völkerung begrüßte die einquartierten Truppenteile mit Freude
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Durch die Elektrizitätswerke und Installations- Geschäfte zu beziehen
Auerg esellschaft, Berlin 0.17
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'* Die Gründung einer Lehrer-Krankenkasse und zeigte Offizieren und Mannschaften gegenüber das größte I wird im »Schulboten für Hessen * gefordert. ES wird darauf Entgegenkommen. Infolge beS schlechten Wetters mußte an verwiesen, daß viele andere Berufsarten sich zu sog. freien
einzelnen Tagen eine sehr starke Einquartierung, besonders in Krankenkassen zusammengeschlossen haben, für die Lehrer eine
den Ortschaften deS Vogelsberges, stattfinden. Mit hoher Genug- solche Kasse aber nicht besteht. Deshalb sei anzustreben, im
tuung haben die Beteiligten auch an diesen Tagen die freudige Landes-Lehrerverein eine Krankenkasie für Lehrer und deren
Die Veranstaltung praktischer Meisterkurse für Handwerksmeister
Post oder durch Gutschrift auf ReichSbank-Girokokonto zu be- richtigenden Schuldbuchzinsen überweisen.
•* OrdenSanqelegenheit. Der Groß Herzog hat dem Geheimerat Süffert zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen deS ihm von dem König von Preußen verliehenen Königl. preußischen Kronenorden 2. Klasse erteilt.
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»ergebenst mitzuteilen, daß die mir unterstellten Truppen in dec Provinz Oberhesien bis auf unliebsame Vorkommnisse in drei Gemeinden ausgezeichnet ausgenommen worden sind. Seitens der Behörden ist den Manöverleitungen und Truppenteilen dankenswerte Unterstützung zuteil geworden. Die sorgfältig vorbereiteten Maßnahmen der Gemeindevorstände haben daS Einquartierungsgeschäft wesentlich erleichtert. Die Be-
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Landwirtschaft.
• r r<!1' 30. Okt. Auf der hier abgehaltenen Be- ^fUlct^ö“brei Simmentaler Rasse für die Kreist £ul, Usingen und Obertaunus waren 58 Stück zur Prämiierung aufget rieben Es erhielten Staatspreise: Für Bullen: Heinrich vettand-Erbelshauien: für Kühe: F. Reinhardt-Herborn, Karl Lrewel^Schonbach, Louis Steindors-Schönbach, Ferd. Klaas-Uckers- ÄUU-Sinn, H. W. Peter-Herbornseelbach, Heinrich ttoch-Herbom; für Jungvieh wurden an 17 Züchter Aufzuchts-
stallen, die mit der hessischen Zentralstelle für die Gewerbe in Verbindung stehen, hatten im Schuljahr 1909/10 A 16Gewerbe-, Kunstgewerbe- und Fachschulen insgesamt 2337 Schüler, dazu in Sonderkursen 903 (mit 28 Schülerinnen). Bon den 2337 Schülern (gegen 2139 Schüler im Vorjahr- der Hauptkurse waren nach dem Beruf 1409 Bauhandwerker, 791 Nichtbauchandwerker und 137 ohne Gewerbe Tre Zahl der Lehrer betrug 197, außerdem 1 Lehrerin. Hand- werker-Sonntags^eichenschulen gab es 120 mit 281 Lehrern j (Uo mit 278 im Vorjahr). Hier betrug die Zahl der Schüler j 73-31 k->99), davon >077 Bauhandwerker, 2105 Nichtbauhand- iuerfer und 149 ohne Gewerbe. Gewerbliche Fortbildunas- sKUen toarm 36 (37) mit 102 (100) Lehrern und 2424 (2349) Schulern in 108 (101) Abteilungen vorhanden.
ZEen. Die seitherigen Vergünstigungen für 'die Kinder der Volksschule wurden wieder bewilligt.
*' Hessisches Staats schuld buch. Die am l5.No- oember 1910 fälligen Zinsen der in das Hessische
H,®lä$crcin/ ^etcr Tage fand die alljährliche wird von der Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt Hauptversammlung des Gießener Eisvereins statt, bei ausreichender Beteiligung und rechtzeitiger Anmeldung m der der seitherige Vorstand einstimmig wiedergcwählt wrederum im Lause dieses Winters beabsichtigt. .Hieran wurde. Von den gefaßten Beschlüssen dürfte interessieren, können Handwerksmeister wie auch ältere Gesellen die sieb Latz miSonntagen tunlichst sur Konzert Sorge getragen wer- "i einzelnen Zweigen ihrer praktischen Arbeitstätrqkeit ver- ven ,oll. Zn Luesicht genommen ist ein Jugendpreislaufen volNommnen wollen, teilnehmen. Vorerst werden Kurse i.auf-Cn u,n "neu Wanderpreis, an dem sür nachstehend verzeichnete Berufe vorgesehen, die sofern sich <-chlUl,chuhlau,cr aus ganz .Hessen beteiligen können, anderes nicht bemerkt ist, in Darmstadt wahrend der Monate beschlossen wegen der jungen Kaufleute, die Januar und Februar abgehalteu werden. Aber auch in bsNt rn der Woche nur abends ausiiben können, anderen Gewerbezweigen und an anderen Orten kann durch
Wfpn Lateren Stunden geöffnet zu Veranstaltung von Meisterkurscn die Ausbildung gefördert
Kalten. Die feither irren ^rrtnnihnunnn», I werden, sobald ein Bedürfnis hierfür als vorliegend nach-
gewiesen ist. In dem Kurs für Schuhmacher wird vor- zub.vweise das ^chnittmusterzeichnen und das Herrichten von _ x rt - - ~ ,,., . ?^sten für anormale Füße gelehrt, in dem für Schneider
Staatsschuldbuch eingetragenen Forderungen werden bei - Grundmodellzeichnen und Zuschneiden, in denen für
deren Kursen für Weißbinder und Lackierer Werder das Entwerfen von Firmenschildern oder das Holz- und Marmornialen nach der Natur, wie auch in stilisierter Weise; denBuchbindernundPortefeuillersistin Offenbach eine Möglichkeit zur Ausbildung im Hand- und Preßvergolden in einem besonderen Unterricht im Anschluß an die Technischen Lehranstalten in Offenbach geboten, während die dem Holzbearbeitungsgewerbe angehörenden Handwerksmeister fick) in besonders eingerichteten Lehrkursen j unter Leitung eines erfahrenen Fachmannes mit den im f Betriebsraume der Hess. Handwerker-Zentralgenossenschaft aufgestellten Motoren und Werkzeugmaschinen vertraut machen können. Ferner wird bei entsprechender Beteiligung in Offenbach an den Technischen Lehranstalten ein Lehrkurs in der Installation von Schwachstromanlagen abgehalten: für einen Kurs für Monteure usw. von Licht» und Kraftanlagen liegt bereits eine ausreichende Anzahl von Anmeldungen vor. Ein Meisterkurs für Wagner in Crainfeld ist, besonderen Wünschen entsprechend, in der Zeit vom 21. November bis 10. Dezember ds. Js. in Aussicht genommen. Ein Holzschnitzkurs an SamS- tag-Nachmittagen findet in diesem Winter in Reinheim statt. Vorbereitungskurse für den theoretischen Teil der Meisterprüfung in gewerblicher Buchführung und Gesetzes-^ künde werden bei entsprechender Beteiligung in Darmstadt * und anderen Orten, an denen geeignete Lehrkräfte vorhanden : sind, veranstaltet. Anmeldungen zu diesen Kursen sind an die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe zu richten, von der etwa gewünschte Auskunft erteilt wird.
Provinzial-AuSschuß der Provinz Oberhesien.
L. Gießen, 29. Okt. 1910.
Anwesend Provinzialdirektor Dr. Usinger, als Vorsitzender und sechs Mitglieder. Beginn 9 Uhr, Ende 13/4 Uhr.
1. Beschwerde der Maschinenfabrik Breuer u. Cie. in Höch st a. M. gegen dieVeranlagung zur Gewerbe st euerinNieder-Flor stad t. Die genannte Firma führte den Bau einer Wasserleitung für die Gemeinde Nieder-Flor- , stadt aus und wurde deshalb zur Gemeindv-Gewerbesteuer herangezogen. Sie legte dagegen mit der Begründung Beschwerde ein. daß sie bereits in Inheiden zu dieser Steuer veranlagt sci und eine Doppelbesteuerung innerhalb des Großherzogtums unstatthaft wäre. Ter Kreisausschuß des Kreises Friedberg entschied jedoch, daß die Heranziehung zu Recht bestehe, da das Gesek über die Doppelbesteuerung sich nur auf die Staatssteuer bezieht Der gegen diese Entfärbung eingelegte Rekurs war ohne Erfolg, denn auch der Provinzial-Ausschuß kam gemäß einer bereite frühem n einer ähnlichen Sache von ihm gefällten und von deni Großh. Verwaltungs-Gerichtshof bestätigten Entscheidung zui kostensälligen Verwerfung des Rekurses.
2. Gesuch des Oberpostassistenten Schäfer zr Mainz um Ueberlassung von Erbbegränis- plätzen auf dem Friedhof Lollar. Das Gesuch war twm dem Gemeinderat von Lollar abgelehnt worden, weil diesei fürchtete, daß bei Genehmigung noch mehr solcher Gesuche einlaufer und Ausgrabungen notwendig fein wurden. Der Gesuchstellei wandte sich beschwerdeführend an den Kreisausschuß des Kreises Gießen und dieser entschied, daß der Gemeinderat dem Gesuch zr entsprechen habe. Dagegen verfolgte der Anwalt der Gemeind« Lollar Rekurs an den Provinzial-Ausschuß, indem er noch weitei ausführte, daß bei der Stimmung in Lollar, wenn die Leiche aus gegraben werde, niemand seine Angehörigen an dem bereits be nutzten Platz beerdigt wissen wolle. Der Provmzial-Ausschus verwarf den Rekurs kostenfällig.
3. Gesuch d e s Hermann Elzenheimer zu Stock heim um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirt i chaft. Tas Gesuch war von dem Gemeinderat nicht befür- r wartet und von dem Kreisausschuß des Kreises Büdingen mangels Bedürfnis!es abgelehnt worden. Gefuchsteller rekurrierte an bei Provinzial-Ausschuß, jedoch auch dieser konnte sich von dem Vor handensein eines Bedürfnisses nicht überzeugen und wies der Rekurs ab.
4. Gesuch des Seife nsabrikanten Karl Sand- mann in Lauterbach um Erlaubnis zur Ausstellung eines Dampfkessels. Während der Osienlegunc des genannten Gesuches lief ein Einspruch eines Nachbarn ein der sich über die entstehende Geruchsbelästigung beschwerte Der Kreisausschuß des Kreises Lauterbach erteilte dann die nach gesuchte Genehmigung. Er suchte dabei durch Stellung Verschiedenei Bedingungen dem Einspruch Rechnung zu tragen und etwaig. Belästigungen auszuschließen. Ter Nachbar legte jedoch Rekur- an den Provinzial-Ausschuß ein, der insbesondere damit begrünbei wurde, daß die vorzunehmenden Aenderungen einer Neuanlag« gleich zu achten seien imb deshalb neue Konzession erforderliä wäre, die auch auf die Seifensiederei und die Fettschmelze aus gedehnt werden müsse. Zn der- heutigen Verhandlung wurde fest- gestellt, daß seit dem Erlaß des Kreisausschußurteils wieder Ver- ünderungen an der Anlage vorgenommen worden sind, die nad Ansicht des zur heutigen Verhandlung zugezogenen technischer Sachverständigen lzwar jede Belästigung der Anwohner aus- chließen, aber einer neuen Konzession bedürfen. Der Provinzial. Ausschuß gab dem Rekurs statt und wies die Sache zur nochmaliger' Verhandlung an den Kreisausschuß zurück.
5. Verpachtung der Gemeindejagd zu Berstadt Bei der Verpachtung der Gemeindejagd zur Berstadt war A Kammer Letztbietender geblieben. Nachdem ihm der Bürgermeistei den Zuschlag erteilt hatte, setzte Kammer den letzteren davon ir Kenntnis, daß er als Mitpächter den A. Dieffenbach zugelasser haben wolle und dieser unterschrieb auch nachträglich das Ver Pachtungsprotokoll. Der Gemeinderat verweigerte aber feine Zu stimmuny dazu, „weil Dieffenbach das Protokoll nicht sofov unterschrieben habe". Der Letztere wandte sich an den Kreisausschuß, der ihn aber mit seiner Beschwerde abwies. Der Kreisausschuß vertrat die Ansicht, daß es einen Eingriff in die Selbst. Verwaltung darstelle, wenn man dem Gemeinderat ansinnen wolle ob und wen er als Mitpächter anzunehmen habe. In dem darau« eingelegten Rekurs des Anwalts von Tieffenbach wurde ausgeführt daß der Gemeinderatsbefchluß deshalb ein willkürlicher sei, weil ihw rede sachlichen Grunde fehlten. Außerdem hatten bei feiner Fafsunc mer Gemeinderatsmitglieder mitgewirkt, die interessiert wären weil sic einem Konsortium angehörten, das auf die Jagd bakx mitbicten lassen. Der Provinzial-Ausschuß gab diesem Rekurs heute statt und entschied, daß Dieffenbach als Mitpächter zuzw lassen fei.
Aufnahme unserer Truppen durch die Bewohner wahr- Angehörige zu gründen. Bei 3400 Mitgliedern ließe sich genommen. DaS Großh. Ministerium bitte ich daher sehr dies wohl schon ausführen. Die Beiträge zur Kasse würden ergebenit, den beteiligten Staats- und Gemeindebehörden, so- sich je nach der Kopfzahl der Familie etwas höher ober wie der Bevölkerung meinen und der mir unterstellten Truppen niedriger belaufen. Man habe im Verein schon so manche verbindlichsten Dank zum Ausdruck bringen zu wollen." wohltätige Stiftung geschaffen, daß auch die Gründung einer * I Lehrer-Krankenkasse nicht auf unüberwindliche Schwierigkeiten
« lieber die Reichserbschaftssteuer in Mr manchen wäre durch die Zugehörigkeit
Hessen enthalten die Mitteilungen der Zentralstelle für st" elnec s°'ch°n Kasse in gewchen Lebenslagen e,n Stem bic Landwirtschaft einige Ueberfiajten, in denen die finam I uom ^)er3en- wäre zu wünschen, wenn die Sache in allen
Miellen Wirkungen des Reichserbschaftssteuergesetzes DDm r8c3irf5Dere,rien besprochen würde.
3. Juni 1906 erstmalig für das Rechnungsjahr 1908 auf ** ^ie Fünfundzwanzigpfennig stücke. Der Grund der vom Bundesrat in seiner Sitzung vorn 16. Mai preußische Minister für Handel und Gewerbe hat wegen der 1907 nehinigten Bestimmungen über die (Erbschaftssteuer- FünfundzwanLigpfennigstücke den dem Ministerium unter- statistik veröffentlicht sind. JnsAesamt wurden 2650 Erb- stellten Behörden folgenden Erlaß zugestellt: „Das Fünfschaft en gemacht, die einen Wert von 14 313326 Mk. undzwanzigpfennigstück hat sich bis jetzt beim Publikum chatten und an Steuer 832 703 Mk. einbrachten. Die Sch en- nicht in genügendem Maße einzubürgern vermocht. Von Inn gen unter Lebenden beliefen sich auf 89 im Werte den geprägten Stücken (rund 3 Millionen) befinbet sich un- von 589 735 mit einem Steuerertrag von 33170 Mk. Tie gefähr ein Drittel bei der Reichsbank. Für die Entschließung meisten Erbschaften und Schenkungen betrugen 500 bis des Reichsschatzamts über die zukünfttgen Prägungen in 5000 Mk.; über 500000 Mk. war mir eine Erbschaft da; die dieser Münzgattung ist es notwendig, daß die öffentlichen höchste Schenkung betrug 64 886 Mk. Die Verteilung des Kassen fortan die Fünfundzwanz,igpfennigstücke in möglichst Reinerwerbs und des Steueraufkommens hieraus auf die großem Umfange bei ihren Zahlungen verwenden, damit einzelnen Erwerber und Steuerklassen ergibt u. a. auf beobachtet werden kann, ob die so verausgabten Stücke vom Steuerklasse I (Leibliche Eltern, Geschwister und Geschwister- Verkehr ausgenommen werden oder wieder z-ur Reichsbank kinder) 1946 Erbschaften und 48 Schenkungen. Auf die zurückfließen.
Steuerklassen V und VI, die Kirchen, Stiftungen usw. um- ** Der Ausbruch der Maul- und Klauensassen, entfielen 27 Erbschaften und 7 Schenkungen. Die s euch e ist gemeldet aus Ger skullen, Kreis Ragnit, Zahl der steuerpflichtigen Nachlässe betrug 862, Regierungsbezirk Gumbinnen, Hadmersleben, Kreis bie einen Rohwertbetrag von 16 393 734 Mk. hatten Ihnen Wanzleben, Regierungsbezirk Magdeburg, Eib a ch, Bezirksstehen gegenüber 70 Schenkungen mit 698538 Mk. Der amt Schwabach, Regierungsbezirk Mittelfranien, Hecklin - größte Teil des Rohwertbetrages bei den Erbschaften ent- gen, Herzogtum Anhalt, am 27. Okt., Zürchau, Herzog- ftel auf zinstragendes, bewegliches Vermögen, nämlich tum Sachsen-Altenburg, am 26. Okt. Im bisher seuchen- 1220/ 226 Mk., während sich bet den Schenkungen die Grund- freien Amtsbezirk Landau (Pfalz) ist in der Gemeinde stticke nach dem Ertragswert und das zinstragende beweg- Niederhochstadt in vier Gehöften dte Maul- und Klauen- -liche Vermögen annähernd gleich blieben. Die steuerpflich- seuche festgestellt worden.
tigen Nachlässe im Großberzogtum betrugen nach der Zahl Landkreis Wirken
SM Proz. rmch dem Roswert 2,10.Proz der im Deutschs A x et
Reich angefallenen Nachlässe: die Schenkungen unter Leben- - .^"e Inspektion der Feuerwehr
den 2,19 Proz., bezw. 1,46 Proz. Die von der Steuer be-!k5^ durch Kreisfeuerwehrtnspektor Loos-Gießen freiten Erbschaften hatten einen Gesamtwert von st^^ Oestern Werlte er zu gleichem Zweck in Villingen 473026 Mk.; davon entfielen u. a. auf bcu Erwerb Bon unb ^nnenro _ x
nicht mehr wie 10 000 Mk. durch Eltern zusammen 322128 k A 0 *3' Okt. Wenn man von Hungen
Mart, auf den Erwerb von rncht über 5000 Mk durch in- Wald gegen 9iordep wandert, oder von der nächsten
ländische Kirchen 20 200 Mk., auf inländische Stiftungen ufw ^ahnstatton Vuiingen sich unserem Dorfe nähert, so ragt unter 5000 Mk. für kirchliche Zwecke 4800 Mk. für mild- Leitern neben unserem Kirchlein ein schmucker
tätige oder gemeinnützige Zwecke 42698 Mk Bei Grund- ^eubau hervor. Es ist unser neues Schulbaus, das stücken, die dauernd land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken ^uie W e ih e sand. Dem geschmackvoNen Ban schmiegt zu bienen bestimmt sind, blieb in 1027 Fällen allgemein einl!irUet)r cine alte Dorflinde an, die dankenswerter Viertel des auf diesen Erwerb entfallenden Steuerbetraasi^bsie von der Baubehörde als Schattenspenderin für den mit 30 464 Mk. außer Ansatz. geräumigen Turnplatz erhalten wurde. Der Bauplatz ist
♦* , llstt ausgenutzt und mit passender Einfriedigung versehen,
ft .11 f C1? h9pr Vf1 ctnie das Aeußere ist auch die Inneneinrichtung des
st l 11 n. die mit der hefnirhpn h.r s,» Gebäudes, das einen Schulsaal mit Nebenräumen und eine
geräumige, freundliche Lehrerwohnung mit sechs Zimmern enthält. Der Kostenaufwand für das Gebäude beträgt nur 25 000 Mark, die Nebenanlagen, Einfriedigungen usw. kosten noch 5000 Mark. Heute, am Einweihungstage, herrschte leider unaufhörliches Reaenwetter, während der Weihe regnete es in Strömen. Trotzdem waren aus Hungen und den Nachbarorten sehr zahlreiche Festgäste eingetroffen; das Dorf war jetd) geschmückt. Am alten Schulhaus wurde um 2 Uhr der Festzug aufgestellt, der Lehrer sprach einige Abschiedsworte, die Schüler fangen ein Abschiedslied. Nachdem der Zug am Neubau angekommen war, sang der Gesangverein „Lieberkranz-' ein Weihelied und Pfarrer Köhler- Villingen hielt die Weiherede. Die Schlüsselübergabe er-
** Fo l gen d er Sp a r sam kei t. Durch die Ve r - ^lgte in der üblichen Weise. Regierungsbaumeister Kn e l l- wendung von halben Bogen bei den Schreibarbeiten G^ßen dankte den Meistern und Gesellen für die Arbeit in den Staatsbetrieben hat sich eine andere Ausaabe kiegrerungsrat Dr. Merck sprack) der Gemeinde die Glück- erforderlich gemacht. Die Unhandlichkeit mehrerer zu wünsche der Behörde aus. Kreisschulinsp. Pros. Dr. Alles- einem Schreiben gehöriger halben Bogen führte dazu/ die- Hetzen, der ,in unserem Kreise heute der ersten Schulhaus- felben durch Klammem und bergt zusammenzuhalten. anwohiite, äußerte den Wunsch, daß das Gebäude Tiefes hat eine findige Wiener Firma veranlaßt, durch ihre Sne Pflegstätte der Bildung und Sitte, Gottesfurcht und Reisenden eine Heftmaschine bei den Behörden an biet en Vaterlandsliebe sein möge. Bürgermeister Hoppe dankte zu lassen, die unentgeltlich geliefert wird, wenn mindestens bn Behörde für das Entgegenkommen beim Neubau und fünf pausend der zugehörigen K'lmnmem bestellt werden- öffnete das Haus zur Besichtigung. An die Feier schloß von diesen tostet das Tausend drei Mark. Viele Behörden no$ eine Nachfeier im Gasthaus zu bett „Drei Linden" haben denn auch die Heftmaschine oder richtiger die Älammern bestellt. Die Ersparnis durch halbe Bogen wird dadurch wohl wieder ziemlich ausgeglichen.


