Ausgabe 
2.1.1911 Erstes Blatt
 
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Alice - Schul verein

Kirchstratze.

Donnerstag den 5. Januar beginnt der Unter- richt. Neuanmtldungen für Schneidern, Bügeln und Wkiß- rähen werden bis zum 9. Januar angenommen. v/x

Näheres durch L. Moefer, Gartenüraße 30.

von Frl. Snriumn

Gießen, Süd-Anlage 7. 2

Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten ;oroie Kuuttarbeiten, Brandmalerei, Tiefbraud, Schnitzerei, iLedervlauik, Porzellan und Glasmalerei usw.

SUF* Mittwoch den 4. Januar 1911.

Hur Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause.

Verein der Fortsclirilllichen Volksparlei GieOen

Einer Aufforderung deS Herrn Oberbürgermeisters folgend, machen wir unsere Mitglieder auf seine Bekanntmachung betr.

gcitr der -tüMrigen Wiederkehr des Eriiildiiiigstsgs des Iciitschcu Reichs

aufmerksam und bitten Sie, ihren Bedarf an Eintrittskarten bei der Bürgermeisterei Zimmer Nr. 15 baldigst an­zumelden. Wir ersuchen um zahlreiche Beteiligung.

Gießen, den 1. Januar 1911.

I)-/,Der Vorstand.

Kolosseum

Glessen Direktion: Th. Rösch. Walltorstr. 36-38

Grosse ou

Internat VW-Mimr

um die Prämie von 3000 Mk. in bar.

Heute Montag den 2. Januar ringen:

Eib er Je (Deutschland gegen Bill (Mexiko)

Jukson (Amerika) gegen Bilkan (England)

Wingarts (Württemberg) gegen Debie (Rheinland)

Vor den Ringkämpfen das durchaus erstklassige VarietA-

Prpgramm. Beginn der Vorstellung 8 Uhr. Beginn der Ring- kämpfe 9'/j Uhr. Im vord. Restaur. neues Damen-Orchester.

Schiklub Wintersport Giessen

Unser Schikurses wird vom 2. bis

8. Januar durch Herrn And. Hoyer aus

Norwegen auf dem Hoherodskopf abgehalten. An­meldungen bei Herrn K. Schulze, Kreuzplatz, und bei

dem Kursus auf dem Klubhaus.

v7u

Kalk- u. Marmor-Werke und Dampkieyelei

Ang. Gabriel jr., Giessen

Telephon 84 (12J Telephon 84

la. LMMen, MOllfabMionen, Bahminschluß.

Margarine.

Das USuigliche Polizei-Präsidium, Berlin, gibt in allen Berliner Zeitungen vom 2b. Dezember d. I. bekannt, welche Erfahrungen es bei der Perfütterung unserer Dkarqa- eine an Hunden gesammelt hat und zieht daraus wörtlich solgenden Schluß:

»Aus den Versuchen geht mit aller Deutlichkeit hervor, daß die beanstandeten Marken Stoffe ent- hallen, welche heftige Entzündungen der Magen- rutrmschleiinhaut heworrufen und durch Vergütung tödlich roirfe» können, wenn auch über die Natur dieser Stoffe ein abschließendes Urteil noch nicht abgegeben werden tarnt."

Die von dem Königlichen Polizei-Präsidium behauptete Gefährlichkeit der in unserer Margarine angeblich vorhandenen, aber immer noch nicht entdeckten Stoffe bezieht sich nach dem Wortlaut seiner Bekanntmachung nur aus Hunde und nicht auf Menschen. Sie enthält daher für jeden Sachkenner nichts Neues: Daß Hiinde die Fütterung mit Margarine sowenig vertragen wie mit irgend einem anderen Fett, hat jeder Tier­arzt und jeder sachkundige Hundebesitzer auch schonvorhergewußt.

Im Uebrigen ergibt die polizeiliche Bekanntmachung, wie geringfügig und unerheblich die bei ihm eii,gegangenen Meldungen von Erkrankungen sind im Vergleich zu der durch die alarmierenden Zeitungsnachrichten hervorgerufenen Be­unruhigung. Es haiidell sich im ganzen um 2 verschiedene Meldungen, bei denen jede zuverlässige Feststellung darüber fehlt, ob die angeblich eingetretenen Magenverstimmungen wirklich durch unsere Margarine hervorgerufen sind, oder ob sie auf Einbildung ober irgend welchen anderen Ursachen be­ruhen. Die Fälle waren von so leichter Art, daß eine ärztliche Behandlung, also auch eine zuverlässige ärztliche Feststellung gar nicht stattgefunden hat. Angesichts der aus unseren Ge- fchästSbüchern erweislichen Tatsache, daß m Groß-Berlin allein mehr als 100 000 Personen täglich und regelmäßig unsere Margarine verzehren und daß wir in der fraglichen Zeit täglich ca. 120 000 Pfund Margarine hergestellt lind versandt haben, beweisen jene 2 Meldungen gar nichts gegen die gute Beschaffenheit unserer Margarine. Hätte unsere Margarine tatsächlich irgend welche gefundheitschädlicben Stoffe enthalten, so hatten die Fälle von Erkraiikungen allein m Berlin nach vielen Tausenden zählen müffen.

Auch die am 22. Dezember d. Js. von unS für jeden nachgewiesenen Erkrankungsfall ausgefetzte

Nt'foönunb von 1000 Mark hat bisher noch in keinem Falle zu dem verlangten Nachweise geführt. Wir halten hierdiirch das Versprechen dieser Be­lohnung t» dem früheren Umfange ausdrücklich ausrecht.

Altona, den 31. Dezember 1910. (ss8l/

Älter Margarine-Werke Mohr s Cn, G, m. h. H.

J. H. Mohr.

Mittwoch, 4. Januar

Es werden

Abendmäntel | | limdermäntel^ | Aöcke |

Paletots

Große Poften Damen-Aleiderstoffe

Näheres durch Spezial-Anzeigen

3. Pfeffer

Gießen

Marktplatz

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Nachtwachen. Lindenrilatz 51. 1»

vrühl'fcke NniveksttätS'vruckerej, SAulftro&c z

eine, DA

MionMmltt Lettin

Gießen.

Unter Hinweis auf die betr» Bekanntmachung der Großherz. Bürgermeisterei ersuche ich hier­mit die Mitglieder unseres Ver­eins, die flefoimcn sind, an einer der beiden feiern am 15. Ja». (ReichsgründungsIubeifeier)tett- .zunebmen, sich um Ausstellung von Eintrittskarten spätestens bis tum 5. d. M. an die Bürger mcifterci flimmer Nr. 15 mündlich ober schriftlich zu wenden und zwar unter ausdrück­licher Berufung auf die Zu­gehörigkeit zu unserem Bcr-

Große Posten Damen - Aonsektion

insbesondere

pariser u. Wiener Akodell-Aostünre u. Modell-Blusen

Ausführende: Frau G. Fischer-Maretzki, Berlin (Gesang)

Herr Professor Dr. Max Reger, Leipzig \ g]avier

Herr Professor Gust. Trautmann, Giessen (

Sämtliche zum Vortrag kommenden Werke sind von Max Reger.

Kompositionen für Klavier 2 händig, 4 händig, 2 Klaviere und Gesänge

G iessener Konzert-Verein

Beginn meines großen

Saison- käuiuungr-Ausverkaufs

Eintrittskarten: I. Platz Mk. 5., IL Platz Mk. l, IIL Platz Mk. 3. IV. Platz Mk. *2.50,

Studentenkarten Mk. 1 sind in der Musikalienhandlung des Herrn

Ernst Chaiher (Rudolphs hachLl, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Haus- verwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben._______Oeffnung de» Saales 4'/, Uhr.

Difittarten sähwäbs

» Dertinigangtn, liefert ja mäßigen preisen übernimmt Privat-, Wochen- und

Giessen

Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag den 3. Iauuar 1911, 12. Tienstag-Abonneni.-Borftellg. lieber die Kraft I. Teil.

Schausviel in 2 Auszügen vor Björnstjerne Biörnson.

Ende 10 Uhr. (aZ*

Fünftes Konzert

Sonntag den 8. Januar 1911, 51/* Uhr, in der neuen Aula

Max Reger-Abend

in nur guten (Qualitäten spottbillig zum verkauf kommen.

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