Ausgabe 
4.3.1911 Drittes Blatt
 
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27.

16.

38 Jahre alt, Buddestraße 11. Heinrich Georg Christoph Repp, Schuhmacher, 57 Jahre alt, Licher Strafe 74.

JvHdvrrsteiacrurrgen erzielt würden, auch die Jagden des Großh. Hauses bester auszmmtzen. Der Redner tritt dann u. a. noch Wir Erleichterungcrl bei der Abgabe des Losholzes ein.

Abg. Bähr iwilv) hält eine recht humoristische Rede über das Ordenswescn in Hessen und rechnet unter großer Heiterkeit im Einzelnen aus, welch hohe Einrrahmen der Staat durch Er- hckung einer Sternpelgebühr bei Ordensverleihungen erzieleir konnte. Er beantragt schließlich beim Kapitel Ordenswesen die dort vorgesehnie Ausgabe von 5160 Mark als Beitrag an die Großh. Kabinettskasse für das Ordenswesen zu streichen und bujfir als Einnahme an Stempelgebuhren für Orden den Betrag von 30 000 Mark einzustellen.

Staatsminister Ewald entgegnet, die Ordensverleihungen seien ein Recht der Krone und er wolle deshalb auf die Frag«? selber nicht näher eingehen. Soweit der Antrag Bähr bezwecke, die 5160 Mark für die Kabinettskasse zu streichen, so woll-e er doch daran erinnern, daß dieser Audgabeposten allfährlich von der Kabinettskasse sehr wesentlich überschritten werden müsse und zwar hauptsächlich für Orden, die im staatlichen Interesse und int gegenseitigen Verkehr mit anderen Bundesstaaten verliehen würden. Er bitte deshalb, den Antrag Bähr abzulehnen.

Nach einer Frühstückspause führt Abg. Ulrich (Soz.) aus, daß verfassungsmäßig die Ordensverleihungen Sache des Groß­herzogs seien. Aber budgetmäßig habe auch die Kammer insofern über das Ordenswesen mitzusprechen, als die 5160 Mark für Ordenswesen an die Kabinettskasse bewilligt werden müßten. Er habe schon früher die Streichung dieses Postens beantragt und leine Freunde würden auch diesmal wieder gegen die Summe votieren. Der Antrag Bähr sei gar nicht so uneben, aber eS frage sich, ob er die Mehrheit iml Hausse finden werde. Er, Redner, sei garnicht abgeneigt, die Eitelkeit gewisser Leute zu besteuern und aus dem Ordensstempel eine Einnahmeguelle für den Staat machen. Der Redner kommt dann auf verschied^re Einzeb- fälle zurück und tadelt besonders die Maßregelung eines Forst­arbeiters durch den Forstmeister Heyer in Jugen- ,heim. Weiter bespricht bann der Redner einen anderen Streit­fall zwischen Waldarbeitern und dem Oberförster in Seligen­stadt. Die Regierung solle den Oberförstern klar machen, daß sie nicht die Herren des Walldes oder der Gemeinden sind, daß ifie zwar Großh. Forstmeister, nicht aber Großh. Polizeimeister leien.

Abg. v. Brentano (Ztr.) bemerkt, daß er die historischen ..Ausführungen des Abg. Lutz für sehr interessant halte und namentlich habe ihn auch die Bemerkung des Redners inter­essiert, daß ein Oberförster wohl zehn Jahre Studium gebrauche, um die Bodenverhältnisse seines Forstbezirks gründlich kennen LU lernen. Wenn das wirllich der Fall sei, dann müsse man «sich doch sehr überlegen, ob man einen Teil der Obersörstereien aufheben könne, wie das vorn Ausschuß gewünscht werde. Der Redner bespricht dann die ungünstigen Verhältnisse unter den Forstassistenten und verlangt ihre Besserstellung. Zu dem Ka- öitet des Ordenswesens bemerkt der Redner, er könne es ver­stehen, wenn sich Abg. Ulrich mit den Ordensverleihimgen nicht einverstanden erkläre und seine Bemerkungen darüber mache. Ganz unverständlich sei ihm aber, wenn ein Mann von der anderen Seite des Hauses, wie der Abg. Bähr, sich in solch gehässiger und einseitiger Weise über das Ordenswesen äußern könne. Er sehe sich veranlaßt, gegen diese Aeußerungen entschiedenen Protest ejnznlegen. Es sei doch merkwürdig, daß solche Worte von leiten eines Mannes erfolgten, der in der Hessischen Landwirt­schaftskammer eine so hervorragende Rolle spielt und dessen Spezialkollegen doch meist mit Orden und Ehrenzeichen dekoriert seien. Er sei überzeugt, daß Abg. Bähr mit seinen Aeußerungen ganz andere Absichten verfolgte, als die, die winzige Summe von 5000 Mk. im Haushalt zu ersparen. Die Rede des Abg. Bähr bedeute einen wahren Tiefstand des parlamen­tarischen Lebens; der Herr werde sich mit solchen Ordeus- geschichten sicher keine Sympathien erwerben. Er scheine ver­gessen zu haben, daß die Faschingszeit längst vorüber ist. (Zu­stimmung.) Der Redner hofft, daß das Haus über den Antrag Bähr zur Tagesordnung übergehen werde. Der Redner wendet sich bann gegen die Angriffe der Abg. Ulrich und Raab auf die

Alsfeld.

Aufgebote: Fckbruar 25. Friedrich Fauth, Photograph, amt Anna Marie Cloos, geb. Höhler, beide zu Mainz.

Eheschließungen: Februar 25. Hemrich Konrad Loth, Eisendreher, mit Marie. Sophie Müller, beide in Alsfeld.

Geborene: Februar 19. Dem Drechslergehilfen Heinrich Eduard Henkel eine Tochter, Luise Charlotte Florentine. 25. Dem Betonarbeiter Heinrich Otterbein ein Sohn, Konrad Adolf. 26. Eine uneheliche Tochter, Margarethe.

'S t erb cf ä He: Februar 24. Heinrich Rößner, Gräsl. .Görtzscher Sremuntifter i. P., 77 Jahre alt. 25. Katharine Allendorf, geb. Diehl, 86 Jahre alt.

Beuern.

Eheschließungen: Februar 26. Ludwig Muhl, Maurer in Beuern, mit Henriette Johanne Kemper in Ronsdorf, Kreis Elberfeld. Heinrich Friedrich Otto, Landwirt, mit Margretha Keil, beide in Beuern. Heinrich Döring, Maurer in Bersrod, mit Luise Sommerlad in Beuern.

Bübingen.

Aufgebote: Februar 25. Henrrick Friedrich Kältenschnec, Lanttocht» mit Minna Messerschmidt in Vonhausen, 25. Hein-

Standesaintsnachriebten.

Gießen.

Aufgebote: Februar 24. Friedrich Wilhelm Christian Dhiem, Friseur in Klein-Steinheim, mit Karoline Stein in Langenburg. Karl Fenchel, Maurer in Wanne, mit 'Elist Horst in Rieder-Ohmen. 27. Johann Daniel Neidig, Chauffeur -in Gießen, mit Maria Funk in Dietzenbach. Dr. meb. Karl! Ohlv, Beterinärarzt in Altenstadt, mit 9Jtarie Mathilde Fuchs iin Offenbach. 28. Hugo Voetsch, Privatier in Freiburg L B.. mit Mathilde fBott in Gießen. Willy Paetsch, Ingenieur in Meßen, mit Anna Brinkmann in Paderborn. August Adoll Meckel, Schiedsgerichtsschreiber in Gießen, mit Marie Henriette Stolz in Laubäch (Hessen). März 1. Karl Pfeil, ©tbremer, mitt Katharine Lingelbach, beide in Gießen. Reinhard Theodor Reil, Lehrer, mit Anna Helene Elisabeth Jaspers, beide in Olden­burg. Dr. Hugo Hepding, Hilssbibliothekar u. Privatdozent, mit Anna Luise Quentel, beide in Gießen. Ldw. Uhl, Photograph ,in Gießen, mit Elisabeth Straszacker in Mtona. Georg Ebert, Klaviermacher in Gießen, mit Mathilde Enoch in Winningen. 3. Wilhelm Schwaab, Diplom-Ingenieur in Heidelberg, mit Aaroline Habenicht in Gießen.

Eheschließungen: Februar 25. Heinrich Pfeil, Dach­decker, mit Katharine Fehrer, beide in Gießen. Wilhelm Domay, Kaufmann in Dutenhofen, mit Luise Müller in Gießen. März 1 Detlef Wilhelm von Thaden, Kaufmann in Ahrensburg, mit Johanna Augusta Frees in Gießen. 2. Wilhelm Korell, Pfarrer in Dauernheim, mit Luise Zimmermann in Langenselbold.

Geborene: Februar 22. Dem Vizefelbwebel Karl Ziegler ein Sohn. 24. Dem Kaufmann Georg Friedrich Karl Reichert eine Tochter, Johanna Katharina Anna. Dem Maler und Lackierer Karl Konrad Rau ein Sohn, Karl Franz Wilhelm. 25. Dem Fliesenleger Konrad Spies ein Sohn. Dem Taglöhner Justus Schäfer eine Tochter, Elisabeth. 26. Dem Fuhrknecht Heinrich Hedderich eine Tochter, Clisabethe Wilhelmine. - - Dem Kaufmann Ernst August Pfeffer eine Tochter, Marjje Wilhelmine Berta. März 1. Dem Fabrikanten Ludwig Ernst .Emrnelius eine Tochter.

Gestorbene: Februar 23. Helene Atzbach, geb. Schadeck, 42 Jahre alt, Marburger Straße 49 24. Susanne Hammel, geb. Weidig, 70 Jahre alt, West-Anlage 10. Hugo Hisgen, 3 Monate alt, Kaiser-Allee 42. Katharine Otter, geb. Adolf,

Heinrich Henkel, Taglöhner, 78 Jahre alt, Wiesecker Weg 23. r Julie Busch, Rentner ist, 79 Jahre alt, Stephanstraße 15.

7 28. Marie Hammel, geb. Nickel, 51 Jahre alt, Wolfstraße

beiben höheren Forstbeamten. Man habe doch kein Recht, über derartige persönliche Dinge hier $u verhandeln und in dieser Weise Personen anaugreifen, die sich nicht verteidigen könnten. Man gebe doch auch oem elendesten Menschen stets Gelegenheit, sich gegen Beschuldigungen zu verteidigen, und man dürfe hier in der Kammer nicht einfach einem Manne die Ehre abschneiden wollen. (Oho-Rusc.) Das habe der Abg. Ulrich getan und Verdächtigungen und Verleumdungen gegen den Oberförster von Seligenstadt vorgetragen. Ihm sei der Briefträger gegen den Oberförster sehr wohl bekannt uno das angeblich beweiskräftige Protokoll, auf das sich Herr Ulrich stützte, beweise gar nichts. (Zustimmung.) .

Abg. Dr. Weber (Sbb.l erörtert verschiedene forstwirt­schaftliche Fragen, beleuchtet die Frage der Steuerfreiheit fiskalischer Waldungen und tritt für Vereinfachung sowie für eine umfassende Neuorganisation bet Fors'.verwaltung ein. Dann nimmt der Redner ebenfalls entschieden die vom Abg. Ulrich angegrif­fenen Forstbeamten in Schutz. Der Vorstoß gegen den Forst­meister Heyer sei eine ganz plannmßsig eingeleitete Aktion gegen einen pflichttreuen Beamten und müsse aufs entschiedenste ver­urteilt werden. (Lebhafte Zustimmung.)

Abg. Bähr (wild) verteidigt seinen Ordensbesteuerungsantrag nochmals in umständlicher Weise und verwahrt sich gegen die ihm vom Abg. v. Breittano zuteil gewordene Zurechtweisung. Alsdann bringt der fRebner verschiedene kleine Beschwerden aus der Oberförsterei Mombach-Mainz vor.

Abg. Ulrich (Soz.) wendet sich des näheren gegen den ihm von den Vorrednern gemachten Vorwurf der Verdächtigung und Verleumdung von Beamten. Es sei ihm nicht eingefallen, jemand die Ehre abzuschneiden, aber er habe es für notwendig gehalten, in dem Konflikt der Waldarbeiter mit dem Oberförster von Seligenstadt der Sache auf den Grund zu gehen. Es sei sein gutes Reckt und seine Pflicht, als Abgeordneter berartiae Fälle hier zur Sprache zu bringen. Im übrigen wolle er abwarten, was die Regierung für eine Antwort geben oder was sie in der Sache weiter tun werde.

Abg. Raab (Soz.) geht nochmals auf die vorgebrachten Beschwerdefälle der Forstarbeiter näher ein und wendet sich gegen den Wg. v. Brentano.

Nach einigen turnen Bemerkungen der Wg. Dr. Weber und v. ^Brentano wird die Aussprache um 1/s2 Uhr abgebrochen.

Auf Vorschlag des Abg. Reh wird darauf an Stelle des Wg. Dr. Gutfleisch der freisinnige Abg. Damm (Friedberg) in den ersten Ausschuß und an Stelle des Mg. Damm der Abg. Eibach zum Mitglied des dritten Ausschusses gewählt. Darauf vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung Dienstag, vorm. 10 Uhr.

DcreimcbS-cff,»

* Ermordung einer königlichen Hofdame in Rom. Aus Rom wird unterm 2. März, gemeldet: Heute nachmittag erstach im Hotel Rebeechino der Kavallerie- lcutnant Baron Vincenz Paterno mit einem Jagdmesser die Gräfin Giullia T r i g o n a, geborene Prinzessin Cuto, eilte frühere Hofdame, die sich feit einiger Zeit von ihrem Gatten, dem Grafen Trigoni, getrennt hatte? Baron Paterno schoß sich dann eine Kugel in den Kopf und wurde schwer verletzt nach dem Hospital gebracht. Wie die Blätter melden, hatte sich die Gräfin Trigoni ent* schlossen, sick) von ihrem Gatten zu trennen und ihren Geliebten aufzugeben, um sich ihren Töchterchen zu wid­men. Baron Patern o hatte eine letzte Zusammenkunft erbeten, und war von der Gräfin in Gegenwart ihres An­walts empfangen worden. Die Gräfin willigte ein, weil der Baron versprach, daß er Rom nach der Zusammenkunft verlasse. Man weiß nicht, ob zwischen dem Baron und der Gräfin ein Streit ausgebrochen ist. Die Gräfin hätte am 28. Februar den Dienst als Hofdame aufgegeben. Als der König und die Königin die Nachricht erführet waren sie sehr ergriffen1. Die Leiche der Gräfin wurde auf den

rid) £)abermann, Weißbinder in Hüttengesäß, mit Anna Marie Lott in Vonhausen.

Sterbefälle: Februar 26. Friedrich Emmirich, Buch­drucker, 30 Jahre alt. 28. Karl Albert, 13 Tage alt.

Butzbach.

Aufgebote: Februar 28. Georg Kunz, Gefangenaufsetzer, mit Katharine Elisabethe Schmidt, beide in Butzbach. Marz 2. Dr. Georg Heinrich Paul, Oberlehrer in Rixd-ors, Kreis Teltow, mit Alice Elise Heil in Butzbach.

Geborene: Februar 25. Dem Schuhmachermeister Ernst Gümbel ein Sohn, Friedrich Wilhelm.

Friedberg.

Eheschließungen: Februar 25. Martinus Bernardus Stiehrn, Eisenbahnassistent, mit Anna Maria Elisabetha Starck, beide in Friedberg.

(geborene: Februar 17. Dem Diplonv-Jngeiüenr uitb Gr. Hauptlehrer Wolf Alexander Hugo Schneid eine Tochter, Sophie Auguste. 22. Dem Tapezier Johann Warn Albert Bernhard Hohmann eine Tochter, Erna Sophie Emilie. 24. Dem Gärtner Karl August Reinhold Jaekel ein Sohn, Horst Hermann Paul. 24. Dem Schriftsetzer Jakob Daniel eine Tochter, Sophie Katharina.

Sterbefälle: Februar 26. Emst Momberger, 4 Monate alt. 26. Eleonore Beck, geb. Klees, 81 Jahre alt. 28. Susanna Graf, geb. Sauer von Bruchnrbrücken, 77 Jahre alt. März 1. Nannp Boll, Rentnerin, 68 Jahre alt. 1. Frie­derike Louise Harnisch, geb. Schröter, 77 Jahre alt.

Garbenteich.

Sterbefälle: Februar 26, Katharina Wallbvtt, geb. Wallbott, 63 Jahre alt.

Grotzen-Lmden.

Eheschließungen: Februar 25. Otto Wilhelm Doll, Pfarrverwalter in Dittelsheim, mit Katharina Amend in Großen- Linden.

G eborene: Februar 24. Dem Schlosser gesellen Wilhelm Fischer II. ein Sohn, Shirt Wilhelm.

heuc'^hrim.

Eheschließungen: Februar 26. Karl Grebe, Tag­löhner, mit Margarete Seipp, beide in Heuchelheim.

Geborene: Februar 20. Dem Fuhrmann Heinrich KvauS- kopf eine Tochter, Margarete. 21. Dem Zimmer gesellen August Volkmann ein Sohn, Arthur. 25. Dem Schweizer Ludwig Süß eine Tochter, Marie Wguste.

Hungen.

Geborene: Februar 23. Dem Wagner Otto Föller ein Sohn, Ernst. 23. Dem Hilfsschirrmann Adolf Gerhardt, ein Sohn, Wolf.

Krofdorf.

a) Standesamt K r o f d >nieinden Kinzenbach, Krof­dorf-Gleiberg, Vetzberg,

b) © t q n b e 3 q m t £ (i ii . i' ck- G-'w i ben Laimsbach, Wißmar

Geborene: Februar 22. Dem Landwirt Heinrich Brück in Kinzenbach ein Sohn, Wilhelm. 26. Dem Zigarrenmacheri Ludwig Steimnüller HI. in Vetzberg ein Sohn, Lutmng.

Lang-Gön§.

Aufgebote: Februar 25. Wilhelm Schmidt, Landwirt, mit Maria Rompf, beide in Lang-Göns.

Eheschließungen: Februar 26. Heinrich Karl Ludwig Edwin Marguth, Pfarrer in Geinsheim, Kreis Groß-Gerau, mit Bertha Elisabeth Else Weber in Lang-Göns.

Langsdorf.

Auf g ebota: Phllipp Bender III., Metzger, mit Maria Schmidt, beide in Langsdorf.

Lanbach.

Aufgebote: Februar 27. Friedrich Meckel, Schieds- ^richtssckireiber m Gießen, mit Marie Henriette Stolz in

Friedhof gebracht. Der Zustand des Barons ist sehr ernst, aber nicht hoffnungslos.

Kleine Cageschronik.

Als vor dem Landgericht I in Berlin Ser Prozeß des Arbeiters Spiemer zu feinen Gunsten entschieden wurde, geriet er in eine derart seelische Erregung, daß er einen Herzschlag erlitt, der den sofortigen Dod zur Folge hatte.

In Jena ist Exzellenz Dr. Heinrich v. Eggeling, Ehrenbürger der Stadt Jena, am Mittwoch abend ge­storben. Eggeling war von 1884 bis 1909 Kurator der Universität Jena.

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mein Freund, Geduld ist Unstnn, und ein gefährlicher dazu. Mit Katarrhen darf man keine Geduld haben, die bekämpft man sofort durch den Gebrauch von Fays achten Sodener Mineral-Pastillen. Die find ein Produkt der Sodener Heilauellen und machen so einem Katarrh in unglaublich kurzer Zeit ein Ende. JayS ächte Sodener kann man in allen Apothek., Drog., Mineralwasser- handlg. für 85 Pfg. kaufen, hüte sich aber vor Nachahmungen.

(ss/ii)

Geborene: Februar 22. Dem Landwirt Johann Georg Christian Oßwald eine Tochter, Marie Katharina.

Sterbefäll e: Februar 24. Elisabethe Kircher, geb. Zimm«, 50 Jahre alt.

Lauterbach.

Aufgebote: März 2. Karl Wilhelm Dock, Metzgermeister zu Gelnhausen, mit Katharina Suppes in Lauterbach.

Geborene: Februar 21. Dem Kaufmann Karl Bvveen, eins Tochter. 23. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Boß eine Tocht«, Frieda Pauline. 25. Dem Briefträger Heinrich Schav- mann eine Tochter. Dem Schriftsetzer Kvnwd Karl Schopvach eine Tochter.

Sterb efäll«: Februar 24. Heinrich Krömmelbern V., Dachdecker, 48 Jahve alt. Elisabetha Dietrich, 70 Jahre ost.

Leihgestern.

Geborene: Januar 21. Dem Telegvaphenarbeiter Karl Brück III. eine Tochter, Marie.

Lich.

Eheschließungen: Februar 25. Johann HeinriK Schmidt, Gärtner, mit Anna Margarete Fey, beide in Lich 26. Karl Christian Schmidt, Landwirt, mit Elisabethe Hofmmm, beide in Lich. 26. Heinrich Keil, Bierfahrer, mit Elise Persch« bacher. beide in Lich.

Geborene: Februckr 9. Dem Maurer Johann Peter Paul Schreier eine Tochter, Marie.> 18. Dem Kaufmann Ludwig Häuser ein Sohn, Johann Karl.

Lollar.

Aufgebote: Februar 27. Heinrich Rohrbach IX., Schlosser» mit Anna Riehw, beide in Lollar.

Londorf.

Geborene: Februar 22. Dem SchreinoWerfter Danootz Sauer II, ein Sohn, Otto.

Schotten.

Geborene!: FÄWuar 23. Dem Weißbindergesellen Hein­rich Hau eine Tochter, Katharine. 24. Dem Schuhmacher Karl Nies ein Sohn, Otto. 25. Eine uneheliche Tochta^ Anna. 25. Dem Kaufmann Salli Katz ein Sohn, fiubtoiff. 25. Dem Kaufmann Leopold Brodreich eine Tochter, Hildegarv

Sterbefälle: Febrimr 23. Georg Adam Kirchner. Schuihmachermerster, 72 Jahre alt 24. Erna Kromm. 9 Monate alt.

wieseck.

G eb orena': Februar 20. Dem Landwirt Ludwtz Deibel VI. ein Sohn, Ludwig. 23. Dem Taglöhner Heinrich Schäfer II. eine Tochter, Emma.

Sterbefälle: Februar 28. Gnstav Hvs, fll Jahre ritt

zamiUen-Nachrichten aus anderen Grten.

Verlobte: Fräulein Elisabetha Mattel mit Herrn Adolf Schmidt, beide in Strebendorf. Fräulein Elise Schlttt in Schwabenrod mit Herrn Heinrich Cloos in ArnShain. Fräulein Bella Strauß in Marburg cu d. L. mit Herrn Hugo LöwenSberg in Jgstadt°Wiesbaden.

Gestorbene: Herr Heinrich Selig in Nieder-Wöllstadt. Herr Mathäuß Jung IL in Hoch-Weisel. Herr Otto Wolf II. in Wohnbach. Frau Sara Loeb in Bönstadt. Frau Katharina Belzer, geb. Strauch, in Borsdorf. Herr Ludwig Cifl'mder in Rainrod. Herr Johannes Sellhetm in Effolderbach. Frau Katharrna Sehrt, geb. Faulstich, in Berns'eld. Frau Lea Feruich, geb. Münz, in Glauberg. Herr Wilhelm LooS in Schlitz. Herr Friedrich Kröll, Herr Philipp Schmitt, beide in Darmstadt. Frau Elisabeth Betzler, geb. v. Struve, in Rimbach i. Odw. Herr Wllheim Wrunbniann in Wetzlar. Frau 9)?atbtlbe Allmen- röder, geb. Müller, in Oberbiel (Kr. Wetzlar). Herr Fritz Dorn, Herr August Draß, Fräulein Adolfine Koch, Frau Christine Herr, geb Georg, sämtlich in Herborn. Herr Franz Amend in Dillen­burg. Herr Wilhelm Schäfer in Klem^Altenstädten. Herr Johannes Kuhl m Lappet.

Nur die echte Scotts Emulsion, keine Nachahmung!

Der Weltruf von Stoffe Emulsion bürgt fSr die Güte deS Präparates, die mit ihm erzielten Erfolge find unbestritten. Billigere, vielfach minderwerttge Nachahmungen von ScottS Emulsion hat es von jeher geßeben und veu^ tauche» Lmry-r wieder mch

E« hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle bc* * altbewährten Originakprä- parates solche Nachahmungen kaufen wollte, denn nur der Er­folg entscheidet, unb bieseu fyxt

Nur «vt mit Met»

die echte ScottS Emulsion auf- Deiche« be8 Scott»

f<6e i zuweisen. Darum Vorsicht beim Einkauf. Man bestehe darauf, die echte ScottS Emulsion mit unserer bekannten Fischerschutz­marke zu erhalten und laste sich keine Nach­ahmungen aufreden 1