Die Das
nach, daß er alsbald nach Kenntnis von der Beleidigung Strafantrag gestellt habe. Das Urteil wurde aufgehoben unb ber Angeklagte wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von fünfzig Mark und in die Kosten beider Instanzen verurteilt.
Sport.
Wieseck, 9. Aug. Ain Sonntag spielte die 1. und 2. koinb. Mannschait des Wiesecter Vereins für Bewegungsspiele gegen die 3. Mannschaft des Gießener Vereins für Bewegungsspiele in Wieseck. Auf beiden Seiten wurde hart gekänipfl uni den Sieg. Trotzdem Wieseck nur mit9 Mann spielte, konnten diese mit 4:8 Toren liegen.
*"* Preisgekrönt. Bei dem 28. Bundesfest des Teilt sch en R a d s a h r e r- B u n d e s in Frankfurt a. M. errang in der Abteilung 14 für Einzelfahrer im B l u nie n - Ko r f o Herr Höhle-Frankfurt a. M. den 1. Preis, den 2. Preis P. Wuste- mann alls Jena und Karl L ö >v e r aus Gießen den 3. Preis.
Der Bürgcrmeiiter H. K. von L. hat in seiner Eigenschaft als Standesbeamter eine Eheschließung vollzogen, obwohl der Bräutigam noch nicht volljährig war. Es har ihm genügt, daß die Militärbehörde mit der Trauung einverstanden ivar. ~' ihm erteilte Instruktion aber hat er nicht durchgelesen. Urteil lautet auf fünf Mark Geldstrafe.
Kommunalpolitische Streitigkeiten.
Der Bürgermeister H. S. von D. hatte gegen den Spezereihändler Will). Faber von da. den Schwiegersohn des früheren Bürgermeisters, Prwatklage erhoben. Ter Angeklagte hatte sich bei Gelegenhert kommunalpolttischer Auseinandersetzungen in verletzender und gehässiger Weise über den Privatlläger geäußert, das Schöfsengerlcht aber halte das Verfahren eingestellt, weil der Strafantrag nicht rechtzeitig gestellt sei. In der heutigen Be- rufungsverhandlung aber wies der Privatkläger durch Zeugen
Ein Autsmobilunfall öes Prinzen Heinrich.
Osnabrück, 9. Aug. Tas Automobil des Prinzen Heinrich, in dessen Begleitung sich sein Adjutant, Korvettenkapitän v. Usedom, befand, fuhr, von Holland kommend, bei Cloppenburg gegen einen Baum. Der Chauffeur erlitt einen Schädelbruch, der Adjutant wurde leicht verletzt, Prinz Heinrich blieb unversehrt, hält sich aber noch in Cloppenburg auf.
Zu dem Unfall berichtet die „Cloppenburger Tageszeitung": Gegen 9,30 Uhr passierte Prinz Heinrich, von London über Arnheim kommend, die Stadt. Auf der Chaussee im Baumweg, etwa um 10 Uhr, brach die Lenkvorrichtung des Automobils, als es einem anderen Automobil ausweichen wollte. Hierdurch wurde das Fahrzeug steuerlos, schlug mit dem rechten Hinterrabe gegen eine Birke, federte dann mit dem linken Vorderteil gegen eine andere Birke und landete, ohne zu überschlagen, jenseits des Chansseegrabens. -Der Adjutant, Korvettenkapitän v. Usedom, wurde aus dem Automobil geschleudert und erlitt eine Kontusion, er befindet sich zurzeit wohl. Ter Chauffeur Hans Hartz wurde ebenfalls herausgeschleudert und erheblich verletzt; man vermutet einen Schädelbruch. Das Vorderteil des Automobils wurde vollständig zertrümmert. Prinz Heinrich, der selbst führte, blieb im Wagen und kam mit unerheblichen Verletzungen davon. Dr. Oskar Trovlowitz und Frau aus Hamburg, die in dem Augenblicke vorüberfuhren, nahmen auf Bitten den Prinzen den Korvettenkapitän v. Usedom nach Cloppenburg mit, von wo sie sofort ärztliche Hilfe nach der Unfallstelle sandten, wo Prinz Heinrich bei dem Chauffeur verblieben war und dem Verunglückten die erste Hilfe leistete. Aus der Umgegend holte der Prinz weitere Hilfe herbei. Der Chauffeur wurde in das hiesige Krankenhaus eingeliefert. Prinz Heinrich, der int Automobil des Weinhändlers Werner nach hier kam, und .Korvettenkapitän v. Usedom verbleiben-vorläufig im Zentralhotel, um den Zustand des Chauffeurs abzuwarten.
Cloppenburg, 9. Ang. Prinzessin Heinrich von Preußen1 trifft, der „Münsterländer Tagesztg." zufolge, heute abend zwischen 9 und 10 Uhr, von Kiel kommend, mit dem Automobil hier ein. Ter Zustand des Chauffeurs hat sich etwas gebessert; die Aerzte hoffen, ihn am Leben zu erhalten; er ist noch bewußtlos.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 8. August, Der Lohn des Dien st Mädchens.
Der Inhaber einer. Pension M. L. R. in Bad-Nauheim batte mit seinem Dienstmädchen vereinbart, daß es sämtliche Trinkgelder von Kurgästen an ihn ablieferte und daß es am Knde seiner Dienstzeit aus diesen Geldern bezahlt werden sollte dergestalt, daß der Dienstherr den Restbetrag drauflegen müßte, soweit diese Trinkgelder monatlich nicht durchschnittlich den Betrag von 25 Mk. erreichten; ein etwaiger Ueberschuß sollte dem Dienstmädchen zugute kommen Er ivird nun. beschuldigt, etwa 100 Mk. Trinkgelder zum Nachteile des Dienstmädchens unter- schlcmen zu. haben. Das Schöffengericht hat ihn deshalb zu fünf Wochen Gefängnis verurteilt, weil er sich an dem sauer verdienten Gelde eines Dienstmädchens vergriffen habe. Ter Angeklagte beteuert seine Unschuld und bietet — allerdings sehr verspätet — Beweis dafür an, daß die vereinnahmten Trinkgelder nicht den von dem. Dienstmädchen behaupteten Betrag erreicht hätten. Das Gericht sah sich deshalb veranlaßt, die Verhandlung auszusetzen, damit die Staatsanwaltschaft Ermittelungen in der vom Angeklagten angegebenen Richtung vornehmen könne.
Unter .Ausschluß der Öffentlichkeit wurde darauf gegen den fünfzehnjährigen Erdarbeiter L. W. von Lang-Göns verhandelt. Er ist geständig, mit einem dreizehn- lährigen Knaben unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Das Gericht berücksichtigte in weitgehendem Maße strafmildernd, daß der Angeklagte ein geistig äußerst beschränkter, nahezu an der Erkenntuisgrenze stehender Mensch ist und verurteilte ihn zu sechs Tagen Gefängnis; diese Strafe wurde durch die sechstägige Untersuchungshaft für verbüßt erklärt.
Kine Anklage wegen Vergebens gegen das Viehseuchengesetz.
Ter Viehhändler und Metzger I. L. von Echzell hatte sieben Kühe aus verseuchter Gegend eingeführt. Beim Ausladen wurde ihm eröffnet, daß die Tiere unter Quarantäne gestellt werden müßten. Er wandte sich an den zuständigen Kreisveterinärarzt, der ihm telephonisch erklärte, wenn die Tiere sofort abgeschlachtet würden, so sei eine Quarantäne nicht erforderlich. Der Angeklagte stellte hierauf vier Tiere unter Quarantäne, die drei übrigen zum Schlachten bestimmten Tiere dagegen nicht. Er schlachtete zwei am nächsten und die dritte am übernächsten Tage. Er wurde aber unter^ Anklage gestellt, denn die Tiere hätten sofort, d. h. auf der Stelle abgeschlachtet werden müssen. Tas Schöffengericht sprach den Angeklagten frei. Tie Staatsanwaltschaft aber glaubte, daß er fahrlässig gehandelt habe und socht das Urteil an. Dagegen war aber das Gericht der Ansicht, daß von einer Fahrlässigkeit keine Rede sein könne, da der Angeklagte sich an zuständiger Stelle erkundigt habe, auch wenn ihm hierbei ein Irrtum unterlaufen sei. Das freisprechende Erkenntnis wurde bestätigt.
„Der Bürgermeister ist ein Spitzbub!"
Also sprach der Deutsch-Amerikaner und Rentner H. H. I. von Rudingshain. Tas Kreisamt stellte Strafantrag. Der 'Angeklagte behauptet, der Bürgermeister habe einem Nachbar Holz gestohlen und gibt die ihm zur Last gelegte Beleidigung zu. Er geht aber straffrei aus, denn das Verfahren muß eingestellt wenden, da es sich nur um eine private und keine amtliche Beleidigung handelt und der Beleidigte es unterlassen hat, persönlich .Strafantrag zu stellen.
Vergehen gegen das Personen standsgesetz.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt alter unter dreier Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerler Verantwortung.)
Gießen, 10. Aug.
Ter preußische Kultusminister hat vor lurzem durch einen Erlaß verfügt, daß in den Volksschulen des Königreichs wegen der seit Wochen herrschenden Hitze in ausgedehnterem Maße, als seither üblich, der Unterricht ausgesetzt werden soll. Nicht nur einzelne Stunden sollen nach den neuen Bestimmungen bei großer Hitze ausfallen, sondern der Hitzeurlaub darf sich auf den ganzen Tages-Unterricht erstrecken. Ta die außergewöhnliche Hitze sich nicht nur auf das Königreich Preußen, sondern leider auch auf das Großherzogtum Hessen erstreckt, dürste cs sich empfehlen, auch für untere Volksschulen eine ähnliche Einrichtung wie im benachbarten Bundesstaat zu treffen. Besonders die jüngeren Jahrgänge der Schultinder können durch den Unterricht in überfüllter Klasse bei der herrschenden Hitze gesundheitlichen Schaden nehmen, ganz abgesehen davon, daß unterrichtlich bei solchen Wetter Verhältnissen doch nicht viel erreicht ivird. Tr. B . . .
*
Großen-Bus eck, 9. Aug.
Obwohl unser Bahnhof seit c.iva einem Jahr aus das schönste ausgestatter ist, so zeigt sich aus ihm doch leider noch ein sehr übler Mißstand.
Tie Aus- nnb Eingangstür von unb nach dem Bahnsteige, welche aus zwei Flügeln besteht, wird nur mit einem Flügel geöffnet, io daß es iwrkommt, daß, insbesondere abends bei dem Arbeiterzug um 7 Uhr, mit welchem etwa 150—200 Leute von Großen-Buseck, Oppenrod uno Beuern in Großen-Buiect aussteigen, dieselben 1 i oiuitbc und öilcrs noch länger auf dem Bahnsteig neben müiien, io daß es 'ich, wie dies vor etwa 2 Monaten der Fall ivar, die Leute geraden lassen müssen, im Regen aus dem Bahnsteig zu stehen unb durch und durch naß zu werden.
Es dürfte wohl angebrachr sein, diesem Uebelstand dadurch Abhilfe zu schaffen, daß man bei starkem Verkehr, wie es abends
»rts ereignete sich der in früheren Jahren äußerst seltene Fall, -aß man früh morgens schnitt, mittags band und abends ac Ernte noch nach Hause fuhr. Auch die Getreidehändler and schon vielerorts an der Arbeit; für Roggen wurden 16 bis 18 Mark, für Weizen 20 Mark für den Doppelzentner bezahlt. Zu einer Plage ist das Ueberhandnehmen der Hamster und Ratten geworden. — Zu recht guten Hoffnungen hatte noch vor Wochen die Obsternte berechtigt. Die anhaltende Dürre imacht aber einen Strich durch die Rechnung. Das Obst fällt jetzt prassenhast von den Bäumen, besonders die Zwetschen,
Starkenburg unb Rheinhessen.
R. B. Darmstadt, 9. Aug. In der hiesigen Technischen Hochschule findet voin 7. bis 19. August unter Leitung des Obermedizinalrats Prof. Dr. Heyl und unter Beihilfe der Professoren Schenck, Wöhler, Zeisig unb des Kreis- assistenzarztes Dr. B e st ein wissenschaftlicher F o r t b i l d u n g s° knrsuS für Apotheker statt, an dem im Ganzen 64 Apotheker aus Starkenburg und Rheinhessen und auch aus Frankfurt teilnehmen.
m. Offenbach, 9. Aug. In einer Versammlung des Milchhändlervereins von Offenbach und Umgegend wurde die Gründung einer „Milchverwertnngsge- n o s s e n f ch a f t der vereinigten Milchhändlest zu Offenbach a. M." beschlossen und die Satzungen nach den Statuten der Frankfurter Molkereigenossenschaft mit einigen kleinen Wänderungen genehmigt. — Ter älteste Mann des Stadtteils Bürgel, der 89jährige Rentner Abraham Grünebaum, verübte nach vorausgegangenen Zwistigkeiten Selbstmord durch Erhängen.
Kreis Wetzlar.
— Launsbach, 10. Aug. Der hiesige Turnverein hält nächsten Sonntag im Lokale von PH. Rinn sein Abturnen ab, mit dem eine öffentliche Tanzmusik verbunden ist.
Hessen-Nassau.
[] Marburg, 9. Aug. Der frühere langjährige Leiter der medizinischen Universitäts-Klinik, Geh. Medizmalrat Prof. Dr. Emil Mannkopsf, wurde zum Ehrenmitglied der Gesellschaft zur Beförderung der gesamten Naturwissenschaften ernannt.
a. Dillenburg, 9. Aug. In interessierten Kreisen Kurhessens wird immer wieder für eine Verlegung des Landgestüts von Dillenburg in einen kurhessischen Ort (vielleicht nördlich der Linie Marburg, Ziegenhain, Hersseld) agitiert. Anlaß dazu ist die angebliche 'Absicht des Landwirtschaftsministeriums, das Gestüt von Dillenburg in einen mehr im Zentrum der Provinz befindlichen Ort zu bringen, wo sich seine notwendige Vergrößerung mit dec dadurch bedingten Erweiterung der ganzen Anlage leichter, sowie weniger kostspieliger ausführen läßt und für den Geschäftsbetrieb günstigere Bedingungen geschaffen werden können. 1870 war das Gestüt als Landesgestüt des Kurfürstentums Hessen in dessen Hauptstadt Kassel. Nach der Ver- legung wurde auf dem Gestütsgelände das Gebäude der Bildergalerie erbaut. Der Regierungsbezirk Wiesbaden hatte in diesem Frühjahr 22, der Regierungsbezirk Kassel 134 Hengststationen.
ArdeiteMWegung.
Große ArbeiteranSsperrirugen in der Metallindustrie.
Dresden, 9. Aug. Der Verband der Metallindustriellen in der Kreishauptmannschast Dresden beschloß, 60 Prozent der gesamten Arbeiter- s ch a f t zur Unterstützung der zurzeit vom Ausstand be- troffenen Verbandsfirmen auszusperren.
Ter Londoner Hafenarbeiter-Au-staud.
London, 9. Aug. Nach einer Blättermeldung erließ der Sekretär des Hafenarbeiterverbandes heute nachmittag einen allgemeinen Streikbefehl, der an alle, die im Londoner Hafen beschäftigt "sind, sieb richtet. Dadurch würde sich die Zahl der Ausständigen auf ettva 100 000 erhöhen.
Wenigstens 30 000 Fuhrleute streiken hier jetzt infolge der Aufforderung, die der Exekutiv-Ausschuß der Trade-Union der Fuhrleute an diese ergehen ließ. In den Straßen der City von Ostend, Westerrd und Süd-London lind tatsächlich keine Güterwagen zu sehen. In den Hauptverkehrsstraßen wurden meistens mit Erfolg die Fuhrleute von den Ausständigen auf^esordert, die Wagen nach den Stationen zurückzubringen. Die Ausdehnung aus die Güterbahnhöfe ist wahrscheinlich. Einige Eisenbahnfuhrleute stellten schon die Arbeit ein. Ungeheure Mengen von Früchten nni) Lebensmittel liegen auf der Station London- Bridge fest, da die Fuhrleute sich weigern, die Ladungen abzufahren.
Int Hafenviertel kam es heute nachmittag zu wilden Auftritten. Tie Ausständigen behaupteten ihren Platz und drängten die Borhut der Polizei zurück. Schließlich wurden die Ausständigen jedoch nach einem Handgemenge auseinandergetrieben.
Liverpool, 9. Aug. In dein benachbarten Birkenhead wurde heute von gegen tausend Lastträgern die Arbeit niedergelegt. Gegenüber der Limestreetstation sammelte sich eine nach Tausenden zählende Menge an, die im Laufe des Nachmittags so aufgeregt wurde, baß berittene Polizei Aufgeboten werden mußte. Die Schutzleute trieben die Menge unter Ho Hilmsen auseinander. Abends werden auch auswärtige Polizei- mannschasten erwartet.
um 7 Uhr der Fall ist, anstatt einen, wie es vis icfct ber yan war, zwei Schaffner an bic JLür stellt, oder entweder den anderen Flügel der Tür mit öffnet ober die s. Zt. provisorisch angebrachte Lattentüre nach dem Güterschuppen zu össnet.
Unerwähnt darf nicht bleiben, da); auch Leute ans Rödgen ober Gießen, die mit diesem Zug nach Großen-Bineck fahren, um dort eine Kleinigkeit zu erledigen, unb zur R u cks a h r t d e n um /,48 Uhr abends abgebenben Zug benutzen wollen, durch dm es Warten öfters ihren Zug nicht mehr erreichen, sondern t. stunden auf den um 9,36 Uhr abends abgehenden Zug warten munen. öoiortige Abhilfe dürfte wohl dringend notwendig encheinen.
Emer rur viele.
vüchettisch.
— Gr iebens Rcisesprachführer. /Acutsch- Holländisch." 6 Auslage. Verlagsbuchhandlung Albert Gold schmidt, Berlin W. 35. Die vorliegende Ausgabe hat um 40 Seiten zugenommen und ilt gänzlich umgearbeitet worden. Veraltetes ist gestrichen. Neues eiugetügt: in knapper, klarer Form ist neben den notwendigen grammatlkalnchen Regeln die Nutzanwendung durch praktische Beispiele gezeigt.
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F.C. Wiesbaden. Biehho^-Marktberich:
Austrieb. Rinder l lö (Ochsen 27, Kühe 88, Bullen 00), Kälber 288,
Ochsen.
49
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100-103 85-92 75-81 67-71
Weidemaslschase . . .
Schweine.
Votlsteifchige Schweine über 21/, Zeniner
Lebendgewicht pleljchlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht
Kälber.
Feinst« Mastkälber . . . .....
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber • •
Geringere Saugkälber
Scha fc.
Stallmastschafe:
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Schweine.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgeivicht ... .
VoUstepchlge Sch,»eine unter 80 kg
Lebendgeivicht.
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
VoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht
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Pollfleischige, miSgemaftete, höchsten
Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 48—51 87—93 Junge, fleischige, nicht ausgemäslele imö
altere au§gemä|tete 44—48 85—87
Ungejochte ... 51—55 93—96
i) a r j c n, 5t ü h e.
1'ollflestchige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes 48—52 86—92 r-ollsteilchlge ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtivertes ins zu 7 Fahren. . 40—44 77—80 ‘Zeltete ausgemäslete Kühe und ivenig
gut entimdelte jüngereilülje tu eärien 35—39 70—75 Mäpig genährte Kühe und färfen . . 27—34 60-68 Mal u ec.
Vollfleischige Schweine brs zu 2 Zent!,er Lebendgewicht . ......48—51
VoUsleijchlge Schweine über 2 Zentner
befindet Hroße ' nur leg beladen, Ae Alst die Flch Markt ei Senn bi w wenig
peinsie Mastkälver 60—62 100-104 61
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 53—58 89-97 Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—33 80—88 Getmgete Saugkälber
Märkte.
kc. Frankfurt a.M. Vi e h h oi-M a r kt b ert cht vom 10. Aug. Austrieb: 89 Rinder, darunter 2 Ochsen, 6 Bullen, 81 Kühe und Färsen, 165 Kälber, 26 Schale, 1022 Schweine.
Tendenz: Geschäft infolge der Marlpperre gednickt, fein Ueber- stand. Preis lür 100 Pfd.
Lebend- Schlacht-
Eine nur die i fllilfl dst Mt ft11' 2er Aus, sachlich d (tiürflidic: ins Berk führten, ber arg l nnd inane bie Fahne die Almi, eine Eim Alle wo
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Lon föaifcne sind üb' ieln, d sind voll erfüllt vi die War, in große den Vol Tie Den gestllfch jein rot -erklärt fein Fl
Durch- pro 100 Pso. schnitlSpreis pro 100 Wim) gcivtajc ^eveild» Lchla
V0N-vlSvoa-aiZ
Schafe 18, Schweine 431.
Tendenz: Rinder, Kalber, Schale nnd Schiveine lebhaft. Preis ~
Limburg a. d. Lahn, 9. Aug. Frust) 1 markt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,10 Mk., weißer Weizen (Qiigebonte Fremdforte) 16,60 Mk., Korn 12,50 Mk., Gerste: , uttergerfte 00,00 Mk., Braugerste 00,00 'M. Hafer Mk. 9,00, Crbfeit 0,00 Mk., Kartoffeln lu—12,00 Mk.
Spielplan des tturhaus-Cheaters Bad Nauheim.
Direktion; yerniQin, etcingoetter.
Montag, den 14. August: „Die geschiedene Frau/ Mittivoch, den In. August: „Tie Kinder der Exzellenz." Freitag, den 18. August: „Ter Bettelstndent." Sonntag, den 20. August: „Jpufarciifiebev."
4er Joöemen -"levhont toeibtn t W Jjcui
Wenüb ^r>„ VM Q( Wahlen wurden Irenen Vorjghi -oprcchs auf bei denex j verkehr 9Q In m'3 •’-'il Norcini, würben den schg nungen dura, i?I J893 'n! °utomali Prologe, Mitein oebilbet, r» Mr«, ^"'whtn
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ivöchenli. Urverftchl derSoOesfäÜe t d. Stadt Sieben.
30. Woche. Vom 23. bis 29. Juli 1911. Einwohnerzahl; angenommen zu 31,300 (inkl. 1600 Xiiaiui Militär).
SterblichkeltSziiser: 18,20 °/01, nach 'Abzug von 5 OrtSlreiiiden 10,0 r. , - . Kinder
Es starben an: Zufammen: iLiivachfene: nn votn
Tuberkulose des
1.
Lebensjahr:
2.-15. Jahr:
Wirbels
1
1
Bronchitis
1
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Lungenentzündung
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Tarmkatarrh
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diierenentzündung
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Blulsteckenkrankheit
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Airchlrche Nachrichten.
uciuiiu/^: rlettgioudizejeuichufl. Soltesdienit.
©ab batj eie c am 12. August 1911:
Freitag abend 7.2» llhr.
SaniSlag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 llhr.
Sabbat-Ausgang 8.40 Uhr.
WochengolteSdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.
KUNSTAUSSTELLUNG DAfiMSTADT. 1911 Geöffnet täglich dir Mitte Öctoöcr.
Sanatorium Lindenfels
zwischen Darmstadt—Heidelberg, 400 m hoch herrl. gelegen. (ssis/e


