Nr. 30?
Drittes Blatt
160. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhefsen
Erscheint ttlgNch mtt Ausnahme deS VonntagS.
Die „Gießener KamiliendlStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krdsblatt für den Kreis Siehe«" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Samstag, 31. Dezember WO
Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Unwersuäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=^ä>6L 9tebattion;e^ll2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen.
Die Ereignisse auf Ponape.
^lus einem Pr-ivutbrief bet Frau Boeder, ven die >,Täglrche Rundschau" veröffentlicht, geht hervor, daß ihr ermordeter Gatte gleich nach der Uebernahme des Betriebsamts in Ponape Schwierigkeiten mit den Dschokadschs begegnete. Er hatte von diesen wie auch von anderen Stämmen der Insel bie Zusage erwirkt, daß sie für die Regierung am Wegebau arbeiten würden, was übrigens, wie aus dem amtlrchen Jahresbericht hervorgeht, gegen Entgelt und rm Zusammenhang mit der Lehnsablösung geschehen sollte. Der Brref ist von Ende Juni. Schon damals gärte es unter den Dschokadsch, und es hieß, daß sie die Niederlassung von Langerhafen überfallen wollten. Der Bezirksamtmann beaab sich zu ihnen, und sie versicherten ihm, es handle sich nur irm G-erede jüngerer Leute. Immerhin stand fest, daß in den unruhigen Tagen sämtliche Eingeborenen, ob Freund oder Feind, mit langen Messern bewaffnet waren, worauf verkündet wurde, daß jeder der ein Messer trüge, eingesperrt werden würde. Tas Erscheinen von Kriegsschiffen scheint dann wieder Beruhigung gebracht zu haben.
Einem Aufsatz des Südseeforschers Professor Augustin Krämer im Berliner Lokalanzeiger, der Ende Januar in Ponape weilte, entnehmen wir weiter, daß bei der Kaisergeburtstagsfeier zwar die Eingeborenen, auch die Dschokadsch, ihre Tänze aufführten, wohl saßen am Festtisch der Weißen gegenüber die .Häuptlinge und stimmten herzhaft in das Hoch ein, allein, man wußte, daß den Leuten nicht zu trauen sei. Sie hatten auch durchgesetzt, daß sie bei den von der Regierung angeordneten Wegebauten unbeaufsichtigt bleiben sollten. Prof. Krämer erinnert daran, daß die Inselbewohner den Spaniern blutige Kämpfe geliefert haben. Er schreibt:
Schon im Jahre 1887, ein Jahr nach der spanischen Flaggen- hissung auf Ponape, war ein Soldatendetachement in Dschokadsch niedergemachl worden. Eine allgemeine Erhebung folgte, welcher der Gouverneur mit 70 Verteidigern der Kolonie zum Opfer stet. Obwohl der neue Gouverneur an der Spitze einer Strafexpedition drei Monate später allgemeine Amnestie verkündete, wurde im Jahre 1890 ein Offizier mit 54 Soldaten beim Wegebau niedergemacht. Mit schweren Opfern und großer Bravour hab n dann d e Spanier später die Eingeborenen bestraft. Der furchtlose, tapfere Gouverneur Boeder wagte es, die alte Fbage von neuem wieder anzuschneiden. Soweit ich seine Maßnahmen von ihm persönlich kennen lernte, komrte ich sie nur vollständig gutheißen. Wie er den Eingeborenen näher zu kommen trachtete, ging schon daraus hervor, daß er vier Wochen nach seiner Ankunst die Festrede an das Volk in der Landessprache hielt. Es zeigt sich also, daß hier nur eine scharfe Ahndung dauernde Ruhe schaffen und den Aufschwung der schönen, fruchtbaren Insel herbeiführen kann.
Universitäts-Nachrichten.
— Stak ist i k des Univ ersita tsstudiums in Deutsch la ndim Winter 19 10/11. Die Zahl der an den 21 Universitäten des Reicl)s immatrikulierten Studenten, die seit Jahren stetig zunimmt, ist auch im neuen Semester weiter in die Höhe gegangen ; sie beträgt jetzt 54 822 gegenüber 52407 im letzten Winter, etwa 34 000 vor zehn, 28 000 vor zwanzig und 21 000
vor dreißig Jahren. Wie die derzeitige Studentenzahl auf die einzelnen Fakultäten bezw. Studienfächer sich verteilt und wie der Zugang zu den einzelnen Fächern sich im Laufe des letzten Jahres gestaltet hat, zeigt die nachfolgende Gegenüberstellung: Es studieren z. 3t.: evangelische Theologie 2535 (gegen 2320 ini Vorjahr), katholische Theologie 1760 (1698), Rechtswissenschaft 10 890 (11 317), Medizin 11240 (10135), Zahnheilkunde 1146 (1395), Philosophie, Philologie und Geschichte 15 525 (14 593), Mathematik und Naturwissenschaften 7914 (7349), Pharmazie 954 (1279), Kameralia und Landwirtschaft 2546 (2085), ferner, soweit diese Fächer an Universitäten überhaupt gelesen werden: Forstwissenschaft (nur in München, Tübingen und Gießen) 171 (129) und Tierheilkunde (in Gießen) 141 (107). Abgesehen von Rechtswissenschaft, Pharmazie und Zahnheilkunde haben sämtliche .Fächer gegen das Vorjahr eine Steigerung erfahren: der Nachwuchs ist zum überwiegenden Teil der Medizin und den philologischen Fächern zugeflossen. Hinsichtlich der Besucherzahl steht Berlin im lausenden Halbjahr mit 9686 Studierenden wieder an der Spitze der Universitäten, bann folgen München mit 6905, Leipzig hat 4900 Studenten, Bonn 3846, Halle 2661, Breslau 2454, Freiburg 2246, Göttingen 2233, Straßburg 2067, Münster 2047, Heidelberg 2007, Marburg 1981, Tübingen 1883, Jena 1637, Kiel 1439, Würzburg 1425, Königsberg 1380, Gießen 1249, Erlangen 1011, Greifswald 948, Rostock 816. In der Reihenfolge der Universitäten nach der Besucherzahl haben sich gegenüber dem Vorjahr wieder verschiedene bemerkenswerte Aenderungen ergeben: Kiel ist um 2 Stufen vorgerückt, von der 17. auf die 15. Stufe, und verdrängte Würzburg und Königsberg, Halle überholte Breslau auf der 5. Stelle, Freiburg stieg auf die 7. Stelle und überflügelte Göttingen, und Heidelberg verlor die 10. Stufe an Münster. Außer den immatrikulierten Studierenden haben diesen Winter itod) 3528 männliche und 1772 weibliche Personen die Erlaubnis zum Besuch von Universitätsvorlesungen erhalten, so daß derzeit insgesamt 60 122 Personen am deutschen Universitätsunterricht teilnehmen gegen 57 644 im letzten Winter.
Perm iicbtc». e
* Eine bü fiere Proph eizeiung. Bei einer wissenschaftlichen Diskussion, die von der Britischen Vereinigung für den Fortschritt der Wissenschaften veranstaltet wurde, wurde von txnt Gelehrten darauf Hingeiviesen, daß sich im Indischen Ozean ein neuer Weltteil zu entwickeln beginnt, der nach dem Um- wandlungsprozeß wohl die Größe Australiens erreichen wird. Tie Rivista Navale knüpft hieran an, und sucht zu ergründen, welche Naturphänomene das Erscheinen dieses neuen Weltteils begleiten würden und welchen Einfluß dies auf die bestehenden Erdteile haben könnte. Wenn man bedenkt, daß der Ausbruch von Kilanea in Hawai, ein Erdstoß von nur mittlerer Bedeutung, die Ursache einer verheerenden Flutwelle wurde, die sich viele tausende von Meilen von ihrem Ausgangspunkt entfernt über die Küste ergoß und gewaltige Verwüstungen anrichtete, so wird es wahrscheinlich, daß das Erstehen eines neuen Weltteils ungleich schlimmere Umwälzungen mit sich bringen müßte, eine Katastrophe, wie sie die Erde seit Menschengedenken noch nicht erfuhr. Und in der Tat gipfeln die Ausführungen des wissenschaftlichen Mitarbeiters der Rivista Navale in einer schrecklichen Prophezeiung. Das Entstehen des neuen Weltteiles würde parallel laufen mit der Bildung einer gewaltigen Riesenwoge kochender: Wassers, der kein Schiff, wie groß es auch sein möge, auch nur eine einzige Minute Widerstand leisten könnte. Diese Woge würde sich als Sturmflut über die Erdteile ergießen, eine wirkliche Sintflut würde die Welt in eine Einöde verwandeln. Denn die ‘
Küsten des Indischen Ozeans würden das Vordringen der mächtigst Wassermassen nicht aufhalten, über das Kap Horn müßten sie in den Atlantischen Ozean eindringen, mit anderen Sturmfluten zusammenstoßen. Die Erschütterung würde die Drehung der Erd« um ihre Achse unterbrechen. Für die Menschheit gäbe es keines Rettung, allenfalls die Gipfel des Himalaya würden die sturmere den Meere überragen. Das Beruhigende an diesen taihejn Aussichten für die Zukunft ist die Wahrscheinlichkeit, daß noch einige Millionen Jahre verstreichen werden, ehe die Natur diese Prophezeiung erfüllt, und bis dahin mag sich Manches geändert haben.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter Dieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Lollar. Ein großer Uebelstand ist noch in unserent Dorfe die große steinerne Treppe in der Hauptstraße direkt auf dem Bürgersteig. Jeder Reisende, der diese Stelle passieren muß, muß den Bürgersteig verlassen und durch eine Rinne in weitem Bogen die Treppe umgehen und eben noch bei diesem schönen Wetter. Bei Dunkelheit ist die Stelle sehr gefährlich, bei dem soeben herrschenden Schnee und Frostwetter, kann man ausgleiten und ein Bein brechen. Viele Leute sind schon dort gefallen, erfreulicherweise ist immer noch alles gut ab- gelaufen. Warmp wird diesem so gefährlichen Uebelstand nicht abgeholfen? Die Treppe könnte ganz gut beseitigt werden, weil doch auch vom Hose aus ein Eingang zu dem Haus ist. Der Gemeinderat wolle Sorge tragen, daß diesem Uebelstand abgeholfw wird.
ivöchentl. Uebersicht derToSesfällr L ft.Staöt Gietzen.
52. Woche. '-Bern 18. bis 24. Dezember 1910.
Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 linkt. 1600 Mann Militär), Sterblichkeitsziner: 14,71
nach Abzug von 6 Ortsfremden: 4,90 J/-r.
Kinder
Es starben an: Zusammen:
Erwachsene:
im vom
Lebensschwäche
KD
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr.
1(1) -
Allersbrand
1 (1)
1 d)
— —
Tuberkulose
2(2)
2(2)
— —
Herzfehler
1
1
— -
Brucheinklemmung
KD
Kl)
— —
Nierenentzündung
1
1
Selvumord
KD
1(1)
Typhus
1
' 1
— —
Summa 9 (6) 8 (5) 1 (1 j ~ —
21 nm.: Die ui »uiuuuiern gejcvun Ziffern guutn an, rote viel der Todesfälle in der betrerfenben Krankheit auf von auswärts nach Ziepen (trrrnf«* kommen.
Standesaintsnachriehteri.
Gießen.
Aufgebote: Dezember 23. Dr. Max Levy, Rechtsanwalt in Hamburg, mit Johanna Grünewald in Gießen. — 27. Philipp Mi-chel, Bautechniker in Pernan, mit Henriette Dern in Gießen. — — 28. Karl ^schmidt, Schl off arm ei stör in Jena, mit Christine Weis in Gießen. — 29. Ernst Friedrich Zube, Taglöhner in Rostau, mit Elise Kraft in Nidda.
Eheschließungen: Dezember 24. Johann Heinrich Schneider, schlosser, mit Elisäbelhe Löffert, beide in Gießen. — 24. Max Goldschmidt, Kaufmann in Frankfurt a. M., mit Marie Schub eck er in Gießen. — 27. Ernst Conrad, wissenschaftlicher Handelslehrer in Calw, mit Berta Kreuder in Gießen. — 28. Johann Heinrich Simon, Lehrer in Dieburg, mit Johanna Schwalb jn Gießen.
Geborene: Dezember 17. Dem Bankbeamten Heinrich August Haas eine Tochter, Agathe Laura Irmgard. — 19. Dem Schneidermeister Johann Stommel ein Sohn, Erich Ludwig Alexander. — 21. Dem Arbeiter Franz Sebastian Pauli ein Sohn, Hans Jakob. — 21. Dem Erdarbeiter Johannes Dinges ein Sohn, Karl. — 22. Dem Amtsgerichtsdiener Max Hermann Scküetzel eine Tochter, Dorothea Friederike Martha. — 22. Dem Kaufmann Johannes Vollmöller ein Sohn. — 22. Dem Postboten Otto Diehl eine Tochter, Auguste Mathilde. — 24. Dem Arbeiter Karl Viehmann eine ^Tochter,^Marie Helene. — 25. Dem Hilfsbahnwärter Wilhelm Dörr ein Sohn, Albert. — 26. Dem Erdarbeiter Heinrich Hansel ein Sohn, Johann Ludwig.. — 28. Dem Univerfitätsprofessor Dr. Otto Gustav Roloff eine Tochter, Barbara Elisabeth.
Gestorbene: Dezember 28. Gertrude Horst, geb. Range, 71 Jahre alt, West-Anlage 46. — 29. Luise Köhler, 16 Arhre alt, Schisfenberger Weg 10.
Alsfeld.
Geborene: Dezember 19. Dem Webmeister Friedrich Wilhelm Emil Gunkel ein Sohn, Friedrich Wilhelm Emil. — 20. Dem Buchdrucker Georg Melchior Heinrich Enders eine Tochter, Hedwig Katharine. — 22. Dem Fabrikarbeiter Karl Funk II. ein Sohn, Wilhelm.
Alten-Vuseck.
Aufgebote: Dezember 28. Wilhelm Hofmann, Wagner, Vtit Margarete Lepper, beide in Mten-Buseck.
Geborene: Dezember 21. Dem Taglöhner Heinrich Wagenback) XII. ein Sohn, Heinrich. — 21. Dem Taglöhner Karl Pfeiffer Zwillingstöchter, Margarete und Anna. — 22. Dem Zigarrenmacher Friedrich Stecker ein Sohn, Wllhelm.
Sterbefälle: Dezember 27. Heinrich Forbach, Landwirt, 70 Jahre alt.
Beuern.
Ehe schli e ßun gen: Dezember 26. Jakob Heinrich Otto, Latrdwirt, mit Maria Lindenstruth, beide in Beuern.
Geborene: Dezember 20. Dem Landwirt Johann Karl Melloff ein Sohn, Heinrich Karl.
vüdinaen.
Eheschließungen: Dezember 26. Heinrich Bopp, Großh. Geometer 2. Kl. in Gießen, mit Katharine Hofmeister in Büdingen. '—, 26- Philipp Balthasar Straub, Holzarbeiter in Worms, mit Minna Harf, in Büdingen. — 26. Georg Heinrich Eckhardt, Pferdeknecht in Büdingen, mit Franziska Katharine Euler in Vonlwusen.
Sterbefälle: Dezember 24. Benedikt Schulz, Weiß? pmder in Büdingen, 72 Jahre alt.
Butzbach.
Geborene: Dezember 24. Dem Spielwarenhändler Heinrich Andreas eine Tochter, Elfriede Henriette.
Sterbefälle: Dezember 25. Johannes Knabenschuh II., Privatier, 76 Jahre alt.
Friedberg.
Aufgebote: Dezember 23. Johann Joseph Herbert, Ingenieur in Pelplin (Westpreußen), mit Emilie Louise Bertha Damm in Friedberg. — 28. Eugen Kuchler, Kaufmann in Aufhausen, mit Anna Maria (Aisabetha Lebeau in Friedberg.
Eheschließungen: Tezember 22. Gustav Stern, Viehhändler in Gießen, mit Pauline Meyer in Friedberg. — 24. Josef Marinoni, Kaufmann in Bommersheim, mit Anna Leißner in Friedberg. — 27. Alfred Alexander Löwenberger, Gerber, mit Minna Marbach, beide in Friedberg.
Geborene: Dezember 20. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Stötzer eine Tochter, Maria Margaretha. — 21. Dem Maschinenschlosser Wilhelm Bauer eine Tochter, Emilie.
Sterbefälle: Dezember 24. Grete Agnes Gertrud Homann, 6 Jahre alt. — 25. Christoph Ritzel, Rentner, 90 Jahre alt. — 25. Jakob Seipel, Streckenwärter, 27 Jahre alt.
Großen-Vuseck.
Eheschließungen: Dezember 25. Konrad Emil Christ, Buchhalter in Grünberg, mit Auguste Pfeffer in Großen-Buseck.
Geborene: Dezember 25. 'Dem Landwirt Christoph Hof II. ein Sohn, Wilhelm.
Sterbefälle: Dezember 21. Anna Rohrbach, 2 Wochen alt. — 26. Anna Wagner, 10 Monate alt. — 27. Johanna Scheid, 8 Jahre alt.
Großen-Linden.
Aufgebote: Dezember 23. Rudolf Klotz, Schuhmacher, mit Anna Faber, beide in Großen-Linden.
Eheschließungen: Dezember 26. Wilhelm Balser, Taglöhner, mit Emilie Becker, beide in Großen-Linden. — Heinrich Peppler, Hilfsarbeiter in Großen-Linden, mit Katharina Findt aus Sichertshausen. — Heinrich Krahl, Bäcker in Großen- Linden, mit Katharina Fiedler in Nieder-Gemünden.
Geb orene: Dezember 24. 'Dem Taglöhner Wilhelm Feller eine Tochter, Katharina. — Dem Lackierer Heinrich Luh V. ein Sohn, Heinrich.
Sterbefälle: Dezember 27. Marie Seth, 2 Jahre alt.
^^chelheim.
Geborene: Dezember 21. Dem Lattdwirt August Engelhardt eine Tochter, Ottilie.
Mein-Linden.
Geborene: Dezember 23. Dem Taglöhner Heinrich Volk em Sohn, Heinrich.
Sterbefälle: Tezember 28. Otto Volkert, 3 Monate alt.
Kroföorf.
Geborene: Dezember 18. Ein unehelicher Sohn in Kinzeübach. — 27. Dem Taglöhner Lndtvig Weller in Kinzenbach ^eine Tochter, Hildegard Martha.
, Sterbefälle: Dezember 22. Maria Katharine Stroh, geb. Weber, in Wißmar, 58 Jahre alt. — 28. Katharine Margarete Mühlig, geb. Römer, in Vetzberg, 49.Jahre alt.
Lauterbach.
Aufgebote: Dezember 21. Richard Paul Goldammer, Fabrikarbeiter, mit Katharina Schul, beide dahier.
Geborene: Dezember 13. Dem Großh. KPeibauinspektor Karl Hechler eine Tochter, Karoline Magdalena Herma. — 16 Dem FabrikarbLiter Heinrich Rühl ein Sohn, Karl. — 19. Deut.
Weber Friedrich Vollmöller VI. ein Sohn, Heinrich. — 23. Denl Sägewerksbesitzer Georg Krömmelbein III. ein Sohn, Friedrichs Sterbefälle: Dezember 27. Marie Hartmann, gefu Kalbfleisch, 56 Jahre alt.
Leihqeflern.
Eheschließungen: Dezember 24. Heinrich Schäfer/ Lackierer in Marburg, mit Elisabethe Eckhardt in Leihgestern,
Lich.
Aufgebote: Dez-ember 29. Ludwig Eduard Mattem, Fuhrmann in Gießen, mit Anna Hartmann in Lich.
Sterbesälle: Dezember 24. Wilhelm Ludwig, 69 Jahrs alt. 26. Heinrich Müller, 14 Jahre alt.
Lollar.
Eheschließungen: Dezember 24. Wilhelm Grün, Hüttenarbeiter, mit Lina Simon, beide in Lollar. — 26. Ludwig Heibertshausen, Schneider, mit Elisabetha Fuchs, beide in Lollar.
sy i erfcefäHe: Dezember 27. Katharina Deibel, 80 Jakwe alt.
Londorf.
Sterbefälle: Dezember 27. Heinrich Aumann, 1 Jahr ölt
Schotten.
Eheschließun gen: Dezember 26. Karl Nies, Schuhs machergehilfe in Berstadt, mit Karoline Zinnel in Schotten.
Geborene: Dezember 20. Dem Tuchmachermeifter Adam Spamer ein Sohn, Arthur Theodor. — 21^ Dem Schlosser Georg Hupfer eine Tochter, Margarethe.
Greis an der Lumda.
S t erb efäll e: Dezember 22. Anna Katharine Michel, geb« Becker, 74 Jahre alt. — 25. Balthaser Grau, 84 Jahre alt.
LDuied.
A uf g eb ote : Dezember 28. Philipp Weller XV., Schuh, macher zu Wieseck, mit Louise Hahn zu Beuern. — 29. Ludwig Kreiling IV., Bahnarbeiter, mit Lina Seibett zu Wieseck.
Eheschließungen: Dezember 26. Adolf Schäfer, Schuh- mackwr zu Wieseck, mit Margarete Elisabethe Wagner zu Trotze — Louis Simon, Eisendreher zu Wieseck, mit Margarete Eleonore Elise Euler zu Ärüningen.
Geborene: Dezember 20. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Kreiling ein Sohn, Erich.
Sterbefälle: Dezember 25. Margarete Stolzenhauer, geb. Rodrnhaufen, 68 Jahre alt. — 27. Margarete Wirbelauer, geb. Schäfer, 62 Jahre alt. — 28. Karl Junker, Schaffner, 56 Jahre alt.
zamilien-Nachnchten aus anderen Orten.
Geborene: Herrn F. Kilp in Wetzlar eine Tochter. — Herrn Tr. Gaeöel in Staffel ein Cohn. — Herrn Hauptmann Becht in Raftenbnrq (Ostpr.) eine Tochter. — Herrn Professor ftreunb in Gernsheim a. Rh. eine Tochter.
Verlobte: Fräulein Katharina Merlau in Heimertshausen mit Herrn Karl Naß in Haindach.
Gestorbene: Frau Katharine Wagner Witwe in Griedel. — Herr Anton Blttong in Bad Nauheim. — Herr Peter Neeb in Ron,rod. — Herr Heinrich Fischer in Schlitz. — Frau Elise Schröder, geb. Seltsam in Darmstadt. — Herr David Maas in Wetzlar. — Herr Hemrich Buhlmann in Burgsolms. — Herr Hauptlehrer Beckert m Braunfels. — Herr Amon Weitzel in Alarbnrg. — Fräulein Karolme Wolf in No,deck. — Herr Eduard Hechler in Chemnitz. — Herr KaZpar Marx, Herr Philipp Reuter, beide in Nteder-Weisel.


