den Beteiligten eS möglich ist, sich bald auß der peinlichen Lage zu befreien.
"Gegen die Verunreinigung bevorzugter Plätze, wie Außsichtßtürme, Anlagen und sonstige mit Ruhebänken außgestattete Aussichtspunkte, insbesondere solche mit Schutzhütten, richtet sich in einer Verfügung an die Polizeiverwaltungen der Landrat deS Landkreises Wiesbaden. Er führt darin aus, daß der Anblick unserer Taunusberge in sehr unschöner Weise dadurch gestört werde, daß Spaziergänger, Touristen oder auch Schüler an den in Frage kommenden Punkten Speisereste, Einwickelpapiere, ganze und zertrümmerte Flaschen und dergleichen zurücklassen, trotzdem zahlreiche Papierkörbe ausgestellt und auch Warnungstafeln angebracht worden seien. Die Polizeiverwaltungen sollen nach Möglichkeit auf die Abstellung dieses Mißstandes hinwirken und die Exekutivbeamten (Polizeisergeanten, Feldhüter und Förster) hierauf aufmerksam machen. Eventuell soll das Publikum durch geeignete Plakate auf die Benutzung der Papierkörbe hingewiesen werden. Dieses Vorgehen wird den vielen Besuchern unserer TaunuSwälder willkommen sein und kann in den Nachbarkreisen nur zur Nachahmung empfohlen werden.
Mandern and Helfen, Bäder und Sommerfrischen.
Bad Salzhausen, 3. Aug. Bad Salzhausen, — snoch kennen's viele nicht, denen es lieb werden könnte; aber wer's fand, verliert es nicht leicht wieder aus der Erinnerung. Wie lieblich liegt es in grüner, guellenreicher Talmulde gebettet, iüo sich herrliche Alleen alter Kastanien antb Linden mit wohlgepflegten Fußwegen begegnen. Bon Mdda scheidet es ein sanfter Hügelzug, an dessen Fuße sich strotzende Eichenkronen in dunkelm Leiche spiegeln und auf dessen Rücken Obstbäume aus dem hellschimmernden Gold wogender Halmfrüchte tauchen. Gegenüber steigt der überraschend große Kurpark mit prachtvollem, artenreichem Daumschlag, frischen Rasenflächen, schattigen Spazierwegen iund lauschigen Ruheplätzen zum schmucken Bahnhöfchen empor und seht sich jenseits durch gemischten Wald bis auf die luftige Basalthöhe des „Rabensteins" fort. Wer ließe sich da oben nicht gern zu beschaulicher Rast und genießendem Rundblick nieder, umfangen von einer Stille, in welcher sich Specht und Häher wohl fühlen, und die das Spiel des Windes mit den Grashalmen vernehmbar macht. „Kein Klang der aufgeregten Zeit", w>weit das Ohr lauscht; und soweit das Auge reicht, eine Welt friedlicher Fluren, vereinzelter behäbiger Dörfer, ruhevoll hingelagerter Forste, das Ganze von einem Kranz waldreicher Bergzüge — des Vogelsberges und des Taunus — fein- linig umzirkt! — In dem Badeörtchen selbst ist nichts von dem -aufgedonnerten, schreienden Jahrmarktswesen, das die -,Grandhotels" und Wandelhallen manches Weltbades in ihrer äußeren Erscheinung so peinlich macht; vielmehr zeugen die großherzvglichen Bauten durchweg von feinem Mlturempfinden ihrer Schöpfer. Das schlichtvornehme, in seiner betonten Symmetrie stattlich wirkende Kurhaus, die lang sund niedrig hingestreckte Gärtnerwohnung mit ihrem gemütlichen Mansardendach und geräumigen Torwegen, die dem vorübergehenden -einen freundlichen Einblick auf bunte Blumenbeete gewähren, und das Badehaus mit malerischer Fachwerkfront und dem geschlossenen Umriß seines Schieferdachs bilden zusammen eine Baugruppe von vollkommener Harmonie. Köstlich sind aber auch die erst in den letzten Jahren geschaffenen Quellbrunnen und -tempelchen, die Wan geradezu als Musterlösungen derartiger Aufgaben bezeichnen darf.
Vermischter.
Ein R e b l a u s - A t t e st t ü v das Edelweiß. In der .Köln. Ztg/ beschwert sich ein Leser, den sein Sominerurlaub nach Chamonix am Sanct Blank geführt hat, darüber, daß eine Sendung
Edelweiß von ihm an seinen Schwiegersohn von der Erlgut- abfertigung Basel, Badischer Babnhoi, nicht weitergesandt worden sei, weil das vorgeschriebene Reblaus - Attest fehlte. In dem Schreiben der Eilgutabsertigung heißt es: .Die mit Nr..................vom 4. Juli 1911 von Chamonix
nach überwiesene Sendung Eilgut: 1 panier fleurs vivants 9 Kg. (Edelweiß) mit Adresse, Absender . . . Empfänger ist hier gegen Entrichtung der tariimäßigen Gebühren für Lagergeld, bezw. Wagenstandgeld angehalten, weil das vorgeschriebeiw Reblaus-Attest fehlt. Wir legen em Formular bei, welches Sie gefälligst unterschreiben und von der dortigen Ortsbehörde unterschreiben und stempeln lassen und uns wieder zusenden wollen. Wir haben schon zweimal an die dortige Eisenbahnstation geschrieben, aber ohne Erfolg/ Die .Köln. Ztg." knüpft daran ötc Bemerkung: „St. Bnreaukratius ist ein strenger Mann, vor dem selbst das liebliche Edelweiß keine Gnade findet. Es muß übrigens doch schrecklich um die Reblaus bestellt sein, die sich in Ermangelung des Weinstockes bei Chamonix sogar auf das arme Edelweiß stürzt. Oder ist das arme Edelweiß mehr zu bedauern, daß es vielleicht im nächsten Jahre bei der Einfuhr nach Deutschland auch noch die Tuberkulinprobe zu bestehen hat?" Diese Bemerkung ist ja ganz gut und schön. Die »Köln. Ztg/ hätte aber vielleicht auch eine Bemerkung über den sonderbaren Edelweißschw ärmer ein- fügen sollen, der nicht weniger als 9 Kg. Edelweiß mit Wurzeln im fremden Lande ausreißt und anscheinend niemals etwas vom Schuh der Alvenilora gehört hat, dem sich freilich der deutsch-österreichische Alpenverein und andere Lereimgungen dreier Art ganz vergeblich angelegen sein lassen, wenn es Leute gibt, die das ohnehin selten gewordene Edelweiß gleich in Form von Eilgutsendungen der Alpenwelt enlziehew
Vörsen-Wochenbericht.
™ Frankfurt a. M., '4. August-
Das Geschäft an der Börse ist wieder stark zusammenge- schrumpft. Mag der Mangel an Unternehmungslust zum Teil auf bte andauernde tropische Hitze zurückzuführen sein, so fehlt es zurzeit doch auch an kräftigen Anregungen, die eine Geschäftsbelcbung herbeiführen könnten. Auch seitens der Auslandsmärkte fehlt jeglicher Impuls, zumal London unb Paris stark unter dem Einfluß der politischen Meldungen stehen, die in dieser Woche verschiedentlich wieder Anlaß zur Verstimmung gaben. Was die Neuyorker Börse betrifft, so kann auch diese trotz der deutlicher hervortretenden Erscheinungen einer wirtschaftlichen Besserung noch immer nicht zu einer lebhafteren Geschäftstätigkeit gelangen. Wenn ungünstigere Erntcberichte für diese Haltung angeführt werden, so legt man diesen Berichten hier weniger Bedeutung bei, sondern tft der Ansicht, daß die Steigerung e r Getreidepr eise an den amerikanischen Börsen von der Spekulation aus dem Grunde vorgenommen wird, weil man einen größeren europäischen Bedarf in diesem Jahre erwartet und daraufhin die Preise für Brotgetreide höher hält. Es hat eher den Anschein, als ob die innerpolitischen Fragen die Unternehmungslust in Wallstreet hemmen, wenngleich nach dem bisherigen Verlauf der Dinge zu erwarten ist, daß die jetzt in den Vereinigten Staaten im Gange befindlichen Bewegungen an dem Weien des amerikanischen Wirtschaftskörpers nichts ändern werden, sondern nur an der äußeren Form. Aus diesem Grunde rechnet man hier auch damit, daß sich die Besserung im Wirtschaftsleben der Union bald energischer durchsetzen wird und läßt sich durch die jeweiligen Kursschwankungen der Neuyorker Börse nickst sonderlich irritieren. Den politischen Meldungen gegenüber bewahrte die Börse ebenfalls ihre seitherige Ruhe, da man an einer friedlichen Lösung der Marokko- frage vorerst keinen Zweifel hegt, roemi man auch damit rcchneri muß, daß sich die Verhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland iwch länger hinziehen können. Im Hinblick darauf beobachtet die Spekulation große Zurückhaltung und da auch das Kapitalistenpublikum wenig Neigung verspürt, neue Käufe vor- zunehmen, andererseits aber auch Teilte Veranlassung sieht, seinen Besitzstand aufzugeben, bewegen sich die Umsätze in äußerst engen Grenzen. Eine gewisse Enttäuschung brachte der Börse die Dividendenerklärung des Bochumer Gußsta hl- vereins, da man bestimmt mit einem um ein volles Prozent höheren Satze gerechnet hatte. Man sagte sich aber, daß die großen Hüttenwerke infolge der für sie günstigen Geschäftslage wohl in der Lage seien, höhere Dividenden zu verteilen, daß sie indessen die Rücksicht auf die durch die Verbandsfragen geschaffene Unsicherheit nicht außer acht lassen wollen und daher den erzielten Mehrgewinn nur in beschränktem Maße zu einer Erhöhung der Dividende verwenden. Der ungünstige Eindruck
wurde überdies durch die perfekt geworoene Verlängerung des Roheisen syndi kats auf vier Jahre einigermaßen paralysiert, zumal sich jetzt auch für die übrigen noch der Er- ledigung harrenden Verbandsfragen, insbesondere für die bevorstehenden Stahlwerksverbandsverhandlungen, günstigere Aussichten eröffnen. Die Spekulation wurde auch dadurch zu einer zuversichtlichereii Beurteilung der Lage des Eisenmarktös veranlasst, daß auf dein Stabeisenmarkt eine leichte Beseitigung der Preise eingetreten ist und auch am internationalen Eisen- marft, namentlich am amerikanischen, weitere Anzeichen einer Besserung sich bemerkbar machen. Mo nt a n p a p r e r e verfolgten daher nach vorübergehender Abschwächung wieder anziehende Tendenz. Eine größere Steigerung ersuhren Mai jener Bergwerköaktien auf die Meldung, daß die Fusion mit Buderus nun doch noch Zustandekommen soll, nachdem die seither opponierende Gruppe ihren Widerstand aufgegeben hat. Bon den übrigen Verkehrsgebieten ist wenig bemerkenswertes zu berichten. Für Geld bestand größere Nachftage, so daß der auf ein niedriges Niveau gewichene Privatdlskont anzog: er ist aber mit 23/4 Prozent immer rwch iVt Prozent vorn offiziellen Zinssatz entfernt und dies verleiht auch der Börse nach wie vor eine wesentliche Stütze.
Märkte. ~
x. 0. Wiesbaden. Viehho^-Marktbericht vom 4. Aug. Austrieb: Rinder 43 (Ochsen 12, Kühe 31, Bullen 00), Kälber 71, Schafe 21, Schweine 218. .
Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweme mittelmäßig. Preis Durch- pro 100 Pia. schnittspreiz t'ehen«r,Äta4’c' pro 100 Pfund qciutdjt tiebenb» schlacht
Ochsen. von-biSvon-blL ««w.chc
Dollfleischige, auSgemästete, höchsten
Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 49—61 88—93 50 90
Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und
ältere auSgemästete 44—48 85—87 46 86
Ungejochte ... 50—63 90—96 51 93
Bull en.
Vollfleischige, ausgeivachselie, höchsten SchlachtwerteL........ 44—47 80—84 45 82
Iärsen, K ü y e.
Vollfleischige ausgemästete Färseir höchst,
Schlachtwertes 48—52 86—92 50 89
Vollsteischige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—44 77—80 42 78
Aeltere ausgemäslete Kühe unö wenig
gut entwickelte jüngere Kühe u. Färsen 35—39 70—75 37 72
Mäßig genährte Kühe NNd Färsen . . 27—34 60—68 30 64
Kälber.
Feinste Masttätber 60—62 100-104 61 102
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 53—55 89-92 54 90
Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—01 80—86 49 83
Geringere Saugkälber . . .... 44—48 74—80 46 77
Scha <e.
Weidemastschase ... ... . 43-00 86—00 43 86
Schweine.
Vollsteischige Schweine bis zu 2 Zentner
Lebendgewicht 48—51 61—65 49 63
Vollsteischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgelvicht 48—51 61—65 49 63
Vollsteischige Schweine über 21/, Zentner
' Lebendgewicht 45—47 57—60 46 58
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend
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Gießen.
Aufgebote: Juli 28. Joseph Schmidt, Marmorarbeiter ttt Westerburg, mit Anna Weiß in Gießen. — 29. Hermann Eiidig, Kaufmann in Halle a. Saale, mit Charlotte Hochreuther in Gießen. — Adolf Martin Heinrich Gcßner, Kellner, mit Frieda Selma Springweiler, beide in Frankfurt a. M. — 31. Karl Beck, Sanitätssergeant in Frankfurt a. M., mit Mathilde Bechthold in Gießen. —Wg. 1. Friedrich Müller, Bahnarbeiter in Klein- Linden, mit Lina Wissenbach in Frohnhausen. — 3. Wilhelm Hänschen, Schneider in Gießen, mit Wilhelmine Tersch in Biedenkopf. — Robert Pick, Kellner in Frankftrrt a. M., mit Marie Sxnriette Schweighöfer in .Ufingen.
Eheschließungen: Juli 29. Wilhelm Brauer, Bureau- tzehilfc, mit Susanne Hellmold, beide in Gießen. — Karl Schäfer, Steiger in Gießen, mit Elisabeth Jung in Klein-Linden. — Aug. 2. Berthold Gruber, Landwirtschaftslehrer in Nürnberg, vrit Marie Metz in Gießen.
Geborene: Juli 25. Dem Metzgermeister und Wirt Karl Krämer eine Tochter. — Dem Taglöhncr Otto Rausch eine Tochter, Marie. 26. Dem.Kaufmann Ludwig Kröll ein Sohn, Walter Franz Ludwig. — 27. Dem Techniker Karl Wilhelm Gundrum ein Sohn, Adolf Ferdinand. — Dem Dachdecker Georg Wilhelm Panz eine Tochter, Aüguste. — Dem Dr. med. Karl Tiger st edt ein Sohn, Karl. — 28. Dem Schriftsetzer Heinrich Jahn ein Sohn, Willy Karl. — 30. Dem Vizefeldwebel Heinrich Becker ein Sohn, Kurt Jakob Georg. — Dem Gärtner August Rappold eine Tochter, Helene Anna Clise. — 31. Dem Kaufmann Heinrich Friedrich Gauterin ein Sohn. — Aug. 1. Dem Hilfsweichensteller Philipp Martin Klinkcl eine Tochter, Martha Elise.
Gestorbene: Juli 29. Ludwig Franz Friedrich Pieper, A Monate alt, ^-chottstraße 19. — Emma Marie Schmidt, 19 Jahre jolt, Neustadt 77. — 30. Samuel Elsoffer, Kaufmann, 58 Jahre alt, Marktstraße 27. — Hans Hornp, 1 Jahr alt, Löwengasse 32. — 31. Katharine Schäfer, 78 Jahre alt, Licher Straße 74. — Wug. 2. Berta Keßler, 38 Jahre alt, Tiefenweg 19. — Johanna Iarcus, geb. Goldenberg, 65 Jahre alt, West-Anlage 28.
Alsfeld.
Aufgebote: August 2. Wilhelm titulier, j&niafHftent Nr Alsfeld, mit Helene Elisabeth Gertrud Großmann zu Limburg. '— Johann Wilhelm Möller, Gastwirt, mit Louise Barbara Melker, beide zu Alsfeld.
Geborene: Juli 29. Dem Weißbinderaehilfen Konrad Otto Lerch ein Sohn, Friedrich. — 31. Dem Schreinergehilfen Johannes Tvtzenrod ein Sohn, Hermaim.
Büdingen.
Aufgebote: Juli 31. Moritz Levi, Bäcker, mit Kathinka Vrunebaum Ww., beide zu Büdingen
«... Ebeschließnii gen: Juli 30. Wilhelm Meuser IV., Gartner m Büdingen, mit Maria Wennel, geb. Euler in Von- ■frrwen. - Heinrich August Bornholt, Kaufmann in Friedrichsdorf, mit Anna führte Margarete Deroux in Büdingen
. ®e bo r c ne: Juli 25. Dem Landwirt Heinrich Ähwarz V. inne Tochter, Elnabeth — 26. Dem Bäckermeister Wilhelm Schnmck II. em ^-ohn, Franz.
Stcrbefälle: Juli 28, Heinrich Kaltenfchnee, 14Wochen ßy*
Butzbach.
Aufgebote: Juli 31. Friedrich Ludwig Wolf, Sergeant, mit Anna Böck, beide in Butzbach.
Eheschließungen: August 2. Adam Wilhelm Georg Heß, Schreibgehilfe in Butzbach, mit Helene Christine Schneider in Gießen.
r_ Sterbefällc: Juli 29. Peter Gatzert I., Bahnarbeiter, 57 Jahre alt.
Zrledberg,
Geborene: Juli 23. Dem Großh. Geometer 1. Klasse Mathias Nau ein Sohn, Helmuth Erich Walter. — Dem Messerschmied Aiinibale Mass eine Tochter, Justine Agnes. — 29. Devi Postboten Peter Guvernator eine Tochter, Anna Maria. — 31. Dem Kaufmann Ludwig Sichel eine Tochter, Martha.
Sterbefälle: Juli 27. Moses Rothschild, Kaufmann, 65 Jahre alt. — 31. Johannes Schüler II., Müller zu Holz-- hausen v. Ä., 65 Jahre alt. — August 1. Hedwig Elisabeth Muller, geb. Clamberg, 70 Jahre alt. — Regina Anna Frank 1 Jahr alt.
Grotzenvuseck.
Aufgebote: August 3. Hermann Wallenstein, Handelsmann tn Großeil-Buseck, mit Olga Adler in Storndorf Geborene: Juli 28. Dem Maurer Karl Theis eine Tochter Mmna.
Großen-Linden.
Geborene: Juli 22. Dem Weißbinder Ludwig Weigand III. eine Tochter, Erna.
klein-Linden.
«« .Aufgebote: Juli 31. Friedrich Mittler, Bahnarbeit.w in Klcrn-Lrndcn, mit Lina Wissenbach in Frohnhausen.
® e b o r e n c: Juli 30. Dem Wagenwärter Gottfried Bende- roth em Sohn, Wilhelm Erich.
„ St er befalle: August 1. Marie Schäfer, geb. Weigel, -3 Jahre alt.
Krofdorf.
a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg, Vetzberg.
b)StandesamtLaunsbach: GemeindenLaunsbach,Wißmar
^?,bschlietzungen: Juli 29 Philipp Forbach, Former rn Lollar, Kr. Gieyen, mit Ida Drescher, geb. Valentin in Gleiberg. — August Pfeiffer Tagelöhner in Launsbach, mit Lomie Elisabeths Arneiid in Krofdorf.
, 'Gabore : Mi 27 Tern Former Karl Alt in Kinzen- bach nn Sohn, Karl, Wilhelm. — 28. Dem Tagelöhner Wilhelm Schieferttem ui Krofdors ein Sohn, Rudolf. — 29 Dem Tagelöhner Philipp Lotz in Kinzenbach eine Tochter, Lilli
® ter befalle: Juli 28. Ferdinand Puhl, ^iegelei- arBetter, 20 ^ahre alt, Kinzenbach. — 29. Heinrich Guckcls- berger, Landwirt, 70 Jahre alt, Wißmar. — 30. Johannette Bourcarde, 3 Monate alt, Wißmar.
Lang-Göns.
Eheschließungen: Juli 30. Heinrich Jakobi III Jn- gemeur m Ober-Rosbaw, mit Maria Wentzel in Lang-Göns . U^orene: August 2. Dem Maurer Wilhelm Fuchs I eine Tochter, Katharina. '
Laubach.
, Geborene: Juli 24. Dem Arbeiter Wllhelm Schmidt eine Tochter, Marie.
Sterbefällc: Juli 25. Katharine Oßwald, geb. Peter, 61 Jahre alt. — August 1. Philipp Göbel III., Nachtwächter, 69 Jahre alt.
Lauterbach.
Aufgebote: August 2. Konrad Fölsing, Kaufmann m Heblos, mit Juliane Elise Frank in Lauterbach.
(5 b e s chließuns, e n: Juli> 27. Johann Friedrich Sanger, Stellwerks,chlosier, mit Auguste Hein, beide in Lauterbach.
geborene: Juli 17. Dem Gerichtsassessor Tr. Richard Carl Mniich eine Tochter, Elfriede Clara Emilie Toni Lilly. — 19. Dem Kupferschmied Karl Albert Müller eine Tochter, ^°,ric llmalic. — 20. Dem Fabrikarbeiter Karl Tahmer ein Sohn, Theodor. — Dem Schreiner Georg Roth eine Tochter, Miane. — 30. Dem Fabrikarbeiter David Köhler eine Tochter, Katharine.
iat^rb-cf£.(le : 3uli 18: Heinrich Windel, 2 Jahre alt. — 19. Marie Euheirauer, 64 Jahre alt. — 28. Andreas Haldy, Kappenmachcr .->9 Jahre alt. — August 1. Christian Hartmann, Sattler und Tapezierer, 57 Jahre alt.
Leihgettern.
. Acborene: Juli 23. ^Tem Schmied Karl Velten VI. eme Toch er, Marie. - 24. Dem Ziegelmcifter Joses WoldM eine Tochter, .Anno.
Lollar.
Geborene: Mi 24. Dem Schlosser Ernst Wilhelm .Kut- L - 31' U»rm°ch°r
meita i.^VT^SaÄt30' '$6iIU’P S<6röbcr-
Schotten.
c<uC\ "8. Dem Landwirt Karl Spamer IV. eine Lochter, Berta.
„ ^,Lc,r«rVäH» ^rr ,®tora Kißner I., $riixitie, 57 Jahre alt. — 2: Anna Elyabclhe Konrad, 82 Jahre oft
Treis an der Lumda.
y 3?.; r Dem Ortsbriefträgcr Wilhelm Hettchc II. eine Tochter, Elksabethe.
befälle: Juli 31. Heinrich Karl Klein, Landwirt, 4U Jahre alt.
Watzenborn-Steinberg.
m r c-n c 3"^ ?-7- ^cm Bergmann Johann Georg Hauser III. eine Tochter, Karolina.
Wiejeck.
™ ^"m?ebote: August 1. August Balser, Taglöhner, mik Mana Weller. d
G h e s ch N e ß u n g ett: Juli 30. Wilhelm Döll, Weißbinder m Trohe, mit Mana Frischholz. - Melchior Karl Wehrum, Bergmann, mit Lina Göbel.
- cb o r e n c: Juli 31. Dem Pflasterer Ludwig Balßer ein Sohn, Karl.
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