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an Lehrlingen besteht, bezw. ob deren Ergreifung zurzeit mp-
nannten Handwerk dessen Wahl empfiehlt.
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und Emll Sieck für Bahnhofstr. 31.
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Information der Herren Lehrer für geboten.
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2n Offenbach und Umgegend ist besondere Nachfrage neben den bereits erwähnten, allerorts empfehlenswerten Geioerben in der Maschinen- und Metallwarcnbranche: Maschinen-Schlosser und -Bauer, Fraiser, Gürtler, Ciseleure, Metallgießer, Elektromechaniker, ferner im graphischen Gewerbe. Endlich ist daselbst im Luxusgewerbe: Sattlern und Portefeuillern, immer bedeutende Nachfrage nach Lehrlingen für tüchtige, fleißige, nicht ein- sertrg ausgebildete, auch sonst etwas künstlerisch veranlagte junge
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Die Marge '-nd gestern dir Ingenieurs v e
Aus Stabt und Land.
(Siei$en, lu. Februar 1911.
** Stadttheater. Um Mißverftändniffen vorzubeugen, sei nochmals auSorucklich darauf hingewtefen, daß die Abonne-
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Verschiedenes.
ran schlag der Armenkasse für 1911 fdrtiefit mit 97 300 Mk. ab. Der Zuschuß aus der Stadtkasse tarnnt 54 500 Mk., 1800 Mk. mehr wi? im Jahre 191ll ''
Der Voranschlag der Plockschen Stiftuna tamtfr r.'A aui 5205^89 Mk. Beide Voranschläge werden genehmigt.^
Der Geflügel- und Vogelzuchtoer ein erhält für SO^f ^Änat/111 ltattsmdende 5. Landesausstellung v Aen Vorschlägen wegen der Bildung des Wahlausschusses für die Beisitzerwahl des Kaufmannsgerichts wird zugestimmt/ au ?r* ■ eni“/ Wtw. hat für die Uebernahme der
^-^^ett)altung eine Stiftung von 650 Mk. gemacht, taongt^
in den südllchen Stadtteil der ohnedies schon sehr benachteiligte nördliche Stadtteil tiod) mehr notleiden werde.
Stadtv. Grünewald ist für das Projekt, da man das dafür Geeignete Gebäude doch einmal habe und die Vereinigung der städtischen Bureaus notwendig sei.
Auch Stadtv. S ch a s f st ä d t spricht sich für das Projekt aus.
Beig. Georgi steht dem Vorschlag mit geteilten Gefühlen gegenüber. Er erkenne an, daß man die städtische Verwaltung zweckmäßig in einem Gebäude unterbringen solle, doch durch die Verlegung an ^das Südende der Stadt werde die Altstadt und der nördliche Stadtteil sehr benachteiligt. Man solle erwägen, ob die alte Klinik nicht, für etwas anderes, vielleicht für Schul- zwecke, zu verwenden sei. Jedenfalls solle man sich heute nicht entscheiden.
Der Vorsitzende führt aus, daß man bei der Entscheidung über die Unterbringung der Oberrealschule ihre Verlegung in die Klinik wegen der zu befürchtenden Nachteile nicht beschlossen habe. Die damals festgestellten Nachteile würden bei ihrer Benutzung als Volksschule noch stärker hervortreten.
Stadtv. Dr. Sommer ist mit dem Projekt sehr einverstanden. Die Zentralisation der städtischen Behörden sei billiger nicht zu erreichen. Der Umbau für eine Schule komme entweder lehr teuer oder werde sehr schlecht.
Stadtv. Petri bemertt, man habe bis jetzt noch keine andere zweckmäßige Verwendung für die Klinik gefunden. Die Verlegung der Bürgermeisterei an das Süd ende der Stadt bringe zwar mandk Unbequemlichkeit mit sich. Er hoffe, daß sich die Sache noch billiger machen lasse.
Stadtv. Gabriel ist für das Projekt unb bittet mit Rücksicht auf die darniederliegende Bautättgkeit um möglichste Beschleunigung.
Stadtv. H a ubach meint, man solle sich in dieser wichtigen Frage heute nicht schlüssig machen. Der Nachteil, daß die städti- Ichen Aemter in verschiedenen Gebäuden seien, sei nicht so schwerwiegend. Auch werde die Verwertung der freiwerdenden Gebräche nicht so leicht sein.
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Das Gesuch wird abgelehnt.
Die Umgestaltung der West-Anlage ist iwn der Versammlung bereits im Dezember grundsätzlich beschlossen worden. An den Häusern soll ein 3 Meter breiter Bürgersteig herlaufen, o®nn füll eine 7J/2 Meter breite, mit Plattenpflaster versehene Fahrbahn folgen und dann eine Anlage mit breitem Weg. Zwei der drei vorhandenen Baumreihen müssen fallen. Die Um- tvandlung ist tzu 50 000 Mk. veranschlagt, während die im Falle der Nichtausführung dieses Planes erforderliche Neupflasterung der lebigen Fahrbahn 30 000—35 000 Mk. kosten würde.
„ Stadtv. Grünewald ist an sich nicht gegen den Vorschlag, tragt ober Bedenken, für eine einzige Straße 50 000 Mk. zu be- willigen, da für feie Umlegung der Fahrbahn eigentlich nur ästhetische Grunde vorlägen.
Stadtv. Krumm ist «für die Bewilligung, zumal man auch Tto ileinere Straßen erhebliche Summen bewilligt habe.
Beig. Georgi hält den Betrag für recht hoch und ist der Ansicht, man solle vor der Bewilligung noch einen Voranschlag vorlegen, was die Herrichtung der jetzigen Fahrbahn und des dringend nötigen Bürgersteiges koste.
Stadtv. Dr. Sommer ist grundsätzlich für die Umgestaltung, bedauert aber, daß dabei so 'viele Bäume fallen müssen. Er sei aber der Ansicht, daß man die Sache netter machen könne, f° daß man in, der Anlage spazieren gehen könne.
Der Vorsitzende hält die Rasenanlage hierfür zu schmal. Der vorgesehene Weg werde fünf Meter breit.
Stlwtv. Gabriel meint, man solle die Fahrbahn belassen, da sie für die Anwohner so angenehmer sei. Jedenfalls solle die ipatere Durchführung der elektrischen Bahn nicht verhindert werden. Man solle an den Häusern entlang einen Bürgersteig anlegen und im übrigen die Rampe mit Gebüsch anlegen.
Stadtv. Wallenfels spricht sich für die Umpflasterung aus.
Stadtv. Dr. Haberkorn ist ebenfalls dafür. Man dürfe sich nicht an der Höhe der Kosten stoßen. Durch den jetzigen Lustand werde der Rundgang um Gießen geradezu gestört.
. ..Stadtv. Haubach hält die Umänderung jetzt für "das richtige, da fte doch einmal kommen müsse. Wenn sie nicht erfolge, müsse man allen Hausern mit der Zeit Zufahrten schaffen.
• JSier S 6 a f f R ä b t, Eichenauer unb Habe- n t ch t schließen sich dem an, während Stadtv. W i n n sich für den Antrag des Berg. Georgi ausspricht.
Stadtv. Grünewald hält die Umänderung ebenfalls für rwtwendig und nimmt bloß an der Höhe der Summe Anstoß. Wich für eine spatere Führung der elektrischen Bahn durch die West-Anlage sei dies notwendig. Die Bahn müsse einmal hier mirchgehen, um «dem 'starken Verkehr vom Neustadter Tor nach der Bahn zu folgen.
. Vorsitzende meintt die elektrische Bahn von jenseits S?nJ0IVne nur durch die Neustadt angeschlossen werden, was Stadtv. Grünewald bestreitet.
o. ^°^dem sich noch die Stadtv',. Petri und Heichelheim für tat Antrag der Kommisswn ausgesprochen haben, findet dieser Mnnahme. .
.^>a§ Grundstück, berat der Platz sei ja von dem Ge- mchsteller mit der Beschränkung gekauft worden. Der für das Statut maßgebende Gesichtspunkt sei jetzt noch in viel höherem Maße vorhanden. Wenn die Stadt den Platz Herrichten lasse, sthafte man geradezu eine Prämie, Schandflecke zu schaffen.
- ^Stadtv. Wallenfels meint, wenn man dem Gesuch will- fahre, werde sofort die Nachbarschaft für sich dasselbe verlangen.
e Eine Frage des Stadtv. I a n n beantwortete der Lor - i ltze nde dahm, daß die Beschränkung öffentlich-rechtlichen Cba- ralter habe.
' mentSoorstellung am Mittwoch, 15. Februar, nicht a(5 Mittwochs-, sondern als 17. Dienstags-Abonne- , w entsvorstellling zählt, da eS nicht angeht, die beiden Abende der „Faust'-Aufführung zu trennen; die Vorstellung am Mittwoch dem 15. ds. Mts. beginnt daher auch um 8 Uhr. Die nächste Mittwochs-AbonnementSvorstellung findet am 22. Februar statt und bringt Schönherrs .Glaube und Heimat". UebrigenS erhalten Mittwoch- wie Freitag- Abonnenten „Fauste an zwei aufeinanderfolgenden Abenden.
** Arbeitsjubiläum. Am Mittwoch feiert die Ehefrau ^es Ofensetzers Adum Dürr in Gießen ihr 25jahriges Jubiläum als Leichenfrau.
” Briefformat. Die ordnungsmäßige Bearbeitung und pünktliche Besorgung der Briefe wird der Po't durch die übergroße Verschiedenheit der Briefform, durch die Un- Die Erteilung der Erlaubnis zum S ch a nFm irt r rta fta gleichmäßtgkett im Aufkleben der Freimarken und durch die betrieb wird bestirwottet btt den Gesuchen von Ehr. ^?pper- oft geringe Ueberstchtlichkeit der Aufschrift in lästiger Weise ^o^ltorstr. 24, Georg S chr impf für Bahnhofstr. 57 cr^,^r ‘ <§ni ^genen Jntereffe benutze man daher nur ,nh - rechteckige Briefumschläge rafft lerer Größe — die ge-
eignetste Forra ist 15 cm lang und 12 cm breit — klebe öie iHarfe in die rechte obere Ecke, schreibe unten recht beut» !'ch den Bestimmungsort nieder und unterstreiche ihn. Wer ferne Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse oer» leben läßt, der lasse auch gleich ein Feld für die Marke unb einen starken Strich für die Angabe der BestimraungS- poitanflalt unten rechts mit vordrucken.
zum Schwinden gebracht worden sind, so haben sich dafür wickx» andere Handwerkszweige durch die moderne Entwickelung geg^i früher sehr gehoben, es hat sich sogar eine Reihe von neu« Handwerkszweigen gebildet und ist in bester Entwicklung begriffti Dadurch, daß sich das Handwerk den durch die moderne Techmk verändetten Verhältnissen anzupassen verstanden hat, wird stets den ihm gebührenden Platz zu behaupten wissen, umsomeh? als es eine ganze Reihe von Gewerben gibt, in denen die dividuelle handwerksmäßige Tätigkeit niemals durch die scka^. lonenmäßige Fabrikproduktion ersetzbar ist. Hiernach bildet des Handwerk nach wie vor Jedem, der dazu Nttgung, Veranlaguna und ernstes Streben, mitbringt, ein befttedigendes l!luskomm-n und mindestens ebensoviel Aussichten auf einen reichlichen dienst, ja selbst zur Erwerbung von Wohlstand, wie icder andeie Beruf auch. Die Zugeböttgkeit zahlrttcher angesehener Hand- werker zu Reichstag, Landtag, Gemttndeverttetungen und anb?rcn öttentlichen Körperschaften beweist weiter, welches berechttgte An- fehen das Handwerk überall genießt.
Das Handwerk zerfällt in so viele Zweige, daß Jedem der Neigung und Anlage für technisch-praktische Betätigung hm möglich ist, ein ihm zusagendes Tätigkeitsgebiet zu finden. Tie Ergreifung eines Handwerks ist zudem nicht mit besonderen Aus. Wendungen verbunden, denn die 3 jährige, in einigen wenigen Handwerkszweigen 4 jährige Lehrzeit erfordert in der Regel nur verhältnismäßig geringe Kosten, in vielen Gewerben wird sogar schon während der Lehrzeit ein, wenn auch geringer Lohn g» zahlt. Hierin unterschttdet sich das Handwerk vortttlhaft von vielen Berufen mit hohen Ausbildungskosten, es kann deshalb auch von Minderbemittelten ergriffen werden. Es ist kurzsichlft von Eltern, ihre Kinder einem Berufe zuzuführen, in dem vielleicht alsbald höheren Lohn wie im Handwerk erhalten unb sür den wenig oder gar feine Ausbildungszeit erforderlich ist weil Dieselben bann meist auf dem Fleck stehen bleiben, da in solchen Berufen eine toeitere Ausbildung und damit höherer Vev dienst unmöglich zu sein pflegen. Schon der ausgelernte Handwerksgeselle erzielt übrigens einen höheren Lolm wie ein ungelernter Arbeiter, dieser Unterschied vergrößert sich sehr rasch noch weiter. Endlich ist auch noch ein sehr großer Vorzug des Handwerks, daß in ihm die Selbständigmachung auch kapital- armen Personen in der Regel wesentlich leichter ist als in den meisten andern Gewerbeberufen.
In nachstehendem möchten wir nun noch auf eine Reihe von Sanbmerfsupeigen Hinweisen, bic basu veranlagten jungen Leuten gute Aussichten für späteres Fortkommen versprechen.
Zunächst sinb bie Gewerbe ber Schlosser, Gas-, Wasser« eitungs- unb Elektroinstallateure, sowie ta Viechaniker von großer Bedeutung. Da die ausgebildeten Handwerker dieser Berufe allerorten, insbesondere auch in der Jndusttie, Verwendung und bei entbrechenden Leistungen guten Verdienst finden, so kann deren Ergreifung empfohlen werden, allerdings ist aber auch der Zw drang $u diesen Gewerben ziemlich stark.
Wetter bilden sich gute Aussichten in den Nahrungsmittel- getoerben; Backer, Metzger, Konditoren, in denen zudem fast überall über Lehrlingsmangel geklagt wird.
Die Bekleidungsgewerbe; Schneider und Schuhmacher Fingen ebenfalls über Lehrlragsmangel, obgleich auch in diesen Berufen für tüchtige Handwerker nach wie vor gute Verdienstmöglichkeit gegeben ift — sowohl als selbständige Mttster wie als Angestellte in Großbetrieben, bie gleichfalls Mangel an geschulten Kräften emp- inden.
Tiflff^An(.MbCr^fll6l?C^Utt-tet^ü6ru,t9 unter ber ober» befftljen Eisenbahn im Zuge der Ebelsttaße Imt bie Bahnverwaltung angefragt, lob t>ie Ausführung von ihr auf Kosten ^-Labt oder von ta Stadt unter Aufsicht der Bahnbehörde ^oe uhtt werden solle, da sie dies dem preußischen Minister ta öffentlichen Arbeiten mttteilen müße. Man beschließt, daß die Ausmhrung durch «die Stadt erfolgen soll.
? V? liraße nach ber Süd-Anlage zu feinen rich- vorgeschlagen, hort inmitten einer kleinen öen verdienstvollen Wohltäter der Stadt, den Shndikus Plock, zu errichten und gleichztttig eine Ttwlgelegenbeit für Vögel tzu schaffen. Die von Techniker Köhler entworfene Anlage würde 2400 Mk. kosten 9
T. , Aussprache herüber beteiligen sich Stadtv. Emme- yj“D«S- Georgi, Stabtv. Grünewald, Gabriel SSeine au§ ben Stttnbrüchen bei lieber su fttatfen verspricht). Krumm, Dr. Sommer, Schaff- Lanfttor«tQtoCCrnn,i=to>?rbraUf neug°schaff-n°n
In K 2 t h ar in e n g a s s e wurde eine Scheuer von 102 ^S^meckr Grundfläche für 5000 Mk. angekauft, die später zum An^n? Srlh 8Ur Verbreiterung der Gasse erforderlich ist. Der Ankauf wird genehmigt.
„ beider Umlegung von Grundstücken in der Stephans- Sr b£n l^ret 1®17 Ouadratmeter Besitz 25 Proz
elaride hergegeben. Zur Vereinfachung ber Ge- empfohlen, das städtische Grundstück mit denen des Stadterweiterungvsonds zu vereinigen. Für das abgetretene Straßengelande sollen für den Quadratmeter 8 Mk. und für g&9C LOMk-, .zusammen 30892 Mk. in Anrechnung kommen
F, ^oorgi mochte das Grundstück auf ben Namen der der spätere Verdienst daran ihr «Urft altertoCIre-run9dnronb§ »ugute komme, zieht aber
Kurzer Beiprechung seinen Eintrag zurück, worauf sich bie & ÄftaX knärtremei’ttn8 °n i>en StM-rw-iterungz-
Zur Berufswahl.
or hessische L aud Werks kam m er hat kürzlich über die 2fa§fuf)ten un Handwnkerberuf unb die Zuführung ber jetzt au» ber Schule zur Entlassung kommenden jungen Leute M H°"dn--rk folgende Ueberjicht gegeben, die Don der Steilung des Mmisteriums des Innern znr weit- gehenden Beachtung empfohlen wird. Das Ausfchreiben Hot folgenden Inhalt:
mit ^ederum eine große Zahl von jungen Leuten
ta S ä°o bJ:r ^tiute vor der wichtigen Scbtmsfrage
iS ?b^tasonal wird wohl in vielen Fällen
ü!^-«s^brvser für diese Wohl in Bettacht kommen und deshalb WSLSE..“E. .Verhältnisse im Äamdwerk zur
----------- -.......— —, eine Reihe von Gewerben, die zwar verhältnismäßig seltener auf treten, zum Teil tn ganz bestimmten Gegenden betrieben werden unb bezüglich deren bei besonderer Neigung hierzu je nach Sachlage wohl geraten werden kann. U. E. dürfte es in solchen Fällen der
Empfehlenswert ist weiter bas Buchbruckergewerbe, besonders ur intelligente junge Leute, da tüchtige Gehilfen oft Lebsns- tenungen finden. Selbständigmachung ist allerdings weniger häufig.
Auch in dem gesamten Baugewerbe, das eine ganze Reihe verschiedenartiger Handwerkszweige umfaßt, sind gute Aussichten vorhanden. In diesen Berufen besteht eine Konkurrenz der Iw, dusttie zum Teck gar nicht, zum Teil nur unerheblich.
Auf dem Lande werden auch Schmiedelehrlinge leicht Unter-, kunft und für später gutes Fortkommen finden.
In ben Städten Oberhessens werden außer ben bereits genannten Gewerben speziell noch Möbelschreiner unb Pflasterest
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Stabtv. Wallenfels ist ta Ansicht, baß man sich mit ber Arche nicht so bettlen solle. Aber man habe beim Ankauf ber Klmik dock) schon an ihre Verwendung als Rathaus gebacht. Mit langen Worten werbe bloß ta Zinsverlust größer.
Stabtv. Eichenauer warnt davor, das KliniksgeLäuLe als o zu verwenden. Es sei richtig, baß bic Verlegung ber städtischen Aemter für bie alten Stabtteile mißlich sei, aber bie <ptabt erweitere sich gerabe nach Süden zu sehr.
Stadtv. H a b e n i ch t ist für weitere Bearbeitung des Projekts.
. Stadtv. Friedberger ist für Aussetzung der Beschluß- g- Die Frage sei so wichtig, daß man sie gründlich prüfen müsse. Er . verkenne nicht die Vottttle, wenn alle städtischen Bureaus zuiammen seien, aber dagegen falle die Benachteiligung der alten Stadtteile sehr ins Gewicht.
Stadtt. Grünewald meint, das Kliniksgebäude erfordere letzt nicht blotz keine Zinsen, sondern werde nach und nach zur Ruine.
Stadtv. Krumm hält das Haus für Schulzwecke nicht für geeignet, will aber für Vertagung stimmen.
Bttg. Georgi hat nicht gewußt, daß man bas Haus früher wn Tur <&fatyüecfe nicht geeignet befunden habe, sonst würde er ben Vorschlag nicht gemacht haben.
Nach kurzer weiterer Bespreckmng regt Beig. Georgi noch we Frage der Parzellierung des Grundstücks für iBauzwecke an. '
Schließlich wird ber Gegenstand für heute abgesetzt.
Eisenbahnprojekte.
Wie ta Vorsitzende mitteilt, hat eine Besprechung mit ben mterenterten Gemttndeperttetern ergeben, daß über die Bahn Gießen—Brandobemdorf doch noch eine Einigung mit Wetzlar zu- tanbe kommt. Allerdings' muß dann das bestehnnbe Projekt etwas geantat toerbeit Er macht dann Mitteilung über ben Verlauf der Rodheimer Versammlung unb bie bis jetzt von ihm im Einverständnis mtt der Verkehrskommission getanen Schritte in der AngeteZenheit ber Vinterlandbahn, dabei betonend, daß sich die Interessen von Wehlar und Gießen vereinigen ließen ^ie Bearbeitung des Projekts solle zunächst auf Kosten ta Stadt er- folgen, mofür ein in seiner Höhe noch nicht seststehenta Kredit zu bewilligen sei. t
. _ Stadtv. Grünewald spricht feine Freude darüber aus daß der Oberbürgermeister in dftser wichtigen Frage bie Initiative ergriffen habe. Man habe in bezug auf die Verkehrsfragen eine große Aufgabe und Verantwortung und müsse sich hüten, die früher gemachten Sünden zu wiederholen. Das Aufttet-n des Oberbürgermeisters Mecum habe die Bevölkerung des Biebertals sehr sympatisch berührt. Man solle den Kredit bewllligen und auch vor demnächstigen größeren Opfern nicht zurückschrecken, ba sem würden. ™ M,u«3 «tun
Stadtv. Dr. o mm er regt an, die Eisenbahngernttnschaft Leute Aussicht auf gute Löhne und Lebensstellungen. b?nb™VnaTMfaIm^eLCt?tr^h 'Ott anbnm haben wir 5unElt
ein« $rojeft uu Sinne genaue Angaben noch nicht erhalten, ob und inwiewett ein Betttt
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Stadtv. Friedberger weist darauf hin, daß auf ta Rod- auch nur SSt Verbildung nach Gießen zu- u^uuliu, uclch ÜCl Neigung me
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roeun eine B erstandignng mit Wetzlar möglich fei. Beratung der Eltern durch die ortskundigen Herren Lebrer über-
s «ul 6tabtto- ®a6ricI und l,°ss-n bl«bw. -b,sich ^NVung ^zu »n-m^°rst°h-ttb nicht
Der Finanzausschuß beantragt die Gewährung eines Ehrensoldks für Krieqsteflnehmei-, bie weniger als 2000 Mark Einkommen haben unb \eit wenigstens bem 1. Äprfl 1909 hier wohnen. In Bettacht kommen 87 »on ben im ganzen hier wohnenden lc>6 Veteranen. Beanttagt wurden 36 Mark lahrlich, auf Vorschlag des Beig. Georgi ^rd bieser Bettag einstimmig auf 50 Mk. erhöht. Der Ehren- fold ist alftahrlich neu ru bewllligen. 7
^tt^ellelt wurde dabei, daß von einem Privatmann hier l00 er^It^6*e^' au5 12 Kriegsveteranen jährlich je
Landkreis Gietzen.
— Beuern, 7. Febr. Ain Sonntag abend fand unter ;ahlreicher Beteiligung im Saale von Gastwirt Sommerlab öQS 7jährige Stiftungsfest des Gesangvereins „^iederkranz^ flott Präsident Stein hieß im Namen - . ... ________ |Ut ytuUi(L-lt. öe§ ^Ereins die Gäste willkommen und legte die Bedeutung
_ ^ehr mit Unrecht iit hie und da noch der Glaube verbreitet Gesanges unb des heutigen Tages bar. Er hob hervor, Sa%)roSi^io?a^.rAnh- einzelne daß dem Verein u. a. ein neuer Fahnenschmuck in Gestatt einer
Lanbwerkszw«lge durch bie Snbuftne iMmdgä>t«ngtz ja sogar Fahnenschlerf- oon Pfarrer Buchhold gewidmet worden sei.
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Schulangelegenheiten.
Zu Ostern müssen zwei dreiteilige Klassen, je eine in ber Me^^samml^no iU ^erteiligen umgewandelt werden.
ä.ie Verlammlung stimmt zu unb genehmigt auch ben Vorschlag hierfür zwei Schulverwalterstellen einzurichten. Hierfür und für ?ckaff^^w^'kn^?b Wanderklassen sind vier Schulräume zu schaffen, was in den Sckfulhausern an der West-Anlage und an k^^stadt leicht möglich ist. Die Herrichtung der Stäume er- während für die Einrichtung 4000 Mk er- schulNallen ?n' Verlegung von Hilss-
Gewerbeschule wird mit dieser Regelung überflüssig. Die Verfamrnlung genehmigt diese Vorschläge. 9 ein Gießener Raihavs.
der Vorsitzende aussühtt, kostet das alte Klinik«- ®ta bem Eauf Liebiglaboratoriums' Matt erwachsenen Zinsem 210 000
mi’9llc6' ben, feit Jahren gehegten Wunsch, alle tadtischen Amiter in einem Gebäude zu vereinigen, durch ta Ver- egung ta Bureaus tn ta alte Klinik zu erfüllen. Es bleibt ogar ein Flügel eines Stockwerks für spätere Verarößerunaen 5et;, würde äußerlich seinem Verwendungszweck als
tinhnSo8 "nK tou^19 hergerichtet werden. Das davor be> nndliche Gitter wurde entfernt und der Platz gärtnerisch anaeleot vorläufiger Kostenüberschlag für die Umänderung 165 OMF ^Ärifches Licht usw. lautet Tuf
Ibb 000 Mk., wenn die Faffade bleibt. Wenn man also 200 000 mfttflnis1111® er?aIt Stadt für 410 000 Mk. ein würdiges V.^us. Das fetzige fBurgermetftereigebäube, das Polizeiamts- gebaude und das Haus am Alterweg werden für andere Zwecke bureb die wachsende Ausdehnung der Stadt Der^VtaM^!"^^- ctne§ ^.Polizeireviers dann eher möglich
-£9 ber Bürgermeisterei geht dahin, daß bie Ver- ernSron0mfiA» 95utü>fay^ Einverständnis mit bem Projekt tönnem ' bamtt bie 9eitauen Pläne angefertigt werden hörb^^ter29^^^11 ? für erforderlich, daß sämtliche Begier S n Svu ?-ad’ kommen. Aber das Projekt sei sehr R^tbaus^bauen lieber verkaufen unb ein neuS
jnat^us bauen, bann komme man mit 300 000 Mk aus ürtter V. Million^z?baue^1ttn R°thaus werde nicht f-euLL Ä


