Ausgabe 
7.12.1911 Erstes Blatt
 
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Gießen, 7.

Kinematograph

Babnbositrabe 54

109958

Babudosttraße 54

Anfang nachmittags 4 Uhr.

Entree 40 Pfg.

6tn ist, wie cl hen Uiittrfu^unJ ibet einet Sinai: ] : die chemische u Wasservetsol^7.-. mitet: Ta?

5 eimuanMfffl an. »Nutzmassen-.' fr- bet tyinityn ? habe« n:t'. u. rvchlW^^r LviMr, Ui L ginget gewetit ilS fliiBerorbcnl

also cmwarj al5 rott btauM

Hierzu werden die Ehienmitglieder, die Mitglieder und cren Freunde höflichst emgeladen. Ter Borstand.

Wandern und Aeifen.

= Friedberg, 4. Dez. löci einer De^euigung von dreißig Tomen und Herren unternahm der Tau n us klubWel­le r a u" und Zkvcigvcrcul Friedberg-Bab-^lauheiin des )8. H. tt. gestern seure lebte diesjährige Wanderung, die unter Führung ton Mehrer Oswald.^ad-'Ocaul)eim in die nördliche Wetterau ging. Tic Fuvwand-.'rung begann inLang - Göns und führte zunächst ani Plahlgraben entlang und über die Wasserscheide zwischen Lahn und 'Main nach der Grüninger Warte, die einen schonen Blick in die Gießener unD sicher Gegend gewahrtc. Nachdem dann das Städtchen (2> r ü n i n g e n mit ,einer sehenswerten Linde und fein em prächtigen neuen Sami baue- besichtigt worden war, ging es aus jtrcuj und Querwegen und unmattierten schleichpsaden durch den M arkwald und zuletzt auf dem prächtigen Jägerpfad junddiit hinab ins stille Gottesackertal und von da ms

Max Baer, Süd-Anlage 15

Alleiniger Vertreter für Giessen und Umgegend. u37ü

toeiMtim Giessen

^amstag, den 9. Dezember, pünktlich 8l/t Uhr abends:

^5 jähriges Stiftungsfest

in Steins Saalbau. 7371

c Berufung. Tas

Al ost er, das gründlich britdxigt wurde. In den behaglichen touneti ocr Gal'twittschgft gabs eine Soffeevause. Bon Arnsburg ging es weiter nach Diu Ichenheim. M ü n z e n bcrtz* und Lppershosen.wo der secbo -uii.vj< 1

ImSchwanenwohin noch eine Anzalst Freunde und Mit- gliedcr des Berems inzwischen gekommen waren, verlebten bic Wanderinnen und Wanderer bis zum Abgang des Äocndzuges ter Wettertalbahn noch frohe Stundet. »,ie nackte Wanderung führt am 21. Januar aui den Feldberg.

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UUn »iet Mei unß nV. wmmen, bu v linb.

5 «Wül le...: ieIP«^imgencj.

ongebtochi w>rd nie betrog 3on dem fträut 1 der beiden &, a»ch bis zu k- lächklt, bog er- d>c graue SlÜia^ 1 selbst bem H n lägt - ,h- viele höret, bfc.l angen liefen - erzen in bas Ls

Lberlanoesgeticht in ^armuai.i hat Die ^erumng des Viioatier,. Ubr. Petr, m inner Xtagnache gegen Die hienge Geiverdeoani, Die vom bieiigen Landgcriau abgeuicsen worden war, zurück - gewiesen, Herr Petri baue durch Die Klage boabiichtrgi, von der Bürgschaftsleistung in der Sacoc schma.i befrei!

Dcrinifcbtcs»

* Französische Werber auf deutschem Gebiet. Aus Llratzvurg meldet unS ein Prioauelegramm: Ter Llratzburger Post" schreibt man auS Lvricourt: In dem geilem nachmittag 3 Uyr 36 Mui. von stratzvurg ctniicnerwcn u»tiug sielen Der Grenzpolizei zwei Lanner auf. Es ucllle sich heraus. Daß Der jüngere auf Der Luche nach Stellung von einem Gejährten angeiprochen una für die Fremocn- legion angeworoen wo.-e.i war. Der Weroer würbe verhauet.

Der Drebstai) i derGioconda" vor der Lämmer. Aus Paris wird uns ruterm v. Dezember ge­meldet: Bei Beratung der Budgets oer -schonen Lünne erhooen mehrere Redner aniatzlich des ^.lebnahlS derGioconda ' in per v.uiigLii iiainu.v.ovf............g»»i,e 0.0uii wie Bcr-

waltung Des UnterstaatssekretarL Tujardrn Bcaumev, Denen Verteidigungsrede von Der Kammer recht unfreundlich aup genommen wurde, Heute wurde an dem un Salon Earro von der aeiwh.eneuüiul*,««,» .....c.t.u ptap das braphael-

sche BildBaltasar Lafnglione" angebracht.

Mn. Airtrq iten: Sie belang ncrung bie 6N als sie für und teilten gemeint der haben sich R in teilweise M en. äbgeorbna tlich mii dein i> tte um Abhiist: inbt. . s»fen. TaS ftc'J viefen, daß iA die bas ,18 Kaßee Dfri ' in 50 Proz. * ui der Rcgcl s NahnmgS- , -n zu dem > ünn zu Detjg aeiunbbei*^ nnTeuM^ e,S .nft«n -

>c nüchlle»

bratmeter bezahlt. Tie Arbeiten sollen im Laufe des nächsten Rechnungsjahres ausgeführt werden. T*t erforber- tcbe Kredit von ca. 8000 Ml. wurde bewilligt. Weiler Mbe beschlossen, wie alljährlich, das Schlaaen der Lhaus ierfteine als tot ft an bearbeit in den Wintermonaten mSsühren zu lassen, für den Kubikmeter 4 Mk. für ge- düagene und gesetzte Steine. Die am 1. April 1912 in .traft tretende Neuorganisation des Sichwesens cdingt auch eine Veränderung für das Eichamt Alsfeld, "as tunfug Nedeneichamt werden wird, da nur zwei Haupt- ichämler, Gießen uiid Friedberg, für die Provinz £ber- qefien vorgesehen sind. Man summte dem von der Eühungs- n'peliwn Darmstadt vorgeichlagenen Plan der Lrganisauon je» Gichamtes Alsfeld zu Das Meldeamt Wsieid Hal jd der Stadt um mieuveise llederlassung von Raumen im jgcn. Weinhauje, in dem sich wahrend des RalyauSneu. oaues die Bürgermeisterei beimbci, zu Bureauzweuen nach- gesucht. Es wurde beja)losien, zwei Zimmer an das Melde­amt Alsfeld gegen eine jayriüye Miete von 150 Mk. oijne Heizung und Beleuchtung zu überlas,eu Ein entsprechenoer ichristlichei 'JJÜctoentag joll alsbaid aogesaflosien werden. Gine Beschwerde deS IohS. Pe»er Birkenstoa über die |ujiea)tf Be|u>af,enheit eines Iugangsweges zu seinem Haufe wurde zuruugewiesen. Desgleichen wuroe an Gesuch um Rucker st aitung von Lnfujluttkosten an die ftadiifche Wa,sertcilung ais unoegruiwet aogelehni, da die Stadt sowohl nacy dem alten, wie auch nau) dem neuen Wauersiaiur eine derartige Berpflicymng mujt zu tragen Hai Der vorgelegte Vertragsentwurf we. gen der jährlichen Daa-unier^altungsarbeiten an den flädtischen Gebäuden wurde genehmigt.

Kreis Schotten.

-L Schotten, 8. Dez. Unter dem Vorsitze des Kreis- ratS Kranzbühler tagte dahier in der Turnhalle am Samstag bie KreiSlehrerkonferenz. KrelSrat Kranzbühler sprach den Wunsch auS, mit der Lehrerschaft des Kreises Schotten in recht nahe Beziehung zu treten. Ten Bericht über die Schuloerhattmsse des Kreises erstattete KreiSfchulinspektot Feuerbach. KreiSrat Dr. König er hielt einen ausführ­lichen Vortrag über Schulgesundheitspflege. Den Schlug bildete em liidjtbilöeroortrag von Professor Walbe-Darm- sladl, der die interessantesten Bauten und Baudenkmäler von Oberhesien vorführte.

g£beT-Scibertenrob,6. Dez. Ein vortreffliches rlnschauungsmittel von dem so ost gerühmten Vorteil der Hecken, von dem sich untere Landwirte einmal nicht überzeugen lassen wollen, bieten die jetzigen entlaubten, also durchsichtigen Hecken, die man von der Straße aus zwischen illriafftein und hier mühelos steht. In diesen leeren Hecken treten jetzt die Vogelnester hervor, Die wäh­lend Dee Sommere- bevölkert gewesen und nun verlassen find. Die Anzal)l dieser Vogelne,ter ruft gerechtes Staunen l>ervor. Mnyeios lauen jicy Dutzende derfelben zusammen- zahlen. Die Erwägung, welche Summe von Ungeziefer diese Brutnester unserer nutzlichften Vögel verzehrt, läßt den Nutzen der Hecke auch ihrem.grimmigften Fvtnde klar werden. 5ie]e große Anzahl leerer Vogelnester zeigt aber auch weiter, daß unser Vogelsberg noch feinen tonen mit Recht trägt.

Ltngcjattdt.

Langg öns, 4. Dez. 1911. Erwiderung auf bad Eingesandt Des ccibbercinigungetommiiiarä vom 28. ds. bie Feldbercinig ung zu Langgons bexr.

Daß das Fallen von Baumen und Sträuchern, besonders an dem erwähnten Bachufer eine der ersten Arbeiten war, welche ausgeführt wurden, roiro wohl bet Herr Feldbereiniguiigskommtsfar nicht abjuslreuen vermögen, denn der UmicnDei hat von Anfang an die Arbeiten auf das genaueste beobachtet. Aus anderen Gründen konnte leider das im April 1910 seitens Grovh. Kultur- inspetlion erfchienene Eingesandt in dieser Hinsicht hier nicht richtig gestellt werden.

Es sei heute nur noch eiwähnt, daß die betr. Besitzer durch Bekanntmachung von der Gemeinde ausgefordert wurden, ihre Baume zu beseitigen, andernfalls dies aus ihre Kosten geschehen würde. Zur bevorstehenden Xsald-Feldregulierung und des hier­durch bedingten Beseitigen von Ristsiatten für eine Anzahl .Vogel sei folgendes gesagt:

Bevor der Einsender sich an bie Oeffentlichkeit wandte", sah er sich den in bem ungeheizten Rathaussaal der Gemeinde ohne jede Aussicht onengelegien Meliorauonsplan nebst zugehö­rigen Akten genau an.

Daß nach dem erwähnten Plaii die Wald-Feldregulierungen auf das äußerste Maß beschrankt worden seien und die ästhetischen Gesichtspunkte in jeder Beziehung Berücksichtigung gefunden halten, davon konnte der Einsender nicht viel wahmehmen.

Nach seiner Information auf Grund des Meliorationsplanes sollen nicht nur an dem erwähnten Wald, kurz vor der Station, sondern an allen Wäldern, weiche an die Feldgemarkung anstoßen, nicht unwesentliche"^ sondern teilweise größere Stellen abgeh«lzt werden. Eine bereits im vorigen Winter ausgeführte Wald- Feldregulierung auf der Jenseite des Hardlwaldes nach der Ge­markung Leihgestern zu, zeigt eine neue fast schnurgerade Abgrenzungslinie.

Erwähnt sei noch, daß von einer Anzahl Interessenten in Bezug auf Durchführung von Wegen Einwetidungen gemacht sind; auch bleibt eS unverständlich, weshalb der neu projektierte Fried- Hos an eine Hatlptverkehrsstraße verlegt werden soll.

Für die Belassung der um Den Ort ziehenden Hecken ist man erfreut; ledoch nach Aussage des Feldbereinigungsgeometers sollen später ringsum um den Ort neue Latten fein.

WaS die Behörde unter Sldsatz H ihres Protokolls für Vogel­schutz usw. zu tun beabfiAligt (Im Interesse des Vogelschutzes und der landschaftlichen -Lchönheiten sollen aus Wegkreuzungen vereinzelte Bäume (!) gepflanzt werden") erscheint dem Ein-

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STEINS GARTEN.

Sonntag, den 10. Dezember:

Wohltätigkeits-Konzert

zum Besten -ttK leinkinder-Bewahraustalt

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Jom Gießener Orchester. Direktion: Hermann Weller

Ab heute ganz hervorragendes Schlager-Programm.

Ilirplilrap

Hocteit

Aufsehen erregendes fesselndes Lebensbild bei glänzender Tär- stellung und pompöser Inszenierung. 1000 Mitwirtende.

Dieses Sujet wurde auf der Turiner Weltausstellung dem 1. Preis

von 25 000 Francs gekrönt.

Andreas und Aadia.

Szene au6 dem russischen Handelsleben. Farbenkinematographie von Pathe-FrLreS.

Allfsttdm das weittre neue KograM. Kaiser-Nähmaschinen verkaufe an Private zu Engros-Preisen

Gietzenkr Eisverein.

8. V.

Diejenigen unserer Mitglieder, welche die Quittungen beim Umgänge deS Dieners nicht in Empfang genommen haben, können die­selben biß zum 15. Dezember einschließlich bei Herrn Ernst Balser, Mausburg, abholen lassen.

Wer seine Quittung biß dahin nicht ein­gelöst, gilt als ausgetreten.

Tie Eröffnung der EiSbahn wird an den Plakattafeln und Säulen durch Plakate be­kannt gegeben. Die Eisbahn wird geöffnet

sein von früh 11 Uhr an. NichtmitgUeber zahlen für ein­maligen Eintritt 30 Pfg.

Jahresbeitrag SDlf. 3., Eintrittsgeld Mk. 1..

Gießen, den 6. Dezember 1911.

Der Vorstand

Anmeldungen zur Mitgliedschaft können auch an oben bezeichneter Stelle erfolgen. v'/

fenber viel tu geringe: er fragt daher an: In welcher Weue sollen auf Wegkreuzungen, wo Der meiste Verkehr herrscht,^a n- zupflanzende vercinzelie (!) Bäume bem Bogel Schutz gewähren und bis wann cm letzt gepflanzter Baurn in der Lage Irin wird, die» zu erfüllen ? Bekanntlich nisten Vögel am liebsten an abgelegenen stellen, größeren reden, Busch- und Struppwerk, wo fic auch im Falle einer Verfolgung durch Raub­vogel schütz iinden tonnen: Oie land'chaitlichen Schönheiten sind vorhanbcn

Uv Ware daher sehr zu begrüßen, roeiui bie Fclddereiiiigungs- bchöroen bei luuinedung neuer «rojckte au- vorhandene Bogel- nmUdtten und lanoscoaillichc Lchonycuen mehr Ruusiazt als seit­her nehmen würden, im Bedartsiaiie konnten sie auch in dieser X'im'imt bewährte Fachleute zu Plate liehen, wenn auch das Feld bcrciiugungsgeietz hteruoer nichts oot'^-reiht, viele in jüngster Jen auitreictwe Ntagen würocn sicher vcritummcn und niemand tonnte sagen:

iLir Itixn m der Zeit '.'lirell^riiiitrumemes.

t)andcL

ch: AuSderKalkinvu,. ric. Tie Rheinisch-Westlälischen -aUivcrte, zu xetnap und Oie nut ihr m x.'iti»Dereuibaiung l-ehenoeu hailroeite haben .en Preis int Weitzlalk mr IVlb um 4 Wit. mr je luuuo hg. erhöht t)Uk roassetlau linb Die neuen tzretse noch nicht noimiert. Da Damver gep ogene Berhanolungen noch Dee AVschiusiee hatten, Doch ist auch ui Diesem Arillel eine Preiserhöhung sicher.

Mattle.

Ic-Frautfurt a.2-. L i e a u o> --l a r kt b e r i cht vom?. Tez. Austrieb: vv junoer, Darunter o Lchsea, 2 Bullen, 61 Kühe unD (jarjen, txaluer, Schale, lauo Schweine.

Tenoenz: Lchscn girännu, naiver unD schaie langsam, bleibt

UeberiianD, Schweine lebyaV, Ueüct|ianD. 4>rei» mr 100

Leoeno- Schlacht­gewicht

Kälber. Mk. Mk.

feinste Mastkälber ..... 6062 100-10!

UKiulere *Uta|i- unD beste Saugkälber .... t>2M 8889

tDcruigere uian- una gute eaugtalber . . 47öl 8086

Geringere Saugkälber ......... 4346 7878

oajale,

Mastlämmer unD vtaiiyamniel......3586 7876

Heitere Maithauunel, gut genährte junge Schale

unD geringere ültasilannncr....... 2729 6570

Schweine.

Vollsteischtge Schweine von 8C100 kg

Lebenogewicht........ 48,50 -50.01 62.0068.00

Voujteischige Schweine unter 80 kg

^evenDgewicht......... 47.0048.00 59.0961.00

Bollsieischige Schweine von 100120 kg ^ebenögewicht ....... 49.0050,00 61.0J62,00

Lolisleiichige Schweine von 120150 kg

üebenogewichl........ 48.5049ch0 60.0062.00

Areuerausiichten ui veilen am yreitag, uen 8. Dezember lull - Trüb, veremzelie ytegenfalie, kühl.

Letzte iiuuh ccihcii.

Rubland verlangt die Aegelnug Der Uktrengenfrage.

R o n it a n 11 n o p e l, 7. ^z. »jur wiro getagt. Der rus­sische Botschafter, Der heute eine lehr lange Unicrrdutng mit bem Minister des 81 cuBttn hatte, habe diesem bie Note der russischen Regierung vvrgelesen. In der Vtöte werde offiziell die Regelung der 2t eer cng e ns r a g e verlangt. Tte Türkei scheint gcwilll zu sein, der huiiischcu ßoi Dcrung, die sich gegen die Integrität des Reiches richtet, nicht nachzugeben. Rach dem ruisuchen Botschafter hatte der deutsche Botichaster Freiherr v. Marschall eine längere Unterredung mit der Pforte. Seme Mitteilungen sollen in ministeriellen Kreisen starken Eindruck gemacht und Die gedrückte Stimmung entschieden gehoben haben.

Konstantinopel, .7. Tez. Tic Pfortekreise bewahren noch immer Stlllschtveigen über das russische Vorgehen, lassen aber durchblicken, daß es sich um einen schriftlichen Schritt bandelt. Ter russische Botschafter soll in der letzten Zeit wieder- holt den Wunsch Rußlands nach Oeffnung der Darda­nellen Ausdruck gegeben haben Dscharvkow hatte gestern nach­mittag eine lange Unterredung mit dem Minister big Aeußern. '.Ulan hält hier einen Erfolg des russischen Vorgehens lür unwahr­scheinlich. Bei einem Zwischenfall an der türkiich-russischen Grenze sollen zwei Russen uno zwei dürfen getötet, ein Türke verwundet worden fein. Der Botschafter in Petersburg ist mit bet Erlebi gung ber Angelegenheit beauftragt.

Emil Fischbach

Telephon 267 ne» Seltersweg 24

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von 35 Pfg. an per Pfund

Bekanntmachung.

Ter Boron,chiag der Gemeinde Dollar s.ir 1912 Rj. liegt vom 8. Dezember 1911 ab acht Lage lang auf hiesiger Bürgermeisterei während der üblichen Geschäftsstunden zur Einsicht der Interessenten offen.

Lollar, am 6. Dezember 1911.

Großh. Bürgermeisterei Lollar.

Schmidt. 73 7

rvetanutuialyttiig.

ve tr.: Maul- und Nlauenfeuche in Inheiden.

Siachdem die Maul- und Nluueuseuche tn Inheiden unD Ederfta dt erloschen ist, werden Die über diese (*>c> Wartungen augeordneieu LperrMaßrcgetu nusgehobeu und dieselben in das bestehende Veooa«ytuug»geb»et ein- bezöge».

Lic Gcwartuugcu ANeudorf a. D. Lda. und Lber- Hörgern scheiden aus dem Beooachluugsgebiet aus.

G i e p e n, Den 6. xejenwer lull.

Hrotzherzogiiches Ärcisamt Gießen.

I. B.: Langerrnann.

Derantttmncyuiig

8 e t r.: Maul- um .

Degen Ausbruchs der ii'taui- uno ri.auen'euche in Grü - ningen, Mainzlar und Muschenhei m wirr>en diese Ge­markungen zu Sperrbezirken erhärt; Die.c umfassen bas ipebiet Der betr. Lae und Der Gemanungm mit Ausnahme der yteumüble in Muschenheim, wellte in das Äeoback iungsgebiet lallt, ^n bas deitchrnde e v b a ch t u n g s g e b i c t werden vx Gemarkungen Sauoringcn, Staufenberg mit - t r di - berg und Leihgestern einbezogen. Für die ^perr^c uud das Beobachtungsgebiet geilen dx Bestimmungen unter II 1\, V und ^1 unjeitr <c.an:umo g i..a 11. Vt-ccuwer 1911 lGieeener Anzeiger i'ri. 2b., u. l;: hierzu eclanenen Ergän­zungen vorn ÜU. toember 1911 itreübitttr Tex 94.

Gießen, den 6. Dezember 1911.

Großherzogliches Lreisamt Gießen. x - ts.j LangerVanu- ' -