Ausschuß foli entsprechend 1
Kälber, Schate und Schweine
von-I
50
87
Ungejochte
. 50—52 87—90
73—78
45
75
76-84
46
80
73-76
39
74
65—70
80—00
. 40-00
40
80
67—68
52
67
. 52-53
67—68
Lebendgeivicht
52
67
VoUfteischige Schweine über 2'/, Zentner
52
67
kauft, Schweine geräumt.
I
Meteorologische veobachtungen der Station Gießen.
Sport.
handel.
Niederschlag: — 0,0 mm
S ?u?dnJnöl
und Blumenschmuck, zuletzt die Burschen und Mädchen, prächtig geschmückten Kirche (ingcfommen,, ward der
15.
15.
46
51
83
88
104
92
81
69
67
59
Fahnen In der
103-105
90-95
76-87
68-71
66 ausver-
62
55
49
42
35
30
Durch- schnittäprei;
Preis pro 100 Pfo. Vebenb» Lchla-c«
Einfuhr von Roggen und die für Weizen ausgestellten nur für die Einfuhr von Weizen Gültigkeit haben sollen, während die
Kranz an der Kanzel aufgehängt. Dann sangen mir das wieder auferstandene NodHeimer Erntekranzlied, worauf die einzelnen Früchte mit schönen Versen durch ihre Träger auf dem Altar aufgebaut wurden. Nach kurzein Zwischenspiel begann dann der eigentliche Festgottesdirnst. Eine ziveite Feier unter Mitwirkung der drei Schulchöre des Kirchspiels folgte nachmittags. Darin wurden zwischen Schriftlesungen und Gesängen von Burschen und Mädchen Lieder und Gedichte aufgesagt. Beide Feiern waren von zahlreichen Andächtigen, auch aus Nachbargemeinden, besucht. Die Kollekte des Tages betrug fast 25 Mark. Dazu wurde wiederum eine reiche Sendung von Früchten aller Act bei» hessischen Krüppelheim und dem Schwesternhaus in Gießen zugesandt.
Weißbrot 2 Kg. 62 Ptg.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
Schafe 23, Schweine 473.
Tendenz: Rinder schleppend, lebhaft.
Weizen 100 Kg. 21.50-21.75 Mt.
Roggen 100 Kg. 19.25-00.00 Alk.
Scha fe. Weidemastschafe . . . Schweine.
Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 17. Oktober 1911.
'WiiL
WÄWbl Rieten. tnö
Kreis Friedberg.
+ Butzbach, 16. Okt. Die seit 75 Jahren hier bestehende Leimfabrik von Gebrüder Grüningerwurde für 75000 Mk. an den Kaufmann Ferman» Hofmann aus Albern au, einem geborenen Gießener, verkauft.
«tAL
** Einfubrscheine für Getreide. Die Handelskammer Kassel hat eine Aenderung des § 11 des Z oll- tarifgesetzes von 1902 in dem Sinne beantragt, daß die für ausgesührten Roggen erteilten Einfuhrscheine nur für die
wandern nnd Reisen.
** Der Hangelstein er-H öhenklub Wieseck unternahm am Sonntag in Stärke von etwa 50 Mann einen wohlgelungenen Ausflug, der die Teilnehmer auf schönen Wegen über den im Herbstschmnck prangenden Hangelstein nach Daubringen— Staufenberg—Lollar führte, woselbst eine Zwischenrast gemacht wurde und der Vorsitzende des Klubs, Herr Kümmel, eine Begrüßungsansprache hielt. Sodann wurde nach der Wellersburg zugewandert, woselbst die Teilnehmer iwch lange gemütlich in fröhlicher Stimmung bei guter Labung zusammen blieben.
Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 49—51 86—89 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und
ältere ausgemästets 44—48 82—85
Bollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht .... ... . 52—53
Pollfleijchige Schweine über 2 Zentner
** Der „herein für B e we g n n g s s pi el e" feierte Samstag sein 4. St if t u n g s f e st, das einen sehr sshonen
Lebendgewicht 50-51'/, 64-65
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 52'/,-M, 66-67 53
Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kalber und Schafe
schönster Stimmung zusammen.
Landkreis Gießen.
e. Grünberg, 16. Okt. Anläßlich des hiesigen Gallus- marktes fahren am Mittwoch, 18. Oktober, je ein Vorzug zu den Personenzügen 524 von Burg-Niedergemünden hierher und 529 von hier nach Burg-Niedergemünden. Der Vorzug 524 fährt Burg-Niedergemünden ab IO35 vormittags, Nieder-Ohmen IO48 an und 1044 ab, Mücke IO50 an und IO51 ab, Grün berg an IO59. Der Vorzug 529 fährt in Grünberg ab um 620 Uhr abends, Mücke an 628 und ab 631, Nieder-Öhmen an 637 und ab 639, Burg-Niedergemünden an 647 abends. Die übrigen Personenzüge werden ebenso wie auf der Strecke Grünberg—Lollar mit Verstärkungen versehen.
* Nodheim bei Hungen, 16. Okt. Vergangenen Sonntag hat unser Kirchspiel sein Erntefest gehalten. Von gutem Wetter begünstigt, ging es um 10 Uhr im stattlichen Zug zur Kirche. Voran der mächtige Erntekranz mit bunten Spinnrockbändern reich geziert, darnach in zinnernen Schalen Früchte des Feldes, von Mädchen in weißen Festkleidern getragen. Es folgten der Kirchenvorstand, die Schulen mit
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Vertont) «Heben. D-r Pro-inri-l-Ausschutz wies dies- ab. indem noritügen, Ansprachen -c. ein - .........’ - " ' - Nachtwächter" zur Aufführung gelangt. Als ^esloeoner m
Diäßig genährte Kühe und Färsen . . 29—32 55—64 Kälber.
Oktober = + 14,7 ° 0.
, - + 5,9 6 0.
Feinste Mastkälber 61—63
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. 54—57
Geringere Mast- und gute Saugkälber 46—52
Geringere Saugkälber . . .... 40—44
Bull en.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 44—47
Fürs en, Kühr.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes 44—48
Dollfleljchige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 38—41
Altere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 33—37
L-Ä-SZ
^DermJ^lL
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Ochsen.
Vollfleischige, auSgemästete, höchsten
Die Pflege der Stimme
wÄIaJ «mS? nrac s.chaffen,' wohltuend auf Rachen und Hals ^.klGeruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nui annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihrer Wnkung unvergleichlichen Wybert-Tablett en. Sie gehören zum eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahn- pulver. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark. Depot in Giessen; Pelikan-Apotheke. Kreuz 2
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Vor 4 Jahren hatte tdj eine Entfettungskur mitqeinacht. DaS hat mir Herz und.Nerven derart angegriffen bezw. geschwächt, daß ich in der Zeit von letzt 2 fahren so schwer krank war, das; eine Wiederherstellung meiner Gesundheit ausgeschlossen schien. Ich habe alles mögliche, angewandt, von allen Seiten her holen kaffen, doch aL <^>Lbwun chtenErwlgzu erzielen und habe dann auch Bioson boten lasten und mir gesagt, es wird probiert. Ich konnte nicht mehr laufen, von arbeiten war ferne Rede,' ich habe ja auch kein Essen mehr vertragen können, nur Bioson hat mir gemundet und wurde von meinem Magen gut ausgenommen. Nach dem 1. Paket fühlte ich ’n^7‘su«»0L ,n Aussehen wurde bester Niid nun nach
'ch wieder so hergestellt, daß ich meine ^5Qt waschen kann: das konnte ich die letzten 4 Jahre überhaupt nicht mehr. Der fürchterliche Schwindel, »LrrnEp^<p0.? inna1 ?ul^ nachgelassen und ich kann wieder au» der Straße gehen, was mir vorher unmöglich war. Ich sagte oft: „Ich (nitipr Ct-vpithp Xn'n t rf. .....31Qr£ gewonnen hätte!""vor !>npetminllu,e b CT kaufen kann. Bioson ist kräftig und ?minU1hh>fpa a 'ganzen Körper umwandelt. Ich
kann dieses Starkungömittel deshalb allen, die sich schwach und SnMnnMannheims.4 18,den 29.Mai 1911. Hochachtungsvoll. Frau Rosa Berber llntprirfirift Iipainnhin»■ das°^beste unb^ BininS^sf?-V1, P ^n Heimer. Notar. Bioson
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Markte.
ließen, 17. Skt. Marktbericht. Auf hentigem Wochen markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,30—1.40 Dtk^ Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg^ Käse pr. St. 6—8 Pfg., Käsematte pr. St. 5—6 Pfg., Xnuben pr Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk.,
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Aus Stadt nnd Land.
Gießen, 17. Oktober 1911.
Bom „Rußlands
Es liegt nördlich von Gießen, zwischen dem Hardtberg und der Lahn. Aus dieser Gegend kommen die Russensteine, aus denen Gießen gebaut ist. Vor etwa 50 Jahren wurden die Russenfteine noch von wirklichen Rilssen gemacht, die ihr Lager ungefähr da hatten, wo heute die Gailsche Wollspinnerei steht. Damit ihnen Unberufene nicht ins Handwerk pfuschen sollten, umstellten sie ihre Arbeitsstätte mit Decken. Neugierige wußten sie durch drastische Maßregeln fernzuhalten. Gegenwärtig kommen die Russenbrenner oder Backsteinmacher meistens aus der Gegend von Fuloa. Sie sind arbeitsame Leute. Die aufgehende Sonne des Sommers findet sie meistens schon an der Arbeit, die ohne nennenswerte Unterbrechung bis in die sinkende Dämmerung fortgesetzt wird. Hier wird nicht nach dem Glockenschlag gefragt, denn der Lohn richtet sich bei diesem Massenartikel nach den fertiggestellten Steinen, die zu Tausenden berechnet werden. Ist das Wetter günstig, d. h. trocken, wie im vergangenen Sommer, dann ist der Verdienst gut und die Gelegenheit muß ausgenützt werden. Ist aber der Sommer naß, müssen die Lehmsteine viel gegen Regen geschützt werden, dann muß noch mehr geschasst werden, um auf einen Verdienst zu kommen. Bor etwa 15 Jahren konnte man auch Frauen oder Mädchen bei ihnen sehen, die für das leibliche Wohl der männlichen Kollegen und der ihrer Pflege anvertrauten Borstentiere sorgten, die gewöhnlich neben dem Ziegelschuppen gehalten wurden. Seitdem sich aber die Polizei um alles kümmert, ist
erzeugte Getreide, ausländische Ware aber nur für den Fall, daß heimische Frucht nicht in der erforderlichen Menge und Güte zur Verfügung stand. Seit einigen Jahren hat aber auch aus dem Kasseler Bezirk und seiner Umgebung das Getreide, namentlich der besonders wichtige Weizen, mit Hilfe der Zollvergütung nach dem Auslande, besonders nach Frankreich und der Schweiz, übzufließen begonnen und zwar handelt es sich dabei gerade um gute schwere Qualitäten, die so der Verarbeitung durch die hessische Müllerei entgehen. Um diese Verschiebungen, die kaum einen Zusammenhang mit den natürlichen Bedingungen mehr erkennen lassen, zu verhüten, hält die Kasseler Handelskammer die Aenderung der in Frage kommenden gesetzlichen Vorschriften in der angedeuteten Weise für geboten.
sofort zu verm., Stimme
MMneS zu vnoucken.
üglich ausgeführt, so daß her reiche
„ Unt,T. amau ----- Besonders zu loben ift b« flrojje
... Troubadour-Tantarie. Einen großen Erfolg hatte die Einakter-
V triVr krn* Posse „Monsieur Herkules". T-cke los. einstud.ert wurde »e sehr Per ferner Vernes » " ^spielt. Das Dienstpersonal wurde von Fräulein Betty Huntemann und Herrn Willi Werner Göttig mit köstlichem Humor aeaeben Herr Robert Schwedler war ein guter ZirkusdEor und Herr Willi Horn ein kräftiger Herkules. Erne prächtige Figur war der Lehramtskandidat Maus des Herrn Lutz Kann. Herr Karl Schwedler sächselte ganz famos den Schuldirektor Mehlmann und sein Töchterchen Ernestine wurde — last not least — von Fräulein Emmy Krauße recht nett gespielt. Der Lacherfolg war für die Mitspielenden die schönste Belohnung für dre Müh- der Ortskrankenkasse die Klage dem Grunve nacy ais Öligkeiten des Einstudierens. - Ein nicht weniger großer Er-
Er beanstandete aber die Hohe der Forderung. Der Vrovmzmb g bem Duett „Der geprellte Dorfpolizist" beschieden, daß Ausschuß folgte dieser Beanstandung uud fttzte die Klagfumn en unb wtig mit Humor vortrugen. Leider blieb
entsprechend, herab, gab nber tm übrigen ber Mage ftatt. unverstanden, da die Kapelle zu laut begleitete.
E r n t t r 6^11^1^® oft tt/irt - Ein fröhlicher Ball hielt die Jugend noch recht lange m
Gräflich Görtzsche Brauerei zu Schlitz hat das Joutzsche Haus am Marktplatz zu Butzbach erworben und Schunk ist um die erforderliche Konzession zum Betrieb einer Gastwirtschaft eingekommen Der Gemeinderat bejahte die Bedürfnisfrage, der Krei^ausfchuf;
Friedberg aber lehnte das Gesuch ab. Auch der Provinzial-Ausschuß kam zu dem gleichen Urteil, indem er beionders erwog daß dem behaupteten Betstirfnis für eine mittlere Gastwlrtichaft durch die beschränkten Räume in dem Joutzschen Hause nicht entiprochen werden könne. Der Rekurs gegen die Entfcheidung des Kreisausschusses wurde daher als unbegründet kostenfallig verworfen unter Verurteilung des Gesuchstellers zur Zahlung einer Verhandlungsgebühr von 10 Mark zur Provinzialkasse.
5. Ausnahme des Religio ns lehre rsJ. I. Isaak zu Hungen in die Fürsorgekasse fürK 0 m m u n albe a m t e. I. war auf seinen Antrag, dem der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Leihgestern zugestimmt hatte, in die Fürsorgekasse ausgenommen worden. Aus die Mitteilung des Verwaltungsrats diefer Kasse hin, daß demnächst die Beitrage abzuführen seien, verfolgte der Vorstand der israelitischen Reli- gionsgemeinde Leihgestern Rekurs an den Provinzial-Ausfchuß und beantragte, die israel. Gemeinden Großen-Linden, Lang-Göns und Watzenborn-Steinberg, in denen I. auch Unterricht erteilte, zu verpflichten, die Setträge zur Fürsorgekasse an ihre Kaffe abzuführen, da sie sonst diese nicht zahlen könnten. Ter Provinzial- Ausschuß wies die Klage als unbegründet zurück. Der Kläger hat die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk* Gänse das Pfd. 68—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 82—90 Pfg. Rindfleisch pr. Pfund 84—86 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 74—78 Pfg., panunelsleisch pr. Pfd. 60—80 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 9.00 Mk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg., Ziviebeln per Ztr. 10,00—12,00 Mk., Milch das Liter 22 Pfg., Aepiel per Ztr. 10 bis 20 Mk., Russe 100 Stück 60—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk., Bohnen per Pfd. 25—40 Big, Birnen das Pfund 10—20 Pfg., Zwetschen der Ztr. 14-15 Ml. Marktzeit von 8—2 Uhr.
fc. Frankfurt a. M., 16. Okt. (Orich-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruch t niarktpre is e. Weizen (hiesigeri Alk. 21.00—00.00, Kurhefsischer Mk. 21.00—00.00, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen lhiesiger) Mk. 18.90—19.90, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.00 bis Mk. 21.00, Gerste, Frauken, Pfälzer, Ried Mk. 20.00—21.00, Hafer Mk. 18.85—19.00, Mais Mk. 17.00—17.50, Weizenmehl 0 Mk. 30.50—30.75, Weizenmehl I Mk. 28.50—28.75, Weizenmehl III Mt. 25.50—25.75, Roggenmehl 0 Mk. 26.50—27.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 25.50—26.00, Roggenmehl I Mk. 23.25—23.75, Weizenkleie Mk. 13.75-14.00, Weizenschalen Mk. 14 00-14.50, Roggenkleie Mk. 12.75-13.25, Malzkeime Mk. 12.20—12.75, Biertreber 14.00—14.50, Raps 31.00 bis 00.00. Weizenkleie, Weizenschalen, Roggenkleie, rlstalzkeiing 00.00—00, Biertreber 14.50—15. Alles per 100 Kg. ab hier.
fe. Frankfurt a. M.» 16. Okt. (Orig.-Teiegr. des „Gieß. Anzeigers".) K a r t 0 f f e l m a r k t. Man notierte: Kartoffeln (neue) in Waggons Mk. 8.00—8.75, im Kleinhandel Mk. 10.00—11.00 für je 100 Kg."
F. C. Wiesbaden. V iehhof-Marktberl chi vom 16. Okt. Austrieb: Rinder 144 (Ochsen 81, Kühe 63, Bullen 0), Kälber 57,
auch dieses Idyll, das in mancher Beziehung an das wirkliche Rußland erinnerte, verschwunden. Da, wo der gelbbraune Lehm gegraben wird, entstehen mit der Zeit gewaltige Gruben und Teiche, in denen sich in kurzer Zeit eine eigentümliche Fauna und Flora ansicdelt. Daphniden, Posthornschnecken, Molche, Wasserkäfer und 5)underttausende von Kaulguappen tummeln sich zwischen den hoch ausschießenden Rohrkolben und den blaßlilla blühenden Froschlöffeln und wenn nach einigen Sommern die Russenmacher weiter ziehen, weil das Lehmlager, nachdem es verschiedene Millionen von Russensteinen geliefert hat, abgebaut w TTT „ ,, _ „, t v
ift, wenn Weidengebüsch und Wasserlilien die stillen Wasser um- ** Gau III Hessen, H essen-Nassau und Wal- Krün en, kommt das schwarzbraune Wasserhuhn und richtet sich deck d. Allgem. Deutschen Automobilklubs. Am Sonntag fand häuslich ein. Jahrelang wird es hier in seinem Frieden durch im Hotel Großherzog von Hessen eine Sitzung des Gesamtvorstandes nichts gestört. Dann aber kommt eines Tages der Kehrichtmann statt, die von 30 Teilnehmebn besucht war. Es wurde beschlossen, imb der von allerlei Gerüchen gesättigte Inhalt der bekannten am 22. Oktober d. Is. in Kassel den Herbstgautag abzuhalten, -rauen Waaen, sindet hier in der blühenden Wildnis sein Goab. auf dem der Vorstand und die Fahrwarte Bericht erstatten. Ferner Leich, Wasser und seine Bewohner verschwinden, heim, was die soll eine Satzung für sportliche Veranstaltungen vorgelegt werden. Stadt an Abfall liefert, ist unglaublich. Auf dem wieder ein- geebneten Land macht sich nun, wenn cs iridjt bald von der Landwirtschaft in Kultur genommen wird, eine Flora von erstaunlicher Ueppigkeck breit. Disteln in allen Arten und Formen erreichen Mannshöhe. Darüber ragen metevhohe Königskerzen und Weber- rarden. Dazwischen breitet der Windhalm seinen gelbrötlichen Schleier aus, durchstellt von wilden Kamillen und den schwefel- aelben Blüten des Leinkrautes. Nirgends blüht das Weidenrösckien schöner als hier, in.hem nährstoffreichen Humus her Mfallstofse. Mancherlei seltene .Kräutchen geben sich hier ein Stelldichein. Zu dem kanadischen Berufskraut gesellt sich die südeuropäisckie Wermuth, das Natternzünglein und die kalifornische Phaeelie Vertraulich wächst hier zwischen dem aus Südamerika stammenden Franzosenkraut (Gahnsoga), das Kanariengras, und das aus dem Osten zu uns gekommene Verbascum phöniceum fühlt sich tote ru Hause, bis eines Tages der Pflug auch dieser. Herrlichkeit nn Ziel setzt. Gegenwärtig ist es still geworden im Rußland Lie Ziegelöfen nnd abgebrannt und die Russenmacher heimge^ zogen. Der Landmann bestellt da, wo noch vor kurzem Ün- kräuter in den verlassenen Ziegellöchern wucherten, fruchtbare Felder. Hinter ihm aber drängt die Stadt nach und ihre Vorläufer, die kleinen Gärten mit dem grünen Häuschen und dem Starkasten darüber, sind nicht mehr weit.
n,iui(6t • pro 100 Pfund Siartnn lebend- schla ht- ’ötSöOHebi$ fceroilj:
für andere Getreidearten erteilten Einfuhrscheine nur für die Einfuhr von Brotgetreide verwendet werden dürfen. Zur Begründung hat die Kasseler Handelskammer u. a. folgenoes ausgeführt. Es müsse Vorsorge getroffen werden, hast das deutsche Getreide im Jnlande bliebe, damit die Teuerung für die minderbemittelten Volksklassen, namentlich für die Arbeiterschaft, nicht unerschwinglich werde. Besonders verlange auch die im Interesse einer ausreichenden Fleischnahrung unbedingt gebotene Vorsorge für möglichste Erhaltung der deutschen Viehbestände, daß dem deutschen Hafer und auch dem inländischen Roggen nicht der Mfluß ins Ausland durch eine Art Ausfuhrprämie weiter erleichtert werde, was hann zur Folge haben würde, daß das mit deutschem Futtergetreide ernährte ausländische Vieh teilweise zu hohen und noch durch die Zölle erhöhten Preisen wieder bei uns eingeführt werden müßte. Weiter weist die Kammer auf die großen Schwierigkeiten hin, die der hessischen Müllerei aus dem fetzigen Einfuhrscheinsystem erwachsen. Tie hessischen Mühlen verarbeiteten früher fast ausschließlich das von der hessischen Landwirtschaft
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** Straßenherstellung. Nachdem im abgelaufenen Baujahr die noch ausstehenden Teilstrecken der Dammstraße, der Nord-Anlage, des Ludwigplatzes, der Steinstraße und der Goethestraße mit neuem Pflaster versehen sind, jst die Neupslasterung für hicje Straßenzüge vollständig hergestellt. Außerdem jind im lautenden Rechnungsjahr aus- gebaut die Große Mühlgasse, dre Sandgasse sowie die Erweiterung der Bleichstraße und die LessinZstraße. Unbedingt nötig rst nunmehr die Neuhersteltung des Seltersweges und der Walltorstraße, die beide im kommenden Jahre mit Asphaltpflaster versehen werden sollen.
Der Evangelische Arbeiterverein feiert am Sonntag fein Stiftungsfest. Eingelc.tet wird das Fest durch einen abends 5 Uhr in der IohanneSftrche stattfindenden Festgottesdienst, in dem Pfarrassistent Schorle mm er die Festpredlgt halten wird. Auch der Gemischte Chor des Abends ist ein Familienabend in Steins Garten vorgesehen, bei dem neben Konzert, Gesangs
Vereins wird Mitwirken.
er fortgesetzte HilsÄbedürstigkeit als vorliegend erachtete. -----7... v .....
2. Klage der Landesversicherungsanstalt mc;DfltboÄfnt Dr. Vogt gewonnen. Grvßh. Hessen gegen die Ortskrankenkasse Gre- • • - ™ - -- °1--
ßen ro e g < 11 unter itüfeung des I. P. Nach ein gehender tzoamotag icm ». © 1111 u n y » 1 c i*, vuy w.w.» >-»------
Verhandlung wurde Beschluß dahin gefaßt, daß dre Ent>cheidung ™ Das Programm enthielt ein Konzert des eigenen
in einer der nächsten Sitzungen des Provinzml-Aus)chusses ver- byaber-Cnsembles unter LeiMng von Herrn W. Herdt. Saint- hündet werden soll liche Vorträge waren vorzs— - **
3. Klage des Ortsarmen Verbandes Hanau wohlverdient war.
gegen die Ortskrankenkasse Gießen wegen Unter- _ , - «-• .
stützung des O. H. H. mußte wegen Krätze in krankenhaus Hanau ausgenommen werden. ?
mung gab er an, er habe vom 22. Oktober bis 15. November 1910 bei ethem hiesigen Sckmhmacher in Arbeit gestanden, weshatv Hanau Ersatz seiner Kosten von der hiesigen Ortskrankenkane begehrte. Diese kam aber aus Grund ihrer Erhebungen zu der Ansicht, daß H. nur vom 24. bis 29. Oktober 1910 Mitglied gewesen sei und weigerte sich, die Kosten zu ersetzen. Banan erhob Klage. Nachdem in ber heutigen Sitzung festgestellt wurde, daß V. hier 4 Wochen in Arbeit gestanden hat, erkannte der Berrruer her Ortskrankenkasse die Klage dem Grunde nach als berechtigt an.
Schlachtviehpreise in F r a n f \ u r t a. M.
Fleifchpreife in G i e ß en
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 75—95 Mk.
'/, Kg. Schlachtgw 76-103 Pf.
'/, , . 63-67 ,
'/. Kg. 82-90 Pfg,
'/, , 74—78 , '/, , 70-90 , _
Getreidepreise in Mannheim
Brotpreise in Gießen
Oft.
1911
Baronieter auf 0° redilziert \
Temperatur ber Lust »
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung _
Windstärke
Brad btt Bewölkung in Zehntel der slchlb. Hlnnnelsfl.
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16
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17.
2 31.
53,5
-54,7
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5,2
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