Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten.
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Regeln und alten i^escye vernichtete stelle setzte, drang auch in die Munl’t so in hödmem Maße in allen Künsten, nur einige wenige bedeutende Person-
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Iren und jetzt in getragen.
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ch adgcst. - •
politische Wochenschau.
«liehen. 12. August
lischer Tranipert- t alten.
Gollharb^. . 3laf. HlxVto.. i’lnatol. Lcseck. .
Primr Henri. , - - Pt^'LurStüh,
Epochen, die dein 18. Schönheit in die Welt, ins hunderts, die alle festen und keine neuen an ihre ein. Perwirrung herrschte
Heutigen (Generation
unserer Erfindungen und
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3n dem (Grid'-äftybauic nun fast in einem rkincn ......... .... erften 2tort ein Mann in Hemdsärmeln und war deschästigt.
Vie Krantbcit des Papstes
Rom, 11 Aug Pom Vatikan wurde Heute vormittag er klärt, das; der Gesundheitszustand des Papstes andaue^rndbe- i r i e d i g c n d und das Allgcmciiibcnnden gebessert ist Ter Papit kann ohne Untenkützung unihcrgctei: Um O'i Uhr statteten die behandelnden Acrst dem Papste einen Besuch ab und unter Helten sich mit ihm bis 8 Uhr. Ilm 8' Uhr empnnq der Papst 'eine Schwestern und seine Nichte, die bis 10 Uhr verweilten
Nad' einer anderen Meldung ist das '.»Ulgemeinbesutden des Papstes zuiriedenstcllenb, die inneren Srgauc tiiitltionicrcii regel mästg. die Sdunerzen -m 1 üc und v erd mit ui, die Anschwellung lies; nad', du- Beweglichleir des Gnies ist wiederherge,teilt Ter Papst hütet nodi das Bett, fleht von Zeit zu Zeit aut und ruht aus dem Polstersessel, um die Lage des Benies zu h'-dnelu Ter Papst nimmt Milch und Mineralwässer zu iidi Irr man sich woll nodi schwadi, doch sind die N.rctiricklen von groner Nicbcigesdilagenh.it übertrieben und die Meldung von einer angeblichen Nierenentzündung oder Alterstuberkulose salsch
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licer unö Flotte.
Ehrung gefallener Ärreger. Aus Wei gen bürg wird uns berichtet Au den Hiesigen .Kriegergräbern fand zur Erinnerung an die gefallenen Tapferen des Jahres 1870,71 eine Gedenkfeier, verbunden mit der lieber- gäbe der am Tenfmat der Armee auf dein Eeisbcrg neu angebrachten Gedenktafeln statt, welch letztere einer An regung des Vorsitzenden des elfaß lothringischen Mricgn Verbandes ihr Entstehen verdanken. Ter Zweck der Tafeln ist ein doppelter: In erster Linie sollen sie eine Ehrung der deutschen Heerführer in den Mämpien um Wetstenburg bilden, zugleich aber auch den Obelisken des Armeedenkmals beleben und zieren. An der Vorderseite des Denkmals wurde da-:- Neliesbild des Sberbe'ehlshabers der 3 Armee, des damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, angebracht, auf beiden Seiten die Nclicibilder der Generäle n uirchbach (5. Armeekorps) und v. Hartmann 1. Baur. Marpe', auf der Rückseite jenes des Generals v Bose (11 Korps Zu der El.rungsseier erschienet sämtliche Mrtcgervereinc der Umgebung mit ihren Jahnen, ferner aus Landau Vertretungen der hort liegenden bayerischen Regimenter, die Cf fixiere des «o. Regiments, die Spitzen der Zivil bei,orden
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'.1911 2043:
Brr .s mark cm mir Briefe r.i flehen Ter T.utid c > ragte, wo er oen Sekretär Edisons Irenen könne, er habe inert Brief an ihn. Geben Sie den Bri«', sogt: her Monn. i1 .n rbe ihn dem .verrn hinbringen. Ter Mann nahm den Briet, trug ihn fort und lehne nach kurzer Zeit mit der Meldung ;urüd, her <?err möge sich mir hinainbemühcn, der Sekretär er man i'm. Äl- dann der Temiche iid» bei die'em erkundigte, wann uno ime er dem berühmten Erunb.r vorg.-ficflt treroen könne, sagte her Sclreiät: „Sie kennen ihn ja bereits; cr hat mir soeben Ihren Brief gebracht^"
। Entdeckungen, gesellschaftlicher Pro starren Lehren abhold
Ter Matholikentag in Mainz ha: weder eine über fuschende Wendung int Leben der deutschen Katholiken, noch sonst ein bemerkenswertes Vorkommnis hervorgebracht Das ist ja auch nicht die Absicht der Veranstalter. Tiefe wollen mn Zeugnis ablegen von der Einmütigkeit, der Disziplin werden Tast die Beteiligung diesmal etwas weniger ftarl war als die letzten Jahre, lastt sich vielleicht auf innere Meinungsverschiedenheiten stöln: Berlin zurüclfübren. wahrscheiitlicher aber noch aus die nbergrostc Hitze Tas Programm wich nicht von der bisherigen Gepflogenheit ab Ausiallend war nur, dast die neuzeitlichen Geiahren, die das kirchliche Leben bedrohten, allenthalben fo stark^unker strichen wurden Aber hier folgt man auch nur den Spuren he* kirchlichen Überhaupte-.- Am interessantesten war un
sereS Erachtens der Vortrag des Dürften zu Löwenstein über das Papsttum. Es waren, nicht ohne Absicht, di: -chlustbetrachtnngen, denn mir noch die Abschiedsrede des Präsidenten und die Lcgensworte des Mainzer Bischofs folgten. Mein Thema war so aktuell als dieses: der greise Pius X., der nach Leo XIII. so völlig neue Bahnen einschlug uud noch in der allerletzten Zeit durch kirchliche Neuernn en die Gemüter ereiferte, kränkelt, und sein Zustand macht seiner Umgebung Sorge Er soll an Gicht und Bronchitis leiden Aiirft zu Löwenstein entrollte das ganze Programm dieses eigenartigen Mannes, dessen Wahlspruch gewesen sei „alles in Christus erneuern". Er stellte ihn als den konsequenten Eharakter dar, der dem Ansturm der Zeit kampsesmutig begegne. Das war ein Unternehmen, das, so eifrig und geschickt der Redner dabei verfuhr, schwerlich bei allen M.iii.niifen rückhaltlos Annahme finden wird, war diplomatischer und klüger. Ter Geist «...
Die Wirren in Persien.
Teheran, 11. Ang Ter frühere Schal) ist in Barjurjh, 100 Meilen nördlich von Teheran, cingctrossci
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Religion Sic ist der feinste Ausdruck menschlicher.Intelligenz, der edklstc Ausdrud des Denkens der ganzen ?Ncnschl)ci' Tic ' ' Jahrhundert vorangingen, brndnen Leben Tic Perivirrnng des 19. Jahr
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Austauchen ganz
Tas 19. Jahrhundert bat nur einige wenige bedeutende Derion lichkeilen hervoraebradn: es war eine Zeit ohne einen ausgeprägten 3til ohne eine bestimmte Norm in Skulptur und Architektur Aber ich fühle, das; nur einer besseren Zukunst entgegensetzen, denn ich febe Zeichen, die ui neuen und höheren Wegen weisen."
Als die schwerste Gefahr der modernen Munn bezeichnete der Meister den Haubelsgeist unserer Epoche, jenes materielle fühlen, stets nad, Vorteil und Gewinn fragt. Als Beiipiel iährte er die amerikaniiche Bildhauerkunst an: er erkennt durchaus nicht der Reuen Well einen Hoden Berns zur Kunst ob. „Unzweiiclliatt Hal Amerila eine graste Zukunii als äuMtzentrnm. Es gibt hier Pielc icin* Künstler von ungewöhnlichen Eigenichaiten, und amen konische Mumt m allen ihren Svrmcn wird sich sicherlich immer gewaltiger nttwideln — wenn sic nicht ganz vom Vanoel beherrscht wird. Ta liegt die grave Gefahr. Tie kommerzielle Tcnheit-, unserer Zeit vernichtet die besten -ialcntc, die aus dm er Aera eine Blütezeit der Mnnit gemacht liaben wurden Ter Handelsgeist, so charakteristisch für unsere Zeit, ist der Grabstein, errichtet über den edelsten Idealen der Uünttler. '
Aus die uralte Frage: was ist Lchönheu? antwortete tzobin: Alle-' in der Natur in idwn für den echten Münftler, rur den Mann der Phantasie Nichts ist lächerlicher, als der Versuch eines Mumtlcrd, Mion-- -chöne> etwas Vollkommenes zu )cha"cn durch Vcndnnel- -una vollkommener Einzelheiten verschiedener Modelle zu einer Einhcir Der Münftler, der die Augen eines Modells, Die -sande eine* anderen, die fräste eines Dritten, den Raden eines vierten irifberaibt. bringt höchstens eine idwne, aber wert und cbloie '1-uPDC hervor Es gibt nichts gastliches in der Natur, un Leben, 'i l l e s i ft s ch ö n, gefeb-en durch den Geist des M ümtler». a_a5 ilnvollfommnic wird vollkommen. Nichts ist. wundervoller als das Leben."
— Edison in Berlin. Die Nachrichi. dast Edison dcm- nääist in Berlin ein,reffen roertK, erinnert an den inih r :i Besuch des genialen Enindcrs in fi dein« ". r-, -r-tu-.:
im Jahre 1889. Edison war damals a-t des cV^'eunrats Werner von Siemens, „her berühmte Vater des elettruchen Lich^ der Gast dos berühuuen Pflegers"^ .Bet einer BeitchtigunA
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Hoöin über die moderne Bildhauerkunst •
Zn den Ncunorker Times berichtet Hermann Bernstein über , cm Interview mit Auguste Rodin, u, dem der Grohmeister umerer modernen Munit iidi über Ziele und Amgaben der ^lamk imd über den Berns unserer Zeil zur Munit uberlwubt anSgesprochen bat. Rodins Ansd'auungeu über hte tüngste derktaiigenhett und le.cacniPflrt in her Cntnudlung brr sfnlptur nnb lehr p^'imtitt ch. ober er blidt honnungssrendig in die Znkuntt und erwartet von \bi den Anbrndi einer neuen, dem künstlerischen ^chagen gunuigcn Epoche .
„Tie Bildliauerkuust ist eine einige ftunif, jagte er, „in mau en Epochen wird sie sich reicher und fr am ger entfall in als in anderen, aber sie wird immer bestehen. a.te Mnnst der Haitit wurde von den Aegvpteni, bni Aisnrern und den c riechen am beit höchsten Punkt ihrer Vollendung geiührt. In der inppernen Zeil sind dann verschiedene Stile aufgekommen, die verichiedene erhielten, aber diese Sttlsormen find nbgejeüet von der 5d :ilc der Aegvvter, der Griechen und der Römer, weswegen licht nn' Munit tiefer, denn die antike Munft rst tast vollkommen Tie Slalptnr innerer Evodie nähert l'idi einer lurditbnrcn Rnitv. jie b.ii alle die besten Eigenschaften der Munn der Vergnneifn sic hat fid' von all hem enuerm, was zur^oit Inmnn nbcit in her Munft notwendig war. Zn umeren ^agcn i>r man 311 einer neuen Art und Weise gekommen, um ~.erte der Bild' enerluun am'zustellen, näinlidi in sogenannten M u 1 cc n. Tas in cm schwerer Irrtum. Tic uunstwerke, die stck tu lolcher Jorin dem Beschauer darbietcn, sind nur Fragmente, und Munit mnir volinänh'g sein, um vollkommen zu sein. Skulptur iinh 'JirViteftiti gehören jufammen, und der Niedergang der emen iiel't den der anderen mit sich. Ich glaube, dast die Plastik »idi Mmt crit wieder 111 ihrer früheren Gröste emporheben wird, wenn hie Arwite'.nir wieder einen eigenen und harmonischen ^til aus gebildet bat. Es scheint eine Besonderheit unserer Zeit zu )ctn, (>er Bildhauerkniist am falschen O r t amzustellen. >>n Zraiilreich Miud't gegenwärtig eine Benegung, die daran arbeitet, die Munn wieder in ihren früheren Instand znrückzmühren und sie von icnen neuen Tendenzen nnfcrcr Zcit^ zu bnrcien, die ihre» Verfall verursacht haben Tic bloste Tatsache, bar, wir angeiangen haben, unsere Irrtümer einznsehen und zu bekampsen, lasst mich glauben, dast Hoffnung am Fortschritt besteht — durch S-.Uüdgcheu a.ii die alten Formen bet Munft."
re u- -lnsiwi über den Bern' bc.- Bildhauers und der -bilc hauevium: fastte Rodin m einem asthetifchen Glaubensbckenntilis SU’am nur., das in tnapucn Worten die Grundlage feiner Munit- anjchauung enthält. „Tor Beruf der Munft ist Sittlichkeit, ist
der Fabrik der Firma Siemens uno Halske land ör Probe pes neuen Wunderwerkes, des Phonograph.«, statt, oder des „Mr. Phonograph", wie Edison sid; ansdnidte Zn Paris hatte Edison zuvor burdi den betannten M hfliitantiänflcr Paulus ein Bonlanger - Couplet hineinsingen lassen es erregte^ damals Staunen, wie genau jede Nuance, jede Betonung, ifber Schnörkel, bn-3 Heben und Senken her Stimme aus dem Phonagravhei, Hörbar wurden. Tann wurde unter Begleitung non Mlavi.r, Cornet, Flöte und Geige „Tic S}jdbt am Rh.m' in wichtig m Chcre angeftimmt und zur Erinnerung an Edison!- ersten Be sud> in Berkin von dem Phonogravheit ausgenommen und bent Kaiser später vorgeführt
sons im Siernensfchen 5?ause lang Fräulein Lejsinger dl. davotine ans dem „Freischütz" in den Phonographen Und Edison erzählte: „Als idi die erste Zentralstatton in Reuyork eingerichtet hatte, arbeitete iic nur mit einer Mraitmasdiiin Wenn vas Werk rentieren sollte, musste id» eine zweite ausstellen. Als
aber die zweite Maidstne in Tätigkeit trat, wurde bi erste
wilo und ging durch. Tann machte die zweite das gleich .VinnöDer, in furchtbarem Schwung sausten die Näder, das gesamt. Personal iloh aus oem Maichincnsaal, bas M11 vier schmolz von den Ma sdänen ab es sah sehr lebensgefährlich aus Id) blieb b.nnod); idi /haue mir oorgenornmen, eher unterzugehn, als nachzugeben. Ic^ iing an, dies und bas zu regeln, und es gelang mir nad) langen Stunden, das Mast der Elektrizität in den b men Ma fd’inen auszugleicken, 1'0 vast fie ruhig nebeunnanbrr Herliefen. Ich war indessen in wlcher Aufregung, da« ich sieben <tzläser Whisky in jenen Sninoen anstrank, ohne auch nur das Geringstc davon zu spüren." - - Ein b-rvorragender Berliner Elektriker aber erzäbUe an bemselben Abend eine !'beschichte, die ihm mit Edi'on passiert war. Der oeundu Elektriker war mi« <’......
lemofedlungSbries an den S.trelär Edisons nach iiuorl gekommen, damit Der Sekretär ihn bei seinem Cb ' entführen falle.
gedungen nodi oftmals bro^cnb auf den Plan treten, ak^ei bn' iuih nur Mahnungen zu stetem ort arbeit en Tu flctvrrlfdiaftlidifn und Beruf orgattifationen haben tln Tn em bered tigung machtvoll bewi 'en So hon V -vtii ircitiflfcitcn bic Flammen oft aufschlagen, so schnell werden ie wieder erstickt. Das hat uns nudi der gios,e Arbeiter mtsftand in London wieder gezeigt. Die Transportarbeiter, Fuhrmänner und Bootsleute der Themieskadt 1 abcn mit Irrer Erhebung einen Ersolg errungen lieber 1<M)<>O<» Aus ständige haben der Riesenstadt die Nahriingsutfubr ab geschnitten War es nötig, das; mit saldier Erbitterung ein Mamps gesuhrt wurde, der 311 Slrastenkrmvallen aus- artete und friedlidie Bürger schreckte? Warum sind un Londoner Handelsamte nicht sogleich Cinigung verhand lungert angebahnt worden, als allein bi' r. 0 farbei: v <\nrbc ritnqcn stellte.:' Wenn in London 1'WoOO Arbeiter eure Lol ncvhöhnng erhu'Iten, läßt es sich denken, das; diese lehr bald auf die Preise der Nahritugstnittel wi en werden, -tvr Ausstand ist noch nicht völlig beendet: 12 000 Attsladcr v.'.tb Stauer find noch im Ausstande, da ihre Beschwerden nv.1 nicht erledigt sind. Möchte es bei uns in Deutschland ge- ltngen, die Lohnbewegung in der Metallindustrie, die schlicst- Iidi ähnliche unhaltbare Zustände wie in London herbei- führen könnte, beizeiten in die Bahn einer friedlichen Ver-
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In Engsand ist am Donnerstag eine Demokratisierung >er Perfasinng endgültig vollzogen luorben. Da Mönig Georg V. bic Absichten des liberalen Miniiteriums Asauith unterstützt hat, fo dast nut einem Peersschub im £&erbau§ gedroht werden konnte, liest, dieses seinen Wiber prurh fallen itnö nahm die VersassungSreiorm, die jcinc Rechtc schmälert, an Der impf '
Ial re. Rom dem Sturz des konservativen Ministeriums Bulsour im Jahre 1CO5, als hie Liberalen wieder ans Rilder gelangt waren, brachte, im Jahre 1907, Campbell'Bamtier man den ersten Reformen murr ein, den das Lberhans unter den Tisch fallen liest. Im Jahre 19D9 wurde der Mampf ernnicrt, als das Oberhaus bn' Budget Lloyd Georges abgeiehnt hatte, der eine Steuerreform durchsetzen wollte, die den Lords nidtt pastte. Tie Neuwahlen sielen zugunsten der Liberalen aus Darauf bejahte das Lberhcnis die Biid- gelvorlage, setzte aber den neuen Refyrmv0rschlägen immer noch Widerstand entgegen, so dast wiederum Neuwahlen aus geichriebe'i wurden - mit ^der Parole: Reform des ~bcr Hanfes. Obgleich bic Liberalen leist grostes Nebergewictzl erzielten utib zur Melrheitsbildung der Mitarbeit dcr her Arbeiterpartei bedurften^ haben sie dem großen Ringen den Sieg davon Herr Asquith aber wird neue Schwierigkeiten zu überwinden haben Jetzt beginnt der Mampf um das irische Home Rule, die den Iren von A quith versprochene eigene Verfassung. Auch die Arbeiterpartei wird ihre Ansprüche anmelbcn. So erklärt sich die Hoffnung der Monser- vativcn, bei pasiender Gelegenheir, wenn sic im Unterhaus die Mehrheit wieder erlangt haben würden, das neue Ge- setz wieder umzuwerfen Einstweilen ist das Mitbeftim- rnungsrecht des Lberhanses ziemlich matt gesetzt. In Ii nanzsragen hat es gar kein Skimmrccht, und jede andere Vorlage wird, oudi wenn sie die Zustimmung des Oberhauses nicht sindet, durch die Entscheidung des Un.ei Hauses schlief; lich dennoch Gesetz. Das Unterhaus hat behutnt(id) vor eini gen Tagen auch Ttäten für bic Abgeordneten gesetzlich ein geführt, und audi hierdurch wird eine weitere Demokrati sierung erreicht werden. Wie dies alles auf die Führung i der auswärtigen Angelegenheiten wirken tvird, bleibt abzu-^ Jedenfalls wird die Bollsstimmung bei wichtigen
Zum Husflanö in London.
lieber die Ligc in L n don wirb gemeldet - biimhi bic Zu hrleute bell Aus«and brig.'.i.it iuibat, jiitD aori* btr Wirkunge« noch zu spüren Viele Fabriken un z.labttni B.r moub’c” i'ilhii c-' hcrritl Not miter d 1 Bcvoltceuna nitznoc rnn .vaiihidiubmndxru, Marmeladeniub rn imb^ i. brrflTb.'itcnt finb nntf.t 1 Tic Laa an bei Rabbingtou -rauon nt 11 n veranb Andererseits nimmt ca ''’.idi.i'i fliii dem Alfiidi marki in Smithfield normalen Charakter an
Werner ivi-b vom Freitag abend nodi g> melbei Nad» den An-'v :.n von beut, abend Ist im bic Beendigung de-< arannt An '-andes unmiticlbar bei oruiürbett v : ipurbnt bme G. walttätigkcite 1 bekannt. Tic Arbeit 1 brtraduen bat Meinung» ans. an ich ans dem Handclsomt ai-. aünstig t ' ■' Bahnen - - 'i b u i dH i n b c r Lage , d i > C) ü ter ab .11 c r 11 g e teilen aber die Hoffuimg-1 'Je Suminnng I» Liverpool nt bic Äns'aimng iveniaer nvtimifti’d’ 200 Mami M'avallcrie und hort cingctrofici' Ter Lordniahor von Liverpool erhielt einen Bn ' von ctmlui’r id cu Sd . "-dein rn, nt b-11 eine allste- meine D 0 ck a n s i p c r r n u g für Montag für bett rrdll ,111 g e b r 0 h 1 wirb, dast nid 1 alle Abteilungen bic Arbeit ivteb-r (ndnehmen Tic Nahrungsmittel silbrenden Wagen und nt den 3cm 1 inarfthallen unter strenger militärisd r Bewaduing cm- getroffen.
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biente beweglich unb geworden. Wir brauchen freilich Verinnerlichung, aber 1DCnige werden sie neben der Hast der Arbeit „in des ulostets rricblidicr Zelle" finden können Ter Fels 'Vern ficht sich heute von der Welle des Modernismus bespült. Tem Genmt des Menschen, bei;en (Seift es nicht gelungen ist, den Urgrnnd her Dinge zu erkennen, mibcrfticbt bte Tog- rnenformel. Und wenn auch auf dem Matholikentag alle "cuibe zur Abwehr erhoben wurden — der Zeitgeist wirb nicht lasten und ruhen, bis er, über viele Schlacken und Fährnisse hinweg, für seine Ziele und sein Streben den passenden Ausdruck gefnnden hat. Wenn wir auf die Pflege des Gemütes und wahrer Frömmigkeit Wert legen wollen, fo kann es and) ohne die Verwirklichung der besonderen ientrnmswünsche geschehen Dann bedarf es nicht der Zu- lassung der Jesuiten, wodurch nur der Zwiespalt im Glauben neue Nahrung bekommen würde, dann bedarf es nicht einer neuen klerikalen Schnlorganisation und auch keines Kampfes gegen bte Erlaubnis der Feuerbestattung. Wer die Dnld- iamkeit fördert, der lut ein gutes Werk.
Tast nur der Staat in dcr Lage ist, grnndlichc und wirksame Sozialpolitik zu schaffen, werden auch die nicht leugnen, hie auf hem Matholikentag das Andenken des streitbaren sozialen Bischofs v. Metteier so nachdrncklich gefeiert haben Soziale Gerechtigkeit zu üben, gebietet das staats infereffe 'Holst wird in Zeiten wirtschaftlicher Not die warten. v. Selbsthilfe i.t Gestalt von Attsständen und Masscitsunb-! Cntscheibimgen mehr als bisher mtnprechei..
Nr. 188 Erster Blatt M. Jahrgang Samstag, U^ugust Ml
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MIMr- General-Anzeiger für Vberheffen MM« a*Qhmf wn »njetge« Rotationsbrud nnb üerlag der vrübl'schtn Univ.'vuch' und Stcinöruderet n. Lange. Nedaltion. Lrpedilion und vruderet: zchulstratze r. «and-: Lyev:°nr den ;;;; ZägffTBR vüdingen: Fernsprecher Nr. 50 Leschästsftelle vahndosftrahe 16a. 2""'°"'-": v.


