Ausgabe 
8.3.1911 Zweites Blatt
 
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161. Jahrgang

Swett« Blatt

E^chetnt «ßMH mit Urthm^me bt» Cetmfegl.

Beifall.

Landkreis Gießen.

Starkenburg und Rheinhessen.

Kreis Alsfeld.

Haßloch, Kelsterbach nut Münchhof und Klaraberg,

Die ^Oietze»« ^eetUeibBtter" werben bem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da« Krdiblett str bei Kreis «iehen" »weimal wöchentlich. Die ^andsiNschäftliche« 5<tt- fragei" erschein« monatlich iroeimaL

Berlin, 7. März. Der gestrige parlamentarische Abend versammelte etwa 80 Gäste beim Reichskanzler- paare. Als einer der ersten wurde der frühere Iustizministcr von Schönstedt bemerkt. Eine Anzahl aktiver Staatssekretäre und vreußischer Minister, Mitglieder des Bundesrats, Abgeordnete der verschiedenen Par-leien sowie Vertreter der Presse waren er­schienen.

den Schotten gestellt. In wunderbarer Werse tritt hier der Kinematograph in den Dienst der Aufklärung.Die weiße Sklavin" findet wie überall auch hier ungeteilten

haben. Die Bestimmungen über den M 0 d e r n i st en e i d manniidfc Reklame, berühren das Verhältnis des einzelnen Katholiken zu >lrtii-aernna des Kali seiner Kirche und entziehen sich damit einer Diskussion, die das Verhältnis des Staates zur Kirche zum Gegenstand hat. Hält die Kirche cs in ihrem Interesse für nötig, ihre wiener unter einen Eid zu stellen, so ist das ihre Sache. Ader diese Dinge können eineFormannehmen,die das friedliche Zusammenwirken der Kon- I e s s i 0 n c n st ö r e n k a n n. In der kathv.ischen Geistllch- int hat sich Widerstand dagegen kaum gezeigt, dnrnoch dürfen wir fragen: War es nötig und zweckmäßig, oie Dekrete auch fürDeutschland zuerlassen?

Die Eidesformel konnte die Gegensätze in Glauben unb _____ ,____

Recht, sie hat chochsabvnnementsvorstellung.

angebracht.

L. Ockstadt, 7. März. Für unsere neue Kirche sind hiesige Einwohner und Vereine bemüht, daß im Innern fehlende durch Stiftungen herbeizubringen. Zurzeit läßt eine aus Ockstadt stammende Frankfurter Familie ein Fenster bunt malen, das an 400 Mk. kosten soll.

--Bad-Nauheim, 7. März. Tie am Samstag abend im Sprudelhotel abgehaltene gemeinschaftliche Hauptversammlung des Spar-- und Vorschuß Vereins sowie der P f c n n i g s p a r k a s s e erfreute sich eines sehr starken Besuches. Ter Vorsitzende des Aufsichts­rates, Kaufmann Phil. Müller, eröffnete die Verjamm- lung mit dem Ausdruck der Freude über den guten Besuch. Der Kassierer, <öerr Stoll, berichtete hierauf über die Geschäftsergel'niise im Jahre 1910. Die Mitgliederzahl be­trägt 528. Ter Gesamtumsatz beläuft sich auf 32324 777 Mark. Tie Stammanteile umfassen 305 193 Mk. Ter Re-

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Mittwoch, 8. März M

Rotationsdruck und Verlag der Brnbl'ichen Universität^ - Buch- und oteinbnicfccei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: Redaklion-.^E112. Tel.-Adr..AnzeigerGicben.

? Staufenberg, 7. März. Gestern fand hier eine Sitzung des Gemeinderats statt, in der auch die Oeffentlichkeit der Sitzungen, so weit eS das öffentliche Jn- teresie zuläßt, auf der Tagesordnung stand. Bei der Ab- itimmung wurde sie mit 6 gegen 4 Stimmen abgelehnt.

-g, Hungen, 6. März. Gestern abend veranstaltete der GesangvereinL i e d e r r r a n z" rm Saale derTraube" ein öffentliches Gesangs- und Instrumental- konzert, das überaus start auch von auswärts besucht war. Das' reichhaltige und abwechslungsreiche Programm wickelte sich flott ab untz bot, wie allseitig anerkannt wurde, sehr genußreiche Stunden. Tie Lerstungen der Friedberoer Militärmusitschule sanden stürmischen Beifall. Auch bie vorgetragenen Männerchöre und Quartetilleder unter Lei­tung des Dirigenten Lehrer Lehning, fowie die Soll des Lehrers Isaak, wurden mit großem Beifall ausgenommen und legten von der Leistungsiähigceit des Vereins Zeugnis ab Besondere Anerkennung und reicher Beifall wurde auch dem unter Leitung des Mtgliedes K. Herold stehen- .......-----v-,. ~ .. t

ben gemischten Toppelquartett zuteil, das einige prächtige Restguthaben Enoe 1910: 18939.18 Mk. xer Vorfitzende lirolee Lieder und Iodlerchöre mit Zitherbegleitung wir- sowie Rechner Stoll verbreiteten fick, hierauf noch in lungsvoll zu Gehör brachte. Tie Veranstaltung endigte I längeren Ausführungen über das Heimsvarkassenwesen, das mit weiteren Konzertstücken und Tanzvergnügen. demnächst zur Einführung kommen sott.

gcipieli, deren Einübung von Pfarrer und Schrei: gemeinsam bc> sorgt worden war. Das Spiel der Kinder war gut und crgrllfeiid. Die Ausstattung der einzelnen Szenen war lehr ansprechend und aettcu. Dabei war die Hcsäwüung der einzelnen Ausslatumg.- stücke, Kostüme, Werkzeuge der Iwrrge 11 im. nur mit geringen Kosten verbunden, weil durch hilfsberene und kundige nd : das meiste am Orr beschafft und verferligl wurde. Die Zuhörer fonnten mit dem Gebotenen vollauf .ufrieden iem. ?\üi Mit Erfolg dieser ersten derartigen Veramtaltung in unserem Ori spricht der lebhaft geäußerte Wunsch nach weiteren solchen Tarbütun gcit, die sich über den Spiegel gewöhnlicher Vereins Winter vergnügen erheben und veredeln und belehren. Der größte Teil des Reinertrages dieses Abends soll zu lockerer Vottsbttdungsarbetr verwandt werden. So kann inan auch an ^abgelegenen X. rtcii bei gutem Willen und Verständnis für die Sache mit einfachen Mitteln gediegene Volksunterhaltungsarbeit leisten. Tie emnt

servefonds beträgt 269 532 Mk. An Vcrwaltungstosten wur­den verausgabt 15 446 Mk. Au Reingewinn wurden er­zielt 35 940 Mk. Die zu zahlende Tividende wurde auf 61/0O/0 festgesetzt. Notar Stahl tritt dafür ein, daß die großen Sparer einen Teil iljrcr Gelder in Wertpapieren anlegen möchten. Bei der Ergänzungswahl tvurdc an Stelle des verstorbenen Mitgliedes Leonh. Fischer das frühere Vorstandsmitglied Kanzleirat Alettcr gewählt. Ter Vor- sitzende der Pfennrgsparkasse, Lehrer August Wagner, erstattete hierauf Bericht über die Geschäftsergebnisse dieser Kasse und verbreitete sich in längerer )Hebc, welche mit Bei- fall ausgenommen wurde, über Arbeit, Fleiß und Spar- 1 am keil. Tie Zahl der Sparer beträgt: 589. Die Einlagen inkl. der Zinsen pro 1910: 7835.98 Ml., das Guthaben Ende 1909 hinzu mit 17 542.31 Mk., gibt zusammen 25378.29 Mark. Die Rückzahlungen betrugen 6439.11 Mk., verbleibt

n.ikH.»». CAOmAA .-.c! durch einen Antrag, der an erster stelle den Namen L v c d vethmann'youweg über oen uiooermpeneto. trägt We etwwop, Einnahmetiieis.den es aus Die lanaerwartete Aussprache im preußischen Abgeord dem Elm des Reicbsamts des Innern in den Haushalt d^ i'rthmifp ntr 'träne be« Modernisteneides bat dem Reichs-1 Reichs ickaymms überfuhren will, als auch de--- Ausgabentelr?.

r ä-s-isbä 8Rr.s.ww.« Ul einer lungeren Rede mit der römischen Äuru auöeuv H bc]t Voranschlag eingestellt werden, und zivar 200000 Mark ünderzusctzen <^eine Aussührmngen, wohlabgewogen, müde 4ur xostenfreten Untersuchung der Empfängerprobcn von Kali- und teilweise diplomatisch in der Form, trafen dennoch sg^^n durch die mnlltäien Untersuchungssmtioncn, 3MOOO Mark den Kern der Materie und entbehrten nid)t der sachlichen AUT Hebung des üaltab'ätzes an die Bundesstaaten nad) näheren s(hätie~ Von bemerkenswerter Deutlichkeit war seine Stcl-! Besttmrnungen des Bundesrats itno 4->0000 Mark zur Hebung lunanahme zur Frage der Hetelligung katholischer Geist- dos Kaliabfahes und zu wissemckaftlidien und praktticheu -3er- (irticr die zugleich Oberlehrer sind, am Unterricht in ben iud:cn an die mländtsä^n Abnchmerverbandc 10 Pfennig pro X'Äta X A bie bereite unVtebe- ^"5;Ä kindlichen Lehrer dieser Kategorie fchonen wollte, ,o ttex» ^^9 dcr «o8taiÄQliülbuf}Tic BWlvl)Wl. ............................. .......

sprach er doch für bie Zuknnst, baß sie nut bem Unterricht I Staatssekretär Delbrück legt dar, daß die Einnahme aus I jung einer Jugend ober Volksbühne ist ort nicht schwer, v. iita ui Geschichte unb Deutich an höheren Lehranstalten md)t bcc Ballabgabe nicht in bat Haushalt bes Reichsschahamts, son- sind vorhanden. Sie müssen nur geweckt und entwickelt werd:«, mehr betraut werden sollten Ebenso glaubte er aussprechen Hern in den des Haushalts des Reiä-samts des Innern gehör?. I Interesse findet ment stets.

u müssen, daß der Staat in der Anstellung von katholischen Das Kaliga'ev habe die Abaabc geschaffen, nicht um eine Steuer Kreis Luutcrblllh.

Geistlichen in fonftigen Lehrämtern, d. h. in der Schulaus- zu erheben, sondern um Mittel für bie llorberuug der Kall-1 y Schliß, 7. März. Ein hiesiger Händler mürbe 'ich- und in. S-m-'U-rbienst, Zurückhaltung üben Es,-. M-i- Vcrbnchts bet Unterschlagung nan annahornb

Berlin, <. Marz. In ber heiitrgen Sitzung bc^ Postens diesmal nod) nicht gegeben werden können: bas! 2000 Mk. in llntersuchutigShaft genommen. Arn Sonntag Preußischen Abgeorbnetenhames ergriff bet ber Beratung int nächsten Jahre nachgeholt werben. Bei Ausstellung büscs abend veranstaltete Vtissionar Gehring von der leipziger

Bcweauna in Deutschland hervorgerufen I die Propaganda nicht aus. Die Propaganda fei feine kauf- ilf^ftrierten den Vourag. ^-cr Kirchengesangverem fteilte sich, - - " 3 - 1 - - - ^männische Rellame. Es handle fich um Mamegeln zur Ein-1 so oft schon, m den Dienst der guten Sache und ver-

N3t &Ä W! durch pbfienoe Lubcr ben Ab°»b. Mgelehen baaon

den Inllressenten betrieben werden. . daß die Herzen wieder erwärmt wurden für das große Weik

Nach weiteren ErNärungeu wurde die Beratung am Mitt- dxx Mission, gingen über 100 Ml. an frctromigen Gaden em woä) vertagt. Danach soll die Beratung des Poschaushatts fort-1 un^ an Missionsschriften wurden für 34 Mk. verkauft. geiebt werden. I Kreis Schotten.

StaOt llrtO Cotld« -r. Ober-Seibertenrod, 7. März. (Besitzwechscl).

Gießen, 8. Biärz 1911. Der Landwirt Johann Heinrich Appel dahier verkaufte sein ** Stadttheater. Wegen plötzlicher Erkrankung Gut für 46 000 Mark an den Landwirt Heinrich Düring IV.

des Herrn 9u)rbcn wird heute Mittwoch statt des Schwankes von Eichelhain.

Der Raub der Sab in e rinn en" das Schauspiel Kreis Friedberg.

. ... f .. . ..Hans Lange von Paul Heyse gegeben als 18. Mitt- Friedberg, 6. März. Tie heutige Er-ftäuffüh-

Kvnfessio« neu beleben. Das Recht, )te zu erlasfen, hat ^ochsap^nnement-Vorstellung. Zu der ^onntag>.-.auf- BolksschauspielsLuthes hatte den gc-

die Kurie. Kein P^cuße wird in femen Rechten dadurch ,^ung vonMein Leopolds gelten Guticheinc. wünschten Ersolg. Die sehr zahlreiche Zuhörerschaft folgte beschreukt Wer Geiflllcher wi^>, begibt fich ^tner Rechte . TaubslummengotteSdicnst. Am Sonntag denHandlung nut andächllger Spannung; einzelne. Stellen dach hatte es die Kurie nicht für notig gehalten, fich nut I zfinbet in Lauterbach, im Könsirmandenfaal, ^sten eine tiefe Bewegung aus und ungeteilte Weihestim-- uns ins Benehmen zu setzen. Der Brief an tootteSbicnft für Taubstmmne statt. In diesem Jahre be- mung beherrschte den Abend. Die Darstellung gelang vor-

Mischer war leider geeignet, die bestehende.^"6^ ö die Gottesdienste nachmittags um 21/i Uhr. Un. züglich unb gereicht allen Mttwirkenben zur Ehre. Für

steigern. Wenn dre Auffaffung I bemittelte Taubstumme mögen sich zur Erlangung von Fahr- die bis zum 12. aiiberaumten Spieltage sinb sämtliche Platze

KarbinalS-Staatsselretärs an den Kardinal Kopp mfoige Aktienbrauerct wurde am Montag in Gegenwart von Verlletern ven.^^ ) Aufführung ' in bem bennchbnrlcn

der Borstellungen geschrieben ist, die wir am 8. §ebr.uar ge-I^xx Stadt unb sonstigen Interessenten eine 0 e"crl o f ch-1

mad)t haben. «..Hört, Hört!) Es ist nun gefordert toorben, I c 0c bem ,9i apib'' veranstaltet, einem sogenannten - L- {eb b e r g, i. H., 7. März. Am 1. Apoll wirb ber Staat müsse bic Maßnahmen ber Kurie mit I Drockenfeuerlöscher, d. h. eine Blechbüchse, welche für wenige I n st a b t, bas seither bem Amtsgericht Altenstabt zu- iÄarfeu Gegcnmaßregeln beantworten, mit üusHebung . mit doppeltkohlensaurem Natron gefüllt ist. Der geteilt war, in ben Bezirk bes Amtsgerichts Friebberg i. H. s w ss 7 « ...............

;a.1AN» jrJWSwku.«» jnirstÄnSPÄ ä&bäs JMä Dieser Bolksstimmung hat bic Regierung bei chrer Stellung- Probe,auf welcher der entzündete polzstotz trotz Entl ciung DJ ^h e r s ch w c r t, das Luther, als er vom Reichs-

nähme Rechnung getragen. W i r w ü n f ch c n a b c r n ich t,I von fünf lolcher gackeln auf das yeucr Iu|ttg t -1 Worms kam, bei feinem Einzuge in unsere Stabt

daß uns Steinein ben Gprten geworfen wer-l^nnte, vis eS von selbst erlosch. . voranaetraaeu würbe, luib bas Luther Haus, in dem er­

ben. Ich kann nicht finben, baß alle Maßnahmen ber ** lieber ben Biograph wirb uns gefchrieben: ^^mals übernachtete. An bem Haufe ist eine Gedenktafel Kurie biefenige Rücksicht auf die preußischen und deutschen derzeitige Programm im Biograph bietet einen -L-chla-> Verhältnisse genommen hatten, die unentbehrlich sind, um Qcr, ^er für die Kinematographie einen Triumph bedeutet: ben beiriebigenben Zustanb, unter bem wir leben, zu er-I ^ie Weiße Sklavin" (Serie II). Auf Veranlassung bes hallen. (Beifall.) Der Papst hat wieberholt versichert, Vereins zur Belämpfung bes Mäbchenhanbels wurde dieses baß ihm bic Ausrcchlcrhaliung bes friebiichen Verhältnisses Derk von ersten bänischen Künstlern gespielt unb von ber zwischen Staat unb Kirche am Herzen liege. Mßte ich ^-^dischen Films Ev. Kopenhagen ausgenommen. Aus- überzeugt sein, baß bic chom Papst gewollte Kirchenpollllk gezeichnet burch seinen lebenswahren Inhalt, seine herzlichen barauf hinausgingc, unsere staatlichen Inieresscii zu übcr-INaturausnahmen und eine glänzende Darstellung, überragt gehen, dann hieße es: Kampf gegen Kampf! Tiefes. bei wertem den ersten Teil, selbstAbgründe" wird in Voraussetzung trifft aber nicht zu. Zur Beseitigung ~1 <ro'*'r"

ber katholischen Fakultäten sehe ich keine Veranlassung. Der weltliche Unterricht ber katho­lischen Ober-Lehrer kann nicht mit einem Schlag beseitigt werben. Wir müssen auf beiben Seiten bestrebt sein, Rei- bungsslächen zu vcrmeiben Der Staat bürftc gezwungen scim auf Geistliche, welche ben Mobernisteneib geleiftet haben, bei Ncuanstettung zu verzichten, bagegen btc bereits Angestellten in ihrer Stellung zu bclas.en. Tic G e s a n b t s ch a f t b e i m D a t i k a n hat uns wieberholt gute Drenste geleistet. Ihre Aufhebung würbe auch bic Interessen ber katholischen Bevölkerung, bic ihre Aufrechterhaltung wünscht, nnberückfichttgt lassen. Allerdings kommt es den Gegnern der Gesandtjchast zugute, wenn von den guten Diensten der Gesandtschaft für bie Aufrechterhaltung ber guten Be­lebungen jo wenig Gebrauch gemacht wiro, wie cs in ber letzten Zeit der Fall war. Die Vorstellung, baß bic Re­gierung vor einer ernsten Auseinanbersetzung mit_ 9tom zurückgeschreckt sei, ist sa.sch. Ich erinnere daran, daß auch Fürst Bismarck im K-ullurkampf einen Frieden mit Rom ge­schloffen hat. Alle Parteien können dem Vaterlande keinen größeren Dienst leisten, als wenn sie bestrebt smd, alles zur Aufrechterhallling des Friedens zu tun, solange es ohne VJiinberung der Interessen des Staates und seiner Würde gesck'ehen kann. (Lebhafter Beifall.)

>1. M aulbach, 7. Marz. Ter Saal der Gastwirtschaft von0_ Mainz, 6. März. Im Interesse der mtll- 8K etoem Ubur4CbcnaÄt tätii4cn Sicherheit ber Festung Mainz haben bie

I äeianaD er ein veran.talteten Vollsabend beizuwohnen. Zivilbehörden eine Verordnung erlassen, nach der es vom

oie Kalipropaganoa im vuogelausjcyuy. £er leitende Grundgedanü pes Abends war der, DcriiäuöniS ju h April ab verboten ist, im nachstehend beschriebenen Gebiet .:: Berlin, 7. Marz. Iwecken für die Schönheit des Volksliedes uno des M ä r- Erlaubnis des Gouvernements Aiainz Flüge mit Flug- 2er Budqctaussd> des Reichstags hat die Beratung des ch e n s. Begonnen wurde rnü ^nem zeugen, Pasiagierfahrten mit Luftschiffen auszuführcn oder

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gqdfoben. In bcu Einnahmen befiiidct fich als finanzielle Folgc über das deulfchc Volkslied. An geeigneten eteUen^ brad)U marfungen 9l!lt)Cim, Baufchheun, Bischofsheim, Geinsgeim des Kal ig esenes ein Poften von 4 800 000 Mark aus der Zwischendurch der ©eiangDcrem unter Urning jetnes Dirigenten. mit Kornsand, GmShemi mit feinenRheinauen, Gullavs- Abgalic des Kaligyetzes vom vorigen Ialwe. Diefer Posten in des Lehrers Jung Bolisnedcr der verfchiedmuen Gatttingen in

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