Ausgabe 
8.2.1911 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Kindermahl

C9 roiri) nunmcifi uic yungc 7, V J .71 n

gerichtlichen Verfahrens werden. Bekanntlich hatte der Schritt teller A. O. Weber behauptet, daß es ihni ganz lern gelegen, habe, die Presse dec Bestechlichkeit beschuldigen Er hab« in seinen angezogenen Behauptungen lediglich auf dNttteilungen bezug genommen, die ihm von seinem Schwager, Lauptmam» . Lüders bezw. von dem Rechtsbeistande seiner Frau, Rechtsanwalti

Krankenkost

Zur Hauskur bei

eiden

Blasen-

Nieren-

Gicht-

Reue AuSdrülii! burtz-o/r/ttgan, o^ingtn, Obaamt

ierte Frl, Glifate um bei der Faniü

»mittag kam ein g* aus nach bcmftircp tagen der elelinfta plnij her kam. 3i tatcrneii jcririiiiirctr.

wipflehft »ich tigiic- l FlascheWernarier Wasser tu dem Kgl. Mineralbrunnen Brückenau.

&hältlleh In Mlnerala>atserhandlg. u. Apotheken. bs10/.

Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, Diarrhöe, Darmkatarrh, etc.

VISU KARTEN in jeder beliebigen Schrijtart und Kartonsorte, vJ sowie mit Zirkeln alter studentischen Ver­

einigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühTsche Univ.-Druckerei,

(BcridHsfacil.

Eine Pressebeleidigung vor dem Kriegsgericht.

Med, den 7. Februar 191'1.

Rain; ernannt. Einige Jahre später wurde er Landgerichts- präsident und Präjidcnt des Senates in Mainz Im ^ahre 1900 wurde er zum Präsidenten des Lberlandeegerichts er­nannt und trat 1905 wegen seines hohen Alters in den Ruhestand. 18751879 gelorte er der Zweiten Kammer als Vertreter des Wahlkreises Alzey an. 1903 wurde er vom Ärotzherzog aus Lebenszeit in die Erste Kammer berufen.

WK = 57.

1. 29 I btisi cd

"n='l bat r, ; I

8-Ut. t ?' I Ulanen» |

XUne" a8Sen eine " eegm I S »bei St,* I k» ®«ien. $ 4 Reichl nJ*1!

die üebun * I °ne nach I

J ln c,Mtt Sonte' I Umber eittc< Ä'sd rss bie Sangetin L.3n her «jataTg lu& bie Konzern * d>e ganze .

Topvan angßt* ^schreitende gei.ird»

Empsinden c traten, tvat Der ii- esonders Ärahmg J ahme Mägdelein" ,1 1 als ein Dornig hielt am Samte I hauptversall» wib einzige Leter wurde 5um eba )re will der Räumen von &nl zeit 86 Mtglieds. I ister Heinrich Lau-^ Quadratmetki J reigelände) zu 16 q

Mission zu veranschaulichen.

Atz dach, 7. Febr. Mit dem Bau der geplanten Gemeindestraße von Dutenhofen nach Atzbach schemt auch in diesem Jahre noch nicht begonnen werden können, weil die beiden beteiligten Gemeinden die Bewilliaung der Mittel für die mit der höheren Ortes geforderten Nen- bearbeitung des Entwurfes verbundenen Kosten abgelehnt haben. Mit der Ablehnung haben beide Gemeinden qleich- zeitig zu erkennen gegeben, daß sie, wie die Verhältnisse liegen, auf die Herstellung einer hochivasserfreien Straße von der Lahnbrücke bei Dutenhofen nach Atzbach verzichten. Jni Jnteresie des regen Verkehrs der Station Dutenhofen wäre eine besiere Verbindung nur zu begrüßen.

Hessen-Nassau.

Rodheim a. d. Bieber, 8. Febr. Der langjährige erste Lehrer der hiesigen Schule, Herr Hey mann, gleich» zeitig seit langen Jahren dec verdienstvolle Direktor der Spar­und Leihkasie Rodheim, ist ebenso wie Lehrer Klein von Waldgirmes zum Haiiptlehrcr ernannt worden.

0 Welter, 7. Febr. Die Leiche des seit einigen Tagen vermißten Landwirts Arnold aus Rennertehausen mürbe im Walde an einem Baum hängend gefunden. Der hiesige Polizeihund hatte die Spur ausfindig gemacht.

Eine Automobil fahrt

brachte dem Kaufmann R. B. in Friedberg einen Strafbescheid cs hiesigen tzauptsteueramts über 385 Mk.ein, d. L her jun » ache Betrag der Mgabc für das Auto: bic << Mk. vorenthaltene Abgabe und 12 Mk. Stempel für die Jahreskarte follte er nach- enlrichlen Nach seinen Angaben ist das Auto einer Ausbesserung uiuerzogen worden, rooraui er eure r-cahrt am die Katterltrave unternahm, bei der er ein SchildProbefahrt an dem Fahrzeug angebracht hatte. Solche Fahrten bic ohne Entgelt erfolgen und das Fahrzeug allein Gegenstand der Probe ut, sind stempel, rei. Nach Ansicht des Schöffengerichts handelte es fich um einen solchen Fall, weshalb es zumFreifpruch kam. Auf Anregung er Steuerbehörde focht die Staatsanwaltschaft das Urteil an, >a nur derjenige, der Reparatur vornimml, stemvel'reie Prob.- ährten machen darf. Der Angeklagte wrcs nach, dag er die atur selbst vorgenommen Hal, weshalb das Urteil bestätigt wurde. Wegen Vergehens gegen das Wandergewerbe- steuergesetz

erhielt btt $ferbt6änbltt I M. Mn Ob-r>MEadt-mcn Strast beicheid des Finanzamts Nidda über 100 Ml Gr bette den Stempel zum Wandergewerbeschein nicht entrichtet und ohne Be­stellung einem Wirt in einem Nachbarort ein Pferd angeboten. Auf seinen Antrag sprach ihn das Schöffengericht hrei, roetl er gelegentlich des Besuchs der Wirtschaft wegen.des Vs-^es ver­handelte, aber keine Bestellungen aussuchte Infolge Berufung der Staatsanwaltschaft erkannte die Strallammer auf die im Strafbescheid angesetzte Strafe, da der Angeklagte verv,lichtet gewesen wäre, den Stempel zu entrichten, ehe er das Pferd anbot.

Die aufsehenerregenden Verhandlungen vor dem Charlotten­burger Schöffengericht wegen der von dem Gatten d^r Frau Hon Schönebeck-Weber behaupteten Pressebestechungen haben zur Folge gehabt, daß der Hausmann L ü d e r s im 130. Jnsantette-Regiment m Metz, der Bruder der Frau von 'Schönebeck-Weber, ein kriegsgerichtliches Verfahren gegen tt<Y selbst beantragt hat. Diesem Anträge ist stattgeaeben worden und es wird nunmehr die ganze Angelegenheit Gegenstand eines^meys-

ar.,2 5t Petersburg, 5. Februar, wird uns geschricken Ein aus dem fernen Osten soebm nach Petersburg zuruckgekehrtei rusfischer Militärarzt machte Ihrem ÄDrrefpondenten einige seh ^«Äpnswerte Milleilung.n über das Lelnn der zur Belampfum

T st Ln-isien »erste. Den Ausrichrungen memes Gewähr- m^nnes m folge werden die an Ort und stelle angelangten Ac I sgaleich von Soldaten in Empfang genommen und in ein ^-Rp.-thnraden geführt. Mit dem Betreten dieser Baracken ,ut die Ankömmlinge von der Außenwelt völlig abgefchloss.n und eu ersck. tterndes Kapitel geginnt Etwa 14 Tage lanZ muffen bi neuen Aerzre in der Baracke verbleiben, was angcnchp- der ob mnftenben Hu stände auch für den unerschrocken! len Mann em w^e Ärtur bedeuten ioll. Ein Verlassen des Pesthauses, , auch nur um für wenige Minuten Lust zu schöpfen, wir ST« menten nicht gestattet, die den schier unglaublich antuanUzirc Verhältnissen gegenüber einfach hilflos sind. Drangen stehe, Soldatenposten Tag und Nacht, um für alle Falle auch ein heim licbes Entkommen zu verhindern, was von den verzweifelte:. Lebendig-Begrabenen zuweilen versucht werden soll. Ist die vier-

Beleidiguna. ~

Vom Schöffengericht wurden die Rechtskonsulenten O. S. in Gießen wegen Beleidigung zu zwei und K. c. zu ^leica ju Drei Wochen Gefängnis verurteilt Die AngeNagten bestritten ,ie Beleidigung und kochten das Urteil an. ia die Angaben des einzigen Belastungszeugen keine genügende Gewahrzur-.^r- urteilung bot, erfolgte die Freisprechung beider Angeklagten

. % ju(i (ein 50jäyr,geS ©tiftunqSfcft. Mit de ^eier ist daß Gausest deß Kinzig-GaueS verbunden; eS rou- brei Tage dauern. Festplatz ist die sog. Stichclwtese.

KreiS Lauterbach.

p Schlitz 7. Febr. Tie Festwirtschaft für das i" Sommer hier stattfindende Gauturnfest wurde wie soll.! vergeben: Speisen, Metzgermeister Karl Hoffmann, Wen Kaffe, Konditor H. F. Jungblut, andere Getränke, die Wirst H. Treffer und Ehr. Habicht.

KreiS Friedberg.

= Bad-Nauheim, 7. Febr. Von den Rechtsanwälten Iustizrat Grünewald und <5 d) ne i b c t in Giesten gcht uns wlgende Mitteilung zu: In Nr. 299 des Gießencr Anzelgere befand sich eine auf Herrn Sanitätsrat Dr. Wachenfeld, gegenwärtig in Pegli,. bezügliche Not.z, m welcher u ° du Behauptung enthalten ist, daß gegen Verfahren wegen Betrugs und Wechselsalschung bei der ^taat. anwallsckwst schwebe und daß er eme grotze Anzahl Neine Geschäftsleute usw.hineingeleg^ habe. Wahr ist, daß das vm Herrn Dr. Wachenseld geleitete Sanatorium Lmdenhos »n Bad Nauheim im vorigen Herbst in Zahlungsschwierwk-iten geraten Ut, nacktem der Besitzer fahrelang in schwerer Ar. eit sich bemüht hatte, das Institut zu halten, unwahr ist, daß em Verfahren gegen Herrn Dr. Wachenseld schwebe oder daß eme strafbare ober moralisch verwerfliche Handlung 'hm zur Last fall^ Wir sind beauftragt, die gegen Herrn Dr. Wachenfeld sich richtenden Nachreden im Wege der Klage zu verfolgen.

# Bad-Nauheim, 8. Febr. Tie nächste Veranstaltung des Dortragsvereins ist ein Konzert des Kammer- iänaers Ludw. Heß am nächsten Sonntag. Auf dem Pro> gramm steht der LiederzvNusTie schöne Müllerin' von Franz Schubert Der Bildungsve^rein hat für die nächste Woche wieder das Rhein-Mainische Berbandstheater gewonnen. Gespielt wird das LustspielZopf und Schwert von

Hictzcner Strafkammer.

)( Gießen, 7. Febr. Betrug und Diebstahl.

Nack seiner Entlassung aus dem Gefängnisse in Krefeld verÄte der Reisende H. K. aus Frankenau in Bingen, Mainz, Friedrichsdorf r D, Köppen und Oberrosback) ^Betrügereien und Diebstähle aus, weshalb er zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahrni Ehrverlust verurteilt wurde. Die seit dem 20. Dezembn v. erlittene Untersuchungshaft wurde in Anrechnung gebracht, yn zwei Fällen erging Freisprechung.

2 3 Einbrüche auf Bahnhöfen verübte der Schlosser F. P. T. aus Hoswwitz in Oesterreich, in der Zeit von Oktober bis Weihnachlten v. I. in Hersfell), .Habel, Larbach, Hilders, Weißendorf, Ottrau; ferner auf den Heimchen Stationen. Er drang in die Räumo, in denen sich Reisegepäck und Frachtgut befand. Er ist geständig. Weitere Straftaten, deren er verdächtig ist, werden noch untersucht. Einstweilen hat ihm die Strafkammer für den schwersten Fall lVs Jahre Zucht­haus, für 17 weitere Fälle je 1 Jahr Zuchthaus und für vier versuchte Diebstähle je 4 Monate Gefängnis angesetzt. -tieie Strafen wurden in eine Gesamtstrafe von 5 Jahren Zuchthaus umgewandelt, worauf 5 Wochen Untersuchungshaft angerechnet werden. Ferner wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 10 Jahre aberkannt.

Wegen Diebstahls zum Nachteil von Mitknechten wurde der Schweizer M. F. sch. aus München zu zehn Me.laten Gefängnis verurteilt und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre aberkannt. Er hat einem Dienstknecht auf dem Hof Balkhausen ein Portemonnaie mit etwa 40 Mk. gestohlen und in Grünberg einen Umhang und ein Paar Stiesel genommen.

Sonntag abtnh K hier jein 13- ötr eter Becker ab. w ; tvmde die Fem » intci- dem Sluiifltk | geführt, ebenso,c-e fte dem Verein Juiä od) auf seinen ruw An den hunioriin^.

Am Samstag ai Wintervergnüf

Tie Feier verM 1. Borschendc lek c begrüßt und 'N o nbiiicr 6tad>ti -- n» wf. umh 3eü W, Sene u ittlbing«« nitoe

'torigt ««'* .

dein z» rooDm. m eonntog » e dU L - 7»?

»»rK «d°°-"7-Dch' - '* ®*®ie &

-- sK-

'S-

i

Gutzkow. w

Starkenburg und Rhemheffen.

rm Darmstadt,?. Febr. Heute nacht zechte der 24 Jahre alte Student Karl Pelzer aus Dortmund m einer Bar m der Louisenstrasst: und wurde, als er in bezechtem Zustande un­verschämt wurde, vor die Tür gesetzt. In l-mer Erregung hier­über ging er nach seiner Wohnung in der Elisabethenstraße holte seinen Revolver, kam in das Lokal zuruck unb gab auf den Witt einen Revolvettchuß doch ging die Kugel fehl in die Wandberleidung, wo sie stecken blieb. Durch den lnnzueilenden Hausbutt'chen wurde P. am wetteren Schießen der- hindett und ihm der Revolver abgenommen. Pelzer wurde m Hast genommen.

-o. Mainz, 7. Febr. Die Stadt Mainz strebt schon lange danach, die Umgebung mit elektrischem Licht Mi versorgen. TaS große Werk in Osthofen bot aber durch Billigkeit der Stromlieferung nur noch ein kleines Gebiet für Mainz übrig gelassen, so daß sich Mainz bereits auf dein rechten Nheinnfer nach ländlichen Stromabnehmern umsiebt Nlm hat ein Ingenieur der Stadtverwaltung ein neues Pro­jekt vorgelegt. Der Plan geht dabin, in der Nähe von GernSheim ein großes Stauwerk im Rhein zu er­richten, das nicht weniger als 90 Millionen Kiloivattstnnden Kraft rind Licht oufbrinqen soll, womit die ganze Umaehunn zu billigen Preisen versorgt werden könnte. Allerdings sollen die Erbauungskosten etwa 13 NtlUionen betragen, weshalb hinter das Projekt wohl vorerst ein Fragezeichen gemacht werden muß.

Kreis Wetzlar.

_ Wißmar, 7. Febr. Bongen Sonntag abend hielt Pfader Sprödt anS Odenhausen a. d. Lahn in unterer , Kirche einen Li ch t b i l de r v o rt r a g über die deutsche Kolonie Neu-Guinea. Die vorgeführten Lichtbilder mären recht schön und deutlich unb aufmerksam folgten die zahlreich er» ' fchienenen Zuhörer den lehrreichen Erläuterungen des Bor- tragenden, dem eS auf diese Weise gelang, m allgemein ver­ständlicher Form das Land mit dem Leben und Treiben feiner Bewohner sowie die Wirksamkeit unserer dortigen

» Der Humvekrock vor Gericht. Em eleganter Hmnpelrock, die Pleisiersckiöi'bu'g eine« angesehenen Londoner Modeaieliers, bildete 'N dielen Tagen den '"^vunkt^einer

^ericht^verbandlima. die vor dem Westminster CouMv-Gerichl er­ledigt wurde. Die Modefirma halte gegen die --chaulvielerm Miß Clifsord, die im bürgerlichen Leben Krau Bennen heust, eine Klage au' Zahlung von 172 Pik lür einen auf ^efiem.ng <iellpfc'teit Hnmvelrock eingereicht. Die Enivfangerm des schönen Kleid.mas- stiickes verweigerie die Bezahlung inner der Begrunduna, daß der Rock für fie wenloS sei, denn fie könne bann nicht gehen, lijt oroviiälischer Würde schritt das Gericht zur Aufnahme des Tat­bestandes. Frau Benneil zog Heb auf einige Minuten zurück, um bei. strittigen Rock anuilegen und erschien dann wieder vor den verückengeschmückten Herren der Justiz. ES war em beiveisticheS Klagelied, das d-.e Trägerin des Humpelrocks oufinnrnte. Sie be- gann ihre Erklärung damit, baß fie setzt schon halbwegS barm qrben könne, weil der Rock nun au'gevlatzt sei, was un 2111 btto- ruim bereits die fröhlichste Stimmung Hervornef. .Ick brauchte bret Stunden, um von Tw.ckenham nach Richmond zu koimuen, ivährend ich sonst diesen Weg in einer Stunde zurucklege iam\ fonuie ich nicht ins Boot kommen, muhte mich hinein heben unb ebenso mußte ich nachher wieder ime em eacf aus dem -boote heraus und ans Ufer gestellt weiden. Ta stand ich nun hriflo« unb konnte nicht weiter kommen. In meiner Verzweiflung ver­buchte ich mich in einen Omnibus zu retten, aber es war ""mög- Lüders bezw. von dem Rechtsoeuranoe ।einer uruu, |jfh ^ein zu kommen ich konnte den Fuß nicht beben, um das

Dr. Salzmann in Allenstein gemacht^worden seiem In der I1Htbrett ÄU erreichen. Schließlich stückstete ich mich m em Auto- Beweisaufnahme vor dem Charlottenburger Schöffengericht if»l^^,. um ^bert)Oupt wieder nach Hanse ge'angen zu können, bereits zur Sprach« gekommen, daßi rwifchen ^uptmaun Lüd , ^Qr bQ§ cinAine Pf al, baß ich bieien schrecklichen Hmuvelrock Rechtsanwalt Salzmann und dem Redakteur Gerlach der "AllenJ , ^as (Aencfu lauschte der Herzeusklage der Plobedame voll

fteiner Zeitung" Verhandlungen geschwebt.daben, in denen van Perstebens. aber da der Rock regelrecht bestellt unb

Dreiblauen Lappen" die Rede war, und dal, Redakteur Gerlach nQfh den Vorschristen der neuesten Mode aetoueiberl roar, die Annahme lange vor dem Prozeß abgelehnt hat Als die (diliefehrh zu einem Vergleich und Frau Bennett bezahlt

.Sache die Presse beschäftigte, hat -^up-niann Luders an dm ß n b * TiL Redakteur Gerlach einen längeren Bries geschickt, in dem er -------- 1

ausdrücklich erklärte, daß er nicht im entferntesten daran gedacht Mättte.

habe, Redakteur Gerlach Bestechlichvett vor-uwerfen. Danach ist ^anksntt a. M. Schweinemarktbericht vom 8. Febr. inzwischen die Verofsentlichung dE ^glichen Br^fes erfolg^ f ^ben n,4 Schweine. Vollfleischige Schweine von den Hauptmann Luders am 21. April 1910 non Metz aus an a Lebendgewicht f>0.u0-52.50 1UL, Sckilackstgewicht

Weber gerichtet hat und m dem es « « Oo v flÄ^weine unter 8» kg'Jebenbnewidit

Redakteur der Allensteiner Zeitung, die .Sache 61.00 6b00Mk Ewimnge^ 62.-0-64 Mk.; vollsteiscknge

vor 2V2 Jahren passiette", ebenfalls zu emer günstig^^cllung- ^^02.00^^^00^ 00.0 -52.00. Mk

nähme geneiat gewesen sei Aus : J j[( 60.00-64 Mk.: voll fleischige Schweine von 20

kanntgabe dieses Briefes hat Hauptmann Luders an^ Redakteur I -^ln1^qek,c\,ebcnbneimdlt 5>.0<i- 52 00 'Mk., Schlachtgewicht Ä.W S

Ȁnb Slrehme,tt

,ee^b<«ÄÄs,,S ^ngeIegcn^^ unb ju leiner eignenen ^e^tferhgung eine Unter-1 notteite. ,.'oo_(-,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft

Weber 7-; ® btefe'n Sricf J Vott -"Ti- Zul.chr.n waren aus Obertjeflen und d-m Rr.if. wechsel erst zu seinen beleidigenden Behauptungen, gekommen sem 'e''ura.______

will, hat inzwischen sowohl gegen Hauptmann Luders tote gegen Redakteur Gerlach Beleidigungsklage eingelcitet.

Verlauf der Wiiterung seit gestern früh: Das gestern über Finnland lagernde Ties bat sich über Rußland ausgebreitet. Hoher

.------------« u /TR»wa I ?Hicf liegt über England. Unter seinem Einfim, ist heule morgen

Die Pest in Cyma. Wetier meist neuer; doch find gestern infolge eines vornber-

Tvkiv 6 Febr Der Bakteriologe Kitasato reist gehenden Te.ttiets in ganz Dent'chlanb mit Al'^cihme vm. Mitietz.

aterunq forderte vom Reichstag einen Kredit von einer I u horfeii, Fonbauer bes .noiies _

ch?illion Ben nir Bekämpfung der Seuche. , 3ll ÖCu höheren 9agen der Mittelgebirge Lchneeoerhaltnisse

^iLikar, 6. Febr. Seit Beginn der Pest epi |;ef)r fluL

h e mt e sind Trier ungefähr 1000 Todesfälle vorge-------------- - --

fomtnen In der letzten Zeit sterben täglich 40 bis 50 Letzte Nachrichten.

nv«.»K, äät»«.,«« »»«

fOnCm Ürr i s 7 -kebr. Dem hiesigenNew Dork Herald" nahezu 83 Jahren gestorben. 1823 in Alzey geboren, m Nekina gemeldet, daß die Pest auch in Tienl chvnrde er nach längerer Tätigrert am Bezirssgerrcht seiner

SnrtMrittf mache. In den letzten fünf Tagen seien Heimatstadt, im Jahre 1872 zum ^andgerrchrsdirektor IN l ? Personen der Seuche erlegen. Die Lage in I »tainr ernannt. Einiae Jahre spater wursc er ^andgerrchts- Tientsin werde auch eine Drohung für Peking, wo gestern zwei kürzlich au8 Tientsin angekommene Chinesen an der ^Zest aestorben seien. In Peking gäbe es -ine Quaran. täne und die eintresfenden R-n,enden brauchten sich keiner, lei ärztlicher Untersuchung zu unterziehen.

'Betina, 7. Febr Die Lage in dem von der Pes erarisfenen Teil der Mandschurei zeigt wenig Beran derung. Im ganzen sind Lis setzt 7oSv Personen an der Pest gestorben. Jnsbe andere m der Chinesen stadt Charin wird der Langel an Geldmitteln -ur Bekämpfung der Pest schwer emppunden Bis letzt ?inb 2800 Zeichen verbrannt worden; wertere tausend liarren noch der Verbrennung. Es fehlt an Brennmaterial

Warnung für deutsche Aerpe.

zehntägige Frist abgelaufen, dann werden die Dermot»

von Soldaten abgeholt und in eme andere ^ftba^rackrubergcfuhtt, nw fie wieder zwei bis drei Dock>en unter den gleicht n aual- vollen Bedingungen verfiickcn müssen, Beruf auSzuu e . Haben die Aerzle schließlick glücklich einen Zeittaum von drei oder dreieinhalb Monaten hinter sich, so wird wmn Neigestellt Maßnalnnen zur Rückkehr auS dem pefwerf«ichten Gebiet zu treffen Allerdings find diese wenigen Glücklichen dann auch am Ende ihrer Mräfte. Mein Gewülirsmann hebt ausdrücklich f-.TDor. daß ein Zur ü ckk o mm e n unter den obmn^bc^bct-" Umständen fast wie ein Wunder a ng c fe ben werden muß. Tie gestellten Tascinsbedingungen feien u n nie n,|>- 11 ch und die herrschenden Zustände nicht auSnimalen. Natürlich werden von der russischen Regierung die Lohne für reifewillige Aerzte hochgeschraubt, gewöhnlich wird em ?"°Esctehatt von 500 Rub ln, Reisespesen u,w. engvwt n Auh

alle Nack,richten über die fakttsckn Existenzlage der Aerztk im Lande deS Lckneckens zu vettufcben, man macht den Aermsten große Versprechungen und Aussichten auf eine ..annehmbare Zukunft . Die Anmeldungen zur Fahrt na chder Peft sind indessen sehr spärlich Nur Militärärzte werden kurzweg ab- fnmmanbicrt, wobei man ältere und nach Mögllchkett samllicnl^ Männer auszusuchen bemüht ist. (Bekanntlich l)at sich die siche Regierung auch an die Regierungen anderer Lander mit d.m Ersuchen gewandt, Aerzte in das Pestgebict zu ensiendern. 9 ach den hier wiedergegebenen, aus absolute Zuverlasfigkett Anspruch machenden Mitteilungen kann deutschen Siebten nur bie Lutzersw Vorsicht anempfohlen werden. D. Red.) ____

Dermifcbtc».