultnr. Aber trotz aller o . < rolvn,hf fhmmrnhpn hp$fiirfipn

Fortschritte darf das Ziel, ein Verständnis für Formenschönheit Forderungen werden bei allen m-betracht kommcnren hessischen neu zu wecken, noch nicht als erreicht angesehen werden. Der! Kassen und bei den Reichsbankanllalten vom 17. x)iiut av allgemeine Sinn sür gute Form ist in Deutschland noch immer gezahlt. Vom gleichen Tage ab rvird die Staatsschuldenkasse 3u wenig entwickelt, wie die massenhaft zu findenden Bcmerzeugnifse bic Poft oder durch Gutschrift auf Relchsbank-Giro-

zeigen, die oii so gut wie gar leinen Wert bei wem .^n ben ' ..; tSÄHishnA.ihfon mtormpOpn

breiten Schickten der Besöllerung sehlt das notwendige Inter- touto zu berichtigenden Schuldbuchginsen uberwclsen.

cisc und die tätige Mitarbeir. Der Heimatschntzgcbante hat aller-! ** Liebig-Museum. Rach Mitteilung des Grotzh. dings eine Besserung gebracht, aber von einer Wiedergeburt Robinetts an den Arbeitsausschuß zur Erhaltung deS Liebig- deutscher Kuuit werde man eilt ibreaien tonnen, wenn cüie crrchi- ^oboratoriumS hat dec Grotzherzoa der Bitte um lieber- idtoniic1:; Kun,c zurückgewonnen icui wird, den Organua- - ..." h < ß-ntfiphnnn

lionsbestrebiingcn aus sozialem und wirtschaftlichem Gebiet liegt nähme des Protettorates über da^ m oct Ernt le Yung die Hoffnung, daß um: eine Organisation der Architektur wieder begriffene Liebig-Museum gerne entsprochen und begrüßt erreicht werden kann. Deutschland muß darnach trachten, unserer Kie Ehrung des Andenkens an den großen hessischen Gelehrten, L bb &t' liV' 1 h avrt^tcttoni^c $onn lvict)er 511 gcwinneil. bur(^ PZicderherftellung seines ehemaligen Laboratoriums, Pros. Eieek^hielt den Vortrag überFörderung der "'st lebhafter Freude. - Die Stadt Gießen hat für den jugendlichen Gestalt u n g s traf t". Der Redner betonte, ILicbig -Fonds dreitausend Mark gefpendet.

daß alles, was in der Fugend gut oder schlecht gelernt wird, den A r v cit s jub iläu in. Der Inhaber der Brühl- meisten Menschen als lvewohnaeit fürs Leben anhaftet und lid) . , rir prp; c1crr R oniiac hatte aertern nadv uur schwer oder gar nicht mein verdrängen läßt Die Gestaltnngs-!! ch n D r u ck e r c i_, ^err ji. ^.a n g t, yanc ge)rern naa)- traft der Fugend muß gefördert werden, um eine neue Ausdrucks-1 mittag bie bei ber jjirnta Befckfaftigtcn mir ihren Familien lultur zu schaffen. Der Redner gab einzelne Beispiele, wie er sich! zusammen etwa 300 Personen, zu einer oestlichteit iiadi bem die Erweckung der schöpferischen Tatigteit int jugendlichen Geist Pyilosophcnwalb geladen, um gemeinsam das Jubiläum denkt, und schloß mit den Worten: Die Wirkung dieser Erziehung mehrerer Mitarbeiter der Druckerei, der Herren Gg. Hoß, äußert sich in twi Berttesung des Vorstellungslebens und der Theodor L o o S und Fritz B e n d e r von Krosbors zu begehen. Richtung der Arbeit nach einem bestmimtcn Ziel, Steigerung Tie Herren Hoß unb Loos sind jetzt 40 Jahre und Herr der ckuoaifungstrack und ckuiiaifungssähigkeit, Geivohnung bcc I vRprtbipr 9n Talirc imuntcrbrodien in der Brüvlsckien Druckerei » S ySÄSSCÖSMSffiS wältiguilg. Negierungsrat S an g er mann Herrn LooS mit den beiten

Dr. olfs - Halle sprach dann überVolkswirtschaft- Glückwünschen und herzlichem Dank für seine treue Pflicht- lichc f?l u f g o b e n d e s D eu t i ch e n W e r l b un d e s". Er per- crfüUung das ihm vom Großherzog verliehene Allgemeine langte die Schaffung von Oualitätsarbeitsstätten, von Organi- Ehrenzeichen mit der InschriftFür treue Arbeit". Herr fatinnen für qiialitatwe Produktion, Ansbildung gualitativer Ver- Loos dankte unb brachte ein Hoch auf das Grotzherwqs- mittler zwuchcu Produttion und Komumtion Erziehung,des Kon- paar aus, in das lebhaft eingeftimmt wurde. Herr Lange Hirneuten sür aunlitatiDen Kowumtion unb eine Kou,umenten- oP^awte mit ehrenden Worteu der treuen 9Rirffnrn7Pif hPr organil'ation. \'iu die Vortrage schloß sich eine längere Aus-1 t J

Wracke, die sich besonders mir Den Aussührungeu von Dr. 9)2^1^ 01^110^,^)01016 bei übrigen längere Zeit im Geschäft Ta- sius beschäftigte und auch die Bezichungcn zwifchen Architektur uni) l_t9cn- Ev haben eine L.ienstzeit von 40 Jahren die Herren Kleidung erörterte. Hoß (der schon vor 5 Jahren eine Orbensauszeichnung vorn

Die Tagung fand ihren Abschluß mit einer heute im alten Großherzog erhielt), Loos, 36 Jahren Herr Oßwald von Landhaus abgebaltcncn internen Beratung. Wieseck, 35 Jahren Herr Andreas, 33 Jahren Herr Ettel,

130 Jahren Fran Lich, 29 Jahren Herr Mandler von Krofdorf, 26 Jahren Fräulein Schmitt, 25 Jahren Herr Bender von .! Krofdorf, und, mit einer zweijährigen Unterbrechung, 134 Jahren Herr Elle. Im weiteren Verlaufe der Ver­anstaltung überreichte nod) Herr Schreiber int Auftrag seiner Kollegen Herrn Loos einen hübschen Ruhesessel und Herr Höpfner brachte in herzlicksen Worten ein Hod) auf die Familie Lange und das weitere Blühen und Gedeihen der tyirnta aus. Ter Gesangverein Gutenberg verschönte das Fest burd) den^Zortrag passender Lieder. Eine gemein­same Kaffeetafel leitete den unterhaltenden Teil der Feier em.^ Es folgten Kinderspiele, worauf am Abend das öc)t int ^aal bei gemeinsamem Gesang und Tanz seine Fortsetzung fand. Der Schluß des in allen Teilen schön verlausenenFestes der Arbeit" war in so vorgerückter stunde und die allgemeine Stimmung war so gehoben, daß unsere Leser es gewiß entschuldigen werden, wenn der Gieß. Anzeiger heute in seinem Umsang mehr wie sonst an bie jenen besGießer Wockseblärtche" erinnert.