Ausgabe 
1.3.1911 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Weizen

3)

172 (

(-

(-

Weltmarktvreise: Weizen: Berlin

Mai 201.75

Budapest April 194.00 ( 6.55); Liverpol März 164.60

Meteorologische veobachtungen der Station Stehen.

Bemerkenswert

196 (

201 (

<- (- (- (- ( (-

( + 3) (+ 2)

162

154

154

173

(-

(

)

)

3,

1) )

( (- (-

( ( (

1)

1)

2)

2)

1)

1)

2)

3)

6) )

1)

145V, 148*',

147

143

144 149'/,

148

152

152

148

152

142

155

154 161'/, 1627, 1677,

174

174

167

175

155

170 172'/,

17u

178

1) ) )

1) 2- 2)

)

1) )

2) )

1) )

1) ) ) ) )

210 (-2*/,) 205 (-27,) 220 ( 2)

200 (

204 (

194 (

der Vorwoche in

Haier

Jede Mutter, btt ihr Kind mit ber Flasche groß ziehen muß, weiß, daß efl oft recht schwer ist, das Kleine recht voran- zubringen. Es wird dann vielfach hieß und jenes versucht, ohne indes den ge- wünschten Erfolg herbeizuführen. Eltern, die in solchen Zeiten zu Scotts Emulsion greifen und eS dem Jüngsten regelmäßig geben, werden eS nicht nötig haben, andere Mittel zu probieren, denn Scotts Emulsion bekommt

vüchertifch.

Wer kennt nicht jene belustigenden Spie­lereien, die man mit Streichhölzern aus führen kann? Aller­hand Kunststücke und Scherze, Rätsel und Denkaufgaben lasten sich damit in Gesellschaft vorführen und überall willkommen ist der, der solches bieten kann. In einem neuen Büchlein bietet mntf A. Czepa eine große Fülle solch heiteren Unterhaltungsstoffes, ^Streichholzspielereien, Kunststücke und Scherze". Verlag von Otto Maier in Ravensburg) der insbesondere auch recht viel' Neues enthält.

(+ 3)

(- )

(+ 1)

(- )

<±37,)

( )

(- 2.75),

Roggen

195

193

197

196

196

196

196

194

186

201

Königsberg Danztg Stettin Polen Breslau Berlm Magdeburg Halle Leipzig Dresden Braunschweig Rostock Hamburg Düffeldorf Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Müuchen

160 (- )

155

Das Wunderland, wo die Zitronen blühn, kann natürlich nicht jeder aufsuchen. Wer aber mit seinen Brust- und .Halsbeschwerden, mit seinem Bronchialkcuarrh zu Hause bleiben und arbeiten muh, braucht darum nicht au verzagen. Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen helfen thm ebenso sicher, nur erheblich schneller und bequemer von seinen Leiden, als solch eine teuere Reise. Man kaust die Sodener für 85 Psg in Apotheken, Drogerien und einschlägigen Handlungen, lasse sich aber unter keinen Umständen Nachahmungen aufschwätzen. (ss*1/,-.

sind die Erfahrungen, die Herr und Frau Birth bei ihren Kindern gemacht haben, die regelmäßig Scotts Emulsion bekamen.

Köln-NippeS, Thürmaerstr. 16, 13. März 1609.

»Wtcmen 6 Kindern tm Alter von 7,-9 Jahren hat EeottS Emulsion sehr gut getan. Ich habe ihnen das Präparat als StarkungS- und Kräftigungsmittel verabreicht und bin über den Erfolg, besonders bei meinem fünften Mädchen Anna, erstaunt und erfreut. Die Kleme hat während des Gebrauches von Scott« Emulsion sogar in einem Monat 2 Pid. zugenommen und hat heute sie ist 67, Monate alt, ein Gewicht von 19 Pfund. Nach ärztlicher Aussage i|t Anna ein sehr kräftig entwickeltes Kind, an dessen ständiger Gewichtszunahme selbst der es alle 4 Wochen wiegende Arzt ferne Freude hat. Es ist dies für uns um so wichtiger, weil meine Frmr das Kleine nicht selbst stillen kann." (gez.) Michael Birkly, Kgl. Eisenbahngehilfe.

Bestandteile: fttinfter Mebizinal.Lebertran 150,0, prima »(Hierin bo,o llntcrpbo«pi,ontisaurer Kalk 4,3, nuterphoSphoriqsaure« Watten 2,0, pulo. Tragant S,0 fdnfUr arab. Gummi pulv. ja tiafler 120,0, Alkohol iia Hierin aromansche Emulston mit Zimt«, MandrU uns Gauiktzertoöl je z Tropfen.

Zar echt mit dieser MarkedcmFilwer dem <6arcrJ.it» reiche« deS Scott» 14« vestahrvtSl

Das bestätigen weit über 12000 angesehene Aerzte, unter ihnen Forscher, die den Stolz der medizinischen Wissenschaft bedeuten. Mcht schon der kurzen Darlegung dieses Artikels braucht der Leidende zu glauben, ober er ist es sich selbst schuldig, daß er die Ausführungen her Männer prüft, die zu einem Urteil berufen sind. Diese Urteile, die mehr als alles andere für den hohen Wert des Sanatogens sprechen, sind von der Firma Bauer u. Cie., Berlin SW. 48, in einer Broschüre zusammen gestellt, die das Wesen der Sanatogenwirkung erläutert und außer- dem wertvolle Ratschläge in allen Fragen der Gesundheit enthält. Die Zusendung geschieht völlig kostenfrei auf eine Postkarte hin, in der man auf die vorliegende Beröffent- lichung Bezug nehmen wolle. An dieser Stelle sei nur ein einziges, wahllos aus der großen Menge heraus- gegrifsenes Attest mitgeteilt. Herr GehÄmrat Prof. Dr. von Tobold, Berlin, schreibt:

b - Sanatogen hat sich bei meinen Patienten, welche in der Ernährung wesentlich gelitten- hatten und körper­lich ^heruntergekommen waren, in hervorragender Weise bewahrt. Der Appetit steigerte sich merKich, und darauf trat eine erfreuliche Zunochme des Körpergewichts ein."

-Alle, denen zerrüttete Nerven das Leben verbittert, die über Energiemangel und Schlaflosigkeit zu klagen haben, die durch Ueberarbeitung oder Krankheiten von Kräften aekommen sind. Blutarme und Bleichsüchtige, Lungen­leidende, von Krebs Geschwächte, kurz alle, deren Wrper und Nerven dringend nach gleichzeitiger Kräftigung ver­langen, sollten es ernstlich mit einer ^anatogenkur ver­suchen, die ja ohne Berufsstvrung und ohne besondere Diät durchzuführen ist, weil Sanatogen als Beimischung zu den gewöhnlichen Ncchrungs- und Genußmitteln genossen wird, ^hälttich ist das Wittel m allen Apotheken und Drogerien.

Tod und Leben

im Postpaket.

In den ersten Novembertagen 1910 lief folgende Notiz durch die Zeitungen:

Die verlorenen Pestpräparute. In Peters^ bürg herrscht große Erregung in der Bevölkerung, denn man befürchtet den Ausbruch der Pest. Die Gefahr ist durch die unglaubliche Fahrlässigkeit eines finnischen Arztes heraufbeschworen worden, der einige Glasbüchsen mit Pestpräparaten verloren hat. Eine Bäuerin fand die Büchsen und zeigte sie einem Fleischer und einem Hausknecht. Neugierrg betasteten alle drei die Präpa­rate. Che noch entdeckt wurde, in welche Gefahr sie sich begeben hatten, kamen die Finder natürlich mit vielen Personen in Berührung. Jetzt sind alle Beteiligten unter strenger Quarantäne. Es ist aber immerhin möglich, daß doch noch der eine oder der andere Bazillenträger, ohne es selbst zu wissen, frei herumläuft.

Diese Meldung erinnert daran, daß vor einer Reihe von Jahren in Wien ein junger Arzt der Pest zum Opfer fiel, als er mit Pestbazillen experimentiert hatte, die von auswärts- vielleicht aus Indien, wo die Seuche ja eigent­lich nie erlischt bezogen waren.

Gin schauerlicher Gedanke: in Gelatine eingebettet, in mnem Postpaket versteckt, reift der mikroskopisch Heine Massenmörder durch die Welt, bereit, Tod und Verderben zu bringen, wenn er durch einen unglücklichen Zufall aus seiner Last befreit wird»

Landwirtschaft.

Stuttgart, 28. Fcbr. Zur BekämpfungderMaul- tiltb Klauenseuche hat das M ini st er i um des Innern eine Verfügung erlassen, wonach die Einführung von Wieder­käuern oder Schweinen aus anderen Teilen Deutschlands nach Württemberg nur mit Führung eines tierärztlichen Zeug­nisses zu gestatten ist. DaS Zeugnis muß am Abgangsort ober spätestens am Verladeort ausgestellt worden sein und am Ent­ladungsort vorgezeigt werben. Geschieht die Einführung auf dem Landwege, so muß das tierärztliche Zeugnis der ersten württembergischen Gemeinde unterbreitet werden. Auch von Schaf-

Vie Reichsoersicherungrorbnung.

- :: Berlin, 28. Februar.

Der sozialdemokratische Einfluß in den Kranken­kassen.

Der ReichsversicherungsäuSschuß steht unmittelbar vor Abschluß seiner Arbeit. Zur Berhandlunq stehen nur noch einige Bestimmungen, die für die endgültige Stellungnahme ein­zelner Parteien zur gaumen Reichsoersicherungsordnung mit von entscheidender Bedeutung und: die Anstellung d e r Kranken­kasse n b ea m t e n und das Verhältnis der Kranken­kassen zu den Aerzten usw. Damit ist dann die zweite Lesung erledigt. Es tft möglich, daß hierauf nach etwa einwöchiger Pause der Ausschuß noch einmal zusammentritt, um in einer kurzen Nachlesung eine Ueberprufung einiger Bestimmungen vorzunehmen, u. a. in bezug auf die Dienstordnung der berufsgenossenschaftltchen Beamten.

In der heutigen Sitzung handelte es sich um die An - stellung der Kassenbeamten. Die Zusammensetzung des Vorstandes und Ausschusses der Krankenkassen hat in zweiter Lesung schon ihre Erledigung gesunden. Wie in erster Lesung ist da der Regierungsvorschlag abgelehnt worden, der eine .Hal­bierung des Stimmrechts, und damit auch der Beitragspflicht zur Krankenversicherung, vorsehen wollte, und es wurde die bis­herige Drittelung beibehalten. In erster Lesung hat im Zusammen­hang damit der Ausschuß auch den Vorschlag der Regierung abgelehnt, der den Vertretern der Arbeitgeber bei der Besetzung der Beamtenstellen den gleichen Einfluß einräumen wollte, wie den Vertretern der Versicherten. Die ALehrheftsparteien: Kon­servative, Nationalliberale, Zentrum und wirtschaftliche Ver­einigung, haben sich indes inzwischen in der Hauptsache auf eine Wiederher st ellung des Regierungsvorschlages in dieser Beziehung geeinigt. Der Eftrigungsvorschlag lautet:

Der in erster Lesung abgelehnte § 156 der Regierungsvorlage wird in folgender Fassung wiederhergestellt:

Bet den Ortskrankenkassen werden die Stellen der Be­amten und derjenigen Angestellten, für welche die Dienstord­nung gilt, durch übereinstimmende Beschlüsse beider Gruppen im Vorstande besetzt. Einigen sich die Gruppen nicht, so wird die Beschlußfassuna auf einen anderen Tag anberaumt. Wird auch dann feine Einigung erzielt, so kann die Anstellung be­schlossen werden, wcnit mehr als zivei Drittel der Anwesenden dafür stimmen, aber ein solcher Beschluß bedarf der Bestätigung durch das Versicherungsamt. Sie darf nur auf Grund von Tatsachen versagt werden, die darauf schließen lassen, daß dem Borgeschlagenen die erforderliche Zuverlässrakeit, insbeson­dere für eine unparteiische Wahrnehmung lerne r D i e n st g e s ch ä f t e oder Fähigkeit fehlt. Wird dre Bestätigung versagt, so entscheidet auf Beschwerde des Vor­standes das Oberversicherungsluirt endgültig."

Als neuer Paragraph 356 a soll folgende Bestimmung hinzu­gefügt werden:

Kommt fein Austelluirgsbeschluß zustande, oder wird die Bestättgung endgültig versagt, so bestellt das Versichemngs- amt auf Kosten der Kasse widerruflich die für die Geschäfte der Stelle erforderlichen Personen. Haben die Bestellten die Geschäfte ein Jahr lang geführt, so kann ihnen das Versiehe- rmrgsamt mit1 Genehmigung des Oberversicherungsamts die Stelle endgültig übertragen, falls nicht inzwischen ein gültiger Anstellungsbeschluß gefaßt worden ist."

Zur Begründung dieses Antrages wurde namentlich von den Konservativen die Herrschaft der Sozialdemokratie in ben Krankenkassen mit Lebhaftigkeit betont und von sozialdemokratischer Seite wie schon in den früheren Verhand­lungen mit großer Schärfe in Abrede gestellt. Auf Volks- parteilicher Seite ist man nicht geneigt, auf den Boden der (Srniguttg zu treten und beanstandet jedenfalls in dem An­träge den Zwischensatz:insbesondere für eine unparteiische Wahr­nehmung seiner Dienstgeschäste": denn diese Fassung würde die Möglichkeit geben, jeden sozialdemokratischen Arbeiter vor der Anstellung als Kassenbeamter auszuschließen. Zu einer M>- stimjnamg kam es noch nicht.

Die Verhandlung wird morgen weitergeführt.

. eamtagen ift eine, nach patentamtlich geschütztem Ver­fahren hergestellte innige Verbindung von reinstem Milch- eiwerß mit Glyzerinphosphat. Es liefert also den Nerven den großen Energiespender Phosphor und den Körperzellen den wichtigen Baustoff Eiweiß in vollkommen reiner und damit unmittelbar wirksamer, schlackenfreier Form. Sa­natogen ist, wie schon sein Name sagt, ein Jungborn der Lebenskraft und damit auckr der Lebenslust, ist konzen­trierte Kraft, verstyrdMiAe Gehortcheit, ,^>as Leben im

Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Teiiischen Landwirtschaftsrats vom 21. bis 27. Februar 1911.

Infolge erneuter amerikanischer Preisrückgänge und stärker hervortretenden argentinischen Angebots mnr die Tendenz für Weizen in der abgelaufenen Berichtswoche überwiegend matt. Ganz besonders trug hierzu auch der Umstand bei, daß Frankreich schon seit längerer Zeit große Vorsicht im Einkauf befitnbet, während in Oesterreich seit dem Eintritt milderer Witterung die Preise sich wieder mehr von der Bezugsparität entfernt haben. Angesichts bcr_ allgemeinen Zurückhaltung fiel es wenig ins Gewicht, daß Rußland nach wie vor spärlich offeriert und seine Forderungen hochhält. Zwar ist auch dort milderes Wetter eingetreten, so daß die ElSschwierigkeiten in den Hälen nachgelassen haben, indes fehlen Zufuhren, da die Wege infolge Tauwetters neuerdiugs unpassierbar sind. Die schwache Haltung des Auslandes blieb auch in Deutsch, land nicht ohne Einfluß, doch haben die Preise hier nicht in gleichem Maße nachgegeben. Während Westdeutschland immerhin mäßigen Bedarf zeigt, klagen die hiesigen Importeure andauernd über schwie­rigen Absatz. Dabei ift bas Angebot vom Jnlanbe keineswegs grast aber neue Exportfrage fehlt und auch die Mühlen verhalten Iich äußerst reserviert. Angesichts dieser Verhältniffe haben die Werzeupreise im Lieferungsgeschäft en. Mk. 3. eingebüßt. Roggen vermochte feinen Preisstand bei vermehrtem Jnlandsangebot unb größerer Zurückhaltung der Mühlen auch nicht zu behaupten. Tas Inland zeigte in seinen Forderungen zwar wenig Entgegenkommen und auch von Rußland war nicht sonderlich billiger einzukaufen. 3ni -leferungsgeschäst drückten Abgaben gegen die zum großen Teil unverkauft heranschwimmenden Labungen die Preise um zirka Menschen, die Gesundheit, wohlverpackt über Länder und Meere zu schicken?

In gewissem Sinne ja. Sind schon zahlreiche, alt­bewährte, sichere Arzneien gegen einzelne bestimmte Krank­heiten als solche Gegenstücke zu dem todbringenden Bazillus zu bezeichnen, so kann das mit um so größerem Rechte bei einem Präparat geschehen, das kein Heilmittel ist und sein will, das von der medizinischen Wissenschaft vielmehr dazu bestimmt ist, in Leidenszuständen aller Arft dem an­gegriffenen und geschwächten OrganiZftrus die Kraft- und Baustosse in konzentrierter Form zuzuführen, welche die gewaltigen eigenen Heilkräfte des Körpers entfachen, ein Präparat, das ihn gegen die zahllosen, seine Gesuildheit bedrohenden Gefahren von Tag zu Tag widerstandsfähiger macht, das, dem Körper regelmäßig zugeführt, zu einer fortwährenden Berjüngunas- und Ergänzungsguelle für die- jenrgen Stoffe wird, aus denen er sich in ununterbrochener Arbeit auf- und umbaut.

Dieses Mittel, das uns die pharmakologische Industrie als das beste Kraftmaterial in allen Zuständen des Lei­dens geschenkt hat, die mit Kräfteversall verbunden sind, heißt Sanatogen.

bat Ereignissen gezogen habe, daß Geistliche, welche den Antimodeimrsteneid geleistet haben, in Zukunft Geschichte und Deutsch in Schulen, welchen evangelische Schüler an gehören, nicht mehr unterrichten dürfen. Es werde durck) me anderweitige Haltung des Ministers große Unruhe in evangelischen Kreisen erregt werden. Der Antimoder­nisteneid handele nicht allein vom Dogma, sondern wider­fetze sich der wissenschaftlichen Methode, da die Wissenschaft nicht in Widerspruch treten dürfe zu den Erllärungen des Eides. Es sei ferner zu beklagen, daß die preußische Regie­rung sich mit den Schreiben an oen Kardinal Kopp be­gnügt und nicht eine besondere schriftliche Antwort ver­lang habe.

Bon Tu n ) er d a fi'be r Seite wurde erklärt, daß man zurzeit eine Stellung zu der Frage im Ausschuß nicht ein- nehrnen wolle, man wolle ein friedliches Ergebnis unter Wahrung der Rechte des Staates. Man behalte sich die Stellung bis zum Plenum vor.

172 (-

170 (

164 (- '

Gibt es nun auch wohl das Gegenteil: das Leben im L1.«^ gpowto&t? Ist es möglich, den kostbarsten Segen derPostpaket^7

. ( 3.65).

Chicacw Mai 137.20 ( 3.70). Roggen: Berlin Mai 156.75 ( 2.25). Hafer: Berlin Blai 156.50 ( 0.50) Mk.

Herden, die aus anderen Teilen Deutschlands eingeführt werden, bat der Begleiter ein solches Zeugnis bet sich! zu führen. Die Verfügung tritt am 6. März in Kraft.

vermischte».

* Ein neues Licht. Ein allem Anschein nach völlig gelungener Versuch ist mit der Einführung eines neuen Lickts, auf das wir gelegenllich schon hingewiesen haben, in der Markthalle in Altona gemacht worden. Cs handelt sich um das sogenannte Moore-Licht, das nach seinem ame­rikanischen Erfinder Moore so genannt wird und jetzt zum ersten Male in der Welt öffentliche Verwendung in größerem Maß stabe gefunden hat. Das Licht baut sich auf dem Prinzip der Geißlerschen Röhren auf: hochgespannte Wechselströme durch mehr ober weniger luftleere Röhren zu senden. Es handelt sich um ein aus sich selbst heraus strahlendes Licht, das keinerlei Träger (Glühlampen) oder der Verbrennunc, ausgesetzten Kohlenstäbe bedarf, ein schon säst kaltes Licht das nur wenig Energie in Wärme umsetzt, also das Jdea der Wirtschaftlichkeit. Ausgaben für Lampen und Kohlen­stifte fallen also gänzlich fort. (Sin zahlreiches Publikum beobachtete das noch nie gesehene Schauspiel, das sich bei der Inbetriebsetzung der neuartigen Lichtanlage bot. Die Ladung des den Raum der Markthalle durchziehenden 122 Meter langen Glasrobres mit Elektrizität und das vor­herige Auspumpen nahmen etwa eine Stunde Zeit in An­spruch. Dann huschten kleine Lichtwellen durch den weiten Raum, allmählich wurden sie immer länger und leuchtender, verdichteten sich intensiv und durchfluteten schließlich das ganze Rohr, das etwa 7500 Kerzen Licht aussttahlte. Die Einrichtung verbrauchte etwa 8,8 Kilowatt Elektrizität in der Stunde.

91 e u c Erfolge ber brahtlosen Telegraphie. Auf bein Pariser Eiffelturm ist in bieien Tagen ein ncu^c Apparat für brnbtlofe Telcgrapbie aufgeftedt worben, der gleich bei den er üen Bei suchen seine außergewöhnliche Ueberlegenheit über bas bisher auf bem (Eiffelturm augewanble allere Sy'iern bewiesen Hal. Es ift gelungen, auf bireftem Wege drahtlos Melbungeu bis nach Kanada abznaeben. Der alte Apparat hatte zwar von der Glace Bai aus Netlfchottlaiid drahtlose Sendungeu aufnehmeii können, war jedoch nicht im Stande gewesen, aus eigener Kraft Meldungen auf so große Entfernung abzugeben Tie neue Einrichtung, die nur 75 Pferdekräftc entwickelt, hat die Aufgabe ohne die geringste Schwieriakeit gelöst und drei Tage lang die stetige Verbindung mit Neuschottland aufrecht erhalten. Zu gleicher Zeit ift auch in San Franzisko eine benierkenswerte neue Leistung des Funkenspruch­verkehrs gelungen. Man hat von San Franzisko aus drahtlose 'Meldungen mit der japanischen Station Schosi Schtrnosa gewechselt, wobei man sich allerdings der Veruuttelung zweier Dampfer be­diente. Von Saii Fraiizisko erreichte man sofort den Anschluß an den DampferPianschuria", der 3295 Seemeilen von Hongkong entfernt war^ und zugleich den DampferKorea", der auf dem Wege uach San Franzisko bereits 5700 Seemeilen von Japan ent­fernt war. Beide Dampfer gaben die amerikanische Meldung nach Schosi Schimosa weiter, erhielten sofort Antwort und übermittelten die Sendungen wieder nach San Franzisko. Die ausführliche Ant­wort Japans war eine Stunde nach Abgabe der Anfrage von San Fraiizisko bet bet amerikanischen Station eingetroffen.

* Fein gemacht.Wie bist du denn deinen Teilhaber, den hochnäsigen, eingebildeten Menschen, wieder losgeworden?" Tas habe ich fein gemacht, dem bin ich saugrob gekommen!"

zarten Kindern außerordentlich gut und ver­wandelt sie in ftische lebensfrohe Geschöpfchen. 6«ttB EmuMon wird van uns nn gro&en vertonst ueb yieat

nte iose nach Gewicht ober Mav, sondern nur in versiegelten Originolflascheo in «arten mit unserer Schutzmarke (Fischer mit bem Dorsch). Scoct & Öomne, ®. w b. H., Frankfurt a. Dl.

Mk. 2.- herab. Hafer hatte diesmal gleichfalls fchmächere te*. denz, da Käufer in Erwartung größerer Wafferzufuhreu mit An- ichaffungen zurückhielten. Die Provinz zeiate trotzdem wenig Ent­gegenkommen und auch Rußland hielt ziemlich au' Preise. Russische Gerste hat aus Meldungen über milderes Weiter zunächst im Preise nachgegeben, bann aber erneut angezogen, da immer noch größere ,^ebruar-Dcrbinblichkeiten zu erledigen sind. Im Alaisgeichäft be­fand etwas viehr Nachfrage für Mixed; die Preise dafür, sowie für Odessa-Mais haben sich kaum geändert, nur La Plata-Mais stellte sich etwas billiger.

Es stellten sich die Preise für inländisches (Betreibe am letzten Markttage in Mark vro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger () gegenüber Klammern () beigefügt ift, roie folgt:

Febr. März 1911

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur brr Puff

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind- richtung

Windstärke

(Drob der Bewölkung In 3tbnfel der sich». HimineUfl.

Wetter

28. 2«

744,3

4.

7 6,6

87

8E

2

10

Bed. Himmel

.8. 9

741,5

7,

) 6,7

89

SE

2

10

1. 7«

742,0

6,

1 6,6

93

SW

2

8

Bew. Himmel

1 Höö Nie Nie

hste r brigite bericht

emper

ag: =

atur an

= 3,4 m

27.

27. m*

diS 28.

, 28.

1

Februar =

+ 7,8 6 3. 0,2 *0«