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Semsfag, 26. November
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St. Lange. ®iefrc«.
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verrnisclites.
• Lärm im Rinematograut). Zn recht beträchtlichen Störungen kam eS am Toten-Soimldq in einigen vorslädufcpen Leipziger Rincmatoqrauhen-Theatern, in denen bat Publikum mit den ihm gebotenen Objekten nicht zufrieden war. Es waren nämlich am Toten-Lonntag von der Polizeibehörde Lchaustellnngen unterhaltender Natur unter agt und nur die Darbietung von Ob- lekten ivisienjchakilicher bezw. belcbrenöer 91 rt gestattet worden. 91 ber die Besucher waren nicht der Belehrung, sondern ber Unterhaltung halber tn da4 1 Heater gekommen und deshalb entstanden an den Nachmittagen soioohl wie an den Abenden mehrfach Lärmszenen. 'Jlamemlut) war daS in einer Rinder Vorstellung der Hall, tn bei die Direktion einen Ltchlbildervoitrag über das Sonnensystem brachte. Die zahlreichen Rinder mürben sehr bald unwillig nnb viele Stimmen verlangten laut .etwas anderes". Der Lärm während des Vortrags wuchs schnell an nnb artete dermalen auS. daß das Theater durch herbetgeholte Polizei gcidumt iverben muhte. Nun sammelten sich aber die jugendlichen Besucher auf der Straße an und verlangten z>>m Teil recht stürmisch ihr Eintrittsgeld zurück. Es trat wieder Ruhe em, als ihr,en für den nächsten Tag uu< Grund ihier Billetts freier Eintritt verfprochen worden war. Bet den 9lbeiibDorflcUnngeu, zu denen nur Erwachsene Zutritt hatten, herrschte eine ähnliche Stimmung. Biele Leute kehrten gleich an Der Rasse um, als sie horten, da» ihnen feine Slinematograpben-
vllcheNifch.
— Nummer 3517 der belannten Zeitschrift l 1 u st r i e r t e Zeitung" bringt wiederum eine ganze Anzahl vorzüglicher ih'e- probutiioiten von Gemälden, diaöiciungeii und Zeichnungen. Von ionmgeii Runitbeurägen feien genannt: ber reich illustrierte Artikel von Dr. Gruner über den isländischen Bildhauer^ Gmar Iougou und em mit dem Bilde ber Roniponil'nn und einer Szeneiiaustiahme lUuftrieiter Artikel von Clio Sonne über die Urausjührung der Over .Der Da.isnian" in Leipzig. Von den wie immer nut großem reichtet zu amiueiigeitellten Bildern seien betuotgehoben em .inbleau* nm 7 Bildeiu des ruiiljchen Dichters Tolnoi und eine Reproduktion des Gemälde» von W. Fuueu.amp: BLilhelm Jlnaoe, Ter König von Sachten in Töten, Ter Kaiser in Riel, Des Zaren Abreue von TLolisgaiteii bas Kultus Fetry-Denkmal in Parts
legt Zeugnis ab von ber wunderbaren LetitungSfübtlikeit einer auf Grund langjäbnger Erfahrung mit den Hilfsmitteln ber modernsten Technik her- gestellten EnlrahmungS-Maschine.
DaS ist ber Alfa-Separator Bcaucmste Reiniauua.
Beste Entrahmung.
Länaste Lcbcuddaucr.
Nur kchl mtt btritt UlarU — bem Fifchrr — bruLAenn)ri<tdl 1x4 L«niü,cL gkrtubreufc.
ivingeiAfit" und Baum typen aus Deulfch-Ostafrika". Unter den lüerniifdien Beiträgen begegnen wir Namen wie Earl Conte Scapiiielli und G. v. b. Gabelentz.
tu ^Oittzeoei £acd liest Uhler* merk»en dem e!iriAeiqrr' viermal wöchentlich beigelegt. daS „Krrisblan ffir bei Kret» Kietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Lonbwirtfchaftllcheo Leit- tröge»" erscheinen manuUid) zweimal.
MM? IsiiiistiBrisdig IklMll
mx»HaTrAS'2^«^teei: -•caja Preisen karfen will, vyi I. K"»Lei4i. Utleit •. I ©sicbllg. uns grvtsst.'ldl. einfceriebU Ktbrik- lager» mit über*' c-vunl. Zimmer-'■'Innclit. sehenswert u lohnend Bel grosH.Kanf Fahrlvernüt. Ltof.fr i Wohnung im'or Garant i« Fastnb rall vito* R toren en Conr. Sauer Söhne, Fulda, MribeVuhr'k mit IMiupfbtiUiwb. Uegi. iböti.
reichen Zuhörerschait Pfarrer '«Kitter- Friedberg über Sa - genausGründergi Cbcrl). und Umgebung. Der Vortragende verstand es meisterhaft, seine Heimakgenvssen zu unterhalten über oberhessischen Glauben und Aberglauben, so daß die gespannt lauschenden Zuhörer sich znrück- verseht fühlten in die Zeit ihrer Kindheit, da die Grosi- mutter oder die CllerwäS ähnliche Svuckgeschichken im abendlichen Dämmerlichte erzählte. Man wähnte auch den „Grenzstein verrückt" und war „gebannt" ob der alten trauten Geschichten und Märchen, die der Redner in gemütvoller Schilderung darbot. Zwei Stenographen nahmen den Vortrag auf, der demnächst im Druck erscheinen soll. Der Vorsitzende des Offenbacher V H. C., Lehrer Dern, sprach dem Erzähler den herzlichsten Dank aller Anwesenden aus und noch manch Stündlein verbrachte man im Anschluß an den Vortrag bei Lied und Heimatdichtung in oberhessischer Gemütlichkeit.
Hessen-Nassau.
r. Nobheim a. b. Bieber, 25. Nov. Mne angenehme llederraschung wurde den hiesigen Zigarrenarbeitern Georg Weil, Marg. DaiiberkShüuser, stath. Schmidt, Kath. Stork, Koth. Dudenhofer und dem Werkmeister Ludw. Bender auS Crumbach, einem geborenen NodHeimer, zuteil. Sie erhielten den Bescheid, sich am 24. November auf dem st reigamt in Gießen einzusinden. Dort wurde ihnen für ihre ber Firma Ioh. Balth. Noll in Glesien während einer über 40jahriaen Tätigkeit geleisteten Dienste daS vom Grosi- herzoq von Hesten anläsilich feines Geburtstages verliehene .9111 gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: Für treue Arbeit* überreicht. Der Inhaber der Firma, Fabrikant 91 b. Noll, hatte die Leute noch zu einer Nachfeier im .Cast' (f’bel- eingeladen. Er dankte den also Ausgezeichneten für ihre treuen Dunste und ehrte sie auch dadurch, dasi er einem jeden der Arbeiter ein ansehnliches Geldgeschenk überreichte. In seiner Ansprache gedachte er deS hessischen LandeSsürsten und schloß nut einem von den Anwesenden begeistert ausgenommenen Hoch auf den Grosiheizog.
( ) Marburg, 25. Nov. In den Lahnbergen liegt solch tiefer Schnee, hast die Rodelbahn am Frauenberg eröffnet werden könnte. Im Sauerland beträgt die Schneehöhe, wie aus Dinterberg gemeldet wird, 45 Zentimeter. — Im nahen Kölbe wurde gestern der schon vielfach, u. a. auch mit Zuchthaus, vorbestrafte Schäfer Heil aus Buchenberg, der aus dem Gefängnis tn Vöhl entsprungen war, wieder ergriffen.
x Neustadt (M.-W.-B.), 25. Nov. Hier hat fld) ein Komitee gebildet, welche- diu Bahnverbindung nach DlSfeld erstrebt.
ber Bevölkerung. Nau erkeiml hieraus jcbcn>all4, wie jchwieng sich die Existenz der stmemalograpl'eu-Tleaier genölten würbe, wenn die Darbietungen in ihnen gor zu sehr auf das belehrende •jjloment eingeschränkt werden würden, ivfe da- vielfach befürworte! wird.
• Amerikanische Volkszählung. Für die demnächst im Deutschem Reich ftattfinbenbe Volkszählung werden letzt die Vorbereitungen in der Weise getrosjen, daß denieuigen Personen, die sich an dem Zählgesd-äst beteiligen, die erforderlichen Anweisungen von den Gemeindebehörden erteilt werden. Tie Tätig- (eit dieser Zähler ist eine freiwillige und erfolgt ohne Entgelt. $n Amerika macht man das anders, dort werden jedesmal viele Millionen für foldx Zahlungen aufgeiucnbct. Bei der lebten Volkszählung in den Vereinigten Staaten wurde den Zählern für ihre Mühewaltung eine Vergütung von 2y> bis 3 Cents pro Kopf zuteil, das maclst bei einer Bevölkerung von rund DO Millionen schon IOV2 Millionen Mark. Jetzt hat sich aber herausgestellt, dasi die amerikanischen Zähler, um ihren Verdienst zu Der» grösiern, mehr Einwohner gezahlt haben, als roirtaü) vorhanden sind. So soll z. B. die Einwohnerzahl Philadelphias viel zu hocl) ermittelt sein. Der Geschäftssinn des Amerikaners hat «ich also hier gröber erwiesen als seine Zuverlässigkeit. Wenn bei bei nächsten amerikanischen Volkszählung die deutsche Methode ange- roeubet wird und das Hählgescl)äft unentgeltlich geleistet werden musi, dann madzen es bte Zahler vielleicht umgekehrt und zählen, um sich Muhe zu sparen, weniger Personen, als vorl-anden sind.
6toUS Emulsion ist da larrgbewährrrr
KrMgungsmillel,
bal tn !ruin fhrtDrrflubr fehlen Io Ute. Ecwih 13 es für tetx Ulunn ane Berührung.
allezeü rtn Stärknngsmuul bet der Hand io haben, auf beflen tabellofe SufamtncuIrgunQ aus den allerbesten Rahstoften man fid) tmbetingf ver»
laßen Luul 6uj loldjcl Mittel ist <Zcolls Emulsion, daS den Kindern Anvetst madit tmb boit ihnen bei Wohlgefchinactes Weges gern genommen wird.
Verlangen Sic ausdrücklich Scotts Emulsion. ,
Vörscn-Wochcttber'icht.
— Frankfurt a. 9J?., 25. Nov.
Die Därfe stand fast ganz imtrr brm Einfluß der Vorbereitung zum Ultimo. Die Spekulation war darauf bedacht/ Entlastungsverkaufe vvrznnehmen, um den Geldbedarf einzw» schränken. Dies wurde ihr dadurch erleichtert, dasi von den au5märtigen Börsen feine besonderen Anregungen gegeben waren und aus der heimischen Industrie nur spärlich Nachrichten Vorlagen, die zur Belebung der Unternehmungslust hätten dienen können. An dem sehr befriedigenden Oktoberausweis der deutschen Eisenbahnen hatte die Börse immerhin einen Anhaltspunkt für die rege Betätigung von handel unb Gewerbe und so konnte der Markt trotz gelegentlicher Abschwächungen eine ziemlich feste Grundstimnrung behaupten. Den Unterbietungen bei der letzten Stabeisen-Submission schenkte man nur t>orübergcbmbi Beachtung, weil die Ueberzeugung besteht, dasi hrotz der Ui> stimrnigkeiten, die in diesen Uliterbietungen sich bekunden, find 9luflösung der Stabeisenkoiinention turmieben werden wird, und! den vom rheinisch-wk-stsälischen Kohlen syndikat beschloss-nen rnäsiigen Preisherabsetzunge-n legt man keine für die weitere End« Wickelung des Kohlen-Geschäftes unangenehme Bedeutung, da die Kohlenwerke, bei genügendem Absatz mit diesen Preisen wohl bestehen könnten. Die Nachrichten über revolutionäre Vorgänge in .Mexiko und Brasilien wurden zwar viel besprochen, blieben aber auf die Stimmung ohne Einslusi, weil man nicht daran zweifelt, daß eö den Regierunaen in beiden Ländern gelingen wird, die Bewegung zu unterdrücken, überdies offizielle Meldungen aus Mexiko, die Dirn amerikanischen Korrespondenten verbreiteten Mitteilungen über den Umfang der Bewegung als übertrieben bezeichneten. In Mer ika^niscl)eit Anleihen zeigte sich zwar stärkeres Angebot, der Einslusi auf die Kurie war aber weniger ar oft. weil das offerierte Material bei den EmissionS-L>äusem schlanke Ausnahme sand.. Die befriedigende Verfassung der Börse hatte eine wesentlicl)« Slütze im Geldmarkt e.. Scknebungsgeld war mit 53/i Prevent reichlich offeriert: der Satz ist offenbar deshalb festgehalten worden, weil die grosien Geldgeber es verhindern wollten, daß die NcichsbanL ium Monatösdilusi allzusehr von der Börse tn Anspruch genommen wird. Auch im offenen Markte war ©cfb reichlich angeboten, da jetzt die Vorbereitungen für die Rückzahlungen nach Mexiko gt* troffen werden und auch die ersten Einzahlungen auf die türkischenj Sckatzscheine stattfinden. Einiges Interesse bestand nur für einzelne Kassa -Industrie-Papiere, für die Dividendensclrätzungei, mtb Mitteilrmgen über die Gesck)äftslage die Kcrnflust anregten, Am Montanmarkte zeichneten sich mir Bochumer, Deutsch- Luxemburger und Phönix durch größere Umsätze bei relativ behaupteten Kursen ans, während Zarpener und Gelsenkirdxmer zur Sdyoäche neigten. Banken lagen still und wenig verändert. Von Bahnen sckrvächten sich Amerikaner cttvaZ ab, wähtentj Orierltbahn unb Merrdional sich befeftigtnL Schissahrts- a f t i e n gaben BruclKeiie nach, ebenso einzelne fremde Rentcn^ während heimsiche Fonds suh gut behaupteten., Pripatdtätontq 48/i6 Prozent.
Scotti tmuPtoB wird do, tml aolschliktzttw tm jroftce Verkauft, unb pvai ai< lolt nach Gcuncht ober Dlafe, fonberu nut tn Der|ttatUcn Originalflulcben in Karton mit unserer Schutz, marke irischer mü bem Dor Ich). Scott dr Äow,«. S. m. b. Qiunlfurt a. *DL
ibeftanDteUe: fretnflrr Dtebtitnal-Sebertroi 1*0^. pnn« eitryrto b«)/),uuterdbo«»-t»oriqsaurer Äait 4jJuUen>bo*pbpn«. kucei Natron 1.0. pulb. ira^anl 1,0, feinster arah. wuamt pnlb 1A Waste, 1»A KUobol 11,0. ^era arowot.'ch« rmulston mit Rtmt.. Mundet, tmb ©anttbertoM |t 1 treDfau
t'ornellung mit Aiusik, lonöem in bet tpaupi|dd)t em bebretiber •* Votttog mit Bildern geboten werden würde. Dteje Erlcheutitng _ tnirit allerdings nicht gerade ein erfreuliches Licht auf einen Teil
2lu* Ocjjcn.
■■ Bad-Nau heim, 25. 9loo. In der fmupt- .Versammlung dcS freisinnigen Vereins zu Bad-Nauheim wurde folgende von dem VereinSooisitzendcn NechtSaniva t Dr. Brücher beantragte Entfchltcstung einftimmig angenommen :
1. Bei den nächsten Relchstagßwablen emvstehkt sich lür die fTcifinitlge Volksoariet rtn dlrekieS lelbftänblqH Vorgehen fad« bei den aegeiuDdrttqen Veehandlungen mit den National- liberalen keine Einigung erzielt werden tollte. 8. Bei der nächsten £' a n D t a a S to a L) l ist selbständig gegen alle rechtsstehenden Parteien vorzugehen. 3. Bei den verschiedenen Kommunal- a b l e n sind nur Männer von erprobtet liberaler Gesinnung zu Unterstützen.
Aus Stadt und Land.
ließen, 26. 'Jtvuvmber 1910.
Die uene Medizinische Vctcrinäiklinik.
Sirr Neubau ber mebid in lieben VenrinärNinik tKklnik für Pmrrr Tin trän FVeiim. GewäHrsseblcr, £>autlriben) ist in den letzten Tagen bezoaen worden ui'd damit l-at das Banproiekt der neuen Vnerinäianstaltni seinen Abschluß gesundem DaS füittlirfx Klinikgcbäude, daS mit einer Längsfrcml gegen Klein-Linden, mit ber arideren gegen die Ehinrrgisd>e Veterinärklinik sieht, weist eine Länge mm fast 50 Meter aus und ist mit allen teckmischen uni> wisienschafllichim Errungenschaften der Nnr-eit ausgestattet. Die Leiden Seitkirslügel dienen ausschließlich zur Unterbringung der großen £»auÄtiere (Pferde und Rinder), sind streng voneinander gesdneden und getrennt passierbar. Der vordere Flüge! Lezn>eckt die Aufnahme solcher großer Daustiere, die mit nicht ansteckenden Krankheiten behaftet sind und hat neuzeitliche Eikirickitimgen'in Gestalt von Kolikbvxen, £)ängeüomd)tnngcTi psw. auf^i,weisen: in ossenem Zusammenl)irnge mit diesem Stall- gebäude ist bt*r Riiiderstall angelegt Der Hintere gegen die Eisen- balm zu gelegene Flügel ist sür die ansteckenden Krankheiten reserviert. Alle Ställe sind mit bestem, stets desinfizierbaren Und abwasckrdaren Blendsteinmaterial versehen; die Decken bestehen auS L>ourdys, die zwischen Eisenträger liegen und ebenfalls sich leicht reinigen lassen. Die Ventilation der hohen, luftigen, lichtdurchfluteten Ställe ist die denkbar beste, daS gan^e Gebäude mn Dampsheizung und elettriseiner Beleuck)tung verseilen. Getremite Sanelkammern, eine größere Temonsttationshüle, etii Instru- mentnirainn, ein Studentenzimmer, Putzzimmer, eine Ai)ptheke, ein d-emisches Laboratorium, ein mikroskopisches liaboratfrium, ein Wasd>» unb Cperationdrauni gruppieren sich im Eidgeschosi Um die Stallungen. Heber den beiden Stallflügeln sind die Futtttr- höben situiert. DaS Futter selbst kann durch bequeme 9Lbnrurf- kauäle direkt in die Stallungen besärdert toerden.
Im Obergeschosse bcsinden sick) an den beiden Seitenflügeln die Diener Wohnungen. Der Mittelbau wird von den Asjisten- lemoodnunoen, dem Direktor zimmer, der Dibliothek, dem Ver- tpaltunglraum, dem Prüfun - ü - unb Dokt oranten- »immer, bem Lehrmittelraum usw. eingenommen. Jin 3 Stock sind die pholographisd>en AlelierS untergebracht. Getrennt vom LauptNiniksgebäube erlebt sich noch ein kleineres Gebäude für kranke kleine bauStlere; auch hier ist eine strenge 6d)cibuTio ber einzeineu Krankheiten tn 4 Abteilungen, borge- nommen.
Ter Direktor ber Klinik, Pros. Dr. mrb. et dem. bet Fritz ©meiner, wieS in seiner Aniprache anläßlich deS Bezuges der neuen Räume auf die Cp{erfrnibigteii von Regierung und Land hin, dankte aufs ivürmste für die bereitgestcllten Mittel unb begrüßt: die Studierenden in dem neuen scknnucken Sxim, Pan dem er lvünscht, baß ti eine Stätte ber Praxis unb ber Wisserschast immer bleiben möge.
Die offizielle Einweshung der StTinlT wird durw «men ff - all varauSsichtlich rm Januar, wenn die einzelnen Räume iljrer enbgültigcu Bestimmung eutgegengeführt werden sännen, fianftnben.
•• Ein ko reicher OrdenSsegen, wie tn diesen Tagen, ist selten über unser Hessenland herniederaegangcn Nachdem anläsilich des ZarenbesuchS ca. 500—600 russische Orbcnsauszeichnungen und Geschenke auSgeteilt worden waren, bringt die gestrige Ausgabe deS Negierungsorgans ein vier votte Seiten umfassendes Verzeichnis Neudekorierter, deren ein guter Rechenkünstler nicht weniger als 1026 zusammengezähU hat Unter den Glücklichen, deren Brust von jetzt ab vrdcngeschmückt höher schlagen kann, besürden sich auch 23 hessische Hebammen.
KrciS AlSfctd.
X Nieder-Ge munden, 25. Nov. Der hiesige Bahnhofsvorsteher Herbst hat seine Dienslstelle ver- lasten, um als zweiter Direktor in den Eisenbahnbiensl in Teulsch-Ostafrika etnzntreten. Dorthin hat er sich auf drei Jahre verpsiichtet mit einem Gehalt von 10 000 Ml. für daS Jahr. AuS Grünberg geht em junger Mann gleichfalls mit nach Oftafnfa. An bte Stelle deS abgeganqenen. Stationsvorstehers kommt Stationsvorsteher Karpf von Vincke. Wie man Herbst von hier, jo sieht man auch Karpf von Mücke ungern scheiben..
△ Ruppertenrod, 24. Nov. Die älteste Fran unterer Gemeinde, bte 63 Jahre alte Witwe Anna Elise NiauS, wurde unter einer zahlreichen Trauerbegleitung zu Grabe getragen. Tie Entschlafene zeichnete eine Arbeitsamkeit unb em Ileiß ans, wie es selten ber Fast ist Troy ihres hohen Alters ging sie noch im vorigen Jahre mit den Waldarbeiterinnen. Rüstig biS zu ihren letzten Lebenslagen, war sie niemals krank gewesen. Eine solche Fiau verdient eS, daß ihrer rühmend gedacht wirb, wie es Pfarrer Iung-Ober-Ohmen an ihrem Grade getan hat.
KrciS Schottcik.
(?) Ulfa, 25. Roo. lidt Ueberfluß an Vokksschnl- lehrern scheint in Hesjen immer noch nicht zu bestellen, beim die hiesige dreiklassige Volksschule wird bereits seit Wochen von nur zwei Lehrern versehen. Schulverwalter Sck)eid wurde an Die einllasjige Schule nach Steinberg b. Gebern berufen. Man fieht den jungen Mann Nur ungern von hier scheiden, da er durch die Gründung tmc5 Turnvereins sich hier während der kurzen Zeit seines Hierseins sehr verdient gemacht hatte. Das Weiter- besleyen'des jungen, im besten Aufschwünge begossenen VerernS ijt durca den Weggang des turnsrohett Lehrers sehr ui Frage gestellt
Siarleubuig mrD Rheinhessen.
n. Offenbach, *2ö Nov. Im ht.|.g.n Zweigverein vom Vogelsberger Hohenllub |p».a^ vor eurer zahl-


