161. Jahrgang
Drittes Blatt
Hr. 182
E^cheinl IL-IIch mit Äilna^me W Cemttet*.
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stark taut, so bleibt bat Weiter traut.
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K enipfelilensiert:
3d) bin erfreut, Gesinnungen, wie i d) i i r überall
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Brandenburg.
Tau ist im August Wenn t im August Wat un Sxrbft toll - Sind St Lorenz
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Die „Gießener $e*Hienblitier' werden dem ,Än4ei|jere viermal wöchentlich beigelegt, das „Xrdshtofl fix den Kreis Gießen" imehnel wöchentlich. Die wttM»irtf<«ttlt*ee rett' ,regel'* erscheinen menellid) zweimal.
ledition
Kreuz,platz 9
A»r- Staöt unö Canö.
Gießen, 5. August 1911.
Abonnementekonzert.
Qbeurräschcnt v. Moeller Ausschußmüzlicder mit " "t"c
Samstag, 5. August 19U
lUtetienibtutf un> Verla- der Vr» blichen tlntxrfitjUi• Vuch» und CteutbrudertL
•lebattwn, Expedition und Oruderel: 6cfrul* streße 7. Gxnedinon un> Berta-: Äebafticme^lll. Tel.-«d^«n4el-er»'eßen.
gesprodien ,iu hören, und ich hoiic, die straijbmaer 2tubcntenfd)aft wird »ctzt und bereut ft diese Gesinnungen betätigen."
Das „deutsche Gibraltar"
so nennt der erste Engländer, der den Boden von Agadir betreten, der Korrespondent Alan Ostler, den setzt so viel genannten Hasenplatz an der Cüdküste von Marokko. »Ein Blick auf diese geheimnisvolle Stabt,' erklärt er, ,btc früher für die Weihen fast so unzugänglich war wie Lhasa, läßt er» kennen, tvarum Deutschland seine Interessen in dem steinigen 6u6gcbiet entwickeln will. Agadir kann cm Gibraltar tverden. Man stelle sich eine (teile und felsige GebirgSjpttze vor, die 'ich ziemlich schroff bis zu einer Höhe von fast 700 Fuß über einem ausgezeichneten natürlichen Hafen erhebt. Man stelle sich vor: diese Höhe gekrönt mit den schneeioeißen tPlaucm und den alten portugiesischen Festungsanlagen einer maurischen Stadt, zu der mein Pferd über Geröll und Felsenklippen aus einer natürlichen sich windenden Treppe emporklettern muß, man stelle sich vor: einen weiten Ausblick, der das Auge nordwärts unb ostwärts über wilbe Klippen und zerrißene Gebirgsformen führt, steinig, rauh und zerfurcht; südwärts der Blick hingleitend über weite, gelbe Ebenen, durch die sich der langsam fließende SuSsluß träge zum Meer schleppt, ostwärts em weinrot schimmerndes Stück 2)leer, eingesäumt von goldig leuchtenden: Sand — und man hat Agadir. In den wein- roten Fluten schimmert ein zarter grauer Schatten auf, wie em Spielzeug sich abhebend, vom Horizont. Da« ist das deutsche Kriegsschiff.
Da« Land ringsum ist arm. Ich bedauere, daß ich vom Hörensagen geschrieben habe, eS sei reich. Vielleicht ist cS das an einzelnen Stellen, aber nach meiner persönlichen Erfahrung muß ich sagen, daß eS nichts hervorbrmgt al« Sterne und schlechte Oliven. Wirklich, vom Standpunkt seines landwirtschaftlichen Reichtum« au« ist dieser Teil von Marokko nicht wert, daß man um ihn streitet. Frankreich kann ruhig zugeben, daß Deutschland in der Nachbarschaft von Agadir .seine Interessen entwickelt', unter allen Umständen, ohne lebe Befürchtung. Aber für England ist die Cache gefährliche nicht weil daS Land irgendwelche Neichtümer besitzt, sondern ivcil die Lage von Agadir treffliche Möglichkeiten für cme Festung und Kohlenstat,on bietet. Deutschland verliert augenscheinlich keine Zeit, um hier seine Interessen auö- zudchncn. Schon sind sechs Deutsche — Zivilisten — in der Stadt, und mit der Ausnahme eines einzigen Journalisten scheinen sie sich hier sestsetzcn zi» 'vollen. 91 od) mehr werden frreartcl. Um nicht zurückzubleiben, haben sich auch Vertreter französischer Firmen cingefunben. Fünf Franzosen sind l)icr. Ich bin gegenwärtig der einzige Engländer in einem
?f. Ambroise Thoma«, dessen 1 00. Geburtstags a u f b e n 5. A u g u ft fällt, gehört zu den Mustlern, bic den großen (irtolg ihres Leben? er ft spät errangen: 55 3abre war er alt geworden, ate- ihm eiioiidt ein Weck itiirmiidtm Beifall innert Landsleute und eniopäu'cbe Berühmtheit brariie. Es war iiire £per „M i<ino n", die am 17. November 1X66 in der „ttomndrro Over" zu Paris uim ersten Male auf geführt wurde. Jiimat im Baterlande des gomvonisten wurde diese Cvcr so behebt, daß der große Meister em noch nie baarrorienrr ^all - zwei Fahre vor seinem Tobe, am 13. Mai 1894, dcr taufenoften Vorstellung der „Mignon" beiwohnen tonnte Thomas erhielt bei dicier Gelegenheit das Großkreuz der Ehrenlegion, das der sianzösische Staat bis dachn nodi Fernem Musiker verliehen Hatte. Titic dauerhafte Wirkung bat „Mignon" neben die andere beliebteste Oper geriidt, n.chen t^ounods „Faust", der iertzs Fahre mldbeT seinen Weg über die europäischen Opernbuhnen ango treten hatte. Ter Bestatt, den diese Oper errungen hatte, batte die Verfasser des Textbuches, Michel Carrä und Fotos Bardier- mdn schlafen lasten, bis sie in oen Werken Goethes eine zweite Geschichte itrüben, die ndi zu einem brauchbaren Opernterte vcr- arbeiten ließ. Tic Spekulation erwies sich als glücklich Thomas, cm nicht bloß als Landsmann, ioitdern auch minttolü'd) Gounod> nal)rite halber Geist, schrieb die leickstlümae, emschmeichelnbe Musik dazu, 'die, mir wett sie auch von dem geistigen Ofrehalt, der Höhe der sit.arakteristik und der iicheren Tarüellimflstunft des Goethe- id m vornan es entfernt, doch geschaffen mar, sich ein großes Publikum im Sturme zu erobern. Wie Thomas schon vor „Mignon" neben geistlichen Musikstücken zahlreiche Opern unb Bal- lettc geschrieben harre, bic zum Teil gefielen, zum Teil mir eine kühle Auf nähme fanden, so daß er mehrere Male für lange Fahre von neuen Versuchen, auf der Bühne festen Fuß zu saisen, ob-- stand, fo schrieb er auch später, in den letzten Jahrzehnten seines Lebens, noch eine ganze Reihe musikalischer Werke, verschiedene Opern wie ,Ä>amiei" und Franziska von Rimini", f rner Kantaten, Motelten, .«klarierstücke, Cuartrttc und Sachen änderet:. Art: ohne daß sie.lick die Wirkung je wieder die .\)öbc der „Mignon" erreicht hätte Früh aber waren ihm oniüimc Ehren •'n in! geworden. Fm Fahre 1^51 war er als Nack'vlger SoontiniA in die Akademie gewählt worden; er wurde 1845 Ritter, 1X58 Offizier unb 186x Kommandeur der Ehrenlegion und 1X7T wurde er, nach Äubers Tobe, dessen Nachfolger in brr Leitung des Pariser Konservatoriums, an dem er einst, als Schm- r Le
' anderer Meister feine nnriifaliidM Le bahn begonnen hatte. Er starb, doch betagt uno von inner ganzen Nation betrauert, am 12, Februar 1896..
•• Bauernregeln im A u g u ft Tn August muß
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Umkreis von 8ü Meilen.'
Dftfcr meint, daß da8 größte Hindernis für jede Festsetzung im SuSgcbictc der Fanatismus seiner Bewohner fern werde. 3roar dic führenden Männer von Agadir, dcr Bascha und der Kalis, sind modern genug, um sich über die Abneigung gegen dic verhaßten Christen hinwegzusehen und in dieser plötzliche,t Einwanderung von Christen ein Zeichen zu erblicken, daß Agadir ein großer und mächtiger Hafen werden soll. Slbci daS Bott ist nicht so weitblickend. Sic sehen nur den verhaßten Christen in ihrer Mitte unb, um mich milbc auSzudrückcn, sinb keineswegs entzückt bavon. .Ich habe wohl em Dntzenb unb mehr maurische Stäbtc besucht, aber niemals ist mir ein weniger enthusiastischer Empfang zuteil geworben als hier bei meiner Ankunft. »Dir.wirb die Kehle abgeschnitten, Christ", sagte ein Kameltreiber zu mir freundlich, ia hofinungSfreudig, als ich vor die Stadt kam.
•• Schonet die Augen der Kinder! Oft kann man die Beobachtung machen, daß Kindermädchen unb Mütter den Kinderwagen so stehen taffen, daß die Sonne direkt auf das Gesichtchen bc5 schlafenden Kinde? scheint oder daß am Abend das Licht in die Augen des KmdeS fällt. Manche Mütter entschuldigen diese Nachlässigkeit mit der nichtssagenden Ausrede, daß daS Kind sich ruhig verhalte, wenn cS in das Licht sehe. ES ist recht bedauerlich, baß eine Mutter so wenig LerslänbniS von bem Wesen unb bei Beschaffenheit deS kindlichen Körpers hat unb nicht weiß, daß solche starken Lichteimvirkimgen dem Ange des Kindes schaden. Die erschreckliche Kurzsichtigkeit ist zum größten Teil auf mangelnbe Augenpflegc und Augenschonung zurückzusühren. DaS öftere Auswaschen der Augen mit reinem Wasser und einem Schwämmchen, daS zu keinem andern Zivcck benutzt werden darf, ist ein Verfahren, daS bei kleinen Kindern täglich geübt, icbcm Heranwachsenden Kinde eingeprägt werben sollte. Selbst besorgte Mütter machen nnbc,vußt Fehler hinsichtlich ber Bebeckimg deS Kinderwagens. Weiße Schutz- unb Bettdecken sollten beim Kinderwagen vermieden werden, weil sie Sonnen- und Lichtstrahlen zu stark zurückwerfeu.
- O du Kinder mund! Ort der Handlung: Vollbesetzter Wiesbadener Straßenbalmwagen. Personen: Papa, Mama und Kindchen, Nachdem da? letztere seine Aeua.ein eine Weile hat rundum gehen lassen, stüstert c5 bet Mama etwas mS Ohr. Papa will mit seiner ErziehungSlunsi prahlen unb sagt streng: .Du weißt, daß man nicht heimlich sprechen bars, wenn anberc Leute zugegen sind'. Schuldbewußt senkt die Kleine da? blonde Lockenköpschen. Eine Weile sitzt sie unruhig auf ihrem Platz, bis sie sich nicht mehr halten kann unb so laut als möglich spricht: .Mama, warum hat benn die Dame dort drüben so eine rote Nase?' Zum Glück ist die nächste Haltestelle nicht mehr iveik, so daß
»itze haben. sonst wird der Fruchte Zattt u toute bcgrtüjvn. — Nordwind int August will sa u, daß flut Weiter halt itoeb an. — Fs» .> hell am St 2aurentiu»tag 10. , viel Fruchte man iid) ucrjprcdtcn mag (Gewitter am Bat tliolomn 24 ' dringen halb Bagel unb Schnee. Morgen- lauter Finken- jcksiag, kündet Regen für den Tag Der so not, als jebermaun das täglich Brot
Strobburg und die Studenten.
Die die Universität Straßburg den Nrmcn Laiser . Wi 1 heluis llniversrtät erhielt
Der ;3n>iid)cnfall bei ber Einhüllung des Strrtzburger Waner WikbelnoTenkmals, ber bic Lnaßburmr ^tiibcnteindnnt zum Ber lassen bev Fefwiotzes veranlaßte unb in Innern weiteren Bertaut die Aufhebung des Ausschusses ber Studenten,ckait zur Folge batte, rüst Erinnerungen ivad) an ben ersien Betuöi, den Mn «'er Wilhelm 1 nach ber Einverleibung Elsaß Lothringens in ben criten 'THaitegcn des Fohres 1877 bei, Rrichstonden obiroticte. u mul s verlieh der Kaiser ber Universität stratzburg den Namen ft u i s er W i l de l in - U n ive r, 11 a t unb bei der Vorgeschichte dieser Namensverleihung 'vielte gerabe oic 4><r irttnnq der SlubenteuscbaN eine sehr wesentliche, werteren .'treuen bis jetzt völlig nndekanntc Rolle. . , . ...
Tic Fdec, ben Maifer zu bitten, bei ,cincm Peuidie der Um versitat Straßburg seinen Namen zu «den, wurde nn Beginn des Fohres 1877 in ben aködernudien Hrcpen stratzvurgs vrei fach erörtert; iic fand aber bei ben Professoren der Unipermat nicht viel Beifall, so daß von dieser Seite kerne Anregung hierzu
gegeben wurde.
Fm Wintersemester 1876/77 war nun von ber ^trtiRbnrgcr Studemenickast ein Ausschuß erwähl:, worben, besten Auigave u. a. darin bestand, die bei dem bevorstehenden Mmicrbciutn a > lubaltenben ihibcnli'(ben Festlichkeiten vorzubereiten, Tarier ouy sieben Studierenden britebenbe Ausschuß ber StubentciiKvait grui mit lugenMidier Begeisterung den Gedanken auf unb tafttc ein ftinrmig den Beschluß, sich an den Cbcryriiibtnten von Cttan roth ringen zu wenden unb biesem als Wunsch dcr ctubememaKnt bic Bitte miSzuwredieii, der Kaiser möge der llnivernut innen Namen geben Ter Ausschuß tonnte umso leichter lelbitandig Vorgehen, als gerade Ferien waren und c*5 deslratt' Nicht möglich mar, vorher eine allgemeine StudeMenvcrsanrmlung zu beruren, nm'deren Atrsickst cin»uholcn. _
Tu* denkwürdige Audienz des Ausschusses ber Ltraftvnraer Studentenschaft fand Emde März 1877 im Palais bes l betör au bewten v. Ti o c 11 c r statt. Bermrticlt wurde bic Audienz bura> Friedrich A11boff, den späteren allmäditigcn Tezerneuten uh: dcte Üniversitäts und höhere Unterrichtsivesen in Meutzcn, der damals als außerordentlicher Professor rheinisch rranzö'iut s und vrenßifches Zivilrecht an der Universität Straßburg lehrte und glcidK.'Uia un Oberpräsibiunr als Fnstitiar, sowie als Acicrent für Kirchen und ^dnilfadicn tätig war. Bon dem Ausichutz waren .zwei Mitglieder als Tcmnanon zu dieser Audienz bcnuumi, ivor- dcn- der fhib. nub Artur Hoffmann aus Tar mftabt und der stub. jur. Arichael v. Mcner aus Velpe, Provmz
. JliUj, ais HC UIL ...... . ....... r.
* I. .„ ' •;tn1-’। Laien bic das gerade von bem iclvlt
ÄÄÄ M-ite unb'it6t jo-g-nd-rm.ßcn
's di bin erfreut, Gesinnungen, wie I d) sic leider nitfit x; b/r al l im bcutfdKii Batcrlande -icninbcn habe. Hier mrt Euer aic au-geiprochen zu htrrcn und ich hone, bic -twmburger finden lcm'chast wird ictzt unb dereinst diese Getmnungen bctuigcn.
T>ic Mitsiieb bev Ausschusses waren ernannt über bieie o’ .n ausa7sprochenc Mißbilligung des Kaisers, die offenbar Bezug nahm auf einen kurz vorher an erner iwrddeutichen Umverntat Porarfoimncnen Borfatt- Aber das Eritaunen wud» ander.11 Tags, als sie die ofnzicllc Uniprägung ^nerlichcn^Wortc^in
geraten, das muß im August braten unb Bartel schon, ist guter Herbst vorauvzuseh n Fst» in der ersten Augustwoche heiß, Mnbt der Winter lange iveiß. Fm August Wind aus Ost und '’äorb, jagt bic Ihi bestandigkeit fort. Schön Wetter zu Mariä yiimmeliahri, ocrfiinbct Weilt von bester An Wenn grostblunug uni viel Disteln erblicken, will Gott einen guten »erbst uns ictsicken.
Wer in bem S?eu nicht gabelt, in der Ernte nicht zappelt, im \icrbft nicht frsilr aufstehl, der seh zu, nne's ihm im Winter fleht. Bläst im August der Nord, bauen flute» Wetter fort — Stellen fick, tut Anfang Geiottter cm, so wird ix» vis zu End' sein Hitze am St. Tvimniht« (1. ein strenger Drin er komnicu muß. Mariä Himmel'sastrt Sonnensdwin, bringt uns stets fluten Wein Schleckten Sein ipbt-v heuer, wenn St. Lorenz ist ohne Feuer. — Was die Hunds < tafle gießen, muß bic Traube büßen. -- Fe dicker der Regen im Augitst, desto dünner wird der Must.
Soizdervoritellunakn vccioand^in ober, wenn maus lür nötig hält, ui Ordemliche unb ^ufterorbcniltthc Borstellnngen Abei bc5 erfte qnwgi wirklich, weil zumeist nur „Neide" und eine ,,3<r.‘* dabei stebt
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
''^Als^da^' Borgehen des Ausschusses bekannt wurde, war man .n Profcssorenkrcifen davon wenig erbaut. Das fand teincn '•hiAhrud unter anbeirm bei einer Bcwrcdjung, bic ber damalige Rector magnificus, Professor Di. A u g u ,t ftundt, un flprü 1S77 m,t ben Mitgliedern des Ausichusws hone. Broicuor « unbt äußerte damals: ..Aber, meine -Venen, wie kommen s\t eigentlich nur zu bem mcrhvnrbigen Fnnanzeuwege, da» eie direkt ui L. Exzellenz dem CbcrDcäfibentai gehen ' Warmn kommc-t Sie wenn Sie ein solches Anliegen haben, nirfit zuerst ui nur ober zu dem x?crrn llmvi-rutätdhiTator '" Woraui en Ausichutz- Mitglied bic -ühnhctt traue, zu erwidern: -et. Magmirzenz möge verzeihen, aber daß tot Weg mdu w ganz unrichtig gcwLicn iei, getf wohl daraus hervor, daß Se. Ervllen; der verr Lberör i’ibcnt sofort direkt geantwortet habe . , . .
Die Angelegenheit war nun aber einmal un ^oUat, unb der Senat der Universität Straßburg war gezwungen, sich damit zu beichäfngen. Neber <Smtelbaten 'einer weiteren Beratungen ilt nichts in bic Ccffenllidjlcit gebnmgcn
^0(h eine weitere interci,ante Errnnerunq an bic Ltrayourger UniDcriitätefacr des FaHres 1877 fei hier beige rügt.
Bc, hem Fackelzug, den die Srnbierendeu am 1. Mai dem Kaiser Wilhelm I. borbraditen, emvnng der Mtaxter ben gciamtm Au-idniß der Srubentenschasi und mrad) nut ledern einzelnen .unt- iiirh bcA Ausschusses Vlui die kurze Amprache des sind. jur. v M eifer, bic sehr pasienb anfniirrtc an den Wahliprud' „Deo (Cesari Patriae", den der Rat der ircien Stadt ^rraftburg un ;'alire 1667 mm bunbemähngen Stiftungs esi der Umver'tat auf eine Münze Haue schlagen tollen, erwiderte ber Kauer das
sind schon zu viel Christen in Agadir, die Wüstenmänner des SnS werden bald kommen unb euch alle töten'. .Ich bin Engländer', sagte ich. .Dann schütze dich Gott', erwiderte er, ,bic Englänber sind gut, aber bic Wüstenmänner wissen ntcht ben einen Christen vom andern zu unterscheiden'.
Die vorstehenden Ausführungen deS Engländers sind durch die inzwischen erfolgten Ercigniffc -tun Teil überholt, zum anderen Teil doch auch in eine andere Beleuchtung gerückt worden.
iim fiireut al« sie ihm Vorsingen, cs sei der Wunsch der Straß I ,,3d) bin erfreut, Gesinnungeu, wte ick, h r überall ^tuhentenirfum der Maifer mögt bei feinem bevorftchet. im deutschen Paterlande gciunbcn habe, hier mit^Uneigte aus- _ .. ' — ___— aimam i 111"v ti »it hrtron 11 ti A hntti* hi. fft'rt Uli ilTrt^r z.hlAflltiPtlfriMlTt
ben’ Besuche der Universität Straßburg den tarnen Maner WUhelm^-Uiiiversitöt verleihen, foerr v. Moeller antwortete, er habe ja schon von diesem (^danken gehört, ieyt aber, wo ihm ,Um ersten Mate der Wunsch offiziell aucgennodicn worden ict, werde er sofort bnrül»cr nach Berlin berichten. Er fei auch siU überzeugt, baß bic chm ,cyt von der Vertretung ber ^uibcntemdw’t oorgetragene Bitte beim ftaifer gute AumaHme und Gewährung
Zost Butzbach. 'M« ta tfliirant mit l'fronba u Zuckten im Salbt grlNf
Nienburg
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ontag, 7. August I..V, ittags 10 ll(jf sollen c«.
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ic Berftelgerpi-Sbe-viz bctännfyc(jc/'erl.;v.
ßen, 1. August WU.b, HroHH. Direktion audesirrenanitalt ßitgt
Cb wir dieses doch wirklich gau- abidiculuhc Wort wohl , je to'?iDcrbei'. ? Fn :Hnd)cnbcrg hat mau es schon vor brciiebn , Fahren ourdi „Bormerkkonzerl" ersetzt das erumert an den । hollandiictzen inschrijvinßsprijs : Abomiernenispreis, bnrTtc aber ( kaum Aussicht haben, sich einzubürgeni Unb weshalb/ ’am, diese den Sinn richtig wtete'rgebend«' Berdeutichung »ergt eben, wie iveum Bezeichnendes dpch wenigstens letzt noch — m dem Worte li,al, dos im Fraiizösiscken cigcntltm nur ben z^egnii des ('totfagciiö, bei uns aber auch den des Vorau ob e zahl hoi Früher mochten, besonders in kleineren Orten, die Vtbonne mentston.zerte die einzigen dieser -’lrt fein, aber heutzutage gibt es ui vielerlei Gruppen und Vereine, bic winters ober wmmers eine ganze Reihe von Konzerten veranstalten, auf die num abon Nieren, b. h. für die man Tauertorten nehmen, einen teilen ^itz mieten oder pachten kann, daß bas Wort hir die „Abomtements lonsCTtr" eigcntlidj gar keine richtige Bezeichnmig mehr in ben meinen Stabten werden ta wohl nur die 4—6 grolum 4murrte des Winters io genannt, die der Gesangverein oder ^mgverein ober liouzertverrin veranstaltet. baffir ist der Ansbruck torutagen ft eben ber Begriff geworden Anderswo aber bot man letzt tdron zweierlei ^lbi'nnementstonzerte - cs ist geradezu langweilig und bi fes lange Wort immer wieder schreiben zu muiicn nämlich die des Gesangvereins unb bic des^-LtädN'dun Er« d'cnciv: denn als diese z B. in Bonn als „siMonlekonzert- recht logen und man einige von ihnen aus „«in
I n'zerten", um AbweditTuttg zu schassen, zu ,,'i1 hiIharmtmi]_d)en 'Monieiten" umwandelte, da wurden eben aus den „Ätntonie« ton.irrten des St. O." „Abonnrmentslonzerte des <-t. L. . -ttzes halb aber nickt einfach „Orckestertonzerte" Fa, die autz.erdem ftattfiitbcnbcn nur „Philharmonischen" find auch ^rchestertonzertc. -'ich mi" schwierig ist es dvi llcn i hl ju machens narl Sd'ifiler schrieb einmal int Brickastcn der acmd ri«t des -prach verein'- ,Fur ..z'lbonnementbillet" sind „Dauerkarte, 3eittortc- Fabreskarte" ii ä brauchbare Bcrdeiitschungen dagegen sind Abonnement, Abonnent, abonnieren" schwer zu ersitzen Tie zahlreichen Vorschläge, bic das Perdeutschungsbuch IX des Ber- nn - aniührt, Haben unseres Cracksiens ferne Ausnckt auf (rtn- birtgerung." Allerdings — und weshalb ' Sie uw «llc ahm lidn'ii zeigen eben mir, wie sinnlos unb nebensächlich bicic ör zeicknimg ist, was man bei dem Fremdwort selbst, ba es nur schall und Raitck ist, nidjt fo merkt Rack ben Berbentschunaen der Abonnent ent starten zu diesen ftonzerten laun man ne nicht Feit konzersi, Tauer ton verte oder gar Dutzendtonzerte nennen; nackt bem Begriff kötuten wir aus demselben Grunde nicht sagen Borausbezahlungskonzcrt, Borbeltcllkonzert, Pormerk' konzert Mictkonzcrt, Packttonzert, auch Nicht Regel
konzert, Stammkonzert, Foffsikonzert, ReiHenkonzerl. Das alle-' wäre zu - bunnn, unb zu bunun sollte uns daher auck das AbonncmentStonzert endlich fein! Sagen roirjwd- einfach: Kon rerte - ober auch |c nachdem Vinter oder Lommerlonzertc ber und der Vereinigung. Daß man daran' abonnieren, b h. baß man einen festen Platz dafür mieten, daß man Aoucr- ober teil ober TuuenDTartcn dafür haben tonn, das mmen bte menten inobl ickon von selbst, und die wenigen, die es nicht mnicn, er fahren es ans ben „Preisen der Plätze", die dock stets angegeben liub - Unb im Theater sollte man dic schwenälligcn Aboime mentsvorftcllimgen und Borstellungeir außer Abonnement ober bn aufgehobeiicm Abonnement - das abonnement suspendu ES sind wir ja wohl glücklich überall los m VorU.-lliUigen und


