Ausgabe 
18.10.1911 Erstes Blatt
 
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umberlaufen, cinfarfi tot fahren zu dürfen, ohne stdodenmatz« pflichtig zu sein. .

Ich muß sagen, das; ick nicht verstehen rann, nnr io!dK em fassungen 'Blflj greisen tonnen £bcr sollten die Herren Hnrütdi bei.? Nccht errungen haben, dies tun zu dürfen? Eine öffentliche Besprechung dieser Angelegenheit erscheint mir sehr notwendig.

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,Qna °nqknommen, ba6 eten 30 Doppelwaggons

L ®on «nein Auto. ®tab der Butterhändln ' unb schwer verletzt.

Et'a1 <£tIun8cnö<r ^rAngestelltc^ 1) bringt eine inimnattit Buches: De Frauen. ? imt einem Anhang über rortsehimg der 10. Iah & ue i. io. 51., Nachrichten w Frauenbewegung, sowie t der einzelnen Bereinc, n h.rvorzuh.ben ist.

rericht.

Hellt Bietzen.

erstag, den iWtober 1911: s (alt, vieliach Nacht Irost.

schien.

ischc Krieg.

,'Jtalia" meldet, Genera! des Bürgemeisters vor Käme lkarawane,di> iTten wurde, erlaubt, Ir? er Karawane wurden en:> erjön(id)en Berteidigur^ e foitidjeibimfl GaneV. günstigen Eindruck. n erwartete während fc.

>ns der Türffn. <$ri PatrtMrn r mir einige Scküffc in te

lechselt. Bei den Win (her Träger Vorgenommr in. Türkische OsiMN^ >n ihre Pferde zum W

ha trat, wie die.Mm iehl an Oberst m«!' 'r, das bis Sestern m Lr eniqe Stunden von.W (erie noch immer Gar ui vergebens, die einhemB legenteil an mehreren La­

in Konstantinopel.

Das Amtsblatt verorfntiU® äs*w$ d°r 8«*J iSnW

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u- ein Signal war nicht gegeben, tedCtte der Sund auf Änrr, zu seinem Herrn, der nicht ahnen Tonnte, daß das Auto m so ungeheurer Geschwindigkeit fuhr, aber ichon flitzte cs vorbc-. Der Sund querte sofort hinter dem Auto die Chaussee, allem tre l^saloppsprung war es dem Tier nicht möglich, bei dem ratende Tempo des folgenden Autos den gegenüber liegenden Futzgangei weg zu erreichen Ter Sund war vor dem Auto schon ta-: vorbei und es hätte ein tteines Ausweickpm des Autos genüg: um das Unglück zu verhüten. Der Sund war au! der Stellt tot «ei der rasenden Fahrgeschwindigkeit des Autos und de. herrschenden Dunkelheit konnte es dem Fahrer nicht möghd jein, zu überblicken, was sich vor ihm auf der Chaussee zutruo

Einer der Fahrer ist bekannt, bezüglich des zweiten sehli noch d, r Name. Es wird höfl. gebeten, baß Passanten, an welchen die Autos vorbeirasten, namentlich aber der Herr, welchei bei dem Unfälle zug^en war und nach Wieseck abbog, ihr. Namm angeben möchten.

Wohin soll es führen, wenn ein so rücksichtsloses Fahren iiillschlveigend ged...oet wird? Sier ist es Sache des Publikums, mit dazu beitragen zu helfen, daß derartigen Zustanden gesteueri wird. Ist denn die Straße nur für Autofahrer da unb soll man gezwungen sein, um sein Leben zu hüten, Schutz suchend an ben Bäumen, am Straßengraben l)erzuschleichen? Binder und Hunde, welche beaufsichtigt iverben müssen, bürfen dann schon gor nicht mehr auf bic Straße. Einem Auto, welches nid- 'eilig signalisiert unb 60 unb mehr Kilometer fährt, schließ!m och um eine Wegbiegimg kommt, kann ein Kind ober älterer Mensch, wenn er auf der Chaussee geht, kaum anSweichen.

Ehrensache der Herren Autofahrer meistens ist es gebilbetes Publikum, welches Auto fährt, sollte cs sein, sich den Bc

ümmungen bet Verordnungen vom 24. September 1906^ unb 3. Februar 1910 mehr anzupassen als es geschieht. Tic. Fahr . -schwmdigkeit ist danach jederzeit so einzurichten, das; ll n

alle und Verkehrsstörungen vermieden werden Tic genannte Verordnung schreibt auch vor, daß außerhalb geschlossener Crtoteilc die Fahrgeschwindigkeit, wennübersichtliche" Wege be­fahren werden, nur insoweit erhöht werden darf, als der Führer in der Lage bleibt, unter allen Umständen seinen Dorp heb' iingen Genüge zu leisten. Auf unübersichtlichen Wegen, ins bosoiidere aber nach Eintritt der Tuntelheit muß langsam und jo vorsichtig gefahren werden, daß bas Fahrzeug nötigenfalls sofort und jcbcniallö guf einer Weg­strecke von fünf Metern zum Salten gebracht werden kann. Frn Falle eines Zusammenstoßes mit Personen ober Sachen bat der 'ührer auch sofort zu hallen und bann nach den Umständen des Falles gebotene öilfe zu leisten.

Das tun nun aber die Serren Autofahrer? Sie fahren bei Dunkelheit, wo man auf 20 Meter Entfernung einen Menschen ilcht sieht, mit Schnellzugsaeschwindigkeit selbst auf sehr belebten Straßen und übenahren Tiere, ohne sich um den angerichteten Schaden zu bekümmern.

Bel Tunke!heit und einer Fahrgeschwindigkeit von 60 unb mehr Kilomerern die Stunde Tann kein Mensch die Erkennung^ immer lesen, namentlich nicht, wenn solche nicht beleuchtet ist.

Ter Beschädigte kann nun zunächst sehen, wie er den Auto iahrer ermittelt, denn die Polini hat dazu keine Pflicht, weil ^as allzu schnelle Fahren das Totfahren von Tieren ein straf­bares Delikt nicht bilden soll.

Und nun zum Schlüsse noch die Annahme und Behauptung von Autobesitzern, daß sie berechtigt seien, Tiere, welche frei

Unseren Anzeigenkunden zur gefälligen Beachtung

Um den größeren Anzeigen für die 5<nn9tag?Tr.nnWrr eine sorgfältige Satzausstattung zu sicheret, empfiehlt es sich dringend, die Aufgabe ein bis zwei Tage vorher zu be- nrirlen. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur bei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordnung ge­währleistet tverben.

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