Ausgabe 
1.6.1911 Erstes Blatt
 
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Essegeln

unter der Flagge:Hygienische Schuhe jetzt Fabrikate, deren Vorzüge einzig in dem Plattfussschutz bestehen

Herr OL DIEHL stellt aber für hygienisches Schuh­werk folgende Forderungen auf:

anatomisch richtige Form

3. Dämpfung des Gehgeräusches

4. Federung der Hacke

5. Gepolsterte Unterstützung des Fussgewölbes

6. Plattfussschutz

Diese sechs Forderungen sind nur im DR. DIEHL-STIEFEL verwirklicht

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Samstag, am 3. Juni 1911

Wohltätigkeits-Konzert

sum Besten des Invalidendank

ausgeführt von der Regimentskapelle.Clln

Biograph

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Nur noch Heute und morgen

Die Hauptschlager dieses Programms

Das Vaterland ruft

Großes fesselndes Drama.

Musik: Osolo mio, Paraphrase von Oscheit.

Rigoros Hochzeit

Eine überaus lustige Komödie nach dem gleichnamigen Lustspiel von Beaumarchais. Gespielt von italienischen Künstlern.

Die feindlichen Kollegen

Spannendes amerikanisches Drama.

Fntzchen als Zauberkünstler

Wieder eine köstliche Humoreske von unserm kleinen, sehr beliebten 5jäbrigen Abelar. Munk: Man steigt nach! von Leo Jalt.

Khiematograph.

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Nur 2 Tage.

Ars vielseitigen Wunsch gelangt der mit dem größten Beifall aufgenommene Film

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nochmals nur heute und morgen zur Vorführung. Spieldauer dieses Sensaitonsstückes 50 Minuten. Sowie das weitere Schlager-Programm. Cafe Leih - Kolosseum

heute Abend neues Orchester.

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Eintritt frei.

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Donnerstag, 8. Juni 1911, nachm. 3 Uhr werden in unserem Amtszimmer die dem August Wilh. Hilgardt und Ebesrau geb. Scbäser in Gießen zugeschriebeiicn nachstehend verzeichneten Par­zellen versteigert:

l/ö82l/io = 36 qm

Hosreite aus dem

Kreuz

l/5827/10 51 qm

Hosreite daselbst

1/569 = 69 qm Hos- raum mit Stall daselbst

1/571 124 qm Hof- raum in. Ockono- miegebäude das.

1/584 4 qm Stall daselbst

1/585'/,0 = 71 qm

Hofraum auf dem

Kreuz

l/5857/,o 30 qm

Hosraum daselbst

Hiervon die dem Schuldner zustehende ideelle Hälfte.

Hiervon das dem Schuldner gehörige ideelle Viertel.

Gießen, den 17. Mai 1911.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros.

K 51/11 B«/#

Donnerstag, 15. Juni 1911, nachmittags 3 Uhr werden in un­serem Amtszimmer die der Jacob Arnold II. Witwe und Kindern in Gießen ungeschriebenen nach­stehend verzeichneten Parzellen versteigert:

1/639 138 qm Hosreite auf dem

Neichensand.

Gießen, den 22. Mai 1911.

Großherzogl. OrtSgericht Gießen.

Gros.

K 42/11 B*/5

Donnerstag, 8. Juni 1911, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Wilhelm Rina und Ehefrau geb. Adelmanu zugeschriebenen nach- stchend verzeichneten Parzellen versteigert:

2/253 244 qm Grabgarten im

Ganscid

2/256 = 211 qm Hosreite daselbst.

Gießen, den 3. Mai 1911.

GroßherzoglicheS Ortsgericht.

Gros.

Berfteigerung.

Freitag den 2. Juni 1911, nachmittags 3 Uhr, werden im Psandlokal Seltersweg 11 ver­steigert: 3501

I. 1 Pianino, 2 Schreibtische, ein

Kassenschrank, 1 Kommode, ein Spiegel, 1 Sosa u. a. m.

II. 1 Strickmaschine, 4 türk. Tisch­decken v.nd 2 hölzerne Koffer. Die Versteigerung unter II findet bestimmt statt.

Johann, Gr. Psandmeister.

Versteigerung.

Freitag den 2. d.M., irachm. 37.. Uhr, sollen zu Großcnlinden eine WM Psrtie Zemcnt- inartii, Wie eine Walz- und AiieidWMe n. 1 -dnaab- ßsik jTOflngcwciie gegen One nerfteigett werden. wies

Zusammenkunft der Steigerer am Rathause dortselbst um37« Uhr.

Gießen, am 1. Juni 1911.

Seidel, Gerichtsvollzieher.

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Am Dienstag dem 6. Juni 1911 (3. Pfingstfeiertag)

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ansgeführt von der Kapelle des hiesigen Jnf.-RegimentsKaiser Wilhelm" unter persönlicher Leitung des Herrn Obermusik­meisters W. Löber. 04492

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Kekannlmachung.

23cfr.: Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche; Hier: Beschränkungen im Handel im Umherzichen.

In Einsäwänkung der Bekanntmachung vom 18. April 1911 (Gieß. Anz. Nr. 92) ordnen wir gemäß Verfügung Großh. Win des Innern v. 10. Mai 1911 zu Nr. M. d. 'I. II 2369 auf Grund des § 56 b der Reichsgew.-Ordg. bis auf w eiter es Fol­gendes an:

1. Händler mit Klauenvich und Geflügel dürfen solche Tiere zum Zweck des Verkaufs weder zu Fuß noch zu Wagen' mit srch führen,

2- Bon Händlern verlauste oder angekaufte Tiere siitd stets, aus kürzestem Wege und ohne Aufenthalt an ihren Bestimmungsort ju verbringen. Sie dürfen auf diesem Transport weder in dritte Gehöfte eingestellt, noch dritten Personen zum Verkauf augebottst werden. .,

3. Händlern mit Klauenvieh und Geflügel ist das Betreten s r e m d e r -L t a l l u n g c n, in denen solche Tiere untergebrach! sind, auch mit Einwilligung des Besitzers n i d) r> gestatt e t. Sie dürfen fremde Gehöfte ohne aus drückliche Aufforderung des Besitzers weder beim Aufsuchen von Bestellungen, nod) zu m Zweck des Ankaufs von Tieren betreten.

, Wir bestimmen zugleich, daß ein in Erfüllung eines lieber liescrungsvertrags vorgenommener Viehtransport von einem amtlichen Zeugnis begleitet' sein muß, ails dem hervor geht, wo die Tiere herstammen, ev. ob und wo sic quarantänicr? haben, sowie wohin sie transportiert werden sollen. Dieser Aus­weis Ht am Bestimmungsort der Ortspolizeibehörde auszu- händigen.

Ist der Transportierende nicht der Käufer des Tieres, so hat er eine schriftliche Erklärung des Käufers mit sich zu führen, au* der zu ersehen ist, daß das Tier für fest gekauft ist. Auch dieser Lchciu ist bei der Ortspolizeibehörde des Bestimmungsortes a b \ zugebcn.

Verstöße gegen diese Anordnungen werden nachs § *148 Ziffer 7a, ? der Reichsgewerbe-Ordnung und § 328 .des R cichs straf gesetzt s buchs mit Geldstrafe bis zu 150 Mk. oder Haft bis vier Wochen: bezw. mit Gefängnis bis zu einem Jahr und, falls infolge der/ i ^.odertretung eine Uebertragung der Seuche stattgefunden hat, mit/ i Gefängnis von 1 Monat bis zu 2 Jahren bestraft werden.

Gießen, 30. Mai 1911.

.Großherzogliches Kreisatmt Gießen.

1*^5/ h . Dr. Ufing er.

rTi v. >

Gießen, 30. Mai 1911. Bet r.": Wie oben. ,

An die Groszh. Bürgermeistereien des Kreises

und die Grotzh. Gendarmerie des Kreises.

Wir machen Sie auf vorstehende Bestimmungen ausdrücklich/ aufmerksam, Interessenten sind entsprechend zu belehren und bei. Viehhändlern die Anordnungen zu Protokoll zu erSffncn: die.-» Durchführung ist streng zu überivacben. Aucl) ist die Bekamtt:

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.Anzeiger ^kkirblatl ft

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Die Kow Gebühren für beseitigt oder

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Die preu strebt gewesei entsprechende dabei auch El worden ist. st scharfe Ge in eine neue und zwar für wolen, hoffe die erhebliche da nur barn kann. (Söeift

Ich will eine Mitteili und daran de sein soll, ras entsprechen.

Abg. V Minderheit

E§ gib: rn den Frak Ach baffe, b Inbiiitde bot tniiiien aber meinet gteun nochmals, ob Stellung, 'nteressiert sin derhandlungen

Ich habe stelle aber not Reiche nicht i Me Auftrag, Man.) 9

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