Ausgabe 
9.9.1911 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ryatten Mtten. Diese Beträge letcn, Io ging aus ihren Rieder Hervor, mindestens teilweise von türkischer Seite bezahlt worden

In der Nacht vom 21. auf den 22. August, besser gesagt in de Frühe des 22., kamen Strati und Lolios von ihren nächtlicher iAusflügen mit der restlichen Summe von 1500 türkischen Pfuni zurück, brachten vier goldene Uhren und Ketten, aber keine Leib binden mit. Tas Geld wurde in fünf Teile geteilt, denn einer der Räuber, dessen Verpflichtung zu der Bande abgelausen schien war inzwischen ausgetreten. Ein jüngerer Klepte, der noch eil Anfänger zu sein schien, bekam weniger. Strati und Lolios be hielten den größten Anteil. Trotzdem nun die Geldfrage er­ledigt schien, halten die Räuber ihre.Absicht, mich umzubringen nicht aufgegeben, denn falls sie nun die Höhle verlassen würden hätte ich sie ja nur an ihrem weiteren Fortkommen gehindert Tie Tötung hatte man auf den Abend aufgespart. Dann entspann sich zwischen ihnen, wie schon seit sechs Wochen täglich, derselb> Streit, welche Todesart gewählt werden und wer den Mord aus führen solle. Diese Frage wurde täglich wohl 5060 Mal er örtert. Strati wollte offenbar dem Schicksal ein Hintertürchei offen lassen. Er schlug vor, mich nur durch Schläge aus den 'Kopf zu betäuben, so daß mir die Möglichkeit ge lassen worden wäre, wieder zu mir zu kommen und mich selbs zu retten. Die anderen vier waren jedoch entschieden dagegen Sie wollten mich entweder vollständig töten oder mich freilassen letzteres aber nur sehr ungern. Der Streit wurde im letzten 'Augenblick recht erregt, bis endlich Strati auch nachgab und mit der Tötung einverstanden war. Es wurde der Vorschlag ge­macht, mich unten am Wege zu töten, damit meine Leiche glerck gefunden werde. Tie Zeit drängte und Strati stimmte bei, in dem er sagte, er überlasse den anderen die Verantwortung und bit Folgen. Ich muß dabei bemerken, daß man zwei der Räuber mit der Ausführung des Mordes betraut hatte, darunter aucl> den jüngeren.

Wir stiegen nun den Abhang hinunter in die Rahe des Weges Tort fetzten wir uns tlieder. Es war ein nmnderschöner Abend Ich befand mich in einer derarttg feierlichen, fast erhabenen Stimmung, daß ich mir nur wünschen kann, wenn ich einmal Unmittelbar vor dem Tode stehen sollte, wieder in solcher Stimmung zu sein. Auch die Klepten schienen von einer ähnlichen Stim­mung übermannt. Ein jeder von ihnen wartete, daß ich getötet werde. Gesprochen routbe sehr wenig. Selten mahnte einer an das Vorhaben, keiner mochte Hand anlegen. Es ging wieder so zu wie bisher. Man konnte mich nicht töten, und die, die vor keinem Morde zurückschreckten, die kalten Blutes Menschen nickrerschießen konnten, sie vermochten es nicht über sich zu bringen, mir ein Haar zu krümmen. Keiner wußte Rat. Schließlich tauchte in der Ferne eine Patrouille auf, die Licht bei sich führte. Lolios bemerkte sie zuerst. Wir mußten schnell aufbrechen und Wetter ziehen. Wir zogen ein kleines Tal in nordwestlicher und westlicher Richtung hinauf, worauf wir Rast machten. Wieder zum gleichen Zweck. Run stellte sich heraus, daß der junge Räuber zurückgeblieben war. Man wartete. Er kam nicht, und so wurde es zur Gewißheit, daß er entflohen war. Wir zogen wetter in der angegebenen Richtung ins Gebirge hinein, über­schritten die türkische Grenze, und in einer Ent- fernung von einem Kilometer von der Grenze rasteten wir in dieser Nacht vom 22. auf den 23. August.

Ich war aufs Aeußerste erschöpft, was daher rührte, daß der Tag und die Nacht so außergewöhnlich heiß waren, ferner infolge der dreimonatigen Bewegungslosigkeit und hauptsächlich, weil kein Wasser zum Trinken vorhanden war. Meine Er­schöpfung war so groß, daß mich Strati während der letzten zwei Stunden derart gestützt l-at, daß er mich mehr trug, als ich ging. 'Infolge dieser Schwäche war ick wäbrend der letzten Rast nicht mehr fähig, das zu verstehen, was die Räuber um mich herum sprachen. Dian zeigte mir in großer Entfernung Licht­schein, der von einer größeren Ortschaft ausging, und sagte mir, daß ich dort Wasser bekommen könnte. Hier oben sei nichts'zu haben. Man reichte mir angeblich zehn türkische Pfund, indessen stellte es sich später heraus, daß es nur neun Pfund und ein Silberstück gewesen war. Die Räuber gaben mir dann die Hand und sagtenAdio!" und ich verließ sie. Vorher halten sie mir eine Quittungfürdasempfangene Lösegelb ausgestellt, die ich dem kaiserlich deutschen Konsul, Herrn v. Muttus, überbringen sollte.

Unter größter Kraftenffaltung und Anspannung meiner Nerven gelangte ich nach E l a s s o n a. Tie verbreitete Meinung, daß ich in Elassona von den.türkischen Behörden zurückgehalten wurde, ist nicht zutreffend. Mein Aufenthalt dort war freiwillig. Darüber und über meine Rückfahrt nach Saloniki werde ich an anderer Stelle berichten. Ich werde nicht er­mangeln, alle meine Erlebnisse in chronolo­gischer Reihenfolge und ausführlich zu ver­öffentlichen. Wohl ist mir ein Teil meiner Aufzeichnungen in Verlust geraten oder zerstört worden, indessen kann ich alle Vorkommnisse aus dem Gedächtnis vollkommen ergänzen. Bis dahin möge man sich gedulden.

Standesanitsnachrichterr.

Gießen.

Aufgebote: September 5. Friedrich Kimpel, Bauaspirant in Gießen, mit Auguste Schäfer in Grebenhain. Georg Hermann Kreiling, Lehrer in Steinheim, mit Katharina Elisabetha Repp in Homberg a. Ohm. 6. Wilhelm Huthmann, Schlosser, mit Marie Pfeiffer, beide in Gießen. 7. Heinrich Nickel, Photograph, 'mit Franziska Gehrlein, beide in Gießen.

Eheschließungen: September 2. Konrad Fölsing, Kauf­mann in Heblos, mit Juliane Elise Frank in Lauterbach. Eugen Seeger, Forstassessor in Schlitz, mit Luise Schlenke in Gießen.

Geborene: August 28. Dem Metzger Heinrich Wilhelm Reitz eine Tochter. 30. Dem Spengler und Installateur Wilhelm Stork ein Sohn, Hermann Albert. September 1. Dem Messer­schmied Karl Otto Hevder ein Sohn, August Wilhelm. Dem Großh. Geometer II. Klasse Nikolaus Ludwig Berg eine Tochter, Elisabethe. 2. Dem Schneider Meier Harth ein Sohn, Martin. ! 3. Dem Oberlehrer Dr. Hermaum Molz ein Sohn, Harald Heinrich Hermann. Dem Möbelfabrikanten Carl Stückrath ein Sohn, Friedrich Karl. Dem Dachdecker Albert Heinrich Bierau eine Tochter, Marie Emma Lucie Margarete. Dem Fuhrmann Julius Jöckel eine Tochter, Berta Anna Marie. 5. Dem Postboten Konrad Gerbig eine Tochter. 7. Dem Großh. Geometer II. Klasse Leonhard Pauly eine Tochter, Elfriede Wtthelmine.

Gestorbene: September 1. Israel Klebe, Fellhändler, 79 Jahre alt, Teufelslustgärtchen 11. Karl Schmoll, Weist- bindermeister, 71 Jahre alt. In Löbershof 7. 2. Katharine Marie Seipel, geb. Fahrenbruch, 74 Jahre alt, Licher Straße 74. 3. Elisabethe Ruppel, 74 Jahre alt, Licher Straße 74. 4. Luise Ehrmanu, Rentnerin, 41 Jahre alt, Ederstraße 3. 5. Wilhelm Erb, 2 Wochen alt, Neuen Baue 17. 6. Georg Hauitsch, Friseur, 25 Jahre alt, Grabenstraße 11. 8. Wilhelm Wadenpfuhl, 1 Jahr alt, Ludwigstraße 36.

Alsfeld.

Aufgebote: September 5. Wilhelm Windemüth, Httfs- Moschinenwärter in Treysa, mit Margareta Weidling in Alsfeld.

Geborene: August 31. Dem 'Drechslergehilfen Karl Gienger ein Sohn, Georg Ernst. September 1. Dem Mecha­niker Georg Oestreich eine Tochter, Marie Elisabeth.

Sterbefälle: September 2. Karoline Louise Schnegel- herger, 3 Jahre alt.

Men-vuseck.

Aufgebote: September 2. Wilhelm Roll, Hüttenarbetter in Alten-Buseck, mit Julianne Schäfer nt Taubrinaen. i6. Milipp Lepper, Taglöhner, mit Katharine Schmidt, beide jn Alten-Buseck.

Geborene: August 30. Dem Tapezier Wilhelm Hos eine Tochter, Anna Margarete. September 3. Dem Landwirt Wtthelm Opper ein Sohn, Heinrich.

vermischtes.

* Die Eisenbahn zwi s chen München und dem Zrenner soll nach Vereinbarung der bayerischen und -sterreichischen Eifenbahnverwaltungen am 1. Juli 1912 pätestens in Betrieb genommen werden. Die neue Linie geginnt bei Partenkirchen, welches einen neuen Bahnhof rhält, und führt über Mittenwald und den Scharnitzpaß rach Innsbruck. Die Fahrt fällt somit für alle Reisende rach Innsbruck und die Brennerbahn fort. Die Linie Gar- nisch-Lermovs-Reuth wird erst im Dezember 1912 in Be- rieb genommen werden. Die neuen Linien werden elektrisch als Vollbahnen °mit Schnellzugsverkehr betrieben. Die Teil- lrecke Jnnsbruck-Garmisch wird von Oesterreich verwaltet, der übrige Teil von Bayern. Durch die neue Bahn toirb ruch eine Verbindung zwischen Karvendel-, Wetterstein- ;ebirge und dem bayerischen Allgäu geschaffen. Oester- .eich plant ferner von Lermoos eine Eisenbahn über den Zernpaß nach Imst und weiter von Landeck eine Bahn über Teschenscheideck nach dem Vintschau zu bauen, die Anschluß whalten soll an eine schweizerische Engadinbahn nach St. Moritz.

* Helle. Leutnant:Bliemchen, kann Man dir was an­vertrauen?" Bursche:Wieviel gebrauchen Se denn, Herr Leitnant?"

Börsen-Wochcnbericht.

Frankfur t.a. M., 8. Sept.

Nach den schweren Erschütterungen der letzten Zeit ist das Geschäft an der Börse sehr still getoorben_, da sich sowohl die Spe­kulation wie das Privatpublikum größter Zurückhaltung befleißigen. Tabei bleibt die Haltung nervös und schwankend, da an die Stelle der Sorglosigkeit zunächst die Unsicherheit ge­treten ist. Handel und Industrie befinden sich zwar noch in kräftiger Aufwärtsentwickelung. Ja selbst die Riesenmengen unserer erweiterten Produktion finden noch immer Unterkunft, wie dies beispielsweise aus der Tatsache erhellt, daß die Werke des Stahlwerksverbandes in Stabeisen, Blechen und Walzdraht um bis zu 3 Prozent über ihre volle Quote beschäftigt sind. Allein, jetzt drehen sich die Betrachtungen der Börse nicht mehr darum, welche Aufträge und ,Gewinne die industriellen betriebe gegenwärtig erzielen, sondern jetzt heißt es: Wie lange kann die gute Konjunktur noch dauern, nachdem die un­erhörte Teuerung der Lebenshaltung zu Einschränkungen führen muß, nachdem für die Landwirtschaft infolge der Fehlernten schlimme Zeiten angebrock>en sind und nachdem die Arbeitermassen mit erheblichen Forderungen an die Industrie herantteten? Man befürchtet, daß die mttteldeutsche Metallarbeiterbewegung nur der Auftakt sei zu den beginnenden Arbeiterbewegungen für den Herbst. Für unsere Industrie würde es in diesem Falle nur zwei Wege geben. Entweder Zurückweisung der Arbeitersorderun- gen 'und damit Unterbrechungen der Betriebe und schwere Macht­kämpfe, wie sie jetzt in England, Belgien und Frankreich und zum Teil in Amerika int Zuge sind, oder aber Bewilligung der erhöhten Forderungen. In beiden Fällen wird hie Rentabilität der industriellen Betriebe eine schwere Belastungsprobe auszu­halten haben. Mit dieser veränderten Lage müssen alle Effekten­besitzer rechnen. Dazu kommt die bevorstehende herbstliche Geld­verteuerung, die wegen der Höhe der Nahrungsmittel- und der Rohstoffmaterialien-Preise und der gesteigerten Handelstätig­keit diesmal besonders stark zu werden verspricht. Ferner muß die Unsicherheit der Verbands fragen und die unruhige Welt- Politik im Auge behalten werden. Tas alles sind sorgenvolle Ausblicke für die Börse und es wird erklärlich, wenn sie das Bedürfnis empfindet, den verschiedenen unsicheren Fattoren durch eine Umwertung aller Börsenwerte Rechnung zu tragen. Daraus ergibt sich für alle schwachen Elemente die Notwendigkeit, ihre Engagements zu reduziererr ober aufzugeben. Auch in biefer Woche haben verschiebentlich Positionslösungen stattgefunben, bie auf die Kurse brückten, und man wirb wohl auch nicht eher von einer völligen Reinigung der Märtte sprechen können, als bis die Wertpapiere der finanziell schwachen Spekulanten in kräf­tige Hände übergegangen sein werden. Inwieweit die Banken sich zu Jnterventionskäufen bereit finden werden, wird viel von der Klärung der politischen Verhältnisse abhängig bleiben. Mon­tanpapiere haben in dieser Woche unter mehrfachen Schwan­kungen weitere 3 bis 6V2 Prozent verloren. Phönix haben so­gar 71/2 Prozent eingebüßt, da die Tividendenerklärung von nur 15 Prozent wie im Vorjahr verstimmte. Andere Industrie- Papiere stellten sich ebenfalls meist wieder etwas niedriger; Türkopp verloren 15 Prozent. Dagegen konnten Kleyer, Po­korny u. Wittekind und Wegelin -Rußfabrik im Kurse anziehen. Banken Ingen teilweise schwächer, ebenso Bahnen und South- westafriea Shares. Von Rentenwerten sind Russen gebes­sert. Privat-Tiskonto 316/ie Prozent.

marne.

F.C. Wiesbaden. D iehh of-Mark tberi cht vom 8. Eevt. Auftrieb: Rinder 92 (Ochsen 20, Kühe 72, Bullen 0), Kälber 104, Schale 27, Schweine 244.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schale und Schweine mittelmäßig,

pro 10U pfo. Ichnittsorei:

p» lOOWunb Ochsen. von-btt oon-

Bollflelschige, ausaemastete, höchsten

Schlachtivertes höchstens 6 Jahre alt 4851 8793 49 90

Junge, fleischige, nicht ausgemcislete und

ältere ausgemäilete 4447 8185 45 83

Ungejochte 5153 9396 52 94

Bu11 en.

Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten

Schlachtivertes 4345 7882 44 80

b ä r i e n, Kühe.

Vollfleüchige ausgeinästete äärseir höchst.

Schlachtivertes 4551 8289 48 85

t oUfiei|ü)ige ausgemnslete Kühe höchst.

Schlachtivertes vls zu < Jahren . . 3739 7175 88 78

'Heitere ausgemastete Kühe und lueiug gut

entwickelte jüngere Kühe und «järjen 3236 6572 34 68

'JJiäBig genährte Kühe und Färsen . . 2730 60-68 28 64

K äl v ec.

feinste Mastkälver 60-62 100-104 61 103

Mittlere 'Mail- und beste Saugkälber. 5257 89-96 64 93

Geringere Mast- und gute Saugkälber 4851 80-87 49 83

geringere Saugkälber 4347 7278 45 75

c. dj ae.

Weidemaslschase 4300 8600 43 86

Schweine.

1-ollfleischige Schweine btd zu 2 Zentner

üevendgewlcht 5354 6869 53 68

4 ollfleischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht 5354 6869 58 68

Vollfletschige Schweine über 27, Zentner

l2ebendgewlcht 5051 647,-66 50 65

fleischige Schweine unter 80 kg Lebend­

gewicht 5253 6768 52 67

Ueberftanb: Rinder Ueberstand, Kälber, Schafe und Schwel« geräumt.

le. Frankfurt a. M.. 8. Sept. Heu- und Strobmarkl. Angeiahren waren 8 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Mao notierte: Heu 4.805.40 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 2.60 2.80 M, Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles <ür 50 Kilo. Geschäft flott, p Zufuhren waren auä Oberhessen, dem Taunuskreis und dem Kreise Dieburg.

3n der Genesungszeit ist bie zweckmäßige Ernährung von Höch, stem Werte. Unterstützt man sie durch eine Kur mit Scotts Emulsion, so wirb sie noch bester ausgenützt, und die Körperkräfte heben sich schneller und sicherer.

Auch die Lebensgeister, Schaffensfreude und Unternehmungslust, werden sich dann bald wieder einstellen.

Was gibts zum Nachtisch?

Wenn Sie eine angenehme Abwechslung kalter DeffertS wünschen, versuchen Sie natürliche Fruchtflammens mit jedem Obst hergestellt, sowie Milch- und Eierspeise mit gekochten Früchten serviert. Für alle solche und ähnliche Nachspeisen eignet sich großartig das

Mondamin

Ueberall erhältlick in Packeten ä 60, 30 u. 15 Pfg. Erprobte Rezepte versenden auf Wunsch gratis 11. franko Brown & Polson, Berlin C. i

Chauttourkurse.

--Rh.lnt.ohe. --- UasoIJnonke.; Elek'UUUlET

Technikum Bingen^ A,ÄtHbPMöB,,k.,nb'

Büdingen.

Aüfg ebot e: September 2. WoyA Appelmarm, Oberlehrer in Büdingen, mit Anna Eva Traiser in Groß-Gerau.

Geborene: August 30. Dem Landwirt Josef Günther eine Tochter, Christine Elisabeth.

St erbe fälle: September 1. Ludwig Bube, Reittier, 69 Jahre alt.

Friedberg.

Aufgebote: September 1. Jean Philipp Dörv, Kauf­mann in Friedberg, mit Maria Magdalena Scherf in Aschaffen­burg. 4. Wilhelm Hottes, Oberlehrer in Salzwedel, mit Hed­wig Susanna Luise Schoener in Gelnhausen. 5. Hermann Pfeffer, Maurergeselle, mit Elise Klee, 6erbe in Wölfersheim.

Geborene: August 31. Dem Gerber Gustav Wilhelm Paul Schütz ein Sohn, Paul Willy. September 4. Dem Großh. Kreisamtmaim Regierungsrat Dr. Emil Gaßner eine Tochter, Elisabeth Franziska Dorothea.

Sterbesälle: September 1. Katharine Bullmann, geb. Köhler, in Rodheim v. d. H., 27 Jahre alt.

Grotzen-Vuseck.

Eheschließungen: September 3. AugUst Pfeiffer, Flur­schütz, mit Marie Werner, beide ht Großen-Buseck.

Geborene: August 29. Dem Telegraphenarbeiter Ludwig Nicolai I. eine Tochter, Frieda.

Grohen-Linden.

Eheschließungen: September 1. Philipp Hofmann, Lehrer in Lang-Göns, mit Sophie Pauline Diemer in Großen- Linden.

Heuchelheim.

Aufgebote: September 7. Louis Karl Wagenbach, Maurer, mit Luise Hofmann, beide in Heuchelheim.

Geborene: September 3. Dem Maurer Wilhelm Rinn II. ein Sohn, Erhard.

ttlein-rinden.

Geborene: August 31. Dem Schlosser Heinrich Morne- weg ein Sohn, Wilhelm. September 2. Dem Rangierer Konrad Kaletsch eine Tochter, Dorothea.

Krofdorf.

Geborene: September 1. Dem Maurer Karl Römer III. in Vetzberg eine Tochter, Emma. 5. Dem Hausburschen Karl Spahr in Vetzberg eine Tochter, Frieda Meline.

St erbe fälle: September 2. Elisabethe Mandler, geb. Will, in Kinzenbach, 62 Jahre alt. 3. Erich Stork in Krof­dorf, 3 Monate alt.

Lang-Göns.

Aufgebote: August 31. Konrad Hofnmnn, Landwirt in Hoch-Weisel, mit Katharina Zörb in Lang-Göns.

Gebo rene: September 2. Dem Landwirt KonradBrückelI. ein Sohn, Walter.

Langsdorf.

Aufgebote: Philipp Jäger, Lehrer in Berstadt, mir Emma Leidich in Langsdorf.

Lauterbach.

Geborene: August 26. Dmi Blechwarenfabrikarbßitti! Heinrich Dahmer ein Sohn, Johannes. 27. Dem Kutscher Valentin Schwärzet ein Sohn, Georg Heinrich. Dem Post­boten August Seeling ein Sohn, Karl Johannes. 29. Dem Uhrmacher Jacob Köhler eine Tochter, Marie. September 3 Dem Fabrikarbeiter Karl Trabandt ein Sohn, Karl. Dem Metallarbeiter Karl Stöpler ein Sohn, Hugo. Dem Kinder Heinrich Wtthelm Wolff ein Sohn, Karl.

Lich.

Aufgebote: September 5. Konrad Friedrich Walz, Maschinist in Lich, mit Eleonore Menz in Burkhardsfelden.

Geborene: August 28. Dem Maschinist Karl Friedrich Eise eine Tochter, Auguste.

Sterbefälle: September 1. Johannes Stoll, 65 Jahre alt

Lollar.

Geborene: September 3. Dem Former Daniel Riede! eine Tochter, Martha Elisa.

Sterbefälle: September 3. Wilhelmine Christina Elisa' beth Schmidt, 5 Monate alt.

Mnffler & Cie., Freiburg i. Brg

TJhifflers

-> sterdisirle , JCinder'flahrunß

Unbedingt keimfreie, in warmer Jahreszeit zuverlässigste Nabrum für kleine Kinder. - Für einen Versuch senden eine

Probebüchse kostenfrei

Londorf.

Aufgebote: September 2. Wilhelm Steinbrecher, Tag' löhner, mit Lina Therese Christ, beide in Londorf. .

Geborene: September 5. Dem Pferdeknecht Heinrict Peppler eine Tochter, Margarete.

Nidda.

Sterbefälle: August 24. Henriette Lehr, geb. Scheig 88 Jahre alt. 26. Friedrich Ludwig Orth, 97 Jahve alt »

Treis an der Lumda.

Gebo rene: August 29. Dem Weißbinder Philipp Dw« ein Sohn, Johann Georg. 30. Dem Bergmann Jakob SW eine Tochter, Anna Katharina. Dem Landwirt Johann Wll Helm Kehr eine Tochter, Anna.

Watzenborn-Steinberg. t

Aufgebote: September 4. Ludwig Pitz, Ziegeleiarbeitü mit Maria Junker, beide in Watzenborn-Steinberg. .