Ausgabe 
4.2.1911 Zweites Blatt
 
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Staatswesen. Der aararif£Hon1er?ütwe Stander tfurir wurde mit Hilfe des Zentrums entfernt, den ^ezem^r

1 an#? mit 9Autnvn fllltÜCl))CtuKlt hflttC. ^1C

Dom gräulein ohne Namen.

zu quittieren'^

das Nachsehen halten.

ompsons enpulver Jequem, sparsam.

laW zu verleiben vei f Karnbach

herzlichen Dank 1 hatte, entwickelte

tfätint »glich mit Ausnahme des Sonntags.

IjDieLietzener Samilienbiatter werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, vaS Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Dietandwlrtschastllchen Sett- fragcn erscheinen monatlich zweimal.

ür. 30

nuner

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enttzehW eben im Sprachgebrauch Worte und Wendungen^

arbrc Unsitten. t r-r ,< t,; =

Kleine Bruchteile der tfranäo)entumelci habeii sich noch Div | tra unsere Kuiderzeit erhalten.Na, Madam', was soll's denn sein", riesen die Hökersrauen der Mutter zu, wenn sie mit lwls über bcn Werdcrschen Markt ging, und zuweilen kamgar ciht vornehmer Besuch ' und gab eine Karte ab, darausMadame Äerta Meyer" stand. Und somadamte" es sich noch hie und da.

Ter NameMamsell" aber ist eine Bezeichnung Tür einen SeniT geworden.Die Mamsell. Wir haben augenblicklich lerne Mamsell Gesucht wird tiUbtigc Mamsell." Jeder weiß, was

darunter gemeint ist.

ernten Berus geworden, ähnlich wie . -

iuiemand gedacht, datz der EhrentitelJungtrau" einmal das Gemeingut der Kammerkätzchen werden wurde. . ?

Wir haben eine Mamsell, eine Jungfer und ein Fraulem.

Welcher Unsimr'. Aber jeder versteht diesen Unsinn, sagt dielen

idueb mehr."

Als der Großvater die Grotzmutter nahm,

Ta lüiiütc man nichts von Mamsell und Madam ', fangen unsere Großmütter, hörten es aber sehr gern, wenn ; fi«t Mamsell genannt wurden, und hättenJungfer" als Achtung^ Verletzung tief empfanden. Andre Zeiten, andre Sitten auch

giessen,..-

6e" 8lti«eK:

Redaktion, Expedition und Trnckerei: Sckml- straße 7. Erpedition und Verlag: ol.

«ebattwn:e^H2. Test-AdmAnzeigerGießen.

Kenn sie sich Fräulein Sonntag genannt^hatte! '.tarnen hat man ihr beigelegt, aber ,,G jie genannt, sie war ja lein Fraulem. Gräfin Rosti in ne eeworden, das ging, Fräulein konnte ne utcht werden.

Allmählich, ganz allmählich hat sich der Wandel vollzogen, hie Bürgerstöchter wurden Fräulein, die uiötclcxinncn rour- bei Fräulein. Nun tonunen unsere braven Annas und .NinnaS md wollen auch Fräulein werden. Und die ^^usptelerinna, achen und ärgern sich, und die Burgerstockuer lachen und arger ild), wie einst die Fräulein gelacht haben und sich geärgert. .Was auch alles Fräulein fein will, eS gibt gar keinen Uiuct-

ichrittliche^Vchksvartei 'hcilte den Antrag, daß die Parteien, die für die Finanzreform gestimmt haben, ausgeschlossen Wien. Und doch haben wir einzig unser Augenmerk darauf zu ^lchten, daß die bedrohliche Geiahr der, Sozialdemokratie nicht weiter -im sich greift. Der Wahlkampf in Friedberg-Budingeii wllte 1 3 - Wir müsfen uns stutzen ans die

Wenn es nun in Anbetracht der

Die Mittclvarter erscheint notwendig. Sie ist berufe' ' Huvdel und Industrie, Landwirtschaft, Arbeiter und Bi am ntnrn . vertreten Wie diese Vertretung fick im einzelnen »n gestalten bat ist schwer vorher zu entscheiden, denn die politische Moni teil' tinn verändert sich immer. Wer die Geschichte der national' liberalen Partei versolgt und ihre geleistete Arbeit kennt, der mutz erkennen und zugestehen, die nationalliberale ^" m»v bestehe, sie ist getragen von dem großen liberalen Gedanken her toi iebrittlimen Entwicklung des Vaterlandes. .

d r " a auch zahlreiche Bewohner vom Lande anwesend waren, ine mit ber S megmolltcn. erteilte »eÄMawd.

sofort das Wort dem Kandidaten der nationalliberalen Partei Vroscssor Dr Giscvius. Nachdem er seinem Vorredner leinen 45 - nk für die warmen Begrüßungsworte ausgesprochen

entroiaelie er in etwas über einstünbiger Rede 'cm Pro­gramm, das er auch der nationalliberalen ^Clhor^drauen^ aus Grund dessen er zweimal einstimmig von der Vertrau,n. männerversammlung der nationalliberalen Partei » baten erhoben worden fei. Mit allem Nachdruck b t . daß es ein Einigungs- und ein ^ammliingspiogiamm, sem fon<. ein Programm, das geeignet wäre, die Gegensätze zwischen recht. UUb bie NeichsgrünbunMeior erinnerte hie

vor einigen Wochen aus dem Drange, dem Vaterland den -ant abzustatten, von der Stadt Gießen vera^altttworden sei, hober die ruhmvolle Entwicklung hervor^ die Deutschland m den icyren vierzig Jahren genommen habe, solche Erinnerungsfeiern z 6 uns. was wir an unserem deutschen Baterlandc- gelwb Die' lange Friedenszeit ist zu einer BlutezeltfürDeutschlanb geworden, groß und mächtig stehl es da, dank seiner^fassen, wohl disziplinierten Armee und Flotte. Tie Handelsflagge weht nut allen Meeren, und das Ausland blickt wft Achtung Leistungen und ^rtfdjrittc .uwfercs Jbatcr^c«. . Mbit auch mi Innern hat Teutschland eme durckmus wrtschrtttliche Luhutd (uitg genommen. Kunst und Wmen,chast stehen groß da.. An^-re Völker schicken ihre Söhne an die deutschen Universitäten, --te Industrie hat eine Ausdehnung erreicht, die vorher nst geahnt wurde lind ftft die es keine andere Grenze gibt.al» die-dy Möglichkeit. Damit ist auch einem groBcn xed Ö.r moHenrni Arbeitsmöglichkeit gegeben. Die Bevolkcrungszahl bat innerhalb 100 Jahre um das 2».'; fache zngmommen, die Landwirt chatt hat eine durchaus erfreuliche Entwicklung.genonmien. Mit der Gründung des Reiches ist die Basis geschaffen, auf dw wir haben ausbauen können, aus,der jeder vorwärts streben nnd vorlvart- kommen kann, ungestört durch äußere Feinde ^le deittfch' Nation hat sich Einheitsguter erworben: Armee Mte, Kolonien

Nolksrechte sind ihm geworden, ^.ce pursten Mio fielen Recht?, an d°S fclt .»«» ®- aTeid)' Wahlrecht ist ihm gegeben worden. Dav deutsche -vmr muß aber auch die Kraft habest, dafür die ^ran wortnng zu franciu Ein ebenso kostbarer schätz wie das Wahlrecht ist ri Verfassung Auch hier darf nicht gerüttelt, nicht gerührt meibut. Gin ad) und leicht ist cs, niederzureißen, aber das Wiederauf^ueN dürfte recht schwer sein. In den Emheitsgutern hegt bie B a -- unseres Fortschritts, und wenn wir auch eme glanzende Ent- Wicklung durchgeinacht haben, wir dürfen nicht Jtc^n Klct^n-' ,

Auf 'meld)en Gebieten .können wir d.e Fortschritte m der Wciterentwickelung unseres Rcichiv 'ucbin -anobeer und Flotte müssen Hand in Hand gehen. Gefahren drohen immer mehr weil andere Völker infolge der Wirt- idiaitlichen Entwickelung Grund zu haben glauben, uns niederdrücken zu Müssen.' Die zukünftige Entwicklung muß Wetter daraus hinausgehen, die Parte'.»ersplitteruNg zu uernmben. ~cr Fortschritt muß sich aber auch am die einzelnen Berufsstande richten und in der Tat haben verschiedene Zweige der Bevölke­rung ^u klagen Es ist selbstverständlich, bau bei der grossen Bevölkerungszahl Umwälzungen stattsinden können, bie bern eine oder anderen Stande unangenehm werden wusten te ülag-n müssen verschwinden, und es nt eine wichtige Ausgabe bet jwlt- Dertrcter, auch den einzelnen Berufs,tanden Forderung angedethen zu lasseti. Dock den Rechten stehen auch Pflichten gegenüber , dav Verantwortungsgefühl, nicht zu sehr dem einzelnen oder einzelnen Stande zu dienen, sondern aud) auf die All gern ctnhett zu schauen.

r?ct Stand, dessen Klagen wohl größtenteils als berechtigt anerkaniit werden müssen, ist der. Stand der Handwerker und kleinen Kausleute. Durch das Großtapttal, durch die Konkurreii^ de? Warenhäuser, Ramschbazare, durch die Wanderlager, wie

Zweiter Blatt Ust. Jahrgang q

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhchen

Samstag, 4- Zebruar M

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und eteinbruderet.

R. Lange, Gießen.

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;tl«S zortrag er .

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Schutz der geistigen Arbeit m alter Zeit. Wenn wir auch in vielen Fragen der Gesetzgebung der Vergangen­heit den Rang ab gelaufen, haben, so ist uns doch in manchen Dingen die gute alte Zeit voraus gewesen. <so gab es in früheren Zeiten, wie im Antirüpel mitgeteilt wird, em Gesetz, durch tod die geistige Arbeit gegen lärmende, geräuschvolle Handwerks­betriebe geschützt mar. Das geht aus einem Werk hervor, dav der berühmte Christian Thomasius, dem mir auch die Einführung bei- deutschen Sprache an den deutschen Universitären verdanke, im Jahre 1720 veröffentlichte. >zn ieinem. BuchErnsthant- abci- doch muntere und vernünftige Thomasttche Gedanken und Erinnerungen über allerhand .'.userleiene ^'.lristtsche L and.

auch in einem Slajitd ,.»on der Freien der Grtehrtm die dämmernden und d-chrnden tzandwcrlei ans der ^eachdirichask SU treZ" in bet Wie der Wl-Hmorg eines »elefrtlen turrle [ein Handwerker sich anfiebclu, kein 5böit.c^r, fern ö.^lcribaucr, lein Schlosser, kein Wagenbauer, kem fNus-^rs und -me sona die lärmenden Handwerker" noch hcitzen mochten Wie das G^tttz gehandhabt wurde, zeigt ein Streitfall in Görlitz aus d.m Jahre 1695, bei dem die Universität Halle ein Rechtsgutachten ochgab- Tic Görlitzer Schulmonarchen, Rektor, Prorektor und ^ubrektor, Hanen einen benachbarten Goldschmied' verklagt, weil erbei Treibung seines Handwerks mit seinen schlagen mid Hammern ne berge statt incommodire, daß weder in chren -studirftuben »te ihre Schiilmeditationes haben, neck' in dem Audttorio ore Praeceptore^ und Schüler einander verstehen lownten . ^,ie furi u^che Faku.igi her Universität Halle gab ihr Urteil dahin ab, dass oer Goldschmied sich des Gebrauchs seines Handwerks, insoweit cs ohne Hammern ! und schlagen nicht geschehen könne, zu enthalten habe, uui) bcgriinoc.c ihr Urteil durch das ausdrüÜl^^nGele^ten erteilte Privilegi'mi Ties Privilegium )et gerechtfertigt, weil die Pro ftss^s liberalinm artium et legum durch ihre Lehren chc gantze Wett erleuchteten und das gemeine Wesen m beständigem öUr erhielten" Dadurch fei auch schon früher erkannt worden. roSe iu Leipzig 1630 ein Hufschmied nenrrtedt worden,nch uiti, eine andere Wohnung umbzuthim": d.e ^uristenfakultaien zuLeipzig und zu Jena hätten enttchn den, dar. die Toctores Äuchaoi Snen wo keine Universitäten leien, befugt waren, schmiede, Bott- cher Sckstosser, Wagner, Rotgicßer und dergleia- >i mehr zu ver hhfbemdaß sie in ihrer Nachbarschaft wohnen durften". Dieses Privilegium wird and) den Studenten zngeoüligt, und zwar sollten die Handwerker gegen dieie Verordnuiig mast einmal nnvellieren dürfen,weil sonsten die Gelelfrten wurden gezwungen werden, ibr ftubiren zu verlassen, teils weil dn- avvelttrende Handwerksmann während der Mpellatton lern Oienamnicre und ßien >cf-' aus Bos heft dergestalt vornehmen würde, dar der ^tubente mobl gezwungen werden dün'tc, aus Verdruß das Studieren ganz

,onimen habe. Der .*>v»-

.ebenen Lebensweise, seiner Wissensckfaft, seiner Familie. t hinaus in die Oefsentlichkeit, die sich seither wemger , . Person beschäftigt habe. Als Politiker aber iet er dem Urt-ui Allgemeinheit preisgegeben, die in nichts weniger c ,

|n Seife nut dem eiwteen umyftmnw OTfegc, w ba8 »er |t- 'angrtebnt weibcn müBten,

i-hiedene Blätter jetzt schon bewiesen. Besonders ui cjnci <5c11, i jf <'.>((»< h«i dsniici. hast alle bi

Mdo sich Parteien, die früher zusammen marschierten, aufs heftigst I

Wämvfen, und Ivo mau an der Zukunft irre werben konnte, - uchärc ein ganzer Mannessinu dazu, sich solcher Pflichten Tret-1 Billig zu unterziehen Mit Recht habe der Reichskanzler daram daß Mchiiuewiesen, wie durch die aiißerordentliche Zerrnsenltz'it der cm um »jr-j Neispiel sein. Einen Parteien ein erfolgreicher Kampf ^egen ^n gemeinsamen I . ; liberale Wählerschaft. v- ... .

Ecbib, die Sozialdemokratie, sehr erschwert werde. Und ein .-^^dcnartig liegenden Verhältnisse für die Zentralleftung schwer Mckahr sei die Sozialdemolratte^ Man 'ti9e.?ft cihe Äcibung zu treffen, so trifft dies noch mehr zu W Immissionen tüchttges leistete, im M Dmirrt b^ Dermftworftiw einzelnen Wahlkreisen, deren Beurteilung am bifkn

habe sie stets versagt, u,id immer ein Nein gehabt, wo fte nach bet ^kreisleitung überlassen bleibt, welcher eine beftere bc- Ege der Sache mit Ja hätte stimmen muneit, urteilung der tatsächlichen Verhältnisse möglich ist. Tic Ent-

>1» schassen. Gmadc in der jeßigen Zeit dürfe diese Gefahr Nicki, urtniu, g er a[-Q jn hcn einzelnen Wahlkreisen zu

Iberlamil werden, wo durch cme verkehrte Reicheltun ftt^wurde darum in die Hand der Wahlkreislettung gelegt. kWllnwfiiedenheit des dentscheil Volkes in hohem - I iicber die Stellung des einzelnen zu dem Parteiprogramm erllarti

Bernden und dem sozialdemokratischen Lager unzufriedene Ueber di folgendes. Man kann nt der nationalliberalen Parte,

Ut znzuführe.1 nnstandc ist- . Sie werde dieFlügel, dem Wormser L°ger sprechen

tl»ntn sich die bürgerlichen Par eien ni^n^ rech.tteit g auf ih Oon cincm linken Slitatf, bet ictnen m Wanu bat Ls ist leicht begreistich, das; sich eine Partei, die sich ans orn verschiedensten Reihen der Bevölkerung zusammenietzt, nicht tn in einziges Band zwingen läßt. Eine gegenseitige Veritandigmig Uft über die Meinungsverschiedenheiten hmweg. Auch in an- ieren Parteien liegen die Verhältnisse ähnlich oder gerade ,o, nckft allein im Zentrum mit seinem demokratischen und konser- 'ativen Flügel, auch im Freisinn und in der Sozialdemokratie, ^as zeigte sich so recht wiederholt auf den Parteitagen, wo in- 7eften?mmer der große Gedanke der Einigkeit unb des gemein- chastlickeii Zieles eine Spaltung verhinderte. Von bicieii Par- ?i?n must man lernen. Auch die nationalliberale Partei mutz die verschiedenartigen Meinungen dulden, um Lrsvrietzttches zu Leinen Wir sind eine Mfttelpartel unb wollen ^LN Gegensatz Sen rechts und links beseitigen, aber weder ^chlepptrager

___röabnbontr.

t. Lai-Hinzn jclmjtr. IM'

, Imndm. brtonLcrs im lanLwirtsch-itlichm Teil, ganz mit Unrechts

nationaOiberak Wahlversammlung. i Nicht innere sachliche Gründe waren dasür entscheidend, san^rn 11

Di-»»» ber uationoHÄeralcn Partei de- °rr°ichcn,

«kiberg-Nidda m Steins Garten anberaumte irerlbcr Bundesrat nicht dafür zu Haden war, außerdem ist auch

war aus Stadt und Laiid autzerst zah reuh b^uc^. ktzalt e^ bedenken daß diese Einnahmeguellen für das einzelne Land Ei neben einem anertonnt tüchttg . Politiker unb i^ugfertigen J werben müssen Aus der Erbansallsteuer wurde nun

er, der zugleich Führer ber k^^^ttschchtliche, ftndern eine hochpolitische Frage. Dn Führer

ftanbtoatcn ber nationalliberalen Partei bc» -walstkreise^ Pro I konservativen, Herr von Hetzbebrand erklärte, der Reickfstag

Dr. Gisevius lernten zu lernen und sein Programm ent- tt^ne weiteren biretten Steuern bewilligen, auch billige er ^,_..ehmen I nid)t das weitere Einbringen liberaler Ansckfauungcn ui da.

Punkt 9 Uhr eröffnete der Vorsitzende des ^0011^11^3^ 5tQflt5ron-CTL Der agrarifcft-tonicrtatiye »anX« <yurft Bulora keisvorstalides Rechtsanwalt Sl nufmann bie JScrtamn3| mürbe nut Hilfe bcs Zentrums entfernt, das seit bcn -.ezemver

Er betonte, baß die Umstände, bie eine Reichstagsnachwahl tOflClt 1906 seinen .Haß auf Bulow aufgespeichert hatte. ~ac machten, ganz eigentümliche, besonbere waren In ganz Blockvereinigung, die den Beifall der ation,9

Zeft seien >ich zwei Mgeordnete niiseres 200^1 frence', 1 l1c1(f)citcrt und seit dieser Zeil hat nch des Volks Deutschlands eine toumerzienrat Heyligenstaedt und Köhler-Langsdorf im -tobi iiesgchende Erregung beinäditigt, da es sieht, eine ko ^2. stöhler habe jedenfalls das Beste gewollt, und da der Mehrheit die berechtigten liberalen Forderungen mederhalt und Tn-> fltlen Streit schlichte, so bitte er die Anwesenden, stck) öum i^blehnt. , , . , k.

fccni>cn Andenken an bie Dahingeschied-nm. »on tlircn SiSen 33,c( wichtiger, fo fährt der fflebner fort, finb °bcr die » Theben, was darauf geschieht. Neue Manner seien an bn Ausgaben mehr wtrtschasÜtcher Art. bie un^ m ber

knk- getreten und den Wunsch, alle burgcrt>-l-.n Parteien untci 3urunft beoorstehen. Er find zu nen ten **»'g* K &ut zu bringen, (jolc man leider nicht Sur Wahrheit machen Ueseh. das Prwatbeamteng-leh. die «-l-de auf dem «'»ete d

n, trotz red lick) ec Mühe, die man sich gegeben habe. Wenn Strafprozesses und Strafrechts. 3m!en Vorder-

diese EinigungSversuche auch gescheitert seien, ,o habe man ^^e wirtschastttchen Fragen, die vor den tränc

wmftfstens das eine erreicht, daß die Möglichkeit unb Grirnd- gründ treten. 1915 unb 1916 lamen bte V°ndelsvertrage ati. geschaffen sei zur Führung eines sachlichen, ans gegeiiseitigf i Ttc nationalliberale Partei stehe bei ihrer ErnEr g p niua berulnmden Wall kämpf S ohne jebe Gehässigkeit, beitnl gan$ ans dem Boden der von Bismarck begonnenen.und> seit,0t alles gilt rms nicht die Partei, 'v'^ern das Battwland Nack' Zeit mit großem Segen für baS lor^ 1^tei erinij^t

er dann Professor Dr. Gisevius als Reichstagskandidat bor>- Lo(tt)olitlfz bie anfänglich von ber jienlunigen Hane veiarno

K, Scütc er dem ersten Redner, dem Reichstags- Arbeit sei. Jetzt aber will auch sie nut di-Zoll a.tf^ebcn.- neten Dr. Osami-Darmstadt das Wort. mittel und.die Futter.nittelzolle und SIar schrittweise nach^nd

Dr. Osann führte aus: Als Leiter der hessischen national- nach abschaffen.. T e. Zotte^slnd und niemand, dem das Wohl

s tesÄfcws.'säffi asuraräre

mit alten Führer nicht zu. dieser Dheone bckennem

.. s.. Hrt -ii I g[ur bie Verhältnisse in Hessen eingehend, vemerkt der Jteoner, *.»"läSsWÄftgbsg

Otlka ochsten bis zu ber Prompt ungesellig!, mearbciiet blcichitraiic 291, ÄHi 'der süher Solmcir. ie§ Tlärkungsmitlü iut, Bleichsucht unb für Erwachsene un) mvsie. t ul; üche zu Mk. 1.-

Wallensels j il.FernsvEH8 er Engel-AvoW i RabatüvarveM: Privat- toterricil jeder Tas^ M, heinMA tffi

I iianbei'ei.' Zu Goethes Zeiten kam die AnredeZAulein^nur er adlig Geborenen zu, uuu ,uu -...... ........ 1|Ws

Milte, der erkundigte sich, obdas Fraulem ävgegen sei , uns. « mit redete er sie auch mir mitFränlem" an, ohne ^'nzufugung verstandl ch Herr" immer der Bewohner eines mo-

-v Namens: wenn er besonders galant ,em wotltt, lug ZimmersWir haben wieder einen Herrn. Nehmen '

c sich inedles Fräulein". Noch zu den. Zetten unserer Giotz-1 bluten Unser Herr. Euer Herr." -

rütter wurde ein Unterschied gemacht äwi'ck)eil,^rauttin Berlin ist and) ber Boden, aut demdas Fraulem

er Tochter des Schlotzherrn, und> derMamsell , der gewaschen istUnsre Else wird Fräulem Ihr patzt das Nicht >

jigerlnhm Hausherrn Die Naherm aber, die ins Ham, ^'U, gewascv^ iic rotn jetzt als Fraulem gehen,

icr einsachJungser Petersen' . , rc.flrnat abscheulich. Aber es gtot Damen, die mit einem

Auch Henriette Sonntag, die geseierte Sonntag, die gott Hochgenuß sagen:Unser Fräickem." Andne vermeiden

W s-mirttrt iic I»ar,bo6 .« 5®^" Fl- und logen mit B-t-mvig:Die s-rtmn

Fräulein" hat .uiemcmd bes Klemm, K^lZ^^Pslegcrtn ist ober,-in gewoitiger UntÄi» Lr^-a-in,.dar !- kl-,l°r auf >einen Nomen ES'smwb S^rvim-rtmal^ist!rtchts"°geler"nt zu Äen" 3m f.Fräuiein" triff: i.ick @ctoifimlofigteit Don zwei

M dn kann mu '^^^^^^innen mit süchtigen

Es daben onch m^s

tebWn TmieÄt. Schein

I be^tberen Namen,' den das Kind enand, und ist stolz darauf, kem reüäfiuTS3'Ä'e 1711 s-bi- Berlin

^-rde Die Geistllchkett erhob zwar Einspruch, aber ber gciamte ^urde. ^X -nTnmiertc, fo daß Scheller wirklich emehr- tt<8>-"°Bearäbnis erhielt, allerdings auch nur am äußersten Rande aber immrnhin in geweihter Erde. Nur zwei Jahr-

I trennen un^ a'io von bieier erstmaligen Durchbrechung Hunderte trennen im - übriqcn bestand allerbmgs, rote roir v ........... cinto alten ^rurtcik. ^i^e 18. Jahrhundert hindurch die

So ist auchFraulem" Bezeichnung Ws "N -^iirnier lese , - ^^^i, denn noch 1784 wurde in Berlm ähnlich roieJungser", und es hat wohl Mitzachtnng d^Ko b.a bm Bürgern und Äaurleuteai

' ......1 lA s»"' nichts zu borgen, da

emgeschatft ^ur bc,,, Zch^lbbeträge gegen Schauspieler von

k-L' Li« -nl'Lomm-nluerb-n bnrf?en, die Eloudiger oh,

Mm.Mer nid* und er ft., Im-it n,t!crnt biete Mittel zn empfehlen, nut denm inan sie frühe. iMnwfte Nur durch bie Waffen des Geistes und der Ausklarnn. UElster Hilfe möglich. Der Keim ber Unzufriedenheit lag wenig ni der Fftianzreformi selbst. Die Gelder waren, notig. Tas Rne Mußte raii eine solide finanzielle Unterlage gestellt werdeii. ckuck | ^ Dattoche d^.ß die Gelder sowohl von der fteuenWtgen Schich des Volkes, als aud) den minder Bemittelten ausgebracht weide, müssen, hätte die Mitzsttmmnng im Grunde nicht erzeigM wnnen k war vielmehr ber Gedanke, daß man f^t r?rf?ttoS^Sulter; oai alten ließ. Die Leistungen müllen auf bte richtigen^chutt^r. glgE werden. Tie nationalliberale Partei ging darum. von d.

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LJ, -----" f diewenn man sie unter die Lupe nimmt, als Unsinn erscheinen,

vom gräultin ohne Nomen.ff 2 «Ä

Lorn Sräulcin o6i?e Hamen banbclt enre »Erenanlc »rrn«- MNg° Mann , w >J$ann. 3ie schreib! fi* mit einem jungen -J-, i^nrthPA gelten kam die Anredetrraukin nur bat. i r Heft mitunter die amüsante Aimonee:Gesucht

, und wer ^ihr einen Besuch,^ÄlJSilgS Mann." Eingeweihten ist sie ganz