bellerbervegmig, sowie für pin tatkräftiges Christentum, bas auch im öffentlichen Leben Geltung haben müsse.
Reichstagsabg. Behrens-Essen hielt einen längeren Vortrag über die Tätigkeit des vergangenen und die Hufgaben des zukünftigen Reichstages. Die Finanzreform bezeichnete dci Vortragende als nationale Tat, deren Bekämpfung durch die Liberalen unverantwortlich gewesen sei. Die Reichsversiche- rungsordnung müsse als gewaltiger Fortschritt der Sozialversicherung bezeichnet werden. Im kommenden Reichstage würden die christlich-sozialen für eine umfassende Schutzzollpolitik eintreten und jede Abbröckelung der bestehenden Zolltarife bekämpfen.
In der sich an die beiden Vorträge anknüpfenden Aussprache betonte Abg. Amtsgerichtsrat Sattmann als Vertreter der deutschsozialen Partei die Waffenbrüderschaft zwischen seiner und der christlich-sozialen Partei.
22. Landesversammlung des hessischen Hauptverein- der Evangelischen Sun es.
* Butzbach, 10. Sept.
Die Abendversammlung im //Hessischen Hof" war sehr gut besucht. Bürgermeister Flach begrüßte die Versammlung in Namen der ©tobt. Pfarrer Loos entbot im Namen des evang Kirchenvorstandes und des Evang. Arbeitervereins herzlichen Gruß
Im Namen der theologischen Fakultät Gießen überbracht! Professor O. Eck den Tank für die Einladung und rief dem Evang. Bunde, mit dem sich die theologischen Fakultäten ein-, fühlen als: Kinder eines Blutes, eines Stammes, nämlich bei Buße, bet Sinnesänderung in Wissenschaft und Leben, ein herzliches Glück auf zu.
Der württembergische Hauptvercin schickte durch Pfarrer Schuler aus Neuenstein einen gemütvollen Gruß.
Den Gruß aus Kurhessen brachte Pfarrer Cornelius aus Nicker-Grenzebach; er pries im Gedächtnis an Philipp den Großmütigen die Stammes- und Geistesgemeinschast der beiderseitigen Hessen.
Exzellenz General v. Henning - Homburg grüßte im Namen des Hauptvereins Wiesbaden-Frankfurt.
Ucker das Thema: „Mehr Teilnahme am kirch- lichenLeben" sprach Landgerichlsdirektor Sckmeckenbecher (Gießen): Icker einzelne bckarf doch der Gemeinschaft, um nicht zu erkalten und es kann die Gemeinschaft wiederum nicht kraftvoll und lebendig bleiben, wenn der einzelne sich von ihr zurückzieht. Die helleuchtende Flamme evangelischen Bckenncrmutes haben wir aber in der von vielen Schatten verdüsterten Gegenwart dringend notig. In England besuchen nicht weniger als 40 Prozent bet Protestanten den sonntäglichen Gottesdienst. Das Bedürfnis nach Glaube und Religion liegt auch in unserem Volke (Gemetnschafts- bewegung, Zeltmission). Wer nicht bloß auf die Teilnahme an den Gottesdiensten darf sich die Betätigung am kirchlichen Leben beschränken. Die Gemeinde darf nicht in dem Augenblicke, in dem sie nach dem Seaensspruch sich äußerlich auflöst, auch innerlich zerfallen. Die Gemeinde soll ein eng verbundenes Ganze fein. Der Einzelne muß sich nach seinem Vermögen in den Menst der Gemeinde stellen, um den Heimatlosen Heimatsgefühl, beit Darbenden Erquickung, den Leidtragenden Trost, den Kranken Pflege ünd Zuspruch, den Irrenden freundliche Zurechthilfe zu bringen.
Die Schlußansprache hielt der Landesvorfttzenda Pfarrer D, Wartz.
* Butzbach, 11. Sept.
..Der geschäftliche Teil begann mit der Sitzung des Hessischen Hilfs-Ausschusses zur Förderung der evang. Kirche in Oesterreich. Ter gedruckt vorliegerrde Bericht kann von einem Fortschritt der Bewegung zeugen. Hat die Gesamtbewegung im Ganzen jetzt 60 744 Uckertritte zur evang. Kirche, d. h. jährlich durchschnittlich 4679 zu verzeichnen (im Jahre 1910 waren es 5190, darunter 4695 aus dckr römisch-katholischen Kirche), so tritt die Los von Rom-Bewegung verhältnismäßig am stärksten in Steiermark hervor, wo .1910 — 610 Uebcrtritte erfolgten. Dasselbe frische Wachstum zeigen die evang. Gemeinden in Obex- fteiermark, die der hessischen Pflege anvertraut sind: die Pfarr- Gemeinde Leoben (Pfarrer Spanuth) und ihre drei Vikariate Eisenerz-Hieflau (bis 1. Januar 1911 Vikar Winkelmann, jetzt Vikar Kappler); Zeltweg-Knittelfeld (Vikar Knab) und Juden- burg-Murau (Vika Römheld). Gegen 76 im Durchschnitt der letzten 13 Jahre, traten hier im Jahre 1910 115 zur evangelischen Kirche über. Sonach bettägt die Seelenzahl der ganzen Pfarrei 1796 gegen 400 vor 13 Jahren, und zwar der Pfarr- gemeinbe Leoben selbst 808, des Vikariats Leoben 236, des Vikariats Zeltweg-Knittelselb 552, des Vikariats Judenburg- Murau 270.
Es wäre zum erstenmal ein Fehlbetrag zu verzeichnen, wenn der Hauptverein nicht helfend eingesprungen und nicht ein namhaftes Legat aus Oberhessen (Tauernheim) zur Verfügung gestanden hätte. Die Reckmung schließt mit 11870 Mark £m» nahmen und 11733 Mark Ausgabe ab. Pfarrer Spanuth- Leoben berichtet aus den Pflegegemeinden in Steiermark. An die Stelle des in die Heimat zurückkckrenden Vikars Rö"?l>^d tritt Pfarrassistent Storck von Neustadt. Pfarrer D. Waitz gab den Tank an die österreichischen Piarrer uno Vikaren Aufdruck. Die Vorstandswahl erledigte sich durch einstimmige Wickerwahl des seitherigen Vorstandes.
Die geschlossene Abgeordneten- und Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden geleitet.
Vertreten sind 55 Zweigvereine mit 150 Vertretern. Tas Oberkonftstorium konnte dieses Mal keinen Vertreter senden, schickte aber einen Tankesgruß.
Es grüßten: Dekan Wahl-Beienheim im Namen des Dekanates Fnckberg, Seminarbirektor D. Eger- Friedberg für das Predigerseminar, Tekan Hainer-Hungen im Namen des Hessischen Hauptverems der Gustav Wolf-Stiftung, Großh Rat Sonne für den Hessischen Landes-Ausschuß für Innere Mission Pfarrer Muller für den „Hessenbund" des evang. Jünglings- veckarcdes. Oberbibliothekar Geiger-Tübingen grüßte als Ausschußmttglick des Deutschen Wehrschaftsbundes. Der Vor- fttzende gedachte der Toten, Geh. Kirchenrat D. Meyer und Senior P; Barnnnkel vom Zentralvorstand, T-r. R. Weitbrecht vom Hessischen Hauptvorstand und Pfarrer BüchnerMm Zweigverein Selters
Jahr^n-lcht (iegt in einem Jahrbuch 1910/11 vor T^l über den Hessisck)en Hauptverein entnehmen wir folgende
Berichtsjahr 18 Zweigvereine mit 1416 Mitgliedern neu, so daß der Hauptverein nun 171 Fwrian«>n-in» IS2® Mitgliedern E tun $=tia6r: ItzM Mi?g,iL7 ^mmen 27 angeschlossene Vereine mit 646^ .Mitglieder (im Bonahr: 5395, mehr 1073); somit hat der Evang. Bund tn Hessen 24 791 evang. Männer und Frau^unter seiner Fahne gesammelt (3704 mehr als im Vorjabrl sw kÄ'^ ?^bervor, daß Rheinhessen den klLnRückgang
*SCrn' lm vorigen Jahresbericht vermerkt merbS mußte, nicht mir Wicker ausgeglichen, fonberti frinpn WsO/ihk Wn 1908 um 642 Mitglied« übAriLn hL.' S8cMb . Tck verschickenen treuen Anhängers ber Evang Bundesmckw des Stadtpfarrers Dr Weitbrecht-Wimpfen, wirb in warmen Motten gedacht. Das Herrigsche Lutherfestspiel wurde mit großem ^s^vlg m F r i e d b e r g 14mal und in N i d d a zweimal aufgeführt Eine Redner- und Vorttagsliste weist 112 Redner mtt 140 Vor- iragen auf. Rechnung des Hauptvereins, von Rechnunasrat nnbmr ° mit ° 15 9C?eItt' fließt in ordentlicher ^Ein-
BIS TOi?b'berÄtb9entMen ?*
entS"™' brträat"1 h” lurückerhobcne Depositen
ber ein'-Gesamt-AusgMe hM°rk,
Wart zugewie en. Seminar bireftor D (Sa er brftS trag über das Thema: „Die kirchlichenSelbst^^ kertsbeftrebungen der Gegenwart in ihrer für den deutschen Protestantismus". Der Ru? nach^ ton Staat und Kirche" wird z. Z. bei uns m D^tschland von *
Angehörigen sehr verschiedener politischen und kirchenpolitischen Rid)hmgen erhoben. Auch die ultromantane (Strömung in ber ath. Kirche Deutschlands vertritt eifrig die Trennung. Die enge Lerbindung des Staatlichen und Kirchlichen findet sich in allen Ländern, in denen sich die Staatsgewalt dem Evangelium freund- ich gegenübergestellt hat, seit den Tagen der Reformation. Es fommt in ihr die Tatsache zum Ausdruck, daß das religiöse Leben mit der allgemeinen Volkskultur in der engsten Berührung bleiben, iic durchbringen und sich mit ihr auseinandersetzen soll: das wang. Christentum ein Faktor des öffentlichen Lebens, keine Äröße, die im Winkel des Vereins oder des Konvenlikels wächst. Daneben hat die deutsch-lutherische Reformation das Maß einer besonderen kirchlichen Organisation soweit wie irgend möglich herabgesetzt, um ber Innerlichkeit evangelischen Glaubens willen, aus Abneigung gegen alles, was auf äußerliche Heiligkeit Anspruch zu erheben geeignet ist. Diesen Vorzügen ber engen Verbindung von Staatlichem und Kirchlichem stehen, innerlich mit hnen zusammenhängend, Schäden gegenüber: Die Gefahr des Zurücktretens ber ausgesprochen religiösen Interessen gegenüber solchen ber allgemeinen Geisteskultur („Bilbung", nicht „Frömmigkeit" bas Ideal) und die Gefahr eines einseitig überspannten religiösen Individualismus, ber die Angelegenheiten des kirchlichen Gemeinschaftslebens den Kirchenbeamten, ben Pfarrern, über- äßt. (Pastorenkirche.) Tie Trennung wäre folgerichtig um keinen geringeren Preis zu haben als um ben bes Wegfalls des Religionsunterrichts an ben staatlichen Schulen und der Aushebung ber heologischen Fakultäten. Beides wäre ein Unglück für ben beut chen Staat unb für die evang. Kirche; insbesondere würde die iTivermeidliche Einschränkung ber vollen Hochschulbildung bes deut- chen evang. Pfarrstanbes bie verhängnisvollsten Folgen für dsi innere Einheit unb Weite deutsch-protestantischer Kultur nach sich ziehen. Doch bleibt bie Ausgabe, den behördlichen, autoritären Betrieb der Landeskirche immer mehr in volkstümliche, genossenschaftliche Formen evang. .Gemeinschaftslebens überzuführen.
Eine lebhafte Besprechung schloß sich an.
Die nächstjährige Landesversammlung wird als Jubiläumsfest in Darmstadt abgehalten.
heibftübungen.
DioisionSsiabsguarlier V a n g e n l d) ro a [ b a rf), Jl. Cevt Die Manöver d e r G r o ß v e | f t f d> e n (2-5.) Division. Die Heine unter der Veitimg bes Generalleutnants unb TivisionS- \toiumnnbeurd v. P l ü stow begtnnenben IHanöver der 25. Division werden in der Gegend der '.Mar obgebolten. Es ist em durch ftlmitlenes, vom Walde dnrd setzteS Gelände, so daß gunädift bei flampf um dos 'llartal sich auf der Strecke bobenftein - ‘Shchelboch nustoben wird. Alle Neuerungen im Militcirwefen iverben während der Uebunaen in Anwendung kommen So vor allem die Flug- ahrzenge für den Anfllärung«- und Nachrichtenbienii, aber nicht als 51a pfmittel. Den Hebungen liegt folgende .Allgemeine Kriegslage' zu Grunde: Einer blauen Armee, bie über den Alain vor roten straften zurückgebt, ’olnen diese in der Richtung auf Eiwstein — Königstein. „V efonbere Kriegslage": Tas blaue (18.) Korps ifi am 1<). September abends bis tn die Linie Idnein—Oberrod Uirütfgegangen. In dieser Vinte will das Korps dem nachfolgenden roten Gegner von neuem Widerstand leisten und schaust leit dem 10. September nachm tmgs in biefer Vmie. Zur Verstärkung vieles Korps ist von Koblenz über Waiiau bte verltärkte 49. Infanterie Brigade unter dem Kommando des Cberften v. Egel, Slommanbeur des 115 Infan terie-Regiments, tm Anmarsch unb bis in die Gegend von Katzenelnbogen gelangt. Tie verstärkte 49. Jnfanierte-Brigade (blau। erhält von dem Geneialkommanbo am 10. Sevteniber abends die fDielbung, daß bas Armeekorvs tn ber verstärkten Stellung Idstein-Oberrod am 11. September den Angriff des Leindes, der am 10. September bis in die Richtung Evvstein - Königstein gefolgt ist, erwarten wird, außerdem, daß in der Gegend von Langenichwalbach feindliche Kavallerie, bei Wiesbaden stärkere Infanterie- Abteilungen gesichtet werden, und ben Befehl, mit ihren Truppen, bestehend atts den Infanterie-Regimentern 115 und 116, ber Veib- Eskadron Dragoner 23 der 5. Eskadron Dragoner 24, dem Feld- Artillerie-Regtment 61f dem Halbbalatllon schwerer Feldhaubitzen vom Jubattillerie-Regtment Nr. 3 unb zwei Kompagnten Pioniere Nr. 25, gegen den feindlichen linken Flügel vorzugehen. — Ter Aeinb (rot) ist mit seinen Hauptkräften, wie oben gesagt, bis Epvsleiu Königslein gelangt. Ein Teil seiner Truppen, die auf dem linken Rheinufer oorgegangen sind, haben ben Fluß bei Hauet überschritten und liehen in unb um Wiesbaden. Dem Kommandeu, von Rot, Generalmaior Franke, Slommanbeur ber 50. Infanterie- Brigade, dem gemeldet, daß der Feind bei Idstein—Oberrod schanzt, wird be'ohlen, mit der 50. Infanterie-Brigade (Infanterie- Regimenter Nr. 117 und 118), verstärkt durch Infanterie-Regi- ment Nr. 168, sowie 5. Schwadron Dragoner 23, Felbartillerie- Regiment Vir. 25, Unterofsizierschule Biebrich, zivei Kompagnien Pioniere, sich gegen dieses feindliche Detachement zu wenden.
In der Gegend von Langenschwalbach-Reckenroth-Kördorf ist die 50. Brigade (117er unbll^er« emgetroffen. Bon der 49. Brigade ist das Regiment 168 am Samstag abaeschwenkt, um als Per- ftärfung zu der 50. Brigade zu sloßeii. Das Regiment hat in unb um Kemel unb Springen Quartier bezogen. Tie 115er sind in Katzenellenbogen (Stab),Schönborn, Ober- unb Nieder-Fischbach, die 116er in Kördorf (Stab), Bramberg, Altenhausen unb Ober- iieienbad) emgetroffen, bie 23. Dragoner liegen in Herold, bas 63. Artillerie-Regiment in Kramberg, Steinsberg, Seelbach, bte fluBartillerie Nr. 3 in Kransberg unb Wasenbach, die Pioniere in Biebrich, bie Maschinengewehr-Kon pagnte in Klingelbach, eine Sanitätsabteilung ist jetzt emgetroffen unb hat in Biebrich Quartier bezogen. Bon Dienstag bis Freitag iverben sich die Hebungen im unteren Aartal um Hahnstätten, ManSielden, Kirberg südlich Lim- burg abfpielen, am 14. unb 15. September sind hier große Biwaks. Tie 42. Jnfanteriebrigade hat das Weiltal ver- laffen und hat sich im Ems- unb Döivbachtal zlisammen- gezogen, bie 80er liegen in Niederbrechen, Tauborn, Ensingen, die 81er~ in Weyer, Lindenholzhausen, die 63er Artillerie- brigabe (Stab) in Vtauheim unb Neitsbach. Tie 41. Brigade liegt in Eppstein, Naurod, Rombach, Brenntal, Hontaii, Evpsteiii, 6er Dragoner in Niederhausen unb Ioßbach, bie 27er Artillerie in Kalkheim unb Hofheim. Am 11., 12. unb 15. September finden Biwaks statt.
Vermischtes.
* Ein blutiger Kampf mit Dieben, dem ein Menschenlcken zum Opfer fiel, wird aus Hannover gemeldet. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag überraschte der Polizeisergeant Drewes in dec Ricklinger Feldmark zwei Arbeiter bei einem Felddickstahl. Bei Sistierung des einen Diebes, des Arbeiters M o h r h o f, kam eS zu einem: Handgemenge, bei dem Mohrhof das Messer zog und dem Polizeisergeanten in den Kopf stieß. Ter Sohn Drewes, der dem Vater zu Hilfe kam, wurde von dem blindlings um sich Stoßenden durch drei Messerstiche in,bie Brust getötet. Ein Schlosseclchrling, der ebenfalls zu Hilfe eilte, erl-ielt einen Stich in den Unterleib; er liegt schwer krank im Krankenhause. Mohrhof tvurde inä Kretsgefängnis cingeüefert
- *c^?b er einen merkwürdigen Unalücksfall wird aus Htrschberg i. Schle,cen geschrieben: In der Bergfreiheits- grubs in Ober-Schmredeberg der Königs- und Laurahütte entstand anscheinend durch Funkenauswurf einer Lokomotive rin Heiner Br an d am Eingang des oberen Stollens. Ter Rauch drang durch die Stollen in die Grube, sämtliche dott tätigen Bergleute, etwa 20 bis 30, erkrankten an Rauch Vergiftung
JcJ0rxtc Llni> umgekoinmen. Sämtliche öerct teten befinden sich außer Lebensgefahr.
s «i.ö.rnfonä hinterlassenes Werk. Wie Eyrlstranra berichtet wird, ist im Herbste die Ber- öffentlichung eines Buches aus Björnsons Hrnterlasseuschaft zu ettvarten. Es ist dies eine Uebersetzuna von Victor ^5?" ''Legende der Jahrhunderte" in iwrweaische rhyth-
?rofa\. Diornson liebte dieses Werk des französischen beyörte zu fernen Lieblingsneigrrngen, daraus prrvatrm und auch öffentlich vorzulesen. Tas Manuskript verwahrte er aber in strenger Hut und hielt daran fest, daß es bet fernen Lebzeiten von feinem anderen
k btS 15 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—60 ’Vfg., oer Ztr. 0—00
Pfb.
Bollsietschige,
39—13
73-79
40-44
72—79
40-41
84-86
35-00
82-00
60.50-53.00
65.00-67.00
50.00-51.50
64.00—66.00
51.50—53.00
65.00-66.00
65.00—66.00
51.00—53.00
pro 100 tif».
Idmittiureii
pro 100 Ufmib
ar v'ch, oon-oiSooii-bii
Ochsen.
50
87
45
76
48
84
41
79
82-35 65—71
33
68
60-62 100-104 61
. 43-00 86-00
43
86
53
68
68
58
65
50 X
ein
68—70
65-66
89-93
80—87
46
51
109
93
83
76
88
89
41—42
39-40
00-97
76-85
55
49
45
wertes, 4—7 Jahre alt bte noch nicht gezogen haben (ungejochte)
53 -57 45—50
72-81
63-75
69-70
52-60
41-50
39-45
30-89
32-88
2 —30 18—24
ruhig, fein lleberftanb, Schweine langsam, bleibt Preis ’ür 100 Pfb. Vebeno- Schlacht-
Wenig gut entwickelte oärfen unb ältere ausgemästete Muije
Mal uec.
peinste Diaftfalber.......
unb geringere Mastlämm r. . Schweine.
Bollsieischige Schivetne von 80-100 kg Lebenbgewicht
BoUneuchige Schweine unter 80 kg iZebeubgcividiL
Bollsieischige Schiveine von 100—120kg
Lebenbgewicht
Bollsieischige Schweine von 120—150 kg l:ebenbaeivicht........
•JJuttlere Wlan- unb beste Saugkälber. 53-57 89-96 geringere Alall- unb gute Saugkälber 48—51 80-87 kernigere Saugkälber 43—47 72—78 Scha 'e.
Weibemastschafe . . .
Schweine.
Ulf.. Bohnen per Pfb. 25—40 Pfg, Gurken 100 Stück 2,00—3,50 Ulf., Birnen bas Pfunb 10—20 Pfg., Zweischen bas Pfund 8-12 Pfg. Aiarktzeit von 7—1 Uhr.
le. Frauksirrt a. Nl. 8 i e » n of- N a r kt b e rr ck)t vom 11. Sevt. Auftrieb: 1741 Rinder, darunter 496 Ochsen (26 aus Oesterreich), 41 Bullen, 1204 Kühe unb Färsen, 298 Kälber, 261 Schafe, 2385 Schweine.
Leubenz: Rinder gebrückt, verbleibt lleberftanb, Kälber leb-
Stanöcsanntsnacbricbtcn*
(Nachträglich ringegangen.)
Schotten.
Geborene: Septenrber 2. Dem Arbeiter Julius Reptz Sohn, Karl.
St erbe fälle: September 1. Wilhelm Vogel, IJahr alt.
haft, Schate lleberftanb.
Veoene» ä.tjta gp fltiui g:
F.C Wiesbaden. Vfehhof -M a r f tb e rt d): vorn 11.Sept. Auftrieb; Rinber 129 (Ochsen 79, Kühe 60, Bullen 0), Kälber 69, Schafe '4, Schweine 431.
Tenbenz: Rinber, Kälber, Schafe unb Schweine mittelmäßig, Preis Durch-
barten. K ü h s.
Bollsieischige ausgemastete Färsen höchst.
Schlachttvertes 46-51 80—89
1 oüftei|d)ige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtivertes bis zu 1 Jahren . . 33—44 73-85
• . 49-54
. 44—48
gewicht Mr.
Bollsieischige, auLgemästete, höchsten
Schlachtwettes höchstens 6 Jahre alt 49—51 86—89 Junge, fleischige, nicht auÄgemditete unb
ältere ausgemästete 44—48 82—85
Ungejochte 50—52 87—92
B uU en.
Bollsieischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtwettes . . ..... 44—47 73—79
Bollsieischige Schweine brs zu 2 Zentner ^evenbgeivicht 53—54 68—69
Bollsteismige Schweine über 2 Zentner Xicbeiibgeiuictit 53-54 68—69
Bollsieischige Schweine über 2'/, Zentner üebendgeivlcht 50*/,—51 65-66
l)letschlge -Lchiveins unter 80 kg Vebenb- getvrcht 52-53 67—68 52 67
lleberftanb: Rinber lleberftanb, Kälber, Schafe unb Schweine langsam geräumt.
NlZrtte.
(Rieften, 12. Sept. TI n rft b eci d)t. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Tutter pr. Pfb. 1,25—1.35 TIL Hühnereier 1 St. 8—9 bfg^ Enteneier 1 Stück 9—w Pfg^ Gänseeier 1 Stück 10 bis 15 Pfg., Käse pr. St. b—8 Pfg., Käsematte pr. St. 5—6 Pfg^ rauben pr Br. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., ■ahnen nr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten vr. St. 1,80-2,20 Alk^ Gänse das Pfb 80—00 Pfa^ Ochsen fleisch vr. Pfb. 82—90 Pfg* ■xinbfleifd) pr. Pftmb >6—90 Pfg., Kuhfleisch 70 Psg^ Schiveine- 'leisch vr. Pstiiib 70—90 Pfg^ Kalbfleisch vr. Pfb. 70—74 Pfg., vammelfleisch vr. Pfb 60—88 Pfg.. Kartoffeln vr. 100 Kg. 8.00 bis 9.u0 Alk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 $fg„ Ztviebeln per 3tr. 10,00—12,00 *1J(L Al sich das Vtter 22 Pfg., 'Jlevfel per
Iniige tleischige, nicht audgemäftete unb ältere ausgemästete
B alle n.
Bollsieischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv.
Bollsieischige, jüngere F ä r f e n, K ü h e.
Bollsieischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw.
Bollfleiichige au8gemäfieteHübe höchstenSchlacht- ivertes bis zu 7 Jahren
wenig gut entividelte Färsen altere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe unb Färsen Gering genäljde Kühe unb Färsen ....
Maloer.
Mittlere Blast- unb beste Saugkälber ....
Geringere Man- unb gute Saugkälber . . . S m a ’e.
Stallmaisichafe:
•Dlafllämmer imb lungere Masthammel
'Heitere Mastbammel, gut genährte junge Schafe
gelesen werden dürfte. Nun ist er dahin, und als eins letzte Erinnerung an den genialen Dichter und hinreißenden Vorleser, der Björnfon war, wird dus Buch jetzt Der» ösfentlicht werden.
Ochsen. Mk.
ausgemästete, höchsten Schlacht«
Müüer'sche vadeanstalt.
®afierroärme ber ßabn am 12. S ent. : 16° R.
Rat einer Kennerin!
döln, 21. März 1911. Durch eine starke Influenza war ich binnen zehn Tagen so schwach unb abgemagert, daß ich gegen (rüber kaum mehr wieder-uerkennen war. Eine bekannte Dame riet mir. eine Zeitlang Bioson au trinken unb kann ich zu meiner Freude bestätigen, dap mir dies sehr gut bekommen ist. Schon nach dem Gebrauch des ersten Paket, spürte ich eine merkliche Besserung in meinem Allgemeinbefinden. Nach zwei weiteren Paketen war mein Körpergewicht, melcbea bis auf 92 Bfurch gesunken war, auf 104 Pfund gestiegen. Ich nehme auch >eht Bioion immer noch weiter und möchte es al8 tägliches Getränk nicht mehr entbehren. Anna Ammei, Tabellen» 'träne 25. Unterschrift beglaubigt: Dr. Peter Honecker, Rotor. Bioson i>t das beite n. billigste Nähr- u. Kräftigungsmittel: erhälilich in Apotheken, Drogerien usw. Paket (ca '/, Kilo) Mk. 3—.Verlang. Sie vom BiosonwerkiZrankfurtlMainleine Geschmacksvrobe nebst imereflanter Abhandlung über: „Die Lebenskraft unb ihre Erhaltung". b”/e
Die größte Gefahr bes Autofports
liegt mcht so sehr in ber Möglichkeit eines Unfalles, alS in der Wahrscheinlichkeit ernster Erkältungen. Namentlich Damen find dieser Gefahr ausgesetzt und sie sollten darum _ auf eine Autofahrt stets auch eine Schachtel Sodener
Mineral-Pastillen lFayS ächte) mitnehmen. Die Pastillen schützen bie Schleimhäute des Mundes und des Halfeö gegen bie Einwirkung der rauben Luft und des Staubes, unb sie beseitigen schnell auch jede vorhandene Reizung. Tie Schachtel kostet 85 Pfg. Man achte aber stets daraub daß man leine Nachahmungen erhält. m**/m
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