Ausgabe 
5.8.1910 Erstes Blatt
 
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Ge-

Garnison ein.

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Lützellinden ver- ab folgende ver-

ab Gießen Klein-Linden

Dillendorf (Lahn )

an Lützellinden

630 M 310 £55 T335

2tus Staöe und Land.

Gießen, 5. August 1910.

der Sitzung der Stadtverordneten.

8. Wiesbaden, 4. Aug. Unredliche Geschäfts­führung wurde dem Kassierer der Allgem. Arbeiter- Krankenkasse in Diez, Barth olomae, bei einer Durch­sicht der Geschäftsbücher nachgewiesen. Die Durchsicht er­folgte erstmals gründlich, nachdem der langjährige Kassierer nicht wieder gewählt wurde. Es ergab sich eine Unter­schlagung von 1536 Mk., die aber ersetzt wurden. Außer­dem erhob B. im Jahre 1905 1000 Mk. auf der Sparkasse, die er erst jetzt, kurz bevor ihm die Kasse abgcnoulmen wurde, buchte. Ec ist Stadtverordneter und hat eine Reihe von Ehrenämtern inne.

** .Landpostfahrt GießenLützellinden, werktäglich zweimal zwischen Gießen und kehrende Landpostfahrt hat vom 1. August änderte Kurszeiten erhalten:

Denttzcbes Kctcb.

Der Kaiser empfing Donnerstag mittag in Berlin rn Gegenwart des Staatsfekretärs des Auswärtigen den bis- yerlgen chinesischen Gesandten Jin t sch an g in Abschieds- o1;« xUnb ben neuernannten chinesischen Gesandten ^angchen g rn Antrittsaudienz.

! 8. Koblenz, 4. Aug. 67 000 Liter Mosel­

wein" eingezogen. Am 13. März 1909 wurden im Keller eines Winzers in Ellenz a. d. Mosel 50 Fuder Wein beschlagnahmt, der durch wässerige Zuckerlösung ganz bedeutend überstreckt war. Auf 100 Teile Wein waren, wie sich später ergab, 37 Teile Wasser genommen. Es wurde gegen den Winzer Anklage erhoben, der Prozeß aber nicht zu Ende geführt, denn am 15. Mai ertränkte sich der Mann in der Mosel. Wegen Fälschung von 17 Fuder Wem war er bereits verurteilt worden. Llm 3. August hatte d/e Strafkammer in Coblenz in der Sache zu befinden und sie erkannte auf Einziehung der Brühe.

, -A « .d. Lahn, 4. Aug. In der letzten

Zeit hatten «sich die Gerichte im Bezirk des Oberlandes- gerichts Frankfurt a. M. wiederholt mit der Frage zu be­schäftigen, ob es statthaft, im offenen Felde Grundstücke einzusricdigeii und die Einfricdigiuig auf die Grenze des einzufricdigenden 'Grundstückes zu setzen. Polizeiverord- nuilgcn, die die Herstellung einer Einfriedigung auf der Grenze verbieten, weil derlei Umzäunungen den Anlieger an der Bearbeitung seines Grundstückes hindern, wurden angefochten, für ungültig erklärt, trotz eines altnassauischen Brauches, der beim Pflügen der letzten Ackerfurche das äußere Pflugrad auf dem Nachbargrundstück zu lausen ae- ltattet. Einer diesbezüglichen Polizeiverordnung, die der Bürgermeister Merten-Erbenheim erließ, erging es so Um diese strittige Frage zu klären, hat die Landwirtschasts- lammer am 19. August in. Limburg eine BersammUing von landwirtschaftlichen Sachverständigen einbernfen, um nach gründlicher Erörterung der Frage bei dem Minister vor- ftellig zu werden.

"Et aus Fez vom 30. Juli: Der Sultan k xeTc^ gegeben ,ur den unmittelbaren Aufbruch eines Deiles der ^nippen von Fez in das Gebiet der Beni Hassen: diese b"rfphTPTrtnnnn,(^'e gegen Mulay Hafid kundgegeben,

d.r einer allgemeinen Erhebung zuvorkommcu will. Nach einer ioraen < . y, \, b r ultan am

ßl, 5 r den gewöhnlichen Empfängen den

pVtPnft 511 N entbieten. Nach einer sehr

r^^^^ietziing zwilchen diesem und dem Sultan Großwesir eilig und begab sich sofort in das pu^au seines Sohnes, des K r i e g s m i n i st e r s , d e n 'e r b a t, r/n» /l!ber!U C9in' worauf sich beide aus dem Bureau entfernten. Ter Sultan ließ darauf El Mokri tirrhnnhpfTr ^M^°imgemeur Bringau rufen, mit denen er lange Man nimmt an, datz in Marokko w i ch ti g e öff e nt- h ch c Arbeiten zur Ausführung gelangen sollen.

Finanzamts 5) u n g e n , Finanzamtmaun Hermann May zu 5^ngen, den Charakter als Finanzrat verliehen.

Das Völkecschaftsmuseum, das im August oder September in dem Bankettsaal des neuen Schlosses wieder eröffnet wird, ist von Geh. Kommerzienrat Gail der Lwdt, geschenkt worden. Der notwendige Raum im Schloße ist vom heslischen Fiskus der Stadt gegen ein ge­ringes Entgelt überlassen worden.

"Straßenverbreiterung. Die Stadtverordneten- Versammlung erklärte sich gestern mit einem Vorschlag des Oberbürgermeisters einverstanden, der bei Gelegenheit des Umbaues des HauseS der Gebrüder Stamm in der Schul- cm mne roefGnth^c Verbreiterung des Bürgersteiges vor- ^oll abgerundet werden und die dadurch entstehenden Mehrkosten werden von der Stadt übernommen. -Lie C e soll dabei gleichzeitig mit einem Turm versehen werden.

wurde mit allen gegen 6 Stimmen eine En t- U-n toorin die Budgetbewilligung der bad

E -Anblick auf die Sage als verständlich b°- bT hUbs tiD? tbem Magdeburger Parteitag die des bekannten Beschlusses vom Nürnberger Parteitag erwartet wird. Taaeaen O sgang erei der bad. Genossen als Verstoß demgemäß KrMeni'C§en 5(Jrin^ien °"^ehen und

*

. d c n s auszctchnu n g. Der Großhepzoq hat

dem Maler Alfred «ohn-Relhel zu Barbizon (Seine Iiteljenarne Ut ^rattfra$ bcn Charakter als Professor ver- »«/Ä111.?!111''11 Der Großherzog hat den Scbulra^ Krelsschulkommission Gießen

n*?auf s"n Nachsuchen, unter kuna^1UT laugiahrigen treuen Dienste, mit Wir- ben3^" r1. ß tobcr 011 ln dm Ruhestand versetzt und Tr Konrad'Lehrerseminar zu Friedberg Professor Äultommitti?« «S=.8um Rrersschultnipeltor bei der streis. Dr S^esswn Gießen, zum selben Termin, den Oberlehrer kungln?I Öl^'Ahausen zu Bad-Nauheim mit Wir- Bür^rschnl?zu°Wb^ernan^ 0Bcrie^er an ber M' iRnrftnnh1 LT ^"sonalien. Der Großherzog hat dem Heinrichs - ch m Finanzamtmann

®euin© lvAwarz zu Schotten, und dem Vorstand des

25tasiand.

hpr wienerPolitischen Korrespondenz" zufolge überreichte y^m1 L6/«? 1 V6 e ^"tschaitcr dem österreichischen Ministe- rmin des Aeutjeren eine Note, IN der der H a n del s v e r t r a g -Ungarn gekündigt wird. Zugleich ertlarte nch die spanische Regierung bereit, mit der österreichifch- Rcg.ernng m Verhandlungen über ein neues Handels- politisches Abkommen zu treten.

. ?1?ttc,r.ge6cn ihren, Unwillen darüber Ans-

druck daß England lerne auSrangierten Kriegs- Ahfsnnnnn m!Fen lU 7rFafm »siegt, während Deutsch- ichud.SoOOOO Pfund, dasnd zehn Millionen Mark, pro < ti ? a T u E e;tia . beiden Schiffe, die Deutschland hfj Derfl?UJ! $Qtieien ^ctneT und sicher nicht besser, als

E lchten Monat auf Wbruch verkauften britischen S'e 'z^entunon undBardeur", die zusammen keine ^OOOPsund /lngebracht hatten. Tie deutsche Regierung habe Geschäft gemacht, denn sie habe die Hälfte der Kosten eines neuen Dreadnoughts für die alten Schiffe erhalten.

r a f -An ? X d) a s tibetmman - In der Kreisstadt W l o w - Lti o k (Polen) wurde der P o l i z e i m e i st e r während einer erschossen. Ter Täter entkam.

,-rn- g Geiandte m Konstantinopel machte dem

d^o lr ffte Vorstellungenwegeuderyort-

tpa^ -C.r r Boykotts, wobei das Boykottkomitee als Neben- hin9 i ^-cr Minister wies in seiner Antwort darauf

; .'Mrtern. dreier Sache ihr Möglichstes tun werde. tung helfen^^echi>che Regierung müsse durch eine entsprechende Hal- 1

k /~z Vesitzwechsel. Hauptmann Busse erwarb von der Stadt an dec Kaiser-Allee in der Nähe des Teutonen, haufes einen Bauplatz von 2500 Geviertmeter zu je 15 Mk., um »ort em Landhaus zu errichten. Das Grundstück kommt an die Ecke einer luäteren Straße zu liegen.

d o u ß. K l a s s e n - L o t t e r i e. Die Er- neuerung der ^ose zur 2. Klasse der 223. Lotterie hat unter Vorzeigung des Borklaffenloses bis zum 8. August abends Uhr zu geschehen. Auch müssen bis dahin die Freilose, ^.nckgabe der gezogenen Lose, eingelöst sein. Eine größere 9lachtfelddien|tÜbung unseres Regiments sand von gestern auf heute statt. Der Oberst ließ um halb 9 Uhr alarmieren und 5 Minuten später stand das Regiment zum Ausrücken bereit. Es marschierte dann in der Richtung nach Wißmar, Fellingshausen. Das fecht entwickelte sich dann gegen y»4 Uhr nordwestlich Wißmar. P c 11f- " 01 1

Olsynbach- Fran^urt geführt, das als eine unerhörte Ruckttchtsioiigkert der vceußilchen Eisenbahnverwaltung gegenüber ben Unteren en der Stadt Offenbach zu betradüen sei. Es soll eine nochmalige Ausswmche mit der Eisenbadnverwaltung herbei- gewhrt werden, nm zu erfahren, worin dieexzeptionellen" Schwie­rigkeiten bestehen, von. denen in einer der lekien Frankfurter Ltadtverordnetensitzungen Stadtbaurat Franze aus eine Anfrage des Ltadwerodneten Bindewald zu erzählen wußte. 'Auch die Achasfung einer z wieiten Verbindungsstraße mit ö" r a n f i u r t wurde «als dringlich bezeichnet. Nach den Mit­teilungen des Bürgerwieisters Tr. Dullo sind schon unter seinem Vorgänger, L berbürgenmeister Brink in dieser Sache Verhandlungen mit Frankfurt, geführt worden, man habe aber auf dieser Seite wenig Interesse gezeigt. Tie Erbauung der geplanten neuen Brücke oberhalo der Offenbacher Schleuse, die Offenbach mit dem Erantturter Osthaien umd Ostbahnhof verbinden soll, begegnet eben­falls schwier ig beiten. Die preußische Strombauverwaltung will keine Sttompseiler gefititten.

8. Offenbach, 5. Äug. (Privattelegramm.) Wegen der in einer Gerichisoerhandlunq sestgestellten Berstöße in der Itädtischen Milcht üähe, wo Milch mit zu wenig Fettgehalt als Vollmilch vertäust, wurde, erhielt der städt. Schlachthaus- dwektor Zech einen Strafbefehl über 141,40 Mk. Morgen Samstag findet hier der Verbandstag der deutschen Fleisch, beschauer statt. 1

Aus dem oberen Schwalmtale, 4. Auq. (Heftern starker, wolkenbruchartiger Regen nieder.

i1 u-et ^sUfer getreten, und die ohnedies nassen Felder ^lgeweicht, baß )ic nicht JU betreten sind Ttadurch werden die Feldarbeiten wieder unliebsam verzögert. Hohe's Un- ä ss & a* "» »-ä» [] Öffcubach, 4. Aug. Die Errichtung einer Gelc'nde- erwerbskane will das Ministerium der Stabtücrh^^tung nur unter der Bedingung gestatten, daß Neuerwerbungen der! T^fnhrnlgUhg bu^-Aflö Ministerium bedürfen. Eine Umfrage andern hesjischen Städten, die eine solche Kasse bereits besttzen, ergab, daß drescit Städten diese Auflage nicht cf'emack't wordert war. Ta ledoch das Ministerium den Borste lu tarn StabtDeriüalhittg keine Folge gab, sondern auf )einen For- feerung beharrte, blteb der Stadtverordiieten-Versammlung i n ihrer heutigen Sitzung nichts anderes übrig, als die Bedingung an- zunehmen. Bittere Klage wurde über das aicherori wntlich langsame Fortschreiten der Unterfübrunas-! arbeiten am Bahnübergang an der Landesgrelltze auf!

r nrl.^°,r beginn der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten herrschte im ^erlammtungssaal der Bürgermeisterei bereits Fertenstimmung. Als die Uhr die vierte Nachmittaqsstunde unilrCpnrUI^ ^erah/n9 beginnen sollte, waren außer unserem ^tadtoberhauvte o Ltadtväter anwesend: langsam und zögernd erhöhte sich deren Anz-aht, so daß das Stadt- ft uoch knapp beschlußfähig wurde. Im ruhig-

^^Fahrwass^ befand sich das Haus bei den 6 ersten Punkten der Verhandlung. K>ein Wort des Widerspruchs regte sich. L-an t war man bis an die Haltestelle der Straßen- bahn bei der Braugasse angelangt, und nun entlud sich die gan^e Wucht der Beredsamkeit unserer Bürgervertreter ®tien ^och genau 101 Bürger der Walltorstraße, der Brau- E, der Landgrafenstraße und des Landgraf-Philipp-

Unterschriften die Notwendigkeit einer .Haltestelle an der Braugasse dargetan. Stadtv' L o e b e r in hPi-UrgR^fn^eJe6StotlOnc.ar§ dritte zu den Haltestellen in der Walltorstraße emgefugt werden müsse: er tonne, ? aUc§,-mit fclncrn gesunden Menschenverstand Nicht begreifen, daß eine solche Haltestelle 22000 Mk kosten AAde, dabei aber gab er zu, daß er die technische Seite picht beurteilen könne. Die Aussprache wäre vielleicht noch ins unendliche gewachsen, wenn Stadtv. Biermer nicht rechtzeitig den Schluß beantragt hätte. Friedlich wurde zwar der Streit wegen des Stadtturmes und der Kapelle E der zwischen der Stadt und der

evangelischen Kirchengcmeinde auszubrechen drohte, in der gestrigen Stadtratssitzung beigelegt, aber schon droht ein

^oustikt, nicht zwischen Stadt und Kirche, sondern ^mfchen ^tadt und Synagoge auszubrechen. Eine kleine Mitbürger, die israelitische Religionsgesellschaft mit ihrem Rabbiner Tr. Hirschfeld an der Spitze, will für ihre Toten einen eigenen Friedhof anlegen. Beigeordneter Georgi und Stadtv. Biermer erklärten, daß man sich diesem Beginnen entschieden wider­setzen mutte. Jedenfalls ntüsse die Frage noch sehr ernstlich erwogen werden. Stadtv. Heichelheim gab die Erkl§ rungab,daß die Mehrheit seiner Glaubensgenossen in der

h r-rf1 Israelitischen Gemeinde vereinigt nen, es peinlich empfinden, daß man es versuche, die seinerzeit getroffene Vereinbarung, wonach die Bürger unserer Stadt,, gleichviel in welcher Form sie zu Gott beten gemeinsamen Bcgrabnisplatz bekommen, zu durch- vrechem Hoffentlich ist unter der Minderheit der Israeliten in der Religionsgesell)chaft eine Mehrheit, welche veranlaßt daß der drohende Konflikt gegenstandslos wird '

7 M ? i n z, 4. Ang. Am Montag hatte der Ausschuß zur everbetsiuhrung vc»lliger Sonntagsruhe, dem alle mengen kaunnänmscheti Vereine angeboren, zur Besprechung ein- gelaben. Der Vorsitzerlbe wies auf die bestehenden Verhältnisse Yin die wohl eine Einführung völliger Sonntagsruhe möglich erscheinen lassen, da die Ladeninhaber selbst dafür stimmen ' Es Itncn diese Forderungen, auch nicht nur von Gehilfen vorgebracht lortöern Hunderte Unttwschristen von Ladeninhabern Lägen vor' ssie diese Einführung o.hne sonderliche Schädigung für möglich melten. Herr Stadtverordneter Schäfer mtb die Vertreter der Organisationen gaben lmrchweg ihre Geneigtheit zu erkenndn und versprachen, sich für due Bestrebungen zu verwenden. Eine MaulZer Dame, die bei Verwandten in London zu Besuch weilte verpackte bet ihrer Rückkehr ihren Schmuck in ein Gepäckstück'

n.arf) b;er abfar>:dte. Sie selbst reiste über BrüsselKöln nach -'Rainz. Berm Ocifnen des Gepäckes entdeckte sie, daß ihr ganzer Schmuck tm Weirte von etwa 6000 Mark aus dem Gepäck­stück gestohlen war. Eine höchst seltsame Art sich zu rachen erfand das Tsienstmädchen eines Geflügelhändlers, in­dem es die Betten der Herrschaft mit Juckpulver bestreute Es war mit ihr in Streit geraten und sein letztes Werk bestand in dieser kitzlichen Heldsentat.

N. Mainz, 4. Aug. In drei Monaten soll das um­gebaute Theater, das trotz aller bösartigen Nedereien einen prachtvollen Eindruck macht, eröffnet werden und gleichzeitig oll damit eine ganze R-uhe Neuerungen ins Lebentreten, die teil­weise ganz und gar nicht geeignet sind, die Freude der Theater-

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** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n.. Dem Aufseher in der Zigarrcnsabrik E rn-

Um 6 Uhr rückten die Truppen^wieder' m "die

.. ** Tas Kriegstagebuch 1870/71, aus dem wir

Pemn£ton einige Stellen wiedergegeben haben, gehört dem seitherigen Gutspachter A. Klein als Verfasser- bei i' ->° -- |Uiu,

Auf^chnun/e^bL^^-T hcr ^Familienblätter- erwähnten besilcher, besonders der Abonnenten, zu erregen. Im Gegen- ÄÄSMS ÄStfÄÄ IW? «»» »" i- - % im 1. Bataillon des Regiments 83. 1 fetbft schaden, ihre langjährigen Abonnenten iverden sich

o m Lande, 3. Aug. Jetzt erst, bei der Getreide- tumin sie nicht gar ganz wegbleiben. Kamen zum ernte, machen zahlreiche Landwirte die bittere Erfahrung, Mützer die Logenschließerinnen ins Haus, um das

oaß auf den Halmen vielfach die Aehren fehlen. Manchmal Abonnement zu erneuern, so sollen jetzt die Leute an die n ben° 6jiottber§ diejenigen Theaterkassen kommen nnd ihre Bestellung persönlich hort

bera Bi?denk°L M^ nefF^genden der Le^e Franken- abgeben. (Sicher nicht jedermanns Sache, nachdem diese verm'üstet. Man'ist sich noch" nicht dariiber^tfa/'' U°hrelange Gewohnheit ganz selbstverständlich geworden ist), vielen Mäuse, die jetzt, wie selten in einem Jahre die K-lder Schließerinnen, die im Dienste für das

bevölkern, odtt ein Insekt, der sog. GetreideMchenfulL^nld ^ks^/'" «rau wurden, entlassen werden, da man

tragt. Um dies festznstellen, haben eine Anzahl Lttndwirtc beabsichtigt, dies Anit in Znkiinft von Männern versehen zu vernichteten Roggens und Weizens am land- Diese Einführung wird das Piiblikuiii nicnialZ aut-

wrrtschaftstche Bersuchsstellen eingeschickt. Jedenfalls rächtI beiden, falls sie ivirklich durchgeht, was aber bci ücm all- dre Raben durch das Uebcrhandnehmen gemeinen und heftigen Widerspruch tciiim zu erwarten ist. werd^u^^e wohl auch dre Kartoffelfelder nicht veujchvnen Münchholzhausen. 2. Aug. Der hiesige Tuin

X Bad-Nau beim 4 m ,, verein feiert am 14. und 15. August sein erstes Schau-

haltnngsteil brachte bic .^rverwLna fn ^s^Lche"auf^dtt verbunden m,t Kirchiveihe. Der Verein, der jetzt

Terrape. Gestern wurde erstmalig ein großes Kinder'fest ab- ^^hr besteht und dem Gau Hessen angehört, ist im Lause

f ?d flrn6cr d^ciligima erfreute. Heute al end her J b,efeS Jahres auf 70 Mitglieder heranqewachsen.

. aNftaltete das hiesige Uinontheater kmematographischeVorsNillungen. fc. W i e s b a d e n , 4. Aua. Der Vorstand der Landwirt-

schlossen 6^r des Zarenpaanes ge- zücht, den 2. für Ackerbau usw. Für den ersten soll Landrat

übermaGt ^6156^ 6. Ungern-Stnrnberg v. Heimburg-Wiesbaden geeignete Vorschläge machen als

^ilr 5 ( Jlbcr'ten u"b vom 1.5. d. AEts. an Mitglieder für den zweiten lvnrden Professor Tr Gi le wach n bhe Einrichtung «rt über- viu's-Gie'ßen, Do'mänenpächter W kb eHof Mecht -ds

ÄÄS »SSto.1 S. f; .!!! - -*-** -----. schloßgebauden, wurden einer genauen Durchsicht unter­zogen und sollen sämtlich mit starken Eiscngittern versehen werdem Dre Jnnenarbeiten, soweit es jrch um lMaler- arbert handelt, werden von der Firma Wagner u. Schmidt dre äußeren von der Frrma Gebrüder Ferber hcr^estelltt Dre Beleuchtungsanlage wird durch die Firma Kar.l Frik erngerrchtet Was Neuerungen anbetrifft, so wird die größte Ausmertfamkett dem Schloßgarten zugewendet. Im L-chloß- garten soll sich emc wahre Umwälzung vollziehen, die neuesten Errungenschaften auf dem Gebiete der Gärtnerei sollen hierbei. Verwendung finden. An dem alten Bura- wall am südlichen Eingangstor, wo sich vor alten Zeiten die Zugbrücke befand, war seither ein aus Holzlatten her» gestellte- 4wr angebracht, es wird durch ein eiserne-; Sta­ketentor ersetzt, um ein Eindringen in den unteren Bura- wall und von da in den Schloßgarlcn zu verhindern. In einem dem Großherzoglichcn Hause gehörigen Gebäuiw dos mit seiner Nord- und Ost,eite an den Schloßgarten an grenzt un,bf von einer Witwe bewohnt wurde, werden die zahlreichen Detektivs untergebracht.

,,m C.r.3, Aug. Der Bombenanschlag auf das

Rathaus hat auch ,eln gutes gehabt. Bei den ErneuerungsrabeitM Wetz mau au emen grofiert Keller, dessen Mauern 60 Zestl-met» b«f, bellen .Hohe 5-/° Meter und dessen Flächengebalt 36 ( Set, ert- metee beträgt Der Keller ist bis ^jetzt noch" ausg-LuK J 7»e Anzahl Mittelalterlicher und röm.ischTr Funde wurden entdeckt.